
Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany

Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Stattauto München
Pelkovenstraße 25
81667 München
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Stattauto München. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
15/01/2026
So beenden Sie Ihre Mitgliedschaft bei Stattauto München
Über Stattauto München
Stattauto München ist ein etablierter Carsharing-Anbieter in der bayerischen Landeshauptstadt, der sich seit seiner Gründung auf flexible und nachhaltige Mobilitätslösungen spezialisiert hat. Das Unternehmen bietet seinen Mitgliedern Zugang zu einer Fahrzeugflotte, die an verschiedenen Stationen im Stadtgebiet München verteilt ist. Anders als bei klassischen Autovermietungen zahlen Nutzer bei Stattauto München nur für die tatsächliche Nutzungszeit und die gefahrenen Kilometer, was das Konzept besonders für Gelegenheitsfahrer attraktiv macht.
Der Service richtet sich primär an Stadtbewohner, die kein eigenes Auto besitzen möchten, aber dennoch nicht auf individuelle Mobilität verzichten wollen. Die Fahrzeuge können stundenweise oder tageweise gebucht werden und umfassen verschiedene Kategorien von Kleinwagen bis zu Transportern. Stattauto München positioniert sich dabei als umweltfreundliche Alternative zum privaten PKW-Besitz und trägt zur Reduzierung des innerstädtischen Verkehrsaufkommens bei.
Die rechtliche Grundlage für die Nutzung bildet ein Mitgliedschaftsvertrag zwischen dem Kunden und der Stattauto GmbH. Der eingetragene Firmensitz und die offizielle Adresse für rechtliche Mitteilungen lautet:
- Pelkovenstraße 25, 81667 München
Diese Adresse ist besonders wichtig für alle formellen Kommunikationen, einschließlich Kündigungen, da sie die rechtlich verbindliche Kontaktadresse des Unternehmens darstellt. Bei allen schriftlichen Mitteilungen an Stattauto München sollte diese Adresse verwendet werden, um sicherzustellen, dass die Dokumente die zuständige Stelle erreichen.
Geschäftsmodell und Zielgruppe
Das Geschäftsmodell von Stattauto München basiert auf dem Prinzip des stationsbasierten Carsharings. Im Gegensatz zu Free-Floating-Anbietern müssen die Fahrzeuge an festgelegten Stationen abgeholt und zurückgegeben werden. Dies bietet den Vorteil, dass Nutzer immer wissen, wo sie ein verfügbares Fahrzeug finden können, erfordert aber auch eine gewisse Vorausplanung. Die Zielgruppe umfasst hauptsächlich umweltbewusste Stadtbewohner, Studenten, Berufspendler mit gelegentlichem Fahrzeugbedarf sowie Familien, die ihr Auto abschaffen möchten.
Serviceumfang und Leistungen
Zum Leistungsumfang von Stattauto München gehören neben der reinen Fahrzeugnutzung auch alle Nebenkosten wie Versicherung, Kraftstoff, Wartung und Reinigung. Mitglieder erhalten eine Zugangskarte oder nutzen eine App zur Fahrzeugreservierung und -öffnung. Die Fahrzeugpalette wird regelmäßig erneuert und umfasst verschiedene Modelle für unterschiedliche Nutzungsszenarien. Von kleinen Stadtautos für Kurzstrecken bis zu größeren Fahrzeugen für Umzüge oder Familienausflüge ist das Angebot breit gefächert.
Abonnementpläne und Preise
Die Preisstruktur bei Stattauto München setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen und unterscheidet sich je nach gewähltem Tarif und Nutzungsintensität. Grundsätzlich besteht das Preismodell aus einer einmaligen Aufnahmegebühr, einer monatlichen Grundgebühr und nutzungsabhängigen Kosten, die sich aus Zeitpreis und Kilometerpreis zusammensetzen.
Tarifmodelle im Überblick
Stattauto München bietet verschiedene Tarifoptionen an, die auf unterschiedliche Nutzungsprofile zugeschnitten sind. Die Tarife unterscheiden sich hauptsächlich in der Höhe der monatlichen Grundgebühr und den damit verbundenen Konditionen für die Fahrzeugnutzung. Vielfahrer profitieren von Tarifen mit höherer Grundgebühr aber günstigeren Nutzungspreisen, während Gelegenheitsnutzer mit niedrigeren Grundgebühren und etwas höheren Nutzungskosten besser bedient sind.
| Tarifkomponente | Basis-Tarif | Intensiv-Tarif |
|---|---|---|
| Aufnahmegebühr | Einmalig ca. 50-100 € | Einmalig ca. 50-100 € |
| Monatliche Grundgebühr | Ca. 5-10 € | Ca. 15-25 € |
| Stundenpreis (Kleinwagen) | Ca. 2-3 € | Ca. 1,50-2,50 € |
| Kilometerpreis | Ca. 0,25-0,35 € | Ca. 0,20-0,30 € |
Die angegebenen Preise sind Richtwerte und können je nach aktueller Preisgestaltung variieren. Zusätzlich gibt es oft Sondertarife für bestimmte Zielgruppen wie Studenten, Senioren oder Firmenkunden. Die genauen Konditionen sind in den jeweils gültigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Preislisten festgelegt, die auf der Website des Anbieters einsehbar sind.
Zusätzliche Kosten und Gebühren
Neben den regulären Nutzungskosten können weitere Gebühren anfallen. Dazu gehören Strafgebühren bei verspäteter Rückgabe, Kosten für Verschmutzungen im Fahrzeug, die über das normale Maß hinausgehen, oder Gebühren für nicht gemeldete Schäden. Auch bei Verstößen gegen die Nutzungsbedingungen, wie beispielsweise Rauchen im Fahrzeug, können zusätzliche Kosten entstehen. Eine Kaution wird in der Regel bei der Anmeldung hinterlegt und nach Vertragsende zurückerstattet.
Abrechnungssystem
Die Abrechnung erfolgt üblicherweise monatlich über das hinterlegte Zahlungsmittel, meist per Lastschriftverfahren. Mitglieder erhalten eine detaillierte Aufstellung aller Fahrten mit Angabe von Datum, Uhrzeit, Fahrzeugtyp, Fahrtdauer und gefahrenen Kilometern. Diese transparente Abrechnung ermöglicht eine genaue Kostenkontrolle und hilft bei der Entscheidung, ob das Carsharing-Modell langfristig die passende Mobilitätslösung darstellt.
Kündigungsbedingungen
Die Kündigung einer Mitgliedschaft bei Stattauto München unterliegt bestimmten vertraglichen und gesetzlichen Regelungen, die sowohl in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Unternehmens als auch im deutschen Vertragsrecht verankert sind. Eine sorgfältige Beachtung dieser Bedingungen ist essentiell, um die Mitgliedschaft fristgerecht und rechtswirksam zu beenden.
Kündigungsfristen und Vertragslaufzeit
Die reguläre Kündigungsfrist bei Stattauto München beträgt in der Regel einen Monat zum Monatsende. Dies bedeutet, dass eine Kündigung, die bis zum letzten Tag eines Monats beim Unternehmen eingeht, zum Ende des folgenden Monats wirksam wird. Beispielsweise würde eine am 15. März eingereichte Kündigung die Mitgliedschaft zum 30. April beenden. Bei Verträgen mit Mindestlaufzeit gelten abweichende Regelungen, die eine Kündigung erst nach Ablauf der vereinbarten Mindestvertragsdauer ermöglichen.
| Vertragsart | Kündigungsfrist | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Standardvertrag | 1 Monat zum Monatsende | Keine Mindestlaufzeit |
| Vertrag mit Mindestlaufzeit | 1 Monat zum Monatsende | Erst nach Ablauf der Mindestlaufzeit |
| Außerordentliche Kündigung | Fristlos bei wichtigem Grund | Begründung erforderlich |
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Nach deutschem Vertragsrecht ist für die Kündigung eines Dauerschuldverhältnisses, wie es die Mitgliedschaft bei einem Carsharing-Dienst darstellt, grundsätzlich die Schriftform erforderlich. Dies bedeutet, dass eine Kündigung per E-Mail oder telefonisch in den meisten Fällen nicht ausreichend ist. Die Schriftform dient dem Schutz beider Vertragsparteien und schafft Rechtssicherheit über den Zeitpunkt und Inhalt der Kündigungserklärung.
Gemäß § 126 BGB ist für die Schriftform eine eigenhändige Unterschrift erforderlich. Bei Kündigungen empfiehlt sich zusätzlich der Versand per Einschreiben mit Rückschein, um einen Nachweis über den Zugang der Kündigungserklärung zu haben. Der Zugang ist nach deutschem Recht entscheidend für die Fristwahrung – die Kündigung muss innerhalb der Kündigungsfrist beim Empfänger eingehen, nicht nur abgesendet werden.
Außerordentliche Kündigung
Neben der ordentlichen Kündigung besteht unter bestimmten Umständen auch die Möglichkeit einer außerordentlichen, fristlosen Kündigung. Diese setzt einen wichtigen Grund voraus, der es dem kündigenden Vertragspartner unzumutbar macht, den Vertrag bis zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist fortzusetzen. Mögliche Gründe können erhebliche Vertragsverletzungen durch den Anbieter, wiederholte Nichtverfügbarkeit von Fahrzeugen trotz Reservierung oder schwerwiegende Mängel am Service sein.
Eine außerordentliche Kündigung muss schriftlich erfolgen und den wichtigen Grund detailliert darlegen. Es empfiehlt sich, zuvor eine Abmahnung auszusprechen und dem Anbieter die Möglichkeit zur Abhilfe zu geben, es sei denn, dies ist unzumutbar oder offensichtlich aussichtslos. Die Beweislast für das Vorliegen eines wichtigen Grundes liegt beim Kündigenden.
Rückgabe von Zugangsmitteln
Mit der Kündigung verbunden ist die Verpflichtung zur Rückgabe aller ausgehändigten Zugangsmittel wie Chipkarten, Schlüssel oder sonstige Identifikationsmedien. Die Modalitäten der Rückgabe sollten im Kündigungsschreiben geklärt oder beim Anbieter erfragt werden. Üblicherweise sind die Zugangsmittel bis zum Ende der Mitgliedschaft oder innerhalb einer kurzen Frist danach zurückzugeben. Bei nicht fristgerechter Rückgabe können Gebühren anfallen oder die hinterlegte Kaution einbehalten werden.
Offene Forderungen und Schlussabrechnung
Vor Wirksamwerden der Kündigung müssen alle offenen Forderungen beglichen werden. Dies umfasst sowohl reguläre Nutzungsgebühren als auch eventuelle Zusatzkosten oder Strafgebühren. Der Anbieter erstellt nach Beendigung der Mitgliedschaft eine Schlussabrechnung, die alle bis zum Kündigungszeitpunkt angefallenen Kosten auflistet. Die hinterlegte Kaution wird nach Prüfung eventueller Schadensfälle und Begleichung aller offenen Posten zurückerstattet.
Wie man Stattauto München per Post kündigt
Die postalische Kündigung ist der rechtlich sicherste und empfehlenswerteste Weg, um eine Mitgliedschaft bei Stattauto München zu beenden. Im Gegensatz zu digitalen Kommunikationswegen bietet die Kündigung per Brief eindeutige rechtliche Vorteile und entspricht den formalen Anforderungen des deutschen Vertragsrechts vollumfänglich.
Warum die postalische Kündigung die beste Wahl ist
Die Kündigung per Post, insbesondere per Einschreiben mit Rückschein, bietet mehrere entscheidende Vorteile. Erstens erfüllt sie zweifelsfrei die gesetzliche Schriftformerfordernis, da das Dokument mit einer eigenhändigen Unterschrift versehen ist. Zweitens liefert das Einschreiben einen rechtssicheren Nachweis über den Versand und bei Wahl der Option "Rückschein" auch über den Zugang beim Empfänger. Dieser Nachweis ist besonders wichtig, falls es später zu Unstimmigkeiten über den Kündigungszeitpunkt kommen sollte.
Im Vergleich zu E-Mails, die möglicherweise im Spam-Ordner landen oder deren Zugang bestritten werden kann, oder Telefonanrufen, die keine Dokumentation hinterlassen, bietet der Postweg maximale Rechtssicherheit. Auch Online-Formulare, sofern überhaupt angeboten, können technische Probleme aufweisen oder ihre Übermittlung kann später schwer nachweisbar sein. Die klassische Briefpost mag altmodisch erscheinen, ist aber in rechtlicher Hinsicht nach wie vor der Goldstandard.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur postalischen Kündigung
Der Prozess der postalischen Kündigung lässt sich in mehrere klar definierte Schritte unterteilen, die sorgfältig befolgt werden sollten, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
Vorbereitung des Kündigungsschreibens
Das Kündigungsschreiben sollte alle wesentlichen Informationen enthalten, die für eine eindeutige Identifikation des Vertrags und der kündigenden Person notwendig sind. Dazu gehören der vollständige Name und die Anschrift des Mitglieds, die Mitgliedsnummer oder Kundennummer, das Datum des Schreibens sowie eine klare Kündigungserklärung. Es empfiehlt sich, das gewünschte Kündigungsdatum explizit zu nennen oder alternativ die Formulierung "zum nächstmöglichen Zeitpunkt" zu verwenden.
Wichtige Elemente eines vollständigen Kündigungsschreibens sind die Bitte um eine schriftliche Kündigungsbestätigung, die Angabe einer Kontoverbindung für die Rückerstattung der Kaution sowie Hinweise zur Rückgabe von Zugangsmitteln. Das Schreiben muss eigenhändig unterschrieben werden – eine digitale Unterschrift oder ein Scan genügt bei der postalischen Kündigung nicht, da das Original verschickt wird.
Adressierung und Versand
Das fertige Kündigungsschreiben muss an die offizielle Geschäftsadresse von Stattauto München adressiert werden:
- Pelkovenstraße 25, 81667 München
Diese Adresse ist die rechtlich verbindliche Kontaktadresse für formelle Mitteilungen und Kündigungen. Es ist wichtig, genau diese Adresse zu verwenden und nicht etwa eine Filialadresse oder eine Postfachadresse, sofern diese nicht ausdrücklich in den AGB als Kündigungsadresse genannt ist. Der Umschlag sollte klar und deutlich beschriftet sein, idealerweise mit einem Hinweis wie "Kündigung" im Betreff, um eine schnelle interne Weiterleitung zu gewährleisten.
Versandart und Nachweisführung
Für den Versand ist die Wahl eines Einschreibens dringend zu empfehlen. Die Deutsche Post bietet verschiedene Einschreiben-Optionen an, wobei das "Einschreiben Rückschein" die höchste Beweiskraft bietet. Bei dieser Versandart erhält der Absender nicht nur eine Bestätigung über die Aufgabe des Briefes, sondern auch einen unterschriebenen Rückschein, der den Zugang beim Empfänger dokumentiert. Alternativ kann auch ein "Einschreiben Einwurf" gewählt werden, bei dem der Postbote den Einwurf dokumentiert.
Die Versandbelege und gegebenenfalls der Rückschein sollten sorgfältig aufbewahrt werden, idealerweise zusammen mit einer Kopie des Kündigungsschreibens. Diese Dokumente dienen als Nachweis, falls es später zu Unstimmigkeiten über die fristgerechte Kündigung kommen sollte. Empfehlenswert ist es, die Unterlagen mindestens bis zur Rückerstattung der Kaution und dem Erhalt der Schlussabrechnung aufzubewahren.
Digitale Unterstützung beim postalischen Versand
Für diejenigen, die den Aufwand des persönlichen Gangs zur Post scheuen oder eine effizientere Lösung suchen, bieten moderne Dienstleister wie Postclic eine praktische Alternative. Solche Services ermöglichen es, Kündigungsschreiben digital zu erstellen und diese dann automatisiert als physischen Brief mit Sendungsverfolgung versenden zu lassen. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und der Bequemlichkeit, da der gesamte Prozess von zu Hause aus abgewickelt werden kann.
Postclic und ähnliche Dienste übernehmen das Drucken, Kuvertieren und Versenden des Schreibens als Einschreiben. Nutzer erhalten einen digitalen Nachweis über den Versand und können den Status der Sendung online verfolgen. Dies verbindet die rechtliche Sicherheit des postalischen Weges mit der Bequemlichkeit digitaler Prozesse. Zudem sorgen solche Dienste für eine professionelle Formatierung und stellen sicher, dass alle rechtlich relevanten Elemente im Schreiben enthalten sind.
Nach dem Versand: Was zu beachten ist
Nach dem Versand des Kündigungsschreibens sollte innerhalb von zwei bis drei Wochen eine Kündigungsbestätigung von Stattauto München eingehen. Falls diese ausbleibt, ist es ratsam, beim Kundenservice nachzufragen und auf den bereits erfolgten Versand per Einschreiben hinzuweisen. Die Versandbelege dienen hier als Nachweis. In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass ein Brief verloren geht – dann sollte umgehend ein erneutes Kündigungsschreiben versendet werden, wiederum per Einschreiben.
Parallel zur Kündigung sollten keine weiteren Buchungen mehr vorgenommen werden, um die Schlussabrechnung nicht unnötig zu verkomplizieren. Bereits bestehende Reservierungen für Zeiträume nach dem Kündigungsdatum sollten storniert werden. Die Zugangskarte sollte nicht mehr verwendet werden, aber erst nach Aufforderung oder gemäß den Anweisungen in der Kündigungsbestätigung zurückgesendet werden.
Kundenbewertungen und Tipps
Die Erfahrungen von Nutzern mit Stattauto München fallen unterschiedlich aus und reichen von sehr positiven Bewertungen bis zu kritischen Stimmen. Ein umfassendes Bild der Kundenzufriedenheit hilft dabei, realistische Erwartungen zu entwickeln und potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen.
Häufige Gründe für eine Kündigung
Verschiedene Faktoren führen dazu, dass Mitglieder ihre Mitgliedschaft bei Stattauto München beenden möchten. Ein häufiger Grund ist die veränderte Lebenssituation: Ein Umzug in eine andere Stadt, die Anschaffung eines eigenen Fahrzeugs oder eine neue berufliche Situation, die ein eigenes Auto erfordert oder keines mehr benötigt, machen das Carsharing-Angebot überflüssig. Diese Kündigungen erfolgen in der Regel reibungslos, da sie auf persönlichen Veränderungen basieren und nicht auf Unzufriedenheit mit dem Service.
Ein weiterer Kündigungsgrund ist die mangelnde Verfügbarkeit von Fahrzeugen zu den gewünschten Zeiten. Besonders zu Stoßzeiten oder an Wochenenden kann es vorkommen, dass alle Fahrzeuge ausgebucht sind, was die Flexibilität einschränkt, die Carsharing eigentlich bieten soll. Manche Nutzer stellen auch fest, dass die Kosten bei regelmäßiger Nutzung höher ausfallen als erwartet und ein eigenes Auto oder alternative Mobilitätslösungen wirtschaftlicher wären.
Unzufriedenheit mit dem Zustand der Fahrzeuge ist ebenfalls ein Kündigungsgrund. Verschmutzte Innenräume, technische Mängel oder unzureichende Wartung können das Nutzererlebnis erheblich beeinträchtigen. Auch Probleme mit der Buchungstechnik, nicht funktionierende Zugangsmedien oder schwer erreichbarer Kundenservice werden als Kündigungsgründe genannt. In selteneren Fällen führen Streitigkeiten über Schadensfälle oder ungerechtfertigte Gebühren zur Beendigung der Mitgliedschaft.
Positive Nutzererfahrungen
Trotz der genannten Kündigungsgründe gibt es auch zahlreiche zufriedene Nutzer, die das Angebot von Stattauto München schätzen. Viele heben die Kostenersparnis gegenüber einem eigenen Auto hervor, insbesondere wenn das Fahrzeug nur gelegentlich benötigt wird. Die Entlastung von Wartung, Versicherung und allen administrativen Aufgaben rund um ein eigenes Fahrzeug wird als großer Vorteil wahrgenommen.
Die Vielfalt der verfügbaren Fahrzeugtypen ermöglicht es, für jeden Anlass das passende Auto zu wählen – vom Kleinwagen für den Stadtbummel bis zum Transporter für den Möbelkauf. Die festen Stationen werden von manchen Nutzern als Vorteil gesehen, da sie Planungssicherheit bieten und die Fahrzeuge in der Regel an gut erreichbaren Orten stehen. Der lokale Bezug und die Verwurzelung in München werden ebenfalls positiv erwähnt, ebenso wie der Beitrag zum Umweltschutz durch geteilte Mobilität.
Praktische Tipps für Mitglieder
Für eine positive Erfahrung mit Stattauto München empfiehlt es sich, einige praktische Hinweise zu beachten. Eine frühzeitige Buchung, besonders für Wochenenden und Feiertage, erhöht die Chance, das gewünschte Fahrzeug zu bekommen. Es lohnt sich, mehrere Stationen in der Nähe zu kennen, um flexibel auf Verfügbarkeiten reagieren zu können.
Bei der Fahrzeugübernahme sollte stets eine gründliche Kontrolle auf Schäden und Sauberkeit erfolgen. Festgestellte Mängel sollten sofort über die App oder den Kundenservice gemeldet werden, um nicht später dafür verantwortlich gemacht zu werden. Gleiches gilt für das Fahrzeuginnere – Fotos vor Fahrtantritt können im Streitfall hilfreich sein. Der Tankstand sollte notiert werden, um die korrekte Abrechnung überprüfen zu können.
Eine regelmäßige Überprüfung der Abrechnungen hilft, Fehler frühzeitig zu erkennen und zu reklamieren. Wer feststellt, dass die Nutzung deutlich höher oder niedriger als erwartet ausfällt, sollte prüfen, ob ein Tarifwechsel sinnvoll ist. Viele Anbieter ermöglichen eine Anpassung des Tarifs an das tatsächliche Nutzungsverhalten. Auch ein Vergleich mit anderen Carsharing-Anbietern in München kann sich lohnen, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.
Tipps für einen reibungslosen Kündigungsprozess
Wer sich zur Kündigung entschieden hat, sollte einige Punkte beachten, um den Prozess möglichst problemlos zu gestalten. Eine rechtzeitige Kündigung unter Berücksichtigung der Kündigungsfristen vermeidet unnötige Zusatzkosten. Es empfiehlt sich, die Kündigung nicht auf den letzten Drücker zu versenden, sondern einige Tage Puffer einzuplanen, falls es zu Verzögerungen beim Postversand kommt.
Vor der Kündigung sollten alle offenen Buchungen storniert und die letzte Fahrt abgeschlossen sein. Es ist ratsam, das Konto auf offene Forderungen zu prüfen und diese zu begleichen, um Verzögerungen bei der Rückerstattung der Kaution zu vermeiden. Die Kontaktdaten sollten aktuell sein, damit die Kündigungsbestätigung und die Schlussabrechnung zugestellt werden können.
Nach Erhalt der Kündigungsbestätigung sollte diese sorgfältig geprüft werden, insbesondere das bestätigte Enddatum der Mitgliedschaft. Falls Unstimmigkeiten bestehen, ist eine umgehende Klärung wichtig. Die Rückgabe der Zugangsmittel sollte fristgerecht und nachweisbar erfolgen, am besten ebenfalls per Einschreiben oder persönlich gegen Quittung, sofern diese Option angeboten wird.
Alternativen nach der Kündigung
Nach der Kündigung bei Stattauto München stehen verschiedene Mobilitätsalternativen zur Verfügung. Andere Carsharing-Anbieter in München wie DriveNow, ShareNow oder MILES bieten teilweise unterschiedliche Konzepte und Preismodelle, die besser zu den individuellen Bedürfnissen passen könnten. Free-Floating-Anbieter bieten mehr Flexibilität bei der Fahrzeugrückgabe, erfordern aber auch mehr Spontaneität bei der Fahrzeugsuche.
Für gelegentliche Fahrten können auch klassische Autovermietungen eine Option sein, insbesondere für längere Fahrten oder Urlaubsreisen. Der öffentliche Nahverkehr in München ist gut ausgebaut und stellt für viele Alltagswege eine praktische Alternative dar. Kombinationsmodelle aus ÖPNV-Nutzung und gelegentlichem Carsharing oder Mietwagen können oft die kostengünstigste und flexibelste Lösung darstellen.
Für diejenigen, die feststellen, dass sie doch regelmäßiger ein Auto benötigen, kann auch die Anschaffung eines eigenen Fahrzeugs oder eines Fahrzeugs im Privatleasing in Betracht kommen. Eine ehrliche Kosten-Nutzen-Analyse unter Berücksichtigung aller Faktoren wie Anschaffung, Versicherung, Wartung, Steuern und Wertverlust hilft bei der Entscheidungsfindung. Auch E-Bikes, E-Scooter oder andere Mikromobilitätslösungen können für bestimmte Streckenprofile eine sinnvolle Ergänzung oder Alternative darstellen.