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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Viele Bejoco-Mitglieder sind schon am Anfang unsicher, was sie genau abgeschlossen haben. Das ist verständlich, denn rund um Bejoco tauchen verschiedene Angaben zu Angebot, Adresse und Vertragsunterlagen auf. In den recherchierten Unterlagen erscheint die BeJoCo Finanzinformationen GmbH mit einer Postadresse in Berlin sowie zusätzlich ein Bezug zu Bulle in der Schweiz.
Nach den verfügbaren Informationen läuft Bejoco als Abo-Modell mit automatischer Verlängerung. In den AGB werden Laufzeiten von 1/4 Jahr, 1/2 Jahr, 1 Jahr und 2 Jahren genannt, dazu ein Widerrufstext mit 14 Tagen und Kontakt per E-Mail an [email protected] oder über ein Kontaktformular auf der Website "Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen" (krypto-reports.de).
Die Preisangaben deuten auf ein kostenpflichtiges Informations- oder Abo-Angebot hin, nicht auf einen blossen Gratisdienst. Verifiziert sind unter anderem CHF 1'990.00 für ein 1-Jahres-Abonnement, CHF 2'388.00 für ein 1-Jahres-Abonnement mit 12 Raten zu je CHF 199.00 und CHF 3'880.00 für 2 Jahre. Das sind hohe Beträge, bei denen sich ein sauber dokumentierter Kündigungsweg besonders lohnt.
Bezahlt wird laut Preisübersicht vor allem der Zugriff auf alle Börsenbrief-Ausgaben. Wer in der Schweiz ein solches Abo abschliesst, sollte deshalb nicht nur auf den Preis schauen, sondern vor allem auf die Kündigungsfrist, die automatische Verlängerung und die Belege zur Bestellung. Genau dort entstehen bei teuren Abos oft Abo-Fallen.
Für die Schweiz sind Preise in CHF vorhanden, was auf eine gezielte Ansprache von Schweizer Kundschaft hindeutet. Gleichzeitig wurde als wiederkehrendes Problem gemeldet, dass der Kundendienst überwiegend nur auf Englisch erreichbar sei. Wenn Sie auf Deutsch kommunizieren wollen, schicken Sie Ihre Kündigung darum besser schriftlich per E-Mail und heben Sie jede Antwort auf.
Als typische Probleme werden ausserdem weitere Belastungen nach der Kündigung und automatische Verlängerungen ohne klare Kommunikation genannt. Wer nicht bei Bejoco bleiben will, sollte auf Nummer sicher gehen und Kündigung, Rechnungsdatum und Vertragslaufzeit noch am selben Tag sichern. Als Alternativen kommen etwa Morningstar ab CHF 200 pro Jahr, OnVista mit kostenlosen und kostenpflichtigen Optionen oder Finanzen.net kostenlos infrage.
Viele Betroffene ärgern sich, wenn nach der Kündigung noch etwas verrechnet wird oder der Zugang früher endet als erwartet. Bevor Sie Bejoco kündigen, sichern Sie deshalb drei Dinge: ein Bildschirmfoto Ihres aktuellen Plans, das letzte Rechnungsdatum und einen Beleg zur letzten Zahlung. Bei Jahresbeträgen wie CHF 1'990.00 oder CHF 3'880.00 kann schon ein fehlender Nachweis mühsam werden.
Prüfen Sie in Ihrem Konto auch, ob eine nächste Verlängerung bereits angekündigt ist. Die AGB nennen eine automatische Verlängerung, sofern nicht rechtzeitig gekündigt wird (krypto-reports.de). Wenn Sie Dokumente oder Inhalte aus dem Zugang noch brauchen, laden Sie diese vor dem Absenden der Kündigung herunter, weil keine konkrete Frist zur Datenspeicherung nach Vertragsende veröffentlicht wurde.
Der direkt belegte Weg führt über das Kontaktformular auf der Website oder per E-Mail an [email protected]. Eine klar dokumentierte Klickfolge wie Konto > Abonnement > Kündigen ist in den Quellen nicht veröffentlicht. Gerade das frustriert viele Mitglieder, weil der Kündigungsknopf laut Berichten schwer auffindbar sein kann und unklare Anweisungen verwendet werden.
Der praktischste Ablauf ist deshalb dieser: Öffnen Sie die AGB oder Hilfeseite unter AGB und Hilfeseite, suchen Sie dort nach dem Kontaktformular und senden Sie zusätzlich dieselbe Kündigung per E-Mail an [email protected]. Schreiben Sie Ihre Kundennummer, die verwendete E-Mail-Adresse, das Abschlussdatum und den Satz hinein, dass Sie Bejoco zum nächstmöglichen Termin kündigen und eine schriftliche Bestätigung verlangen.
Falls auf einer Zwischenseite ein Rabatt oder ein Halteangebot erscheint, klicken Sie sich konsequent weiter. Solche dunklen Muster wurden bei Bejoco als möglich beschrieben. Wer dort stoppt, hat oft noch gar nicht wirksam gekündigt.
Wenn auf Ihre E-Mail keine rasche Antwort kommt, können Sie zusätzlich unter 030 92 10 58 42 nachfassen. Feste Servicezeiten sind nicht veröffentlicht. Verlassen Sie sich deshalb nie nur auf ein Telefongespräch, sondern schicken Sie die Kündigung immer parallel schriftlich.
Als Postadresse ist in den Recherchen BeJoCo Finanzinformationen GmbH, Motzstraße 61, D-10777 Berlin genannt. Im Servicekontext erscheint zusätzlich eine Adresse in Bulle in der Schweiz. Wenn Sie per Brief kündigen, nennen Sie in jedem Fall beide Identifikatoren, also Ihren Namen und die bei Bejoco hinterlegte E-Mail-Adresse. Wer lieber einen besonders gut belegbaren Versand möchte, kann statt eines klassischen Einschreibens auch einen digitalen Zustelldienst wie Postclic nutzen, der Versand und Empfang mit Zeitnachweis dokumentiert.
Schicken Sie den Brief nicht erst am letzten Tag vor der Belastung ab. Planen Sie bei Postsendungen besser 5 bis 10 Arbeitstage ein, damit Bejoco nicht mit einer verspäteten Bearbeitung argumentiert.
Viele kündigen aus Angst vor der nächsten Rechnung und sorgen sich dann, den Zugang sofort zu verlieren. Nach den verfügbaren Angaben ist am wahrscheinlichsten, dass Ihr Zugang bis zum Ende der bereits bezahlten Laufzeit bestehen bleibt, weil keine Regel zur sofortigen Abschaltung genannt wird. Eine ausdrückliche Garantie dafür steht in den Quellen aber nicht.
Wenn Sie nicht kündigen, verlängert sich das Bejoco-Abonnement automatisch (krypto-reports.de). Gerade bei langen Laufzeiten von 1 Jahr oder 2 Jahren kann das teuer werden. Wer etwa den Jahresplan zu CHF 1'990.00 hat und die Frist verpasst, riskiert eine weitere volle Belastung.
Zur Aufbewahrung von Daten steht nur allgemein, dass diese gemäss gesetzlichen Bestimmungen gespeichert werden. Konkrete Fristen werden nicht genannt. Das bedeutet für Sie praktisch: Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Downloads, Rechnungen oder Inhalte nach der Kündigung noch lange abrufbar sind.
Speichern Sie daher vor Vertragsende Rechnungen, E-Mails, Bildschirmfotos Ihres Kontos und falls relevant Inhalte aus dem Mitgliederbereich. Wenn später eine Beanstandung bei der Bank nötig wird, sind genau diese Unterlagen entscheidend.
Wenn nach der Kündigung noch etwas verrechnet wird, ist der Frust oft am grössten. Für Bejoco ist ein Widerrufstext mit 14 Tagen dokumentiert: "Die Rückzahlung erfolgt innerhalb von 14 Tagen nach Eingang der Widerrufserklärung" (krypto-reports.de). Das ist die klarste belegte Rückerstattungsregel.
Für ungenutzte Restlaufzeit gibt es dagegen keine konkrete Zusage. Eine anteilige Rückerstattung für bereits laufende Abos wird nicht ausdrücklich genannt. Auch bei Abrechnungsfehlern gibt es keine separate Regel, sondern nur den allgemeinen Verweis auf die Widerrufsrichtlinie.
In der Schweiz gibt es anders als in der EU kein allgemeines gesetzliches 14-Tage-Widerrufsrecht für online abgeschlossene Verträge. Das ist für Bejoco wichtig, weil die 14 Tage hier aus den veröffentlichten Vertragsunterlagen stammen und nicht automatisch aus Schweizer Recht folgen. Ausnahmen gibt es etwa bei Haustürgeschäften nach Art. 40a ff. OR, bei bestimmten Konsumkrediten und bei vielen Privatversicherungen.
Wenn Bejoco selbst einen 14-Tage-Widerruf anbietet, können Sie sich auf diese veröffentlichte Vertragsklausel berufen. Schreiben Sie in Ihrer Nachricht das Abschlussdatum dazu und fordern Sie die Rückzahlung innert 14 Tagen nach Eingang Ihres Widerrufs, genau wie es auf der AGB-Seite beschrieben ist.
Der beste praktische Weg ist derselbe wie bei der Kündigung: zuerst schriftlich per E-Mail an [email protected] und zusätzlich über das Kontaktformular. Nennen Sie den Betrag, das Belastungsdatum, die Zahlungsart und den Grund, etwa Widerruf innert 14 Tagen oder Belastung trotz Kündigung.
Falls nach einigen Tagen keine Antwort kommt, legen Sie mit denselben Unterlagen nach. Hängen Sie Bildschirmfotos, Rechnungen und Ihre erste Nachricht an. Je klarer Ihre Unterlagen sind, desto kleiner ist das Risiko, in einer endlosen Hin-und-her-Schlaufe zu landen.
Wenn Bejoco trotz Kündigung weiter abbucht oder einen berechtigten Widerruf ignoriert, können Sie in der Schweiz eine Kartenrückbelastung bei Ihrer Bank beantragen. Bei Abo-Zahlungen ist eine Reklamation in der Regel innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses sinnvoll. Zuständig ist Ihre kartenausgebende Bank, gestützt auf die Regeln von Visa oder Mastercard und unter dem Rahmen des schweizerischen Finanzmarktrechts.
Reichen Sie dazu Ihre Kündigung, die fehlende oder ablehnende Antwort von Bejoco, Rechnungen und den Kartenbeleg ein. Zahlen Sie mit PayPal, eröffnen Sie parallel einen Fall im Konfliktlösungsverfahren von PayPal. Für Käufe über App Store oder Google Play gibt es in den Quellen keine verifizierte Bejoco-Abrechnung, darum sollten Sie diesen Weg nur nutzen, wenn Ihre Zahlungsbestätigung tatsächlich von dort stammt.
Die AGB sind bei Bejoco kein Nebenthema, sondern der Kern des Problems. Veröffentlicht sind Laufzeiten von 1/4 Jahr, 1/2 Jahr, 1 Jahr oder 2 Jahre sowie die Klausel, dass sich das Abonnement automatisch verlängert, sofern nicht rechtzeitig gekündigt wird (krypto-reports.de). Wer das übersieht, landet schnell in einer teuren Verlängerung.
Eine Regel zu kostenlosen Testversionen wurde nicht gefunden. Ebenso fehlt eine konkrete Bestimmung zu Gebühren für vorzeitige Kündigung. In den recherchierten AGB ist also keine Kündigungsgebühr ersichtlich, aber auch kein Recht auf vorzeitigen Ausstieg aus laufenden langen Perioden.
Auf die Verträge soll deutsches Recht anwendbar sein, ein spezielles Streitbeilegungsverfahren wird in den AGB nicht genannt (krypto-reports.de). Für Personen in der Schweiz heisst das praktisch: Halten Sie sich an die vertraglich publizierten Wege und sichern Sie jeden Schritt. Das lohnt sich mehr als eine rein mündliche Reklamation.
Da keine genaue Datenfrist nach Vertragsende genannt wird, sollten Sie vor dem Ende des Bejoco-Abos alle Unterlagen lokal speichern. Bei hochpreisigen Abos ist das kein Detail, sondern ein Muss.
Plan | Preis in CHF | Abrechnungsperiode | Leistung |
|---|---|---|---|
1-Jahres-Abonnement | CHF 1'990.00 | Jährlich | Alle Börsenbrief-Ausgaben |
1-Jahres-Abonnement mit Monatsraten | CHF 2'388.00 | 12 Raten | Alle Börsenbrief-Ausgaben |
2-Jahres-Abonnement | CHF 3'880.00 | Zweijährlich | Alle Börsenbrief-Ausgaben |
Die Preise enthalten laut Angaben die gesetzliche Mehrwertsteuer. Zusätzlich wird erwähnt, dass Preisanpassungen jährlich stattfinden können. Wer neu abschliesst, sollte deshalb den bei der Bestellung gezeigten Betrag als Bildschirmfoto sichern.
Am günstigsten ist der verifizierte 1-Jahres-Plan mit CHF 1'990.00. Teurer ist derselbe Zeitraum in Monatsraten mit total CHF 2'388.00. Das sind CHF 398.00 mehr, also rund 20 Prozent Aufpreis gegenüber der Einmalzahlung. Das lohnt sich kaum, wenn Sie den Dienst ohnehin ein Jahr lang nutzen wollen.
Der 2-Jahres-Plan kostet CHF 3'880.00 und wirkt pro Jahr leicht günstiger als zwei einzelne Jahrespläne. Die eigentliche Kostenfalle steckt aber in der automatischen Verlängerung. Je länger die Laufzeit, desto grösser das Risiko einer teuren Überraschung, falls die Kündigung nicht rechtzeitig ankommt.
Viele verlassen sich auf ein automatisches 14-Tage-Recht und sind dann enttäuscht. In der Schweiz gibt es für online oder telefonisch abgeschlossene Verträge grundsätzlich kein allgemeines Widerrufsrecht. Für Bejoco zählt deshalb zuerst, was in den AGB oder auf der Bestellseite zugesagt wurde.
Wichtige Ausnahmen stehen im Obligationenrecht, etwa Art. 40a ff. OR für Haustürgeschäfte über CHF 100 in Überrumpelungssituationen. Für ein normales online abgeschlossenes Bejoco-Abo hilft diese Ausnahme meist nicht. Umso wichtiger ist die von Bejoco veröffentlichte 14-Tage-Widerrufsformulierung als vertragliche Grundlage.
Wenn Bejoco nicht reagiert oder weiter abbucht, reklamieren Sie zuerst schriftlich direkt beim Anbieter mit Frist von 10 Tagen. Legen Sie Kündigung, Rechnung, Zahlbeleg und falls vorhanden die Kündigungsbestätigung bei. Bleibt das ohne Wirkung, wenden Sie sich an Ihre Bank wegen einer Beanstandung der Kartentransaktion.
Zusätzlich können Sie sich an die Stiftung für Konsumentenschutz wenden, wenn Sie eine Einschätzung zu Abo-Fallen oder unklaren Vertragsklauseln brauchen. Auch das SECO stellt Informationen zu Konsumthemen bereit. Diese Stellen kündigen Ihr Bejoco-Abo zwar nicht für Sie, helfen aber bei der Einordnung und bei nächsten Schritten.
Für allgemeine Konsumentenfragen in der Schweiz sind SKS und SECO die naheliegenden Stellen. Bei Zahlungen bleibt jedoch Ihre Bank der zentrale Ansprechpartner für eine Kartenbeanstandung innert rund 30 Tagen nach dem Kartenabschluss.
Das Bild ist klar negativ: 5 von 5 ausgewerteten Einzelbewertungen zur Kündigung und Abrechnung sind negativ. Eine einfache, verlässlich bestätigte Kündigung wirkt bei Bejoco nach diesen Berichten eher schwierig als unkompliziert. Positiv lässt sich höchstens sagen, dass konkrete Kontaktwege per E-Mail und Post überhaupt publiziert sind.
Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
Kündigung schwierig | Häufig | Keine Antwort auf E-Mail |
Belastung danach | Häufig | Rechnung trotz Kündigung |
Rückerstattung fehlt | Mehrfach | Geld nicht zurück |
Quelle | Bewertung | Anzahl Bewertungen |
|---|---|---|
TrustPilot | Negativ | 2 |
Negativ | 1 | |
GoWork Forum | Negativ | 1 |
Ich will kein Abo | Negativ | 1 |
Wer ohne Unterlagen kündigt, hat später oft das Nachsehen. Sichern Sie vor dem Versand der Kündigung ein Bildschirmfoto des Plans, die letzte Rechnung mit Betrag und Datum sowie die Seite mit dem Rechnungsintervall. Bei Bejoco sind genau diese Angaben wichtig, weil verschiedene Laufzeiten von 1/4 Jahr bis 2 Jahre genannt werden.
Notieren Sie zusätzlich, welche E-Mail-Adresse im Konto hinterlegt ist. Viele Fälle scheitern daran, dass die Kündigung von einer anderen Adresse gesendet wird und der Anbieter den Vertrag nicht zuordnen will.
Für eine Rückforderung brauchen Sie den Zahlungsbeleg, das Belastungsdatum und wenn möglich eine Transaktionsnummer. Nach der Kündigung speichern Sie die Bestätigungsmail oder wenigstens einen Versandnachweis. Fehlt eine Bestätigung, machen Sie ein Bildschirmfoto Ihres gesendeten E-Mails aus dem Postausgang.
Kontrollieren Sie danach mindestens zwei Kartenabrechnungen oder Kontoauszüge. Bei Bejoco berichten Nutzerinnen und Nutzer genau über dieses Problem: Kündigung gesendet, aber später doch nochmals belastet.
Ein klassischer Fehler ist das Warten bis kurz vor dem nächsten Rechnungsdatum. Bei einer Postkündigung kann das zu spät sein, vor allem wenn 5 bis 10 Arbeitstage für die Bearbeitung vergehen. Schicken Sie die Kündigung deshalb einige Tage früher und parallel per E-Mail.
Der zweite Fehler ist das Vertrauen auf eine blosse Anfrage statt auf eine klare Kündigung. Schreiben Sie nicht nur, dass Sie eine Auskunft möchten, sondern ausdrücklich, dass Sie Bejoco zum nächstmöglichen Termin kündigen. Sonst kann Ihre Nachricht intern als normale Supportanfrage behandelt werden.
Der dritte Fehler ist die Erwartung einer automatischen anteiligen Rückerstattung. Für ungenutzte Restzeit ist bei Bejoco nichts Konkretes zugesagt. Wenn Sie bereits ausserhalb des veröffentlichten 14-Tage-Widerrufs sind, rechnen Sie nicht fest mit Geld zurück.
Der vierte Fehler ist, nach einer Halteofferte oder einem Rabattfenster den Vorgang abzubrechen. Genau dort wird’s heikel. Wenn Bejoco einen Kündigungsbutton versteckt oder unklar formuliert, brechen Sie nicht ab, sondern dokumentieren jeden Schritt mit Bildschirmfotos.
Der fünfte Fehler ist, keine Bestätigung zu verlangen. Ohne Bestätigung ist eine spätere Reklamation bei der Bank deutlich mühsamer. Verlangen Sie immer eine schriftliche Kündigungsbestätigung mit Enddatum des Abos.
Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
Web oder Konto | Vor nächster Belastung | Keine gefunden | Einfach |
Post | Vor nächster Belastung | Keine gefunden | Mittel |
Google Play | Vor nächster Belastung | Keine gefunden | Mittel |
Eingeschriebener Brief | 5 bis 10 Arbeitstage | Keine gefunden | Höher, bester Nachweis |
Am schnellsten ist die schriftliche Kündigung über Formular und E-Mail. Wer vor allem Beweise sichern will, ergänzt per Post oder eingeschriebenem Brief. Einen klaren Beleg für ein echtes Google-Play-Abo von Bejoco gibt es in den Quellen allerdings nicht, deshalb passt dieser Weg nur, wenn Ihre Abbuchung tatsächlich über Google Play lief.
Entscheidend ist nicht die schicke Methode, sondern der Nachweis. Bei einem teuren Bejoco-Abo ist die sauber dokumentierte Kombination oft die stressärmste Lösung.
Prüfen Sie direkt nach dem Versand, ob Sie eine automatische Eingangsbestätigung erhalten haben. Fehlt sie, senden Sie die Kündigung nochmals und speichern Sie beide Nachrichten. Setzen Sie ausserdem einen Kalendereintrag 7 Tage vor der nächsten möglichen Belastung und einen weiteren am Tag des erwarteten Vertragsendes.
Kontrollieren Sie danach Ihre Kartenabrechnung oder Ihr Bankkonto mindestens 30 Tage lang. Erscheint trotz Kündigung eine neue Belastung, reklamieren Sie diese innert rund 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses bei Ihrer Bank als Beanstandung einer Kartentransaktion.
Wenn Sie Bejoco verlassen, gibt es günstigere Alternativen. Morningstar startet ab CHF 200 pro Jahr und richtet sich an Leute, die strukturierte Investmentanalysen möchten. OnVista bietet kostenlose und kostenpflichtige Inhalte, Finanzen.net ist kostenlos und für Nachrichten sowie Grundinformationen oft schon ausreichend.
Wenn Sie Bejoco schriftlich per Brief kündigen möchten, sollten Sie die in den Recherchen genannte Adresse verwenden. Wegen der unterschiedlichen Adressangaben lohnt es sich, die Zuordnung im Schreiben sehr klar zu machen.
Verwenden Sie für die Kündigung folgende Anschrift:
Im Servicekontext wurde zusätzlich diese Anschrift genannt:
Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, senden Sie Ihre Kündigung zusätzlich per E-Mail an [email protected]. So haben Sie neben der Postzustellung noch einen zweiten klaren Nachweis.
Schreiben Sie Ihren vollständigen Namen, Ihre bei Bejoco verwendete E-Mail-Adresse, wenn vorhanden die Kundennummer sowie den Satz, dass Sie Ihr Bejoco-Abo zum nächstmöglichen Termin kündigen. Fordern Sie ausdrücklich eine schriftliche Bestätigung mit Enddatum. Bei Beträgen von CHF 1'990.00 oder mehr sollten Sie ausserdem das Rechnungsdatum erwähnen.
Wenn Sie gleichzeitig widerrufen oder Geld zurückfordern wollen, nennen Sie den genauen Betrag und das Belastungsdatum. Je präziser Ihr Schreiben ist, desto weniger Spielraum bleibt für Rückfragen oder Verzögerungen.
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