
Cancellation service N°1 in Austria

Contract number:
To the attention of:
Cancellation Department –
Subject: Contract Cancellation – Certified Email Notification
Dear Sir or Madam,
I hereby notify you of my decision to terminate contract number relating to the service. This notification constitutes a firm, clear and unequivocal intention to cancel the contract, effective at the earliest possible date or in accordance with the applicable contractual notice period.
I kindly request that you take all necessary measures to:
– cease all billing from the effective date of cancellation;
– confirm in writing the proper receipt of this request;
– and, where applicable, send me the final statement or balance confirmation.
This cancellation is sent to you by certified email. The sending, timestamping and integrity of the content are established, making it equivalent proof meeting the requirements of electronic evidence. You therefore have all the necessary elements to process this cancellation properly, in accordance with the applicable principles regarding written notification and contractual freedom.
In accordance with the Consumer Rights Act 2015 and data protection regulations, I also request that you:
– delete all my personal data not necessary for your legal or accounting obligations;
– close any associated personal account;
– and confirm to me the effective deletion of data in accordance with applicable rights regarding privacy protection.
I retain a complete copy of this notification as well as proof of sending.
Yours sincerely,
DasHappylabist ein Makerspace in Wien, der auf digital gestützte Produktion, Prototypenfertigung und offene Werkstattnutzung spezialisiert ist. Auf über 900 m² stehen Mitgliedern 3D-Drucker, Laser Cutter, CNC-Fräsen, Holz- und Metallwerkstätten, Elektronikarbeitsplätze sowie Schulungen und Co-Working-Flächen zur Verfügung. Das Angebot richtet sich an Hobbybastler, Gründerinnen und Gründer sowie kleine Teams, die kurzfristig Zugang zu professionellen Maschinen und Know-how benötigen. Aus finanzieller Sicht bietet das Modell mit einem Nutzungs- und Coin-System eine Kombination aus monatlicher Grundgebühr und nutzungsabhängiger Abrechnung, die insbesondere für projektbasierte Nutzer attraktiv ist, da fixe Kosten und variable Maschinenkosten getrennt sind.
Adresse: Schönngasse 15-17, 1020 Wien. Das Happylab ist Teil einer Community von Makerspaces in mehreren Städten und bietet Mitgliedschaften mit 24/7-Zugang für bestimmte Tarife sowie zusätzliche Services wie Storage-Pakete und Coins für Maschinenzeiten. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht erlaubt diese Struktur eine klare Trennung zwischen Mitgliedskostensatz und variablen Nutzungskosten, wodurch sich der Break-even-Punkt je nach Nutzungsintensität gut kalkulieren lässt.
Aus Sicht eines Budgetoptimierers ist es wichtig, die fixe Mitgliedsgebühr gegen den erwarteten Nutzungsumfang zu stellen. Happylab bietet Modelle mit unterschiedlichen inkludierten Nutzungskontingenten (Coins) an. Typische Beispiele sind ein Einstiegsmodell mit 500 Coins, ein mittleres Paket mit 1.500 Coins und ein Profi-Paket mit 7.500 Coins; die Monatsbeiträge liegen gestaffelt und orientieren sich an dieser Nutzung. Nachdem das inkludierte Kontingent verbraucht ist, werden Maschinenzeiten gegen Coin-Preise verrechnet, die je nach Maschine deutlich variieren. Wer regelmäßig Maschinenstunden benötigt, spart mit einem höheren Kontingent; wer nur projektweise arbeitet, profitiert von einem niedrigen Fixpreis und nutzungsabhängigen Kosten.
| Mitgliedschaft | inkl. Coins | ca. Preis pro Monat |
|---|---|---|
| Basic | 500 Coins | 29,90 € |
| Maker | 1.500 Coins | 89,85 € |
| Pro | 7.500 Coins | 299,85 € |
Ein Coin-System erlaubt eine granularere Kostensteuerung. In Bezug auf Wert: Mit 1.500 Coins lassen sich beispielsweise mehrere Stunden Laserbetrieb oder viele Stunden 3D-Druck realisieren; die Umrechnung variiert je Maschine (z.B. Laser, CNC, Form 3 pro ml Resin). Die Entscheidung, welches Paket ökonomisch sinnvoll ist, hängt daher von Projekthäufigkeit und Maschinennutzung ab. Wer seine Fixkosten reduzieren möchte, sollte die durchschnittlichen Monatsstunden schätzen und auf dieser Basis das geeignetste Paket wählen.
Angesichts steigender Lebenshaltungskosten prüfen viele Nutzer ihre wiederkehrenden Kosten. Aus finanzieller Sicht sind die häufigsten Kündigungsgründe: niedrigere Nutzungsfrequenz als geplant, Umzug, Budgetrestriktionen oder ein besseres Angebot bei alternativen Makerspaces. In Bezug auf Wert müssen Nutzer abwägen, ob der Zugang zu professionellen Maschinen und Community den monatlichen Beitrag rechtfertigt. Wenn die Nutzung deutlich unter der Break-even-Nutzung bleibt, ist eine Kündigung oft sinnvoller als das Beibehalten eines teuren Tarifs.
Bevor Sie kündigen, betrachten Sie Alternativen, ohne dabei digitale oder telefonische Optionen zu erwähnen: Pause oder Tarifwechsel innerhalb der vertraglich vorgesehenen Möglichkeiten, Verkauf oder Verbrauch von Restguthaben oder Einbindung von Teammitgliedern zur Kostenteilung. Aus finanzieller Sicht kann ein Tarifwechsel kurzfristig die monatlichen Fixkosten deutlich senken, während ein kompletter Austritt den Wegfall aller Vorteile bedeutet.
Aus juristischer Perspektive sind zwei Aspekte zentral: die vertraglich vereinbarte Kündigungsfrist und die Nachweispflicht der Kündigung. Die vertraglichen Regelungen legen Fristen und Formvorgaben fest; die AGB regeln ebenfalls die Folgen bei vorzeitiger Beendigung und die Handhabung von Restguthaben. Wer finanzielle Risiken minimieren will, muss diese Klauseln genau prüfen, da abweichende Altverträge andere Fristen enthalten können.
Aus finanzieller Sicht führt eine verpasste Kündigungsfrist häufig zu einer erneuten Verlängerung der Zahlungsverpflichtung und damit zu zusätzlichen Kosten. Daher ist der Zeitpunkt der Kündigung wirtschaftlich relevant: Er bestimmt, ob Sie eine weitere Monatszahlung leisten müssen. Prüfen Sie Ihr Rechnungsdatum und die im Vertrag genannte Zahlungsperiode, da beide Elemente maßgeblich für die korrekte Terminierung der Kündigung sind.
Aus finanzieller und rechtlicher Sicht ist die sicherste Methode zur Beendigung eines Dauerschuldverhältnisses die Kündigung per postalischem Einschreiben mit Nachweis. Ein Einschreiben bietet gerichtsfeste Dokumentation, die im Streitfall die tatsächliche Zugriffsbarkeit und den Zugang der Kündigung zum Vertragspartner belegt. In wirtschaftlicher Betrachtung verhindert diese Nachweispflicht unerwartete Folgezahlungen, reduziert das Risiko von Diskontansprüchen und schützt vor unberechtigten Abbuchungen durch Dritte.
Inhaltlich sollte die Mitteilung eindeutig erkennbar machen, dass die Mitgliedschaft beendet werden soll, das gewünschte Beendigungsdatum nennen (unter Beachtung der vertraglich vereinbarten Frist) und identifizierende Angaben enthalten (Name, Rechnungs- oder Mitgliedsnummer, falls vorhanden). Aus finanzieller Perspektive ist besonders wichtig, anzugeben, ob Restguthaben (Coins) ausgezahlt, übertragen oder verfallen sollen; prüfen Sie, welche Lösung vertraglich vorgesehen ist, da eine unklare Regelung finanzielle Nachteile bringen kann. Vermeiden Sie Formulierungen, die Unklarheit über den Zeitpunkt der Vertragsbeendigung lassen, da das zu weiteren Zahlungsverpflichtungen führen kann.
Der entscheidende ökonomische Vorteil des Einschreibens liegt in der Beweissicherheit: Im Streitfall können Sie den Zugang der Kündigung nachweisen und damit rückforderungsrelevante Zahlungen verhindern. Legen Sie Ihre Unterlagen geordnet ab: Postbeleg, Sendungsnummer und Versanddatum sind zentrale Nachweise. Diese Dokumentation ist im Zweifelsfall oft der Schlüssel zur Vermeidung zusätzlicher, unnötiger Kosten.
| Risiko | Finanzielle auswirkung |
|---|---|
| Keine fristgerechte Kündigung | Erneute Monats- oder Jahreszahlung |
| Unklare Angaben im Schreiben | Verzögerte Bearbeitung, mögliche weitere Belastungen |
| Kein Nachweis der Zustellung | Begrenzte Durchsetzbarkeit von Rückforderungen |
Die öffentliche Diskussion über Kündigungsprozesse bei Happylab ist vergleichsweise überschaubar; wesentliche Informationen finden sich in den offiziellen Hilfeseiten und AGB. Nutzer berichten in einzelnen Einträgen über Fragen zu Fristen und zum Umgang mit Restguthaben, wobei als Belastungsfaktor die Knappheit der Frist genannt wird. Generell scheinen die meisten Rückmeldungen die Qualität der Werkstatt und das Maschinenangebot zu loben, während administrative Fragen wie Kündigungsmodalitäten und Übertragbarkeit von Guthaben gelegentlich Unklarheiten erzeugen. Da öffentliche Forenbeiträge selten detailliert auf rechtliche Nachweise eingehen, empfiehlt sich besondere Sorgfalt bei der Dokumentation der Kündigung.
Ein einfacher Entscheidungsansatz: Vergleichen Sie die jährlichen Fixkosten (Mitgliedsbeitrag) mit den angenommenen jährlichen Nutzungskosten inklusive Maschinen-Coins. Wenn die prognostizierte Nutzung weniger als 50-60% des im Tarif inkludierten Nutzungsvolumens beträgt, ist ein Tarifwechsel oder eine Kündigung in den meisten Fällen ökonomisch vorteilhaft. Berücksichtigen Sie zudem Sondereffekte wie zeitlich begrenzte Projekte oder saisonale Nutzungsspitzen, die zu kurzfristigen Kostensteigerungen führen können.
Angenommen: Basic-Tarif 29,90 €/Monat (358,80 €/Jahr) mit 500 Coins. Wenn Ihre voraussichtliche Maschinenzeit pro Jahr nur 200 Coins entspricht, bezahlen Sie effektiv für nicht genutzte Kapazität. Aus finanzieller Sicht wirkt sich das stark auf den effektiven Stundenpreis aus; in solchen Fällen empfiehlt sich entweder ein günstigerer Tarif oder ein Austritt. Die konkrete Entscheidung hängt von individuellen Projektplänen und möglicher Koordination mit anderen Nutzern ab.
Um den Prozess zu vereinfachen, insbesondere wenn Sie kein Drucker zur Verfügung haben oder das Porto-/Frankaturhandling als Hürde empfinden, gibt es Dienste, die das Versenden von Einschreiben übernehmen. Postclic ist ein Beispiel für einen solchen Service: Ein 100% Online-Service zum Versenden von Einschreiben oder einfachen Briefen, ohne Drucker. Sie müssen sich nicht bewegen: Postclic druckt, frankiert und versendet Ihren Brief. Dutzende von Vorlagen, die sofort einsatzbereit sind für Kündigungen: Telefonie, Versicherungen, Energie, verschiedene Abonnements. Sicherer Versand mit Rückschein und rechtlichem Wert gleichwertig mit physischem Versand. Diese Option kann die ökonomische Bilanz verbessern, da Sie Zeitkosten und potenzielle Fehlerquellen reduzieren, die sonst zu finanziellen Nachteilen führen könnten.
Aus finanzieller Sicht rechnet sich ein Versanddienst, wenn Ihre Zeitkosten oder die Wahrscheinlichkeit eines Formfehlers hoch sind. Ein professioneller Versand minimiert administrative Risiken und kann teure Verlängerungen oder Streitereien vermeiden. Nutzen Sie solche Dienste zur Optimierung Ihrer Kosten-Nutzen-Bilanz, vor allem bei wichtigen Kündigungen, deren Versäumnis direkt zu weiteren Zahlungsverpflichtungen führt.
Nach der Kündigung empfiehlt sich eine kurzfristige Prüfung Ihrer Kontoauszüge, um mögliche fehlerhafte Abbuchungen zu erkennen. Legen Sie Einspruch ein, sofern nachweislich über das Beendigungsdatum hinaus belastet wurde, und nutzen Sie die Dokumentation Ihres Einschreibens als Nachweis. Aus finanzieller Sicht sollten Sie auch offene Forderungen oder ausstehende Gutschriften klären, um finanzielle Verluste zu vermeiden. Halten Sie zudem Augen offen für alternative Makerspaces oder projektbasierte Mietlösungen, die besser zu Ihrem geänderten Nutzungsverhalten passen könnten.