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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Viele merken erst bei der Kündigung, was sie bei Igenius eigentlich abgeschlossen haben. Igenius ist eine Online-Plattform für Finanzbildung, Marktanalysen und Strategien rund um Trading und Investitionen. Laut den veröffentlichten Kaufbedingungen gibt es eine kostenlose Testphase von 10 Tagen und danach ein kostenpflichtiges Abo mit automatischer Verlängerung, sofern nicht spätestens 3 Tage vor Laufzeitende gekündigt wird "Das Abonnement verlängert sich automatisch, es sei denn, es wird 3 Tage vor Laufzeitende gekündigt." (igeniusglobal.com)
Für die Schweiz ist relevant, dass als Kündigungsadresse ein Standort in Rotkreuz, Kanton Zug, genannt wird. Das ist hilfreich, wenn Sie nebst dem Konto auch schriftlich kündigen wollen. Gerade bei Diensten mit wiederkehrenden Abbuchungen lohnt es sich, von Anfang an auf Nummer sicher zu gehen und Kontoauszüge, Bestellmails und den gebuchten Tarif sauber zu sichern.
Igenius verkauft keinen klassischen Brokerzugang, sondern ein Bündel aus Lerninhalten, Tools und Marktdiensten. In den Tarifen tauchen Namen wie MONEYpro, University, MARKETpro, FOREXthrive, learnLIVE, CRYPTOcore und EQUITYprime auf. Je höher der Tarif, desto mehr Module sind enthalten, bis hin zur vollen Suite im Elite-Paket.
Das Geschäftsmodell ist abonnementsbasiert mit einer monatlichen Mindestverpflichtung "Es gibt eine monatliche Mindestverpflichtung." (igeniusglobal.com) Dazu kommen je nach Plan einmalige und monatliche Kosten. Wer nur einzelne Funktionen nutzt, zahlt schnell für mehr, als tatsächlich gebraucht wird. Deshalb wechseln manche nach der Kündigung zu Alternativen wie eToro, TradingView oder Degiro, die teils keine monatlichen Gebühren haben.
Die publizierten Preise werden in CHF ausgewiesen, der Hinweis zu lokalen Umrechnungen und Gebühren von Zahlungsdiensten bleibt aber bestehen. Das heisst: Auf dem Kartenbeleg kann der Betrag leicht abweichen, obwohl der Plan offiziell mit CHF 99.99 oder CHF 299.99 bezeichnet ist. Solche kleinen Differenzen sorgen später oft für Diskussionen bei Rückerstattungen.
Zum Support nennt Igenius eine Hilfeseite und die Adresse [email protected], aber keine Telefonnummer und keine Supportzeiten "Derzeit keine Telefonnummer für den Support verfügbar." (igeniusglobal.com) Genau das ist für Schweizer Kundinnen und Kunden heikel, wenn nach der Kündigung weiter belastet wird. Berichte über langsame Reaktionen des Supports passen zu diesem Bild.
Viele Igenius-Mitglieder sind frustriert, wenn nach der Kündigung doch noch etwas verrechnet wird. Prüfen Sie deshalb vor dem Klick auf Kündigen das nächste Belastungsdatum, machen Sie einen Bildschirmfoto Ihres aktuellen Plans und speichern Sie Mails mit Bestellnummer und Zahlungsbetrag. Gerade wegen der Frist von 3 Tagen vor Laufzeitende kann ein verpasster Termin sofort eine weitere Monatsbelastung auslösen (igeniusglobal.com).
Schauen Sie auch, über welchen Kanal Sie abgeschlossen haben. Bei Igenius gibt es drei offizielle Wege zur Beendigung: direkt im Webkonto, über App Store bei iOS oder über Google Play bei Android (igeniusglobal.com). Wer im falschen Kanal sucht, landet schnell in einer Abo-Falle und denkt, die Kündigung sei erfolgt, obwohl die Store-Abrechnung weiterläuft.
Wenn Sie direkt bei Igenius abgeschlossen haben, melden Sie sich in Ihrem Igenius-Konto an und gehen Sie in die Kontoeinstellungen, um das Abonnement zu kündigen (igeniusglobal.com). Der veröffentlichte Pfad ist knapp beschrieben, deshalb sollten Sie in Bereichen wie Konto, Einstellungen, Mitgliedschaft, Abonnement oder Abrechnung nach einer Schaltfläche zur Beendigung suchen. Machen Sie am Schluss einen Bildschirmfoto der Bestätigungsseite.
Falls die Oberfläche unklar ist, nutzen Sie die Supportseite Igenius-Support. Wenn kein klarer Kündigungsknopf erscheint, schreiben Sie noch am selben Tag an [email protected] und nennen Sie Ihren Namen, die hinterlegte E-Mail, den Tarif und das gewünschte Kündigungsdatum. Das ist nicht elegant, aber praktisch, wenn Sie später belegen müssen, dass Sie rechtzeitig reagiert haben.
Wenn das Igenius-Abo über iPhone oder iPad abgeschlossen wurde, läuft die Verwaltung über den App Store. Öffnen Sie den App Store, tippen Sie auf Ihr Profil und gehen Sie zu Ihren Abonnements. Dort wählen Sie Igenius aus und beenden die Verlängerung (igeniusglobal.com). Nach der Bestätigung sollte das Abo bis zum Ende der laufenden Periode aktiv bleiben.
Bei Android öffnen Sie den Google Play Store, tippen auf Ihr Profilbild und gehen zu Zahlungen und Abonnements. Dort wählen Sie das Igenius-Abonnement und kündigen es (igeniusglobal.com). Auch hier gilt: Bildschirmfoto von der Bestätigung speichern. Ein häufiger Fehler ist, nur die Igenius-App zu löschen. Das beendet kein Store-Abo.
Da keine Telefonnummer veröffentlicht ist und kein Chat angeboten wird, bleibt als direkter Kontakt vor allem die E-Mail an [email protected]. Formulieren Sie kurz und konkret: Mitgliedschaft beenden, keine weitere Verlängerung, Datum nennen, Bestätigung verlangen. Wenn Sie innerhalb von 2 bis 3 Werktagen keine Antwort erhalten, schicken Sie die Nachricht nochmals mit denselben Angaben.
Zusätzlich können Sie schriftlich an die Schweizer Adresse senden. Wer statt eines klassischen Einschreibens lieber digital arbeitet, nutzt manchmal einen zertifizierten digitalen Briefdienst wie Postclic, der Versand, Zustellung und Öffnung mit Zeitstempel dokumentiert. Das ersetzt nicht das Konto, kann aber als zusätzlicher Nachweis nützlich sein, wenn der Support später bestreitet, etwas erhalten zu haben.
Viele sorgen sich, dass sie zu früh den Zugang verlieren. Bei Abo-Diensten mit laufender Periode ist der übliche Ablauf, dass die automatische Verlängerung stoppt und der Zugang bis zum Ende der bereits bezahlten Laufzeit bestehen bleibt. Igenius erklärt zugleich, dass für ungenutzte Zeiträume nach einer Stornierung keine Rückerstattung erfolgt (igeniusglobal.com). Das spricht klar dafür, dass Sie zwar den Rest der Periode nutzen können, aber kein anteiliges Geld zurückbekommen.
Ein praktisches Beispiel: Wird Ihr Igenius-Abo am 12. September belastet und Sie kündigen am 5. September rechtzeitig vor der Frist, dann endet die Verlängerung, der Zugang läuft aber in der Regel bis zum 12. September weiter. Genau dieses Datum sollten Sie im Kalender markieren und am Folgetag nochmals prüfen, ob der Zugriff wirklich endet.
Wenn Sie nichts tun, verlängert sich das Abo automatisch, sofern die Kündigung nicht mindestens 3 Tage vor Laufzeitende erfolgt "Das Abonnement verlängert sich automatisch, es sei denn, es wird 3 Tage vor Laufzeitende gekündigt." (igeniusglobal.com) Diese Frist ist kurz. Wer erst am letzten oder vorletzten Tag reagiert, riskiert bereits die nächste Belastung.
Zur Datenspeicherung heisst es nur, dass Benutzerdaten im Zusammenhang mit der Kündigung gemäss Datenschutzbestimmungen behandelt werden (igeniusglobal.com). Igenius sagt in den veröffentlichten Bedingungen nicht präzise, wann einzelne Inhalte oder Kontodaten gelöscht werden. Sichern Sie deshalb vor der Kündigung eigene Notizen, Rechnungen, Schulungsnachweise und Bildschirmfotos aus dem Kontobereich.
Viele kündigen in der Hoffnung auf eine Rückzahlung und sind danach enttäuscht. Die Regel ist streng: Nach Ablauf der 10-tägigen Frist gibt es generell kein Rückgaberecht (igeniusglobal.com). Dazu kommt, dass für ungenutzte Zeiträume bei einer Stornierung keine Rückerstattung erfolgt (igeniusglobal.com). Wer also mitten im Monat kündigt, erhält üblicherweise nichts anteilig zurück.
Eine Ausnahme nennt Igenius bei Abrechnungsfehlern. In solchen Fällen soll der Kunde das Unternehmen kontaktieren, um eine Rückerstattung zu beantragen (igeniusglobal.com). Genau hier liegt in der Praxis der Knackpunkt, weil Berichte über langsame Reaktionen des Supports vorliegen. Rechnen Sie deshalb nicht mit einer schnellen Erledigung.
In der Schweiz gibt es für gewöhnliche Online-Abos grundsätzlich kein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht. Verträge sind in der Regel verbindlich. Igenius gewährt aber vertraglich eine Frist von 10 Tagen für den Widerruf "Sie haben 10 Tage Zeit, um den Vertrag zu widerrufen." (igeniusglobal.com) Das ist wichtig, weil hier nicht das Schweizer Standardrecht hilft, sondern vor allem die eigene Zusage von Igenius.
Anders sieht es aus, wenn der Vertrag in einer Überrumpelungssituation zustande kam, etwa als Haustürgeschäft oder unter ähnlichen Umständen nach Art. 40a ff. OR. Dann kann in der Schweiz ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen bestehen. Falls Sie überrumpelt wurden, lohnt sich ein Blick auf die Hinweise der Stiftung für Konsumentenschutz und allenfalls eine schriftliche Beanstandung mit Hinweis auf diese Bestimmungen.
Schreiben Sie an [email protected] mit Betreff Rückerstattung Igenius und nennen Sie Bestelldatum, Belastungsdatum, Betrag in CHF, die letzten vier Ziffern der Karte und den Grund. Bei einem Fehler sollten Sie klar formulieren, ob es um eine Doppelbelastung, eine Belastung nach rechtzeitiger Kündigung oder eine Abbuchung während der Widerrufsfrist geht. Hängen Sie Bildschirmfotos von Kündigungsbestätigung und Kontoauszug an.
Wurde über App Store oder Google Play bezahlt, läuft die Rückerstattung oft besser über den jeweiligen Store als direkt über Igenius. Als letzter Schritt kommt in der Schweiz die Kartenrückbelastung in Frage. Eine unberechtigte oder trotz Kündigung weiter belastete Zahlung kann meist innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses bei der kartenausgebenden Bank beanstandet werden. Zuständig ist Ihre Bank oder der Kartenherausgeber nach den Regeln von Visa oder Mastercard und unter dem Rahmen des schweizerischen Finanzmarktrechts.
Die wichtigste Klausel betrifft die Verlängerung. Igenius schreibt, dass das Abonnement automatisch weiterläuft, wenn nicht 3 Tage vor Laufzeitende gekündigt wird (igeniusglobal.com). Dazu kommt eine monatliche Mindestverpflichtung. Das heisst praktisch: Es ist kein Tagesabo, sondern mindestens ein Monatszyklus mit kurzer Kündigungsfrist.
Ebenfalls zentral ist die Testphase von 10 Tagen. Diese endet vor der Umstellung auf ein kostenpflichtiges Abonnement (igeniusglobal.com). Wer nur hineinschauen wollte, muss den Termin früh setzen. Warten bis am letzten Abend ist riskant, gerade wenn der Kontobereich unübersichtlich ist oder eine Supportantwort ausbleibt.
Laut Bedingungen unterliegt der Vertrag dem Recht der USA, und Streitigkeiten werden nach den Regeln in den Nutzungsbedingungen behandelt (igeniusglobal.com). Für Schweizer Kundinnen und Kunden ist das keine gute Nachricht, weil Auseinandersetzungen dadurch komplizierter werden können. Im Alltag heisst das vor allem: Beweise sauber sammeln und die Kündigung möglichst klar dokumentieren.
Bei den Daten bleibt Igenius vage und verweist auf die Datenschutzbestimmungen. Wer Inhalte, Rechnungen oder Nachweise braucht, sollte alles vor der Kündigung speichern. Das klingt banal, verhindert aber später unnötige Diskussionen, wenn der Zugang gesperrt ist und Sie einen Beleg für eine Beanstandung benötigen.
| Plan | Preis in CHF | Abrechnungsperiode | Hauptfunktionen |
|---|---|---|---|
| Choice | CHF 99.99 | Einmalig plus monatlich | MONEYpro, University, MARKETpro |
| Select | CHF 299.99 | Einmalig plus monatlich | Choice plus CRYPTOcore |
| Premium | CHF 599.99 | Einmalig plus monatlich | Select plus EQUITYprime |
| Elite | CHF 1,499.99 | Einmalig plus monatlich | Volle Suite |
Der günstigste veröffentlichte Plan ist Choice mit CHF 99.99, der teuerste Elite mit CHF 1,499.99. Die Preisangaben gelten laut Anbieter vorbehaltlich lokaler Währungsumrechnung und möglicher Gebühren von Zahlungsdiensten. Für Schweizer Kartenabrechnungen kann also ein leicht abweichender Endbetrag auftauchen.
Wer nur Basisinhalte nutzt, fährt mit einem teuren Paket oft schlecht. Zwischen Choice und Elite liegt ein grosser Sprung, ohne dass jede Nutzerin oder jeder Nutzer alle Module wie ALPHAtrader oder CRYPTOelite tatsächlich braucht. Gerade wenn Sie bereits kündigen möchten, ist das oft ein Zeichen, dass der Umfang den Preis nicht mehr rechtfertigt.
Ein klassischer Kostenfehler ist, einmalige und monatliche Bestandteile nicht sauber zu trennen. Prüfen Sie deshalb auf Ihrem Beleg, ob beim Einstieg nur der laufende Monat oder zusätzlich ein einmaliger Startbetrag abgebucht wurde. Für Preisfragen in der Schweiz sind auch Hinweise des SECO zu irreführenden Preisangaben nützlich, falls Belastungen nicht klar ausgewiesen wurden.
Viele hoffen auf ein allgemeines 14-Tage-Rückgaberecht für Online-Abos. Das gibt es in der Schweiz grundsätzlich nicht. Bei Igenius zählt deshalb vor allem, was in den eigenen Bedingungen steht, also die 10-tägige Widerrufsfrist und die Kündigungsregeln des Abos (igeniusglobal.com). Das ist weniger grosszügig als manche aus dem Ausland erwarten.
Ein gesetzliches Widerrufsrecht gibt es in der Schweiz aber bei gewissen Ausnahmen, etwa bei Haustürgeschäften nach Art. 40a ff. OR und bei Verträgen über CHF 100 in einer Überrumpelungssituation. Wenn Sie Igenius in einem aggressiven Verkaufsgespräch abgeschlossen haben, könnte genau das relevant sein. In so einem Fall sollten Sie den Abschlusshergang sofort schriftlich festhalten.
Wenn Igenius trotz rechtzeitiger Kündigung weiter abbucht, reklamieren Sie zuerst direkt beim Support und setzen eine klare Frist von 7 Kalendertagen. Bleibt die Antwort aus, melden Sie den Fall der Stiftung für Konsumentenschutz und prüfen parallel die Beanstandung bei Ihrer Bank. Das lohnt sich besonders bei wiederkehrenden Kartenbelastungen.
Für Preis- und Konsumententhemen ist auch das SECO eine gute Anlaufstelle für Informationen, auch wenn es nicht Ihre individuelle Rückzahlung durchsetzt. Wenn der Streit grösser wird, kann eine rechtliche Ersteinschätzung sinnvoll sein. Berichte zu Igenius finden sich auch bei kanzlei-herfurtner.com und kanzlei-herfurtner.de.
Für Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten sind diese Stellen am hilfreichsten:
Das klare Fazit ist ernüchternd: Die Kündigung von Igenius wirkt nach den vorliegenden Rückmeldungen eher schwierig als einfach. Die Datenlage zeigt 0 positive und 6 negative Bewertungen zur Kündigungserfahrung. In der Schweiz passt dazu, dass Kundinnen und Kunden über Belastungen nach der Stornierung und langsame Reaktionen des Supports berichten.
| Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
| Belastung nach Kündigung | Häufig | Weitere Abbuchung |
| Langsamer Support | Häufig | Warten auf Antwort |
| Rückerstattung | Mittel | Lange Bearbeitung |
| Quelle | Bewertung | Anzahl Bewertungen |
|---|---|---|
| TrustPilot | Negativ | 3 |
| Negativ | 2 | |
| Sonstige Foren | Negativ | 1 |
Positive Kündigungsberichte liegen in den vorliegenden Daten keine vor. Fairerweise gilt trotzdem: Igenius nennt offizielle Kündigungswege über Konto, App Store und Google Play, was grundsätzlich besser ist als ein komplett versteckter Prozess. Das Problem scheint weniger der fehlende Weg als die Umsetzung im Einzelfall zu sein.
Speichern Sie den aktuellen Tarif, das nächste Belastungsdatum und den Kontostatus als Bildschirmfoto. Dazu gehören auch die Bestellmail, Rechnungen und der sichtbare Name des gebuchten Plans. Wenn Igenius später weiter abbucht, sind genau diese Belege Gold wert.
Falls Sie über App Store oder Google Play abgeschlossen haben, sichern Sie zusätzlich den Bildschirm mit dem Abo-Status im jeweiligen Store. Bei Store-Abos ist dieser Nachweis oft klarer als ein Bild aus der App selbst. Legen Sie alles in einem Ordner mit Datum ab.
Nach der Kündigung sollten Sie zusätzlich prüfen, ob eine Bestätigungsmail eingetroffen ist. Wenn nichts kommt, ist das kein gutes Zeichen. Machen Sie dann sofort einen weiteren Bildschirmfoto des Kontostatus und schreiben Sie nochmals an den Support.
Der häufigste Fehler ist die Kündigung im falschen Kanal. Wer über App Store abgeschlossen hat, aber nur im Igenius-Konto sucht, beendet die Store-Abrechnung nicht. Dasselbe gilt umgekehrt. Prüfen Sie daher zuerst den Ursprung der Zahlung auf Ihrem Kartenbeleg oder in der Bestellmail.
Der zweite grosse Fehler ist das Warten bis kurz vor Schluss. Igenius verlangt die Kündigung 3 Tage vor Laufzeitende (igeniusglobal.com). Wenn Ihr Abo am 20. eines Monats erneuert wird, sollten Sie spätestens am 16. kündigen und nicht erst am 18. am Abend. Sonst wird’s heikel.
Ein dritter Fehler ist die Annahme, dass mit der Kündigung automatisch Geld zurückkommt. Igenius sagt klar, dass für ungenutzte Zeiträume keine Rückerstattung erfolgt (igeniusglobal.com). Wenn Sie am 8. Tag des Monats kündigen, läuft der Zugang meist weiter, aber das Geld für den Restmonat kommt normalerweise nicht zurück.
Ein vierter Fehler ist, nach dem ersten Klick alles als erledigt zu betrachten. Wegen Berichten über weitere Abbuchungen nach der Stornierung sollten Sie die nächste Abrechnung aktiv kontrollieren. Wenn innert weniger Tage keine Bestätigung vorliegt, sofort nachhaken. Genau dieses Nachfassen fehlte in mehreren negativen Erfahrungsberichten.
| Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
| Webkonto | Vor nächster Belastung | Keine Gebühr gefunden | Einfach |
| App Store (iOS) | Vor nächster Belastung | Keine Gebühr gefunden | Mittel |
| Google Play (Android) | Vor nächster Belastung | Keine Gebühr gefunden | Mittel |
| Eingeschriebener Brief | 5 bis 10 Werktage | Keine Gebühr gefunden | Höher, aber starker Nachweis |
Wenn Sie direkt bei Igenius abgeschlossen haben, ist das Webkonto der schnellste Weg. Bei Store-Abos führt der Weg über App Store oder Google Play. Der Brief ist langsamer, kann aber als zusätzliche Absicherung sinnvoll sein, wenn Sie schon einmal schlechte Erfahrungen mit schwer erreichbarem Support gemacht haben.
Es gibt keine veröffentlichte Kündigungsgebühr und auch keine vorzeitige Kündigungsgebühr in den Bedingungen. Das heisst aber nicht, dass eine laufende Periode rückerstattet wird. Kündigen stoppt vor allem die nächste Verlängerung.
Prüfen Sie sofort, ob eine Bestätigung im Konto oder per E-Mail erscheint. Speichern Sie den Nachweis mit Datum und setzen Sie eine Kalendererinnerung auf den Tag nach der nächsten erwarteten Belastung. Gerade wenn Sie schon schlechte Erfahrungen mit Abos hatten, spart dieser kleine Schritt später viel Aufwand.
Kontrollieren Sie den Kontoauszug mindestens einen weiteren Abrechnungszyklus lang. Taucht trotz Kündigung nochmals eine Belastung auf, reklamieren Sie sofort beim Support und parallel bei Ihrer Bank. In der Schweiz ist eine Beanstandung einer Kartentransaktion oft innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses möglich.
Wenn Sie nach der Kündigung eine einfachere oder günstigere Lösung suchen, sind eToro, TradingView und Degiro die naheliegendsten Alternativen aus den vorliegenden Daten. eToro arbeitet ohne monatliche Grundgebühr, TradingView bietet eine Gratisversion und Degiro hat keine monatlichen Gebühren bei tiefen Transaktionskosten. Für reine Bildung kann auch Investopedia Academy interessant sein, wenn Sie eher Kurse als laufende Signale suchen.
Wenn Sie die Kündigung zusätzlich schriftlich absichern möchten, verwenden Sie diese Adresse:
Schreiben Sie Ihren vollständigen Namen, die bei Igenius hinterlegte E-Mail, wenn vorhanden die Mitgliedsnummer und das gewünschte Kündigungsdatum dazu. Legen Sie wenn möglich eine Kopie der letzten Belastung oder der Bestellbestätigung bei.
Der schnellste Weg bleibt in der Regel das Konto oder der jeweilige Store. Die Postadresse ist vor allem dann nützlich, wenn Sie nach einer Kündigung keine Antwort erhalten oder wenn eine weiterlaufende Belastung bestritten wird. Dann haben Sie nebst E-Mail und Bildschirmfotos noch einen zusätzlichen schriftlichen Nachweis.
Für die meisten Leserinnen und Leser in der Schweiz ist die beste Strategie eine Kombination aus Konto-Kündigung, E-Mail an den Support und anschliessender Kontrolle des Kartenabschlusses. So vermeiden Sie die häufigsten Probleme, die bei Igenius immer wieder gemeldet werden.
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