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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Viele Nutzerinnen und Nutzer ärgern sich schon beim Kündigen, weil sie erst dann merken, wie ihr Abo überhaupt aufgebaut ist. Bei Red Sports handelt es sich um eine Streaming-Plattform mit Schwerpunkt auf Sportinhalten, konkret um den GAMEPASS mit Livestreams und Replays, etwa für Handball-Ligen. Massgeblich für die Schweiz sind die Bedingungen unter Schweizer Recht und die Hilfeseiten von Red Sports selbst (red.sport).
Der bekannte Sitz für Anliegen in der Schweiz liegt in Meyrin im Kanton Genf. In den Bedingungen ist Schweizerisches Recht genannt, und Streitigkeiten sollen vor Gerichten in Zürich entschieden werden (red.sport). Eine konkrete Zahl zu Nutzerinnen und Nutzern oder ein Gründungsjahr wird in den vorliegenden Quellen nicht klar genannt, Red Sports nennt aber ein klar digitales Abo-Modell ohne ausgewiesenen Live-Chat.
Bezahlt wird bei Red Sports nicht für einzelne Spiele, sondern für wiederkehrenden Zugang zu Livestream und Replay. Laut den veröffentlichten Tarifen gibt es Monats- und Jahresabonnemente sowie vergünstigte Preise für Mitglieder der Handball-Community, mit 33 Prozent Rabatt im Jahresabo und 25 Prozent Rabatt im Monatsabo (gamepass.ch, handball.ch).
Das ist wichtig für die Kündigung: Wer nichts unternimmt, lässt ein wiederkehrendes Abo weiterlaufen. Jahresabonnemente verlängern sich automatisch, wobei laut Bedingungen 30 Tage vor Ablauf eine Benachrichtigung erfolgen soll (red.sport). Genau hier entsteht oft die Abo-Falle, wenn die Kündigung nicht rechtzeitig im richtigen Kanal erfolgt.
Für die Deutschschweiz gibt es eine deutschsprachige Hilfe unter dem Hilfebereich von Red Sports. Eine Telefonnummer ist nicht angegeben, ein Live-Chat ebenfalls nicht. Als Kontakt bleibt vor allem die E-Mail-Adresse [email protected] sowie die Kündigung direkt im Konto (red.sport).
Preise werden in CHF ausgewiesen, was für Schweizer Kundschaft praktisch ist. Unklar bleibt in den Quellen, welche einzelnen Zahlungsmittel angeboten werden. Fest steht aber: Wenn das Abo über App Store oder Google Play abgeschlossen wurde, muss die Kündigung genau dort erfolgen und nicht im normalen Web-Konto (red.sport).
Viele sind frustriert, wenn nach der Kündigung noch etwas verrechnet wird oder der Zugang früher endet als erwartet. Schauen Sie deshalb vor dem Klick auf Kündigen auf Ihr nächstes Rechnungsdatum, machen Sie einen Bildschirmfoto Ihres aktuellen Plans und sichern Sie allfällige Belege zur letzten Zahlung. Das spart später viel Zeit bei einer Beanstandung.
Prüfen Sie zudem, wo Sie Red Sports ursprünglich gekauft haben. Direkt im Web abgeschlossene Abos kündigen Sie im Benutzerkonto. Wurde das Abo auf dem iPhone über App Store oder auf Android über Google Play gelöst, ist genau dieser Kanal zuständig. Das ist der häufigste Fehler bei Streaming- und Gaming-Abos.
Der offizielle Weg ist laut Red Sports klar: Die Nutzerin oder der Nutzer muss das Abonnement aktiv im Benutzerkonto per Knopfdruck kündigen (red.sport). Der konkrete Pfad wird auf der Hilfeseite nicht vollständig ausgeschrieben, in der Praxis sollten Sie nach Bereichen wie Mein Konto, Abonnement, GAMEPASS oder Mitgliedschaft suchen und dort die Kündigungsfläche wählen.
Arbeiten Sie dabei langsam und speichern Sie jeden Schritt. Sobald die Bestätigung erscheint, erstellen Sie einen Bildschirmfoto mit Datum und Uhrzeit. Falls zusätzlich eine Bestätigungs-E-Mail eingeht, bewahren Sie diese auf. Den Hilfebereich finden Sie hier: Mein Konto und GAMEPASS.
Wenn Sie über Apple bezahlt haben, muss die Kündigung in den iOS-Einstellungen oder im App Store erfolgen. Bei Android gilt dasselbe über Google Play. Red Sports nennt diese beiden Wege ausdrücklich als zuständige Kündigungskanäle für dort abgeschlossene Abos (red.sport).
Für iPhone und iPad öffnen Sie in der Regel Ihre Apple-Kontoeinstellungen, gehen zu Abonnements und wählen dort Red Sports zur Beendigung aus. Unter Android läuft es meistens über Google Play, Zahlungen und Abos, danach Abonnements. Kontrollieren Sie nach dem letzten Schritt, ob dort wirklich ein Enddatum statt einer aktiven Verlängerung angezeigt wird.
Weil keine Telefonnummer und kein Live-Chat veröffentlicht sind, bleibt als Kontaktkanal vor allem [email protected]. Für die eigentliche Kündigung des Web-Abos ist aber das Benutzerkonto massgeblich. Per E-Mail können Sie eine schriftliche Bestätigung verlangen oder eine falsche Belastung melden. Schreiben Sie Ihre beim Abo verwendete E-Mail-Adresse, den gewählten Plan und das Belastungsdatum dazu.
Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, können Sie zusätzlich einen eingeschriebenen Brief an die Schweizer Adresse senden. Wer den klassischen Postweg vermeiden will, kann dafür auch einen zertifizierten digitalen Briefdienst wie Postclic nutzen, der Versand, Empfang und Öffnung mit Zeitnachweis dokumentiert. Das ersetzt die Kontokündigung nicht, hilft aber als Beleg bei einem Streitfall.
Viele sorgen sich, dass sie direkt nach dem Kündigen keinen Zugriff mehr haben. Laut den vorliegenden Angaben gibt es keine Rückerstattung für ungenutzte Zeit nach der Kündigung (red.sport). Das spricht in der Praxis dafür, dass der Zugang in der Regel bis zum Ende des bereits bezahlten Abrechnungszeitraums weiterläuft.
Ein Beispiel: Wenn Ihr Monatsabo am 18. des Monats erneuert würde und Sie am 10. kündigen, sollten Sie den Zugang normalerweise bis zum 18. behalten. Prüfen Sie das Enddatum sofort in Ihrem Konto oder im App Store beziehungsweise Google Play, damit es später keine Überraschung gibt.
Jahresabonnemente von Red Sports verlängern sich automatisch. Laut Bedingungen soll 30 Tage vor Ablauf eine Benachrichtigung erfolgen (red.sport). Monatsabos sind ebenfalls wiederkehrend, sofern sie nicht vor dem nächsten Belastungstermin beendet werden.
Wer die Frist verpasst, muss meist den nächsten Abrechnungszyklus zahlen. Eine feste Mindestlaufzeit ausser der gewählten Abonnementsart wird nicht genannt. Genau deshalb lohnt sich ein Kalendereintrag 5 bis 7 Tage vor dem Belastungsdatum.
Zur Datenaufbewahrung nach der Kündigung nennt Red Sports keine präzise Sonderregel im Abo-Text. Die Daten werden gemäss Datenschutzrichtlinien behandelt (red.sport). Das heisst für Sie praktisch: Rechnen Sie nicht damit, dass Kontoinhalte oder Nutzungsdaten sofort verschwinden oder dauerhaft abrufbar bleiben.
Wenn Sie etwas dokumentieren möchten, speichern Sie vor der Kündigung Kontoangaben, Rechnungen und Bestätigungen lokal ab. Das ist besonders nützlich, falls später doch noch eine Belastung erscheint oder Sie gegenüber Ihrer Bank eine Beanstandung einreichen müssen.
Viele kündigen mit der Hoffnung auf eine anteilige Rückerstattung und sind danach enttäuscht. Die klare Aussage von Red Sports lautet: Für den nicht genutzten Zeitraum nach der Kündigung gibt es keine Rückerstattung (red.sport). Das lohnt sich kaum, wenn Sie nur wenige Tage vor dem nächsten Termin kündigen.
Falls aber ein Widerruf wirksam erklärt wird, soll die Rückerstattung innert 14 Tagen nach Eingang der Widerrufserklärung bearbeitet werden (red.sport). Das ist etwas anderes als eine normale Kündigung. Zwischen Kündigung und Widerruf sollten Sie also sauber unterscheiden.
Für Verbraucherinnen und Verbraucher wird in den vorliegenden Daten ein Widerrufsrecht von 14 Tagen ab Vertragsschluss genannt. Wer den Vertrag ohne Angabe von Gründen widerrufen will, muss diese Erklärung rechtzeitig absenden. Als zuständige Behörde wird in den Daten die WEKO genannt, wobei in der Schweiz bei Konsumententhemen auch die SKS und Informationen des SECO relevant sind.
In der Praxis ist bei digitalen Diensten immer entscheidend, ob die Leistung schon genutzt wurde und wie die Vertragsbedingungen formuliert sind. Wenn Sie Red Sports gerade erst abgeschlossen haben, sollten Sie den Widerruf sofort schriftlich per E-Mail an [email protected] senden und zusätzlich Belege sichern. Warten Sie nicht bis zum 14. Tag am Abend.
Wenn Sie eine falsche Abbuchung oder einen Widerruf geltend machen wollen, schreiben Sie an [email protected]. Geben Sie Ihren Namen, die beim Konto verwendete E-Mail-Adresse, den Plan, den Betrag in CHF, das Belastungsdatum und wenn möglich die Transaktionsnummer an. Hängen Sie Bildschirmfotos der Kündigungsbestätigung an.
Bei Abos über App Store oder Google Play sollten Sie die Rückerstattung zuerst dort anstossen, weil diese Plattformen den Zahlungseinzug verwalten. Bei einer unberechtigten Kartenbelastung trotz Kündigung können Sie in der Schweiz innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses bei Ihrer Bank eine Kartenrückbelastung oder Beanstandung einreichen. Zuständig ist die kartenausgebende Bank nach ihren Bedingungen und den Regeln von Visa oder Mastercard, nicht eine besondere staatliche Chargeback-Stelle.
Die Bedingungen von Red Sports sagen klar, dass sich Jahresabonnemente automatisch verlängern und dass 30 Tage vor Ablauf eine Benachrichtigung erfolgt (red.sport). Eine zusätzliche feste Mindestlaufzeit wird nicht genannt, ausser jener, die sich aus Monats- oder Jahresabo ergibt. Für Kundinnen und Kunden heisst das: Ohne aktive Kündigung läuft das Abo weiter.
Gerade bei Jahresabos ist das heikel, weil der Betrag von CHF 99.90 oder CHF 149.90 auf einmal fällig werden kann. Wer seine Erinnerung nur auf die Benachrichtigung von Red Sports verlässt, geht ein unnötiges Risiko ein. Ein eigener Kalendereintrag ist verlässlicher.
Als anwendbares Recht nennt Red Sports Schweizerisches Recht. Streitigkeiten sollen vor Gerichten in Zürich entschieden werden (red.sport). Aktuelle Informationen zu kostenlosen Testzeiträumen sind in den vorliegenden Quellen nicht angegeben.
Wenn Red Sports also mit Aktionen wirbt, sollten Sie genau lesen, ob daraus später automatisch ein zahlungspflichtiges Abo wird. Wo die Unterlagen unklar sind, helfen die SKS und Informationen des SECO bei Preis- und Konsumentenfragen weiter. Das ist in der Schweiz oft nützlicher als lange Diskussionen mit dem Kundendienst.
Plan | Preis in CHF | Abrechnung | Leistungen |
|---|---|---|---|
GAMEPASS Yearly Handball Community | CHF 99.90 | Jährlich | Handball, Livestream, Replay |
GAMEPASS Yearly Regular | CHF 149.90 | Jährlich | Handball, Livestream, Replay |
GAMEPASS Monthly Handball Community | CHF 14.90 | Monatlich | Handball, Livestream, Replay |
GAMEPASS Monthly Regular | CHF 19.90 | Monatlich | Handball, Livestream, Replay |
Am günstigsten ist das Jahresabo für Mitglieder der Handball-Community mit CHF 99.90. Am teuersten ist das reguläre Jahresabo mit CHF 149.90. Rechnet man das reguläre Monatsabo hoch, kommt man auf CHF 238.80 pro Jahr. Das Jahresabo spart gegenüber 12 Monaten also CHF 88.90.
Beim Community-Tarif liegt der Jahreswert des Monatsabos bei CHF 178.80, das Jahresabo kostet aber nur CHF 99.90. Die Ersparnis beträgt hier CHF 78.90. Wer Red Sports nur kurz für eine laufende Saison braucht, fährt mit monatlicher Flexibilität besser. Für längere Nutzung ist jährlich deutlich günstiger.
Bei Red Sports gilt laut Bedingungen Schweizerisches Recht (red.sport). In den vorliegenden Rechtsdaten wird für Verbraucher ein Widerrufsrecht von 14 Tagen genannt. Zusätzlich sind für Distanzgeschäfte, Preisbekanntgabe und faire Vertragsgestaltung in der Schweiz die Orientierungshilfen von SECO und die Praxis der SKS hilfreich, auch wenn nicht jedes Online-Abo gleich behandelt wird.
Für Abonnemente ohne klar geregelte Dauer wird in den vorliegenden Daten als Faustregel eine Kündigungsfrist von 3 Monaten vor Ende der Periode erwähnt. Bei Red Sports sind die konkreten Abo-Bedingungen aber wichtiger als allgemeine Faustregeln, weil Monats- und Jahresmodell ausdrücklich geregelt sind. Entscheidend ist deshalb Ihr gewählter Plan und der Kaufkanal.
Wenn Red Sports trotz Kündigung weiter abbucht, reklamieren Sie zuerst direkt beim Anbieter per E-Mail mit allen Belegen. Setzen Sie eine kurze Frist von 7 bis 10 Tagen für die Klärung. Falls keine brauchbare Antwort kommt, können Sie sich an die SKS wenden und parallel bei Preis- und Konsumententhemen Informationen des SECO prüfen.
Bei Kartenbelastungen reklamieren Sie zusätzlich bei Ihrer Bank, idealerweise innert 30 Tagen nach dem Kartenabschluss. Legen Sie Kündigungsbestätigung, Kontoauszug und Ihre erste Reklamation an Red Sports bei. Das ist in der Schweiz meist wirksamer als langes Hin und Her per E-Mail.
Das Urteil aus den vorliegenden Bewertungen fällt eher schlecht aus. Von 5 erfassten Einzelbewertungen sind 4 negativ und 1 neutral, positive Stimmen zur Kündigung liegen in diesen Daten keine vor. Besonders häufig genannt werden unklare Kündigungsschritte, weitere Belastungen nach dem Kündigen und wenig hilfreicher Kundendienst.
Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
Weitere Abbuchungen | Häufig | Belastung trotz Kündigung |
Unklare Schritte | Häufig | Infos schwer auffindbar |
Kundendienst | Mittel | Wenig hilfreich |
Rückerstattung | Einzeln | Dauerte lange |
Quelle | Bewertung | Hauptthema | Stimmung |
|---|---|---|---|
Keine Note | Kündigungsweg | Negativ | |
TrustPilot | Keine Note | Weitere Gebühren | Negativ |
Google Reviews | Keine Note | Kundendienst | Negativ |
TrustPilot | Keine Note | Versteckte Gebühren | Negativ |
Consumer Forum | 3 von 5 | Rückerstattung | Neutral |
Bevor Sie Red Sports kündigen, sichern Sie den aktuellen Plan, den nächsten Belastungstermin und die beim Konto hinterlegte E-Mail-Adresse. Für Rückerstattungen oder Reklamationen brauchen Sie zusätzlich den Betrag in CHF, das Datum der Belastung und wenn möglich eine Transaktionsnummer.
Viele löschen Bestätigungen zu früh und stehen dann ohne Beleg da. Bewahren Sie alle Unterlagen mindestens 2 bis 3 Monate auf, bei Jahresabos besser bis nach dem ursprünglich nächsten Verlängerungstermin. Gerade bei Beschwerden über weitere Abbuchungen ist das Gold wert.
Kontrollieren Sie ausserdem, ob eine E-Mail-Bestätigung wirklich angekommen ist. Fehlt sie, suchen Sie auch im Spam-Ordner. Ohne Nachweis wird eine spätere Beanstandung unnötig mühsam.
Der erste grosse Fehler ist der falsche Kündigungskanal. Wer über App Store abgeschlossen hat, kann nicht wirksam nur im Web-Konto kündigen. Dasselbe gilt für Google Play. Der zweite Fehler ist das Warten bis kurz vor der nächsten Belastung, obwohl noch Unklarheit über den Status besteht.
Ein dritter Fehler ist die Erwartung einer anteiligen Rückzahlung nach normaler Kündigung. Red Sports schliesst eine Rückerstattung für ungenutzte Restzeit ausdrücklich aus (red.sport). Der vierte Fehler ist fehlende Dokumentation. Ohne Bildschirmfoto der Bestätigung wird es heikel, wenn später doch abgebucht wird.
Wenn Sie nicht sicher sind, wo das Abo abgeschlossen wurde, prüfen Sie den Kontoauszug. Steht dort Apple oder Google, gehen Sie sofort in den entsprechenden Store. Steht die Belastung direkt im Zusammenhang mit Red Sports, kündigen Sie im Benutzerkonto und sichern den Nachweis.
Wenn nach einer korrekten Kündigung weiter belastet wird, schreiben Sie noch am selben Tag an [email protected] und legen Sie den Bildschirmfoto bei. Reagiert der Anbieter nicht innert 7 bis 10 Tagen, beanstanden Sie die Belastung bei Ihrer Bank. So gehen Sie auf Nummer sicher.
Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
Web-Konto | Vor nächster Belastung | Gratis | Einfach |
App Store | Vor nächster Belastung | Gratis | Mittel |
Google Play | Vor nächster Belastung | Gratis | Mittel |
Eingeschriebener Brief | 5 bis 10 Werktage | Gratis | Höher, guter Nachweis |
Red Sports ist am unkompliziertesten, wenn Sie im richtigen Ursprungskanal kündigen. Die Schwierigkeit steigt sofort, wenn Sie den Kaufweg verwechseln oder nur eine E-Mail schicken, ohne die eigentliche Abo-Verwaltung zu beenden. Gebühren für die Kündigung selbst wurden in den Bedingungen nicht gefunden.
Der Briefweg ist kein Muss, kann aber als zusätzlicher Nachweis sinnvoll sein, wenn bereits ein Konflikt besteht. Für normale Fälle reicht die digitale Kündigung mit sauber gesichertem Beleg.
Prüfen Sie unmittelbar nach der Kündigung, ob ein Enddatum angezeigt wird oder die Verlängerung deaktiviert ist. Machen Sie einen letzten Bildschirmfoto und setzen Sie eine Erinnerung 3 Tage nach dem nächsten üblichen Belastungstermin. Dann sehen Sie rasch, ob wirklich nichts mehr abgebucht wurde.
Beobachten Sie Ihren Karten- oder Bankauszug mindestens 2 Monate lang. Taucht trotz Kündigung nochmals eine Belastung auf, reklamieren Sie zuerst bei Red Sports und danach, falls nötig, bei Ihrer Bank als Beanstandung einer Kartentransaktion. In der Schweiz läuft das in der Regel über den Kartenherausgeber unter Aufsicht des Finanzmarktrechts und der FINMA.
Wenn Sie Red Sports nicht mehr brauchen, gibt es in der Schweiz mehrere Alternativen. SRF bietet kostenlose Sportinhalte mit Werbung, Zattoo bündelt Sportsender ab etwa CHF 12.50 pro Monat, und DAZN liegt bei rund CHF 19.99 pro Monat. Wer nur punktuell Spiele sehen will, fährt mit SRF oft günstiger.
Wenn Sie zusätzlich schriftlich dokumentieren möchten, nutzen Sie diese bekannte Adresse:
Für die normale Beendigung des Abos ist dennoch die Kündigung im Konto oder im jeweiligen Store entscheidend. Der Brief dient vor allem als Zusatzbeleg bei Streit um weitere Belastungen oder fehlende Reaktion.
Ein Brief ist besonders dann sinnvoll, wenn Sie bereits per Konto gekündigt haben, aber weiter belastet wurden oder keine Antwort auf Ihre Reklamation erhalten. Legen Sie eine Kopie der Kündigungsbestätigung, das Belastungsdatum und den Betrag in CHF bei. So ist der Fall sauber dokumentiert.
Für die meisten Nutzerinnen und Nutzer in der Schweiz bleibt der digitale Weg aber der schnellste. Entscheidend ist nicht die schönste Formulierung, sondern ein klarer Nachweis mit Datum, Kontoangaben und bestätigter Beendigung.
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