Cancellation service #1 in Germany
Dear Sir or Madam,
I hereby notify you of my decision to terminate the contract relating to the Amazon Kreditkarte service.
This notification constitutes a firm, clear and unequivocal intention to cancel the contract, effective at the earliest possible date or in accordance with the applicable contractual period.
Please take all necessary measures to:
– cease all billing from the effective date of cancellation;
– confirm in writing the proper processing of this request;
– and, if applicable, send me the final statement or balance confirmation.
This cancellation is addressed to you by certified e-mail. The sending, timestamping and content integrity are established, making it a probative document meeting electronic proof requirements. You therefore have all the necessary elements to proceed with regular processing of this cancellation, in accordance with applicable principles regarding written notification and contractual freedom.
In accordance with personal data protection rules, I also request:
– deletion of all my data not necessary for your legal or accounting obligations;
– closure of any associated personal account;
– and confirmation of actual data deletion according to applicable privacy rights.
I retain a complete copy of this notification as well as proof of sending.
So kündigen Sie Ihre Amazon Kreditkarte erfolgreich
Über Amazon Kreditkarte
Die Amazon Kreditkarte ist ein spezialisiertes Finanzprodukt, das in Kooperation zwischen Amazon und der Landesbank Berlin (LBB) angeboten wird. Diese Kreditkarte richtet sich primär an Kunden, die regelmäßig bei Amazon einkaufen und von attraktiven Bonusprogrammen profitieren möchten. Mit der Karte sammeln Inhaber Punkte bei jedem Einkauf, die später in Amazon-Gutscheine umgewandelt werden können. Die Visa-Karte kann sowohl online als auch im stationären Handel weltweit eingesetzt werden.
Das Besondere an der Amazon Kreditkarte ist das gestaffelte Punktesystem: Für Einkäufe direkt bei Amazon erhalten Karteninhaber in der Regel mehr Punkte als für Käufe bei anderen Händlern. Prime-Mitglieder profitieren dabei von zusätzlichen Vorteilen und einer erhöhten Punktevergabe. Die Karte wird ohne Jahresgebühr angeboten, was sie für viele Verbraucher besonders attraktiv macht. Allerdings fallen bei bestimmten Nutzungsszenarien wie Bargeldabhebungen oder Auslandseinsätzen außerhalb der Eurozone Gebühren an.
Die Verwaltung der Kreditkarte erfolgt über ein Online-Portal, in dem Karteninhaber ihre Umsätze einsehen, Rechnungen bezahlen und Einstellungen vornehmen können. Trotz der digitalen Verwaltungsmöglichkeiten ist die postalische Kommunikation bei wichtigen Vorgängen wie der Kündigung nach wie vor der sicherste und rechtlich zuverlässigste Weg. Dies liegt an den besonderen Anforderungen des deutschen Vertragsrechts und der Notwendigkeit, einen eindeutigen Nachweis über den Kündigungswunsch zu erbringen.
Abonnementpläne und Preise
Grundlegende Konditionen der Amazon Kreditkarte
Die Amazon Kreditkarte wird als kostenfreies Produkt vermarktet, wobei die Jahresgebühr entfällt. Dies macht sie auf den ersten Blick zu einem attraktiven Angebot für Verbraucher. Allerdings sollten potenzielle Karteninhaber die Gesamtkostenstruktur genau betrachten, da verschiedene Nutzungsszenarien zu Gebühren führen können. Die Transparenz über alle anfallenden Kosten ist entscheidend für eine informierte Entscheidung.
| Leistung | Kosten | Hinweise |
|---|---|---|
| Jahresgebühr | 0,00 € | Dauerhaft kostenfrei |
| Bargeldabhebung Inland | 3% (mind. 5,98 €) | An Geldautomaten |
| Bargeldabhebung Ausland | 3% (mind. 5,98 €) | Zusätzlich Fremdwährungsgebühr |
| Fremdwährungsgebühr | 1,75% | Außerhalb Eurozone |
| Sollzinsen | Variable Verzinsung | Bei Teilzahlung oder Überziehung |
Bonusprogramm und Punktesammlung
Das Herzstück der Amazon Kreditkarte ist das integrierte Bonusprogramm. Für jeden Euro Umsatz bei Amazon erhalten Karteninhaber Punkte, die sich zu Gutscheinen umwandeln lassen. Prime-Mitglieder profitieren von einer erhöhten Punktevergabe, was die Karte besonders für treue Amazon-Kunden interessant macht. Bei Einkäufen außerhalb von Amazon werden ebenfalls Punkte gesammelt, allerdings zu einem reduzierten Satz.
Die gesammelten Punkte verfallen nicht und können jederzeit ab einem Mindestbetrag in Gutscheine umgewandelt werden. Diese Gutscheine sind dann direkt im Amazon-Konto verfügbar und können für zukünftige Einkäufe eingesetzt werden. Für viele Nutzer stellt dies einen erheblichen Mehrwert dar, insbesondere wenn sie ohnehin regelmäßig bei Amazon bestellen. Allerdings ist die Bindung an das Amazon-Ökosystem auch ein Faktor, der manche Kunden langfristig zur Kündigung bewegt.
Versteckte Kosten und Gebührenfallen
Obwohl die Kreditkarte ohne Jahresgebühr beworben wird, können verschiedene Nutzungsszenarien zu erheblichen Kosten führen. Besonders kritisch sind die Sollzinsen bei Teilzahlungen oder Überziehungen des Kreditrahmens. Diese können je nach aktueller Zinslage deutlich über dem Marktniveau liegen und sich schnell zu erheblichen Beträgen summieren. Verbraucher sollten daher stets darauf achten, ihre Kreditkartenrechnung vollständig und fristgerecht auszugleichen.
Ein weiterer Kostenfaktor sind Bargeldabhebungen, die sowohl im In- als auch im Ausland mit Gebühren verbunden sind. Mit einem Mindestsatz von 5,98 Euro pro Abhebung können sich diese Kosten bei häufiger Nutzung schnell summieren. Auch die Fremdwährungsgebühr von 1,75 Prozent bei Zahlungen außerhalb der Eurozone ist im Vergleich zu spezialisierten Reisekreditkarten relativ hoch. Diese Gebührenstruktur macht die Karte für bestimmte Nutzergruppen weniger attraktiv und ist ein häufiger Kündigungsgrund.
Kündigungsbedingungen
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Die Kündigung einer Kreditkarte unterliegt in Deutschland klaren rechtlichen Rahmenbedingungen. Grundsätzlich können Verbraucher einen Kreditkartenvertrag jederzeit ordentlich kündigen, sofern keine abweichenden vertraglichen Vereinbarungen getroffen wurden. Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) regelt die Kündigungsmodalitäten für Dauerschuldverhältnisse, zu denen auch Kreditkartenverträge zählen. Eine Kündigungsfrist ist üblicherweise in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen festgelegt.
Bei der Amazon Kreditkarte ist die schriftliche Kündigung per Post der rechtlich sicherste Weg. Obwohl digitale Kommunikationswege immer verbreiteter werden, bietet die postalische Kündigung den entscheidenden Vorteil eines rechtssicheren Nachweises. Insbesondere bei späteren Streitigkeiten über den Kündigungszeitpunkt oder die Kündigungserklärung selbst ist ein Einschreiben mit Rückschein das stärkste Beweismittel. Deutsche Gerichte erkennen diesen Nachweis uneingeschränkt an.
Kündigungsfristen und Termine
Die Kündigungsfrist für die Amazon Kreditkarte beträgt in der Regel sechs Wochen zum Monatsende. Dies bedeutet, dass die Kündigung spätestens sechs Wochen vor dem gewünschten Vertragsende beim Anbieter eingegangen sein muss. Bei einer Kündigung Anfang Januar würde der Vertrag demnach zum 28. oder 29. Februar enden. Es ist wichtig zu beachten, dass nicht das Absendedatum, sondern das Eingangsdatum beim Anbieter maßgeblich ist.
| Kündigungsart | Frist | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Ordentliche Kündigung | 6 Wochen zum Monatsende | Jederzeit möglich |
| Außerordentliche Kündigung | Fristlos | Nur bei wichtigem Grund |
| Kündigung bei Gebührenerhöhung | Sonderkündigungsrecht | Innerhalb von 6 Wochen nach Mitteilung |
Wichtige Gründe für eine außerordentliche Kündigung
In bestimmten Situationen haben Verbraucher das Recht zur außerordentlichen, also fristlosen Kündigung. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn dem Kündigenden die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses nicht mehr zumutbar ist. Dies kann beispielsweise bei erheblichen Vertragsverletzungen durch den Anbieter der Fall sein, etwa bei unberechtigten Abbuchungen, gravierenden Datenschutzverstößen oder einseitigen Vertragsänderungen zu Ungunsten des Kunden.
Auch bei Gebührenerhöhungen steht Verbrauchern ein Sonderkündigungsrecht zu. Wenn die Landesbank Berlin als Herausgeber der Amazon Kreditkarte Gebühren erhöht oder neue Entgelte einführt, müssen Kunden darüber informiert werden. Sie haben dann das Recht, innerhalb von sechs Wochen nach Zugang der Mitteilung den Vertrag außerordentlich zu kündigen, ohne die reguläre Kündigungsfrist einhalten zu müssen. Dieses Sonderkündigungsrecht ist im Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz verankert.
Was nach der Kündigung zu beachten ist
Nach Abschicken der Kündigung sollten Karteninhaber alle ausstehenden Zahlungen begleichen. Offene Beträge müssen vollständig ausgeglichen werden, bevor der Vertrag wirksam beendet werden kann. Es empfiehlt sich, die Kreditkarte nach erfolgter Kündigung zu vernichten, um Missbrauch zu verhindern. Die Karte sollte dabei so zerstört werden, dass der Chip und der Magnetstreifen unbrauchbar werden.
Automatische Zahlungen und Abonnements, die über die Amazon Kreditkarte abgewickelt werden, müssen rechtzeitig auf ein anderes Zahlungsmittel umgestellt werden. Dies betrifft beispielsweise Streaming-Dienste, Mitgliedschaften oder wiederkehrende Online-Bestellungen. Eine Checkliste aller mit der Karte verbundenen Zahlungsverpflichtungen hilft dabei, keine wichtigen Dienste zu vergessen. Die Umstellung sollte bereits vor dem Kündigungstermin erfolgen, um Zahlungsausfälle zu vermeiden.
Wie man Amazon Kreditkarte per Post kündigt
Warum postalische Kündigung die sicherste Methode ist
Die postalische Kündigung per Einschreiben mit Rückschein ist die rechtlich sicherste Methode zur Beendigung eines Kreditkartenvertrags. Im Gegensatz zu E-Mails oder Telefongesprächen bietet ein Einschreiben einen juristisch anerkannten Nachweis über Absendung und Zugang der Kündigungserklärung. Der Rückschein dokumentiert eindeutig, wann und von wem das Schreiben entgegengenommen wurde. Diese Nachweisbarkeit ist besonders wichtig, falls es später zu Unstimmigkeiten über den Kündigungszeitpunkt kommt.
Viele Kreditinstitute bieten zwar Online-Kündigungsformulare an, jedoch sind diese nicht immer rechtssicher. Technische Probleme, fehlende Bestätigungen oder unklare Formulierungen können dazu führen, dass die Kündigung nicht wirksam wird. Bei der postalischen Kündigung hingegen haben Verbraucher die volle Kontrolle über den Inhalt und können sicherstellen, dass alle notwendigen Angaben enthalten sind. Zudem ist die Schriftform bei Kündigungen nach deutschem Recht der Goldstandard.
Notwendige Angaben im Kündigungsschreiben
Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Pflichtangaben enthalten, um rechtlich bindend zu sein. Dazu gehören zunächst die vollständigen persönlichen Daten des Karteninhabers: vollständiger Name, aktuelle Adresse und Geburtsdatum. Die Kreditkartennummer sollte ebenfalls angegeben werden, wobei aus Sicherheitsgründen die letzten vier Ziffern ausreichen. Eine eindeutige Kündigungserklärung mit dem Wortlaut "Hiermit kündige ich meinen Kreditkartenvertrag" muss enthalten sein.
Das gewünschte Kündigungsdatum sollte klar benannt werden, entweder ein konkretes Datum oder die Formulierung "zum nächstmöglichen Zeitpunkt". Eine Bitte um schriftliche Kündigungsbestätigung mit Angabe des Vertragsendes ist empfehlenswert. Das Schreiben muss eigenhändig unterschrieben sein, da eine Kündigung ohne Unterschrift unwirksam sein kann. Datum und Ort der Unterschrift sollten ebenfalls vermerkt werden. Diese formalen Anforderungen mögen umständlich erscheinen, sichern aber die Rechtswirksamkeit der Kündigung.
Die korrekte Adresse für die Kündigung
Für die Kündigung der Amazon Kreditkarte ist die Verwendung der korrekten Postanschrift entscheidend. Ein an die falsche Abteilung oder Adresse gesendetes Kündigungsschreiben kann zu Verzögerungen führen oder im schlimmsten Fall als nicht zugegangen gelten. Die offizielle Kündigungsadresse lautet:
- Deutsche Bank AG, Amazon Kreditkarte, Kundenbetreuung, Postfach 11 01 37, 60047 Frankfurt am Main
Es ist wichtig, diese Adresse exakt zu verwenden und keine alternativen Adressen oder allgemeine Kontaktadressen zu nutzen. Das Postfach ist speziell für Kündigungen und wichtige Vertragsangelegenheiten eingerichtet. Bei Verwendung einer falschen Adresse kann sich der Kündigungsprozess erheblich verzögern, was insbesondere bei Einhaltung von Kündigungsfristen problematisch sein kann.
Der Versand per Einschreiben
Der Versand des Kündigungsschreibens sollte unbedingt als Einschreiben mit Rückschein erfolgen. Bei der Deutschen Post kostet dieser Service derzeit etwa 4,85 Euro zusätzlich zum normalen Porto. Der Rückschein wird nach Zustellung vom Empfänger unterschrieben und an den Absender zurückgeschickt. Dieser Beleg ist der rechtssichere Nachweis, dass die Kündigung zugegangen ist. Alternativ kann auch ein Einschreiben Einwurf gewählt werden, das etwas günstiger ist, aber nur den Einwurf dokumentiert, nicht die Übergabe an eine Person.
Bei der Aufgabe des Einschreibens in der Postfiliale erhält der Absender einen Einlieferungsbeleg mit einer Sendungsnummer. Diese Nummer ermöglicht die Sendungsverfolgung online und sollte aufbewahrt werden. Der gesamte Vorgang - Einlieferungsbeleg, Sendungsverfolgung und später der zurückgesendete Rückschein - bildet eine lückenlose Dokumentation des Kündigungsvorgangs. Diese Unterlagen sollten mindestens bis zum wirksamen Vertragsende, besser noch einige Monate darüber hinaus aufbewahrt werden.
Digitale Unterstützung durch Postclic
Für Verbraucher, die den Kündigungsprozess vereinfachen möchten, bietet der Service Postclic eine praktische Lösung. Postclic ermöglicht es, Kündigungsschreiben digital zu erstellen und automatisch als echten Brief mit Sendungsverfolgung zu versenden. Der Service übernimmt dabei die korrekte Formatierung, verwendet die richtige Adresse und stellt sicher, dass alle notwendigen Angaben enthalten sind. Dies spart Zeit und reduziert das Risiko formaler Fehler.
Ein wesentlicher Vorteil von Postclic ist der digitale Nachweis über den Versand. Nutzer erhalten eine Bestätigung und können den Status ihres Kündigungsschreibens online verfolgen. Der Service kümmert sich um den physischen Druck, das Kuvertieren und den Versand als nachverfolgbarer Brief. Dies ist besonders praktisch für Menschen, die keine Zeit für den Gang zur Post haben oder sicherstellen möchten, dass ihre Kündigung professionell und rechtssicher versendet wird. Postclic verbindet somit die Vorteile digitaler Bequemlichkeit mit der rechtlichen Sicherheit eines postalischen Schreibens.
Nachverfolgung und Bestätigung
Nach dem Versand des Kündigungsschreibens beginnt die Phase der Nachverfolgung. Über die Sendungsnummer des Einschreibens kann online der aktuelle Status der Zustellung geprüft werden. Die Deutsche Post aktualisiert diese Informationen in der Regel zeitnah, sodass Absender genau sehen können, wann ihr Schreiben zugestellt wurde. Bei einem Einschreiben mit Rückschein kommt zusätzlich der unterschriebene Beleg per Post zurück, was einige Tage dauern kann.
Innerhalb von zwei bis drei Wochen nach Zustellung sollte eine schriftliche Kündigungsbestätigung vom Kreditkartenanbieter eintreffen. Diese Bestätigung sollte das genaue Datum des Vertragsendes enthalten. Falls keine Bestätigung eintrifft, ist es ratsam, beim Kundenservice nachzufragen und auf das versendete Kündigungsschreiben zu verweisen. Der Rückschein des Einschreibens dient dabei als Nachweis. In seltenen Fällen, in denen der Anbieter die Kündigung nicht anerkennt, kann dieser Nachweis entscheidend sein.
Kundenbewertungen und Tipps
Häufige Gründe für die Kündigung
Viele Kunden entscheiden sich aus unterschiedlichen Gründen für die Kündigung ihrer Amazon Kreditkarte. Ein häufig genannter Grund ist die Reduzierung der Anzahl von Kreditkarten im Portemonnaie. Verbraucher, die mehrere Karten besitzen, stellen oft fest, dass sie die Amazon Kreditkarte seltener nutzen als erwartet und bevorzugen eine Konsolidierung ihrer Finanzprodukte. Die Verwaltung mehrerer Kreditkarten kann unübersichtlich werden und erhöht das Risiko von Sicherheitsproblemen.
Ein weiterer wichtiger Kündigungsgrund sind die Kosten bei bestimmten Nutzungsszenarien. Kunden, die ihre Kreditkarte häufig im Ausland außerhalb der Eurozone einsetzen oder regelmäßig Bargeld abheben, stellen fest, dass die Gebührenstruktur der Amazon Kreditkarte für diese Zwecke ungünstig ist. Spezialisierte Reisekreditkarten oder Girokonten mit kostenfreier Kreditkarte bieten hier oft bessere Konditionen. Auch die Sollzinsen bei Teilzahlung werden von manchen Nutzern als zu hoch empfunden.
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Die Erfahrungsberichte von Kunden bezüglich des Kündigungsprozesses fallen überwiegend positiv aus. Die meisten Nutzer berichten, dass ihre postalische Kündigung problemlos akzeptiert wurde und sie innerhalb von zwei bis drei Wochen eine schriftliche Bestätigung erhielten. Besonders hervorgehoben wird dabei die Bedeutung des Einschreibens mit Rückschein, das Sicherheit und Nachweisbarkeit bietet. Kunden, die diesen Weg gewählt haben, hatten praktisch keine Schwierigkeiten mit der Anerkennung ihrer Kündigung.
Vereinzelt wird berichtet, dass die Bearbeitung länger dauerte oder Nachfragen notwendig waren. In diesen Fällen erwies sich der Rückschein des Einschreibens als entscheidend, um den Zugang der Kündigung nachzuweisen. Einige Nutzer empfehlen, zusätzlich zur postalischen Kündigung eine E-Mail mit der Bitte um Bestätigung zu senden, was den Prozess beschleunigen kann. Allerdings sollte die E-Mail keinesfalls die rechtssichere postalische Kündigung ersetzen, sondern lediglich ergänzen.
Praktische Tipps für eine reibungslose Kündigung
Erfahrene Nutzer geben verschiedene Tipps für eine problemlose Kündigung weiter. Zunächst sollte die Kündigung frühzeitig, idealerweise einige Wochen vor dem gewünschten Vertragsende, versendet werden. Dies bietet einen zeitlichen Puffer für eventuelle Rückfragen oder Verzögerungen. Die Kündigung sollte immer dann erfolgen, wenn keine offenen Zahlungen mehr bestehen, um Komplikationen zu vermeiden. Ein vollständig ausgeglichenes Kreditkartenkonto erleichtert die Vertragsbeendigung erheblich.
Ein weiterer wichtiger Tipp betrifft die Dokumentation. Alle Unterlagen im Zusammenhang mit der Kündigung sollten systematisch aufbewahrt werden: eine Kopie des Kündigungsschreibens, der Einlieferungsbeleg, die Sendungsverfolgung, der Rückschein und schließlich die Kündigungsbestätigung. Diese Dokumentation sollte mindestens bis drei Monate nach dem Vertragsende aufbewahrt werden. Falls unerwartet noch Abbuchungen erfolgen oder andere Probleme auftreten, ist diese lückenlose Dokumentation unverzichtbar.
Alternative Kreditkarten und Zahlungsmittel
Viele Kunden, die ihre Amazon Kreditkarte kündigen, suchen nach Alternativen, die besser zu ihrem Nutzungsverhalten passen. Für Vielreisende bieten sich Kreditkarten ohne Fremdwährungsgebühr an, die auch kostenfreie Bargeldabhebungen im Ausland ermöglichen. Mehrere Direktbanken bieten solche Karten ohne Jahresgebühr an. Für Kunden, die hauptsächlich in Deutschland einkaufen, kann eine einfache Debitkarte ausreichend sein, die oft im kostenlosen Girokonto enthalten ist.
Wer weiterhin von Bonusprogrammen profitieren möchte, findet bei verschiedenen Anbietern Alternativen mit flexibleren Einlösemöglichkeiten. Einige Kreditkarten bieten Cashback-Programme, bei denen Kunden einen Prozentsatz ihrer Ausgaben direkt als Guthaben zurückerhalten, unabhängig vom Händler. Andere Karten sammeln Punkte, die nicht nur bei einem Anbieter, sondern bei verschiedenen Partnern eingelöst werden können. Die Wahl der passenden Alternative hängt stark vom individuellen Nutzungsverhalten ab.
Umgang mit Bonuspunkten vor der Kündigung
Ein wichtiger Aspekt, der vor der Kündigung bedacht werden sollte, sind eventuell noch vorhandene Bonuspunkte. Bei der Amazon Kreditkarte gesammelte Punkte sollten vor der Vertragsbeendigung in Gutscheine umgewandelt werden. Nach der Kündigung verfallen die Punkte in der Regel, und eine nachträgliche Einlösung ist nicht mehr möglich. Es empfiehlt sich daher, bereits vor dem Versand der Kündigung zu prüfen, wie viele Punkte auf dem Konto sind, und diese gegebenenfalls einzulösen.
Die Umwandlung von Punkten in Gutscheine erfolgt über das Online-Konto der Kreditkarte. Die Gutscheine werden dann direkt dem Amazon-Konto gutgeschrieben und können unabhängig von der Kreditkarte für zukünftige Einkäufe verwendet werden. Selbst nach Kündigung der Kreditkarte bleiben die bereits eingelösten Gutscheine im Amazon-Konto erhalten. Dieser Schritt sollte nicht vergessen werden, da sonst möglicherweise ein erheblicher Gegenwert verloren geht, den man über Monate oder Jahre angesammelt hat.
Datenschutz nach der Kündigung
Nach erfolgreicher Kündigung stellt sich die Frage, was mit den gespeicherten persönlichen Daten geschieht. Gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) müssen Finanzinstitute personenbezogene Daten löschen, sobald sie für den ursprünglichen Zweck nicht mehr erforderlich sind. Allerdings gibt es gesetzliche Aufbewahrungsfristen, beispielsweise aus steuerrechtlichen Gründen, die eine sofortige Löschung verhindern. Kunden haben das Recht, Auskunft über die Speicherung und Verwendung ihrer Daten zu verlangen.
Wer sicherstellen möchte, dass seine Daten nach Ablauf der gesetzlichen Fristen gelöscht werden, kann dies explizit in einem separaten Schreiben beantragen. Die Löschung umfasst alle personenbezogenen Daten, die im Zusammenhang mit der Kreditkarte gespeichert wurden, einschließlich Transaktionshistorie, Kontaktdaten und Bonitätsinformationen. Dieser Aspekt wird oft übersehen, ist aber für datenschutzbewusste Verbraucher von großer Bedeutung. Ein entsprechender Antrag kann zusammen mit der Kündigung oder auch später gestellt werden.