
Uppsägningstjänst Nr 1 i Germany

Hej,
Jag meddelar er härmed om mitt beslut att avsluta kontraktet avseende tjänsten Apobank.
Detta meddelande utgör en fast, tydlig och otvetydig vilja att säga upp kontraktet, med verkan vid första möjliga tidpunkt eller i enlighet med gällande avtalsperiod.
Jag ber er att vidta alla nödvändiga åtgärder för att:
– upphöra med all fakturering från och med det faktiska uppsägningsdatumet;
– bekräfta skriftligen att denna begäran har tagits emot;
– och, i förekommande fall, skicka mig den slutliga räkningen eller bekräftelsen på saldot.
Denna uppsägning skickas till er via certifierad e-post. Sändningen, tidsstämplingen och innehållets integritet är fastställda, vilket gör det till en giltig handling som uppfyller kraven på elektroniskt bevis. Ni har därför alla nödvändiga element för att behandla denna uppsägning på ett korrekt sätt, i enlighet med tillämpliga principer för skriftligt meddelande och avtalsfrihet.
I enlighet med reglerna om skydd av personuppgifter begär jag också att ni:
– raderar alla mina uppgifter som inte är nödvändiga för era juridiska eller redovisningsmässiga skyldigheter;
– stänger alla tillhörande personliga konton;
– och bekräftar den faktiska raderingen av uppgifter enligt tillämpliga rättigheter avseende integritetsskydd.
Jag behåller en fullständig kopia av detta meddelande samt bevis på sändning.
Anleitung zur Kündigung Ihres Apobank-Kontos
Über Apobank
Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank, kurz Apobank, ist Deutschlands größte Spezialbank für Heilberufler. Seit ihrer Gründung im Jahr 1902 hat sich die Apobank als genossenschaftliche Primärbank auf die Bedürfnisse von Apothekern, Ärzten, Zahnärzten, Tierärzten und anderen Angehörigen der Heilberufe spezialisiert. Mit über 120 Jahren Erfahrung bietet die Bank maßgeschneiderte Finanzdienstleistungen für alle Phasen der beruflichen Entwicklung – von der Ausbildung über die Niederlassung bis zur Altersvorsorge.
Die Apobank ist als eingetragene Genossenschaft organisiert und betreut bundesweit mehr als 450.000 Kunden. Der Hauptsitz befindet sich in Köln, ergänzt durch ein flächendeckendes Netz von Filialen und Beratungszentren in ganz Deutschland. Das Leistungsspektrum umfasst klassische Bankgeschäfte wie Girokonten, Sparprodukte, Kreditkarten sowie spezialisierte Angebote wie Praxisfinanzierungen, Existenzgründungsdarlehen und Vermögensberatung.
Als Genossenschaftsbank unterscheidet sich die Apobank von herkömmlichen Geschäftsbanken durch ihre Mitgliederstruktur. Kunden können gleichzeitig Mitglieder und damit Teilhaber der Bank werden. Dies schafft eine besondere Verbindung zwischen Bank und Kunde, bedeutet aber auch spezifische Regelungen bei einer eventuellen Beendigung der Geschäftsbeziehung.
Die Apobank unterliegt der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und ist Mitglied im Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Damit gelten für alle Bankprodukte die üblichen gesetzlichen Sicherheitsstandards und Einlagensicherungssysteme.
Produktangebot und Konditionen
Kontomodelle und Gebührenstruktur
Die Apobank bietet verschiedene Kontomodelle an, die auf die unterschiedlichen Lebenssituationen von Heilberuflern zugeschnitten sind. Das Standardangebot umfasst das apoGiro-Konto für den täglichen Zahlungsverkehr, spezielle Studenten- und Auszubildendenkonten sowie Premium-Kontomodelle mit erweiterten Leistungen.
| Kontomodell | Monatliche Grundgebühr | Zielgruppe |
|---|---|---|
| apoGiro Student | 0,00 € | Studierende der Heilberufe |
| apoGiro Basis | 4,90 € | Berufseinsteiger |
| apoGiro Premium | 9,90 € | Niedergelassene Heilberufler |
| apoGiro Exklusiv | 14,90 € | Vermögende Kunden |
Zusätzliche Bankdienstleistungen
Neben den Girokonten bietet die Apobank ein breites Spektrum weiterer Finanzprodukte an. Dazu gehören Kreditkarten mit unterschiedlichen Leistungspaketen, Tagesgeldkonten, Wertpapierdepots, Bausparverträge und Versicherungsprodukte. Besonders relevant für Heilberufler sind die spezialisierten Finanzierungsangebote für Praxisübernahmen, Praxisgründungen und Modernisierungen.
Die Konditionen für Kredite und Finanzierungen variieren je nach Bonität, Sicherheiten und individueller Situation. Die Apobank bietet hier persönliche Beratungsgespräche an, um maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln. Diese enge Beratungsbeziehung ist ein Kernmerkmal der Bank, kann aber auch bedeuten, dass die Beendigung der Geschäftsbeziehung sorgfältig geplant werden sollte.
Mitgliedschaft und Genossenschaftsanteile
Ein Besonderheit der Apobank ist die Möglichkeit zur Mitgliedschaft in der Genossenschaft. Mitglieder erwerben Genossenschaftsanteile und partizipieren damit am wirtschaftlichen Erfolg der Bank. Die Mindestbeteiligung liegt bei mehreren Genossenschaftsanteilen, wobei der Wert eines Anteils regelmäßig angepasst wird. Bei einer Kündigung der Mitgliedschaft müssen diese Anteile gekündigt und ausgezahlt werden, was spezifische Fristen mit sich bringt.
Kündigungsbedingungen und rechtliche Grundlagen
Gesetzliche Regelungen für Bankkonten
Die Kündigung von Bankprodukten unterliegt in Deutschland klaren gesetzlichen Regelungen. Gemäß § 675h BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) können Zahlungsdienstverträge, zu denen auch Girokonten gehören, jederzeit und ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden. Dies gilt für den Kunden – die Bank selbst muss dagegen eine Frist von mindestens zwei Monaten einhalten.
Diese kundenfreundliche Regelung ermöglicht es, flexibel die Bank zu wechseln, wenn sich die Lebensumstände ändern oder ein anderes Angebot attraktiver erscheint. Allerdings sollten vor der Kündigung alle laufenden Zahlungen, Daueraufträge und Lastschriftmandate berücksichtigt werden, um Zahlungsausfälle zu vermeiden.
Besonderheiten bei der Apobank
Bei der Apobank sind zusätzlich die genossenschaftlichen Regelungen zu beachten. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Apobank enthalten spezifische Kündigungsmodalitäten, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen können. Insbesondere bei der Mitgliedschaft in der Genossenschaft gelten besondere Kündigungsfristen.
| Produkt | Kündigungsfrist | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Girokonto | Jederzeit möglich | Keine Frist erforderlich |
| Kreditkarte | Jederzeit möglich | Restsaldo begleichen |
| Depot | Jederzeit möglich | Wertpapiere übertragen oder verkaufen |
| Genossenschaftsanteile | Zum Jahresende | Kündigung bis 30. September |
| Sparverträge | Vertragsabhängig | Individuelle Kündigungsfristen prüfen |
Kündigungsfristen bei Genossenschaftsanteilen
Die Kündigung der Mitgliedschaft und der damit verbundenen Genossenschaftsanteile folgt strengeren Regelungen. Gemäß der Satzung der Apobank muss die Kündigung der Mitgliedschaft mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Geschäftsjahres erfolgen. Das bedeutet konkret: Eine Kündigung muss spätestens zum 30. September eingehen, um zum 31. Dezember desselben Jahres wirksam zu werden.
Nach Beendigung der Mitgliedschaft werden die Genossenschaftsanteile zum Nennwert ausgezahlt. Dies kann einige Wochen in Anspruch nehmen, da zunächst die Jahresabschlüsse geprüft werden müssen. Es ist wichtig zu beachten, dass während der Kündigungsfrist die Mitgliedschaftspflichten, einschließlich eventueller Nachschusspflichten, weiterhin bestehen.
Kredite und Finanzierungen
Bei laufenden Kreditverträgen ist eine vorzeitige Kündigung durch den Kunden grundsätzlich möglich, aber oft mit Vorfälligkeitsentschädigungen verbunden. Diese Entschädigungen sollen der Bank den entgangenen Gewinn ausgleichen. Die Höhe richtet sich nach der Restlaufzeit und dem aktuellen Zinsniveau. Bei Verbraucherdarlehen ist die Vorfälligkeitsentschädigung gesetzlich auf maximal 1% der Restschuld begrenzt, wenn die Restlaufzeit weniger als zwölf Monate beträgt, ansonsten auf 0,5%.
Für eine ordentliche Kündigung von Kreditverträgen gelten die im Vertrag vereinbarten Laufzeiten und Kündigungsfristen. Nach Ablauf einer Zinsbindungsfrist bei Immobiliendarlehen besteht ein Sonderkündigungsrecht mit einer Frist von drei Monaten.
Wie man Apobank per Post kündigt
Warum die schriftliche Kündigung per Post empfohlen wird
Obwohl in der heutigen digitalen Zeit viele Geschäftsvorgänge online abgewickelt werden können, ist die postalische Kündigung per Einschreiben nach wie vor die rechtssicherste Methode. Dies gilt besonders für wichtige Vertragsbeendigungen wie die Kündigung von Bankprodukten. Der entscheidende Vorteil liegt im Nachweis: Mit einem Einschreiben mit Rückschein erhalten Sie einen rechtsgültigen Beleg darüber, dass Ihre Kündigung bei der Bank eingegangen ist und wann dies erfolgte.
Im Streitfall kann dieser Nachweis entscheidend sein. Sollte es beispielsweise zu Unstimmigkeiten über den Kündigungszeitpunkt oder die Einhaltung von Fristen kommen, haben Sie mit dem Einschreiben einen gerichtsfesten Beweis in der Hand. Dies ist bei E-Mails oder Online-Formularen nicht immer gegeben, da technische Probleme auftreten können oder der Zugang bestritten werden kann.
Darüber hinaus verlangen viele Banken, einschließlich der Apobank, für bestimmte Kündigungen explizit die Schriftform. Dies bedeutet, dass eine eigenhändige Unterschrift erforderlich ist, die bei digitalen Kommunikationswegen oft nicht gegeben ist. Die postalische Kündigung erfüllt diese Anforderung zweifelsfrei.
Notwendige Angaben im Kündigungsschreiben
Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Pflichtangaben enthalten, um rechtlich bindend zu sein und eine reibungslose Bearbeitung zu gewährleisten. Zu den essentiellen Informationen gehören Ihre vollständigen persönlichen Daten: Name, Vorname, aktuelle Adresse und Geburtsdatum. Diese Angaben ermöglichen der Bank die eindeutige Zuordnung zu Ihrem Kundenkonto.
Weiterhin sollten Sie alle relevanten Vertragsnummern angeben. Dies umfasst die Kontonummer oder IBAN Ihres Girokontos, Depotnummern, Kreditkartennummern und gegebenenfalls Ihre Mitgliedsnummer bei der Genossenschaft. Je präziser Sie die zu kündigenden Produkte benennen, desto schneller und fehlerfreier kann die Bank Ihre Kündigung bearbeiten.
Das Kündigungsschreiben sollte eine klare Kündigungserklärung enthalten, aus der unmissverständlich hervorgeht, dass Sie das Vertragsverhältnis beenden möchten. Geben Sie an, zu welchem Zeitpunkt die Kündigung wirksam werden soll. Bei Produkten ohne Kündigungsfrist können Sie "zum nächstmöglichen Zeitpunkt" formulieren, bei Genossenschaftsanteilen sollten Sie den konkreten Stichtag nennen.
Wichtige Zusatzinformationen
Neben der eigentlichen Kündigungserklärung sollten Sie praktische Anweisungen für die Abwicklung geben. Teilen Sie mit, wohin ein eventuelles Restguthaben überwiesen werden soll, indem Sie die IBAN und den Namen des Kontoinhabers eines alternativen Kontos angeben. Falls Sie eine Kreditkarte kündigen, sollten Sie diese nach der Kündigung vernichten und dies im Schreiben bestätigen.
Bitten Sie um eine schriftliche Kündigungsbestätigung. Dies gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit und dokumentiert den Abschluss des Vorgangs. In der Kündigungsbestätigung sollte der Bank auch das Datum angeben, zu dem die Kündigung wirksam wird, sowie eventuelle noch zu erledigende Schritte.
Vergessen Sie nicht, das Schreiben eigenhändig zu unterschreiben. Bei Gemeinschaftskonten müssen in der Regel alle Kontoinhaber unterschreiben. Fügen Sie das Datum hinzu, an dem Sie das Schreiben verfassen.
Die korrekte Versandadresse
Für die Kündigung von Produkten bei der Apobank verwenden Sie die folgende offizielle Adresse:
- APOBANK eG, Frohsinnstraße 6-10, 50677 Köln
Diese Adresse ist der eingetragene Hauptsitz der Bank und die korrekte Anlaufstelle für alle schriftlichen Kündigungen. Versenden Sie Ihr Kündigungsschreiben ausschließlich per Einschreiben mit Rückschein. Dies kostet zwar einige Euro mehr als ein normaler Brief, bietet aber die bereits erläuterte Rechtssicherheit.
Der Versandprozess im Detail
Bereiten Sie Ihr Kündigungsschreiben sorgfältig vor und prüfen Sie alle Angaben auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Drucken Sie das Schreiben aus und unterschreiben Sie es handschriftlich. Fertigen Sie eine Kopie für Ihre Unterlagen an, bevor Sie das Original verschicken.
Begeben Sie sich zu einer Postfiliale und verlangen Sie ein Einschreiben mit Rückschein. Der Mitarbeiter wird Ihren Brief frankieren und Ihnen eine Einlieferungsquittung aushändigen. Bewahren Sie diese Quittung sorgfältig auf. Nach einigen Tagen erhalten Sie den Rückschein zurück, der die Zustellung bei der Apobank dokumentiert. Auch diesen sollten Sie zu Ihren Unterlagen nehmen.
Moderne Alternative: Digitale Versandservices
Für diejenigen, die den Gang zur Post scheuen oder zeitlich flexibler sein möchten, bieten digitale Versandservices wie Postclic eine praktische Alternative. Solche Dienste ermöglichen es, Kündigungsschreiben online zu erstellen und digital zu versenden, wobei der Service die professionelle Formatierung, den Ausdruck und den Versand per Einschreiben übernimmt.
Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und der Bequemlichkeit: Sie müssen nicht zur Post gehen und können den Versand von zu Hause oder unterwegs erledigen. Zudem erhalten Sie einen digitalen Nachweis über den Versand und die Zustellung. Die Kosten sind oft vergleichbar mit dem klassischen Einschreiben, beinhalten aber den zusätzlichen Service der professionellen Abwicklung.
Postclic und ähnliche Anbieter stellen sicher, dass alle formalen Anforderungen erfüllt sind und Ihr Kündigungsschreiben rechtskonform bei der Apobank ankommt. Dies kann besonders bei komplexeren Kündigungen mit mehreren Produkten hilfreich sein, da die Services oft Vorlagen und Checklisten bereitstellen.
Kundenbewertungen und praktische Tipps
Häufige Kündigungsgründe
Die Gründe für eine Kündigung bei der Apobank sind vielfältig und individuell. Ein häufiger Anlass ist der Berufswechsel: Wenn jemand den Heilberuf aufgibt oder in einen anderen Bereich wechselt, entfällt oft die Zielgruppenausrichtung der Bank. Die spezialisierten Angebote sind dann möglicherweise nicht mehr relevant, und Kunden suchen nach Banken mit einem breiteren Privatkundengeschäft.
Ein weiterer Grund sind die Konditionen und Gebühren. Während die Apobank für Heilberufler oft attraktive Speziallösungen bietet, können die Standardkonditionen für allgemeine Bankgeschäfte im Vergleich zu Direktbanken oder anderen Filialbanken weniger wettbewerbsfähig sein. Besonders jüngere Kunden, die digitale Banking-Lösungen bevorzugen, wechseln manchmal zu Banken mit moderneren Online- und Mobile-Banking-Angeboten.
Auch ein Umzug kann ein Kündigungsgrund sein, insbesondere wenn am neuen Wohnort keine Apobank-Filiale vorhanden ist und der persönliche Kontakt zur Bank wichtig war. Manche Kunden schätzen die Beratung vor Ort und möchten diese Möglichkeit auch nach einem Umzug haben.
Schließlich spielen auch persönliche Erfahrungen eine Rolle. Unzufriedenheit mit dem Kundenservice, Probleme bei der Kreditvergabe oder negative Erlebnisse bei der Beratung können den Wunsch nach einem Bankwechsel auslösen.
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Die Erfahrungen von Kunden mit dem Kündigungsprozess bei der Apobank sind überwiegend positiv. Die Bank gilt als professionell und korrekt in der Abwicklung von Vertragsbeendigungen. Kündigungen werden in der Regel zügig bearbeitet, und die Kommunikation verläuft transparent.
Einige Kunden berichten, dass sie nach Eingang der Kündigung von ihrem Berater kontaktiert wurden, um die Gründe zu erfahren und möglicherweise alternative Lösungen anzubieten. Dies wird unterschiedlich bewertet: Manche empfinden es als guten Service und Wertschätzung, andere als Versuch, die Kündigung zu verhindern. Grundsätzlich ist man aber nicht verpflichtet, auf solche Kontaktaufnahmen einzugehen oder Gründe für die Kündigung anzugeben.
Bei der Kündigung von Genossenschaftsanteilen berichten Kunden, dass die Abwicklung etwas länger dauern kann, was der Natur der genossenschaftlichen Struktur geschuldet ist. Die Auszahlung erfolgt meist erst nach Ablauf des Geschäftsjahres und Feststellung des Jahresabschlusses. Hier ist Geduld gefragt, die Prozesse sind aber transparent und nachvollziehbar.
Praktische Tipps für eine reibungslose Kündigung
Um den Kündigungsprozess so reibungslos wie möglich zu gestalten, sollten Sie einige praktische Hinweise beachten. Beginnen Sie rechtzeitig mit der Planung, besonders wenn Sie zu einer anderen Bank wechseln möchten. Ein Kontowechsel sollte gut vorbereitet sein, um Zahlungsausfälle zu vermeiden.
Erstellen Sie eine Liste aller Daueraufträge, Lastschriftmandate und regelmäßigen Zahlungen, die über Ihr Apobank-Konto laufen. Diese müssen Sie bei der neuen Bank neu einrichten. Informieren Sie Zahlungspartner wie Arbeitgeber, Versicherungen und Behörden rechtzeitig über Ihre neue Bankverbindung.
Warten Sie mit der endgültigen Schließung des alten Kontos, bis alle Umstellungen abgeschlossen sind. Es empfiehlt sich, das Apobank-Konto noch einige Wochen parallel zum neuen Konto zu führen, um sicherzustellen, dass keine Zahlungen mehr auf das alte Konto eingehen oder von diesem abgebucht werden.
Prüfen Sie, ob Sie alle Produkte bei der Apobank kündigen möchten oder ob Sie bestimmte Verträge behalten wollen. Manche Kunden entscheiden sich beispielsweise dafür, nur das Girokonto zu kündigen, aber ein Depot oder einen Bausparvertrag bei der Bank zu belassen. Dies ist grundsätzlich möglich, sollte aber klar kommuniziert werden.
Umgang mit Restguthaben und offenen Forderungen
Stellen Sie sicher, dass zum Kündigungszeitpunkt keine offenen Forderungen mehr bestehen. Bei Kreditkarten sollten alle Umsätze beglichen sein. Überprüfen Sie auch, ob noch Lastschriften oder Schecks ausstehen, die nach der Kündigung eingehen könnten. Solche nachträglichen Belastungen können zu Komplikationen führen.
Ein vorhandenes Guthaben wird nach der Kontoschließung auf das von Ihnen angegebene Referenzkonto überwiesen. Achten Sie darauf, dass Sie eine gültige und korrekte IBAN angeben. Die Überweisung erfolgt in der Regel innerhalb weniger Werktage nach der Kontoschließung.
Falls Sie einen Dispositionskredit genutzt haben, muss dieser vor der Kündigung ausgeglichen werden. Die Bank wird ein Konto mit negativem Saldo nicht schließen. Planen Sie also gegebenenfalls einen finanziellen Puffer ein, um das Konto vor der Kündigung auszugleichen.
Besonderheiten bei der Mitgliedschaft
Wenn Sie Mitglied der Genossenschaft sind, beachten Sie die längeren Kündigungsfristen für die Genossenschaftsanteile. Die Kündigung der Mitgliedschaft sollte separat und explizit erklärt werden, auch wenn Sie gleichzeitig Ihr Girokonto kündigen. Beide Kündigungen können zwar im selben Schreiben erfolgen, sollten aber klar als separate Vorgänge formuliert werden.
Nach der Kündigung der Mitgliedschaft verlieren Sie eventuelle Vorteile, die mit dem Mitgliedsstatus verbunden sind, wie beispielsweise Dividendenzahlungen oder günstigere Konditionen bei bestimmten Produkten. Wägen Sie daher ab, ob eine vollständige Beendigung der Geschäftsbeziehung oder nur die Kündigung einzelner Produkte für Sie sinnvoller ist.
Dokumentation und Nachverfolgung
Führen Sie eine sorgfältige Dokumentation des gesamten Kündigungsprozesses. Bewahren Sie Kopien aller Schreiben, Einlieferungsbelege, Rückscheine und Bestätigungen der Bank auf. Diese Unterlagen sollten Sie mindestens drei Jahre aufbewahren, um bei eventuellen späteren Fragen oder Problemen darauf zurückgreifen zu können.
Notieren Sie sich wichtige Daten wie den Versandtag der Kündigung, den Tag der Zustellung und das Datum der Kündigungsbestätigung. Falls die Bank nicht innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung reagiert, können Sie telefonisch oder schriftlich nachfragen, ob Ihre Kündigung eingegangen ist und bearbeitet wird.
Nach Abschluss der Kündigung sollten Sie eine finale Kontoübersicht anfordern, aus der hervorgeht, dass alle Positionen ausgeglichen sind und keine offenen Punkte mehr bestehen. Dies gibt Ihnen die Sicherheit, dass die Geschäftsbeziehung vollständig und korrekt beendet wurde.