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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Elle ist ein Lifestyle- und Modeangebot mit Fokus auf Mode, Beauty und Wellness. Für die Schweiz relevant sind vor allem das Magazin-Abo über Presseshop und Abo-Portale sowie das digitale Angebot über elle.ch. Als Kündigungsadresse wird für das digitale Angebot AA Editions Sàrl in Lausanne genannt.
Viele Leserinnen und Leser sind schon am Anfang unsicher, was sie überhaupt abgeschlossen haben. Genau dort beginnt oft die Abo-Falle: Bei Elle gibt es sowohl Print, E-Paper als auch digitale Mitgliedschaften, und die Kündigung hängt davon ab, wo Sie das Abo gekauft haben. "Bestellungen für digitale Abonnements verlängern sich automatisch" (elle-zurich.com).
Bezahlt wird je nach Variante für 12 Hefte pro Jahr, ein E-Paper-Zugang oder ein befristetes Print-Abo. Genannte Preise sind unter anderem CHF 71.99 für das E-Paper-Jahresabo und CHF 149.60 für das Print-Jahresabo mit 12 Heften und 1 Gratisheft (presseshop.ch).
Bei digitalen Angeboten kommen exklusive Inhalte und laufender Zugriff dazu. In den Bedingungen steht zudem, dass kostenlose Testzeiträume möglich sind und danach Zahlungen fällig werden können, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird (elle-zurich.com). Das ist wichtig, wenn Sie ein Probeangebot fast vergessen hätten.
Für die Schweiz ist entscheidend, dass das anwendbare Recht laut Bedingungen schweizerisches Recht ist. Als Sitz für Kündigungen des digitalen Angebots ist Lausanne relevant, während der Abo-Kundendienst für einzelne Magazin-Abos auch über Burda Direct mit Telefon 0781/639 65 15 und E-Mail [email protected] erreichbar ist.
Wenn Sie in der Schweiz ein Elle Abo kündigen wollen, lohnt sich ein Blick auf den Kaufkanal. Ein im App Store gelöstes Abo muss im App Store beendet werden, ein Google Play Abo in Google Play, und ein direktes Digitalabo gemäss Nutzungsangaben per Post an den Verlagssitz. Wer das verwechselt, verliert unnötig Zeit.
Viele sind frustriert, wenn nach der Kündigung trotzdem noch etwas verrechnet wird. Bevor Sie kündigen, sichern Sie deshalb einen Nachweis Ihres aktuellen Plans, notieren das nächste Belastungsdatum und machen einen Bildschirmfoto von Konto, Abo-Name und Preis. Bei Jahresabos mit CHF 71.99, CHF 96.00 oder CHF 149.60 ist das besonders sinnvoll.
Prüfen Sie auch, ob Sie ein digitales Elle Abo, ein E-Paper oder ein Print-Abo haben. In den Bedingungen ist von automatischer Verlängerung bei digitalen Abos die Rede, ausser Sie kündigen vorher (elle-zurich.com). Wenn Sie die nächste Abbuchung in den nächsten 24 bis 72 Stunden erwarten, sollten Sie sofort handeln.
Laut FAQ gilt bei Bestellungen: "Um Ihre Bestellung zu stornieren, müssen Sie uns so schnell wie möglich kontaktieren. Das Stornieren einer Bestellung ist nur möglich, solange die Bearbeitung noch nicht begonnen hat." (elle-zurich.com). Für eine einfache Stornierung direkt nach dem Kauf sollten Sie daher ohne Umweg den Kundendienst ansprechen.
Für Magazin-Abos hilft der Kundendienst unter elle-abo.de/kundenservice, per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 0781/639 65 15. Da keine festen Zeiten publiziert sind, lohnt sich ein Anruf tagsüber und zusätzlich eine E-Mail mit Betreff "Kündigung Elle Abo", damit Sie einen schriftlichen Zeitstempel haben.
Wenn Sie über iPhone oder iPad abgeschlossen haben, läuft die Kündigung nicht über den Verlag. Laut FAQ gehen Sie auf die App-Seite im App Store, wählen "Abonnements" und kündigen dort das bestehende Abo (elle-zurich.com). Auf Apple-Geräten ist der übliche Pfad: Einstellungen > Ihr Name > Abonnements > Elle > Abo kündigen.
Bei Android gilt gemäss FAQ: Google Play Store öffnen, zu "Meine Abos" gehen und das gewünschte Abo kündigen (elle-zurich.com). Praktisch ist der Pfad: Google Play > Profilbild > Zahlungen und Abos > Abos > Elle > Abo kündigen. Wenn Sie stattdessen nur eine E-Mail an den Verlag senden, bleibt das Store-Abo oft aktiv.
Einige Nutzer berichten, dass die Kündigung unnötig mühsam wirkt. In den Recherchedaten wird telefonischer Kontakt als Hürde wahrgenommen. Darum würde ich bei Elle nie nur anrufen, sondern immer parallel per E-Mail oder Brief nachlegen. So gehen Sie auf Nummer sicher, falls später bestritten wird, dass Sie fristgerecht gekündigt haben.
Für das digitale Angebot auf elle.ch ist der Postweg besonders wichtig, weil laut Hinweis die Kündigung an den eingetragenen Sitz in Lausanne per Post erfolgen muss. Wenn Sie nicht zur Filiale gehen möchten, gibt es mit digitalen Einschreibelösungen wie Postclic eine moderne Möglichkeit mit Zeitstempel, Versandnachweis und Sendungsverfolgung. Das kann hilfreich sein, wenn Sie einen klaren Nachweis wollen.
Viele sorgen sich, dass sie zu früh den Zugang verlieren. Bei Elle gibt es laut Rückerstattungsangaben keinen Anspruch auf Erstattung für den nicht genutzten Zeitraum der Dienstleistung (elle-zurich.com). In der Praxis bedeutet das meist: Sie kündigen jetzt, behalten den Zugang aber bis zum Ende der bereits bezahlten Periode.
Bei einem Jahresabo, das zum Beispiel am 15. Oktober erneuert würde, endet Ihr bezahlter Zugriff normalerweise an diesem Datum. Eine anteilige Auszahlung für die restlichen Wochen ist nicht vorgesehen. Genau deshalb ist der Kündigungszeitpunkt bei Elle wichtig.
Die Bedingungen nennen eine automatische Verlängerung für digitale Abonnements, sofern der Kunde nicht kündigt (elle-zurich.com). Wenn Sie also ein Probeangebot oder ein laufendes Digitalabo nicht vor der nächsten Belastung stoppen, verlängert es sich weiter. Das ist der Punkt, an dem viele unnötig Geld verlieren.
Für Abos wird ausserdem "in der Regel 1 Jahr" Mindestbindung genannt (elle-zurich.com). Bei einem Jahresprodukt kann die verspätete Kündigung daher bedeuten, dass sich das Abo erneut verlängert oder bis zum nächsten Vertragsende weiterläuft. Schauen Sie darum nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Laufzeit.
Zur Datenaufbewahrung steht nur knapp, dass Daten nach der Stornierung gemäss Datenschutzbestimmungen behandelt werden (elle-zurich.com). Konkrete Fristen, etwa 30 oder 90 Tage, werden nicht genannt. Wenn Sie Rechnungen, Bestellbestätigungen oder frühere Abo-Daten brauchen, speichern Sie diese vor der Kündigung lokal ab.
Besonders bei E-Mails zum Probeabo oder zur Verlängerung sollten Sie nichts löschen, bis die letzte Abrechnung geprüft ist. Falls später doch nochmals belastet wird, ist genau diese Dokumentation oft entscheidend. Achtung, da wird's heikel, wenn nur noch mündliche Aussagen vorhanden sind.
Die offizielle Linie ist relativ klar: Rückerstattungen erfolgen grundsätzlich über dieselbe Zahlungsmethode wie beim ursprünglichen Kauf, nachdem zurückgesendete Produkte eingegangen, geprüft und genehmigt wurden (elle-zurich.com). Das passt eher zu physischen Bestellungen als zu laufenden Digitalabos.
Für Dienstleistungen ist die wichtige Stelle strenger: "Kein Anspruch auf Rückerstattung für den nicht genutzten Zeitraum der Dienstleistung." (elle-zurich.com). Wenn Sie also mitten im bereits bezahlten Monat oder Jahr kündigen, ist die Chance auf anteilige Erstattung eher klein. Das deckt sich mit vielen Erfahrungen aus der Praxis.
Wenn es um einen Abrechnungsfehler geht, sollen Kundinnen und Kunden laut Richtlinie den Kundenservice kontaktieren, um eine Lösung zu finden (elle-zurich.com). In so einem Fall senden Sie idealerweise am selben Tag eine E-Mail an [email protected] mit Betrag, Buchungsdatum, Zahlungsmittel und Beleg. Wer 10 Tage wartet, macht es sich oft unnötig schwer.
Hier ist ein wichtiger Punkt: In der Schweiz gibt es kein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht für alle Verträge. Das SECO wird im Datenblock zwar mit einer Frist von 14 Tagen genannt, gleichzeitig gilt im Schweizer Konsumentenalltag gerade bei Online-Abos: Ein solches Recht besteht nur, wenn Gesetz oder Vertrag es vorsehen. Verlassen Sie sich bei Elle deshalb nicht blind auf 14 Tage, sondern schauen Sie in die Vertragsbedingungen und in die Kaufbestätigung.
Für Bestellungen wird zusätzlich genannt, dass Kunden innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der Bestellung eine Rückgabe beantragen können (elle-zurich.com). Das passt vor allem zu Waren oder Printsendungen. Bei einer klaren Fehlbelastung können Sie in der Schweiz zudem eine Kartenrückbelastung bei Ihrer Bank verlangen, meist innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses.
Die Bedingungen nennen fünf Punkte, die für die Kündigung zentral sind: automatische Verlängerung digitaler Abos, meist 1 Jahr Mindestbindung, mögliche Probezeiträume, schweizerisches Recht und Datenbearbeitung nach Kündigung (elle-zurich.com). Wer diese Stellen überliest, landet schneller in einer Abo-Falle.
Besonders relevant ist die Kombination aus Probezeit und automatischer Verlängerung. Wenn ein kostenloser Test endet und Sie nicht vorher kündigen, wird das Abo zahlungspflichtig. Gebühren für eine vorzeitige Kündigung wurden in den recherchierten Bedingungen nicht gefunden.
Abo | Preis in CHF | Abrechnungszeitraum | Leistungen |
|---|---|---|---|
E-Paper Jahresabo | CHF 71.99 | Jährlich | 12 Hefte, jederzeit kündbar |
Print Jahresabo | CHF 149.60 | Jährlich | 12 Hefte, 1 gratis |
6-Monatsabo | CHF 60.00 | Halbjährlich | Ersparnis CHF 16.80 |
1-Jahresabo | CHF 96.00 | Jährlich | Ersparnis CHF 57.60 |
2-Jahresabo | CHF 182.40 | Zweijährlich | Ersparnis CHF 124.80 |
Am günstigsten in der Übersicht ist das 6-Monatsabo mit CHF 60.00 als Einmalzahlung für sechs Monate. Am teuersten ist das 2-Jahresabo mit CHF 182.40, wobei der absolute Betrag hoch ist, aber die ausgewiesene Ersparnis ebenfalls am grössten ausfällt. Wer flexibel bleiben will, fährt mit kürzerer Laufzeit oft besser.
Beim Print Jahresabo mit CHF 149.60 zahlen Sie deutlich mehr als beim E-Paper Jahresabo mit CHF 71.99. Wenn Sie Elle vor allem digital lesen, lohnt sich kaum der Aufpreis für Print. Gerade bei Kündigungsunsicherheit ist ein günstigeres und kürzeres Modell meist die vernünftigere Wahl.
Da digitale Abos sich automatisch verlängern können, sollten Sie bei Jahrespreisen nie nur auf den Rabatt schauen. Entscheidend ist, wann die nächste Verlängerung kommt und ob Sie rechtzeitig stoppen. Sonst wird aus einem vermeintlich günstigen Aktionsabo rasch ein weiteres volles Abojahr.
Versteckte Kündigungsgebühren wurden in den Bedingungen nicht gefunden. Einzelne Bewertungen erwähnen aber Zusatzkosten bei Rücksendungen. Bei Print oder Warenbestellungen lohnt sich deshalb ein Blick auf Rücksendebedingungen, bevor Sie etwas zurückschicken.
Viele hoffen auf ein automatisches 14-Tage-Widerrufsrecht wie in anderen Ländern. In der Schweiz gibt es dieses allgemeine Recht aber nicht für jeden Vertrag. Bei Elle zählt daher zuerst, was im Vertrag und in den publizierten Bedingungen steht. Das SECO ist für Konsumententhemen eine zentrale Referenz, und bei Abo-Fragen ist auch die Stiftung für Konsumentenschutz SKS praktisch.
Für Elle ist relevant, dass schweizerisches Recht gelten soll (elle-zurich.com). Wenn die Bedingungen eine Kündigungsfrist oder eine Mindestbindung von 1 Jahr vorsehen, ist das im Alltag meist entscheidender als allgemeine Erwartungen aus dem Ausland. Schriftliche Nachweise sind in der Schweiz bei solchen Streitfällen Gold wert.
Im Datenmaterial steht einerseits "in der Regel 14 Tage Widerrufsrecht", anderseits die schweizerische Grundregel ohne allgemeines Widerrufsrecht. Für Elle sollten Sie diesen Widerspruch pragmatisch lösen: Wenn Sie eine Bestellung oder ein Probeabo gerade erst abgeschlossen haben, reklamieren Sie sofort schriftlich und berufen sich zusätzlich auf die publizierten Rückgabeangaben von 30 Tagen nach Erhalt der Bestellung.
Bei einem laufenden Abo ist die klassische Kündigung fast immer der sauberere Weg als ein Widerruf. Wenn Sie am 5. Mai abgeschlossen haben und die Verlängerung am 5. Juni droht, schicken Sie nicht nur eine Bitte um Erstattung, sondern ausdrücklich eine Kündigung zum nächstmöglichen Termin. Damit vermeiden Sie Missverständnisse.
Wenn Elle nicht reagiert oder weiter abbucht, wenden Sie sich zuerst nochmals mit Frist von 7 Tagen an den Kundendienst. Reagiert niemand, können Sie Ihren Fall bei der SKS dokumentieren und sich an Ihre Bank wenden, wenn eine Kartenbelastung strittig ist. Das SECO bietet zudem offizielle Informationen zu Konsumentenschutzthemen.
Nützliche Stellen sind das SECO und die Stiftung für Konsumentenschutz. Für die Bankbeanstandung brauchen Sie Kartenabrechnung, Kündigungsnachweis und den bisherigen Schriftverkehr. Ohne diese Unterlagen kommen Sie meist nicht weit.
Das Bild ist deutlich negativ: 0 positive und 7 negative Bewertungen zur Kündigung oder Rückabwicklung. Die wiederkehrenden Probleme sind schwierige Kündigung, ignorierte Anfragen und weitere Belastungen nach der Beendigung. Das passt zu den lokalen Hinweisen, wonach Kunden über Kündigungsprobleme und fortgesetzte Abbuchungen berichten.
Fair ist aber auch: Ein Magazin wie Elle bietet für Modeinteressierte einen klaren redaktionellen Nutzen. Positiv am Angebot sind die bekannten Jahrespreise, verschiedene Abo-Modelle und die Möglichkeit, über App Store oder Google Play zu kündigen, falls dort abgeschlossen wurde. Der Schwachpunkt ist klar der Prozess, nicht zwingend der Inhalt.
Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
Kündigung schwierig | Sehr häufig | Mehrfach versucht |
Weiterbelastung | Häufig | Trotz Kündigung verrechnet |
Rückgabegebühren | Mehrfach | Verwaltungsgebühr |
Kundendienst reagiert nicht | Mehrfach | Antrag ignoriert |
Quelle | Bewertung | Hauptthema | Stimmung |
|---|---|---|---|
TrustPilot | 1 von 5 | Kündigung | Negativ |
TrustPilot | 1 von 5 | Weiterbelastung | Negativ |
TrustPilot | 1 von 5 | Kundendienst | Negativ |
Wenn die Schritte unklar sind, spart gute Vorbereitung viel Ärger. Sichern Sie einen Bildschirmfoto der Kontoseite, der Preisangabe und des nächsten Belastungsdatums. Bei einem Abo für CHF 71.99 oder CHF 149.60 sehen Sie so später sofort, welcher Tarif betroffen war.
Zusätzlich sollten Sie die Bestellbestätigung, die letzte Rechnung und gegebenenfalls den Store-Beleg von Apple oder Google speichern. Bei Probeabos ist auch die Startmail wichtig, weil dort oft der spätere Wechsel in ein zahlungspflichtiges Abo erwähnt wird.
Für eine Fehlbelastung brauchen Sie Betrag, Buchungsdatum, Zahlungsmittel und einen Nachweis, dass Sie gekündigt haben. Ideal sind PDF-Rechnung, E-Mail-Bestätigung, Bildschirmfoto der Kündigungsseite und Kontoauszug mit der fraglichen Belastung. Wer nur "Ich habe sicher gekündigt" schreibt, bleibt oft hängen.
Nach der Kündigung sollten Sie die Bestätigung und den nächsten Kartenabschluss mindestens 2 bis 3 Monate aufbewahren. Gerade bei jährlicher Abrechnung fällt eine erneute Belastung sonst erst spät auf. Auf Nummer sicher gehen lohnt sich hier wirklich.
Der häufigste Fehler ist die Kündigung am falschen Ort. Wer über den App Store abgeschlossen hat, muss im App Store kündigen. Wer stattdessen nur dem Verlag schreibt, beendet das Store-Abo oft nicht. Dasselbe gilt für Google Play. Ein zweiter Klassiker ist das Warten bis kurz vor der Verlängerung, obwohl der Support nicht sofort antwortet.
Ein dritter Fehler ist die Erwartung einer anteiligen Rückerstattung. Bei Elle steht ausdrücklich, dass für ungenutzte Zeit kein Anspruch auf Rückerstattung besteht (elle-zurich.com). Wenn Sie am 10. eines Monats kündigen, bleibt der Zugang meist bis zum Ende der Periode bestehen, aber Geld zurück gibt es normalerweise nicht.
Ein realer Problemfall aus Bewertungen ist die fehlende Reaktion des Kundendienstes. Wenn Sie nur telefonieren und keinen schriftlichen Nachweis haben, wird es später mühsam. Schicken Sie deshalb immer zusätzlich eine E-Mail oder einen Brief und verlangen Sie eine Bestätigung. Das ist die einfachste Absicherung gegen spätere Diskussionen.
Ein weiterer Fehler ist, sich von Hürden entmutigen zu lassen. Wenn telefonischer Kontakt verlangt oder nahegelegt wird, bleiben Sie hartnäckig und dokumentieren jeden Schritt. Wer nach dem ersten erfolglosen Versuch aufgibt, riskiert eine neue Belastung. Genau diese Fälle tauchen in Bewertungen immer wieder auf.
Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
Web oder Konto | Vor nächster Abbuchung | Gratis | Einfach |
App Store (iOS) | Vor nächster Abbuchung | Gratis | Mittel |
Google Play (Android) | Vor nächster Abbuchung | Gratis | Mittel |
Eingeschriebener Brief | 5 bis 10 Werktage | Gratis | Höher, bester Nachweis |
Wenn Ihr Elle Abo direkt über ein Konto oder den Kundendienst läuft, ist der schriftliche Kontakt über Hilfeseite und E-Mail meist am schnellsten. Bei App-Abos sind die Store-Wege sauberer, weil die Abbuchung auch dort verwaltet wird. Der Brief ist langsamer, aber bei Streit oft der stärkste Beleg.
Keine Methode ist für alle ideal. Entscheidend ist, wo Sie gekauft haben und wie nahe die nächste Belastung liegt. Wenn die Verlängerung bald ansteht, kombinieren viele in der Praxis zwei Wege gleichzeitig, etwa Store-Kündigung plus E-Mail oder Brief plus E-Mail.
Nach der Kündigung sollten Sie sofort kontrollieren, ob eine Bestätigung eingetroffen ist oder ob im Konto ein Enddatum erscheint. Machen Sie nochmals einen Bildschirmfoto und setzen Sie einen Kalendereintrag 3 Tage vor dem nächsten Belastungsdatum. So merken Sie rechtzeitig, wenn doch noch etwas schiefläuft.
Prüfen Sie danach mindestens 2 Kartenabrechnungen oder Bankauszüge. Wenn trotz Kündigung erneut abgebucht wird, können Sie bei Ihrer Bank eine Beanstandung der Kartentransaktion einreichen, meist innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses. Zuständig ist in der Schweiz vor allem die kartenausgebende Bank, nicht eine spezielle staatliche Chargeback-Stelle.
Wenn Sie nach der Kündigung ein anderes Magazin suchen, sind Brigitte ab CHF 68.00 pro Jahr, Harpers Bazaar ab CHF 70.00 pro Jahr und Vogue ab CHF 85.00 pro Jahr mögliche Alternativen. Wer primär Mode und internationale Trends lesen will, findet dort ähnliche Themenfelder. Für boulevardigere Inhalte liegt Bunte mit ab CHF 160.00 pro Jahr deutlich höher.
Wenn Sie das digitale Angebot gemäss Nutzungsangaben per Post kündigen wollen, verwenden Sie die bekannte Firmenadresse in Lausanne:
Schreiben Sie in den Brief Ihren Namen, die beim Abo verwendete E-Mail-Adresse, falls vorhanden die Kundennummer und den Satz, dass Sie das Elle Abo zum nächstmöglichen Termin kündigen. Legen Sie wenn möglich eine Kopie der Bestellbestätigung bei.
Für Abo-Anliegen rund um Magazinmodelle ist zusätzlich der Kundendienst über [email protected] und 0781/639 65 15 erreichbar. Das ersetzt den passenden Kündigungskanal nicht immer, kann aber bei Rückfragen oder einer schriftlichen Bestätigung helfen. Gerade bei unklaren Fällen ist eine Kombination aus Brief und E-Mail oft am solidesten.
Wenn Sie nach 7 Tagen keine Reaktion erhalten, schicken Sie dieselbe Kündigung nochmals mit Verweis auf das erste Datum. So bauen Sie eine saubere Nachweiskette auf und vermeiden, dass Ihr Elle Abo wegen fehlender Dokumentation weiterläuft.
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