
Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany

Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Commerzbank
Kaiserstraße 16
60311 Frankfurt am Main
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Commerzbank. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
13/01/2026
So beenden Sie Ihre Geschäftsbeziehung mit der Commerzbank
Über Commerzbank
Die Commerzbank zählt zu den größten und traditionsreichsten Kreditinstituten Deutschlands. Mit ihrer Gründung im Jahr 1870 in Hamburg blickt die Bank auf eine über 150-jährige Geschichte zurück. Heute hat die Commerzbank Aktiengesellschaft ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main und betreut mehrere Millionen Privat- und Firmenkunden im gesamten Bundesgebiet sowie international.
Als Universalbank bietet die Commerzbank ein umfassendes Spektrum an Finanzdienstleistungen an. Das Portfolio reicht von klassischen Girokonten und Sparanlagen über Kreditprodukte bis hin zu Wertpapiergeschäften und Vermögensverwaltung. Besonders bekannt ist die Bank für ihr Privatkundengeschäft sowie ihre starke Präsenz im Mittelstandsgeschäft, wo sie als einer der führenden Anbieter in Deutschland gilt.
Die Commerzbank verfügt über ein weitreichendes Filialnetz, wobei in den letzten Jahren verstärkt auf digitale Kanäle gesetzt wurde. Kunden können ihre Bankgeschäfte sowohl in den Geschäftsstellen vor Ort als auch über Online-Banking und mobile Anwendungen erledigen. Diese Kombination aus traditionellem Banking und modernen digitalen Services macht die Bank zu einem wichtigen Akteur im deutschen Finanzsektor.
Trotz der vielfältigen Angebote und Services entscheiden sich manche Kunden dazu, ihre Geschäftsbeziehung mit der Commerzbank zu beenden. Die Gründe hierfür sind vielfältig und reichen von einem Wechsel zu günstigeren Direktbanken über Unzufriedenheit mit bestimmten Serviceleistungen bis hin zu persönlichen Veränderungen wie einem Umzug ins Ausland oder der Konsolidierung mehrerer Bankverbindungen.
Kontoprodukte und Gebührenstrukturen
Girokonten für Privatkunden
Die Commerzbank bietet verschiedene Girokontomodelle an, die sich in ihren Leistungen und Kosten unterscheiden. Das Angebot richtet sich an unterschiedliche Kundengruppen mit verschiedenen Bedürfnissen und finanziellen Möglichkeiten. Die Gebührenstruktur wurde in den vergangenen Jahren mehrfach angepasst, was bei einigen Kunden zu Überlegungen hinsichtlich eines Bankwechsels geführt hat.
Das klassische Girokonto der Commerzbank beinhaltet grundlegende Bankdienstleistungen wie Überweisungen, Daueraufträge und eine Bankkarte. Je nach Kontomodell fallen unterschiedliche monatliche Grundgebühren an. Zusätzliche Kosten können für bestimmte Transaktionen, Bargeldabhebungen an fremden Automaten oder die Nutzung spezieller Services entstehen.
| Kontomodell | Monatliche Grundgebühr | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Basis-Girokonto | Ab 9,90 Euro | Grundlegende Funktionen |
| Premium-Girokonto | Ab 12,90 Euro | Erweiterte Leistungen, Kreditkarte inklusive |
| Kostenloses Girokonto | 0 Euro bei Bedingungen | Mindestgeldeingang erforderlich |
Zusätzliche Bankprodukte
Neben Girokonten bietet die Commerzbank zahlreiche weitere Finanzprodukte an. Dazu gehören Tagesgeldkonten, Festgeldanlagen, verschiedene Kreditformen wie Ratenkredite und Baufinanzierungen sowie Depots für den Wertpapierhandel. Auch diese Produkte sind mit unterschiedlichen Gebühren und Konditionen verbunden, die regelmäßig überprüft und angepasst werden.
Kreditkarten werden in verschiedenen Varianten angeboten, von der einfachen Debitkarte bis zur Premium-Kreditkarte mit umfangreichen Versicherungsleistungen. Die Jahresgebühren variieren je nach Kartentyp erheblich. Für Wertpapierdepots fallen Depotführungsgebühren sowie Transaktionskosten an, die im Vergleich zu modernen Online-Brokern oft höher ausfallen, was einen weiteren Grund für Kündigungen darstellen kann.
Kündigungsbedingungen und rechtliche Grundlagen
Gesetzliche Rahmenbedingungen
Die Kündigung eines Bankkontos unterliegt in Deutschland klaren rechtlichen Regelungen. Grundsätzlich haben Bankkunden das Recht, ihre Geschäftsbeziehung jederzeit zu beenden. Dies ergibt sich aus der Vertragsfreiheit, die im Bürgerlichen Gesetzbuch verankert ist. Bei Girokonten handelt es sich rechtlich um einen Geschäftsbesorgungsvertrag, der von beiden Seiten ordentlich gekündigt werden kann.
Gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen der Banken und den gesetzlichen Vorgaben können Kunden ihr Girokonto in der Regel ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen. Dies bedeutet, dass die Kündigung grundsätzlich sofort wirksam werden kann. Allerdings empfiehlt es sich aus praktischen Gründen, eine angemessene Frist einzuräumen, um alle laufenden Zahlungsvorgänge ordnungsgemäß abzuwickeln.
Kündigungsfristen bei der Commerzbank
Die Commerzbank sieht in ihren Geschäftsbedingungen für die meisten Privatkundenkonten keine feste Kündigungsfrist vor. Kunden können ihre Konten somit jederzeit und ohne Angabe von Gründen kündigen. Es ist jedoch ratsam, der Bank eine gewisse Vorlaufzeit zu geben, um administrative Prozesse zu ermöglichen und sicherzustellen, dass alle offenen Transaktionen abgeschlossen werden.
Bei bestimmten Produkten wie Festgeldanlagen oder Sparverträgen können abweichende Regelungen gelten. Hier sind oft feste Laufzeiten vereinbart, während derer eine ordentliche Kündigung nicht möglich ist. In solchen Fällen sollten Kunden die spezifischen Vertragsbedingungen genau prüfen. Für Kreditverträge gelten wiederum eigene Kündigungsregelungen, die im Darlehensvertrag festgelegt sind.
Wichtige Aspekte vor der Kündigung
Bevor die Kündigung ausgesprochen wird, sollten verschiedene Punkte beachtet werden. Zunächst müssen alle Daueraufträge und Lastschriftmandate auf ein neues Konto umgestellt werden. Dies betrifft regelmäßige Zahlungen wie Miete, Versicherungsbeiträge, Strom- und Telefonrechnungen sowie Gehaltseingänge. Die Umstellung sollte rechtzeitig erfolgen, um Zahlungsausfälle zu vermeiden.
Eventuelle Dispositionskredite müssen vor der Kontoschließung ausgeglichen werden. Ein negatives Kontoguthaben verhindert die sofortige Schließung des Kontos. Auch Guthaben sollten vor der Kündigung auf ein anderes Konto übertragen werden. Die Commerzbank bietet zwar an, Restguthaben nach Kontoschließung zu überweisen, jedoch ist es praktischer, dies selbst im Vorfeld zu erledigen.
| Zu prüfende Punkte | Empfohlene Vorlaufzeit |
|---|---|
| Daueraufträge umstellen | 4-6 Wochen |
| Lastschriftmandate ändern | 4-6 Wochen |
| Gehaltszahlungen umleiten | 6-8 Wochen |
| Guthaben übertragen | 1-2 Wochen |
Wie man Commerzbank per Post kündigt
Warum die postalische Kündigung empfehlenswert ist
Die Kündigung per Post gilt als sicherste und rechtlich eindeutigste Methode zur Beendigung einer Bankverbindung. Im Gegensatz zu mündlichen Kündigungen oder Telefonaten bietet die schriftliche Kündigung einen nachweisbaren Beleg über den Kündigungswunsch und das Datum der Absendung. Dies ist besonders wichtig, falls es später zu Unstimmigkeiten oder Missverständnissen kommen sollte.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil der postalischen Kündigung ist die rechtliche Beweiskraft. Während Online-Formulare oder E-Mails unter Umständen technische Probleme aufweisen können oder im Spam-Ordner landen, erreicht ein Brief mit hoher Sicherheit den Empfänger. Besonders bei Versand als Einschreiben mit Rückschein erhält der Absender einen juristisch verwertbaren Nachweis über die Zustellung.
Die Schriftform entspricht zudem den Anforderungen vieler Banken und wird in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen oft explizit als bevorzugte oder erforderliche Form der Kündigung genannt. Ein ordnungsgemäß formuliertes Kündigungsschreiben minimiert das Risiko von Rückfragen und beschleunigt den gesamten Prozess der Kontoauflösung.
Erstellung des Kündigungsschreibens
Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Informationen enthalten, um eindeutig zugeordnet werden zu können. Dazu gehören die vollständigen persönlichen Daten des Kontoinhabers, einschließlich Name, Adresse und Geburtsdatum. Unbedingt erforderlich ist die Angabe der Kontonummer oder IBAN, damit die Bank das zu kündigende Konto zweifelsfrei identifizieren kann.
Der Kündigungswunsch sollte klar und unmissverständlich formuliert werden. Eine einfache Formulierung wie "Hiermit kündige ich mein Girokonto mit der IBAN [Nummer] fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt" ist völlig ausreichend. Eine Begründung für die Kündigung ist rechtlich nicht erforderlich, kann aber auf Wunsch angegeben werden.
Wichtig ist die Angabe eines Zielkontos für die Überweisung eines eventuellen Restguthabens. Auch sollte die Rücksendung aller Bankkarten und gegebenenfalls nicht genutzter Schecks angekündigt werden. Das Schreiben muss eigenhändig unterschrieben sein, da eine Kündigung ohne Unterschrift möglicherweise nicht akzeptiert wird. Das Datum der Unterschrift sollte ebenfalls vermerkt werden.
Versand als Einschreiben
Der Versand des Kündigungsschreibens sollte unbedingt als Einschreiben erfolgen. Dies bietet den entscheidenden Vorteil eines Zustellnachweises. Bei einem einfachen Brief kann die Bank theoretisch behaupten, das Schreiben nie erhalten zu haben. Ein Einschreiben mit Rückschein hingegen dokumentiert eindeutig, dass und wann das Schreiben zugestellt wurde.
Die Kosten für ein Einschreiben mit Rückschein liegen bei etwa 4,85 Euro und sind eine sinnvolle Investition angesichts der Bedeutung des Vorgangs. Der Rückschein dient als Beweis und sollte sorgfältig aufbewahrt werden, bis die Kontoauflösung vollständig abgeschlossen und schriftlich bestätigt wurde. Dies kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen.
Alternativ zum Gang zur Postfiliale bieten moderne Dienstleister wie Postclic die Möglichkeit, Kündigungsschreiben digital zu erstellen und als nachverfolgbare Einschreiben versenden zu lassen. Dies spart Zeit und den Weg zur Post, während gleichzeitig ein vollständiger digitaler Nachweis über den Versand erstellt wird. Die professionelle Formatierung und automatische Adressprüfung minimieren zudem das Risiko von Fehlern.
Korrekte Adressierung
Die richtige Adressierung des Kündigungsschreibens ist entscheidend für eine reibungslose Bearbeitung. Für allgemeine Kündigungen und Kontoauflösungen bei der Commerzbank ist die zentrale Geschäftsadresse zu verwenden:
- Commerzbank Aktiengesellschaft, Kaiserstraße 16, 60311 Frankfurt am Main
Diese Adresse ist die offizielle Geschäftsadresse der Commerzbank und für postalische Kündigungen geeignet. Alternativ kann auch die örtliche Filiale genutzt werden, bei der das Konto geführt wird. Die zentrale Adresse in Frankfurt bietet jedoch den Vorteil einer standardisierten Bearbeitung und ist besonders bei überregionalen Konten zu empfehlen.
Nachverfolgung und Bestätigung
Nach dem Versand des Kündigungsschreibens sollte die Zustellung anhand der Sendungsverfolgungsnummer kontrolliert werden. Sobald die Bank das Schreiben erhalten hat, beginnt die interne Bearbeitung. In der Regel sendet die Commerzbank innerhalb von zwei bis drei Wochen eine schriftliche Kündigungsbestätigung zu.
Falls nach vier Wochen keine Bestätigungsschreiben eingegangen ist, empfiehlt sich eine Nachfrage bei der Bank. Dies kann schriftlich oder auch telefonisch erfolgen. Dabei sollte auf das Datum des Kündigungsschreibens und die Sendungsverfolgungsnummer des Einschreibens Bezug genommen werden. Die Kündigungsbestätigung sollte aufbewahrt werden, da sie als endgültiger Nachweis der Vertragsbeendigung dient.
Häufige Kündigungsgründe und praktische Tipps
Typische Gründe für einen Bankwechsel
Viele Kunden entscheiden sich aufgrund der Gebührenstruktur für einen Wechsel zu einer anderen Bank. Die Einführung oder Erhöhung von Kontoführungsgebühren ist ein häufiger Auslöser für Kündigungen. Direktbanken bieten oft kostenlose Girokonten ohne Mindestgeldeingang an, was im Vergleich zu den Gebühren traditioneller Filialbanken attraktiv erscheint.
Ein weiterer häufiger Grund ist die Unzufriedenheit mit dem Service oder der Erreichbarkeit. Während die Commerzbank ihr Filialnetz in den letzten Jahren deutlich reduziert hat, bevorzugen manche Kunden weiterhin persönliche Beratung vor Ort. Andere wiederum schätzen die vollständig digitalen Angebote von Smartphone-Banken, die ohne Filialen auskommen und moderne Apps mit erweiterten Funktionen bieten.
Auch Veränderungen in der persönlichen Lebenssituation führen zu Kündigungen. Ein Umzug ins Ausland, die Zusammenlegung von Konten bei Paaren oder die Konsolidierung mehrerer Bankverbindungen zur besseren Übersicht sind legitime Gründe für eine Kündigung. Manche Kunden wechseln auch aus ethischen oder nachhaltigen Überlegungen zu spezialisierten Banken.
Erfahrungsberichte von Kunden
Erfahrungsberichte ehemaliger Commerzbank-Kunden zeigen ein gemischtes Bild. Viele berichten von einer unkomplizierten Abwicklung der Kündigung, sofern alle Voraussetzungen erfüllt waren. Die schriftliche Bestätigung erfolgte in den meisten Fällen innerhalb von zwei bis drei Wochen, und Restguthaben wurden zuverlässig überwiesen.
Einige Kunden berichten jedoch von Verzögerungen, insbesondere wenn noch offene Transaktionen oder Dispositionskredite bestanden. In solchen Fällen forderte die Bank zunächst die Klärung dieser Punkte, bevor die Kündigung bearbeitet wurde. Dies unterstreicht die Wichtigkeit einer gründlichen Vorbereitung vor der Kündigungseinreichung.
Positiv hervorgehoben wird häufig die Möglichkeit, den Kontowechselservice zu nutzen. Dieser unterstützt bei der Übertragung von Daueraufträgen und der Information von Zahlungspartnern über die neue Bankverbindung. Obwohl dieser Service die Kündigung selbst nicht ersetzt, erleichtert er den Übergang erheblich und minimiert das Risiko vergessener Zahlungen.
Praktische Tipps für einen reibungslosen Ablauf
Eine sorgfältige Planung ist der Schlüssel zu einer problemlosen Kontokündigung. Experten empfehlen, mindestens sechs bis acht Wochen für den gesamten Prozess einzuplanen. In dieser Zeit sollte das neue Konto bereits eröffnet und funktionsfähig sein, sodass ein nahtloser Übergang möglich ist.
Es empfiehlt sich, eine Checkliste aller regelmäßigen Zahlungen zu erstellen. Dazu gehören nicht nur offensichtliche Posten wie Miete und Versicherungen, sondern auch Abonnements für Streaming-Dienste, Fitnessstudios, Zeitschriften oder Spenden. Auch sporadische Zahlungen wie Jahresbeiträge für Vereine oder Verbände sollten berücksichtigt werden.
Das alte Konto sollte nicht sofort nach der Kündigung geleert werden, sondern noch für einige Wochen mit einem kleinen Guthaben versehen bleiben. Dies fängt vergessene Lastschriften ab und verhindert Rücklastschriften mit den damit verbundenen Gebühren. Erst wenn über mehrere Wochen keine Bewegungen mehr stattgefunden haben, kann das Restguthaben übertragen werden.
Umgang mit Problemen bei der Kündigung
Falls die Bank die Kündigung nicht akzeptiert oder ungewöhnlich lange mit der Bearbeitung benötigt, sollten Kunden zunächst schriftlich nachfassen. In diesem Schreiben sollte auf die ursprüngliche Kündigung verwiesen und um zeitnahe Bearbeitung gebeten werden. Eine Fristsetzung von weiteren zwei Wochen ist angemessen.
Bei anhaltenden Schwierigkeiten kann die Bankenombudsstelle eingeschaltet werden. Diese unabhängige Schlichtungsstelle hilft bei Streitigkeiten zwischen Banken und Kunden und bietet eine kostenlose außergerichtliche Konfliktlösung an. Die Einschaltung der Ombudsstelle ist sinnvoll, wenn die Bank auf Nachfragen nicht reagiert oder die Kündigung ohne nachvollziehbare Gründe ablehnt.
In extremen Fällen, etwa bei ungerechtfertigter Verweigerung der Kontoauflösung, kann auch rechtlicher Beistand notwendig werden. Dies ist jedoch selten erforderlich, da die meisten Kündigungen bei ordnungsgemäßer Vorbereitung und Durchführung problemlos abgewickelt werden. Die Schriftform und der Nachweis durch ein Einschreiben bieten dabei die beste Grundlage für eine rechtssichere Kündigung.