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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Deepl ist eine KI-gestützte Übersetzungssoftware für Texte und Dateien. Das kostenpflichtige Angebot richtet sich an Privatpersonen, Teams und Firmen, die mehr Zeichen, mehr Dateiuploads und Glossare brauchen als in der Gratisversion.
Für zahlende Kundinnen und Kunden ist vor allem wichtig: Deepl verkauft kein einmaliges Programm, sondern ein Abo mit automatischer Verlängerung. Laut Bedingungen läuft die Vereinbarung auf unbestimmte Zeit und verlängert sich automatisch, wenn nicht gekündigt wird "Die Vereinbarung wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und verlängert sich automatisch" (deepl.com).
Im Zentrum stehen höhere Nutzungslimiten. Beim Individual-Paket sind es 300'000 Zeichen pro Monat, 3 Dateitranslationen und ein Glossar mit maximal 5 Einträgen, beim Team-Paket 1'000'000 Zeichen und 20 Dateitranslationen, beim Business-Paket unbegrenzte Zeichen unter Fair-Usage-Regel und 100 Dateitranslationen.
Wer nur ab und zu kurze Texte übersetzt, gerät schnell in eine Abo-Falle, weil der Mehrwert im Alltag oft kleiner ist als gedacht. Das lohnt sich kaum, wenn man vor allem einzelne Mails, Webseiten oder kurze Dokumente übersetzt.
Deepl bietet kostenpflichtige Pakete auch für Nutzerinnen und Nutzer in der Schweiz an, und die Hilfe ist auf Deutsch verfügbar "Länder und Regionen, in denen kostenpflichtige DeepL-Pakete verfügbar sind" (support.deepl.com). Die Preise werden hier in CHF ausgewiesen, können laut Anbieter aber wegen Währungsumrechnungen leicht schwanken.
Für die Schweiz relevant ist auch der Kundendienst: Es gibt keine telefonische Unterstützung und keinen Live-Chat. Wer kündigen oder Geld zurückfordern will, landet praktisch immer bei [email protected], was bei Streitfällen mühsam sein kann.
Viele Deepl-Mitglieder sind genervt, weil nach der Kündigung trotzdem noch eine Belastung erscheint oder weil unklar ist, bis wann das Abo weiterläuft. Bevor Sie etwas anklicken, notieren Sie das nächste Abbuchungsdatum, machen Sie einen Bildschirmfoto Ihres aktuellen Pakets und speichern Sie vorhandene Rechnungen.
Schauen Sie auch, wo Sie Deepl ursprünglich abgeschlossen haben. Bei direkt über Deepl gebuchten Abos läuft die Kündigung per E-Mail an [email protected], bei iPhone über den App Store und bei Android über Google Play.
Wer direkt bei Deepl bezahlt, kann die Vereinbarung jederzeit kündigen, indem eine Kündigung an [email protected] gesendet wird "Der Kunde kann die Vereinbarung jederzeit kündigen, indem er eine E-Mail mit seiner Kündigung an [email protected] schickt" (deepl.com). Die Hilfeseite zum Ablauf finden Sie hier: Deepl Hilfe zur Kündigung.
Im Konto sollten Sie zusätzlich den Bereich für Abo oder Konto prüfen, auch wenn Deepl die Kündigung offiziell per E-Mail nennt. Suchen Sie im eingeloggten Bereich nach Konto, Abonnement, Rechnung oder Paket, denn genau dort ist der Kündigungsweg oft versteckt und der Button laut Nutzerberichten nicht immer leicht zu finden.
Viele verlieren Zeit, weil sie das falsche Kündigungsportal verwenden. Wenn das Abo über Apple abgeschlossen wurde, müssen Sie in den Abonnementeinstellungen im App Store kündigen, und bei Android in den Abonnementeinstellungen von Google Play "Die Kündigung erfolgt in den Abonnementeinstellungen" (deepl.com).
Im App Store führt der Weg typischerweise über Einstellungen, Apple-ID, Abonnemente, Deepl, Abonnement kündigen. Bei Google Play läuft es meist über Google Play, Profilbild, Zahlungen und Abos, Abos, Deepl, Abo kündigen.
Es gibt keinen Telefonkanal für Kündigungen, und auch kein Live-Chat. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, können Sie zusätzlich per Post an die Firmenadresse schreiben, auch wenn der offizielle Weg vor allem per E-Mail läuft.
Wer statt klassischer Einschreibepost lieber digital arbeitet, kann auch einen zertifizierten digitalen Briefdienst wie Postclic nutzen. Das kann bei Fristen hilfreich sein, weil Versand, Empfang und Öffnung technisch dokumentiert werden.
Für die schriftliche Kündigung an Deepl gilt diese Adresse:
Schreiben Sie kurz und klar, nennen Sie Ihre Kontoadresse und verlangen Sie eine schriftliche Bestätigung. Bei einer Frist von einer Woche für die vorzeitige Beendigung sind ein Datum und ein Beleg besonders nützlich.
Viele haben Sorge, dass der Zugang sofort weg ist. In der Praxis bleibt ein bereits bezahltes Abo in der Regel bis zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums aktiv, wenn vor der nächsten Belastung gekündigt wird, wie es die Hilfeseite zur Kündigung beschreibt (support.deepl.com).
Ein Beispiel: Wenn Ihre monatliche Abbuchung am 18. September erfolgt und Sie am 10. September kündigen, sollte der bezahlte Zugang noch bis zum 17. September laufen. Entscheidend ist, dass keine weitere automatische Verlängerung mehr ausgelöst wird.
Wenn Sie nichts unternehmen, verlängert sich Deepl automatisch. Genau hier tappen viele in die klassische Abo-Falle nach einer Testphase, denn laut Bedingungen wird ein Probeabo nach dem Gratiszeitraum automatisch kostenpflichtig (deepl.com).
Nach der Kündigung werden persönliche Daten gemäss den Datenschutzrichtlinien von Deepl behandelt. Exportieren Sie vorher alle Glossare, gespeicherten Arbeitsstände und Rechnungen, denn Deepl sagt nicht öffentlich im Detail, wie lange einzelne Kontoinhalte im Nutzerzugang sichtbar bleiben.
Viele ärgern sich besonders dann, wenn nach der Kündigung nochmals abgebucht wird oder wenn eine Rückzahlung ausbleibt. Deepl nennt eine klare 14-Tage-Regel: Erhaltene Zahlungen werden einschliesslich Lieferkosten innert 14 Tagen nach Widerruf des Vertrags zurückerstattet "innerhalb von 14 Tagen nach Widerruf" (deepl.com).
Zusätzlich nennt Deepl zwei praktische Fälle: Bei Widerruf innerhalb der Widerrufsfrist werden alle Zahlungen zurückerstattet, und bei einem Abrechnungsfehler besteht ebenfalls ein Recht auf Rückerstattung. Eine anteilige Rückzahlung für bereits laufende Monatsabos ausserhalb der Widerrufsfrist ist in den vorliegenden Angaben nicht klar zugesichert.
In den Recherchedaten wird für Deepl ein Widerrufsrecht von 14 Tagen genannt. In der Schweiz ist ein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht bei allen Online-Abos nicht so breit geregelt wie in der EU, darum zählt hier vor allem, was Deepl selbst anbietet und schriftlich bestätigt.
Für Schweizer Kundinnen und Kunden heisst das praktisch: Wenn Sie sehr frisch abgeschlossen haben, sollten Sie sofort schriftlich den Widerruf erklären und sich auf die 14 Tage berufen. Warten Sie nicht bis zum letzten Tag, denn ohne rasche Reaktion wird aus dem Testabo schnell ein kostenpflichtiges Abo.
Der schnellste Weg ist eine E-Mail an [email protected] mit Kontoadresse, Rechnungsdatum, Betrag in CHF und Begründung. Wenn es um eine fehlerhafte Belastung geht, legen Sie den Kontoauszug oder die Kartenbuchung bei und schreiben Sie ausdrücklich, dass Sie eine Rückerstattung wegen Abrechnungsfehler verlangen.
Wurde das Abo über Apple oder Google abgeschlossen, muss auch die Rückerstattung in vielen Fällen zuerst dort beantragt werden. Beim App Store läuft das über die Abonnementverwaltung und die Meldefunktion für Käufe, bei Google Play über den Kaufverlauf und die Supportwege des Stores.
Wenn trotz Kündigung weiter belastet wird, können Sie in der Schweiz bei Ihrer Bank oder beim Kartenherausgeber eine Beanstandung einer Kartentransaktion einreichen. Solche Kartenrückbelastungen sollten meist innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses gemeldet werden; zuständig ist die kartenausgebende Bank, nicht eine staatliche Stelle.
Deepl hält in den Bedingungen fest, dass die Vereinbarung auf unbestimmte Zeit geschlossen wird und sich automatisch verlängert, sofern sie nicht gekündigt wird (deepl.com). Das ist der entscheidende Satz für alle, die ein Probeabo laufen lassen und dann die Frist verpassen.
Ebenfalls relevant: Es gibt keine feste Vertragslaufzeit, aber eine vorzeitige Beendigung ist mit einer Frist von einer Woche möglich. Eine separate Kündigungsgebühr wurde in den verfügbaren Bedingungen nicht gefunden.
Nach der kostenlosen Testperiode wird das Probeabonnement automatisch zu einem kostenpflichtigen Abonnement (deepl.com). Genau deshalb sollten Sie schon am Tag des Abschlusses eine Kalendererinnerung 3 bis 5 Tage vor Ablauf setzen.
Für Streitigkeiten nennt Deepl deutsches Recht und zuständige Gerichte in Deutschland. Für Schweizer Kundinnen und Kunden ist das nicht ideal, darum lohnt es sich umso mehr, alles schriftlich zu dokumentieren und sich bei Problemen früh an die SKS oder bei Preis- und Geschäftspraktiken an das SECO zu wenden.
Paket | Preis in CHF | Periode | Hauptfunktionen |
|---|---|---|---|
Individual | CHF 8.74 | Monatlich | 300'000 Zeichen, 3 Dateien, Glossar 5 |
Team | CHF 28.74 | Monatlich | 1'000'000 Zeichen, 20 Dateien, Glossar 1'000 |
Business | CHF 57.49 | Monatlich | Unbegrenzt, 100 Dateien, unbegrenztes Glossar |
Die jährliche Abrechnung spart laut den vorliegenden Angaben rund 16 Prozent gegenüber der monatlichen Zahlung. Gerade beim Business-Paket macht das im Jahr spürbar etwas aus.
Das günstigste Abo ist Individual mit CHF 8.74 pro Monat, das teuerste Business mit CHF 57.49 pro Monat. Für Einzelpersonen ist Team oft schon überdimensioniert, wenn nicht regelmässig viele Dokumente übersetzt werden.
Versteckte Kündigungsgebühren wurden in den Bedingungen nicht gefunden. Teuer wird es eher durch automatische Verlängerungen oder durch ein vergessenes Probeabo, nicht durch einen separaten Strafbetrag.
Wer in der Schweiz ein Deepl Abo abschliesst, bewegt sich vor allem im Rahmen des Obligationenrechts und des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb. Ein allgemeines gesetzliches 14-Tage-Widerrufsrecht für alle Online-Abos ist in der Schweiz nicht gleich breit ausgestaltet wie in der EU, deshalb ist die vertragliche Zusage von Deepl besonders wichtig.
Für Deepl heisst das konkret: Wenn der Anbieter selbst 14 Tage Widerruf nennt, sollten Sie sich genau darauf stützen und den Widerruf innert dieser Frist schriftlich erklären. Falls Werbung, Preisangaben oder die Verlängerung unklar waren, kann auch das UWG relevant werden.
Wenn Deepl trotz Kündigung abbucht oder nicht reagiert, dokumentieren Sie zuerst alles: Kündigungsmail, Bestätigung, Belastung, Datum des Probeabo-Endes. Danach können Sie sich an die Stiftung für Konsumentenschutz wenden und bei problematischen Preis- oder Geschäftspraktiken auch Hinweise an das SECO prüfen.
In einem ersten Schritt schreiben Sie Deepl eine letzte kurze Frist, zum Beispiel 7 Tage, zur Korrektur der Belastung. Reagiert niemand, folgt die Beanstandung bei Ihrer Bank und parallel eine Anfrage bei einer Schweizer Konsumentenschutzstelle.
Das Bild aus 5 ausgewerteten Rezensionen ist klar: 1 positiv, 4 negativ. Die Kündigung von Deepl wirkt damit insgesamt eher schwierig, vor allem wegen Belastungen nach der Kündigung und schwer erreichbarem Kundendienst.
Auch aus der Schweiz passen die typischen Beschwerden ins Muster: Nutzer berichten von weiteren Abbuchungen nach der Kündigung, und telefonische Unterstützung ist nicht wirklich vorhanden. Positiv ist immerhin, dass einzelne Rückerstattungen am Ende doch geklappt haben.
Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
Belastung nach Kündigung | 2 von 5 | Weitere Abbuchung |
Schwierige Kündigung | 1 von 5 | Unklare Schritte |
Schlechter Kundendienst | 1 von 5 | Kaum Antwort |
Rückerstattung erhalten | 1 von 5 | Langwierig, aber erfolgreich |
Quelle | Bewertung | Hauptthema | Stimmung |
|---|---|---|---|
TrustPilot | Positiv | Rückerstattung | Gut |
TrustPilot | 1 von 5 | Kündigung | Schlecht |
Negativ | Abbuchung | Schlecht | |
Google Reviews | 2 von 5 | Kundendienst | Schlecht |
Consumer Forum | Negativ | Gebühren | Schlecht |
Wenn Sie Frust vermeiden wollen, sichern Sie die wichtigsten Belege vor dem ersten Kündigungsversuch. Gerade bei SaaS-Abos wie Deepl entscheidet oft ein einzelner Bildschirmfoto darüber, ob Sie eine falsche Belastung später sauber belegen können.
Für Rückerstattungen brauchen Sie konkrete Angaben, nicht nur den Satz, dass etwas falsch gelaufen sei. Am besten sammeln Sie Rechnungsnummer, Transaktions-ID, Betrag in CHF und die Kündigungsbestätigung in einem Ordner.
Der häufigste Fehler ist der falsche Kündigungskanal. Wer über den App Store gebucht hat, aber nur eine E-Mail an Deepl schickt, beendet das Store-Abo nicht und zahlt unter Umständen weiter.
Ebenso heikel ist das übersehene Probeabo. Wenn Sie am letzten Tag der Gratisphase nichts unternehmen, wird es automatisch kostenpflichtig, und danach ist eine sofortige Rückzahlung nicht immer einfach durchzusetzen.
Bei einem direkten Deepl Abo schicken Sie die Kündigung per E-Mail und sichern die Antwort sofort. Bei einem Abo aus dem App Store oder von Google Play machen Sie zusätzlich einen Bildschirmfoto der Endseite mit dem Kündigungsstatus.
Achtung, da wird’s heikel, wenn trotz fristgerechter Kündigung erneut belastet wird. Dann senden Sie Deepl noch am selben Tag den Beleg, setzen eine kurze Frist von 7 Tagen und melden die Buchung, falls nötig, innert 30 Tagen Ihrer Bank als Beanstandung.
Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
Web oder Konto | Vor nächster Belastung | Keine Gebühr gefunden | Einfach |
App Store | Vor nächster Belastung | Keine Gebühr gefunden | Mittel |
Google Play | Vor nächster Belastung | Keine Gebühr gefunden | Mittel |
Eingeschriebener Brief | 5 bis 10 Arbeitstage | Keine Gebühr gefunden | Höher, aber guter Beleg |
Alle Wege haben denselben Zweck, aber nicht dieselbe Beweiskraft. Wer es schnell will, nutzt Konto, E-Mail oder den jeweiligen Store; wer bei einer strittigen Belastung zusätzliche Sicherheit möchte, ergänzt den Fall mit einem schriftlichen Nachweis.
Entscheidend ist weniger die Methode als der saubere Beleg. Ohne Bestätigung und ohne gespeichertes Datum wird eine spätere Reklamation unnötig mühsam.
Speichern Sie sofort die Bestätigung und setzen Sie eine Kalendererinnerung auf den Tag nach der nächsten geplanten Belastung. Prüfen Sie dann Ihr Kartenkonto oder Bankkonto, ob wirklich keine neue Abbuchung von Deepl erfolgt ist.
Wenn doch nochmals belastet wird, reklamieren Sie zuerst bei Deepl mit allen Belegen. Danach können Sie in der Schweiz bei Ihrer Bank eine Kartenrückbelastung oder Beanstandung der Transaktion verlangen, meist innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses.
Wenn Sie nach der Kündigung eine Alternative suchen, ist Supertext für die Schweiz interessant, vor allem wegen Datenschutz und lokalem Bezug. Google Translate eignet sich für schnelle Gratisübersetzungen, und Sprachtandem kann für einfachere Sprachdienste eine Option sein.
Auch wenn Deepl Kündigungen offiziell per E-Mail und über Store-Abos abwickelt, kann die Postadresse bei Streitfällen nützlich sein. Für die Schweiz wurde keine eigene lokale Kündigungsadresse gefunden, deshalb gilt die deutsche Firmenadresse.
Für schriftliche Mitteilungen an Deepl verwenden Sie diese Anschrift:
Wenn Sie online kündigen, behalten Sie trotzdem immer einen zusätzlichen Beleg. Gerade bei Unklarheiten über Fristen oder Belastungen ist das die einfachste Absicherung.
In den meisten normalen Fällen reicht die Kündigung per E-Mail an [email protected] oder über den jeweiligen Store. Das ist der schnellste Weg, solange Sie die Bestätigung sichern und die nächste Abbuchung sauber kontrollieren.
Ein Brief ist vor allem dann sinnvoll, wenn Deepl nicht reagiert oder wenn Sie bereits in einem Streit über eine falsche Belastung stecken. Für den Alltag genügt meist der digitale Weg, aber nur mit lückenloser Dokumentation.
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