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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Servertown ist ein Schweizer Hostingdienst für Webhosting, virtuelle Server und verwandte Online-Infrastruktur. Die Angebote richten sich an Einzelpersonen, Vereine und Firmen, die eine Webseite, E-Mail-Dienste oder einen virtuellen Server betreiben wollen. Als Anbieter tritt Servertown in der Schweiz auf, betrieben wird der Dienst laut Angaben und AGB über TechTown mit Sitzbezug in Bremgarten.
Für viele Nutzer beginnt das Problem nicht beim Kauf, sondern beim Ausstieg. Wer Servertown kündigen will, ist oft verunsichert, ob nur eine E-Mail genügt oder ob noch weiter verrechnet wird. Genau hier lohnt sich ein genauer Blick auf die AGB, denn dort steht eine Kündigungsfrist von 1 Monat auf das Ende der Vertragsperiode und eine automatische Verlängerung, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird "Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und verlängert sich automatisch" (servertown.ch).
Bei Servertown bezahlen Kundinnen und Kunden vor allem für Speicherplatz, Webseiten, virtuelle Serverleistung und Traffic. Das günstigste Webhosting startet bei CHF 3.50 pro Monat, grössere Pakete liegen bei CHF 14.80 und CHF 29.80 pro Monat. Im VPS-Bereich beginnen die Angebote bei CHF 21.50 pro Monat für 2 GB RAM und 1 vCPU.
Wichtig für die Kündigung ist das Geschäftsmodell. Servertown bietet laut AGB für Webhosting eine kostenlose Testphase von 30 Tagen an. Bestimmte Verträge haben zudem eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten. Wer nach der Testphase oder innerhalb einer Jahresbindung nicht sauber kündigt, rutscht rasch in eine automatische Verlängerung. Das ist kein Sonderfall, aber eine typische Abo-Falle im Hostingbereich.
Servertown ist klar auf den Schweizer Markt ausgerichtet. Die Preise sind in CHF ausgewiesen, die Rechtsgrundlage ist Schweizer Recht und die Supportzeiten sind Montag bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr. Erreichbar ist der Support unter 0848 778 778 sowie via [email protected].
Aus Konsumentensicht ist die Schweizer Ausrichtung praktisch, weil Rechnungen und Kommunikation lokal laufen. Gleichzeitig berichten Nutzerinnen und Nutzer über unklare Abläufe bei Kündigungen, lange Antwortzeiten und Rechnungen trotz Kündigungswunsch. Wenn Sie bereits ahnen, dass Sie Servertown nicht behalten wollen, sollten Sie früh handeln und nicht bis kurz vor Ablauf warten.
Viele Servertown-Kundinnen und Kunden haben Angst, nach der Kündigung den Zugang zu früh zu verlieren oder später noch eine Rechnung zu erhalten. Darum sollten Sie vor dem Absenden drei Dinge sichern: Ihre aktuelle Vertragsperiode, alle wichtigen Daten und einen Nachweis Ihres bestehenden Pakets. Machen Sie einen Bildschirmfoto Ihres Kundenkontos, des gebuchten Produkts und des nächsten Rechnungsdatums.
Wenn Sie Webhosting oder VPS bei Servertown nutzen, sichern Sie vor allem Webseiten-Dateien, Datenbanken, E-Mail-Postfächer und DNS-Einstellungen. Laut AGB werden Daten nach Vertragsende nicht länger gespeichert, ausser wenn gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen (servertown.ch). Wer erst nach Abschaltung merkt, dass ein Backup fehlt, hat meist ein echtes Problem.
Die klarste Vorgabe aus den Angaben von Servertown lautet: Kündigung schriftlich und eingeschrieben an TechTown, mit einer Frist von 1 Monat zum Ende der Vertragsperiode (servertown.ch). Auch wenn manche Nutzer zuerst im Konto nach einer Schaltfläche suchen, sollten Sie sich nicht darauf verlassen, dass ein blosses Kontaktformular genügt. Für den sicheren Weg braucht es eine schriftliche Kündigung mit Datum, Kundennummer und betroffenem Produkt.
Wenn Sie im Kundenbereich eingeloggt sind, suchen Sie zuerst nach Vertragsdaten, Rechnungen und Supportanfragen. Ein sinnvoller Ablauf ist: Konto öffnen, Produktname notieren, Rechnungsnummern sichern, dann die Kündigung verfassen. Für Hilfe gibt es die Supportseite Servertown Support. Einen öffentlich bestätigten Klickpfad für eine reine Online-Kündigung nennt Servertown in den vorliegenden Quellen nicht, deshalb sollten Sie auf Nummer sicher gehen und schriftlich kündigen.
Im Schreiben gehören Ihr Name, Ihre Adresse, die Kundennummer, das genaue Produkt und der Satz, dass Sie den Vertrag fristgerecht auf Ende der Vertragsperiode kündigen. Verlangen Sie zusätzlich eine schriftliche Bestätigung mit Enddatum. Wer keine Bestätigung verlangt, merkt oft erst bei der nächsten Rechnung, dass die Sache intern nicht sauber erfasst wurde.
Wenn Sie frustriert sind, weil die Schritte unklar wirken, sind Sie nicht allein. Gerade bei Berichten über ignorierte Kündigungsanfragen lohnt sich eine Doppelspur: Senden Sie das schriftliche Kündigungsschreiben per Post und informieren Sie den Support zusätzlich per E-Mail an [email protected]. So haben Sie eine zusätzliche Zeitspur in Ihrem Postfach.
Telefonisch erreichen Sie Servertown unter 0848 778 778, Montag bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr. Am Telefon sollten Sie nicht nur mündlich kündigen, sondern sich das genaue Enddatum, den Namen der Ansprechperson und wenn möglich eine Ticketnummer geben lassen. Danach senden Sie sofort eine kurze Bestätigungs-E-Mail mit Bezug auf das Gespräch.
Für die Post ist eine eingeschriebene Sendung sinnvoll, weil Sie damit einen klaren Versandnachweis haben. Wer keine Filiale aufsuchen will, kann statt der klassischen Aufgabe auch einen digitalen Zustelldienst wie Postclic nutzen, der Versand- und Empfangsnachweise mit Zeitstempel dokumentiert. Das ersetzt nicht den Inhalt der Kündigung, verbessert aber die Beweislage.
Es gibt Berichte über eine unklare Stornierungspolitik, Probleme mit Rechnungen und automatische Verlängerungen ohne vorherige Benachrichtigung. Genau dort wird es heikel. Warten Sie nicht bis in die letzte Woche der Vertragsperiode, sondern rechnen Sie bei der Postzustellung und internen Bearbeitung lieber mehrere Tage Reserve ein.
Erwarten Sie ausserdem keine anteilige Rückzahlung für Restzeit. Servertown hält laut Angaben fest, dass keine Rückzahlung allfällig geleisteter Zahlungen erfolgt und auch keine Rückzahlung für nicht genutzte Zeit vorgesehen ist (servertown.ch). Wer mitten in einer Periode kündigt, beendet in der Regel die Verlängerung, erhält aber das Geld für bereits bezahlte Zeit nicht zurück.
Viele sorgen sich, dass nach der Kündigung die Webseite sofort offline geht. Nach der üblichen Logik solcher Hostingverträge bleibt der Zugang bis zum Ende der laufenden Vertragsperiode bestehen, sofern Servertown nichts anderes bestätigt. Entscheidend ist also das bestätigte Enddatum und nicht der Tag, an dem Sie den Brief absenden.
Ein Beispiel: Läuft Ihre Periode bis zum 30. Juni und die Kündigungsfrist von 1 Monat wird eingehalten, sollten Sie die Leistungen bis zum 30. Juni nutzen können. Wenn Sie dagegen zu spät kündigen, verlängert sich der Vertrag automatisch weiter. Gerade bei Hosting kann das teuer werden, weil Zusatzdienste wie Domains oder SSL separat weiterlaufen können.
Die AGB sagen klar, dass sich der Vertrag automatisch verlängert, wenn nicht fristgerecht gekündigt wird (servertown.ch). Das ist die wichtigste Falle bei Servertown. Tragen Sie das späteste Kündigungsdatum im Kalender ein und setzen Sie zusätzlich eine Erinnerung 10 Tage früher.
Nach Vertragsende werden Daten laut AGB nicht länger gespeichert, ausser wenn gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen. Für die Praxis heisst das: Exportieren Sie alles vor dem Ende, nicht danach. Besonders bei E-Mails, Datenbanken und Backups lohnt sich eine lokale Sicherung plus kurze Funktionskontrolle.
Viele Servertown-Mitglieder ärgern sich, wenn nach der Kündigung noch Kosten offen sind oder wenn sie auf eine Rückerstattung hoffen. Die Regeln sind hier knapp und streng. Laut Servertown gibt es keine Rückzahlung allfällig geleisteter Zahlungen und keine Rückzahlung für nicht genutzte Zeit (servertown.ch).
Eine frühzeitige Kündigung ist zwar möglich, aber bereits bezahlte Beträge bleiben grundsätzlich bei Servertown. Auch bei Rechnungsfehlern ist gemäss den vorliegenden Angaben eher eine Korrektur der Rechnung möglich als eine Rückzahlung für bereits bezahlte Leistungen. Wer mitten im Monat oder mitten im Jahr aussteigt, sollte daher kaum mit Geld zurück rechnen.
Die Recherche nennt für Erstbestellungen ein 14-tägiges Widerrufsrecht ohne Angabe von Gründen. Gleichzeitig gilt in der Schweiz grundsätzlich kein allgemeines Widerrufsrecht für online abgeschlossene Verträge. Diese Spannung sollten Sie praktisch lösen: Wenn Ihre Bestellung sehr frisch ist, melden Sie den Widerruf sofort schriftlich und verlangen Sie eine Bestätigung mit Verweis auf Ihre Erstbestellung.
Wenn Servertown den Widerruf akzeptiert, handeln Sie rasch und dokumentieren Sie alles. Wenn Servertown ihn ablehnt, stützen sich Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten eher auf die konkreten Vertragsbedingungen als auf ein allgemeines Online-Widerrufsrecht. Genau deshalb ist der Zeitfaktor bei neuen Bestellungen entscheidend.
Wenn trotz wirksamer Kündigung weiter belastet wird, können Sie in der Schweiz bei Ihrer Bank eine Beanstandung der Kartentransaktion einreichen. Das passiert meist innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses. Zuständig ist in erster Linie der Kartenherausgeber nach dessen Bedingungen sowie den Regeln von Visa oder Mastercard.
Sinnvoll ist dieser Schritt nur, wenn Sie Ihre Kündigung belegen können, etwa mit eingeschriebener Aufgabe, Zustellnachweis, E-Mail-Kopie und späterer Belastung. Bei einer blossen Meinungsverschiedenheit über eine laufende Mindestlaufzeit sind die Erfolgschancen tiefer. Wenn es dagegen um eine klare Weiterbelastung nach bestätigter Kündigung geht, stehen die Chancen deutlich besser.
Die AGB von Servertown enthalten mehrere Punkte, die für die Kündigung zentral sind. Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und verlängert sich automatisch, wenn nicht fristgerecht gekündigt wird. Für bestimmte Verträge gilt eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten, und für Webhosting gibt es eine 30-tägige kostenlose Testphase (servertown.ch).
Für Kundinnen und Kunden heisst das konkret: Testphase im Kalender notieren, Mindestlaufzeit prüfen und vor Ende der Vertragsperiode kündigen. Wer bloss annimmt, dass ein Dienst nach einem Jahr von selbst endet, liegt bei Servertown falsch. Genau solche Automatismen führen oft zu Folge-Rechnungen.
Servertown nennt Schweizerisches Recht als anwendbar und verweist Streitigkeiten an die ordentlichen Gerichte am Sitz von TechTown (servertown.ch). Für den Alltag heisst das weniger Juristerei als vielmehr: Ihre Unterlagen müssen sauber sein, falls es zum Streit über Fristen oder Rechnungen kommt.
Bei den Daten ist die Linie klar. Nach Vertragsbeendigung werden Daten nicht länger gespeichert, ausser wenn gesetzliche Pflichten bestehen. Wer Domains, Webseiten oder Mailarchive behalten will, sollte alles vor dem bestätigten Enddatum sichern und den erfolgreichen Export noch am selben Tag testen.
Tarif | Preis in CHF | Abrechnungsperiode | Hauptmerkmale |
|---|---|---|---|
Easy | CHF 3.50 | Monatlich | 35 GB, 1 Webseite |
Start | CHF 14.80 | Monatlich | 50 GB, 1 Webseite |
Ultimate | CHF 29.80 | Monatlich | 100 GB, mehrere Webseiten |
VPS Easy | CHF 21.50 | Monatlich | 50 GB, 2 GB RAM |
VPS Start | CHF 31.50 | Monatlich | 100 GB, 4 GB RAM |
Am günstigsten ist Easy mit CHF 3.50 pro Monat, am teuersten VPS Start mit CHF 31.50 pro Monat. Bei kleinen Projekten fällt eine unnötige Verlängerung finanziell weniger stark ins Gewicht. Bei VPS-Paketen oder mehreren Zusatzdiensten summieren sich aber schon zwei zusätzliche Monate deutlich.
Öffentlich bestätigte Sparmodelle zwischen monatlicher und jährlicher Zahlung sind in den vorliegenden Daten nicht konkret ausgewiesen. Verlassen Sie sich deshalb nicht auf vermutete Rabatte. Prüfen Sie stattdessen Ihre Rechnungen, ob Zusatzkosten wie Domains oder SSL separat auftauchen, denn genau dort entstehen laut Nutzerberichten Überraschungen.
In der Schweiz gibt es kein allgemeines Widerrufsrecht für online oder telefonisch abgeschlossene Verträge. Bei einem normalen Hostingabo wie Servertown sind deshalb in erster Linie die AGB massgebend. Für Kündigungsfristen gibt es ebenfalls keine pauschale Standardregel für alle Abos, weshalb die vereinbarte Frist von 1 Monat auf Ende der Vertragsperiode hier zentral ist.
Bei Haustürgeschäften gelten nach Art. 40a ff. Obligationenrecht besondere Widerrufsregeln von 14 Tagen. Für ein typisches Servertown-Onlineabo passt das meist nicht. Darum ist die praktische Lehre einfach: Schauen Sie zuerst auf die Vertragsperiode, die Mindestlaufzeit und die automatische Verlängerung.
Wenn Servertown Ihre Kündigung ignoriert oder weiter verrechnet, sollten Sie zuerst schriftlich nachfassen und alle Belege beilegen. Danach können Sie sich in der Schweiz an die Stiftung für Konsumentenschutz wenden. Auch das SECO ist bei Preis- und Konsumententhemen eine wichtige Orientierung, selbst wenn es nicht jede Einzelforderung direkt durchsetzt.
Für Datenschutzfragen nennt die Recherche den EDÖB als relevante Stelle. Das kann nützlich sein, wenn es um gespeicherte Personendaten nach Vertragsende geht. Bei Rechnungsstreitigkeiten führt der schnellste Weg aber meist über saubere Beweise, eine letzte Frist und wenn nötig die Beanstandung bei Ihrer Bank.
Das Bild ist klar negativ: 0 positive und 6 negative Bewertungen aus den vorliegenden Erfahrungsberichten. Wer Servertown kündigen will, muss deshalb mit erhöhter Sorgfalt vorgehen. Die häufigsten Themen sind weiterlaufende Rechnungen, ignorierte Kündigungen, unfreundlicher Support und unklare Abläufe.
Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
Weiterbelastung | Hoch | Rechnung trotz Kündigung |
Schlechter Support | Hoch | Lange Antwortzeit |
Unklare Prozesse | Hoch | Keine klaren Infos |
Quelle | Bewertung | Anzahl Bewertungen |
|---|---|---|
TrustPilot | Negativ | 4 |
Hostlist | Negativ | 1 |
Positive Kündigungserfahrungen liegen in den vorliegenden Daten keine vor. Fairerweise gilt trotzdem: Servertown bietet günstige Einstiegsangebote ab CHF 3.50 und ein breites Hosting-Spektrum. Das ändert aber nichts daran, dass der Kündigungsprozess laut Erfahrungsbild eher schwierig wirkt.
Die häufigste Schwäche in Streitfällen ist fehlende Dokumentation. Sichern Sie vor der Kündigung das Kundenkonto, den Tarifnamen, die Kundennummer und das nächste Fälligkeitsdatum. Machen Sie zudem Bildschirmfotos der Produktübersicht und laden Sie Rechnungen als Datei herunter.
Heben Sie die Kopie des Kündigungsschreibens, die Postquittung und jede Antwort von Servertown auf. Wenn Sie per E-Mail nachfassen, speichern Sie die gesendete Nachricht als Datei oder PDF. Gerade bei späteren Belastungen zählt jeder Zeitstempel.
Kontrollieren Sie danach mindestens 2 Abrechnungszyklen lang Ihre Karte oder Ihr Konto. Falls trotzdem eine neue Belastung erscheint, reichen Sie mit diesen Unterlagen rasch eine Beanstandung bei Ihrer Bank ein.
Bei Servertown führen gerade automatische Verlängerung, Mindestlaufzeiten und unklare Kommunikation schnell zu Zusatzkosten. Ein verpasstes Datum kann bedeuten, dass ein weiteres Monat oder sogar eine neue Vertragsperiode ausgelöst wird. Das lohnt sich kaum, nur weil man das Schreiben einen Tag zu spät verschickt hat.
Besonders kritisch sind Zusatzprodukte. Wenn etwa Hosting, Domain und SSL getrennt verrechnet werden, reicht eine ungenaue Kündigung womöglich nicht für alle Positionen. Nennen Sie deshalb im Schreiben jedes betroffene Produkt einzeln.
Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
Konto und Web | Vor nächster Verrechnung | Keine angegeben | Einfach |
Eingeschriebener Brief | 5 bis 10 Arbeitstage | Keine angegeben | Höher, aber starker Nachweis |
E-Mail an Support | Vor nächster Verrechnung | Keine angegeben | Mittel |
Keine der Methoden ist perfekt, wenn der Anbieter intern langsam reagiert. Praktisch ist deshalb eine Kombination aus schriftlicher Kündigung und zusätzlicher E-Mail. So entscheiden Sie neutral nach Ihrer Situation, haben aber sowohl einen formellen als auch einen digitalen Nachweis.
App Store und Google Play spielen hier keine Rolle, weil Servertown als Hostinganbieter in den vorliegenden Quellen nicht als typisches Abo über mobile App-Marktplätze erscheint. Konzentrieren Sie sich daher auf Konto, Support und Post.
Sobald die Kündigung raus ist, speichern Sie alle Nachweise an einem Ort. Legen Sie einen Kalendertermin auf das erwartete Vertragsende und einen zweiten 7 Tage danach. Wenn bis dann keine Bestätigung eingetroffen ist, haken Sie nach.
Verlangen Sie immer ein klares Enddatum, zum Beispiel 30. Juni 2026. Formulierungen wie "wir haben Ihre Anfrage erhalten" genügen nicht. Sie brauchen eine Bestätigung, dass der Vertrag tatsächlich endet.
Kontrollieren Sie Ihr Konto oder Ihre Kreditkarte während mindestens 2 Abrechnungszyklen. Erscheint trotz Kündigung eine Belastung, können Sie in der Schweiz innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses eine Beanstandung bei Ihrer Bank einreichen. Zuständig ist nicht eine eigene staatliche Chargeback-Stelle, sondern Ihre kartenausgebende Bank unter dem Rahmen von Visa, Mastercard und FINMA-Aufsicht.
Wenn Sie nach dem Ausstieg einen Ersatz suchen, sind in der Schweiz etwa Infomaniak mit CHF 5.00 bis CHF 60.00 pro Monat, Hostpoint mit CHF 7.00 bis CHF 50.00 oder Webland mit CHF 3.50 bis CHF 25.00 interessante Alternativen. Wer sehr günstig starten will, schaut auch Hoststar mit CHF 2.95 bis CHF 39.00 an.
Wenn Sie die Kündigung auf dem formellen Weg senden wollen, nutzen Sie diese Anschrift:
Geben Sie im Schreiben zusätzlich Kundennummer, Produktname und gewünschtes Enddatum an. So vermeiden Sie Rückfragen und verkürzen die Bearbeitung.
Schreiben Sie nicht nur "Ich kündige", sondern nennen Sie das konkrete Produkt, etwa Webhosting, VPS oder Zusatzdienste. Falls mehrere Leistungen betroffen sind, listen Sie jede einzeln auf. Gerade bei Servertown ist das wichtig, weil Berichte über Rechnungen für einzelne Zusatzleistungen nach Kündigungswunsch existieren.
Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, kombinieren Sie Brief und E-Mail am selben Tag. Damit steht Ihre Kündigung zeitlich sauber da und Sie haben bei einer späteren Auseinandersetzung deutlich bessere Karten.
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