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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Bikemap ist eine Plattform für Velorouten, Navigation und Tourenplanung. Das Angebot läuft als Software-Abo mit Gratisversion und kostenpflichtiger Premium-Mitgliedschaft, also ein klassisches Freemium-Modell mit automatischer Verlängerung, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird "Das Abonnement verlängert sich automatisch, es sei denn, es wird gekündigt." (blog.bikemap.net).
Für Nutzerinnen und Nutzer in der Schweiz ist vor allem relevant, dass Bikemap unter Schweizer Recht arbeitet, obwohl die Firma laut vorliegenden Angaben in Wien erreichbar ist "Vertrag unterliegt dem Schweizer Recht." (blog.bikemap.net). Eine Schweizer Kündigungsadresse wurde nicht gefunden, die bekannte Postadresse lautet in Österreich.
Wer für Bikemap zahlt, kauft vor allem praktische Zusatzfunktionen für unterwegs. Genannt werden Offline-Karten, Routenoptimierung für verschiedene Fahrradtypen und eine detaillierte Routenansicht, je nach Plan "Zugang zu Offline-Karten, Routenoptimierung für verschiedene Fahrradtypen, detaillierte Routenansicht." (www.bikemap.net).
Das ist wichtig für die Kündigung: Nach dem Ende des bezahlten Zeitraums fallen genau diese Premium-Funktionen weg. Wenn Sie Touren offline gespeichert haben oder auf bestimmte Navigationsfunktionen angewiesen sind, sollten Sie Ihre Daten vorher sichern, sonst ärgert man sich im dümmsten Moment auf der nächsten Ausfahrt.
Bikemap ist in der Schweiz über Web, App Store und Google Play nutzbar. Die Preise liegen laut den recherchierten Angaben bei CHF 9.99 monatlich und CHF 49.99 jährlich; ausserdem wurden auch kürzere Angebote mit CHF 6.99 für 1 Monat und CHF 11.99 für 3 Monate genannt, wobei Preisaktionen möglich sind und die letzte bekannte Anpassung aus Mai 2021 stammt.
Frust kommt oft daher, dass Kündigung und Kontolöschung nicht dasselbe sind. Genau das wurde als Verwirrungspunkt gemeldet: Die Mitgliedschaft endet, das Benutzerkonto bleibt aber bestehen, bis man es selbst löscht. Wer eine Abo-Falle vermeiden will, sollte diese Trennung von Anfang an kennen.
Viele Bikemap-Mitglieder sind genervt, wenn nach der Kündigung doch noch etwas verrechnet wird oder wenn unklar ist, bis wann der Zugang noch läuft. Darum sollten Sie vor dem Klick auf die Kündigung drei Dinge sichern: aktueller Plan, nächstes Rechnungsdatum und Zahlungsweg. Ein Bildschirmfoto der Mitgliedschaftsseite ist oft der beste Beleg, falls später eine Belastung auftaucht.
Prüfen Sie ausserdem, wo Sie das Abo abgeschlossen haben. Bei Bikemap ist das entscheidend, weil Web-Abos auf der Website gekündigt werden, iPhone-Abos im App Store und Android-Abos in Google Play. Wer im falschen Kanal sucht, verliert Zeit und verpasst im schlechtesten Fall den nächsten Abrechnungstermin.
Wenn Sie direkt bei Bikemap bezahlt haben, läuft die Kündigung über das Benutzerkonto im Web. Der offizielle Klickpfad lautet: zu den Profileinstellungen gehen, auf «Mitgliedschaft verwalten» klicken und danach «Mitgliedschaft kündigen» wählen, bis Sie zur finalen Kündigungsseite gelangen "Gehe zu deinen Profileinstellungen auf der Bikemap-Website, klicke auf 'Mitgliedschaft verwalten', dann auf 'Mitgliedschaft kündigen', um zur endgültigen Kündigungsseite zu gelangen." (help.bikemap.net).
Gehen Sie danach nicht einfach aus dem Fenster heraus. Machen Sie auf der letzten Seite und nach der Bestätigung je ein Bildschirmfoto. Bei gemeldeten Problemen rund um Weiterbelastungen via PayPal lohnt sich das besonders. Die offizielle Hilfe dazu finden Sie hier: Bikemap Hilfe zur Kündigung.
Wenn Sie über das iPhone abgeschlossen haben, kündigen Sie nicht auf der Bikemap-Website, sondern direkt über Apple. Der Weg lautet: Einstellungen auf dem Gerät öffnen, auf Ihren Namen tippen, «Abonnements» wählen, Bikemap öffnen und nach unten scrollen, bis «Abonnement kündigen» erscheint "Gehe zu den Einstellungen deines Geräts > [dein Name] > Abonnements. Wähle Bikemap und scrolle nach unten, um das Abonnement zu kündigen." (help.bikemap.net).
Bei Android läuft es über den Play Store. Öffnen Sie Google Play, tippen Sie auf das Profilsymbol, dann auf «Zahlungen und Abos», danach auf «Abos», wählen Sie Bikemap und tippen Sie auf «Abo kündigen» "Öffne die Play Store App, tippe auf dein Profilsymbol, wähle 'Zahlungen und Abos', tippe auf 'Abos', wähle Bikemap und klicke auf 'Abo kündigen'." (help.bikemap.net). Gerade hier passiert oft der klassische Fehler: App gelöscht, aber Abo nicht beendet.
Viele Nutzer fühlen sich im Stich gelassen, wenn sie keine Hotline finden. Bei Bikemap ist tatsächlich keine Telefonnummer angegeben, es gibt keinen Live-Chat und auch keine veröffentlichten Servicezeiten. Als direkter Kontakt bleibt vor allem die E-Mail-Adresse [email protected].
Für strittige Fälle können Sie zusätzlich schriftlich per Post kündigen. Das ist nicht der schnellste Weg, aber ein zusätzlicher Nachweis kann sinnvoll sein, wenn es nach einer Kündigung weiter abbucht. Wer keine klassische eingeschriebene Sendung nutzen möchte, kann als digitale Variante einen zertifizierten Zustelldienst wie Postclic einsetzen, der Versand und Öffnung protokolliert. Die bekannte Adresse ist:
Wenn Sie per E-Mail kündigen, schreiben Sie Kundennummer, Zahlungsweg, Kaufdatum und den Satz dazu, dass Sie die automatische Verlängerung beenden wollen. Erwarten Sie aber nicht, dass eine E-Mail ein App Store- oder Google Play-Abo ersetzt; dort müssen Sie im jeweiligen Store kündigen.
Viele haben Angst, nach der Kündigung sofort den Zugang zu verlieren. Bei Bikemap endet in der Regel die automatische Verlängerung, nicht der bereits bezahlte Zeitraum. Das heisst praktisch: Wenn Ihr Abo zum Beispiel am 18. September erneuert würde und Sie am 10. September kündigen, sollten die Premium-Funktionen bis zum 18. September aktiv bleiben.
Eine taggenaue Formulierung zur Restlaufzeit wurde in den vorliegenden Hilfetexten nicht im Detail veröffentlicht. Der entscheidende Punkt ist aber klar: Sie stoppen die nächste Verlängerung, nicht rückwirkend den schon bezahlten Zugang. Genau deshalb sollten Sie das nächste Belastungsdatum vor der Kündigung notieren.
Ohne aktive Kündigung verlängert sich das Abo automatisch "Das Abonnement verlängert sich automatisch, es sei denn, es wird gekündigt." (blog.bikemap.net). Es gibt laut den Bedingungen keine Mindestvertragslaufzeit, die Mitgliedschaft kann also jederzeit beendet werden "Es gibt keine Mindestvertragslaufzeit, die Mitgliedschaft kann jederzeit gekündigt werden." (blog.bikemap.net).
Das Benutzerkonto bleibt nach der Kündigung bestehen, bis Sie es selbst löschen "Nach der Kündigung bleibt das Benutzerkonto bestehen, bis der Nutzer es selbst löscht." (blog.bikemap.net). Genau hier wird es für manche heikel: Kündigung bedeutet nicht Kontolöschung. Wenn Sie Touren, Profildaten oder persönliche Inhalte nicht weiter gespeichert haben möchten, müssen Sie diesen Schritt separat erledigen.
Viele Bikemap-Mitglieder ärgern sich besonders dann, wenn sie zwar kündigen, aber keine Rückerstattung für den Restzeitraum erhalten. Die offizielle Linie ist recht klar: Innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf kann eine Rückerstattung beantragt werden "Kunden haben das Recht, innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf zu widerrufen und eine Rückerstattung zu beantragen." (blog.bikemap.net).
Nach Ablauf dieser 14 Tage gibt es laut den recherchierten Angaben keine Rückerstattung für bereits genutzte Dienste oder für ungenutzte Restzeit "Keine Rückerstattung für genutzte Dienste oder nach Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist." (blog.bikemap.net). Bei Rechnungsfehlern wird immerhin von Fall zu Fall geprüft "Rückerstattungsanträge aufgrund von Rechnungsfehlern werden von Fall zu Fall geprüft." (blog.bikemap.net). Kurz gesagt: anteilige Rückzahlungen sind eher nicht zu erwarten.
In der Schweiz gibt es für normale Online-Abos kein allgemeines gesetzliches 14-Tage-Widerrufsrecht. Das unterscheidet sich von der EU, wo für viele Onlinekäufe ein 14-tägiges Widerrufsrecht gilt. Wenn Bikemap also freiwillig eine 14-Tage-Regel anbietet, ist das für Schweizer Kundinnen und Kunden vor allem eine Anbieterregel und nicht automatisch ein allgemeiner Schweizer Standard.
Für spezielle Fälle wie Haustürgeschäfte gelten in der Schweiz eigene Regeln nach Art. 40a ff. Obligationenrecht. Ein gewöhnlich online abgeschlossenes Bikemap-Abo fällt in der Regel nicht darunter. Genau darum lohnt es sich, auf Nummer sicher zu gehen und Rückerstattungen sofort nach dem Kauf zu verlangen, nicht erst Wochen später.
Am schnellsten geht es mit einer klaren Nachricht an [email protected]. Schreiben Sie Kaufdatum, Betrag in CHF, Zahlungsweg, Transaktionsnummer und den Grund dazu, zum Beispiel Doppelbelastung oder fristgerechter Widerruf innerhalb von 14 Tagen. Hängen Sie wenn möglich die Kaufbestätigung an.
Wenn der Kauf über App Store oder Google Play lief, ist oft auch der jeweilige Plattformweg wichtig. Bei Apple werden Rückerstattungen typischerweise über das Apple-System angestossen, bei Google über Google Play. Wenn trotz bestätigter Kündigung weiter belastet wird, können Sie in der Schweiz bei Ihrer Kartenbank eine Beanstandung der Kartentransaktion einreichen, meist innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses. Zuständig ist die kartenausgebende Bank, nicht eine staatliche Spezialstelle.
Die wichtigste Klausel ist die automatische Verlängerung "Das Abonnement verlängert sich automatisch, es sei denn, es wird gekündigt." (blog.bikemap.net). Vergessen Sie die Kündigung vor dem nächsten Abrechnungsdatum, läuft das Abo weiter und wird erneut belastet. Eine kostenlose Testphase wurde in den vorliegenden Bedingungen nicht konkret ausgewiesen.
Positiv ist, dass keine Mindestvertragslaufzeit genannt wird "Es gibt keine Mindestvertragslaufzeit, die Mitgliedschaft kann jederzeit gekündigt werden." (blog.bikemap.net). Das senkt das Risiko einer langfristigen Bindung deutlich. Eine Vorfälligkeitsgebühr oder separate Kündigungsgebühr wurde in den Bedingungen nicht gefunden.
Für Schweizer Kundinnen und Kunden interessant ist die Angabe zum anwendbaren Recht "Vertrag unterliegt dem Schweizer Recht." (blog.bikemap.net). Das heisst aber nicht, dass es automatisch ein schweizerisches Widerrufsrecht für Online-Abos gibt. Entscheidend sind weiterhin die AGB und die konkret angebotene Rückerstattungsregel von Bikemap.
Auch die Datenfrage ist praxisrelevant "Nach der Kündigung bleibt das Benutzerkonto bestehen, bis der Nutzer es selbst löscht." (blog.bikemap.net). Wer nur das Premium-Abo stoppt, behält also sein Konto. Das ist bequem, kann aber verwirren, wenn man denkt, alles sei bereits vollständig beendet.
| Plan | Preis in CHF | Abrechnung | Hauptfunktionen |
|---|---|---|---|
| Bikemap Premium monatlich | CHF 9.99 | Monatlich | Offline-Karten, Navigation |
| Bikemap Premium jährlich | CHF 49.99 | Jährlich | Alle Premium-Funktionen |
Zusätzlich wurden auch zeitlich befristete Angebote mit CHF 6.99 für 1 Monat und CHF 11.99 für 3 Monate genannt. Da hier die Einordnung zwischen Sonderangebot und regulärem Abo nicht völlig klar ist, sind in der Tabelle nur die wiederkehrenden Standard-Abos aufgeführt.
Das Jahresabo ist klar günstiger als zwölf einzelne Monatszahlungen. Rechnet man CHF 9.99 mal 12, landet man bei CHF 119.88 pro Jahr. Gegenüber CHF 49.99 jährlich sparen Sie also rund CHF 69.89 oder etwa 58 Prozent.
Das Monatsabo ist dafür flexibler und für gelegentliche Nutzung oft sinnvoller. Wenn Sie Bikemap nur für Ferien, ein Trainingslager oder eine einzelne Saisonphase brauchen, lohnt sich das Jahresabo kaum. Preise können laut Recherche je nach Rabattaktion abweichen, die letzte bekannte Anpassung stammt aus Mai 2021.
In der Schweiz gibt es keine gesetzliche Standardkündigungsfrist für Abos. Massgeblich ist in der Regel der Vertrag oder die AGB des Anbieters. Bei Bikemap ist die Lage vergleichsweise klar: automatische Verlängerung ja, aber keine Mindestlaufzeit laut Bedingungen auf blog.bikemap.net.
Fehlt bei einem Abo eine klare Frist, wird in der Schweiz oft auf allgemeine Regeln wie Art. 266c OR verwiesen, der bei periodischen Verhältnissen als Orientierung dienen kann. Bei Bikemap braucht es das aber kaum, weil die Plattform ausdrücklich schreibt, dass jederzeit gekündigt werden kann.
Für ein gewöhnliches online abgeschlossenes Bikemap-Abo gibt es in der Schweiz normalerweise kein allgemeines 14-Tage-Widerrufsrecht. Wenn Bikemap innerhalb von 14 Tagen eine Rückerstattung anbietet, ist das daher ein zusätzlicher Vorteil des Anbieters und nicht automatisch ein Anspruch aus Schweizer Standardrecht.
Wenn es Ärger mit einer Belastung gibt, gehen Sie praktisch vor: zuerst Bikemap schriftlich kontaktieren, dann Belege sammeln und danach bei Bedarf die Stiftung für Konsumentenschutz oder das SECO konsultieren. Für Kartenbelastungen ist Ihre Bank zuständig, nicht die SKS. Die SKS hilft aber bei der Einschätzung typischer Abo-Fallen und des weiteren Vorgehens.
Urteil: Die Kündigung von Bikemap wirkt nach den vorliegenden Stimmen eher mühsam als reibungslos. Der Gesamteindruck aus 5 von 5 ausgewerteten einzigartigen Rückmeldungen ist negativ. Besonders häufig genannt werden Weiterbelastungen nach der Kündigung, umständliche Schritte und unklare Antworten beim Support.
| Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
| Weiterbelastung | Hoch | PayPal lief weiter |
| Schwierige Kündigung | Hoch | Mehrere Schritte nötig |
| Schwacher Support | Mittel | Mehrfach nachfragen |
| Quelle | Bewertung | Hauptthema | Stimmung |
|---|---|---|---|
| App Store | Negativ | Belastung | Negativ |
| Negativ | Support | Negativ | |
| TrustPilot | Negativ | Kündigungsweg | Negativ |
| App Store | Negativ | Rückerstattung | Negativ |
| Bikemap Forum | Negativ | Verwirrung | Negativ |
Nur negative Einzelbewertungen zu Kündigung und Rückerstattung wurden bereitgestellt. Positiv am Angebot selbst sind aus Produktsicht die Offline-Karten und die flexible Kündbarkeit ohne Mindestlaufzeit. Der Kündigungsprozess verdient aber nach diesen Stimmen keine gute Note.
Wenn Sie Frust vermeiden wollen, sammeln Sie die wichtigsten Belege schon vor der Kündigung. Ein Bildschirmfoto der Seite «Mitgliedschaft verwalten», das nächste Rechnungsdatum, die Zahlungsart und die Kaufbestätigung reichen in vielen Fällen schon aus, um eine spätere Diskussion abzukürzen.
Für Rückerstattungen braucht es mehr: Transaktionsnummer, Kaufdatum, Betrag in CHF, Zahlungsweg und den Nachweis, dass die Anfrage innert 14 Tagen gestellt wurde. Wer über App Store oder Google Play gekauft hat, sollte zusätzlich den Plattformbeleg sichern.
Speichern Sie nach der Kündigung sofort die Bestätigungsseite und jede Bestätigungs-E-Mail. Gerade bei Berichten über Weiterbelastungen ist das Gold wert. Legen Sie alles in einem Ordner ab, zusammen mit Bildschirmfotos aus PayPal oder dem Kartenkonto.
Kontrollieren Sie danach mindestens einen weiteren Abrechnungszyklus. Bei einem Monatsabo heisst das: den nächsten Monat prüfen. Bei einem Jahresabo sollten Sie sich zusätzlich einen Kalendereintrag vor dem nächsten Jahrestermin setzen.
Der häufigste Fehler ist die Kündigung im falschen Kanal. Wer das Abo im App Store abgeschlossen hat, kann noch so lange im Webkonto suchen und findet dort keine wirksame Beendigung. Gleiches gilt für Google Play. Prüfen Sie immer zuerst, wo die Belastung herkommt.
Der zweite Fehler ist das Schliessen der Seite ohne Nachweis. Ein reales Szenario: Sie klicken sich bis «Mitgliedschaft kündigen», erhalten aber keine E-Mail und merken einen Monat später eine neue Abbuchung. Ohne Bildschirmfoto wird die Diskussion unnötig mühsam.
Dritter Fehler: Konto löschen wollen, aber nur das Abo kündigen. Bei Bikemap sind das zwei getrennte Dinge. Das kann als dunkles Muster wirken, weil Nutzer annehmen, mit dem einen sei automatisch auch das andere erledigt. Prüfen Sie darum nach der Kündigung bewusst, ob das Konto noch bestehen soll.
Vierter Fehler: automatische Rückerstattung erwarten. Laut den vorliegenden Regeln gibt es nach 14 Tagen und bei bereits genutzten Diensten normalerweise keine Erstattung. Fünfter Fehler: zu spät reklamieren. Wenn trotz Kündigung nochmals eine Kartenbelastung auftaucht, sollten Sie in der Schweiz die Beanstandung bei Ihrer Bank rasch einreichen, meist innert 30 Tagen nach Kartenabschluss.
| Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
| Webkonto | Vor nächster Abrechnung | Keine Gebühr gefunden | Leicht |
| App Store (iOS) | Vor nächster Abrechnung | Keine Gebühr gefunden | Mittel |
| Google Play (Android) | Vor nächster Abrechnung | Keine Gebühr gefunden | Mittel |
| Eingeschriebener Brief | 5 bis 10 Arbeitstage | Keine Gebühr gefunden | Höher, guter Nachweis |
Wenn Sie direkt bei Bikemap gekauft haben, ist das Webkonto meist der kürzeste Weg. Bei Käufen über Apple oder Google führt dagegen kaum ein Weg am jeweiligen Store vorbei. Der Postweg ist eher für Streitfälle oder zusätzliche Belege interessant.
Keine der bekannten Methoden löst das Grundproblem allein, wenn Sie den falschen Kanal wählen. Der wichtigste Punkt ist also nicht die Bequemlichkeit, sondern die korrekte Zuordnung des ursprünglichen Zahlungswegs.
Viele sorgen sich, dass sie zu früh den Zugang verlieren oder keine Rückerstattung erhalten. Prüfen Sie direkt nach der Kündigung, ob auf der Mitgliedschaftsseite noch ein Enddatum oder ein Status ohne automatische Verlängerung erscheint. Speichern Sie die Bestätigung und setzen Sie eine Erinnerung zwei Tage vor dem nächsten möglichen Belastungsdatum.
Beobachten Sie Ihr Kartenkonto, PayPal oder die Store-Abos weiter. Wenn eine unberechtigte Belastung auftaucht, reklamieren Sie bei Ihrer Bank als Beanstandung einer Kartentransaktion. In der Schweiz läuft das typischerweise über die kartenausgebende Bank und meist innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses.
Wenn Sie nach der Kündigung trotzdem weiter Routen planen möchten, sind Komoot, Strava und RidewithGPS naheliegende Alternativen. Komoot eignet sich gut für Navigation und Offline-Karten, Strava eher für Training und Community, RidewithGPS für längere Tourenplanung. Je nach Profil ist ein Gratisangebot völlig ausreichend.
Eine Schweizer Postadresse für Kündigungen wurde in den verifizierten Angaben nicht gefunden. Wenn Sie schriftlich an Bikemap senden wollen, ist die bekannte Firmenadresse in Wien:
Für normale Kündigungen ist der Onlineweg meist direkter. Die Postadresse ist vor allem dann nützlich, wenn Sie neben der Onlinekündigung einen zusätzlichen schriftlichen Nachweis möchten.
Wenn Ihr Abo über die Bikemap-Website läuft und Sie Streit über eine Belastung erwarten, kann ein Brief als Zusatzbeleg helfen. Bei App Store und Google Play ersetzt ein Brief die Kündigung im Store aber nicht. In diesen Fällen müssen Sie zuerst dort beenden und können die Adresse nur ergänzend für eine Reklamation nutzen.
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