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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Viele Nutzerinnen und Nutzer merken erst bei der ersten Abbuchung, was sie bei Fitme eigentlich abgeschlossen haben. Genau dort beginnt oft der Frust. Fitme ist eine Fitness- und Wellness-App mit bezahlten Premium-Abos, die laut Angebotsseiten über fit-me.app und den App-Eintrag im App Store vertrieben wird.
Für die Schweiz ist relevant, dass als Kündigungsadresse Baarerstrasse 10, 6302 Zug genannt wird. In den Hinweisen zum Dienst taucht zudem Monetha GmbH als Bezugspunkt auf. Das anwendbare Recht wird in den Bedingungen als Schweizer Recht bezeichnet, was für Beschwerden und Streitfälle wichtig ist "Schweizer Recht" (fit-me.app).
Fitme verkauft keinen einzelnen Kurs, sondern laufenden Zugang zu Premium-Inhalten. Laut Preisangaben umfasst das unbegrenzte Inhalte für Yoga, Fitness und Wellness sowie Unterstützung durch einen Personal Trainer. Verrechnet werden wiederkehrende Abos ab CHF 9.99 pro Woche, CHF 22.99 pro Monat oder CHF 69.99 pro Jahr, je nach gewähltem Modell (fit-me.app).
Das Geschäftsmodell ist typisch für eine Abo-Falle im Kleinformat, wenn man die Frist übersieht. Es gibt laut Bedingungen keine fest genannte Mindestlaufzeit, aber das Abo verlängert sich automatisch, wenn nicht spätestens 24 Stunden vor Ende der laufenden Periode gekündigt wird (fit-me.app).
Fitme ist als App-Abo über Apple und Google zugänglich und zusätzlich über das eigene Konto kündbar. Gerade das ist wichtig, weil die richtige Kündigungsstelle vom Abschlusskanal abhängt. Wer über den App Store abgeschlossen hat, muss im Apple-Konto kündigen. Wer über Google Play bezahlt, muss dort kündigen. Wer direkt abgeschlossen hat, braucht das Fitme-Konto selbst (fit-me.app).
Laut Bedingungen gibt es eine kostenlose Probephase für begrenzte Zeit. Nach deren Ende wird das Abo kostenpflichtig, wenn man nicht vorher stoppt. In der Schweiz lohnt es sich darum, das Enddatum der Probephase sofort im Kalender zu setzen. Sonst läuft die Verlängerung automatisch an, und genau das ist ein häufiger Streitpunkt bei Fitness-Apps.
Viele Fitme-Mitglieder sorgen sich, dass sie zu früh den Zugang verlieren oder nachher keinen Beleg haben. Gehen Sie deshalb vor dem Kündigen auf Nummer sicher. Öffnen Sie Ihr Konto, machen Sie einen Bildschirmfoto von Abo-Name, Preis und nächstem Abrechnungsdatum und notieren Sie die verwendete Zahlungsart. Diese drei Angaben helfen später bei Rückerstattung oder Beanstandung.
Prüfen Sie ausserdem, wo Sie Fitme gekauft haben. Das ist der häufigste Fehler. Wurde das Abo in Apple abgeschlossen, bringt eine Nachricht an den Support allein meist nichts. Dasselbe gilt für Google Play. Wer direkt über die App oder Webseite bezahlt hat, sollte zusätzlich einen Bildschirmfoto der Kontoseite sichern.
Wenn Ihr Abo direkt bei Fitme läuft, melden Sie sich in Ihrem Fitme-Konto an und folgen Sie den Kündigungshinweisen. Der bestätigte Weg lautet sinngemäss: anmelden, Abo-Bereich öffnen und die Kündigung auslösen "Log in to your Fitme account and follow the prompts to cancel your subscription" (fit-me.app).
Da die genaue Bezeichnung der Menüpunkte je nach Version leicht abweichen kann, suchen Sie nach Feldern wie Konto, Abonnement, Mitgliedschaft oder Plan verwalten. Sobald die Bestätigung erscheint, speichern Sie den Bildschirmfoto sofort. Wenn Sie keine klare Bestätigung sehen, brechen Sie nicht einfach ab. Öffnen Sie zur Kontrolle nochmals den Abo-Bereich und prüfen Sie, ob dort statt Verlängerung nun ein Enddatum steht.
Für Hilfe gibt es zusätzlich die Support-Seite Fitme Hilfe. Wenn die Kündigungsmaske nicht lädt oder in einer Schleife endet, schreiben Sie noch am selben Tag an [email protected] und nennen Sie Ihr Konto, das Datum und den gewünschten Kündigungstermin.
Wenn die Belastung über Apple läuft, geht die Kündigung direkt über die Apple-ID. Öffnen Sie auf dem iPhone die Einstellungen, tippen Sie auf Ihren Namen, dann auf Abonnements, wählen Sie Fitme und tippen Sie auf Abo kündigen. Dieser Weg ist ausdrücklich genannt (fit-me.app). Prüfen Sie danach, ob ein Ablaufdatum angezeigt wird. Nur dann ist die Verlängerung gestoppt.
Bei Android läuft es über den Google Play Store. Öffnen Sie Google Play, gehen Sie zu Zahlungen und Abos oder direkt zu Abos, wählen Sie Fitme und tippen Sie auf Kündigen (fit-me.app). Viele verpassen die Frist, weil sie nur die App löschen. Das reicht nicht. Eine deinstallierte App kann weiter verrechnet werden, solange das Abo im Store aktiv bleibt.
Wenn Sie keine Bestätigung erhalten oder die Kündigung im Konto nicht möglich ist, können Sie den Support direkt kontaktieren. Die bekannten Angaben lauten [email protected] und +49 39292 824980, erreichbar Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Einen Live-Chat gibt es nicht. Telefonisch sollten Sie sich Datum, Uhrzeit und Namen der Kontaktperson notieren.
Als zusätzliche Spur können Sie Ihre Kündigung schriftlich an die Schweizer Adresse schicken. Wer lieber digital statt klassisch vorgeht, findet mit Diensten wie Postclic eine moderne Variante für eingeschriebene digitale Sendungen mit Zeitstempel und Zustellnachweis. Für Fitme ist die Postlösung aber nur eine Ergänzung, nicht der erste Schritt, wenn das Abo über Apple oder Google läuft.
Achtung, da wird’s heikel: Das Abo erneuert sich automatisch, wenn nicht mindestens 24 Stunden vor Ende der laufenden Periode gekündigt wird (fit-me.app). Bei einer Probephase sollten Sie also nicht am letzten Abend experimentieren. Kündigen Sie idealerweise 48 Stunden vorher, damit technische Verzögerungen kein Problem werden.
Nutzerberichte sprechen nicht von klaren dunklen Mustern, aber von unklaren Abläufen und verpassten Fristen. Wenn nach dem ersten Versuch nichts bestätigt wird, bleiben Sie hartnäckig. Machen Sie noch am selben Tag einen zweiten Versuch über den passenden Kanal und sichern Sie jeden Nachweis. Das spart später viel Ärger.
Viele möchten kündigen, aber den bezahlten Zeitraum trotzdem vollständig nutzen. Bei Fitme ist der entscheidende Punkt die laufende Abrechnungsperiode. Wenn Sie rechtzeitig stoppen, bleibt der Zugang in der Regel bis zum Ende des bereits bezahlten Zeitraums bestehen. Wer etwa am 10. eines Monats bezahlt hat und am 15. kündigt, sollte den Zugang bis zum nächsten Stichtag behalten.
Schauen Sie nach der Kündigung im Konto oder im Store nach einem konkreten Ablaufdatum. Genau dieses Datum ist später Ihr wichtigster Referenzpunkt, falls doch nochmals belastet wird. Ohne dieses Datum ist die Kündigung zu wenig sauber dokumentiert.
Wenn Sie nichts unternehmen, verlängert sich das Fitme-Abo automatisch. Diese Klausel gilt laut Bedingungen für jede laufende Periode und greift spätestens 24 Stunden vor deren Ende (fit-me.app). Besonders bei Wochenabos kann das schnell teuer werden, weil die Frist sehr kurz ist.
Eine Mindestbindung ist nicht ausdrücklich genannt. Das ist positiv, weil Sie grundsätzlich jederzeit auf das nächste Periodenende aussteigen können. Trotzdem lohnt sich Zuwarten kaum, wenn Sie Fitme nicht mehr verwenden. Jede verpasste Periode löst erneut eine Belastung aus.
Fitme weist darauf hin, dass Nutzerdaten nach der Kündigung für eine gewisse Zeit aufbewahrt werden können, um rechtliche Pflichten zu erfüllen (fit-me.app). Das bedeutet nicht zwingend, dass Ihr Konto sofort vollständig gelöscht wird. Wer Trainingsverläufe oder Angaben zu Zielen sichern will, sollte diese vor der Kündigung festhalten.
Wenn Sie zusätzlich die Löschung personenbezogener Daten möchten, schreiben Sie das separat an den Support. Formulieren Sie klar, dass Sie neben der Abo-Kündigung auch die Löschung des Kontos wünschen. Sonst endet nur das Abo, während das Konto bestehen bleiben kann.
Viele kündigen Fitme in der Hoffnung auf eine sofortige Rückzahlung. Laut den vorliegenden Angaben werden Rückerstattungen ohne Gebühren über die ursprüngliche Zahlungsart abgewickelt (fit-me.app). Ausserdem wird ausdrücklich gesagt, dass bei Kündigung ein Anspruch auf Rückerstattung für den ungenutzten Teil der Abo-Periode besteht (fit-me.app). Das ist kundenfreundlicher als bei vielen anderen Apps.
Bei Abrechnungsfehlern verspricht das Unternehmen ebenfalls eine Rückerstattung innerhalb einer vorgegebenen Frist, ohne dass in den zugänglichen Angaben die genaue Anzahl Tage genannt wird (fit-me.app). Praktisch heisst das: Fordern Sie die Rückzahlung sofort schriftlich an und hängen Sie Betrag, Datum und Beleg an.
In der Schweiz gibt es kein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht für Online-Abos. Viele gehen fälschlich von 14 Tagen aus, doch diese Regel gilt hier nicht automatisch. Ein 14-tägiges Widerrufsrecht besteht nur in besonderen Fällen, etwa bei Haustürgeschäften nach Art. 40a ff. Obligationenrecht oder bei bestimmten Telefonverträgen über CHF 100.
Für ein gewöhnlich online abgeschlossenes Fitme-Abo können Sie sich darum nicht pauschal auf ein allgemeines Schweizer Widerrufsrecht berufen. Entscheidend sind die Fitme-Bedingungen und der konkrete Buchungskanal. Wenn Fitme selbst eine Rückerstattung für ungenutzte Zeit zusagt, ist genau diese Zusage Ihr stärkstes Argument.
Schreiben Sie an [email protected] mit dem Betreff Rückerstattung Fitme. Geben Sie Ihren Namen, die beim Kauf verwendete E-Mail, den Betrag in CHF, das Belastungsdatum und den Grund an, zum Beispiel Kündigung während laufender Periode oder Fehlbelastung. Fügen Sie einen Bildschirmfoto der Kündigungsbestätigung und einen Kontoauszug an.
Wenn der Kauf über Apple oder Google Play lief, müssen Sie den Rückerstattungswunsch zusätzlich dort einreichen, weil die Zahlung über den Store verarbeitet wurde. Fitme kann in solchen Fällen unterstützen, entscheidet aber nicht immer allein über die technische Rückzahlung. Reagiert niemand innert weniger Werktage, fassen Sie schriftlich nach.
Wird trotz Kündigung weiter belastet, können Sie in der Schweiz bei der kartenausgebenden Bank eine Beanstandung der Kartentransaktion verlangen. Das geschieht meist innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses. Zuständig ist Ihre Bank oder der Kartenherausgeber nach den Regeln von Visa oder Mastercard, nicht eine staatliche Sonderstelle.
Verwenden Sie diesen Schritt erst, wenn Sie die Kündigung und den Kontakt mit Fitme dokumentiert haben. Legen Sie Kündigungsbeleg, E-Mail-Verlauf und Belastungsnachweise vor. Gerade bei wiederkehrenden Abo-Belastungen nach Kündigung ist die saubere Dokumentation entscheidend.
In den Bedingungen von Fitme stehen fünf Punkte, die Sie kennen sollten. Das Abo verlängert sich automatisch, wenn Sie nicht spätestens 24 Stunden vor Periodenende kündigen. Eine Mindestvertragsdauer ist nicht ausdrücklich genannt. Es gibt eine kostenlose Probephase, die nach Ablauf in ein bezahltes Abo übergeht. Nutzerdaten können nach Kündigung noch eine Zeit lang gespeichert bleiben. Als Recht wird Schweizer Recht genannt (fit-me.app).
Für Kundinnen und Kunden heisst das ganz konkret: Wer eine Probephase startet und das Ende vergisst, rutscht direkt in die bezahlte Verlängerung. Genau das ist bei Fitness- und Gesundheits-Apps einer der häufigsten Kostenpunkte. Setzen Sie darum schon beim Start der Probephase einen Kalendereintrag zwei Tage vor Ablauf.
Die Kombination aus fehlender Mindestlaufzeit und automatischer Verlängerung wirkt zunächst fair, ist aber nur dann unproblematisch, wenn die Kündigung klar dokumentiert wird. Bei einem Wochenabo zu CHF 9.99 kann schon ein kleiner Fristfehler schnell mehrere Belastungen auslösen. Darum ist der passende Kanal wichtiger als jede allgemeine Beschwerde.
Falls es zu einem Streit kommt, ist auch die Angabe zur Streitbeilegung relevant. Laut Bedingungen sollen Konflikte über Schiedsverfahren oder lokale Gerichte gelöst werden (fit-me.app). Für kleinere Beträge ist der praktischere Weg aber fast immer zuerst Support, dann Kartenbeanstandung und bei Bedarf Hilfe durch die Stiftung für Konsumentenschutz.
Abo | Preis in CHF | Periode | Leistungen |
|---|---|---|---|
Wöchentliches Premium-Abo | CHF 9.99 | Wöchentlich | Unbegrenzt, Trainerhilfe |
Monatliches Premium-Abo | CHF 22.99 | Monatlich | Unbegrenzt, Trainerhilfe |
Jährliches Premium-Abo | CHF 69.99 | Jährlich | Unbegrenzt, Trainerhilfe |
Alle drei Tarife enthalten laut Angaben denselben Kernnutzen: unbegrenzte Inhalte für Yoga, Fitness und Wellness sowie Unterstützung durch einen Personal Trainer (fit-me.app). Unterschiede bestehen vor allem bei der Bindung pro Abrechnungsperiode und beim Gesamtpreis.
Am teuersten ist das Wochenabo auf das Jahr gerechnet. CHF 9.99 pro Woche ergeben rund CHF 519.48 pro Jahr. Das Monatsabo liegt bei rund CHF 275.88 pro Jahr. Das Jahresabo kostet CHF 69.99 und ist damit massiv günstiger als die beiden anderen Modelle, wenn Sie Fitme tatsächlich langfristig nutzen.
Es gibt laut Quelle regionale Preisunterschiede und mögliche Aktionsangebote. Versteckte Kündigungsgebühren wurden in den Bedingungen nicht gefunden. Das ist gut, aber die eigentliche Kostenfalle ist hier nicht eine Strafgebühr, sondern die automatische Verlängerung.
Viele erwarten bei digitalen Abos dieselben Regeln wie im Ausland. In der Schweiz gibt es aber kein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht für online abgeschlossene Verträge. Für Fitme bedeutet das: Ein einfacher Meinungswechsel reicht meistens nicht für einen gesetzlichen Gratis-Rücktritt.
Ausnahmen gibt es nach Art. 40a ff. Obligationenrecht bei Haustürgeschäften und unter Umständen bei bestimmten Telefonverträgen über CHF 100 mit 14 Tagen Frist. Dazu kommen Sonderregeln etwa bei Konsumkreditverträgen oder Privatversicherungen. Für ein normales online gekauftes Fitme-Abo helfen vor allem die vertraglichen Zusagen von Fitme und Ihre Belege.
Wenn Fitme nach Kündigung weiter abbucht oder auf Rückerstattung nicht reagiert, gehen Sie in drei Schritten vor. Kontaktieren Sie zuerst Fitme schriftlich, danach den Kartenherausgeber zur Beanstandung und parallel eine Konsumentenstelle für Einschätzung. In der Schweiz ist dafür besonders die Stiftung für Konsumentenschutz hilfreich.
Auch das SECO ist bei Preis- und Konsumententhemen ein wichtiger Bezugspunkt, vor allem für allgemeine Informationen zum fairen Geschäftsverkehr. Für einen konkreten Einzelfall mit CHF-Beträgen, Datum und Abo-Verlängerung bringt Ihnen aber oft eine präzise schriftliche Beschwerde mehr als ein langes allgemeines Rechtsgespräch.
Wenn Sie Hilfe brauchen, halten Sie Abo-Bestätigung, Kündigungsnachweis und Kontoauszug bereit. Damit kann eine Beratungsstelle Ihren Fall rasch einordnen. Gerade bei wiederholten Kleinbeträgen lohnt sich frühes Handeln, bevor mehrere Perioden auflaufen.
Das Urteil fällt eher kritisch aus. Von 6 ausgewerteten Einzelbewertungen sind 5 negativ und 1 positiv. Die Kündigung wirkt bei Fitme also nicht durchgehend unlösbar, aber deutlich störanfällig. Besonders häufig genannt werden weitere Abbuchungen nach der Kündigung, schwer erreichbarer Support und unklare Abläufe.
Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
Abbuchen nach Kündigung | 2 von 6 | Belastung läuft weiter |
Schwierige Kündigung | 2 von 6 | Unklare Schritte |
Schwacher Support | 1 von 6 | Lange Antwortzeit |
Erstattung erhalten | 1 von 6 | Irrtümliches Abo zurück |
Quelle | Bewertung | Anzahl Bewertungen |
|---|---|---|
TrustPilot | Gemischt | 2 |
App Store | Negativ | 1 |
Forum | Negativ | 2 |
Negativ | 1 |
Viele Streitfälle lassen sich mit zwei Bildschirmfotos vermeiden. Sichern Sie die Seite mit Ihrem aktuellen Fitme-Plan, dem Preis in CHF und dem nächsten Abrechnungsdatum. Wenn eine Probephase läuft, fotografieren Sie auch deren Enddatum.
Notieren Sie zusätzlich, ob die Zahlung direkt, über Apple oder über Google Play lief. Diese Information entscheidet darüber, welcher Kündigungskanal überhaupt wirksam ist.
Für eine Rückerstattung brauchen Sie den Transaktionsnachweis, das Belastungsdatum und den exakten Betrag. Heben Sie ausserdem die Kündigungsbestätigung, die Antwort des Supports und den Kontoauszug auf. Ohne diese Unterlagen wird eine Beanstandung bei der Bank unnötig schwierig.
Nach der Kündigung kontrollieren Sie den nächsten Kartenabschluss nochmals. Gerade wenn Nutzer schon von weiteren Abbuchungen berichten, lohnt sich dieser letzte Blick immer.
Wenn Sie den falschen Kanal erwischt haben, kündigen Sie noch am selben Tag zusätzlich im richtigen System. Ein Beispiel: E-Mail an Fitme geschickt, aber Abo über Apple abgeschlossen. Dann sofort in der Apple-ID nachziehen und den Bildschirmfoto sichern. So gehen Sie auf Nummer sicher.
Bei knapper Frist hilft nur frühes Handeln. Kündigen Sie spätestens 48 Stunden vor Ablauf und setzen Sie direkt einen Kalendereintrag. Wenn keine Bestätigung kommt, schreiben Sie den Support mit Betreff Kündigung bestätigt nicht und hängen den ersten Versuch an. Genau diese Hartnäckigkeit fehlt oft in Fällen, die später teuer werden.
Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
Webkonto | Vor nächster Abrechnung | Keine gefunden | Einfach |
App Store | Vor nächster Abrechnung | Keine gefunden | Mittel |
Google Play | Vor nächster Abrechnung | Keine gefunden | Mittel |
Eingeschriebene Post | 5 bis 10 Werktage | Keine gefunden | Höher, bester Nachweis |
Kein Weg ist für alle gleich gut. Wer direkt bei Fitme bezahlt, fährt mit dem Webkonto am schnellsten. Bei Apple oder Google Play zählt der jeweilige Store. Die Post ist eher ein zusätzlicher Nachweisweg für heikle Fälle, wenn schon Streit über eine wirksame Kündigung besteht.
Entscheidend ist weniger die Methode als der Nachweis. Sobald Sie ein Enddatum oder eine Bestätigung sehen, speichern Sie alles lokal. Das ist bei Fitme oft wertvoller als ein langer Schriftwechsel ohne Beleg.
Viele fühlen sich erst dann beruhigt, wenn klar ist, dass wirklich nichts mehr nachkommt. Prüfen Sie deshalb sofort die Bestätigung, machen Sie einen Bildschirmfoto und setzen Sie eine Erinnerung einen Tag vor dem angezeigten Enddatum. So sehen Sie rechtzeitig, ob im Konto doch noch eine Verlängerung auftaucht.
Kontrollieren Sie anschliessend den nächsten Karten- oder Kontenauszug. Erscheint trotz Kündigung nochmals eine Belastung, melden Sie dies zuerst Fitme und danach innert rund 30 Tagen nach Kartenabschluss Ihrer Bank als Beanstandung der Kartentransaktion.
Wenn Sie Fitme wegen Frust, Preis oder unklarer Abläufe verlassen, gibt es mehrere Alternativen. 7Mind ist stärker auf Meditation ausgerichtet, Freeletics auf Trainingspläne ohne Geräte und YogaEasy auf Yoga-Kurse. Die veröffentlichten Preise stammen in Euro, deshalb hier mit grober CHF-Einordnung: 7Mind Premium ca. €12 (CHF 11.30) pro Monat, Freeletics ab ca. €39.99 (CHF 37.70) pro Jahr, YogaEasy ab ca. €18 (CHF 17.00) pro Monat.
Wenn Sie Fitme zusätzlich schriftlich kündigen möchten, verwenden Sie die Schweizer Adresse des angegebenen Entwicklers beziehungsweise Ansprechpartners. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie schon Probleme mit Bestätigungen hatten oder parallel einen klaren Nachweis wünschen.
Die bekannte Adresse lautet:
Schreiben Sie in den Brief Ihren Namen, die beim Abo verwendete E-Mail, das Kündigungsdatum und den Wunsch, das Abo auf das Ende der laufenden Periode zu stoppen. Wenn Ihr Fitme-Abo über Apple oder Google Play lief, kündigen Sie trotzdem zusätzlich direkt im jeweiligen Store, weil nur dort die automatische Verlängerung zuverlässig gestoppt wird.
In den meisten normalen Fällen reicht die Kündigung im richtigen System vollständig aus. Bei direktem Abschluss ist das das Fitme-Konto, bei iPhone der App Store und bei Android Google Play. Die Postadresse ist kein Ersatz für die Store-Kündigung, sondern ein Zusatzbeleg für schwierige Fälle.
Wenn Sie nach der Kündigung innert kurzer Zeit eine klare Bestätigung und ein Enddatum sehen, ist das meist genug. Fehlt beides, sollten Sie noch am selben Tag schriftlich nachfassen. Genau dieser letzte Kontrollschritt verhindert bei Fitme am ehesten unnötige Nachbelastungen.
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