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United States

Cancellation service N°1 in France

Lettre de résiliation rédigée par un avocat spécialisé
Expéditeur
Bip&Go kündigen | Postclic
Bip&Go
BP 50
95761 Val d'Argenteuil France






Contract number:

To the attention of:
Cancellation Department – Bip&Go
BP 50
95761 Val d'Argenteuil

Subject: Contract Cancellation – Certified Email Notification

Dear Sir or Madam,

I hereby notify you of my decision to terminate contract number relating to the Bip&Go service. This notification constitutes a firm, clear and unequivocal intention to cancel the contract, effective at the earliest possible date or in accordance with the applicable contractual notice period.

I kindly request that you take all necessary measures to:

– cease all billing from the effective date of cancellation;
– confirm in writing the proper receipt of this request;
– and, where applicable, send me the final statement or balance confirmation.

This cancellation is sent to you by certified email. The sending, timestamping and integrity of the content are established, making it equivalent proof meeting the requirements of electronic evidence. You therefore have all the necessary elements to process this cancellation properly, in accordance with the applicable principles regarding written notification and contractual freedom.

In accordance with the Consumer Rights Act 2015 and data protection regulations, I also request that you:

– delete all my personal data not necessary for your legal or accounting obligations;
– close any associated personal account;
– and confirm to me the effective deletion of data in accordance with applicable rights regarding privacy protection.

I retain a complete copy of this notification as well as proof of sending.

Yours sincerely,


11/01/2026

to keep966649193710
Recipient
Bip&Go
BP 50
95761 Val d'Argenteuil , France
REF/2025GRHS4

So beenden Sie Ihr Bip&Go-Abonnement mühelos

Über Bip&Go

Bip&Go ist ein französischer Anbieter für elektronische Mautsysteme, der Autofahrern ermöglicht, Mautstellen in Frankreich und anderen europäischen Ländern ohne Anhalten zu passieren. Der Service wurde entwickelt, um den Verkehrsfluss zu verbessern und Wartezeiten an Mautstationen zu reduzieren. Mit einem kleinen elektronischen Gerät, dem sogenannten Badge, können Fahrer automatisch durch dedizierte Fahrspuren fahren, während die Mautgebühren automatisch erfasst und abgerechnet werden.

Das Unternehmen richtet sich insbesondere an Vielfahrer, Pendler und Urlauber, die regelmäßig französische Autobahnen nutzen. Bip&Go hat sich als einer der führenden Anbieter in diesem Segment etabliert und bietet seine Dienste auch für deutsche Kunden an, die häufig nach Frankreich reisen. Der Service deckt nicht nur französische Mautstraßen ab, sondern funktioniert auch in Spanien, Portugal und Italien, was ihn zu einer praktischen Lösung für grenzüberschreitende Fahrten macht.

Für deutsche Nutzer ist Bip&Go besonders interessant, wenn sie regelmäßige Fahrten nach Frankreich unternehmen, sei es geschäftlich oder privat. Der Service eliminiert die Notwendigkeit, Bargeld oder Kreditkarten an Mautstationen bereitzuhalten, und bietet eine übersichtliche monatliche Abrechnung aller Mautgebühren. Das Badge wird einfach an der Windschutzscheibe befestigt und kommuniziert automatisch mit den Mautstationen.

Geschichte und Entwicklung des Unternehmens

Bip&Go wurde als Teil der französischen Autobahninfrastruktur entwickelt und hat sich über die Jahre zu einem eigenständigen Service entwickelt. Das Unternehmen arbeitet eng mit den französischen Autobahnbetreibern zusammen und hat sein Netzwerk kontinuierlich erweitert. Die Technologie basiert auf RFID-Systemen, die eine schnelle und zuverlässige Kommunikation zwischen Fahrzeug und Mautstation ermöglichen.

In den letzten Jahren hat Bip&Go seine Dienste auch für internationale Kunden ausgebaut und bietet nun mehrsprachige Unterstützung sowie internationale Zahlungsmöglichkeiten an. Die Expansion in andere europäische Länder hat den Service für Reisende noch attraktiver gemacht, da ein einziges Badge für mehrere Länder verwendet werden kann.

Technische Funktionsweise

Das Bip&Go-System nutzt ein elektronisches Badge, das Radiowellen aussendet und empfängt. Wenn ein Fahrzeug sich einer kompatiblen Mautstation nähert, erkennt das System automatisch das Badge und öffnet die Schranke. Die Mautgebühr wird erfasst und dem Kundenkonto zugeordnet. Diese Technologie ermöglicht es Fahrern, mit bis zu 30 km/h durch die Mautstationen zu fahren, ohne vollständig anhalten zu müssen.

Abonnementpläne und Preise

Bip&Go bietet verschiedene Tarifmodelle an, die auf unterschiedliche Nutzungsprofile zugeschnitten sind. Die Preisstruktur setzt sich typischerweise aus einer monatlichen Grundgebühr und den tatsächlich angefallenen Mautkosten zusammen. Für deutsche Kunden ist es wichtig zu verstehen, dass alle Gebühren in Euro berechnet werden und die Abrechnung monatlich erfolgt.

TarifmodellMonatliche GebührBesonderheiten
Basis-Aboca. 1,70 €Ein Badge, Standardservice
Familien-Aboca. 2,50 €Mehrere Badges möglich
Business-AboIndividuellFlottenmanagement, Reporting

Zusätzlich zur monatlichen Grundgebühr fallen die tatsächlichen Mautkosten an, die je nach gefahrener Strecke variieren. Diese werden automatisch erfasst und am Monatsende in Rechnung gestellt. Die Zahlung erfolgt üblicherweise per Lastschriftverfahren oder Kreditkarte. Es ist wichtig zu beachten, dass die Preise sich ändern können und Kunden die aktuellen Konditionen auf der offiziellen Website überprüfen sollten.

Zusätzliche Kosten und Gebühren

Neben den regulären Abonnementgebühren können weitere Kosten anfallen. Bei Verlust oder Beschädigung des Badges wird eine Ersatzgebühr fällig, die typischerweise zwischen 10 und 20 Euro liegt. Auch bei verspäteter Zahlung können Mahngebühren erhoben werden. Deutsche Kunden sollten besonders auf Währungsschwankungen achten, da alle Transaktionen in Euro abgewickelt werden.

Einige Sonderdienste wie Express-Versand des Badges oder zusätzliche Badges für weitere Fahrzeuge können ebenfalls mit Extrakosten verbunden sein. Es empfiehlt sich, die vollständigen Geschäftsbedingungen sorgfältig zu lesen, um unerwartete Gebühren zu vermeiden.

Kündigungsbedingungen

Die Kündigung eines Bip&Go-Abonnements unterliegt bestimmten Bedingungen und Fristen, die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Unternehmens festgelegt sind. Für deutsche Verbraucher gelten zusätzlich die Bestimmungen des deutschen Verbraucherschutzrechts, insbesondere wenn der Vertrag aus Deutschland heraus abgeschlossen wurde. Es ist wichtig, beide Regelwerke zu berücksichtigen, um eine rechtssichere Kündigung durchzuführen.

Kündigungsfristen und Vertragslaufzeit

Bip&Go-Verträge haben in der Regel keine feste Mindestlaufzeit, was bedeutet, dass Kunden grundsätzlich jederzeit kündigen können. Allerdings muss eine Kündigungsfrist eingehalten werden, die typischerweise einen Monat beträgt. Die Kündigung muss vor dem Ende des laufenden Abrechnungszeitraums eingehen, damit sie zum nächstmöglichen Termin wirksam wird. Bei einer Kündigung am 15. eines Monats würde der Vertrag beispielsweise zum Ende des Folgemonats enden.

KündigungsaspektDetails
Kündigungsfrist1 Monat zum Monatsende
MindestlaufzeitKeine (bei Standardverträgen)
Form der KündigungSchriftlich per Einschreiben empfohlen
Rückgabe des BadgesInnerhalb von 15 Tagen nach Vertragsende

Rechtliche Grundlagen in Deutschland

Für deutsche Verbraucher, die einen Vertrag mit Bip&Go abschließen, gelten die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB). Besonders relevant ist hier das Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen gemäß § 312g BGB. Wenn der Vertrag online oder telefonisch abgeschlossen wurde, haben Verbraucher grundsätzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht, innerhalb dessen sie ohne Angabe von Gründen vom Vertrag zurücktreten können.

Nach Ablauf der Widerrufsfrist gelten die regulären Kündigungsbedingungen des Anbieters. Deutsche Verbraucher sollten sich bewusst sein, dass bei grenzüberschreitenden Verträgen sowohl französisches als auch deutsches Recht relevant sein kann. Im Zweifelsfall gilt jedoch das Recht des Landes, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, sofern dies für ihn günstiger ist.

Gründe für eine Kündigung

Kunden entscheiden sich aus verschiedenen Gründen für eine Kündigung ihres Bip&Go-Abonnements. Häufig spielt die veränderte Nutzungsfrequenz eine Rolle: Wer nicht mehr regelmäßig nach Frankreich fährt, benötigt den Service nicht mehr. Auch Unzufriedenheit mit dem Kundenservice, unerwartete Gebühren oder technische Probleme mit dem Badge können Kündigungsgründe sein.

Manche Kunden wechseln auch zu alternativen Anbietern, die möglicherweise günstigere Konditionen oder zusätzliche Funktionen bieten. In einigen Fällen erfolgt die Kündigung auch aufgrund eines Fahrzeugverkaufs oder wenn das Badge nicht mehr mit einem neuen Fahrzeug kompatibel ist. Unabhängig vom Grund ist es wichtig, die Kündigung korrekt durchzuführen, um sicherzustellen, dass keine weiteren Gebühren anfallen.

Besondere Kündigungsrechte

In bestimmten Situationen haben Kunden ein Sonderkündigungsrecht, das eine sofortige Beendigung des Vertrags ermöglicht. Dazu gehören beispielsweise erhebliche Preiserhöhungen, wesentliche Änderungen der Vertragsbedingungen oder eine Verschlechterung des Serviceangebots. Auch bei einem Umzug ins außereuropäische Ausland oder anderen Umständen, die die Nutzung des Services unmöglich machen, kann ein Sonderkündigungsrecht bestehen.

Wie man Bip&Go per Post kündigt

Die Kündigung per Post gilt als die rechtssicherste Methode, um ein Bip&Go-Abonnement zu beenden. Im Gegensatz zu telefonischen oder Online-Kündigungen bietet die schriftliche Kündigung per Einschreiben einen nachweisbaren Beleg, dass die Kündigung fristgerecht beim Unternehmen eingegangen ist. Dies ist besonders wichtig, wenn es später zu Unstimmigkeiten über den Kündigungszeitpunkt kommen sollte.

Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist

Die Kündigung per Einschreiben bietet mehrere entscheidende Vorteile. Erstens erhalten Sie einen offiziellen Nachweis über das Versanddatum, der vor Gericht als Beweis anerkannt wird. Zweitens können Sie bei einem Einschreiben mit Rückschein zusätzlich dokumentieren, dass das Schreiben tatsächlich zugestellt wurde. Dies schützt Sie vor der Behauptung des Unternehmens, die Kündigung nie erhalten zu haben.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Formwahrung. Viele Unternehmen schreiben in ihren AGB vor, dass Kündigungen schriftlich erfolgen müssen. Eine E-Mail oder ein Telefonanruf erfüllt diese Anforderung möglicherweise nicht. Mit einem postalischen Kündigungsschreiben sind Sie auf der sicheren Seite und können sicher sein, dass alle formalen Anforderungen erfüllt sind.

Darüber hinaus ermöglicht ein schriftliches Kündigungsschreiben eine klare und unmissverständliche Kommunikation. Sie können alle relevanten Informationen wie Kundennummer, Vertragsnummer und gewünschtes Vertragsende präzise angeben, ohne dass es zu Missverständnissen kommt, wie sie bei mündlichen Kündigungen auftreten können.

Notwendige Informationen für das Kündigungsschreiben

Ein vollständiges Kündigungsschreiben sollte mehrere wesentliche Elemente enthalten. Zunächst müssen Ihre persönlichen Daten angegeben werden, einschließlich vollständigem Namen und der bei Bip&Go registrierten Adresse. Die Kundennummer oder Vertragsnummer ist ebenfalls unverzichtbar, da sie eine eindeutige Zuordnung Ihrer Kündigung ermöglicht.

Das Kündigungsschreiben sollte eine klare Kündigungserklärung enthalten, die unmissverständlich Ihren Willen zum Ausdruck bringt, den Vertrag zu beenden. Geben Sie das gewünschte Vertragsende an, idealerweise unter Berücksichtigung der Kündigungsfrist. Wenn Sie sich auf ein Sonderkündigungsrecht berufen, sollten Sie dies explizit erwähnen und begründen.

Fordern Sie im Kündigungsschreiben eine schriftliche Kündigungsbestätigung an. Dies gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit und dokumentiert, dass das Unternehmen Ihre Kündigung zur Kenntnis genommen hat. Erwähnen Sie auch, dass Sie das Badge nach Vertragsende zurücksenden werden, sofern dies in den Vertragsbedingungen vorgesehen ist.

Die korrekte Versandadresse

Für die Kündigung Ihres Bip&Go-Abonnements verwenden Sie folgende offizielle Adresse:

  • Bip&Go - Service Clients, BP 50, 95761 Val d'Argenteuil Cedex

Diese Adresse ist die offizielle Kontaktadresse für den Kundenservice von Bip&Go. Die Bezeichnung "BP" steht für "Boîte Postale", was einem Postfach entspricht, während "Cedex" eine spezielle französische Postleitzahl für Geschäftskunden bezeichnet. Stellen Sie sicher, dass Sie die Adresse exakt so übernehmen, wie sie angegeben ist, um Zustellprobleme zu vermeiden.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Versand

Der erste Schritt besteht darin, Ihr Kündigungsschreiben sorgfältig zu verfassen und alle notwendigen Informationen einzuschließen. Drucken Sie das Schreiben aus und unterschreiben Sie es handschriftlich. Eine digitale Unterschrift ist bei postalischen Kündigungen nicht ausreichend. Bewahren Sie eine Kopie des Schreibens für Ihre Unterlagen auf.

Legen Sie das unterschriebene Kündigungsschreiben in einen Umschlag und adressieren Sie diesen an die oben genannte Adresse. Vergessen Sie nicht, Ihre Absenderadresse deutlich auf dem Umschlag zu vermerken. Gehen Sie dann zur Post und versenden Sie den Brief als Einschreiben mit Rückschein. Dies kostet zwar etwas mehr als ein normaler Brief, bietet aber den wichtigen rechtlichen Nachweis.

Bewahren Sie den Einlieferungsbeleg und später den Rückschein sorgfältig auf. Diese Dokumente sind Ihr Beweis dafür, dass Sie die Kündigung fristgerecht versendet und dass Bip&Go sie erhalten hat. Notieren Sie sich auch das Versanddatum, um die Kündigungsfrist im Blick zu behalten.

Digitale Unterstützung beim Versand

Für Personen, die den Weg zur Post scheuen oder sicherstellen möchten, dass ihr Kündigungsschreiben professionell formatiert ist, gibt es digitale Hilfsmittel. Dienste wie Postclic ermöglichen es, Kündigungsschreiben online zu erstellen und direkt als Einschreiben zu versenden. Der Service übernimmt den Druck, die Kuvertierung und den Versand des Schreibens.

Ein wesentlicher Vorteil solcher Dienste ist die Zeitersparnis und die Gewissheit, dass alle formalen Anforderungen erfüllt sind. Die Briefe werden professionell formatiert und nachverfolgbar versendet. Sie erhalten einen digitalen Nachweis über den Versand und können den Status Ihrer Sendung online verfolgen. Dies kann besonders praktisch sein, wenn Sie keine Zeit haben, zur Post zu gehen, oder wenn Sie sicherstellen möchten, dass keine Fehler bei der Adressierung oder Formatierung auftreten.

Solche Dienste bieten oft auch Vorlagen für verschiedene Arten von Kündigungsschreiben an, was die Erstellung erleichtert. Dennoch sollten Sie die Vorlage immer individuell anpassen und alle relevanten Informationen zu Ihrem spezifischen Vertrag einfügen.

Nach dem Versand der Kündigung

Nachdem Sie Ihre Kündigung versendet haben, sollten Sie innerhalb von ein bis zwei Wochen eine Kündigungsbestätigung von Bip&Go erhalten. Wenn diese ausbleibt, empfiehlt es sich, proaktiv beim Kundenservice nachzufragen und dabei auf Ihr Einschreiben zu verweisen. Bewahren Sie alle Korrespondenz mit dem Unternehmen auf, um im Streitfall einen vollständigen Nachweis zu haben.

Überprüfen Sie nach dem bestätigten Vertragsende Ihre Kontoauszüge, um sicherzustellen, dass keine weiteren Abbuchungen erfolgen. Falls doch noch Beträge abgebucht werden, sollten Sie umgehend Widerspruch einlegen und auf Ihre erfolgte Kündigung hinweisen. In solchen Fällen können Sie sich auch an Ihre Bank wenden, um das Lastschriftmandat zu widerrufen.

Rückgabe des Badges

Ein wichtiger Aspekt der Vertragsbeendigung ist die Rückgabe des Bip&Go-Badges. In den meisten Fällen sind Kunden verpflichtet, das Badge nach Vertragsende zurückzusenden. Die Rückgabefrist beträgt üblicherweise 15 Tage nach dem offiziellen Vertragsende. Versäumen Sie diese Frist, kann eine Gebühr für das nicht zurückgegebene Gerät erhoben werden.

Vorgehensweise bei der Rückgabe

Entfernen Sie das Badge vorsichtig von Ihrer Windschutzscheibe und verpacken Sie es sicher, um Beschädigungen während des Transports zu vermeiden. Es empfiehlt sich, das Badge in der Originalverpackung zurückzusenden, falls Sie diese noch haben. Wenn nicht, verwenden Sie eine gepolsterte Versandtasche oder einen stabilen Karton mit ausreichend Polstermaterial.

Legen Sie dem Paket eine kurze Notiz mit Ihrer Kundennummer und dem Hinweis bei, dass es sich um die Rückgabe nach Vertragsbeendigung handelt. Versenden Sie das Paket idealerweise ebenfalls als versicherte Sendung mit Sendungsverfolgung, um nachweisen zu können, dass Sie das Badge fristgerecht zurückgeschickt haben. Die Versandkosten müssen in der Regel vom Kunden getragen werden, es sei denn, die AGB sehen etwas anderes vor.

Kundenbewertungen und Tipps

Die Erfahrungen von Kunden mit Bip&Go und insbesondere mit dem Kündigungsprozess variieren erheblich. Einige Nutzer berichten von einem reibungslosen Ablauf, bei dem die Kündigung problemlos akzeptiert und das Konto zeitnah geschlossen wurde. Andere Kunden haben jedoch Schwierigkeiten erlebt, insbesondere wenn es um die Kommunikation mit dem französischen Kundenservice oder um unerwartete Gebühren nach der Kündigung ging.

Häufige Herausforderungen bei der Kündigung

Eine der häufigsten Beschwerden betrifft die Sprachbarriere. Da Bip&Go ein französisches Unternehmen ist, erfolgt die Kommunikation oft auf Französisch, was für deutsche Kunden problematisch sein kann. Zwar bietet das Unternehmen auch englischsprachigen Support an, jedoch kann es zu Missverständnissen kommen, insbesondere bei komplexeren Anliegen.

Ein weiteres Problem, von dem Kunden berichten, sind Verzögerungen bei der Bearbeitung der Kündigung. Obwohl die Kündigungsfrist klar definiert ist, kommt es vor, dass die Bearbeitung länger dauert als erwartet. In solchen Fällen werden möglicherweise noch Gebühren für einen weiteren Monat abgebucht, was zu Frustration führt. Hier zeigt sich der Wert eines Einschreibens mit Rückschein, da damit der Zugang der Kündigung eindeutig nachgewiesen werden kann.

Einige Kunden berichten auch von Problemen mit der Rückgabe des Badges. Unklarheiten darüber, wohin das Gerät geschickt werden soll, oder Behauptungen seitens des Unternehmens, das Badge nicht erhalten zu haben, können zu zusätzlichen Gebühren führen. Daher ist es wichtig, auch die Rückgabe des Badges nachverfolgbar zu versenden und einen Nachweis aufzubewahren.

Positive Erfahrungen und Best Practices

Auf der anderen Seite gibt es auch zahlreiche Kunden, die positive Erfahrungen mit der Kündigung gemacht haben. Diese Nutzer betonen oft, dass eine klare und vollständige Kommunikation der Schlüssel zum Erfolg ist. Wer alle notwendigen Informationen in der Kündigung angibt, die Fristen einhält und alle Schritte dokumentiert, hat in der Regel keine Probleme.

Viele zufriedene Kunden empfehlen, die Kündigung frühzeitig einzureichen, also nicht erst kurz vor Ablauf der Kündigungsfrist. Dies gibt dem Unternehmen ausreichend Zeit zur Bearbeitung und verringert das Risiko, dass noch eine weitere monatliche Gebühr abgebucht wird. Auch der Tipp, alle Kommunikation schriftlich zu führen und Kopien aufzubewahren, wird häufig gegeben.

Praktische Ratschläge für eine erfolgreiche Kündigung

Basierend auf den Erfahrungen zahlreicher Kunden lassen sich einige bewährte Vorgehensweisen ableiten. Erstens: Informieren Sie sich im Vorfeld gründlich über die Vertragsbedingungen und Kündigungsfristen. Lesen Sie die AGB sorgfältig durch und notieren Sie sich alle relevanten Informationen. Dies hilft Ihnen, Fehler zu vermeiden und sicherzustellen, dass Ihre Kündigung alle erforderlichen Elemente enthält.

Zweitens: Dokumentieren Sie jeden Schritt des Kündigungsprozesses. Machen Sie Kopien aller Schreiben, bewahren Sie Versandbelege auf und notieren Sie sich Daten und Uhrzeiten von Telefonaten oder anderen Kontakten mit dem Unternehmen. Diese Dokumentation kann im Streitfall entscheidend sein.

Drittens: Seien Sie proaktiv in der Nachverfolgung. Warten Sie nicht passiv auf eine Kündigungsbestätigung, sondern fragen Sie nach, wenn diese nicht innerhalb der erwarteten Zeit eintrifft. Je früher Sie potenzielle Probleme erkennen, desto einfacher lassen sie sich lösen.

Viertens: Überprüfen Sie Ihre Bankkonten regelmäßig nach dem Kündigungstermin. Sollten dennoch Abbuchungen erfolgen, reagieren Sie sofort und fordern Sie die Erstattung unter Verweis auf Ihre erfolgte Kündigung. Bei wiederholten unberechtigten Abbuchungen können Sie auch Ihre Bank anweisen, das Lastschriftmandat zu widerrufen.

Alternativen zu Bip&Go

Für Kunden, die mit Bip&Go unzufrieden sind oder einfach nach Alternativen suchen, gibt es mehrere andere Anbieter von elektronischen Mautsystemen. Einige französische Autobahngesellschaften bieten eigene Badge-Systeme an, die ähnlich funktionieren. Auch gibt es europaweite Anbieter, die Mautsysteme für mehrere Länder unter einem Dach vereinen.

Bevor Sie zu einem anderen Anbieter wechseln, sollten Sie die Konditionen sorgfältig vergleichen. Achten Sie auf monatliche Gebühren, Kündigungsfristen, die Abdeckung verschiedener Länder und zusätzliche Kosten. Lesen Sie auch Kundenbewertungen, um einen Eindruck von der Servicequalität und möglichen Problemen zu bekommen.

Verbraucherschutz und rechtliche Unterstützung

Sollten Sie bei der Kündigung Ihres Bip&Go-Abonnements auf erhebliche Schwierigkeiten stoßen oder das Unternehmen weigert sich, Ihre Kündigung anzuerkennen, können Sie sich an Verbraucherschutzorganisationen wenden. In Deutschland bieten Verbraucherzentralen kostenlose oder kostengünstige Beratung bei Vertragsproblemen an. Sie können auch helfen, Ihre Rechte gegenüber ausländischen Unternehmen durchzusetzen.

Bei grenzüberschreitenden Verbraucherproblemen innerhalb der EU kann auch das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland hilfreich sein. Diese Organisation unterstützt deutsche Verbraucher bei Streitigkeiten mit Unternehmen in anderen EU-Ländern und kann bei der Kommunikation und Konfliktlösung vermitteln.

In besonders hartnäckigen Fällen, etwa wenn trotz nachweislich erfolgter Kündigung weiterhin Gebühren abgebucht werden, kann auch rechtlicher Beistand notwendig werden. Viele Rechtsschutzversicherungen decken solche Fälle ab. Alternativ können Sie sich an einen auf Verbraucherrecht spezialisierten Anwalt wenden, der Sie über Ihre Möglichkeiten berät und gegebenenfalls rechtliche Schritte einleitet.

Die Kündigung eines Bip&Go-Abonnements erfordert Sorgfalt und die Einhaltung bestimmter Formalitäten, ist aber grundsätzlich unkompliziert, wenn Sie die richtigen Schritte befolgen. Die postalische Kündigung per Einschreiben bietet die größte Rechtssicherheit und schützt Sie vor späteren Unstimmigkeiten. Mit der richtigen Vorbereitung, vollständigen Unterlagen und einer nachverfolgbaren Versandmethode steht einer erfolgreichen Vertragsbeendigung nichts im Wege. Behalten Sie alle Fristen im Blick, dokumentieren Sie jeden Schritt und zögern Sie nicht, bei Problemen professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

FAQ

Das Bip&Go-System funktioniert über ein kleines elektronisches Gerät, das als Badge bezeichnet wird und an der Windschutzscheibe des Fahrzeugs befestigt wird. Autofahrer können damit Mautstellen in Frankreich und anderen europäischen Ländern wie Spanien, Portugal und Italien ohne Anhalten passieren. Die Vorteile für Vielfahrer sind erheblich: Es gibt keine Wartezeiten an Mautstationen, da die Gebühren automatisch erfasst und abgerechnet werden. Dies verbessert den Verkehrsfluss und spart Zeit, insbesondere für Pendler und Urlauber, die regelmäßig reisen.

Die Nutzung von Bip&Go ist mit einer monatlichen Gebühr verbunden, die die Kosten für die Mautgebühren abdeckt. Diese Gebühren variieren je nach Nutzung und den durchfahrenen Mautstrecken. Es fallen keine zusätzlichen Kosten für die Nutzung des Badges an, und die Abrechnung erfolgt übersichtlich und transparent, sodass Nutzer jederzeit einen Überblick über ihre Mautausgaben haben.

Um Ihr Bip&Go-Abonnement zu kündigen, müssen Sie einen schriftlichen Antrag per Einschreiben an Bip&Go senden. Stellen Sie sicher, dass Sie alle erforderlichen Informationen, wie Ihre Kundennummer und die Gründe für die Kündigung, angeben. Beachten Sie, dass eine Kündigung nur auf diesem Weg akzeptiert wird, um sicherzustellen, dass Ihr Antrag ordnungsgemäß bearbeitet wird.

Das Bip&Go-System ist nicht nur in Frankreich, sondern auch in mehreren anderen europäischen Ländern verfügbar. Dazu gehören Spanien, Portugal und Italien. Dies macht Bip&Go zu einer praktischen Lösung für Autofahrer, die häufig grenzüberschreitend reisen und die Mautgebühren in diesen Ländern effizient abwickeln möchten.

Die Mautabrechnung bei Bip&Go erfolgt automatisch, sobald Sie mit Ihrem Fahrzeug durch eine Mautstelle fahren. Das Badge kommuniziert über RFID-Technologie mit den Mautstationen, und die Gebühren werden direkt erfasst. Am Ende des Monats erhalten Sie eine detaillierte Abrechnung, die alle durchfahrenen Mautstrecken und die entsprechenden Gebühren auflistet. Dies ermöglicht eine einfache Nachverfolgung Ihrer Ausgaben.