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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Viele Nutzerinnen und Nutzer merken erst bei der Kündigung, was sie bei Mieterplus eigentlich abgeschlossen haben. Genau dort beginnt oft der Frust. Mieterplus ist ein Zusatzabo rund um die Wohnungssuche auf ImmoScout24 in der Schweiz und richtet sich an Personen, die bei Inseraten früher reagieren möchten.
Das Angebot ist auf dem Schweizer Markt verankert und wird über ImmoScout24 kommuniziert. Als Kontaktadresse ist Wallisellen angegeben, konkret Herzogenmühle 18, 8304 Wallisellen. Für Streitfälle nennen die Bedingungen ein zuständiges Gericht in Zürich, und es gilt schweizerisches Recht "Schweizerisches Recht" (immoscout24.ch).
Der Kernnutzen ist klar: Zugang zu Mieterplus-Inseraten und die Möglichkeit, Inserenten bis zu 7 Tage vor anderen zu kontaktieren "Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit Inserenten bis zu 7 Tage vor anderen" (immoscout24.ch). Dazu kommen laut Angebotsseite ein kostenloser Betreibungsauszug sowie Rabatte auf Reinigungs- und Umzugsdienste.
Das ist kein klassisches Gratisportal mit einzelnen Zusatzkäufen, sondern ein Abo mit fester Anfangslaufzeit. Angeboten werden Laufzeiten von 2, 3 oder 6 Monaten. Nach dieser ersten Periode verlängert sich das Abo automatisch jeweils um 1 weiteren Monat "verlängert sich das Abo automatisch jeweils um einen weiteren Monat" (immoscout24.ch).
Für die Schweiz wichtig: Es gibt eine kostenlose Probezeit von 7 Tagen für ein neues Abonnement. Wer in dieser Frist nicht kündigt, läuft in eine typische Abo-Falle, weil das Abo danach automatisch weiterläuft. Gerade wenn man nur kurz Wohnungen anfragen wollte, wird das schnell teuer.
Die veröffentlichten Preise sind in CHF und damit sauber auf den Schweizer Markt ausgerichtet. Unterstützung per Telefon, E Mail oder Chat ist laut den vorliegenden Angaben nicht klar verfügbar. Gerade deshalb lohnt es sich, beim Abschluss sofort einen Kalendertermin für das Probeende oder die nächste Verlängerung zu setzen und auf Nummer sicher zu gehen.
Viele Mieterplus-Mitglieder sorgen sich, dass nach der Kündigung trotzdem noch etwas verrechnet wird. Diese Sorge ist berechtigt, weil genau solche Fälle in Bewertungen auftauchen. Prüfen Sie deshalb vor dem Klick auf Kündigen Ihren aktuellen Plan, den letzten Belastungstag und den nächsten Verlängerungstermin.
Machen Sie vorab drei Dinge: Screenshot von Ihrem aktuellen Abo, Screenshot vom Zahlungsbeleg und Notiz zum Enddatum der Probezeit oder Mindestlaufzeit. Wenn Sie Mieterplus gerade erst abgeschlossen haben, ist besonders die 7-tägige Probezeit entscheidend. Wer dort einen Tag zu spät handelt, zahlt in der Regel regulär weiter.
Der direkteste Weg führt über das Konto auf ImmoScout24. Laut Hilfeartikel geht der Pfad über "Mein Konto" zu "Einstellungen" und dann zu "MieterPlus". Dort wählen Sie "Abo kündigen" oder "Automatische Verlängerung deaktivieren" (immoscout24.ch). Genau an dieser Stelle scheitern viele, weil der Kündigungsknopf nicht prominent platziert ist.
Wenn Sie den Menüpunkt nicht sofort sehen, bleiben Sie hartnäckig. Die Recherche nennt ausdrücklich, dass die Kündigung in den Kontoeinstellungen versteckt sein kann und kein offensichtlicher Knopf vorhanden ist. Falls eine Seite mit Halteangebot oder Rabatt erscheint, lesen Sie genau und klicken Sie nur weiter, wenn klar "Abo kündigen" oder "Automatische Verlängerung deaktivieren" bestätigt wird.
Der offizielle Hilfebeitrag ist hier abrufbar: Kündigung MieterPlus. Speichern Sie nach dem letzten Schritt unbedingt einen Screenshot der Bestätigung. Ohne Bestätigung wird es später mühsam, eine falsche Abbuchung zu beanstanden.
Ein offizieller Telefonsupport, Chat oder eine veröffentlichte E Mail für Kündigungen ist in den verfügbaren Daten nicht genannt. Wenn das Webkonto nicht funktioniert, bleibt als praktikabler Zusatzweg ein schriftliches Kündigungsschreiben an die Schweizer Adresse. Das ist nicht zwingend der Hauptweg, aber manchmal hilfreich, wenn Sie einen klaren Nachweis wollen.
In der Schweiz nutzen manche dafür einen eingeschriebenen Brief. Wer die Sache digital erledigen möchte, kann statt klassischer Post auch einen zertifizierten digitalen Briefdienst wie Postclic in Betracht ziehen, weil dort Versand, Zustellung und Öffnung zeitgestempelt dokumentiert werden. Schicken Sie im Schreiben Name, Kontoangaben, gewünschtes Kündigungsdatum und nach Möglichkeit einen Screenshot des Kontos mit.
Wichtig ist die Frist: Kündigen Sie vor der nächsten Verlängerung. Da Mieterplus nach der Erstlaufzeit monatlich weiterläuft, ist ein paar Tage Reserve sinnvoll. Rechnen Sie bei Postversand mit etwa 5 bis 10 Arbeitstagen, damit das Schreiben nicht zu spät ankommt.
Viele Nutzer haben Angst, zu früh den Zugang zu verlieren. Bei Mieterplus bedeutet Kündigen in der Regel nicht, dass Ihr Zugang sofort verschwindet. Üblicherweise bleibt die Nutzung bis zum Ende der bereits bezahlten Laufzeit oder bis zum Ende des aktuellen Abrechnungsmonats bestehen.
Wenn Sie zum Beispiel ein 3-Monats-Abo abgeschlossen und die automatische Verlängerung rechtzeitig deaktiviert haben, sollte der Zugang bis zum Ablauf dieser bezahlten Periode aktiv bleiben. Eine anteilige Rückzahlung für ungenutzte Resttage ist laut den verfügbaren Angaben nicht vorgesehen.
Wer nicht rechtzeitig kündigt, bleibt nicht einfach im alten Zustand stehen. Laut Bedingungen verlängern sich die Abonnements automatisch um die gleiche Dauer, wenn sie nicht rechtzeitig gekündigt werden. In den Preishinweisen wird zusätzlich erklärt, dass nach der Erstlaufzeit jeweils um 1 Monat verlängert wird. Für Nutzer zählt deshalb vor allem eins: den Verlängerungstermin nicht verpassen.
Bei den Daten ist die Lage klarer als bei vielen anderen Abos. Kundendaten werden laut Bedingungen 10 Jahre nach Vertragsende gespeichert, danach können sie gelöscht werden "Kundendaten werden 10 Jahre nach Vertragsende gespeichert" (immoscout24.ch). Wenn Sie Rechnungen, Bestätigungen oder Profilangaben später noch brauchen, laden Sie diese vor der Kontolöschung herunter.
Viele Mieterplus-Mitglieder ärgern sich, wenn sie nach der Kündigung keine Rückerstattung sehen. Die wichtigste Information ist leider ernüchternd. Wenn Sie trotz Mieterplus keine Immobilie finden, gibt es laut Angebotsseite keine Rückerstattung "Keine Rückerstattungen erfolgen, falls der Nutzer trotz MieterPlus keine Immobilie findet." (immoscout24.ch).
Auch für nicht genutzte Zeiträume ist nach den vorliegenden Angaben keine Rückerstattung vorgesehen. Das heisst praktisch: Wenn Sie in Monat 2 Ihres bezahlten Zeitraums nicht mehr suchen, bleibt das Geld normalerweise weg. Eine frühzeitige Beendigung ist laut den recherchierten Bedingungen ebenfalls nicht vorgesehen.
In der Schweiz gibt es kein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht für jeden Onlinevertrag. Das ist ein Punkt, den viele mit der EU verwechseln. Bei Mieterplus ist darum vor allem entscheidend, was der Anbieter freiwillig anbietet, und hier gibt es eine kostenlose Probezeit von 7 Tagen für neue Abos.
Wenn Sie in dieser Probezeit handeln, haben Sie die beste Chance, ohne weitere Kosten aus dem Abo zu kommen. Nach Ablauf dieser 7 Tage wird das Abo automatisch kostenpflichtig. Das ist keine Kleinigkeit, sondern genau die Stelle, an der Abo-Fallen entstehen können.
Wenn eine Abbuchung falsch war, gehen Sie möglichst konkret vor. Öffnen Sie zuerst den offiziellen Hilfebereich und dokumentieren Sie die Kündigung mit Screenshots, Datum und Betrag. Nennen Sie die Belastung genau in CHF, etwa CHF 39.95, sowie den Tag der Abbuchung und den Plan.
Wenn die Belastung trotz rechtzeitiger Kündigung bleibt, können Sie bei Ihrer Bank eine Beanstandung der Kartentransaktion verlangen. In der Schweiz läuft das in der Regel über den Kartenherausgeber, meist innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses. Zuständig ist nicht eine staatliche Chargeback-Stelle, sondern Ihre Bank nach den Regeln von Visa oder Mastercard und unter dem Rahmen des schweizerischen Finanzmarktrechts sowie der FINMA.
Die Bedingungen sind für die Kündigung zentral. Mieterplus nennt eine Mindestlaufzeit von 2, 3 oder 6 Monaten, je nach gewähltem Paket "Mindestlaufzeit von 2, 3 oder 6 Monaten" (immoscout24.ch). Frühzeitige Kündigungen innerhalb dieser festen Laufzeit sind nach den recherchierten Angaben nicht vorgesehen.
Dazu kommt die Probezeit. Für neue Abos gilt eine kostenlose 7-tägige Probezeit, nach der das Abo automatisch weiterläuft "Kostenlose 7-tägige Probezeit, nach der das Abo automatisch verlängert wird." (immoscout24.ch). Wer hier nicht rechtzeitig kündigt, wechselt automatisch in die zahlungspflichtige Phase.
Für Konsumentinnen und Konsumenten heisst das ganz praktisch: Das Risiko liegt beim Vergessen des Enddatums. Wenn Sie Mieterplus nur testen wollten, müssen Sie die automatische Verlängerung vor Ablauf der Probezeit oder vor der nächsten Verlängerung deaktivieren. Sonst läuft die Belastung weiter.
Relevant sind auch zwei weitere Punkte aus den Bedingungen: Es gilt schweizerisches Recht, und Streitigkeiten werden vor einem zuständigen Gericht in Zürich behandelt (immoscout24.ch). Für den Alltag wichtiger ist aber die Datenspeicherung von 10 Jahren nach Vertragsende. Speichern Sie deshalb Unterlagen lieber sofort lokal.
| Abo | Preis in CHF | Abrechnung | Hauptleistungen |
|---|---|---|---|
| 2 Monate | CHF 54.95 | monatlich | Frühkontakt, Inseratezugang |
| 3 Monate | CHF 39.95 | monatlich | Frühkontakt, Inseratezugang |
| 6 Monate | CHF 29.95 | monatlich | Frühkontakt, Inseratezugang |
Am teuersten ist das 2-Monate-Abo mit CHF 54.95 pro Monat. Danach folgt das 3-Monate-Abo mit CHF 39.95 pro Monat. Am günstigsten ist das 6-Monate-Abo mit CHF 29.95 pro Monat. Wer länger sucht, zahlt also pro Monat deutlich weniger.
Trotzdem lohnt sich das lange Paket nicht für alle. Wenn Sie nur wenige Wochen aktiv suchen, kann selbst das günstigere Monatsniveau unterm Strich teurer werden, weil Sie an eine feste Anfangslaufzeit gebunden sind. Zusatzleistungen wie Betreibungsauszug sowie Rabatte auf Umzug und Reinigung sind nett, ändern aber nichts daran, dass das Abo primär für schnelleren Kontakt zu Inserenten bezahlt wird.
In der Schweiz gibt es keine allgemeine Standardregel, wonach jedes Onlineabo innert 14 Tagen frei widerrufen werden kann. Bei Mieterplus zählt daher vor allem, was in den Bedingungen und in der Probezeit steht. Das Obligationenrecht kennt ein Widerrufsrecht vor allem bei Haustürgeschäften nach Art. 40a ff. OR, nicht pauschal für jedes Onlineabo.
Für Mieterplus heisst das: Verlassen Sie sich nicht auf einen automatischen gesetzlichen Rückzug wie bei manchen Angeboten im Ausland. Prüfen Sie die Abo-Bedingungen direkt und handeln Sie innerhalb der 7-tägigen Probezeit, wenn Sie das Abo doch nicht wollen. Genau diesen Unterschied betonen in der Schweiz regelmässig Konsumentenschutzstellen.
Wenn Mieterplus trotz rechtzeitiger Kündigung weiter abbucht oder die Rückmeldung ausbleibt, sammeln Sie zuerst Belege. Danach wenden Sie sich an die Stiftung für Konsumentenschutz, kurz SKS, oder an Ihre Bank, falls es um eine Kartenbelastung geht. Bei Preis- und Konsumententhemen liefert auch das SECO hilfreiche Grundinformationen zum Schweizer Marktumfeld.
Praktisch läuft eine Beschwerde so: Kündigungsbestätigung sichern, Kontoauszug beilegen, kurze Chronologie schreiben und dann den Fall bei einer Beratungsstelle oder direkt bei der Bank einreichen. Wenn die AGB etwas anderes nahelegen als der Bestellablauf, kann die SKS einschätzen, ob die Darstellung problematisch war. Das ist oft wirksamer als langes Hin und Her im Konto.
Das Bild ist deutlich: 0 positive und 5 negative Bewertungen zur Kündigung oder Abrechnung. Das spricht für einen eher mühsamen Kündigungsprozess. Die häufigsten Kritikpunkte sind Schwierigkeiten beim Stornieren, Abbuchungen nach der Kündigung und langsamer Kundendienst.
| Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
| Kündigung schwierig | 2 | Menü schwer auffindbar |
| Belastung danach | 1 | Trotz Kündigung verrechnet |
| Rückerstattung | 1 | Kein Geld zurück |
| Kundendienst | 1 | Langsame Antwort |
| Quelle | Bewertung | Anzahl Bewertungen |
|---|---|---|
| negativ | 2 | |
| TrustPilot | negativ | 2 |
| Forum unbekannt | negativ | 1 |
Positive Kündigungsbewertungen liegen in den vorliegenden Daten keine vor. Fair ist trotzdem festzuhalten, dass Mieterplus für aktive Wohnungssuchende einen klaren Nutzen haben kann, nämlich den früheren Kontakt zu Inserenten. Das hilft aber wenig, wenn der Ausstieg unklar bleibt.
Viele Probleme lassen sich mit guten Unterlagen in 5 Minuten statt in 5 Mails lösen. Sichern Sie den Abo-Namen, die Laufzeit, den Preis in CHF und den sichtbaren Status der automatischen Verlängerung. Ein Screenshot aus dem Bereich "Mein Konto" genügt oft schon als erster Nachweis.
Nach dem letzten Klick zählt nur noch, was Sie später belegen können. Speichern Sie deshalb die Bestätigungsseite, jede E Mail der Plattform und den Kontoauszug der nächsten Wochen. Bei Rückforderungen brauchen Sie vor allem Transaktionsdatum, Betrag und den Nachweis, dass die Kündigung vorher erfolgt ist.
Wenn Sie eine Beanstandung bei der Bank einreichen, legen Sie idealerweise die Kündigungsbestätigung und den belasteten Kartenabschluss gemeinsam vor. So vermeiden Sie Rückfragen. Achtung, da wird's heikel, wenn man nur behauptet, aber nichts dokumentiert hat.
Ein häufiger Fehler ist die Kündigung zu spät in den Einstellungen zu suchen. Weil der Pfad über "Mein Konto" und "Einstellungen" läuft, verlieren manche Zeit und verpassen die Frist. Öffnen Sie den Bereich frühzeitig und warten Sie nicht bis zum letzten Tag der Probezeit oder Verlängerung.
Der zweite Klassiker ist die Erwartung einer anteiligen Rückerstattung. Laut den verfügbaren Angaben gibt es keine Rückerstattung für ungenutzte Zeiträume. Wer also am 2. Tag nach einer neuen Monatsbelastung kündigt, beendet zwar die Verlängerung, erhält aber voraussichtlich kein Geld für Resttage zurück.
Wenn das Menü unklar ist, nutzen Sie sofort den offiziellen Hilfelink und dokumentieren jeden Schritt. Wenn eine Bestätigung ausbleibt, machen Sie noch im gleichen Moment einen Screenshot vom Status im Konto. Das spart später viel Ärger.
Prüfen Sie die nächste Kartenabrechnung nach der Kündigung nochmals genau. Falls doch wieder CHF 29.95, CHF 39.95 oder CHF 54.95 erscheint, reklamieren Sie rasch bei Ihrer Bank. In der Schweiz ist für solche Beanstandungen oft ein kurzes Zeitfenster nach dem Kartenabschluss entscheidend.
| Methode | Frist | Kosten | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
| Webkonto | vor nächster Abrechnung | keine Kündigungsgebühr | einfach |
| App Store (iOS) | vor nächster Abrechnung | keine Kündigungsgebühr | mittel |
| Google Play (Android) | vor nächster Abrechnung | keine Kündigungsgebühr | mittel |
| Eingeschriebener Brief | 5 bis 10 Arbeitstage | keine Kündigungsgebühr | höher, guter Nachweis |
Am schnellsten ist das Webkonto, wenn der Kündigungsknopf sichtbar ist. App Store und Google Play sind nur relevant, falls das Abo tatsächlich über den jeweiligen Store abgeschlossen wurde. Sonst bringt das Kündigen dort nichts.
Der schriftliche Weg ist langsamer, bietet aber einen zusätzlichen Nachweis. Welche Methode für Sie passt, hängt vor allem davon ab, wo Sie das Abo abgeschlossen haben und wie knapp die nächste Abrechnung bevorsteht.
Viele haben erst Ruhe, wenn sie schwarz auf weiss sehen, dass alles erledigt ist. Genau so sollten Sie bei Mieterplus vorgehen. Kontrollieren Sie unmittelbar nach der Kündigung, ob im Konto kein aktives Abo mehr steht oder die automatische Verlängerung als deaktiviert angezeigt wird.
Setzen Sie zusätzlich einen Kalendereintrag auf das erwartete Enddatum und noch einen zweiten 3 bis 5 Tage nach der nächsten üblichen Abbuchung. Dann prüfen Sie die Kartenabrechnung. Falls eine unberechtigte Belastung auftaucht, können Sie bei Ihrer Bank innert rund 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses eine Beanstandung der Kartentransaktion einreichen.
Wenn Sie nach der Kündigung weiter suchen möchten, gibt es in der Schweiz mehrere Alternativen. Homegate bietet viele Inserate und ein eigenes Zusatzangebot ab CHF 29.90 pro Monat. comparis.ch ist kostenlos und nützlich für den Vergleich von Angeboten. Wohnungssuche.ch ist ebenfalls kostenlos und erweitert die Reichweite Ihrer Suche.
Wenn Sie zusätzlich zum Onlineweg schriftlich kündigen möchten, verwenden Sie die bekannte Schweizer Kontaktadresse. Schreiben Sie kurz, klar und mit Ihrem vollständigen Namen sowie den Kontodaten.
Die Adresse lautet:
Da online gekündigt werden kann, ist die Postadresse eher ein Ergänzungsweg für Nachweise oder Streitfälle. Wenn Sie den Brief nutzen, versenden Sie ihn mit genügend Reserve vor der nächsten Abrechnung.
Die Adresse ist besonders dann nützlich, wenn der Kontozugang nicht mehr funktioniert oder wenn Sie eine strittige Belastung zusätzlich schriftlich dokumentieren wollen. Für eine normale Kündigung ist der Kontoweg meist schneller. Das lohnt sich kaum, wenn die nächste Abbuchung schon unmittelbar bevorsteht und Sie sich nur auf die Post verlassen.
Am sichersten ist in der Praxis oft die Kombination aus Onlinekündigung, Screenshot und anschliessender Kontrolle der Bankabrechnung. So vermeiden Sie die häufigsten Probleme, die Nutzerinnen und Nutzer bei Mieterplus melden.
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