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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Viele kündigen Microsoft 365 erst dann, wenn die Belastung schon wieder auf der Karte erscheint. Das ist nachvollziehbar, weil Microsoft 365 als laufendes Abo funktioniert und sich automatisch verlängert, wenn Sie nicht vor dem nächsten Abrechnungsdatum eingreifen. Microsoft gehört zur Microsoft Corporation mit Hauptsitz in Redmond in den USA, angeboten wird der Dienst in der Schweiz über die lokale Microsoft 365 Plattform mit Schweizer Preisen in CHF.
Für Privatkunden ist Microsoft 365 kein Einmalkauf, sondern ein wiederkehrendes Abonnement mit monatlicher oder jährlicher Zahlung. Dazu kommt eine kostenlose Testversion von 30 Tagen, die automatisch in ein zahlungspflichtiges Abo übergeht, wenn Sie sie nicht rechtzeitig stoppen. Genau hier tappt man schnell in eine Abo-Falle, vor allem wenn die Erinnerung an das Testende fehlt.
Bezahlt wird bei Microsoft 365 vor allem für die laufende Nutzung der Office Anwendungen, also etwa Word, Excel und weitere Produktivitätsprogramme, plus Cloudspeicher und geräteübergreifende Nutzung. Laut den Schweizer Produktseiten erhalten Einzelpersonen beim Single Tarif 1 TB Cloudspeicher und die Nutzung auf bis zu 5 Geräten gleichzeitig, Familien bis zu 6 TB insgesamt, aufgeteilt auf bis zu 6 Personen (microsoft.com).
Bei neueren Tarifen werden zudem Copilot Funktionen erwähnt. Wer nur gelegentlich ein Dokument schreibt, zahlt unter Umständen mehr als nötig. Das lohnt sich kaum, wenn Sie die Programme nur selten nutzen und keine Mehrpersonenfreigabe oder grossen Cloudspeicher brauchen.
In der Schweiz werden die Privatabos direkt in CHF ausgewiesen, etwa CHF 9.95 pro Monat für Microsoft 365 Single und CHF 13.95 pro Monat für Microsoft 365 Family (microsoft.com). Das ist praktisch, weil keine Umrechnung nötig ist. Gleichzeitig plant Microsoft laut Berichterstattung eine Preisanpassung für bestehende Abonnements ab dem 1. Juli 2026, was für Kündigungen kurz vor der Verlängerung relevant sein kann.
Beim Support gibt es einen bekannten Frustpunkt: Schweizer Nutzer berichten, dass der telefonische Support häufig nur in Englisch verfügbar ist. Offiziell gibt es für die Schweiz die Nummer 0800 007 307, erreichbar Montag bis Freitag von 9 bis 17:00 Uhr. Wenn Sie keine Diskussionen wollen, ist die Kündigung direkt im Konto meist der schnellste Weg.
Viele haben Angst, zu früh den Zugriff zu verlieren oder nachher keine Belege mehr zu haben. Darum lohnt sich vor dem Klick auf Kündigen eine kurze Vorbereitung. Prüfen Sie zuerst das nächste Abrechnungsdatum in Ihrem Microsoft Konto unter Dienste und Abonnements, weil die Kündigung vor diesem Termin erfasst sein sollte, damit keine neue Periode startet (support.microsoft.com).
Machen Sie ausserdem einen Bildschirmfoto Ihres aktuellen Tarifs, der Zahlungsmethode und des Datums. Wenn später doch noch eine Belastung auftaucht, haben Sie sofort einen Nachweis. Exportieren Sie wichtige Dateien aus OneDrive oder sichern Sie sie lokal, auch wenn Microsoft laut Bedingungen nach der Kündigung noch 90 Tage Zugriff auf Daten nennt.
Der direkte Weg läuft über das Microsoft Konto. Melden Sie sich an, öffnen Sie den Bereich Dienste und Abonnements, wählen Sie Microsoft 365 aus und klicken Sie auf Kündigen (microsoft.com). Die offizielle Hilfe finden Sie hier auf der Supportseite von Microsoft 365, was hilfreich ist, falls die Schaltfläche anders beschriftet ist.
Achtung, da wird’s heikel: Es gibt Berichte über eine umständliche Benutzeroberfläche, bei der Sie durch mehrere Menüs und Halteangebote geführt werden. Wenn eine Seite mit Rabatt oder Pausierung erscheint, suchen Sie weiter nach der eigentlichen Bestätigung zur Beendigung. Brechen Sie den Vorgang nicht zu früh ab, sondern gehen Sie bis zur Bestätigungsseite und speichern Sie diese sofort.
Wenn Sie Microsoft 365 ursprünglich auf dem iPhone oder iPad abgeschlossen haben, läuft die Verwaltung oft nicht über das Microsoft Konto, sondern über den App Store. In iOS finden Sie den Weg in den Einstellungen Ihres Geräts über Ihr Apple Konto zu den Abonnements. Dort wählen Sie Microsoft 365 und beenden das Abo, alternativ über den Apple Support, wie Microsoft selbst angibt (microsoft.com).
Bei Android läuft die Kündigung über Google Play. Öffnen Sie den Google Play Store, tippen Sie auf Abonnements, wählen Sie Microsoft 365 und dann Kündigen (microsoft.com). Ein klassischer Fehler ist, im Webkonto zu suchen, obwohl die Zahlung über Apple oder Google läuft. Dann fehlt die Kündigungsschaltfläche im Microsoft Konto komplett.
Wenn Sie sich nicht mehr einloggen können, ist der Support der Ausweichweg. Für die Schweiz nennt Microsoft die Telefonnummer 0800 007 307, erreichbar Montag bis Freitag von 9 bis 17:00 Uhr. Zusätzlich gibt es einen Chat über die Microsoft Support Website. Eine direkte Support E Mail wird nicht genannt, Anfragen laufen über den Supportbereich der Website.
Für schriftliche Kündigungen können Sie den Kundenservice auch per Post anschreiben. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann einen eingeschriebenen Brief nutzen. Als digitale Alternative zu klassischer Einschreibepost gibt es in der Schweiz auch Dienste wie Postclic mit Zeitstempel und Versandnachweis. Für Microsoft 365 ist Post aber nicht der Hauptweg, sondern eher eine Reserve, wenn Konto und Support blockieren.
Viele befürchten, dass Word, Excel oder der Cloudzugriff sofort gesperrt werden. In der Praxis bleibt der Zugang bei Microsoft 365 in der Regel bis zum Ende der bereits bezahlten Abrechnungsperiode bestehen. Wenn Ihr Abo also etwa am 25. September verlängert würde und Sie am 10. September kündigen, läuft die Nutzung normalerweise bis zum 25. September weiter.
Gerade bei jährlich vorausbezahlten Abos ist das wichtig, weil Sie nicht automatisch Geld zurückbekommen, nur weil Sie früher kündigen. Die Kündigung stoppt vor allem die nächste automatische Verlängerung. Das ist ein grosser Unterschied zur sofortigen Löschung des Kontos.
Wenn Sie nichts unternehmen, verlängert sich das Abo automatisch vor der nächsten Rechnungsstellung. Genau das steht in den Bedingungen von Microsoft 365: Das Abonnement wird automatisch verlängert, sofern Sie nicht vorher kündigen. Monatsabos haben keine Mindestlaufzeit, Jahresabos laufen ein Jahr.
Für Daten nennt Microsoft 365 eine Frist von 90 Tagen nach der Kündigung, bevor Daten gelöscht werden. Verlassen würde ich mich trotzdem nicht blind auf diese Schonfrist. Laden Sie wichtige OneDrive Dateien, Freigaben und allenfalls E Mail Daten vorher herunter, besonders wenn mehrere Familienmitglieder am Family Abo hängen.
Frust entsteht oft dann, wenn direkt nach der Kündigung eine Rückzahlung erwartet wird. Bei Microsoft 365 gilt laut Rückerstattungsrichtlinie: In der Regel erhalten Sie innerhalb von 30 Tagen nach dem ersten Kauf eine Rückerstattung, wenn Sie in dieser Frist kündigen (support.microsoft.com). Das betrifft vor allem neue Abschlüsse.
Keine anteilige Rückerstattung gibt es laut Supportangaben für nicht genutzte Zeiträume, wenn das Abonnement bereits abgelaufen ist. Bei jährlich im Voraus bezahlten Abos ist die Praxis oft hart: Sie können die Verlängerung stoppen, bekommen aber bei vorzeitiger Kündigung normalerweise kein Geld für Restmonate zurück. Wer monatlich zahlt, ist deutlich flexibler.
Hier muss man sauber unterscheiden: In der Schweiz gibt es für online abgeschlossene Verträge grundsätzlich kein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht. Das ist der Normalfall nach Schweizer Recht. Die oft genannten 14 Tage gelten in der Schweiz nur in speziellen Situationen, etwa bei Haustürgeschäften nach Art. 40a ff. OR.
Wenn Microsoft freiwillig ein Rücktrittsrecht oder eine Rückerstattung anbietet, dann gilt diese Kulanz nach den eigenen Regeln des Dienstes. Für Microsoft 365 ist darum die Rückerstattungsrichtlinie wichtiger als eine allgemeine Schweizer Standardfrist. Wenn Sie direkt nach dem Kauf merken, dass Sie das Abo nicht wollen, handeln Sie sofort noch am selben Tag.
Am besten starten Sie direkt über den Microsoft Supportbereich und halten Transaktionsdatum, Betrag und die letzten vier Ziffern der verwendeten Karte bereit. Bei einem Abrechnungsfehler sollen Sie sich direkt an den Microsoft Support wenden, um eine Rückerstattung zu beantragen (support.microsoft.com). Das klappt meist schneller als eine allgemeine Beschwerde ohne Unterlagen.
Wurde über App Store oder Google Play bezahlt, läuft auch die Rückerstattung zuerst über Apple oder Google. Wenn trotz nachweislicher Kündigung weiterhin belastet wird, können Sie in der Schweiz bei Ihrer kartenausgebenden Bank eine Beanstandung der Kartentransaktion einreichen, oft innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses. Zuständig ist die Bank oder der Kartenherausgeber, nicht eine staatliche Chargeback Stelle.
Die zentralen Punkte sind klar: automatische Verlängerung, Laufzeit nach Tarif und die 30 Tage Testversion. Microsoft 365 schreibt, dass sich die kostenlose Testversion nach 30 Tagen automatisch in ein kostenpflichtiges Abonnement umwandelt, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird. Genau dieser automatische Übergang ist die häufigste Abo-Falle.
Monatsabos haben keine Mindestlaufzeit, Jahresabos binden für ein Jahr. Das ist für die Kündigungsplanung zentral. Wer nur vorübergehend Zugriff braucht, fährt mit monatlicher Zahlung meist sicherer, auch wenn sie pro Jahr teurer ist.
Für die Schweiz nennt Microsoft 365 Schweizer Recht als anwendbar. Zudem wird erwähnt, dass Streitigkeiten vor rechtlichen Schritten über Mediation oder Schlichtung gelöst werden sollen. Für Konsumentinnen und Konsumenten heisst das vor allem: erst Unterlagen sichern, dann Support einschalten, danach allenfalls Schlichtung oder Hilfe bei SKS suchen.
Nach der Kündigung sollen Daten 90 Tage lang zugänglich bleiben. In der Praxis sollten Sie aber nicht bis zum letzten Tag warten. Wenn Familienmitglieder gemeinsame Freigaben nutzen, können nach Ablauf dieser Frist Dateien und Zugriffe verloren gehen.
| Tarif | Preis in CHF | Periode | Hauptfunktionen |
|---|---|---|---|
| Microsoft 365 Single | CHF 9.95 | Monatlich | 1 Person, 1 TB, 5 Geräte |
| Microsoft 365 Single | CHF 99.95 | Jährlich | 1 Person, 1 TB, 5 Geräte |
| Microsoft 365 Family | CHF 13.95 | Monatlich | Bis 6 Personen, 6 TB |
| Microsoft 365 Family | CHF 139.95 | Jährlich | Bis 6 Personen, 6 TB |
| Microsoft 365 Premium | CHF 19.95 | Monatlich | Erweiterte Copilot Funktionen |
Der günstigste veröffentlichte Tarif in diesen Daten ist Microsoft 365 Single monatlich zu CHF 9.95, der teuerste Microsoft 365 Premium monatlich zu CHF 19.95. Family ist spannend, sobald mindestens zwei Personen den Speicher und die Programme wirklich nutzen. Für eine Einzelperson ist Family oft nur dann sinnvoll, wenn sehr viel Cloudspeicher oder geteilte Familiennutzung gebraucht wird.
Beim Vergleich lohnt sich ein kurzer Taschenrechner. Microsoft 365 Single kostet monatlich auf ein Jahr gerechnet CHF 119.40, jährlich aber CHF 99.95. Das ergibt eine Ersparnis von CHF 19.45 pro Jahr. Bei Family sind es CHF 167.40 gegenüber CHF 139.95, also CHF 27.45 Ersparnis.
Der Haken ist die Flexibilität. Wenn Sie mitten im Jahr aussteigen wollen, ist das Monatsabo einfacher und verursacht keine Rückerstattungsdiskussion. Mit Blick auf die angekündigte Preisanpassung ab 1. Juli 2026 sollten Bestandskunden das nächste Verlängerungsdatum besonders genau prüfen.
Bei online abgeschlossenen Abos wie Microsoft 365 gibt es in der Schweiz grundsätzlich kein allgemeines Widerrufsrecht. Viele erwarten 14 Tage wie im Ausland, aber das ist hier nicht die Regel. Entscheidend sind deshalb die AGB von Microsoft 365 und das Obligationenrecht.
Wenn keine Kündigungsfrist geregelt wäre, käme bei monatlicher Zahlungsweise als Orientierung eine einmonatige Frist nach Art. 266c OR ins Spiel. Bei Microsoft 365 ist die automatische Verlängerung aber ausdrücklich geregelt. Darum sollten Sie spätestens vor der nächsten Abrechnung im Konto kündigen, statt auf eine allgemeine Standardfrist zu hoffen.
Ein 14 tägiges Widerrufsrecht gibt es in der Schweiz nur in Sonderfällen, etwa bei Haustürgeschäften ab CHF 100 in einer Überrumpelungssituation nach Art. 40a ff. OR. Für ein normal online gebuchtes Microsoft 365 Abo hilft diese Ausnahme meistens nicht. Realistisch ist daher der Weg über Kündigungsnachweis, Support und gegebenenfalls Rückbelastung über die Bank.
Wenn Microsoft 365 trotz Kündigung weiter abbucht, reichen Sie zuerst beim Support eine saubere Reklamation mit Bildschirmfotos und Zahlungsbelegen ein. Kommt nichts zurück, können Sie sich an die Stiftung für Konsumentenschutz SKS wenden. Für allgemeine Informationen zum Konsumentenschutz und Vertragsrecht ist auch das SECO ein sinnvoller Anlaufpunkt.
Gesamttrend: 0 positive und 5 negative Bewertungen von 5 ausgewerteten Stimmen. Das Bild ist also klar negativ. Die Kündigung von Microsoft 365 wirkt auf dem Papier einfach, in der Praxis aber oft mühsam, vor allem wegen Login Problemen, versteckten Menüs und Belastungen trotz Kündigung.
| Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
| Supportprobleme | 2 von 5 | Keine klare Hilfe |
| Kündigung schwer auffindbar | 2 von 5 | Mehrere Menüs |
| Belastung nach Kündigung | 1 von 5 | Weiter verrechnet |
| Quelle | Bewertung | Anzahl Bewertungen |
|---|---|---|
| Trustpilot | 1 von 5 | 1 |
| Forum | 1 von 5 | 3 |
| Blog | 1 von 5 | 1 |
Positive Einzelbewertungen liegen in den vorliegenden Daten keine vor. Fairerweise gilt trotzdem: Wer direkten Zugriff aufs Konto hat und die Kündigung vor dem Stichtag macht, kann Microsoft 365 oft in wenigen Minuten stoppen. Der Ärger beginnt meistens dann, wenn die Zahlung über Apple oder Google lief oder die Anmeldung blockiert ist.
Wenn nach der Kündigung doch noch Geld abgebucht wird, zählt jeder Nachweis. Speichern Sie vor dem letzten Klick einen Bildschirmfoto der Seite Dienste und Abonnements mit sichtbarem Tarifnamen, Abrechnungsdatum und Status. Dazu kommt idealerweise der Kartenumsatz oder die Kaufbestätigung von Microsoft, Apple oder Google.
Für Familienabos sollten Sie auch festhalten, welche Personen im Abo eingebunden sind. Wenn nachher Speicher oder Programmzugriffe wegfallen, lässt sich so besser nachvollziehen, was genau betroffen ist. Bei OneDrive lohnt sich zusätzlich ein lokales Sicherungsverzeichnis mit Datum.
Der häufigste Fehler ist der falsche Kündigungskanal. Wer über App Store oder Google Play abgeschlossen hat, findet im Microsoft Konto oft keine wirksame Kündigung. Ein zweiter Fehler ist das Verpassen des Abrechnungsdatums, besonders bei der 30 Tage Testversion. Dann wird das Abo automatisch kostenpflichtig.
Drittens verlassen sich viele auf das Schliessen des Kontos statt auf die eigentliche Abo Kündigung. Eine Nutzerstimme berichtet sogar von weiteren Belastungen trotz Kontoschliessung. Viertens wird die Bestätigung nicht gespeichert. Fünftens klicken manche bei Halteangeboten aus Versehen auf eine Option, die das Abo weiterlaufen lässt, statt es wirklich zu beenden.
| Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
| Webkonto | Vor nächster Abrechnung | Keine Gebühr gefunden | Einfach |
| App Store (iOS) | Vor nächster Abrechnung | Keine Gebühr gefunden | Mittel |
| Google Play (Android) | Vor nächster Abrechnung | Keine Gebühr gefunden | Mittel |
| Eingeschriebener Brief | 5 bis 10 Werktage | Keine Gebühr gefunden | Höher, bester Nachweis |
Kein Weg passt für alle. Wer Zugriff aufs Konto hat, nimmt meist das Webkonto. Wer über Apple oder Google bezahlt, fährt mit dem jeweiligen Store besser. Wenn alles blockiert ist, kann ein eingeschriebener Brief zusätzlichen Nachweis liefern.
Neutral betrachtet ist das Webkonto der direkteste Weg, aber nicht immer der sicherste, wenn Login oder Bestätigung haken. Store Kündigungen sind klar, solange Sie wissen, dass das Abo dort gekauft wurde. Post ist langsamer, kann aber bei Streit über den Zugang hilfreich sein.
Prüfen Sie direkt nach dem Kündigen, ob im Konto nicht mehr Verlängern oder ein Enddatum angezeigt wird. Speichern Sie davon einen Bildschirmfoto und setzen Sie sich einen Kalendereintrag auf das bisherige Abbuchungsdatum. So merken Sie sofort, falls doch noch eine neue Belastung kommt.
Beobachten Sie Ihren Kartenabschluss in den folgenden 2 Monaten. Erscheint trotz Kündigung eine neue Abbuchung, reklamieren Sie die Kartentransaktion bei Ihrer Bank möglichst rasch, in der Schweiz oft innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses. Zuständig ist der Kartenherausgeber nach den Regeln von Visa oder Mastercard unter Aufsicht des Finanzmarktrechts und der FINMA.
Wenn Sie Microsoft 365 nicht mehr wollen, ist für datenschutzbewusste Schweizer Nutzer Infomaniak kSuite interessant, mit Hosting in der Schweiz. Für Zusammenarbeit in grösseren Teams kommen auch Google Workspace oder Zoho Workplace infrage. Wer maximale Kontrolle will, schaut sich Nextcloud an.
Wenn Sie Microsoft 365 schriftlich kündigen oder einen Streitfall dokumentieren möchten, können Sie diese Adresse verwenden:
Für normale Kündigungen ist das Webkonto meist schneller. Die Postadresse ist vor allem dann nützlich, wenn Sie keinen Zugriff mehr aufs Konto haben oder zusätzlich einen schriftlichen Nachweis möchten.
Ein Brief ist besonders sinnvoll, wenn Support und Kontozugang gleichzeitig Probleme machen oder wenn nach einer Kündigung weiter Gebühren belastet werden. Legen Sie Kopien von Bildschirmfotos, Rechnungen und Kartenbelegen bei. Schreiben Sie klar dazu, wann Sie bereits online oder über den Store gekündigt haben.
Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, kombinieren Sie die schriftliche Meldung mit einer Supportanfrage und kontrollieren Sie danach die nächste Abrechnung. So senken Sie das Risiko, dass Microsoft 365 unbemerkt weiterläuft.
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