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Udfærdiget i Paris, den 12/01/2026
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DWS
Mainzer Landstraße 13-15
60325 Frankfurt am Main Germany
info@dws.com
Emne: Opsigelse af DWS kontrakten

Kære hr./fru,

Jeg meddeler hermed min beslutning om at opsige kontrakten vedrørende DWS tjenesten.
Denne meddelelse udgør en fast, klar og utvetydig vilje til at opsige kontrakten med virkning på den først mulige forfaldsdato eller i overensstemmelse med den gældende kontraktlige frist.

Jeg beder dig om at træffe alle nødvendige foranstaltninger for at:
– stoppe al fakturering fra den faktiske opsigelsesdato;
– bekræfte skriftligt den korrekte modtagelse af denne anmodning;
– og, hvis relevant, sende mig det endelige regnskab eller bekræftelsen af saldo.

Denne opsigelse sendes til dig via certificeret e-post. Afsendelsen, tidsstemplingen og integriteten af indholdet er fastslået, hvilket gør det til et bevisbart dokument, der opfylder kravene til elektronisk bevis. Du har derfor alle de nødvendige elementer til at udføre den regelmæssige behandling af denne opsigelse i overensstemmelse med de gældende principper for skriftlig notifikation og kontraktfrihed.

I overensstemmelse med reglerne vedrørende beskyttelse af personoplysninger anmoder jeg også om:
– at slette alle mine data, der ikke er nødvendige for dine juridiske eller regnskabsmæssige forpligtelser;
– at lukke enhver tilknyttet personlig adgang;
– og at bekræfte den faktiske sletning af data i henhold til de gældende rettigheder vedrørende beskyttelse af privatlivets fred.

Jeg opbevarer en fuldstændig kopi af denne meddelelse samt beviset for afsendelse.

skal opbevares966649193710
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Mainzer Landstraße 13-15
60325 Frankfurt am Main , Germany
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So beenden Sie Ihre Geschäftsbeziehung mit DWS

Über DWS

Die DWS Investment GmbH gehört zu den führenden Vermögensverwaltern in Deutschland und Europa. Mit Hauptsitz in Frankfurt am Main verwaltet das Unternehmen Milliarden an Anlegergeldern und bietet eine breite Palette an Investmentfonds, ETFs und weiteren Finanzprodukten für private und institutionelle Anleger. Als Teil der DWS Group, die aus der Deutschen Bank hervorging und mittlerweile eigenständig an der Börse notiert ist, verfügt die Gesellschaft über jahrzehntelange Erfahrung im Asset Management.

DWS bietet verschiedene Anlageprodukte an, darunter Aktienfonds, Rentenfonds, Mischfonds, Immobilienfonds und passive Indexfonds. Die Produktpalette richtet sich sowohl an konservative Sparer als auch an risikobereitere Investoren, die höhere Renditen anstreben. Viele deutsche Anleger haben über Fondssparpläne, Einmalanlagen oder vermögensverwaltende Mandate Zugang zu DWS-Produkten erhalten, häufig über ihre Hausbank oder einen unabhängigen Finanzberater.

Die Entscheidung, eine Geschäftsbeziehung mit DWS zu beenden, kann verschiedene Gründe haben. Manche Anleger möchten ihre Anlagestrategie ändern, andere benötigen das investierte Kapital für andere Zwecke oder sind mit der Performance ihrer Fonds unzufrieden. Wieder andere konsolidieren ihre Geldanlagen bei einem einzigen Anbieter oder wechseln zu kostengünstigeren Alternativen. Unabhängig vom Grund ist es wichtig, den Kündigungsprozess korrekt und rechtssicher durchzuführen.

Bei DWS-Produkten handelt es sich in der Regel um Investmentfonds nach deutschem oder luxemburgischem Recht. Die Kündigung oder genauer gesagt der Verkauf von Fondsanteilen unterliegt spezifischen Regelungen, die sich von klassischen Bankprodukten unterscheiden. Während Tagesgeldkonten oder Girokonten relativ unkompliziert gekündigt werden können, müssen bei Investmentfonds Aspekte wie Ausgabeaufschläge, Rücknahmepreise und steuerliche Konsequenzen berücksichtigt werden.

Produktangebot und Kostenstruktur

Verschiedene Anlageprodukte bei DWS

DWS bietet ein umfangreiches Spektrum an Investmentlösungen. Zu den Hauptkategorien gehören aktiv gemanagte Fonds, bei denen Fondsmanager versuchen, durch gezielte Wertpapierauswahl eine Überrendite zu erzielen, sowie passive ETFs, die einen Index kostengünstig nachbilden. Darüber hinaus gibt es Spezialfonds für institutionelle Investoren und vermögensverwaltende Mandate für wohlhabendere Privatkunden.

Die Produktpalette umfasst unterschiedliche Anlageklassen und Strategien. Aktienfonds investieren in Unternehmensanteile verschiedener Regionen und Branchen, während Rentenfonds auf festverzinsliche Wertpapiere wie Staatsanleihen oder Unternehmensanleihen setzen. Mischfonds kombinieren verschiedene Anlageklassen, um Risiko und Ertrag auszubalancieren. Immobilienfonds ermöglichen Anlegern den indirekten Zugang zum Immobilienmarkt, ohne selbst Eigentum erwerben zu müssen.

Kostenübersicht bei DWS-Produkten

Die Kosten bei DWS-Anlageprodukten setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Diese Gebührenstruktur ist für Anleger wichtig zu verstehen, da sie die Nettorendite erheblich beeinflussen kann.

KostenartTypische HöheBeschreibung
Ausgabeaufschlag0-5%Einmalige Gebühr beim Kauf von Fondsanteilen
Verwaltungsgebühr0,5-2% p.a.Jährliche Gebühr für das Fondsmanagement
Depotgebühr0-30€ p.a.Kosten für die Verwahrung der Anteile
Performance-Fee0-20%Erfolgsabhängige Gebühr bei einigen Fonds

Bei aktiv gemanagten Fonds fallen in der Regel höhere Gebühren an als bei passiven ETFs. Die Verwaltungsgebühr wird automatisch aus dem Fondsvermögen entnommen und mindert die Wertentwicklung. Der Ausgabeaufschlag wird beim Kauf fällig, kann aber bei manchen Vertriebswegen rabattiert oder ganz erlassen werden. Depotgebühren hängen von der depotführenden Stelle ab, nicht direkt von DWS.

Steuerliche Aspekte bei Fondsverkäufen

Beim Verkauf von Fondsanteilen können steuerliche Konsequenzen entstehen. Seit der Investmentsteuerreform 2018 gelten neue Regelungen für die Besteuerung von Investmentfonds. Gewinne aus Fondsverkäufen unterliegen der Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Dabei wird zwischen der Teilfreistellung je nach Fondsart und dem persönlichen Sparer-Pauschbetrag unterschieden.

Anleger sollten vor einer Kündigung prüfen, ob unrealisierte Gewinne vorliegen und welche steuerlichen Auswirkungen ein Verkauf hätte. In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, den Verkaufszeitpunkt steuerlich zu optimieren oder nur einen Teil der Anteile zu veräußern. Die depotführende Bank führt die Abgeltungssteuer automatisch an das Finanzamt ab, sofern kein Freistellungsauftrag vorliegt oder dieser bereits ausgeschöpft ist.

Kündigungsbedingungen und rechtliche Grundlagen

Rechtlicher Rahmen für Fondskündigungen

Bei Investmentfonds spricht man rechtlich nicht von einer Kündigung, sondern von einer Rückgabe oder einem Verkauf von Fondsanteilen. Anleger haben grundsätzlich das Recht, ihre Fondsanteile jederzeit zurückzugeben, sofern es sich um offene Investmentfonds handelt. Dies ist im Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) geregelt, das die rechtlichen Rahmenbedingungen für Investmentfonds in Deutschland festlegt.

Die Rückgabe erfolgt zum nächsten Bewertungstag nach Eingang der Verkaufsorder. Der Rücknahmepreis entspricht dem aktuellen Nettoinventarwert der Fondsanteile, geteilt durch die Anzahl der ausgegebenen Anteile. Bei einigen Fonds können Rücknahmegebühren anfallen, die im Verkaufsprospekt ausgewiesen sein müssen. Geschlossene Fonds oder Spezialfonds können abweichende Regelungen haben, die eine jederzeitige Rückgabe einschränken.

Fristen und Bearbeitungszeiten

Die Bearbeitungszeit für Fondsrückgaben hängt von verschiedenen Faktoren ab. In der Regel wird die Order zum nächsten Bewertungstag ausgeführt, was bei täglich gehandelten Fonds bedeutet, dass die Rückgabe innerhalb weniger Werktage abgewickelt wird.

FondstypBewertungsfrequenzTypische Abwicklungsdauer
AktienfondsTäglich2-5 Werktage
RentenfondsTäglich2-5 Werktage
ImmobilienfondsTäglich/Monatlich5-10 Werktage
SpezialfondsVariabelNach Vereinbarung

Nach der Ausführung der Verkaufsorder wird der Erlös auf das hinterlegte Referenzkonto überwiesen. Dies dauert üblicherweise weitere zwei bis drei Werktage. Anleger sollten also mit einer Gesamtdauer von etwa einer Woche zwischen Verkaufsauftrag und Gutschrift des Geldes rechnen. Bei Immobilienfonds oder anderen weniger liquiden Produkten können längere Fristen gelten.

Besonderheiten bei verschiedenen Vertragsformen

Die Art des Vertrags mit DWS beeinflusst den Kündigungsprozess. Wer Fondsanteile direkt über ein DWS-Depot hält, muss die Kündigung direkt an DWS richten. Viele Anleger haben jedoch ihre DWS-Fonds über die Hausbank, einen Online-Broker oder einen Finanzberater erworben. In diesen Fällen erfolgt die Kündigung über die depotführende Stelle, nicht direkt bei DWS.

Bei Fondssparplänen ist zusätzlich zu beachten, dass zunächst der Sparplan gestoppt werden muss, bevor die bereits erworbenen Anteile verkauft werden können. Manche Anleger möchten nur den Sparplan beenden, die vorhandenen Anteile aber weiter halten. Andere möchten die komplette Position auflösen. Diese Unterscheidung sollte in der Kündigungserklärung klar formuliert werden.

Vermögensverwaltungsmandate haben oft spezifische Kündigungsfristen, die vertraglich vereinbart sind. Typischerweise gelten Kündigungsfristen von einem bis drei Monaten zum Quartalsende. Diese müssen eingehalten werden, da sonst die Kündigung erst zum nächstmöglichen Termin wirksam wird. Die genauen Bedingungen finden sich im individuellen Vermögensverwaltungsvertrag.

Kündigung per Post durchführen

Warum die postalische Kündigung am sichersten ist

Die Kündigung von Finanzprodukten per Post, insbesondere per Einschreiben mit Rückschein, gilt als rechtlich sicherste Methode. Im Gegensatz zu telefonischen Kündigungen oder E-Mails bietet der Postweg einen eindeutigen Nachweis über den Zugang der Kündigungserklärung. Dies ist besonders wichtig, wenn Fristen eingehalten werden müssen oder später Unstimmigkeiten über den Kündigungszeitpunkt entstehen.

Ein Einschreiben mit Rückschein dokumentiert nicht nur den Versand, sondern auch den Empfang des Schreibens durch den Adressaten. Der Rückschein mit Unterschrift des Empfängers dient als Beweis, dass die Kündigung DWS erreicht hat. Bei rechtlichen Auseinandersetzungen kann dieser Nachweis entscheidend sein. Zwar bieten viele Unternehmen mittlerweile auch Online-Kündigungsmöglichkeiten an, doch gerade bei größeren Vermögenswerten empfiehlt sich der traditionelle Postweg.

Die schriftliche Form ermöglicht zudem eine präzise Formulierung aller relevanten Details. Kontonummer, Depotnummer, genaue Bezeichnung der zu verkaufenden Fondsanteile und gewünschte Auszahlungsmodalitäten können klar und unmissverständlich dargelegt werden. Missverständnisse, wie sie bei telefonischen Kündigungen vorkommen können, werden so vermieden.

Erforderliche Angaben im Kündigungsschreiben

Ein vollständiges Kündigungsschreiben sollte alle Informationen enthalten, die DWS zur Identifikation des Anlegers und zur Durchführung der Rückgabe benötigt. Dazu gehören zunächst die persönlichen Daten des Anlegers: vollständiger Name, Geburtsdatum und aktuelle Adresse. Diese müssen mit den bei DWS hinterlegten Daten übereinstimmen.

Weiterhin sollte das Schreiben die Depotnummer oder Kundennummer enthalten, unter der die Fondsanteile geführt werden. Falls mehrere Depots bei DWS bestehen, ist die genaue Angabe wichtig, um Verwechslungen zu vermeiden. Die ISIN-Nummer der Fonds, die verkauft werden sollen, sollte ebenfalls aufgeführt werden, besonders wenn nur einzelne Positionen aus einem Depot aufgelöst werden sollen.

Die Anzahl der zu verkaufenden Anteile muss präzise angegeben werden. Anleger können entweder eine bestimmte Stückzahl nennen oder die vollständige Position verkaufen. Bei vollständiger Auflösung empfiehlt sich die Formulierung "alle vorhandenen Anteile" statt einer konkreten Zahl, da sich durch Ausschüttungen oder Thesaurierungen die Anteilszahl bis zur Ausführung ändern kann.

Das Referenzkonto für die Auszahlung des Verkaufserlöses muss angegeben werden. Aus Geldwäschegesichtspunkten darf die Auszahlung nur auf ein Konto erfolgen, das auf den Namen des Anlegers läuft. IBAN und BIC sollten korrekt und vollständig angegeben werden, um Verzögerungen bei der Überweisung zu vermeiden.

Die richtige Adresse für die Kündigung

Kündigungsschreiben für DWS-Produkte sollten an die offizielle Geschäftsadresse des Unternehmens gesendet werden. Die korrekte Anschrift lautet:

  • DWS Investment GmbH, Mainzer Landstraße 13-15, 60325 Frankfurt am Main

Diese Adresse ist für alle Anliegen bezüglich Investmentfonds und Depots bei DWS geeignet. Bei speziellen Produkten wie vermögensverwaltenden Mandaten kann es abweichende Zuständigkeiten geben, die aus den Vertragsunterlagen hervorgehen. Im Zweifelsfall kann die zentrale Adresse verwendet werden, da die interne Weiterleitung innerhalb des Unternehmens erfolgt.

Es ist ratsam, das Kündigungsschreiben nicht an regionale Niederlassungen oder Vertriebspartner zu senden, sondern direkt an die Hauptverwaltung. Dies gewährleistet eine schnelle und korrekte Bearbeitung. Bei Kündigungen über die depotführende Bank erfolgt die Kommunikation über diese Institution, die dann ihrerseits mit DWS abwickelt.

Versandoptionen und Nachweisführung

Für den Versand der Kündigung stehen verschiedene Optionen zur Verfügung. Das einfache Einschreiben kostet etwa 2,50 Euro zusätzlich zum normalen Porto und dokumentiert die Aufgabe des Briefes bei der Post. Das Einschreiben mit Rückschein kostet circa 4,65 Euro mehr, bietet aber den Vorteil, dass der Empfang durch DWS schriftlich bestätigt wird.

Der Rückschein wird nach Zustellung an den Absender zurückgeschickt und sollte zusammen mit einer Kopie des Kündigungsschreibens aufbewahrt werden. Diese Unterlagen dienen als Beweis für die ordnungsgemäße Kündigung. Bei wichtigen oder größeren Vermögenswerten ist das Einschreiben mit Rückschein trotz der höheren Kosten die empfehlenswerteste Variante.

Alternativ kann auch ein Übergabe-Einschreiben gewählt werden, bei dem der Postbote die persönliche Übergabe des Briefes quittiert. Diese Option ist besonders sicher, aber auch etwas teurer. Für die meisten Kündigungen ist das Standard-Einschreiben mit Rückschein jedoch völlig ausreichend und bietet ein gutes Verhältnis von Sicherheit und Kosten.

Digitale Unterstützung beim Kündigungsprozess

Moderne Online-Dienste können den Prozess der postalischen Kündigung vereinfachen, ohne die Rechtssicherheit des Postwegs zu gefährden. Plattformen wie Postclic ermöglichen es, Kündigungsschreiben digital zu erstellen und als echten Brief mit Sendungsverfolgung zu versenden. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und der professionellen Formatierung des Schreibens.

Solche Dienste übernehmen den physischen Versand und stellen einen digitalen Nachweis über die Zustellung bereit. Dies kombiniert die Bequemlichkeit digitaler Kommunikation mit der Rechtssicherheit des Postwegs. Besonders für Menschen, die wenig Zeit haben oder unsicher bei der Formulierung sind, kann dies eine praktische Lösung sein. Die Kosten sind meist moderat und umfassen Porto sowie Servicegebühren.

Wichtig ist, dass bei der Nutzung solcher Dienste alle persönlichen Daten korrekt eingegeben werden. Die Plattform erstellt dann ein rechtsgültiges Kündigungsschreiben, druckt es aus und versendet es per Einschreiben. Der Nutzer erhält eine Bestätigung über den Versand und kann den Status der Sendung online verfolgen. Dies bietet zusätzliche Sicherheit und Transparenz im Kündigungsprozess.

Kundenerfahrungen und praktische Hinweise

Häufige Gründe für die Kündigung

Anleger entscheiden sich aus verschiedenen Motiven für die Auflösung ihrer DWS-Investments. Ein häufiger Grund ist Unzufriedenheit mit der Performance der Fonds. Wenn die erwarteten Renditen nicht erreicht werden oder die Fonds hinter ihrer Benchmark oder vergleichbaren Produkten zurückbleiben, ziehen Anleger ihr Kapital ab. Gerade in Zeiten volatiler Märkte oder nach längeren Phasen unterdurchschnittlicher Entwicklung steigt die Kündigungsbereitschaft.

Kostenaspekte spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Anleger, die sich intensiver mit ihren Investments beschäftigen, stellen oft fest, dass die Gebühren bei aktiv gemanagten Fonds deutlich höher sind als bei passiven ETFs. Wenn die Mehrkosten nicht durch entsprechende Mehrrenditen gerechtfertigt werden, erscheint ein Wechsel zu kostengünstigeren Alternativen sinnvoll. Die zunehmende Transparenz über Kosten und die wachsende Popularität von ETFs haben diesen Trend verstärkt.

Veränderte Lebensumstände führen ebenfalls zu Kündigungen. Wer eine Immobilie kaufen, ein Unternehmen gründen oder größere Anschaffungen tätigen möchte, benötigt das investierte Kapital. Auch der Eintritt in den Ruhestand kann Anlass sein, die Anlagestrategie zu überdenken und Vermögenswerte umzuschichten. Manche Anleger konsolidieren ihre Geldanlagen auch einfach bei einem einzigen Anbieter, um einen besseren Überblick zu haben.

Typische Herausforderungen beim Kündigungsprozess

Trotz des grundsätzlich unkomplizierten Ablaufs können bei Fondskündigungen Schwierigkeiten auftreten. Eine häufige Herausforderung ist die Identifikation der korrekten Fondsdaten. Anleger wissen manchmal nicht genau, welche Fonds sie besitzen oder verwechseln ähnlich klingende Produktnamen. Eine gründliche Überprüfung der letzten Depotauszüge vor der Kündigung ist daher wichtig.

Unklarheiten über die Depotführung können ebenfalls Probleme verursachen. Wer seine Fondsanteile über eine Bank oder einen Broker hält, muss die Kündigung an diese Stelle richten, nicht direkt an DWS. Manche Anleger sind sich über die Zuständigkeiten nicht im Klaren und senden ihre Kündigung an die falsche Adresse, was zu Verzögerungen führt.

Steuerliche Überraschungen sind ein weiteres Thema. Anleger realisieren manchmal nicht, dass beim Verkauf von Fondsanteilen mit Gewinn Steuern anfallen. Wenn der Freistellungsauftrag bereits ausgeschöpft ist, wird automatisch Abgeltungssteuer abgeführt, was den Auszahlungsbetrag mindert. Eine vorherige Berechnung der zu erwartenden Steuerlast hilft, böse Überraschungen zu vermeiden.

Wichtige Dokumente aufbewahren

Die sorgfältige Aufbewahrung aller relevanten Unterlagen ist essentiell. Dazu gehören zunächst die ursprünglichen Kaufbelege der Fondsanteile, aus denen Kaufdatum, Anzahl der Anteile und Kaufpreis hervorgehen. Diese Informationen sind für die steuerliche Behandlung der Veräußerung wichtig und sollten mindestens bis zum Ablauf der steuerlichen Aufbewahrungsfristen verwahrt werden.

Das Kündigungsschreiben selbst sollte in Kopie aufbewahrt werden, ebenso wie der Rückschein des Einschreibens. Diese Dokumente beweisen, dass und wann die Kündigung erfolgt ist. Falls es zu Unstimmigkeiten mit DWS kommt, sind diese Unterlagen unverzichtbar. Auch die Verkaufsabrechnung, die DWS nach Ausführung der Rückgabe erstellt, muss aufbewahrt werden.

Die Steuerbescheinigung, die die depotführende Stelle zum Jahresende ausstellt, dokumentiert alle steuerrelevanten Vorgänge des Jahres, einschließlich der Fondsverkäufe. Diese Bescheinigung wird für die Steuererklärung benötigt und sollte zusammen mit den anderen Unterlagen archiviert werden. Eine strukturierte Ablage erleichtert später die Nachvollziehbarkeit und eventuelle Rückfragen des Finanzamts.

Alternativen zur vollständigen Kündigung

Bevor Anleger ihre DWS-Investments komplett auflösen, sollten sie Alternativen prüfen. Eine Möglichkeit ist der Wechsel in andere DWS-Fonds, die besser zur aktuellen Anlagestrategie passen. Viele Fondsgesellschaften bieten kostenfreie oder kostengünstige Fondstauschprogramme an, bei denen Anteile eines Fonds in Anteile eines anderen Fonds der gleichen Gesellschaft getauscht werden können.

Bei Fondssparplänen kann anstelle einer Kündigung auch eine Aussetzung der Sparraten in Betracht gezogen werden. Die bereits erworbenen Anteile bleiben dann im Depot und können sich weiter entwickeln, ohne dass neue Einzahlungen erfolgen. Dies ist sinnvoll, wenn vorübergehend finanzielle Engpässe bestehen, aber langfristig am Sparplan festgehalten werden soll.

Eine weitere Option ist die Teilveräußerung. Statt alle Anteile zu verkaufen, können nur bestimmte Positionen aufgelöst werden, etwa um Gewinne zu realisieren oder die Portfoliostruktur anzupassen. Dies ermöglicht eine schrittweise Umschichtung und kann steuerlich vorteilhafter sein, wenn die Veräußerungen auf mehrere Jahre verteilt werden und so der Sparer-Pauschbetrag mehrfach genutzt werden kann.

Nach der Kündigung: weitere Schritte

Nach erfolgreicher Kündigung und Auszahlung des Verkaufserlöses sollten Anleger überprüfen, ob alle Positionen tatsächlich aufgelöst wurden. Ein abschließender Depotauszug gibt Aufschluss darüber, ob das Depot vollständig leer ist oder noch Restbestände vorhanden sind. Manchmal verbleiben kleine Bruchstücke von Anteilen oder Centbeträge, die gesondert behandelt werden müssen.

Falls ein Depot bei DWS komplett aufgelöst werden soll, muss dies zusätzlich zur Fondsrückgabe explizit beantragt werden. Die Rückgabe der Fondsanteile allein führt nicht automatisch zur Schließung des Depots. Eine separate Depotlöschung verhindert, dass weiterhin Depotgebühren anfallen, auch wenn keine Wertpapiere mehr vorhanden sind.

Die Reinvestition des freigewordenen Kapitals sollte wohlüberlegt sein. Anleger sollten sich Zeit nehmen, alternative Anlageformen zu prüfen und gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen. Eine überstürzte Neuanlage ohne gründliche Analyse kann zu suboptimalen Entscheidungen führen. Die Zeit zwischen Verkauf und Neuanlage kann genutzt werden, um die eigene Anlagestrategie zu überdenken und zu schärfen.

Abschließend empfiehlt es sich, alle Unterlagen zur Kündigung und zum Verkauf systematisch zu archivieren. Diese Dokumentation ist nicht nur für die kommende Steuererklärung wichtig, sondern auch für die eigene Finanzplanung. Die Erfahrungen aus dem Kündigungsprozess können wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Anlageentscheidungen liefern und helfen, ähnliche Situationen in Zukunft besser zu handhaben.

FAQ

DWS bietet eine breite Palette von Anlageprodukten an, darunter Aktienfonds, Rentenfonds, Mischfonds, Immobilienfonds und passive Indexfonds. Diese Produkte sind darauf ausgelegt, sowohl konservative Sparer als auch risikobereitere Investoren anzusprechen, die höhere Renditen anstreben.

Die Kosten für DWS-Fonds können variieren und hängen von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des spezifischen Fonds und der Anlagestrategie. In der Regel fallen Ausgabeaufschläge, Verwaltungsgebühren und gegebenenfalls Performancegebühren an. Es ist ratsam, die jeweiligen Fondsunterlagen zu konsultieren, um detaillierte Informationen zu den Kosten zu erhalten.

Um Ihre DWS-Fondsanteile zu kündigen, müssen Sie einen schriftlichen Antrag per Post (Einschreiben) an DWS senden. Stellen Sie sicher, dass Sie alle erforderlichen Informationen, wie Ihre Kundennummer und die Fondsanteile, die Sie verkaufen möchten, angeben, um den Prozess zu beschleunigen.

Beim Verkauf von DWS-Fondsanteilen können steuerliche Konsequenzen auftreten, die von verschiedenen Faktoren abhängen, wie der Haltedauer der Anteile und der individuellen Steuerklasse. In Deutschland unterliegen Kapitalerträge der Abgeltungssteuer. Es ist empfehlenswert, sich von einem Steuerberater beraten zu lassen, um die genauen steuerlichen Auswirkungen zu verstehen.

DWS hebt sich durch ihre jahrzehntelange Erfahrung im Asset Management und ihre breite Produktpalette ab. Als Teil der DWS Group, die aus der Deutschen Bank hervorging, bietet DWS sowohl private als auch institutionelle Anleger umfassende Lösungen an. Zudem legt DWS großen Wert auf Nachhaltigkeit und verantwortungsvolles Investieren, was für viele Anleger von Bedeutung ist.