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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Viele kündigen Totaldrive erst dann, wenn die nächste Belastung schon fast ansteht. Das ist ärgerlich, vor allem wenn unklar ist, ob es um Cloud-Speicher, Backup oder eine Testphase geht. Totaldrive verkauft laut Preis- und Hilfeseiten ein Abo für sichere Cloud-Speicherung und Datei-Backup, nicht bloss einzelnen Speicherplatz ohne Laufzeit.
Die veröffentlichten Abos kosten CHF 19.00 pro Monat oder CHF 199.00 pro Jahr, jeweils mit automatischer Verlängerung. Dazu kommen laut Bedingungen kostenlose Testlizenzen von 7 oder 30 Tagen, die automatisch in ein bezahltes Abo übergehen, wenn man nicht vorher kündigt. Genau hier tappt man schnell in eine Abo-Falle, wenn die Frist nicht im Kalender steht.
Totaldrive arbeitet mit monatlicher oder jährlicher Erstlaufzeit und erneuert das Abo jeweils um die gleiche Laufzeit, wenn nicht vor dem Verlängerungsdatum gekündigt wird. Diese automatische Verlängerung ist ausdrücklich in den Bedingungen festgehalten: "Services will automatically renew for the same term length unless canceled before renewal date" (totaldrive.com).
Ein Schweizer Firmensitz ist in den vorliegenden Angaben nicht ersichtlich. Als physische Firmenadresse ist Total Security Limited in Fareham, Hampshire, Vereinigtes Königreich, genannt. Für Kundinnen und Kunden in der Schweiz heisst das vor allem: Es gibt keine klar ausgewiesene lokale Hotline, und der wichtigste Weg führt über das Kundenkonto und die Hilfe-Seiten.
Wer in der Schweiz kündigen will, sorgt sich oft um zwei Dinge zugleich: Verliert man den Zugang zu früh, und wird nachher trotzdem weiter verrechnet. Bei Totaldrive gibt es deutschsprachige Hilfe-Seiten, etwa zur Kündigung und zu Rückerstattungen, aber keinen direkt angegebenen Telefonservice und keinen erwähnten Live-Chat.
Die Preise werden in CHF angezeigt, was für Schweizer Nutzerinnen und Nutzer positiv ist. Weniger praktisch ist die Unterstützung: Laut Recherche gibt es nur ein Kontaktformular statt einer direkten E-Mail-Adresse. Wenn Sie nach der Kündigung zu einem anderen Dienst wechseln möchten, liegen günstige Alternativen preislich teils darunter, etwa pCloud ab CHF 4.99 pro Monat oder OneDrive ab CHF 7 pro Monat.
Viele Totaldrive-Mitglieder fühlen sich frustriert, wenn die Schritte zur Kündigung unklar sind oder wenn ihnen nach der Kündigung noch etwas verrechnet wird. Bevor Sie auf Kündigen klicken, sichern Sie deshalb Ihre Dateien und notieren das nächste Belastungsdatum. Das lohnt sich besonders, weil laut Bedingungen Benutzerdaten nach der Kündigung sofort gelöscht werden können.
Machen Sie vorab drei Belege: einen Bildschirmfoto Ihres aktuellen Plans, einen Bildschirmfoto der Abrechnungsseite und einen Bildschirmfoto des gespeicherten Zahlungsmittels. Wenn eine Monatsgebühr von CHF 19.00 oder eine Jahresgebühr von CHF 199.00 später nochmals auftaucht, haben Sie sofort einen klaren Nachweis.
Der direkteste Weg läuft über das Online-Portal. Laut Hilfeseite melden Sie sich an, wählen links im Menü "Meine Abonnements" und klicken neben jedem Dienst, den Sie beenden wollen, auf "Abonnement kündigen" (totaldrive.com). Wenn Sie mehrere Dienste gebucht haben, reicht ein einzelner Klick nicht zwingend für alles.
Genau hier wird es manchmal heikel: Die Kündigungsoption soll im Portal vorhanden sein, die Benutzeroberfläche wird aber als nicht besonders klar beschrieben. Suchen Sie im linken Navigationsmenü gezielt nach "Meine Abonnements" und lassen Sie sich nicht von Angebotsseiten oder Verlängerungshinweisen ablenken. Wenn ein Sonderpreis eingeblendet wird, prüfen Sie, ob darunter wirklich der Button zur endgültigen Kündigung steht.
Die offizielle Hilfe dazu finden Sie hier: Kündigungshilfe von Totaldrive. Speichern Sie nach dem letzten Klick unbedingt die Bestätigungsseite, weil laut Nutzerberichten gerade spätere Belastungen der häufigste Streitpunkt sind.
Andere sorgen sich, dass sie zu früh den Zugang verlieren oder keine Rückerstattung erhalten. Wenn Sie Totaldrive nicht direkt auf der Webseite, sondern als Abo über App Store oder Google Play abgeschlossen haben, dürfen Sie nicht nur im Webkonto kündigen. In diesem Fall muss die Verwaltung über den jeweiligen Store erfolgen, sonst bleibt die Verlängerung oft aktiv.
Für App Store verweist Totaldrive bei Rückerstattungen auf die Apple-Richtlinien im Store. Für Google Play gilt dasselbe über die Richtlinien von Google Play. Praktisch heisst das: Öffnen Sie im jeweiligen Store Ihre Abonnements, wählen Totaldrive und deaktivieren die Verlängerung dort. Für eine Rückerstattung läuft der Antrag ebenfalls über den Store und nicht primär über das Webportal von Totaldrive.
Ein direkt angegebener Telefonservice existiert nach der Recherche nicht. Auch ein Live-Chat wird nicht erwähnt, und statt einer offenen E-Mail-Adresse verweist Totaldrive auf ein Kontaktformular über die Support-Seiten. Das ist mühsam, aber bei Abrechnungsfehlern trotzdem wichtig, weil Rückerstattungsanfragen wegen falscher Belastungen laut Hilfebereich direkt an den Kundendienst müssen.
Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, können Sie zusätzlich schriftlich an die Firmenadresse schreiben. In der Schweiz nutzen manche dafür eingeschriebene Post, andere wählen einen digitalen Zustellweg wie Postclic, also einen nachweisbaren digitalen Brief mit Zeitstempel, Versand- und Öffnungsnachweis. Für Totaldrive ist das keine Pflicht, aber als zusätzlicher Beleg bei Streit um Folgebelastungen kann es hilfreich sein.
Wer kündigt, hat oft Angst, sofort alles zu verlieren. Laut den Rückerstattungsangaben gibt es keine Rückzahlung für den ungenutzten Rest innerhalb des laufenden Abrechnungszyklus. Das spricht praktisch dafür, dass der bezahlte Zugang in der Regel bis zum Ende der bereits bezahlten Periode weiterläuft, auch wenn keine weitere Verlängerung mehr erfolgt.
Ein Beispiel: Wenn Ihr Monatsabo am 12. September erneuert würde und Sie am 5. September kündigen, sollte keine neue Monatsgebühr mehr fällig werden. Den bereits bezahlten Zeitraum verlieren Sie normalerweise nicht sofort, aber für den nicht genutzten Rest gibt es keine anteilige Rückerstattung.
Wenn Sie nichts unternehmen, verlängert sich Totaldrive automatisch um die gleiche Laufzeit wie bisher. Bei einem Monatsabo ist das wieder ein Monat, bei einem Jahresabo nochmals ein ganzes Jahr. Gerade beim Jahrespreis von CHF 199.00 ist ein verpasster Kündigungstermin teuer.
Besonders kritisch sind Testphasen von 7 oder 30 Tagen. Diese gehen laut Bedingungen automatisch in ein kostenpflichtiges Abo über, wenn nicht vor Ablauf gekündigt wird (totaldrive.com). Tragen Sie das Testende deshalb nicht nur im Kopf, sondern mit Datum und Uhrzeit in den Kalender ein.
Bei Totaldrive ist der Datenpunkt klar und für viele der wichtigste: Benutzerdaten werden laut Bedingungen nach der Kündigung sofort gelöscht. Das ist deutlich strenger als bei vielen anderen Cloud-Diensten, die noch eine Kulanzfrist lassen.
Exportieren Sie deshalb alles vor der Kündigung. Wenn Sie erst nachher merken, dass noch Backups oder Dokumente fehlen, kann die Wiederherstellung schwierig oder unmöglich sein. Das deckt sich mit Berichten über Probleme bei Kontowiederherstellungs-Tools.
Viele ärgern sich nicht an der Kündigung selbst, sondern an der Frage, ob Geld zurückkommt. Totaldrive nennt konkrete Fristen: Rückerstattungen müssen innert 30 Tagen bei Jahresabos und innert 14 Tagen bei Monatsabos beantragt werden (totaldrive.com). Das ist die zentrale Frist, wenn Sie kurz nach Abschluss wieder raus wollen.
Ebenso klar ist der weniger erfreuliche Teil: Wenn Sie bloss kündigen, aber noch im laufenden Abrechnungszyklus sind, gibt es keine Rückerstattung für die restliche Zeit. Anteilsmässige Rückzahlungen sind also nach den veröffentlichten Angaben nicht vorgesehen. Bei Abrechnungsfehlern soll der Antrag direkt über den Kundendienst laufen.
Wenn Ihr Abo direkt bei Totaldrive abgeschlossen wurde, nutzen Sie das Support-Formular im Hilfebereich und legen Zahlungsdatum, Betrag und möglichst die Transaktionsnummer bei. Nennen Sie klar, ob es um ein Monatsabo zu CHF 19.00 oder ein Jahresabo zu CHF 199.00 geht und ob Sie noch innerhalb von 14 oder 30 Tagen sind.
Wurde über App Store oder Google Play bezahlt, folgt die Rückerstattung den Regeln des jeweiligen Stores. Reichen Sie den Antrag deshalb direkt dort ein. Das spart Zeit und verhindert, dass Totaldrive Sie zurück an Apple oder Google verweist.
In der Schweiz gibt es kein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht für online abgeschlossene Abos. Bei einem normalen Online-Abschluss von Totaldrive können Sie sich also nicht automatisch auf ein generelles 14-Tage-Rücktrittsrecht berufen. Das ist ein wichtiger Unterschied zu vielen Erwartungen aus dem Ausland.
Darum ist bei Totaldrive vor allem die eigene Rückerstattungsregel entscheidend. Sie ist für Nutzerinnen und Nutzer in der Schweiz sogar günstiger als das gesetzliche Minimum, weil Totaldrive bei Monatsabos 14 Tage und bei Jahresabos 30 Tage als Frist nennt. Für Haustürgeschäfte gelten in der Schweiz 14 Tage nach Art. 40a ff. OR, doch das passt auf ein übliches Online-Abo meist nicht.
Die Bedingungen von Totaldrive enthalten fünf Punkte, die man kennen sollte. Erstens verlängert sich das Abo automatisch um dieselbe Laufzeit. Zweitens gibt es monatliche oder jährliche Erstlaufzeiten. Drittens laufen Testlizenzen 7 oder 30 Tage und werden danach kostenpflichtig. Viertens gilt Schweizer Recht. Fünftens sollen Streitigkeiten zuerst über den Kundendienst gelöst werden (totaldrive.com).
Für Kundinnen und Kunden ist vor allem die Kombination aus Testphase, automatischer Verlängerung und sofortiger Datenlöschung relevant. Wer nur kündigt, ohne vorher zu exportieren, spart zwar die nächste Verlängerung, kann aber gleichzeitig seine Daten verlieren. Genau deshalb sollte man Kündigung und Datensicherung nie am selben letzten Abend aufschieben.
| Plan | Preis in CHF | Abrechnungszeitraum | Hauptfunktionen |
|---|---|---|---|
| Monatliches Abonnement | CHF 19.00 | Monatlich | Cloud-Speicher, Backup, automatische Verlängerung |
| Jährliches Abonnement | CHF 199.00 | Jährlich | Cloud-Speicher, Backup, Preisvorteil |
Die angegebenen Preise waren zum Zeitpunkt der Recherche gültig und können sich ändern (totaldrive.com). Beide Modelle sind wiederkehrende Abos, keine Einmalzahlung. Wer nur kurz testen will, sollte besonders auf die 7- oder 30-tägige Testphase achten.
Das Jahresabo ist auf den Monat heruntergerechnet günstiger. CHF 199.00 pro Jahr entsprechen rund CHF 16.58 pro Monat. Gegenüber zwölf Monatszahlungen zu insgesamt CHF 228.00 sparen Sie damit CHF 29.00 pro Jahr, also knapp 12.7 Prozent.
Trotzdem lohnt sich das Jahresabo nicht für alle. Wenn Sie unsicher sind, ob Sie den Dienst länger brauchen, ist das Monatsabo flexibler und reduziert das Risiko einer grösseren Fehlbelastung. Im Vergleich zu Alternativen wie pCloud ab CHF 4.99 oder Dropbox ab CHF 9.99 pro Monat gehört Totaldrive preislich nicht zu den günstigsten Angeboten.
Viele Totaldrive-Mitglieder hoffen auf ein automatisches Rücktrittsrecht nach Online-Abschluss. In der Schweiz gibt es ein solches allgemeines Recht aber nicht. Für ein gewöhnliches online abgeschlossenes Totaldrive-Abo gilt deshalb primär, was in den Vertragsbedingungen und auf den Hilfeseiten zu Kündigung und Rückerstattung steht.
Ausnahmen bestehen etwa bei Haustürgeschäften nach Art. 40a ff. Obligationenrecht, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind und der Betrag über CHF 100 liegt. Bei einem normalen Webabschluss auf totaldrive.com passt diese Ausnahme meistens nicht. Darum ist es so wichtig, die Fristen von Totaldrive selber einzuhalten.
Wenn Totaldrive nach einer bestätigten Kündigung weiter belastet, dokumentieren Sie zuerst alles und schreiben dem Support mit Datum, Betrag und Nachweis der Kündigung. Kommt keine brauchbare Antwort, können Sie sich an die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) wenden oder Informationen des SECO zu Konsumthemen prüfen.
Bei Kartenzahlungen heisst der praktische Weg oft Beanstandung einer Kartentransaktion. In der Schweiz reklamieren Sie eine unberechtigte oder trotz Kündigung weiter belastete Zahlung in der Regel innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses bei Ihrer Bank oder beim Kartenherausgeber. Zuständig ist nicht eine separate staatliche Chargeback-Stelle, sondern in erster Linie Ihre Bank unter dem Rahmen von Visa, Mastercard und der Aufsicht der FINMA.
Das Bild ist gemischt, aber eher kritisch. Aus 8 ausgewerteten Rückmeldungen ergeben sich 2 positive, 2 neutrale und 4 negative Stimmen. Die Kündigung an sich scheint technisch möglich, doch Probleme tauchen oft danach bei Belastungen, Support-Erreichbarkeit und Rückerstattungen auf.
| Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
| Belastung nach Kündigung | 2 | Weitere Abbuchung |
| Schwer erreichbarer Support | 1 | Keine Hilfe rechtzeitig |
| Rückerstattung langsam | 1 | Verzögerte Auszahlung |
| Kündigung problemlos | 1 | Schnelle Bestätigung |
| Quelle | Bewertung | Anzahl Bewertungen |
|---|---|---|
| TrustPilot | Positiv bis negativ | 3 |
| Forum | Negativ | 2 |
| Google Reviews | Negativ | 1 |
| Neutral | 2 |
Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, sammeln Sie die Belege vor dem ersten Kündigungsklick. Bei Totaldrive sind besonders wichtig: Bildschirmfoto der Seite "Meine Abonnements", das nächste Verlängerungsdatum, die letzten Abbuchungen und ein Export Ihrer gespeicherten Dateien.
Bei einem Antrag auf Rückerstattung brauchen Sie mehr als nur den Satz "Ich habe gekündigt". Legen Sie Datum des Abschlusses, Zahlungsbetrag, Kartenende oder Store-Bestätigung und wenn möglich die Transaktionsnummer bei. So kann der Support den Fall schneller prüfen.
Nach der Kündigung speichern Sie jede Bestätigung sofort lokal. Kontrollieren Sie danach mindestens den nächsten Kartenabschluss oder das Bankkonto. Gerade weil weiterlaufende Belastungen mehrfach berichtet wurden, ist diese Nachkontrolle bei Totaldrive kein Formalismus, sondern praktische Vorsicht.
Ein häufiger Fehler ist die Kündigung im falschen Kanal. Wer das Abo über App Store oder Google Play abgeschlossen hat, aber nur im Webkonto klickt, stoppt die Store-Verlängerung oft nicht. Ergebnis: Die nächste Gebühr wird trotzdem fällig.
Der zweite Klassiker ist die verpasste Frist kurz vor der automatischen Verlängerung. Bei einem Jahresabo kann das sofort CHF 199.00 kosten. Der dritte Fehler ist fehlender Nachweis. Wenn Sie keine Bestätigungsseite und keine Support-Meldung speichern, stehen Sie bei einer Beanstandung deutlich schwächer da.
Viele gehen davon aus, dass eine Kündigung automatisch Geld zurückbringt. Bei Totaldrive ist das gerade nicht so: Für den ungenutzten Rest des laufenden Abrechnungszyklus gibt es laut Hilfeseite keine Rückerstattung. Kündigen stoppt also die nächste Verlängerung, aber nicht automatisch die laufende Periode.
Ein weiterer teurer Fehler ist das Sichern der Daten bis nach der Kündigung aufzuschieben. Weil Daten laut Bedingungen sofort gelöscht werden, kann ein kurzer Zeitgewinn beim Kündigen in einen dauerhaften Datenverlust umschlagen. Achtung, da wird’s heikel: Erst exportieren, dann kündigen.
| Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
| Webkonto | Vor der nächsten Belastung | Keine Gebühr gefunden | Einfach |
| App Store (iOS) | Vor der nächsten Belastung | Keine Gebühr gefunden | Mittel |
| Google Play (Android) | Vor der nächsten Belastung | Keine Gebühr gefunden | Mittel |
| Eingeschriebener Brief | 5 bis 10 Arbeitstage vorher | Keine Gebühr gefunden | Höher, aber guter Nachweis |
Am schnellsten ist meist das Webkonto, sofern Sie Zugriff haben und die Kündigungsseite korrekt finden. App Store und Google Play sind sinnvoll, wenn das Abo dort abgeschlossen wurde. Der eingeschriebene Brief ist langsamer, kann aber als zusätzlicher Beleg dienen, wenn es bereits Streit um Belastungen gibt.
Keine dieser Methoden kostet laut Bedingungen eine spezielle Kündigungsgebühr. Eine Vorfälligkeitsentschädigung oder Strafgebühr für vorzeitige Beendigung wurde in den Bedingungen nicht gefunden. Das Problem liegt bei Totaldrive eher bei Timing und Dokumentation als bei offiziellen Kündigungskosten.
Prüfen Sie direkt nach der Kündigung, ob eine Bestätigung auf dem Bildschirm oder per E-Mail eingegangen ist. Fehlt sie, loggen Sie sich nochmals ein und kontrollieren, ob das Abo wirklich als beendet oder nicht verlängernd angezeigt wird. Setzen Sie zusätzlich eine Kalendererinnerung auf den nächsten Belastungstag.
Danach beobachten Sie mindestens einen vollen Abrechnungszyklus lang Ihr Konto oder den Kartenabschluss. Taucht trotzdem eine neue Belastung auf, reklamieren Sie sie umgehend beim Support und halten alle Belege bereit. In der Schweiz kann eine Kartenrückbelastung bei unberechtigter Abo-Zahlung meist innert 30 Tagen nach Kartenabschluss bei der Bank beantragt werden.
Wenn Sie Totaldrive ersetzen möchten, sind für viele in der Schweiz drei Alternativen besonders naheliegend: pCloud ab CHF 4.99 pro Monat, Dropbox ab CHF 9.99 pro Monat und OneDrive ab CHF 7 pro Monat. Google Drive ist ebenfalls verbreitet und reicht von kostenlos bis CHF 12 pro Monat. Wer nur Basis-Speicher braucht, fährt mit diesen Optionen oft günstiger.
Wenn Sie zusätzlich schriftlich kündigen oder Unterlagen nachreichen möchten, verwenden Sie diese Firmenadresse:
Für die eigentliche Beendigung ist laut Hilfeseite aber vor allem das Online-Portal vorgesehen. Die Postadresse eignet sich eher als ergänzender Nachweis, wenn das Konto gesperrt ist oder wenn es nach der Kündigung Streit um weitere Abbuchungen gibt.
Schreiben Sie kurz und klar: vollständiger Name, verwendete E-Mail-Adresse im Konto, gebuchter Plan, Kündigungsdatum und die Bitte um schriftliche Bestätigung. Ergänzen Sie bei Bedarf die letzten vier Ziffern der verwendeten Karte oder die Bestellnummer, damit Totaldrive Ihr Konto schneller findet.
Wenn Sie bereits online gekündigt haben, erwähnen Sie das ausdrücklich und legen den Bildschirmfoto der Bestätigung bei. So vermeiden Sie unnötige Rückfragen und können im Streitfall besser belegen, dass Sie rechtzeitig gehandelt haben.
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