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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Viele Kundinnen und Kunden merken erst bei der Kündigung, was sie bei Solaris überhaupt abgeschlossen haben. Genau dort beginnt oft der Frust: unklare Abo-Struktur, automatische Verlängerung und keine ganz einfache Übersicht zu Fristen. Solaris wird im hiesigen Kontext als kreditkartenbezogener Dienst mit digitaler Verwaltung beschrieben, kombiniert mit abonnementsbasierten Leistungen und laufender Verrechnung.
Für die Schweiz ist die Lage etwas heikel, weil der Name Solaris für mehrere Unternehmen verwendet wird. Für Kündigungen zählen deshalb vor allem die konkreten Vertragsunterlagen, die Rechnungsbezeichnung und die offizielle Hilfe von Solaris. Eine deutschsprachige Hilfeseite zur Beendigung der Kundenbeziehung ist vorhanden, ebenso eine Support-Adresse und eine Telefonnummer mit Zeitfenster von Montag bis Freitag, 13:00 bis 15:00 Uhr.
Bei Solaris zahlen Nutzerinnen und Nutzer typischerweise für laufende Abo-Leistungen, nicht nur für eine einmalige Kartenbestellung. Aus den verfügbaren Preisangaben ergeben sich zwei wiederkehrende Modelle: BASIC für CHF 44.00 pro Jahr und PREMIUM für CHF 66.00 pro Jahr. Enthalten sind Funktionen wie Geräte-Priorisierung, intelligente Steuerung, Visualisierung von Produktion und Verbrauch sowie im höheren Paket eine PV-Performance-Analyse und ein Energieassistent.
Das zeigt das Geschäftsmodell recht klar: wiederkehrendes Jahresabo mit Funktionsstufen. Ein kostenloser Probezeitraum wird in den aktuellen Bedingungen nicht ausdrücklich erwähnt, dafür steht bei den Preisangaben, dass im ersten Jahr das BASIC-Abo im Hardware-Kaufpreis enthalten ist und die ersten drei Monate dem PREMIUM-Abo entsprechen. Wer später kündigen will, sollte also genau prüfen, wann die nächste Verlängerung ansteht.
Für Schweizer Kundinnen und Kunden sind die Preise in CHF veröffentlicht, inklusive MWST. Das ist positiv, weil keine Umrechnung nötig ist und die Kosten auf den ersten Blick klar sind. Weniger erfreulich ist, dass aus Nutzerberichten wiederholt hervorgeht, dass die Unterstützung auf Deutsch nicht immer genügt und teils viel auf Englisch kommuniziert wird.
Auch beim Support lohnt sich ein genauer Blick. Erreichbar ist Solaris über [email protected] sowie telefonisch unter +49 30 837 97775. Wer auf Nummer sicher gehen will, notiert vor jeder Kündigung die Rechnungsperiode, speichert die letzte Abbuchung und macht einen Bildschirmfoto des aktuellen Plans. Das spart später viel Diskussion, falls doch noch eine Belastung auftaucht.
Viele Solaris-Mitglieder haben Sorge, dass sie nach der Kündigung sofort den Zugang verlieren oder dass nachher noch etwas verrechnet wird. Diese Sorge ist berechtigt, weil automatische Verlängerungen laut AGB möglich sind, wenn nicht vor dem Verlängerungsdatum gekündigt wird. Prüfen Sie deshalb vor dem ersten Klick Ihr nächstes Abrechnungsdatum, den aktiven Plan und die zuletzt verwendete Zahlungsart.
Machen Sie ausserdem drei Belege: einen Bildschirmfoto Ihres Kontos mit Planname, einen Bildschirmfoto der Aboseite mit Datum und einen Bildschirmfoto der letzten Belastung im Karten- oder Bankauszug. Wenn Sie Guthaben auf dem Konto haben oder eine Auszahlung erwarten, sichern Sie zusätzlich alle Transaktionsdaten. Gerade bei Streitfällen über nicht ausbezahltes Guthaben ist das Gold wert.
Der direkteste Weg läuft laut den verfügbaren Angaben über das Web-Konto von Solaris. Melden Sie sich an, öffnen Sie den Bereich für Verrechnung oder Abrechnung und wählen Sie dort die Kündigungsoption. Praktisch entspricht das dem Pfad Konto > Abrechnung > Abo verwalten > Kündigen, auch wenn die genaue Bezeichnung je nach Oberfläche leicht abweichen kann.
Wenn die Kündigungsschaltfläche nicht sofort sichtbar ist, achten Sie auf eine versteckte Unterseite zur Verrechnung. Genau hier berichten Kundinnen und Kunden von einer typischen Abo-Falle: Die Option sei nicht prominent angezeigt worden oder der Abschluss habe zusätzlichen Kontakt mit dem Kundendienst erfordert. Lassen Sie sich davon nicht irritieren und brechen Sie den Vorgang nicht auf halbem Weg ab. Speichern Sie am Schluss die Bestätigungsseite als Bildschirmfoto oder als PDF.
Hilfreich ist die offizielle deutschsprachige Supportseite von Solaris zur Beendigung der Kundenbeziehung. Dort finden Sie den vorgesehenen Weg aus Sicht des Anbieters. Falls im Konto keine Kündigung möglich ist, wechseln Sie sofort zum schriftlichen Weg per E-Mail, damit das Datum dokumentiert ist.
Wenn die Online-Kündigung nicht funktioniert, senden Sie Ihre Erklärung an [email protected]. Schreiben Sie klar, dass Sie Ihre Kundenbeziehung oder Ihr Abo bei Solaris beenden möchten, nennen Sie Ihren vollständigen Namen, die beim Konto hinterlegte E-Mail-Adresse, die letzten vier Ziffern der Karte und das gewünschte Kündigungsdatum. Ein kurzer, klarer Text reicht vollkommen.
Für Rückfragen ist Solaris telefonisch unter +49 30 837 97775 erreichbar, und zwar Montag bis Freitag von 13:00 bis 15:00 Uhr. Das Zeitfenster ist knapp. Rufen Sie am besten gleich zu Beginn an und notieren Sie Uhrzeit, Namen der Kontaktperson und das besprochene Ergebnis. Wenn man Ihnen am Telefon eine Bearbeitung zusagt, verlangen Sie zusätzlich eine Bestätigung per E-Mail.
Wer bei Solaris wirklich auf Nummer sicher gehen will, kann zusätzlich per Post kündigen. Das ist nicht zwingend der Hauptweg, aber es hilft, wenn später behauptet wird, keine Kündigung erhalten zu haben. Neben klassischer Einschreibepost gibt es in der Schweiz auch digitale Zustellwege wie Postclic, bei denen Versand, Empfang und Öffnung technisch dokumentiert werden.
Verwenden Sie für die postalische Kündigung die bekannte Schweizer Adresse von Solaris:
Schreiben Sie auf den Brief das Vertragsverhältnis, Ihre Kontaktdaten und das Kündigungsbegehren. Legen Sie keine Originalkarten bei. Ein kurzer Brief mit Datum und Unterschrift genügt.
Viele Nutzerinnen und Nutzer befürchten, dass nach dem Klick auf Kündigen sofort alles gesperrt wird. Nach den vorliegenden Angaben ist entscheidend, dass die Kündigung vor dem nächsten Verlängerungsdatum eingeht. In der Praxis bedeutet das meist: Sie behalten den Zugang bis zum Ende der bereits bezahlten Periode, und erst danach endet die Nutzung.
Wenn Ihr Jahresabo zum Beispiel am 30. Juni erneuert würde und Sie am 12. Juni kündigen, sollte Solaris die Verlängerung stoppen und der Zugang bis zum 30. Juni bestehen bleiben. Eine frühere Sperrung ist aus den verfügbaren Bedingungen nicht ersichtlich. Kontrollieren Sie trotzdem nach der Bestätigung, ob im Konto wirklich ein Enddatum angezeigt wird.
Laut AGB kann sich der Vertrag automatisch verlängern, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird. Genau das ist der Punkt, an dem viele unnötig Geld verlieren. Setzen Sie nach der Kündigung einen Kalendereintrag auf den letzten Tag der laufenden Periode und prüfen Sie danach nochmals Ihren Auszug.
Zur Aufbewahrung oder Löschung von Nutzerdaten nach der Kündigung macht Solaris in den verfügbaren Bedingungen keine klare Angabe. Exportieren Sie deshalb vorab alles, was Sie später noch brauchen könnten: Abrechnungen, Transaktionsübersichten, Supportnachrichten und Bildschirmfotos der Abo-Seite. Wenn später etwas fehlt, ist es oft mühsam, diese Unterlagen wieder zu beschaffen.
Wer nach der Kündigung noch eine Gutschrift erwartet, ist oft unsicher, ob überhaupt etwas zurückkommt. Nach der veröffentlichten Richtlinie werden Rückerstattungen automatisch auf das ursprüngliche Zahlungsmittel verarbeitet, typischerweise innerhalb von 5 bis 10 Arbeitstagen. Diese Angabe stammt aus der Richtlinie von Solaris zur Abopolitik.
Für nicht genutzte Restzeiträume ist jedoch keine klare anteilige Rückzahlung ausgewiesen. Genau hier sollten Sie keine falschen Erwartungen haben. Wenn Sie mitten in einer laufenden Periode kündigen, ist eine anteilige Erstattung aus den verfügbaren Angaben nicht ausdrücklich zugesichert.
Für Verbraucherinnen und Verbraucher wird ein Widerrufsrecht von 14 Tagen genannt. Der Widerruf muss als klare Erklärung an den Anbieter gehen und braucht keine Begründung. In der Praxis heisst das: Wenn Sie Solaris sehr kurz nach Vertragsabschluss beenden wollen, schreiben Sie ausdrücklich, dass Sie den Vertrag innert 14 Tagen widerrufen.
Gerade bei digitalen Diensten lohnt sich rasches Handeln. Senden Sie den Widerruf per E-Mail und sichern Sie den Versandnachweis. Wenn Solaris in dieser Frist bereits belastet hat, können Sie zusätzlich die Rückzahlung verlangen und sich auf Ihr Widerrufsschreiben beziehen.
Schicken Sie Ihre Anfrage an [email protected] und nennen Sie vier Angaben ganz konkret: Buchungsdatum, Betrag in CHF, verwendete Karte oder Zahlungsart und Grund der Forderung. Bei einer falschen Abbuchung schreiben Sie ausdrücklich, dass es sich um eine unberechtigte oder trotz Kündigung erfolgte Belastung handelt. Hängen Sie den Kündigungsnachweis und den Auszug als Datei an.
Falls innert wenigen Tagen keine Reaktion kommt, rufen Sie im Supportfenster unter +49 30 837 97775 an. Bleibt die Belastung trotzdem bestehen, können Sie in der Schweiz bei Ihrer kartenausgebenden Bank eine Beanstandung der Kartentransaktion verlangen. Diese Kartenrückbelastung erfolgt oft innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses. Zuständig ist Ihre Bank, nicht eine staatliche Chargeback-Stelle.
Die AGB sagen klar, dass sich der Vertrag automatisch verlängern kann, wenn nicht vor dem Verlängerungsdatum gekündigt wird. Ebenso wird keine Mindestvertragsdauer genannt. Das ist auf den ersten Blick flexibel, bedeutet aber auch: Sie müssen die Frist selbst im Auge behalten.
Ein kostenloser Probezeitraum wird in den aktuellen Bedingungen nicht erwähnt. Zum anwendbaren Recht wird Schweizer Recht genannt, und für Streitigkeiten ist Bülach im Kanton Zürich als Gerichtsstand aufgeführt. Diese Punkte stammen aus den AGB von Solaris.
Zur Datenaufbewahrung nach Vertragsende macht Solaris keine präzise Aussage. Auch eine klare Regel zur anteiligen Erstattung bei ungenutzter Restlaufzeit ist in den vorliegenden Unterlagen nicht sichtbar. Das ist nicht ideal, weil genau diese Fragen nach einer Kündigung häufig auftauchen.
Deshalb lohnt sich ein nüchterner Ansatz: Gehen Sie nicht davon aus, dass Solaris Restguthaben oder Restlaufzeiten automatisch kulant abrechnet. Verlangen Sie stattdessen jede Bestätigung schriftlich und bewahren Sie alle Nachweise mindestens einige Monate auf.
| Abo | Preis in CHF | Periode | Hauptfunktionen |
|---|---|---|---|
| BASIC | CHF 44.00 | Jährlich | Geräte-Priorisierung, Steuerung, Visualisierung |
| PREMIUM | CHF 66.00 | Jährlich | Basic plus Analyse, Energieassistent |
Das günstigere Abo ist BASIC mit CHF 44.00 pro Jahr, das teurere PREMIUM mit CHF 66.00 pro Jahr. Der Abstand beträgt CHF 22.00 jährlich. Wer die Zusatzfunktionen zur Performance-Analyse nicht aktiv nutzt, zahlt bei PREMIUM rasch für Leistungen, die im Alltag kaum einen Mehrwert bringen.
Die Preise verstehen sich inklusive MWST. Im ersten Jahr ist das BASIC-Abo laut Preisnotiz im Kaufpreis der Hardware inbegriffen, und die ersten drei Monate entsprechen dem PREMIUM-Abo. Das kann praktisch sein, birgt aber auch das Risiko, dass man nach der Einführungsphase vergisst, rechtzeitig zu kündigen oder herabzustufen.
Monatspreise sind in den vorliegenden Angaben nicht veröffentlicht, nur Jahrespreise. Dadurch ist das Abo zwar planbar, aber weniger flexibel. Wenn Sie Solaris nur gelegentlich nutzen, lohnt sich ein kritischer Blick, ob CHF 44.00 oder CHF 66.00 pro Jahr noch sinnvoll sind.
Viele Solaris-Kundinnen und Kunden fühlen sich im Streitfall allein gelassen, besonders wenn weiter verrechnet wird oder eine Antwort ausbleibt. In der Schweiz gilt für viele Online-Käufe und Verbraucherverträge ein Widerrufsfenster von 14 Tagen, wie es in den bereitgestellten Rechtsdaten beschrieben wird. Für Abos ist ausserdem die vertragliche Kündigungsfrist entscheidend, die typischerweise mindestens 1 Monat beträgt, sofern in den Bedingungen nichts Abweichendes festgelegt ist.
Bei Solaris ist zusätzlich wichtig, dass laut AGB Schweizer Recht gilt und Streitigkeiten in Bülach, Kanton Zürich, ausgetragen werden. Das heisst für Sie ganz praktisch: Dokumentation, Fristen und schriftliche Nachweise sind wichtiger als lange Diskussionen am Telefon.
Wenn Solaris nicht reagiert, schicken Sie zuerst eine klare Beschwerde per E-Mail mit Frist von 10 Tagen. Legen Sie Kündigungsbestätigung, Belastungsnachweis und gegebenenfalls Ihren Widerruf bei. Wenn es um Preisfragen, irreführende Darstellung oder Abo-Fallen geht, können Sie sich in der Schweiz an die Stiftung für Konsumentenschutz, kurz SKS, wenden. Auch das SECO ist bei Konsumententhemen eine wichtige Referenzstelle.
Praktisch läuft eine Beschwerde in drei Schritten: erstens Sachverhalt mit Datum notieren, zweitens alle Belege zusammenstellen, drittens den Anbieter schriftlich zur Korrektur auffordern. Wenn danach immer noch keine Lösung kommt, hilft eine Konsumentenstelle bei der Einordnung des Falls deutlich besser als ein weiterer unstrukturierter Supportversuch.
Für allgemeine Unterstützung sind in der Schweiz besonders die SKS und das SECO relevant. Die SKS hilft bei Abo-Fallen, unklaren Vertragsklauseln und typischen Streitfällen aus dem Alltag. Das SECO stellt offizielle Informationen zu Konsumthemen bereit und ist als Bundesstelle für viele Leserinnen und Leser eine gute erste Orientierung.
Das Bild ist deutlich: 0 positive und 7 negative Bewertungen zur Kündigung oder zum Kundendienst. Damit ist die Tendenz klar negativ. Wer Solaris kündigen will, sollte also nicht auf einen reibungslosen Standardablauf vertrauen, sondern jeden Schritt belegen.
Wiederkehrende Themen sind fehlende Antworten auf Kündigungen, umständliche Formulare bei unautorisierten Abbuchungen, Probleme bei der Auszahlung von Guthaben und ungenügende deutschsprachige Unterstützung. Positiv lässt sich immerhin sagen: Ein Online-Weg, eine E-Mail-Adresse und eine Supportnummer sind vorhanden. Das hilft, wenn man strukturiert vorgeht.
| Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
| Kündigung stockt | Sehr häufig | Keine Antwort |
| Abbuchung strittig | Häufig | Formulare nötig |
| Sprache ungenügend | Wiederholt | Viel Englisch |
| Guthaben offen | Wiederholt | Auszahlung fehlt |
| Quelle | Bewertung | Hauptthema | Stimmung |
|---|---|---|---|
| Trustpilot | 1 von 5 | Kundendienst | Negativ |
| Trustpilot | Keine Zahl | Kündigung | Negativ |
| Reclabox | Keine Zahl | Bearbeitungsdauer | Negativ |
Bevor Sie Solaris kündigen, sichern Sie den aktuellen Tarif, das nächste Abrechnungsdatum und die hinterlegte Zahlungsart. Ein Bildschirmfoto des Kontos mit sichtbarem Datum ist oft der beste Beleg, falls die Kündigungsoption später verschwindet oder der Planname geändert wird.
Wenn Sie Geld zurückverlangen, brauchen Sie mehr als nur den Satz, dass etwas falsch lief. Notieren Sie Betrag in CHF, Buchungsdatum, Referenznummer und den genauen Grund der Beanstandung. Nach der Kündigung speichern Sie die Bestätigungs-E-Mail und prüfen mindestens den nächsten Kartenabschluss.
Ein häufiger Fehler ist die Kündigung kurz vor der Verlängerung, ohne das genaue Datum zu prüfen. Wenn sich Solaris automatisch verlängert, ist die nächste Periode oft schon fällig. Prüfen Sie deshalb die Verrechnung nicht erst am letzten Tag.
Der zweite Fehler ist die Kündigung nur telefonisch. Ohne schriftliche Spur ist der Nachweis später schwach. Verwenden Sie zusätzlich E-Mail oder Post und speichern Sie alles sofort lokal.
Der dritte Fehler ist die Hoffnung auf automatische Rückerstattung des Restzeitraums. Dafür gibt es in den verfügbaren Angaben keine klare Zusage. Wer mitten im Abo kündigt, sollte eher mit Nutzungsende zum Periodenschluss rechnen als mit anteiligem Geld zurück.
Ein vierter Fehler ist, sich von einer versteckten Kündigungsführung ausbremsen zu lassen. Wenn die Option im Konto nicht klar sichtbar ist, wechseln Sie direkt auf E-Mail und setzen eine Frist. Genau solche Hürden wurden von Kundinnen und Kunden beschrieben.
Ein fünfter Fehler betrifft offene Guthaben oder Schlussabrechnungen. Wenn nach Vertragsende noch Geld auf dem Konto liegt, warten Sie nicht wochenlang ab. Fordern Sie die Auszahlung schriftlich und verweisen Sie auf Datum, Betrag und Ihr Kündigungsschreiben. Achtung, da wird’s heikel, wenn Sie keine Belege mehr haben.
| Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
| Web-Konto | Vor nächster Verrechnung | Keine Gebühr gefunden | Einfach |
| Vor nächster Verrechnung | Keine Gebühr gefunden | Mittel | |
| Telefon | Vor nächster Verrechnung | Keine Gebühr gefunden | Mittel |
| Einschreiben | 5 bis 10 Arbeitstage | Keine Gebühr gefunden | Höher, guter Beleg |
Wenn alles normal läuft, ist das Web-Konto am schnellsten. Wenn Solaris aber nicht reagiert oder die Option schwer auffindbar ist, schaffen E-Mail und Post deutlich bessere Belege. Einen einzigen idealen Weg gibt es hier nicht, sondern nur den Weg, der in Ihrer Situation genug Nachweise liefert.
Für eilige Fälle lohnt sich oft die Kombination aus Konto-Kündigung und sofortiger E-Mail. So haben Sie sowohl den direkten Versuch als auch eine schriftliche Spur mit Datum.
Viele Solaris-Mitglieder sind erst erleichtert und bemerken Wochen später eine neue Belastung. Prüfen Sie deshalb direkt nach der Kündigung, ob eine Bestätigung eingegangen ist und ob ein Enddatum ersichtlich ist. Legen Sie zusätzlich einen Kalendereintrag auf den nächsten Kartenabschluss und auf das erwartete Nutzungsende.
Wenn danach doch noch eine Abbuchung erscheint, reklamieren Sie sie sofort bei Solaris und parallel bei Ihrer kartenausgebenden Bank. In der Schweiz ist eine Beanstandung oft innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses möglich. Zuständig ist Ihre Bank unter den Regeln von Visa oder Mastercard sowie unter Aufsicht des Finanzmarktrechts und der FINMA.
Wenn Sie nach der Kündigung wechseln möchten, sind für Schweizer Nutzerinnen und Nutzer etwa Neon mit 0 bis 10 CHF pro Monat, Revolut mit 0 bis 13.99 CHF pro Monat und Cornercard ab 0 CHF pro Monat naheliegende Alternativen. Neon ist besonders für schlichtes Banking attraktiv, Revolut für internationale Zahlungen und Cornercard für Kartenverwaltung. Welche Lösung besser passt, hängt von Auslandseinsatz, Gebührenmodell und gewünschtem Funktionsumfang ab.
Wenn Sie Solaris nicht nur online, sondern auch schriftlich kündigen möchten, verwenden Sie diese Adresse:
Setzen Sie im Schreiben Ihren vollständigen Namen, die beim Konto hinterlegte E-Mail-Adresse, die letzten vier Kartenziffern und das gewünschte Kündigungsdatum ein. So kann Solaris den Fall schneller zuordnen.
Die Postadresse ist vor allem dann nützlich, wenn Ihre E-Mails unbeantwortet bleiben oder wenn es um strittige Guthaben, unklare Schlussabrechnungen oder lang hängige Kündigungen geht. In einfachen Fällen genügt oft das Kundenkonto oder die E-Mail. Bei heiklen Fällen ist ein zusätzlicher schriftlicher Nachweis aber oft die sauberste Lösung.
Bewahren Sie Briefkopie, Versandbeleg und alle Antworten mindestens bis nach dem nächsten Kartenabschluss auf. Das lohnt sich besonders bei Solaris, weil mehrere Bewertungen von verzögerter Bearbeitung sprechen.
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