Cancellation service N°1 in Germany
So beenden Sie Ihr Barclaycard-Abonnement erfolgreich
Über Barclaycard
Barclaycard ist einer der bekanntesten Kreditkartenanbieter in Deutschland und Teil der britischen Barclays Bank Group, die weltweit zu den größten Finanzdienstleistern zählt. Seit vielen Jahren bietet Barclaycard deutschen Kunden verschiedene Kreditkartenlösungen an, die sich durch flexible Zahlungsoptionen und attraktive Zusatzleistungen auszeichnen. Das Unternehmen hat sich insbesondere im Bereich der Visa-Kreditkarten etabliert und richtet sich sowohl an Privatkunden als auch an Geschäftskunden.
Die Barclaycard Germany operiert vom deutschen Standort aus und unterliegt damit den hiesigen Bankvorschriften und Verbraucherschutzgesetzen. Kunden schätzen besonders die verschiedenen Kartenmodelle, die von klassischen Kreditkarten ohne Jahresgebühr bis hin zu Premium-Karten mit umfangreichen Versicherungsleistungen reichen. Zu den bekanntesten Produkten gehören die Barclaycard Visa, die New Visa und verschiedene Co-Branding-Karten mit Partnern aus unterschiedlichen Branchen.
Das Leistungsspektrum umfasst neben der reinen Zahlungsfunktion auch Ratenzahlungsoptionen, Cashback-Programme und Bonussysteme. Viele Karteninhaber nutzen die flexible Teilzahlungsfunktion, die es ermöglicht, größere Anschaffungen in monatlichen Raten zu begleichen. Allerdings können gerade diese Funktionen zu höheren Kosten führen, wenn sie nicht bewusst genutzt werden, was einen häufigen Kündigungsgrund darstellt.
Kartenvarianten und Kostenstruktur
Übersicht der Barclaycard-Produkte
Barclaycard bietet in Deutschland verschiedene Kreditkartenmodelle an, die sich in Leistungsumfang und Preisgestaltung deutlich unterscheiden. Die Auswahl der richtigen Karte hängt vom individuellen Nutzungsverhalten und den persönlichen Anforderungen ab. Jede Kartenvariante hat ihre eigenen Konditionen bezüglich Jahresgebühren, Zinssätzen und Zusatzleistungen.
| Kartentyp | Jahresgebühr | Sollzins (variabel) | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Barclaycard Visa | 0 € (dauerhaft) | ca. 16-19% | Kostenlose Bargeldabhebungen weltweit |
| Barclaycard New Visa | 0 € im ersten Jahr | ca. 16-19% | Ratenzahlung möglich |
| Barclaycard Platinum Double | 99 € jährlich | ca. 16-19% | Doppelte Punkte, Versicherungspaket |
| Barclaycard Gold Visa | 59 € jährlich | ca. 16-19% | Reiseversicherungen inkludiert |
Versteckte Kosten und Gebühren
Neben den offensichtlichen Jahresgebühren sollten Karteninhaber weitere Kostenaspekte beachten. Bei Nutzung der Teilzahlungsfunktion fallen Sollzinsen an, die sich schnell summieren können. Die effektiven Jahreszinsen liegen typischerweise zwischen 16 und 19 Prozent, was bei längerer Inanspruchnahme zu erheblichen Zusatzkosten führt. Auch Fremdwährungsgebühren bei Zahlungen außerhalb des Euro-Raums können anfallen, wobei dies je nach Kartenmodell unterschiedlich gehandhabt wird.
Weitere Gebühren entstehen möglicherweise bei Ersatzkarten, Mahnungen bei verspäteten Zahlungen oder bei der Nutzung bestimmter Sonderservices. Diese Kostenstruktur ist ein häufiger Grund, warum Kunden nach günstigeren Alternativen suchen oder ihre Karte kündigen möchten. Die Transparenz über alle anfallenden Kosten ist entscheidend für eine informierte Entscheidung über die Weiterführung oder Beendigung des Kartenvertrags.
Kündigungsbedingungen und rechtliche Grundlagen
Vertragslaufzeit und Kündigungsfristen
Kreditkartenverträge bei Barclaycard sind in der Regel unbefristet und können von beiden Seiten gekündigt werden. Gemäß den Allgemeinen Geschäftsbedingungen gilt für Kunden eine Kündigungsfrist von sechs Wochen zum Monatsende. Dies bedeutet, dass eine Kündigung, die beispielsweise am 15. Januar eingeht, zum 28. Februar wirksam wird. Die Einhaltung dieser Frist ist wichtig, um sicherzustellen, dass keine weiteren Jahresgebühren oder andere Kosten anfallen.
Bei Karten mit Jahresgebühr empfiehlt es sich besonders, die Kündigung rechtzeitig vor Ablauf des Kartenjahres einzureichen, um eine automatische Verlängerung und damit verbundene Gebühren zu vermeiden. Das Kartenjahr beginnt nicht zwingend am Jahresanfang, sondern mit dem Datum der Kartenaktivierung. Dieses Datum findet sich in den ursprünglichen Vertragsunterlagen oder auf der Jahresabrechnung.
Gesetzliche Regelungen in Deutschland
Die Kündigung von Kreditkartenverträgen unterliegt in Deutschland verschiedenen rechtlichen Bestimmungen. Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) regelt die allgemeinen Vertragsbedingungen, während das Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) spezifische Vorschriften für Zahlungsdienstleister enthält. Verbraucher haben das Recht, Dauerschuldverhältnisse wie Kreditkartenverträge ordentlich zu kündigen.
Besonders relevant ist der § 675h BGB, der Kündigungsrechte bei Zahlungsdiensten regelt. Kunden können den Vertrag jederzeit kündigen, sofern keine abweichende Kündigungsfrist vereinbart wurde. Die von Barclaycard festgelegte Frist von sechs Wochen ist dabei rechtlich zulässig. Bei außerordentlichen Kündigungen, etwa wegen Gebührenerhöhungen oder Vertragsänderungen, gelten möglicherweise kürzere Fristen oder ein sofortiges Kündigungsrecht.
Wichtige Punkte vor der Kündigung
Vor der Einreichung der Kündigung sollten Karteninhaber mehrere Aspekte beachten. Zunächst muss das Kartenkonto vollständig ausgeglichen sein – offene Beträge müssen beglichen werden, bevor die Kündigung wirksam wird. Dies schließt sowohl reguläre Umsätze als auch eventuelle Ratenzahlungen ein. Laufende Lastschriftmandate oder Abonnements, die über die Karte abgerechnet werden, sollten rechtzeitig auf eine alternative Zahlungsmethode umgestellt werden.
Zudem ist zu prüfen, ob Bonuspunkte oder Cashback-Guthaben vorhanden sind, die vor der Kündigung noch eingelöst werden können. Nach Vertragsende verfallen diese Vorteile in der Regel ersatzlos. Auch bei Versicherungsleistungen, die an die Karte gekoppelt sind, endet der Schutz mit der Kündigung. Wer auf bestimmte Versicherungen angewiesen ist, sollte rechtzeitig Ersatzlösungen organisieren.
Wie man Barclaycard per Post kündigt
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Die schriftliche Kündigung per Post gilt in Deutschland als sicherste und rechtlich solideste Methode zur Beendigung eines Vertragsverhältnisses. Im Gegensatz zu digitalen Kommunikationswegen bietet der Postweg einen nachweisbaren und rechtsverbindlichen Kündigungsnachweis, der im Streitfall vor Gericht anerkannt wird. Besonders beim Versand als Einschreiben mit Rückschein erhält der Absender einen unwiderlegbaren Beweis über Absendung und Zustellung.
Barclaycard akzeptiert Kündigungen in Schriftform, wobei die postalische Zusendung die traditionelle und von vielen Juristen empfohlene Variante darstellt. E-Mails oder Online-Formulare können technische Probleme aufweisen, im Spam-Ordner landen oder aus anderen Gründen nicht korrekt zugestellt werden. Ein physischer Brief hingegen dokumentiert die Kündigungsabsicht eindeutig und zeitlich nachvollziehbar.
Die Verwendung eines Einschreibens mit Rückschein kostet zwar einige Euro mehr, bietet aber maximale Rechtssicherheit. Der Rückschein bestätigt nicht nur die Zustellung, sondern auch das genaue Datum des Zugangs beim Empfänger. Dies ist besonders wichtig, wenn Kündigungsfristen eingehalten werden müssen oder wenn später Unklarheiten über den Kündigungszeitpunkt entstehen sollten.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur postalischen Kündigung
Der erste Schritt zur erfolgreichen Kündigung besteht darin, ein formelles Kündigungsschreiben zu verfassen. Dieses sollte alle relevanten Informationen enthalten: vollständiger Name des Karteninhabers, Anschrift, Kartennummer (die letzten vier Ziffern reichen aus Sicherheitsgründen), Kundennummer falls vorhanden, sowie eine eindeutige Kündigungserklärung. Das Schreiben sollte das gewünschte Kündigungsdatum nennen oder alternativ die Formulierung "zum nächstmöglichen Zeitpunkt" enthalten.
Das Kündigungsschreiben muss eigenhändig unterschrieben werden – eine digitale Signatur oder ein Ausdruck ohne Unterschrift ist nicht ausreichend. Die Unterschrift sollte mit der im Kartenvertrag hinterlegten Unterschrift übereinstimmen. Es empfiehlt sich, das Datum der Erstellung anzugeben und eine Bestätigung der Kündigung sowie eine Aufstellung eventuell noch offener Beträge anzufordern.
Das fertige Kündigungsschreiben wird an die offizielle Kündigungsadresse von Barclaycard gesendet:
- Barclaycard z. Hd. Kündigung Postfach 11 02 39 10832 Berlin
Der Versand sollte als Einschreiben mit Rückschein erfolgen. An der Postfiliale oder online über die Deutsche Post kann diese Versandart beauftragt werden. Die Kosten liegen bei etwa 4,85 Euro für das Einschreiben Einwurf oder 7,00 Euro für das Einschreiben mit Rückschein. Der Rückschein wird nach erfolgreicher Zustellung an den Absender zurückgeschickt und sollte zusammen mit einer Kopie des Kündigungsschreibens aufbewahrt werden.
Digitale Unterstützung beim Kündigungsprozess
Wer den Kündigungsprozess vereinfachen möchte, kann auf spezialisierte Dienstleister wie Postclic zurückgreifen. Solche Services übernehmen die professionelle Erstellung und den nachverfolgbaren Versand von Kündigungsschreiben. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis, da kein Gang zur Post notwendig ist, und in der digitalen Dokumentation des gesamten Vorgangs.
Postclic und ähnliche Anbieter formatieren das Kündigungsschreiben rechtssicher, drucken es aus, frankieren es und versenden es als Einschreiben. Kunden erhalten einen digitalen Nachweis über die Absendung und können den Zustellstatus online verfolgen. Dies kombiniert die Rechtssicherheit der postalischen Kündigung mit dem Komfort digitaler Prozesse. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder wenig Zeit stellt dies eine praktische Alternative dar.
Nach der Kündigung: was zu beachten ist
Nach dem Absenden der Kündigung sollten Karteninhaber die Bestätigung von Barclaycard abwarten. Diese erfolgt üblicherweise innerhalb von zwei bis drei Wochen nach Eingang des Kündigungsschreibens. Die Bestätigung enthält das genaue Vertragsende und Informationen über noch offene Beträge oder abzurechnende Positionen. Sollte keine Bestätigung eintreffen, empfiehlt sich eine telefonische Nachfrage unter Bezugnahme auf das Einschreiben.
Die physische Kreditkarte sollte nach Vertragsende vernichtet werden. Dazu wird empfohlen, die Karte mit einer Schere zu zerschneiden, wobei besonders der Chip und der Magnetstreifen mehrfach durchtrennt werden sollten. Eine Rücksendung der Karte ist normalerweise nicht erforderlich, kann aber in der Kündigungsbestätigung explizit verlangt werden.
Die Endabrechnung von Barclaycard sollte sorgfältig geprüft werden. Alle Umsätze müssen korrekt erfasst sein, und es dürfen keine unberechtigten Gebühren auftauchen. Eventuelle Guthaben werden auf das angegebene Referenzkonto überwiesen. Die Abrechnung und alle Kündigungsdokumente sollten mindestens drei Jahre aufbewahrt werden, um bei späteren Unstimmigkeiten oder steuerlichen Fragen darauf zurückgreifen zu können.
Kundenerfahrungen und praktische Tipps
Häufige Kündigungsgründe
Die Gründe für eine Kündigung der Barclaycard sind vielfältig und individuell verschieden. Ein häufiger Beweggrund sind die Kosten: Jahresgebühren, hohe Sollzinsen bei Teilzahlung oder Gebühren für bestimmte Transaktionen werden von vielen Kunden als zu hoch empfunden. Insbesondere wenn die Karte wenig genutzt wird, erscheint eine Jahresgebühr von 59 oder 99 Euro als unverhältnismäßig. Günstigere Alternativen ohne Jahresgebühr oder mit besseren Konditionen sind auf dem deutschen Markt mittlerweile zahlreich verfügbar.
Ein weiterer häufiger Grund ist die Verschuldungsgefahr durch die Teilzahlungsfunktion. Was zunächst als flexible Zahlungsoption erscheint, kann bei unachtsamer Nutzung zu einer Schuldenspirale führen. Die hohen Sollzinsen von 16 bis 19 Prozent machen längere Ratenzahlungen sehr teuer. Manche Kunden entscheiden sich daher bewusst für Debitkarten oder Charge-Karten ohne Kreditfunktion, um ihre Finanzen besser zu kontrollieren.
Auch Veränderungen in der Lebensituation spielen eine Rolle. Bei Umzug ins Ausland, Wechsel zu einem anderen Bankprodukt oder einfach der Konsolidierung mehrerer Karten auf eine einzige entscheiden sich Kunden für die Kündigung. Manche Nutzer berichten zudem von unzureichendem Kundenservice oder Schwierigkeiten bei der Reklamation von Umsätzen, was ebenfalls zur Kündigungsentscheidung beiträgt.
Erfahrungsberichte zur Kündigung
Die Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess bei Barclaycard fallen unterschiedlich aus. Viele Kunden berichten von einem reibungslosen Ablauf: Das Kündigungsschreiben wurde zügig bearbeitet, die Bestätigung kam zeitnah, und die Endabrechnung erfolgte korrekt. Besonders positiv wird hervorgehoben, wenn die Kündigung innerhalb der angegebenen sechs Wochen vollständig abgewickelt wurde und keine Nachforderungen entstanden.
Andere Kunden berichten jedoch von Verzögerungen oder Kommunikationsproblemen. In einigen Fällen wurde die Kündigung angeblich nicht erhalten, obwohl ein Einschreiben versendet wurde, oder die Bearbeitung zog sich über Monate hin. Solche Fälle unterstreichen die Wichtigkeit des Einschreibens mit Rückschein als Nachweis. Vereinzelt kam es auch zu Unstimmigkeiten bei der Endabrechnung, etwa durch nachträglich gebuchte Umsätze oder nicht erstattete Gebühren.
Praktische Ratschläge für eine erfolgreiche Kündigung
Um den Kündigungsprozess so reibungslos wie möglich zu gestalten, sollten einige bewährte Praktiken befolgt werden. Erstens: Planen Sie ausreichend Zeit ein. Mit der sechswöchigen Kündigungsfrist und möglichen Bearbeitungszeiten sollten Sie mindestens drei Monate vor einem gewünschten Vertragsende aktiv werden. Dies gilt besonders, wenn Sie eine Jahresgebühr vermeiden möchten.
Zweitens: Dokumentieren Sie alles. Fertigen Sie Kopien des Kündigungsschreibens an, bewahren Sie den Einschreibe-Beleg und den Rückschein auf, und notieren Sie sich Daten von Telefonaten mit dem Kundenservice. Diese Dokumentation ist Gold wert, falls es zu Unstimmigkeiten kommt. Fotografieren Sie auch die zerschnittene Karte, um im Zweifelsfall nachweisen zu können, dass Sie diese vernichtet haben.
Drittens: Seien Sie proaktiv bei der Nachverfolgung. Wenn nach zwei Wochen keine Kündigungsbestätigung vorliegt, kontaktieren Sie den Kundenservice. Verweisen Sie dabei auf Ihr Einschreiben und das Versanddatum. Freundliche aber bestimmte Kommunikation führt meist schneller zum Ziel als aggressive Forderungen. Notieren Sie Namen und Mitarbeiternummern der Personen, mit denen Sie sprechen.
Viertens: Prüfen Sie Alternativen vor der Kündigung. Manchmal bietet Barclaycard Bestandskunden bei Kündigungsabsicht bessere Konditionen oder einen Wechsel auf ein günstigeres Kartenmodell an. Wenn die grundsätzlichen Services zufriedenstellend sind und nur die Kosten stören, kann ein solches Angebot eine Alternative zur vollständigen Kündigung darstellen. Lassen Sie sich jedoch nicht zu überstürzten Entscheidungen drängen und prüfen Sie alle Optionen in Ruhe.
Abschließend ist festzuhalten, dass die Kündigung einer Barclaycard bei korrekter Vorgehensweise ein überschaubarer Prozess ist. Die postalische Kündigung per Einschreiben bietet maximale Rechtssicherheit und ist trotz des digitalen Zeitalters weiterhin die empfehlenswerteste Methode. Mit sorgfältiger Vorbereitung, rechtzeitiger Planung und vollständiger Dokumentation lässt sich das Vertragsverhältnis sauber und ohne böse Überraschungen beenden.