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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Viele Wellverse-Mitglieder merken erst bei der Kündigung, was sie eigentlich abgeschlossen haben. Genau dort beginnt oft der Ärger: monatliche Verlängerung, Credits, feste Fristen und eine Oberfläche, die nicht immer selbsterklärend ist. Wellverse ist eine Gesundheits- und Wellness-Plattform von WELL Gesundheit AG mit Bezug zur Schweiz und Angeboten rund um Fitness, Achtsamkeit und Stressbewältigung.
Der Dienst läuft als Abo mit wiederkehrender Verrechnung. Laut Bedingungen verlängert sich die Mitgliedschaft automatisch um einen weiteren Monat, wenn nicht spätestens 7 Tage vor Ablauf gekündigt wird, und es gibt keine Mindestlaufzeit während der aktiven Nutzung. Diese Regeln stehen in den Bedingungen von Wellverse "Die Mitgliedschaft wird automatisch um einen weiteren Monat verlängert" (enterthewellverse.com).
Bei Wellverse zahlen Nutzerinnen und Nutzer nicht einfach für eine einzelne Lektion, sondern für ein Paket mit Klassen, Standortzugang und Zusatzvorteilen. Je nach Plan sind 6, 8, 12 oder bis zu 31 Klassen pro Monat enthalten, dazu Zugang zu 7 Standorten und Mitgliederevents. In höheren Stufen kommen Rabatte auf den Einzelhandel von 10 Prozent, 15 Prozent oder 20 Prozent dazu.
Ein wichtiger Punkt bei Wellverse sind Credits. Die Bedingungen sagen klar, dass gekaufte Credits nicht erstattungsfähig und nicht übertragbar sind "Die gekauften Credits sind nicht erstattungsfähig und können nicht übertragen werden" (enterthewellverse.com). Wer selten geht oder Credits verfallen lässt, zahlt schnell für Leistungen, die kaum genutzt werden.
Für die Schweiz ist Wellverse relevant, weil Preise in CHF veröffentlicht werden und Schweizer Recht gelten soll. Die publizierten Preise liegen bei CHF 75.00 für WELLVERSE 6, CHF 117.00 für WELLVERSE 8, CHF 146.00 für WELLVERSE 12 und CHF 168.00 für ALL-IN, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer bei den veröffentlichten Angaben (well.swiss). Das ist für ein Wellness-Abo im Schweizer Markt eher im mittleren bis höheren Segment.
Bei der Unterstützung wird es allerdings schnell mühsam. Eine Telefonnummer wurde in den verfügbaren Angaben nicht gefunden, ein Live-Chat ist nicht ausgewiesen, und als direkter Kontakt bleibt vor allem die Hilfeseite von Wellverse sowie die E-Mail [email protected]. Gerade für Deutschschweizer Kundinnen und Kunden ist das ein heikler Punkt, weil Berichte auf eingeschränkte Hilfe auf Deutsch hinweisen.
Viele sind frustriert, wenn nach der Kündigung trotzdem noch etwas verrechnet wird. Bei Wellverse lohnt es sich deshalb, vor dem Klick die nächste Abbuchung zu prüfen, einen Bildschirmfoto des aktuellen Plans zu speichern und offene Credits zu kontrollieren. Die Frist aus den Bedingungen beträgt 7 Tage vor dem Ende der laufenden Periode, sonst verlängert sich das Abo nochmals um einen Monat (enterthewellverse.com).
Schauen Sie im Konto nach dem nächsten Abrechnungsdatum und notieren Sie es im Kalender. Wenn dort zum Beispiel der 30. September als Verlängerungstag steht, sollte die Kündigung spätestens am 23. September ausgelöst und dokumentiert sein. Wer auf Nummer sicher gehen will, speichert zusätzlich den Bereich mit Planname, Preis und Kündigungsbestätigung.
Wenn Sie direkt bei Wellverse abgeschlossen haben, führt der einfachste Weg über das Benutzerkonto. Laut den verfügbaren Angaben läuft die Kündigung über Profil und Kontoverwaltung "navigieren Sie zu Ihrem Profil und folgen Sie den Anweisungen zur Kündigung" (wellhub.com). In der Praxis sollten Sie nach einem Pfad wie Profil > Konto > Abonnement oder Mitgliedschaft > Kündigen suchen.
Achten Sie auf eine mögliche Abo-Falle in der Oberfläche. Nutzer berichten von einer irreführenden Benutzerführung, die das Kündigen erschwert. Wenn ein Sonderangebot, ein Pausenmodus oder ein Rabatt eingeblendet wird, klicken Sie weiter bis zur endgültigen Bestätigung und verlassen Sie die Seite nicht vorher. Ohne Abschluss der letzten Bestätigungsseite ist die Kündigung oft nicht gespeichert.
Falls Sie in Ihrem Konto nicht weiterkommen, nutzen Sie zusätzlich die Hilfeseite von Wellverse und senden Sie parallel eine E-Mail an [email protected]. Schreiben Sie Ihren vollen Namen, die Vertragsadresse, falls vorhanden eine Kunden- oder Abonummer, sowie den klaren Satz, dass Sie Wellverse zum nächstmöglichen Termin kündigen. Bitten Sie ausdrücklich um eine schriftliche Bestätigung.
Viele verlieren den Überblick, weil sie zwar die App löschen, aber das Abo im Store weiterläuft. Wenn Sie Wellverse über Apple abgeschlossen haben, müssen Sie im App Store oder in den iPhone-Abos kündigen. Die vorliegenden Angaben sagen, dass Sie im App Store nach der Wellverse-App suchen und dort Ihr Abonnement verwalten sollen (wellhub.com).
Unter iOS ist der typische Weg: Einstellungen > Apple-ID > Abonnements > Wellverse > Abo kündigen. Unter Android geht es in der Regel über Google Play > Profilbild > Zahlungen und Abonnements > Abonnements > Wellverse > Abo kündigen. Auch hier gilt: Bildschirmfoto vom letzten Bestätigungsschritt speichern, weil genau dort später der Nachweis liegt.
Wenn die Oberfläche zickt oder die Kündigung im Konto nicht sauber bestätigt wird, können Sie Wellverse zusätzlich schriftlich informieren. Für den Alltag reicht oft eine klare E-Mail an [email protected] mit Betreff "Kündigung Wellverse". Schreiben Sie dazu den gewünschten Endtermin oder "zum nächstmöglichen Termin". Eine Telefonnummer oder feste Servicezeiten wurden in den recherchierten Angaben nicht gefunden.
Als weitere Möglichkeit können Sie auch einen Brief an WELL Gesundheit AG senden. Neben klassischer Post gibt es heute digitale Zustellformen wie Postclic, bei denen Versand, Empfang und Öffnung protokolliert werden. Das kann hilfreich sein, wenn Sie einen dokumentierten Nachweis möchten, ohne auf Papier zu setzen.
Viele sorgen sich, dass sie zu früh den Zugang verlieren. Bei Wellverse gibt es keine vorzeitige Kündigungsgebühr, und das Abo bleibt in der Regel bis zum nächsten Abrechnungsdatum aktiv. Wenn Ihre nächste Verlängerung am 15. Oktober wäre und Sie rechtzeitig kündigen, sollten Sie den Zugang normalerweise bis zu diesem Datum behalten.
Genau deshalb ist das Kündigungsdatum so wichtig. Kündigen Sie erst nach der 7-Tage-Frist, verlängert sich die Mitgliedschaft laut Bedingungen automatisch um einen weiteren Monat (enterthewellverse.com). Dann läuft der Zugang zwar weiter, aber es wird nochmals ein voller Monatsbetrag fällig.
Wenn Sie nichts unternehmen, erneuert sich Wellverse automatisch Monat für Monat. Eine kostenlose Testphase ist in den verfügbaren Bedingungen derzeit nicht ausgewiesen. Das heisst auch, dass Sie sich nicht auf ein automatisches Auslaufen verlassen sollten.
Zur Aufbewahrung von Daten nach der Kündigung gibt es in den recherchierten Bedingungen keine konkrete Regel. Wellverse sagt dazu nichts Präzises. Wer Trainingshistorie, Rechnungen oder Kursdaten behalten möchte, sollte deshalb vor der Kündigung Bildschirmfotos, PDFs oder E-Mails sichern.
Viele Mitglieder ärgern sich besonders dann, wenn nach der Kündigung noch Geld weg ist und keine Rückerstattung kommt. Bei Wellverse ist die Lage eher streng: gekaufte Credits sind nicht erstattungsfähig und nicht übertragbar (enterthewellverse.com). Wer also Credits im Konto hat, kann sie in der Regel weder auszahlen noch an andere Personen weitergeben.
Eine volle Rückerstattung ist laut den verfügbaren Angaben nur dann vorgesehen, wenn innerhalb von 14 Tagen storniert wird und noch keine Credits verwendet wurden. Das ist deutlich enger als viele erwarten. Wer bereits Leistungen genutzt hat, hat bei anteiligen Rückzahlungen nach den vorliegenden Informationen eher schlechte Chancen.
Wenn eine Rückerstattung überhaupt in Frage kommt, handeln Sie rasch und konkret. Schreiben Sie an [email protected], nennen Sie Kaufdatum, Betrag in CHF, Zahlart und begründen Sie kurz, warum Sie die Erstattung verlangen. Legen Sie den Zahlungsbeleg und wenn möglich den Nachweis bei, dass keine Credits genutzt wurden.
Bei einem Abrechnungsfehler ist der direkte Kontakt mit dem Kundendienst der erste Schritt. Beschreiben Sie genau, welche Belastung falsch war, an welchem Datum sie erfolgte und wann Sie gekündigt haben. Bleiben Sie sachlich und verlangen Sie eine schriftliche Antwort mit Fallnummer.
In der Schweiz gibt es kein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht für jeden Onlinevertrag. Ein pauschales 14-Tage-Rückgaberecht wie viele es aus dem Ausland kennen, besteht hier nicht automatisch. Entscheidend sind meist die AGB und wenige Sonderfälle wie Haustürgeschäfte, Konsumkredite oder gewisse Versicherungen.
Wenn Wellverse trotz nachweisbarer Kündigung weiter abbucht, kommt als letzter Schritt eine Beanstandung der Kartentransaktion in Frage. Bei Visa oder Mastercard reklamieren Karteninhaber in der Schweiz eine unberechtigte Belastung in der Regel innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses bei der herausgebenden Bank. Zuständig ist die Bank, nicht eine eigene staatliche Chargeback-Stelle.
Die zentrale Klausel bei Wellverse ist die automatische Verlängerung. In den Bedingungen steht, dass die Mitgliedschaft automatisch um einen weiteren Monat verlängert wird, wenn nicht 7 Tage vor Ablauf gekündigt wird (enterthewellverse.com). Genau diese Frist führt in der Praxis oft zu unnötigen Zusatzkosten.
Positiv ist immerhin, dass keine starre Mindestlaufzeit genannt wird. Sie sind also nicht für 6 oder 12 Monate gebunden, solange das Abo aktiv ist. Das hilft, wenn Sie Wellverse nur kurzfristig nutzen wollten, verlangt aber Disziplin beim Kündigungszeitpunkt.
Die Bedingungen nennen Schweizer Recht als anwendbar und sehen den zuständigen Gerichtsstand in der Schweiz vor. Für Kundinnen und Kunden hierzulande ist das besser als ein ausländischer Gerichtsstand. Streitigkeiten müssten damit nicht zwingend im Ausland ausgetragen werden.
Eine kostenlose Testphase ist derzeit nicht ausgewiesen, und zur Datenaufbewahrung nach Kündigung gibt es keine klare Regel in den verfügbaren Bedingungen. Gerade dieser zweite Punkt ist unbefriedigend. Wenn Ihnen Daten wichtig sind, sichern Sie alles vor der Kündigung selbst.
Plan | Preis in CHF | Abrechnungszeitraum | Hauptleistungen |
|---|---|---|---|
WELLVERSE 6 | CHF 75.00 | 2 Wochen | 6 Klassen, 7 Standorte, Events |
WELLVERSE 8 | CHF 117.00 | Monatlich | 8 Klassen, 10 Prozent Rabatt |
WELLVERSE 12 | CHF 146.00 | Monatlich | 12 Klassen, 15 Prozent Rabatt |
ALL-IN | CHF 168.00 | Monatlich | 31 Klassen, 20 Prozent Rabatt |
Die veröffentlichten Preise sind exklusiv Mehrwertsteuer (well.swiss). Das ist wichtig, weil der tatsächlich belastete Betrag etwas höher ausfallen kann als in der Tabelle.
Der günstigste veröffentlichte Plan ist WELLVERSE 6 mit CHF 75.00, der teuerste ALL-IN mit CHF 168.00. Wer nur wenige Lektionen pro Monat besucht, zahlt mit einem grossen Paket schnell zu viel. Das lohnt sich kaum, wenn Sie regelmässig Termine absagen oder selten an 7 Standorten trainieren.
Ein Jahresrabatt ist in den vorliegenden Quellen nicht ersichtlich, ebenso keine dokumentierte Gratisprobe. Wenn Sie unsicher sind, ob sich Wellverse für Sie rechnet, vergleichen Sie Ihre tatsächliche Nutzung der letzten 30 Tage mit den enthaltenen Klassen. Genau dort zeigt sich meist, ob eine Kündigung sinnvoller ist als ein Downgrade.
Viele hoffen bei Onlineabos auf ein automatisches 14-Tage-Widerrufsrecht. In der Schweiz gibt es dieses allgemeine Recht für online abgeschlossene Verträge aber gerade nicht. Bei Wellverse zählt deshalb in erster Linie, was in den Bedingungen steht und ob Sie die vertragliche Frist von 7 Tagen vor Verlängerung eingehalten haben.
Massgeblich ist bei Abos das Obligationenrecht. Vereinfacht gesagt: Verträge müssen nach den vereinbarten Fristen beendet werden. Die von Wellverse genannte Monatsverlängerung bei fehlender Kündigung ist damit im Grundsatz relevant, solange die Klausel transparent einbezogen wurde.
Ein 14-tägiger Widerruf kommt in der Schweiz nur in bestimmten Sonderfällen vor, etwa bei Haustürgeschäften über CHF 100, bei Konsumkrediten oder bei vielen Privatversicherungen. Für ein normal online gebuchtes Wellverse-Abo lässt sich daraus meistens kein automatisches Rücktrittsrecht ableiten. Darum ist die vertragliche Rückerstattungsregel von Wellverse entscheidender als eine allgemeine gesetzliche Hoffnung.
Wenn Wellverse freiwillig eine 14-Tage-Stornierung ohne genutzte Credits zulässt, ist das eine vertragliche Zusage und kein generelles Schweizer Standardrecht. Genau deshalb sollten Sie in der ersten E-Mail immer sowohl auf das Kaufdatum als auch auf die ungenutzten Credits hinweisen.
Wenn Wellverse nicht reagiert oder weiter abbucht, dokumentieren Sie zuerst die Kündigung, die Belastung und die Korrespondenz. Danach können Sie sich an die Stiftung für Konsumentenschutz wenden oder Informationen des SECO zu Konsumententhemen nutzen. Bei einer Kartenbelastung läuft die eigentliche Rückforderung aber über Ihre Bank.
Hilfreiche Stellen sind der Ratgeber zu Kündigungsfristen für Abos in der Schweiz und die Stiftung für Konsumentenschutz. Für Wellverse-spezifische Vertragsfragen lohnt zudem ein Blick in die Bedingungen von Wellverse.
Gesamturteil: eher schwierig. In den vorliegenden 7 von 7 einzigartigen Bewertungen ist die Tendenz negativ. Das Muster ist klar: komplizierte Kündigung, weitere Belastungen nach der Abmeldung und schwacher Kundendienst. Gerade für die Schweiz passt das zu den lokalen Beschwerden über Belastungen trotz Kündigung und fehlende Hilfe auf Deutsch.
Fair ist aber auch: Wellverse bietet ein breites Wellness-Angebot mit mehreren Tarifstufen und Standortzugang. Der Frust richtet sich in den Berichten weniger gegen das Grundkonzept als gegen den Ablauf rund um Abrechnung und Support.
Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
Kündigung schwierig | Mehrfach | Unklare Schritte |
Belastung nach Kündigung | Mehrfach | Weiter verrechnet |
Rückerstattung schwach | Mehrfach | Kein Geld zurück |
Kundendienst schlecht | Mehrfach | Keine Hilfe |
Quelle | Bewertung | Anzahl Bewertungen |
|---|---|---|
TrustPilot | Negativ | 2 |
Negativ | 2 | |
Forum | Negativ | 1 |
Wenn Sie Frust vermeiden wollen, dokumentieren Sie den Ausgangszustand. Speichern Sie einen Bildschirmfoto Ihres Plans, des nächsten Abrechnungsdatums, der Preisangabe in CHF und falls sichtbar Ihrer Kundennummer. Das dauert 2 Minuten und spart im Streitfall oft Tage.
Gerade weil bei Wellverse eine automatische Verlängerung 7 Tage vor Ablauf gestoppt werden muss, ist das Datum zentral. Sichern Sie zusätzlich allfällige Kursbuchungen, Restcredits und Rechnungen aus dem Konto.
Für eine Rückerstattung brauchen Sie mehr als nur den Satz "Ich habe gekündigt". Bewahren Sie Transaktionsnummer, Belastungsdatum, Betrag, Kartenabrechnung und die Bestätigungsmail auf. Wenn die Kündigung im Konto erfolgte, speichern Sie auch die letzte Bestätigungsseite als PDF oder Bild.
Nach der Kündigung prüfen Sie mindestens einen weiteren Kartenabschluss. Viele Probleme zeigen sich erst bei der nächsten Monatsabbuchung. Wenn doch noch belastet wird, haben Sie mit dieser Dokumentation deutlich bessere Karten bei Wellverse oder bei Ihrer Bank.
Falscher Kündigungskanal. Wer über App Store oder Google Play abgeschlossen hat, aber nur die App löscht oder im Web sucht, beendet das Abo oft nicht. Prüfen Sie immer zuerst, wo die erste Zahlung ausgelöst wurde.
Frist verpasst. Ein klassischer Fall: Kündigung 3 Tage vor der Verlängerung, obwohl Wellverse 7 Tage verlangt. Dann läuft der Vertrag nochmals einen Monat weiter und der Ärger ist vorprogrammiert.
Keine Bestätigung gesichert. Viele klicken sich durch und verlassen die Seite ohne Bildschirmfoto. Wenn später eine Belastung auftaucht, fehlt genau der entscheidende Nachweis.
Rückerstattung trotz genutzter Credits erwartet. Die Bedingungen sagen klar, dass Credits nicht erstattungsfähig sind. Wer bereits Leistungen genutzt hat, sollte realistisch mit einer Ablehnung rechnen.
Von Halteangeboten ablenken lassen. Berichte sprechen von irreführender Oberfläche. Wenn ein Rabattfenster oder ein Pausenangebot auftaucht, prüfen Sie genau, ob wirklich "kündigen" bestätigt wurde.
Achtung, da wird’s heikel: Jemand kündigt Wellverse am Handy, sieht ein Rabattangebot, schliesst die App und geht davon aus, alles sei erledigt. Zwei Wochen später folgt die nächste Belastung von CHF 117.00. Genau so entstehen viele Fälle von "ich dachte, ich sei schon raus".
Die saubere Lösung ist schlicht: bis zur letzten Bestätigungsseite durchklicken, Bildschirmfoto machen und danach die Bestätigungsmail suchen. Wenn keine E-Mail kommt, am gleichen Tag an [email protected] nachfassen.
Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
Webkonto | Vor nächster Verrechnung | Gebühr bei 12 Stunden | Einfach |
App Store | Vor nächster Verrechnung | Gebühr bei 12 Stunden | Mittel |
Google Play | Vor nächster Verrechnung | Gebühr bei 12 Stunden | Mittel |
Briefpost | 5 bis 10 Arbeitstage | Gebühr bei 12 Stunden | Höher, guter Nachweis |
Kein Weg ist für alle gleich gut. Das Webkonto ist am schnellsten, App Store und Google Play passen nur bei dort abgeschlossenem Abo, und Briefpost hilft vor allem dann, wenn Sie einen zusätzlichen Nachweis wollen. Wichtig ist weniger die Methode als die saubere Dokumentation.
Bei kurzfristigen Stornierungen innerhalb von 12 Stunden können laut Angaben Gebühren anfallen. Die genaue Höhe wurde in den verfügbaren Quellen nicht konkret beziffert. Darum sollten Sie nicht auf den letzten Moment warten.
Viele fühlen sich erst dann sicher, wenn sie wissen, dass wirklich nichts mehr kommt. Prüfen Sie deshalb sofort, ob eine Bestätigungsmail eingegangen ist, speichern Sie den Nachweis und setzen Sie eine Erinnerung 3 Tage vor dem nächsten Belastungstermin. So merken Sie rasch, ob Wellverse doch nochmals abbuchen will.
Kontrollieren Sie danach mindestens 30 Tage lang Ihre Kartenabrechnung oder Ihr Bankkonto. Taucht trotz Kündigung eine neue Belastung auf, reklamieren Sie diese umgehend zuerst bei Wellverse und danach bei Ihrer Bank als Beanstandung der Kartentransaktion. In der Schweiz gilt dafür bei vielen Karten ein Zeitfenster von rund 30 Tagen nach dem Kartenabschluss.
Wenn Sie nach der Kündigung trotzdem ein Gesundheitsangebot möchten, gibt es Alternativen. Wellpass liegt bei etwa CHF 49 pro Monat, Liva startet ab CHF 10 pro Monat, und Headspace kostet ungefähr CHF 12 pro Monat. BetterHelp wird ab $65 pro Woche (CHF 53 pro Woche) genannt und ist damit deutlich teurer als reine Meditationsangebote.
Wenn Sie Wellverse schriftlich per Post beenden möchten, verwenden Sie diese Anschrift:
Schreiben Sie Ihren vollständigen Namen, die Vertragsadresse, falls vorhanden die Kunden- oder Abonummer und den klaren Kündigungswunsch hinein. Formulieren Sie am besten, dass Wellverse zum nächstmöglichen Termin beendet werden soll und dass Sie eine schriftliche Bestätigung verlangen.
Ein gutes Kündigungsschreiben ist kurz und vollständig. Nehmen Sie das aktuelle Datum, Ihren Namen, Ihre Adresse, die bei Wellverse verwendete E-Mail und wenn möglich den Plan auf. Je genauer die Zuordnung, desto kleiner das Risiko, dass Wellverse die Anfrage wegen Rückfragen verzögert.
Wenn Sie zusätzlich eine falsche Belastung beanstanden, nennen Sie auch den Betrag in CHF und das Belastungsdatum. So trennen Sie Kündigung und Zahlungsproblem sauber, was die Bearbeitung meist beschleunigt.
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