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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Viele Leute merken erst bei der Kündigung, was sie bei Splash eigentlich abonniert haben. Genau dort beginnt oft der Frust: Die App ist schnell installiert, die Abrechnung läuft danach automatisch weiter. Splash ist eine App rund um Lernspiele, Lektionen und Belohnungen mit Abo-Modell, die in der Schweiz unter anderem über die eigene Webseite sowie über App Store und Google Play verfügbar ist.
Die verifizierten Preisangaben zeigen ein klassisches Digitalabo mit monatlicher oder jährlicher Verrechnung. Angeboten werden unter anderem «SplashLearn Membership Monthly» für CHF 12.00 pro Monat und «SplashLearn Membership Yearly» für CHF 70.00 pro Jahr sowie weitere Vollzugriffspläne ab CHF 10.50 monatlich. Die automatische Verlängerung ist in den AGB ausdrücklich vorgesehen, sofern nicht rechtzeitig gekündigt wird (splash.ch).
Bezahlt wird bei Splash vor allem der volle Zugriff auf Inhalte. Laut den veröffentlichten Plänen gehören dazu unbegrenzte Lernspiele, Lektionen und Belohnungen sowie je nach Variante Vollzugriff auf alle Bildungsfunktionen. Wer nur die App löscht, beendet dieses Abo nicht. Genau das ist eine typische Abo-Falle.
Praktisch heisst das: Sobald ein kostenpflichtiger Plan aktiv ist, zählt nicht mehr die Nutzung, sondern der laufende Abrechnungszyklus. Es gibt laut vorliegenden Daten keine Mindestvertragsdauer, weil das Abo jederzeit gekündigt werden kann. Der Haken liegt bei der Frist im Alltag: Sie müssen vor der nächsten Belastung kündigen, sonst verlängert sich Splash automatisch um die nächste Periode (splash.ch).
Für Nutzerinnen und Nutzer in der Schweiz relevant sind vor allem drei Punkte: Preise in CHF, ein Schweizer Kontakt und Schweizer Recht. Als Kontakt sind eine Telefonnummer mit Schweizer Vorwahl +41 79 236 68 73 und die E Mail Adresse [email protected] hinterlegt. In den AGB steht zudem, dass Schweizer Recht gilt und Streitigkeiten nach den gesetzlichen Bestimmungen in der Schweiz geregelt werden (splash.ch).
Weniger angenehm ist der Kundendienstteil. Als lokales Problem wurde gemeldet, dass die telefonische Unterstützung nur auf Englisch verfügbar sein kann. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, erledigen Sie die Kündigung deshalb direkt im Konto und sichern Sie Belege mit Bildschirmfotos. Das spart im Streitfall oft mehrere Tage.
Viele Splash-Mitglieder ärgern sich, wenn nach der Kündigung doch noch etwas verrechnet wird oder wenn sie den Zugang früher verlieren als erwartet. Prüfen Sie deshalb vor dem Klick zuerst das Belastungsdatum, den genauen Plan und den Abschlusskanal. Entscheidend ist, ob Sie direkt bei Splash, über App Store oder über Google Play bezahlt haben.
Machen Sie vorab drei Belege. Erstellen Sie ein Bildschirmfoto der Abo-Seite, notieren Sie das nächste Rechnungsdatum und sichern Sie wichtige Inhalte, falls Sie diese später noch brauchen. Da laut AGB Benutzerdaten nach der Kündigung nicht mehr gespeichert werden, lohnt sich diese Vorbereitung besonders (splash.ch).
Der direkteste Weg führt über das Benutzerkonto. Laut verifizierten Angaben funktioniert die Kündigung so: im Splash-Konto anmelden, zu «Abonnements» gehen und die automatische Verlängerung deaktivieren (splash.ch). Wenn Sie diese Option sehen, ist das meist der sauberste Weg bei direkt abgeschlossenen Abos.
Öffnen Sie danach die Hilfeseite unter Hilfe und häufige Fragen, falls im Konto etwas unklar ist. Achten Sie besonders auf die Formulierung «automatische Verlängerung deaktivieren». Bei vielen Diensten ist genau das die eigentliche Kündigung, auch wenn kein grosser Knopf mit «Kündigen» erscheint.
Warten Sie nicht bis am letzten Abend. Wenn die nächste Belastung etwa am 15. des Monats geplant ist, sollten Sie spätestens am 14. kündigen, besser 2 bis 3 Tage früher. So vermeiden Sie Stress mit Zeitzonen, App Store Verzögerungen oder einem blockierten Login.
Wenn Sie Splash über iPhone oder iPad abgeschlossen haben, läuft die Kündigung nicht über das Splash-Konto, sondern über Apple. Der Klickpfad lautet: Einstellungen, auf Ihren Namen tippen, «Abonnements» öffnen, das Splash-Abonnement auswählen und kündigen (splash.ch). Löschen der App reicht auch hier nicht.
Bei Android geht es über den Google Play Store. Öffnen Sie den Store, tippen Sie auf das Menü, gehen Sie zu «Abonnements» und wählen Sie das Splash-Abonnement zur Kündigung aus (splash.ch). Wenn Sie im Splash-Konto keine Kündigungsoption finden, ist das oft ein klares Zeichen, dass das Abo über den Store läuft.
Der häufigste Fehler ist der falsche Kanal. Wer über Apple bezahlt hat und im Webkonto sucht, verliert nur Zeit. Wer über Google Play abgeschlossen hat, kann die automatische Verlängerung nicht per App-Löschung stoppen. Prüfen Sie deshalb die Abbuchung auf Ihrem Kontoauszug: Apple oder Google als Händlername ist ein deutlicher Hinweis.
Falls der Kontozugang nicht mehr funktioniert, können Sie Splash auch direkt kontaktieren. Die bekannten Angaben sind: Telefon +41 79 236 68 73, E Mail [email protected], Hilfeseite Splash Hilfe. Öffnungszeiten sind nicht spezifiziert, deshalb ist E Mail mit klaren Angaben oft praktischer.
Schreiben Sie in die Nachricht Ihren Namen, die bei Splash verwendete E Mail Adresse, das Abschlussdatum, den Zahlkanal und den Satz, dass Sie die automatische Verlängerung per sofort deaktivieren möchten. Bitten Sie zusätzlich um eine schriftliche Bestätigung mit Datum. So vermeiden Sie das klassische Hin und Her.
Als zusätzliche Möglichkeit gibt es die Kündigung per Post an die bekannte Adresse in Kloten. Wer lieber digital arbeitet, kann statt eines traditionellen Einschreibens auch einen zertifizierten digitalen Briefdienst wie Postclic nutzen, weil dort Versand, Empfang und Öffnung zeitgestempelt dokumentiert werden. Für normale Fälle bleibt aber die Kündigung im Konto meist schneller.
Viele befürchten, dass Splash nach dem Kündigen sofort gesperrt wird. Nach dem üblichen Ablauf bei Abo-Diensten endet aber vor allem die automatische Verlängerung, während der Zugang bis zum Ende der bereits bezahlten Periode aktiv bleibt. Wenn Ihre nächste Belastung zum Beispiel am 30. September wäre und Sie am 20. September kündigen, sollte der Zugang in der Regel bis zum 30. September laufen.
Eine anteilige Rückzahlung für restliche Tage ist laut den vorliegenden Regeln nicht vorgesehen. Das heisst: kündigen stoppt die nächste Verlängerung, nicht die bereits bezahlte Nutzungszeit. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf das Rechnungsdatum vor dem Klick.
Wenn Sie nichts unternehmen, verlängert sich Splash automatisch. Diese automatische Verlängerung ist in den AGB ausdrücklich festgehalten (splash.ch). Weil keine Mindestverpflichtungsdauer genannt wird, können Sie zwar jederzeit aussteigen, aber eben nur für die Zukunft.
Für Daten gilt ein Punkt, den viele erst spät sehen: Nach der Kündigung werden Benutzerdaten laut AGB nicht mehr gespeichert (splash.ch). Sichern Sie deshalb vor der Beendigung alles, was Sie noch brauchen, etwa Kontoinformationen, Rechnungen oder Inhalte, die Sie später nachweisen möchten.
Viele Splash-Mitglieder hoffen nach der Kündigung auf eine Teilrückzahlung, besonders wenn sie das Abo kaum genutzt haben. Die Regeln sind hier ziemlich hart. Laut verifizierten Angaben gibt es keine Rückerstattungen oder Gutschriften für bereits gezahlte Beträge nach der Stornierung, und auch für ungenutzte Zeiträume ist keine Rückerstattung vorgesehen (splash.ch).
Das ist der entscheidende Punkt: Wer heute kündigt, spart normalerweise erst die nächste Abbuchung. Für den laufenden Monat oder das laufende Jahr gibt es grundsätzlich nichts zurück. Das deckt sich auch mit vielen App-Abos, bei denen der Zugriff bis Periodenende bleibt, das Geld aber nicht anteilig zurückkommt.
In der Schweiz gibt es bei Internetkäufen kein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht wie in manchen Nachbarländern. Für Splash wurden zudem keine spezifischen Informationen zu einer Widerrufsfrist in den Bedingungen gefunden. Wenn Sie also ein Abo abgeschlossen haben, können Sie sich nicht automatisch auf ein 14-Tage-Modell berufen.
Die Stiftung für Konsumentenschutz, kurz SKS, weist regelmässig darauf hin, dass in der Schweiz vor allem der Vertrag und die AGB zählen. Bei Splash bedeutet das konkret: Entscheidend sind die Regeln zur automatischen Verlängerung und Kündigung, nicht eine pauschale Widerrufsfrist. Das ist nüchtern, aber wichtig für die Erwartungshaltung.
Ganz aussichtslos ist es nicht. Für fehlerhafte Abbuchungen heisst es, dass diese auf Anfrage korrigiert werden, Rückerstattungen aber nicht erfolgen (splash.ch). Wenn also doppelt belastet wurde oder nachweislich trotz Kündigung noch eine Zahlung abging, sollten Sie sofort per E Mail reklamieren und den Beleg anhängen.
Schreiben Sie knapp und konkret: Datum der Kündigung, Datum der Belastung, Betrag in CHF und Nachweis mit Bildschirmfoto oder Kontoauszug. Wenn die Belastung über App Store oder Google Play lief, reklamieren Sie zuerst dort im jeweiligen Kaufkanal. Das funktioniert oft schneller als eine allgemeine Supportanfrage.
Wenn nach einer klaren Kündigung trotzdem weiter abgebucht wird und Splash nicht reagiert, bleibt in der Schweiz die Beanstandung der Kartentransaktion. Bei Kreditkarten ist das meist innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses bei der kartenausgebenden Bank zu melden. Zuständig ist nicht eine staatliche Spezialstelle, sondern Ihre Bank oder Ihr Kartenherausgeber nach den Regeln von Visa oder Mastercard.
Für eine erfolgreiche Beanstandung brauchen Sie die Kündigungsbestätigung, den Kontoauszug und möglichst die E Mail an den Support. Dieser Schritt ist ein Notnagel, nicht der normale Weg. Ohne Belege wird es heikel.
Die AGB von Splash sagen klar, dass sich das Abo automatisch verlängert, wenn die Kündigung nicht rechtzeitig eingereicht wurde (splash.ch). Genau deshalb entstehen viele unnötige Belastungen. Wer den Ablauf vergisst, rutscht direkt in die nächste Monats- oder Jahresperiode.
Positiv ist immerhin, dass keine Mindestverpflichtungsdauer genannt wird. Laut den verifizierten Daten kann das Abonnement jederzeit gekündigt werden. Es gibt auch keine Gebühr für eine vorzeitige Kündigung. Das macht den Ausstieg einfacher, solange Sie die Frist vor der nächsten Verrechnung einhalten.
Zu einer kostenlosen Testphase wurden keine konkreten Informationen gefunden. Wenn Ihnen in der App eine Aktion angezeigt wurde, sollten Sie besonders genau prüfen, ob daraus automatisch ein kostenpflichtiges Abo geworden ist. Genau an dieser Stelle tappen viele in eine Abo-Falle, weil eine Erinnerung im Kalender fehlt.
Nach der Kündigung werden Benutzerdaten laut den AGB nicht mehr gespeichert, und es gilt Schweizer Recht (splash.ch). Für Streitigkeiten gilt damit der übliche Schweizer Rechtsrahmen. Das ist für Nutzerinnen und Nutzer in der Schweiz immerhin klar geregelt.
Plan | Preis in CHF | Abrechnung | Leistungen |
|---|---|---|---|
SplashLearn Membership Monthly | CHF 12.00 | Monatlich | Unbegrenzte Lernspiele, Lektionen, Belohnungen |
SplashLearn Membership Yearly | CHF 70.00 | Jährlich | Unbegrenzte Lernspiele, Lektionen, Belohnungen |
1 Month Full Access | CHF 10.50 | Monatlich | Vollzugriff auf alle Bildungsfunktionen |
One Year Full Access | CHF 64.00 | Jährlich | Vollzugriff auf alle Bildungsfunktionen |
Der teuerste veröffentlichte Jahresplan ist «SplashLearn Membership Yearly» mit CHF 70.00. Der günstigste Monatsplan in den vorliegenden Daten ist «1 Month Full Access» mit CHF 10.50. Wenn man den Monatsplan zu CHF 12.00 auf 12 Monate hochrechnet, landet man bei CHF 144.00 pro Jahr. Dagegen kostet der entsprechende Jahresplan CHF 70.00. Das ist eine Ersparnis von rund 51.4 Prozent.
Ähnlich sieht es bei CHF 10.50 monatlich aus. Auf 12 Monate gerechnet ergibt das CHF 126.00, während «One Year Full Access» CHF 64.00 kostet. Auch hier ist das Jahresabo deutlich günstiger. Das lohnt sich aber nur, wenn Sie Splash wirklich ein ganzes Jahr nutzen. Sonst zahlen Sie trotz Rabatt schnell zu viel, weil es keine anteilige Rückerstattung gibt.
Viele Splash-Mitglieder sind verunsichert, wenn die Kündigung zwar möglich ist, aber keine klare gesetzliche Frist im Raum steht. In der Schweiz gibt es für Konsumentenabos keine einheitliche Standardkündigungsfrist. Massgebend sind in erster Linie die AGB des Anbieters. Wenn nichts vereinbart ist, gilt bei monatlicher Zahlungsweise oft eine Frist von einem Monat auf Ende einer Zahlungsperiode als angemessen, gestützt auf Art. 266c OR als Orientierung.
Für Splash ist die Lage vergleichsweise klar, weil die AGB die automatische Verlängerung festhalten und eine Kündigung jederzeit ermöglichen (splash.ch). Das bedeutet praktisch: Nicht das Gesetz schenkt Ihnen einen Sofortaustritt, sondern die Vertragsbedingungen von Splash selbst. Gerade darum sollten Sie die nächste Abbuchung im Blick behalten.
Ein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht für Onlineabos gibt es in der Schweiz nicht. Für Splash wurden auch keine eigenen Widerrufsregeln gefunden. Wenn Sie sich verklickt haben oder ein Kind versehentlich ein Abo ausgelöst hat, ist eine schnelle Kontaktaufnahme mit Splash trotzdem sinnvoll, am besten noch am gleichen Tag mit genauer Transaktionsangabe.
Wenn Splash auf eine berechtigte Reklamation nicht reagiert, können Sie sich an die Stiftung für Konsumentenschutz wenden. Auch das SECO bietet allgemeine Informationen zu Konsumententhemen und unlauteren Geschäftsmethoden. Für eine Beschwerde sammeln Sie AGB, Kündigungsnachweis, Belastungsbeleg und den Schriftverkehr mit dem Support. Ohne Unterlagen lässt sich wenig durchsetzen.
Für Splash ist vor allem die SKS als unabhängige Beratungsstelle relevant, wenn Sie sich in einer Abo-Falle sehen oder eine weitere Belastung trotz Kündigung bestreiten möchten. Das SECO ist zusätzlich nützlich, wenn es um allgemeine Konsumenteninformationen geht. Beide Stellen ersetzen aber keine fristgerechte Kündigung im richtigen Kanal.
Wenn bereits eine Kartenbelastung strittig ist, kontaktieren Sie parallel Ihre Bank. Bei Beanstandungen zählt oft die Frist von 30 Tagen ab Kartenabschluss. Wer erst Wochen später reagiert, hat schlechtere Karten.
Das Bild ist eher kritisch. Von 5 ausgewerteten Rückmeldungen sind 3 negativ, 1 positiv und 1 neutral. Das deutet darauf hin, dass die Kündigung von Splash zwar grundsätzlich machbar ist, in der Praxis aber für einen Teil der Nutzer unnötig mühsam wird. Besonders oft genannt werden Schwierigkeiten beim Finden des richtigen Kündigungswegs und Belastungen nach der Kündigung.
Die lokalen Problemfelder passen dazu: weiterlaufende Gebühren trotz Kündigung und telefonische Unterstützung nur auf Englisch. Wer sauber dokumentiert und den richtigen Kanal verwendet, reduziert das Risiko deutlich.
Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
Kündigung unklar | 1 von 5 | Weg nicht gefunden |
Weiter belastet | 1 von 5 | Trotz Kündigung verrechnet |
Langsamer Support | 1 von 5 | Späte Antwort |
Rückerstattung positiv | 1 von 5 | Geld innert 5 Tagen |
App löschen reicht nicht | 1 von 5 | Abo bleibt aktiv |
Quelle | Bewertung | Anzahl Bewertungen |
|---|---|---|
TrustPilot | 5 von 5 | 1 |
TrustPilot | Negativ | 1 |
Negativ | 2 | |
App Forum | Neutral | 1 |
Bevor Sie Splash beenden, sichern Sie die Unterlagen, die später wirklich zählen. Das sind vor allem das Bildschirmfoto der Seite «Abonnements», das Rechnungsdatum, die verwendete E Mail Adresse und der Nachweis, ob die Zahlung direkt, über App Store oder über Google Play lief. Diese vier Punkte klären fast jeden Streitfall schneller als lange Erklärungen.
Nach dem Kündigen brauchen Sie vor allem den Beweis, dass der Schritt wirklich abgeschlossen wurde. Speichern Sie die Bestätigungsseite, eine Bestätigungs E Mail und später den Kontoauszug des Folgemonats. Wenn doch noch etwas abgebucht wird, haben Sie damit sofort ein sauberes Dossier für Splash oder für Ihre Bank.
Der grösste Fehler ist der falsche Kündigungskanal. Beispiel: Sie haben über Apple bezahlt, suchen aber im Splash-Konto nach dem Aboknopf. Ergebnis: keine Kündigung, nächste Belastung läuft weiter. Prüfen Sie immer zuerst den Zahlkanal.
Ein zweiter Klassiker ist die App einfach zu löschen. Die neutrale Nutzerstimme aus dem App Forum beschreibt genau das Problem. Gelöscht ist nicht gekündigt. Das klingt banal, kostet aber schnell CHF 10.50 oder CHF 12.00 extra.
Drittens rechnen viele mit einer Teilrückerstattung für ungenutzte Tage. Bei Splash ist das laut den vorliegenden Regeln nicht vorgesehen. Wer am zweiten Tag eines Jahresabos aussteigt, hat zwar die Verlängerung gestoppt, aber nicht automatisch Anspruch auf Geld zurück.
Viertens wird oft keine Bestätigung gesichert. Wenn dann doch noch eine Belastung erscheint, beginnt die Beweissuche von vorne. Machen Sie sofort ein Bildschirmfoto mit Datum. Das dauert 10 Sekunden und spart später viel Ärger.
Fünftens warten manche auf den Support, statt parallel selber im richtigen Store zu kündigen. Bei Beschwerden über langsame Antworten ist das riskant. Wenn das Abo über Google Play oder App Store läuft, kündigen Sie dort sofort und schreiben erst danach an den Support, falls noch etwas offen ist.
Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
Webkonto | Vor nächster Belastung | Gratis | Einfach |
App Store (iOS) | Vor nächster Belastung | Gratis | Mittel |
Google Play (Android) | Vor nächster Belastung | Gratis | Mittel |
Eingeschriebener Brief | 5 bis 10 Arbeitstage | Gratis | Höher, aber guter Nachweis |
Wenn Sie noch ins Konto kommen, ist das Webkonto meist am schnellsten. Bei Apple oder Google zählt der Store als richtiger Weg. Der eingeschriebene Brief ist eher für Sonderfälle gedacht, etwa bei gesperrtem Konto oder wenn Sie einen sehr formellen Nachweis wollen. Keine dieser Methoden kostet laut vorliegenden AGB eine Kündigungsgebühr.
Entscheidend ist nicht, welche Methode schöner klingt, sondern wo das Abo technisch geführt wird. Genau dort müssen Sie ansetzen. Sonst wird es unnötig kompliziert.
Viele Splash-Mitglieder sind erst beruhigt, wenn wirklich nichts mehr verrechnet wird. Kontrollieren Sie direkt nach der Kündigung, ob eine Bestätigung angezeigt oder per E Mail verschickt wurde. Setzen Sie danach eine Kalendererinnerung auf den Tag nach der nächsten erwarteten Belastung.
Prüfen Sie dann Ihren Kontoauszug oder die Kartenabrechnung. Falls trotz Kündigung nochmals ein Betrag erscheint, melden Sie die unberechtigte Belastung rasch bei Splash und nötigenfalls innert 30 Tagen nach Kartenabschluss Ihrer Bank als Beanstandung einer Kartentransaktion.
Wenn Sie nach dem Ende von Splash etwas anderes suchen, kommen je nach Bedarf mehrere Angebote infrage. Thermalbad Zurzach liegt bei etwa CHF 25 bis CHF 40 Eintritt, Aquabasilea bei etwa CHF 36 bis CHF 46 und AquaFit bei etwa CHF 20 bis CHF 30. Für gelegentliche Nutzung ohne Abo kann das je nach Situation sinnvoller sein als eine laufende Verlängerung.
Wenn Sie Splash nicht online kündigen können oder einen zusätzlichen schriftlichen Nachweis möchten, verwenden Sie diese bekannte Adresse:
Schreiben Sie Ihren Namen, die Konto E Mail, das Kündigungsdatum und den Wunsch nach Deaktivierung der automatischen Verlängerung in das Schreiben. Für normale Fälle ist die Onlinekündigung schneller, aber die Postadresse kann in Streitfällen nützlich sein.
Die Adresse ist vor allem dann hilfreich, wenn Ihr Login nicht mehr funktioniert oder wenn Sie zusätzlich einen formellen Nachweis aufbauen wollen. Für App Store und Google Play bleibt trotzdem der jeweilige Store der zentrale Kündigungskanal. Ein Brief ersetzt die Kündigung im falschen System nicht automatisch.
Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, kombinieren Sie zwei Schritte: erst im richtigen Konto kündigen, danach Bestätigung sichern. So vermeiden Sie die häufigsten Probleme mit Splash am zuverlässigsten.
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