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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Petri Heil ist in der Schweiz ein spezialisiertes Angebot rund ums Fischen mit Magazin, ePaper, Archivzugang und redaktionellen Inhalten. Auf der Website finden sich kostenpflichtige Jahresabos ab CHF 79.00 sowie Printvarianten für CHF 106.00, was klar zeigt: Hier geht es nicht um eine Gratisplattform mit Nebenfunktionen, sondern um ein klassisches Abo-Modell mit automatischer Verlängerung.
Viele Mitglieder ärgern sich erst beim Kündigen, weil vorher nicht ganz klar war, dass sie ein Jahresabo mit Mindestlaufzeit abgeschlossen haben. Genau dieser Punkt ist zentral: Laut AGB wird das Abonnement automatisch verlängert, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird, und die Mindestlaufzeit beträgt ein Jahr, "das Abonnement wird automatisch verlängert" (petri-heil.ch).
Bezahlt wird vor allem für redaktionelle Inhalte und den Zugang zu Ausgaben. Das Jahresabo inklusive 3 Bonusmonate kostet CHF 106.00 und umfasst monatliche praxisnahe Tipps, Reportagen und Zugang zum ePaper-Archiv. Das reine Jahresabo ePaper kostet CHF 79.00 und ist damit die günstigste bekannte Abo-Variante im Shop (petri-heil.ch).
Daneben gibt es ein Jahresabo inklusive 50-Franken-Einkaufsgutschein für CHF 106.00. Solche Bündelangebote wirken attraktiv, können aber eine Abo-Falle sein, wenn man den Gutschein nutzt und später vergisst, rechtzeitig zu kündigen. Ein kostenloses Testangebot gibt es derzeit nicht, was die AGB ausdrücklich festhalten (petri-heil.ch).
Petri Heil ist klar auf den Schweizer Markt ausgerichtet. Die Preise sind in CHF ausgewiesen, die Website ist auf Deutsch und Französisch verfügbar, und für Hilfe gibt es die FAQ unter FAQ von Petri Heil. Der Kundendienst ist per E-Mail unter [email protected] und telefonisch unter 055 450 50 60 erreichbar.
Bei der Erreichbarkeit gibt es aber einen praktischen Haken: Die offiziellen Servicezeiten sind Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 16:30. Aus Nutzerberichten ist zudem bekannt, dass der Prozess als unklar erlebt wird und einzelne Personen Mühe hatten, Abo- oder Kundennummern für digitale Inhalte zu finden. Wer nur kurz reinschauen wollte, steckt also schnell in einem Jahresabo, das sich ohne saubere Kündigung weiterzieht.
Viele Leserinnen und Leser sorgen sich, dass sie zu früh den Zugang verlieren oder trotz Kündigung nochmals belastet werden. Darum sollten Sie vor dem Absenden der Kündigung drei Dinge sichern: einen Bildschirmfoto Ihres aktuellen Abos, das mutmassliche nächste Rechnungsdatum und alle E-Mails mit Bestell- oder Kundennummer. Gerade weil Berichte über weitere Belastungen nach der Kündigung auftauchen, lohnt sich saubere Dokumentation.
Prüfen Sie ausserdem, welches Abo Sie haben. Im Shop sind mindestens drei Modelle sichtbar: Jahresabo ePaper für CHF 79.00 sowie zwei Jahresabos für CHF 106.00 (petri-heil.ch). Da die Mindestlaufzeit ein Jahr beträgt, bringt eine Kündigung in der Regel nicht sofort eine Rückzahlung, sondern stoppt vor allem die nächste automatische Verlängerung.
Die offizielle Website nennt die Kündigung über das eigene Konto als ersten Weg: "Um Ihr Abonnement über Ihr Konto zu kündigen, melden Sie sich bitte an und folgen Sie den Anweisungen zur Kündigung" (petri-heil.ch). Der konkrete Klickpfad wird nicht vollständig veröffentlicht, deshalb ist der praxistaugliche Ablauf meist: Anmelden, zum Kontobereich wechseln, Abo oder Mitgliedschaft öffnen und dort nach Kündigen, Abbestellen oder Verlängerung stoppen suchen.
Wenn Sie im Konto keine klare Schaltfläche sehen, brechen Sie nicht einfach ab. Genau hier berichten Nutzer von dunklen Mustern: unklare Navigation, wenig Führung und mehrere Schritte bis zum Abschluss. Öffnen Sie parallel die FAQ von Petri Heil, machen Sie vor jedem Klick einen Bildschirmfoto und achten Sie auf eine letzte Bestätigungsseite oder eine Bestätigungs-E-Mail.
Wenn das Konto keine saubere Lösung zeigt, können Sie an [email protected] schreiben. Formulieren Sie kurz und eindeutig: Name, Adresse, E-Mail des Kontos, wenn möglich Kundennummer, gewünschter Kündigungstermin und die Bitte um schriftliche Bestätigung. Das ist oft schneller als mehrfach im Konto zu suchen, vor allem wenn die Nummern schwer auffindbar sind.
Telefonisch erreichen Sie Petri Heil unter 055 450 50 60, Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 16:30. Am Telefon würde ich die Kündigung nicht allein stehen lassen. Nutzen Sie den Anruf, um den Ablauf zu klären, und senden Sie direkt danach dieselbe Kündigung nochmals per E-Mail. So haben Sie neben dem Gespräch auch einen schriftlichen Nachweis mit Datum.
Falls Sie auf Nummer sicher gehen wollen, können Sie zusätzlich per Brief an die bekannte Kündigungsadresse senden. Das ist nicht zwingend der Hauptweg, aber hilfreich, wenn nach einer E-Mail keine Bestätigung kommt oder wenn schon einmal weiter verrechnet wurde. Als moderne Alternative zum klassischen Einschreiben nutzen manche Personen digitale Zustelldienste wie Postclic, weil dort Versand, Empfang und Öffnung technisch protokolliert werden.
Verwenden Sie im Brief denselben Inhalt wie in der E-Mail und nennen Sie das betroffene Abo klar. Senden Sie den Brief nicht erst am letzten Tag vor der Verlängerung ab. Rechnen Sie für den Postweg lieber mit 5 bis 10 Arbeitstagen, damit es keinen Streit über die Rechtzeitigkeit gibt.
Viele Mitglieder haben genau hier die grösste Unsicherheit: Kündige ich jetzt und verliere sofort alles, oder läuft das Abo bis zum Ende weiter. Bei Petri Heil ist keine Formulierung veröffentlicht, die einen sofortigen Verlust des Zugangs bestätigt. Bei Jahresabos ist deshalb in der Praxis davon auszugehen, dass der Zugang bis zum Ende der bereits bezahlten Laufzeit bestehen bleibt, sofern nichts anderes in Ihrer Bestätigung steht.
Schauen Sie nach dem Kündigen deshalb genau auf das Datum in der Bestätigung. Wenn dort zum Beispiel steht, dass die Kündigung per Ende der laufenden Periode wirkt, behalten Sie den Zugriff bis zu diesem Datum. Fehlt ein Datum, sollten Sie innert 48 Stunden per E-Mail nachfragen und die Antwort abspeichern.
Wenn Sie nichts unternehmen, verlängert sich das Abonnement automatisch. Diese Klausel steht in den AGB von Petri Heil und ist einer der wichtigsten Punkte des ganzen Vertrags (petri-heil.ch). Wer also ein Jahresabo zu CHF 79.00 oder CHF 106.00 abgeschlossen hat und die Frist verpasst, bleibt in der nächsten Laufzeit.
Zu den Daten sagt Petri Heil, dass persönliche Daten nach der Kündigung gemäss Datenschutzbestimmungen behandelt werden (petri-heil.ch). Eine konkrete Löschfrist wird nicht genannt. Wenn Sie wichtige Rechnungen, ältere Ausgaben oder Kontoinformationen brauchen, sichern Sie diese vor der Kündigung lokal, weil später nicht garantiert ist, dass alles noch einfach abrufbar ist.
Wer frustriert ist, weil nach der Kündigung noch etwas verrechnet wurde, hofft oft auf eine anteilige Rückzahlung. Genau da sollte man die Erwartungen realistisch halten: Für ungenutzte Zeiträume ist keine Rückerstattung angegeben. Das spricht klar dagegen, dass Petri Heil bei einem laufenden Jahresabo den Restbetrag automatisch anteilig zurückzahlt.
Veröffentlicht ist aber eine andere Regel: Reklamationen und Materialrücksendungen können innerhalb von 8 Tagen nach Erhalt der Lieferungen berücksichtigt werden (petri-heil.ch). Diese Frist betrifft eher physische Lieferungen oder Reklamationen zu erhaltenem Material. Bei Abrechnungsfehlern wird eine Rückerstattung in der Regel gewährt, was für Doppelbelastungen oder fehlerhafte Verlängerungen wichtig ist.
Hier kursiert oft ein Missverständnis. In der Schweiz gibt es kein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht für jeden Onlinevertrag. Das heisst: Ein normales online abgeschlossenes Petri Heil-Abo kann nicht einfach pauschal innert 14 Tagen ohne besondere Grundlage rückgängig gemacht werden.
Ausnahmen gibt es etwa bei Haustürgeschäften oder bestimmten Telefonverträgen über CHF 100 sowie bei einzelnen anderen Vertragsarten. Wenn Ihr Petri Heil-Abo regulär über die Website abgeschlossen wurde, hilft Ihnen diese Ausnahme meist nicht. Genau deshalb sollte man Kündigung und Rückerstattung trennen: kündigen können Sie für die Zukunft, Geld zurück gibt es vor allem bei Fehlern.
Am wirksamsten ist ein kurzes, sauberes E-Mail an [email protected] mit Betreff wie "Rückerstattung wegen Fehlbelastung". Nennen Sie den belasteten Betrag in CHF, das Abbuchungsdatum, die letzten vier Ziffern des Zahlungsmittels und fügen Sie einen Bildschirmfoto des Kontoauszugs bei. Wenn Sie schon gekündigt haben, legen Sie die Kündigungsbestätigung direkt mit dazu.
Bleibt die Antwort aus, rufen Sie unter 055 450 50 60 an und verweisen auf Ihr E-Mail mit Datum. Geben Sie dem Kundendienst eine kurze Frist von etwa 7 Kalendertagen für eine schriftliche Rückmeldung. Für eine anteilige Rückerstattung bei bloss nicht genutzter Restlaufzeit sind die Aussichten nach den veröffentlichten Angaben eher schwach.
Wenn trotz bestätigter Kündigung weiter belastet wird, können Sie in der Schweiz bei Ihrer kartenausgebenden Bank eine Beanstandung einer Kartentransaktion verlangen. Bei Abo-Diensten ist das meist innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses sinnvoll. Zuständig ist nicht eine staatliche Spezialstelle, sondern Ihre Bank oder Ihr Kartenherausgeber nach den Regeln von Visa oder Mastercard unter Aufsicht des schweizerischen Finanzmarktrechts und der FINMA.
Reichen Sie dafür Kündigungsbestätigung, E-Mail-Verlauf, Kontoauszug und eine kurze Chronologie ein. Dieser Schritt ist kein Ersatz für die normale Kündigung, sondern ein Mittel gegen unberechtigte oder trotz Kündigung weiter eingezogene Zahlungen. Wer zu lange wartet, schwächt seine Position unnötig.
Die AGB sind bei Petri Heil kurz gesagt streng, aber klar. Das Abonnement wird automatisch verlängert, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird, und die Mindestlaufzeit beträgt ein Jahr (petri-heil.ch). Für viele ist genau das der Knackpunkt, weil ein Jahresabo schnell weiterläuft, wenn man das Enddatum nicht notiert.
Ein kostenloses Testangebot gibt es laut den veröffentlichten Bedingungen derzeit nicht. Das ist immerhin transparent, weil keine Probephase in ein kostenpflichtiges Abo umkippt. Dafür bedeutet es auch: Ab dem Kauf zahlen Sie direkt den veröffentlichten Preis von CHF 79.00 oder CHF 106.00 je nach Modell.
Für Petri Heil gilt Schweizer Recht, und Streitigkeiten werden am Gerichtsstand Pfäffikon im Kanton Schwyz geltend gemacht (petri-heil.ch). Für Konsumentinnen und Konsumenten ist das vor allem dann relevant, wenn es um hartnäckige Rechnungsstreitigkeiten geht und der Kundendienst nicht reagiert.
Im Alltag kommt es selten so weit. Praktisch wichtiger ist, dass Sie sich auf die AGB berufen können, wenn Sie nachweisen müssen, dass kein Kündigungsentgelt vorgesehen ist. In den Bedingungen wurde keine Kündigungsgebühr und auch keine besondere Gebühr für vorzeitige Kündigung erwähnt.
Abo | Preis in CHF | Abrechnungszeitraum | Leistungen |
|---|---|---|---|
Jahresabo incl. 3 Bonusmonate | CHF 106.00 | jährlich | Tipps, Reportagen, ePaper-Archiv |
Jahresabo incl. 50-Franken-Einkaufsgutschein | CHF 106.00 | jährlich | Gutschein, Tipps, ePaper |
Jahresabo ePaper | CHF 79.00 | jährlich | Alle Ausgaben als ePaper |
Am günstigsten ist das Jahresabo ePaper mit CHF 79.00. Die beiden teuersten bekannten Varianten kosten CHF 106.00 und liegen damit CHF 27.00 höher. Wenn Sie das Printpaket oder den Gutschein kaum nutzen, lohnt sich ein Wechsel aufs ePaper oder die vollständige Kündigung oft mehr als ein stilles Weiterlaufen.
Veröffentlicht sind diese Preise für Neuabonnenten, und Angebote können sich ändern (petri-heil.ch). Eine monatliche Alternative ist in den vorliegenden Daten nicht ersichtlich. Gerade deshalb ist Petri Heil kein Flex-Abo, sondern eher ein klassisches Jahresprodukt, bei dem man den Verlängerungstermin unbedingt im Kalender haben sollte.
Wenn Sie Petri Heil online abgeschlossen haben, gilt in der Schweiz grundsätzlich: Ein Vertrag ist verbindlich, auch ohne allgemeines Widerrufsrecht für jeden Onlinekauf. Das ist ein zentraler Unterschied zu vielen Erwartungen aus dem Ausland. Für ein normales Web-Abo bei Petri Heil heisst das, dass die Kündigung für die Zukunft wichtig ist, aber nicht automatisch Geld für bereits laufende Zeit zurückbringt.
Ausnahmen gelten bei Haustürgeschäften oder bestimmten Telefonabschlüssen über CHF 100 mit 14 Tagen Frist. Wer also ein Petri Heil-Abo in einer solchen besonderen Verkaufssituation abgeschlossen hat, sollte den konkreten Abschlussweg prüfen. Die Stiftung für Konsumentenschutz und Informationsangebote wie Justis erklären diese Unterschiede verständlich.
Wenn Petri Heil trotz fristgerechter Kündigung nochmals belastet, sollten Sie zuerst schriftlich beim Anbieter reklamieren und eine Frist von 7 Tagen setzen. Reagiert niemand oder bleibt der Streit bestehen, können Sie sich für eine erste Einschätzung an die Stiftung für Konsumentenschutz wenden. Auch das SECO ist in der Schweiz eine wichtige Stelle für Preis- und Konsumententhemen, gerade wenn es um problematische Geschäftspraktiken geht.
Praktisch hilft eine vollständige Akte: Kündigungs-E-Mail, Bestätigung, Kontoauszug, Datum der Belastung und Kopie der AGB-Stelle zur automatischen Verlängerung. Das ist oft wirksamer als lange Erklärungen. Bei Kartenbelastungen läuft die finanzielle Reklamation dann separat über Ihre Bank.
Für Petri Heil-Fälle mit Abo-Falle, Fehlbelastung oder unklaren Vertragsklauseln sind in der Schweiz vor allem die Stiftung für Konsumentenschutz und das SECO relevant. Beide helfen nicht direkt beim Klick im Konto, aber sie geben Orientierung, wenn der Anbieter mauert oder eine Belastung strittig bleibt.
Das Bild ist deutlich: 0 positive und 5 negative eindeutige Bewertungen zur Kündigung. Das spricht nicht für einen reibungslosen Prozess. Der Tenor lautet klar, dass Petri Heil beim Kündigen eher schwierig als einfach wirkt, besonders wegen unklarer Schritte und Berichten über weitere Rechnungen nach der Kündigung.
Fair bleibt aber: Ein spezialisiertes Fischereiangebot mit CHF 79.00 bis CHF 106.00 Jahrespreis kann inhaltlich durchaus sinnvoll sein, wenn man die Inhalte regelmässig nutzt. Das Problem liegt laut den vorliegenden Stimmen weniger beim Thema Fischen als beim Service rund ums Beenden des Abos.
Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
Komplizierte Kündigung | 2 von 5 | unklare Schritte |
Weiterbelastung | 1 von 5 | Rechnung trotz Kündigung |
Keine Rückerstattung | 1 von 5 | kein Geld zurück |
Schwacher Kundendienst | 2 von 5 | mehrere Anfragen nötig |
Quelle | Bewertung | Anzahl Bewertungen |
|---|---|---|
TrustPilot | negativ | 2 |
negativ | 2 | |
Forum Name | negativ | 1 |
Wenn die Schritte unklar sind, spart gute Vorbereitung viel Zeit. Sichern Sie vor der Kündigung einen Bildschirmfoto der aktuellen Abo-Seite, das sichtbare Paket, den Preis in CHF und wenn möglich das Verlängerungsdatum. Gerade bei Petri Heil mit Jahresabos und automatischer Verlängerung ist dieser Nachweis Gold wert.
Wer eine Fehlbelastung reklamieren will, braucht harte Fakten und keine vagen Erinnerungen. Heben Sie den Kontoauszug mit Betrag und Datum, die gesendete Kündigung, die Bestätigungs-E-Mail und alle Antworten des Kundendiensts auf. Wenn nach der Kündigung nochmals CHF 79.00 oder CHF 106.00 abgebucht werden, haben Sie damit sofort eine vollständige Akte.
Ein häufiger Fehler ist, nur im Konto herumzuklicken und am Ende keinen Nachweis zu haben. Wenn die Oberfläche unklar ist, glauben viele, die Kündigung sei erledigt, obwohl keine Bestätigung vorliegt. Lösung: immer zusätzlich per E-Mail an [email protected] kündigen und die Antwort sichern.
Der zweite Fehler ist das Verpassen des Verlängerungstermins. Da die Mindestlaufzeit ein Jahr beträgt und das Abo automatisch verlängert wird, ist ein verspätetes Kündigen teuer. Setzen Sie den Kalenderalarm mindestens 30 Tage vor dem vermuteten Ablauf und nochmals 7 Tage davor.
Der dritte Fehler ist die Erwartung einer anteiligen Rückerstattung für nicht genutzte Restzeit. Nach den veröffentlichten Angaben ist für ungenutzte Zeiträume keine Rückerstattung genannt. Wenn Sie im Mai kündigen, aber das Jahresabo bis September bezahlt ist, endet in der Regel nur die nächste Verlängerung.
Der vierte Fehler ist, sich allein auf ein Telefonat zu verlassen. Gerade weil Nutzer berichten, sie hätten mehrere Anfragen gebraucht, sollten Sie jedes Gespräch schriftlich absichern. Ein fünfter Fehler besteht darin, sich von unklaren Zwischenschritten aufhalten zu lassen. Wenn eine Seite Sie nicht sauber führt, gehen Sie nicht nochmals im Kreis, sondern wechseln Sie direkt auf den schriftlichen Kanal.
Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
Web-Konto | vor nächster Verrechnung | gratis | einfach |
vor nächster Verrechnung | gratis | mittel | |
Briefpost | 5 bis 10 Arbeitstage vorher | gratis | höher, guter Nachweis |
Wenn alles im Konto sichtbar ist, geht der Web-Weg am schnellsten. Wenn Sie schon schlechte Erfahrungen gemacht haben oder keine Bestätigung erhalten, ist E-Mail oft klarer. Briefpost passt bei festgefahrenen Fällen, wenn Sie einen zusätzlichen Nachweis wollen und zeitlich nicht auf den letzten Drücker handeln.
Wichtig ist weniger der perfekte Kanal als der saubere Beleg. Bei Petri Heil zählt am Ende, dass Sie Datum, Inhalt und Zugang Ihrer Kündigung belegen können.
Viele Ärgernisse entstehen nicht beim Kündigen selbst, sondern in den Tagen danach. Prüfen Sie sofort, ob eine Bestätigungs-E-Mail eingetroffen ist und ob darin ein Enddatum steht. Fehlt die Bestätigung nach 48 Stunden, schreiben Sie nochmals an [email protected] und verweisen auf Ihre erste Nachricht mit Datum und Uhrzeit.
Legen Sie ausserdem eine Erinnerung für die nächste mutmassliche Verrechnung an. So merken Sie rasch, ob das Abo wirklich gestoppt wurde. Ein Bildschirmfoto der Bestätigung und des Kontostatus reicht oft, um spätere Diskussionen schnell zu beenden.
Kontrollieren Sie Ihren Kontoauszug mindestens bis zum nächsten üblichen Abbuchungstermin und idealerweise noch einen weiteren Abrechnungszyklus. Erscheint trotz Kündigung eine neue Belastung, reklamieren Sie sofort bei Petri Heil und parallel bei Ihrer Bank als Beanstandung einer Kartentransaktion. In der Schweiz ist dafür oft eine Frist von rund 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses entscheidend.
Wenn Sie nach dem Kündigen weiterhin Fischerei-Inhalte möchten, sind Alternativen vorhanden. Fischer & Jagd liegt bei etwa CHF 60 bis 100 jährlich, AngelWoche bei CHF 75 bis 90 jährlich und Fisch & Fang bei CHF 70 bis 95 jährlich. Wer nur Tipps und Community sucht, fährt mit einem Forum oder Fachportal teils günstiger, auch wenn der redaktionelle Tiefgang dann anders ist.
Wenn Sie die Kündigung zusätzlich schriftlich per Post absenden möchten, verwenden Sie diese Adresse:
Schreiben Sie Name, Adresse, E-Mail des Kontos, wenn möglich Kundennummer und den klaren Satz, dass Sie Ihr Petri Heil-Abo auf das nächstmögliche Vertragsende kündigen. Legen Sie bei Bedarf eine Kopie der letzten Rechnung bei.
Für die meisten Fälle reicht die Kündigung über Konto oder E-Mail. Die Postadresse ist besonders nützlich, wenn eine frühere Nachricht unbeantwortet blieb oder wenn Sie bei einer strittigen Weiterbelastung jeden Nachweis bündeln wollen. Das lohnt sich vor allem dann, wenn bereits CHF 79.00 oder CHF 106.00 betroffen sind und Sie auf Nummer sicher gehen möchten.
Mein praktischer Schluss zu Petri Heil ist einfach: Kündigen Sie nicht nur irgendwie, sondern dokumentieren Sie jeden Schritt. Dann haben Sie bei diesem eher heiklen Kündigungsprozess die deutlich besseren Karten.
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