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Vertragsnummer:

An:
Kündigungsabteilung – ebase
298 Landsberger Straße
80687 München

Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes ebase. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.

Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:

– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.

Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.

Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:

– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.

Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.

Mit freundlichen Grüßen,


14/01/2026

zum Behalten966649193710
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So beenden Sie Ihr ebase-Konto erfolgreich

Über ebase

Die ebase GmbH mit Sitz in München ist eine etablierte Direktbank, die sich auf Fondsdepots und Wertpapierdienstleistungen spezialisiert hat. Als Teil der European Bank for Financial Services GmbH bietet ebase seit ihrer Gründung im Jahr 2002 professionelle Lösungen für Privatanleger, Vermögensverwalter und Finanzberater. Das Unternehmen ermöglicht den Zugang zu mehreren tausend Investmentfonds verschiedener Anbieter über eine zentrale Plattform und hat sich dabei als bedeutender Akteur im deutschen Finanzmarkt etabliert.

Die Dienstleistungen von ebase umfassen neben der reinen Depotverwaltung auch fondsgebundene Sparpläne, Vermögensverwaltungsmandate und verschiedene Altersvorsorgeprodukte. Besonders hervorzuheben ist die Fokussierung auf eine transparente Kostenstruktur und die breite Auswahl an verfügbaren Investmentprodukten. Das Unternehmen richtet sich sowohl an selbstbestimmte Anleger als auch an Kunden, die über Finanzberater oder Vermögensverwalter agieren.

Die technische Infrastruktur von ebase ermöglicht eine umfassende digitale Verwaltung der Depots, wobei Kunden jederzeit Einblick in ihre Anlagen haben. Die Plattform bietet detaillierte Reportings, Performanceanalysen und eine übersichtliche Darstellung aller Transaktionen. Trotz der digitalen Ausrichtung gelten für Kündigungen und andere rechtlich relevante Vorgänge jedoch weiterhin klassische Formvorschriften, die eine schriftliche Kommunikation erfordern.

Abonnementpläne und Preise

Kostenstruktur bei ebase

Die Gebührenstruktur von ebase unterscheidet sich von traditionellen Banken durch ein transparentes Modell, das verschiedene Kostenkomponenten umfasst. Im Gegensatz zu klassischen Abonnements fallen bei ebase keine monatlichen Fixgebühren an, sondern die Kosten richten sich nach der Nutzung und dem verwalteten Vermögen. Diese Struktur macht es für Anleger wichtig, die Gesamtkosten im Blick zu behalten und gegebenenfalls eine Kündigung in Erwägung zu ziehen, wenn sich die Konditionen nicht mehr mit den persönlichen Anlagezielen vereinbaren lassen.

KostenartGebührHinweise
Depotführung0,00 - 0,20% p.a.Abhängig vom Depotmodell
TransaktionskostenvariabelJe nach Fondsgesellschaft
Ausgabeaufschläge0 - 5%Oft reduziert oder entfallend
VerwaltungsgebührenfondsabhängigDirekt vom Fondsvermögen

Verschiedene Depotmodelle

ebase bietet unterschiedliche Depotmodelle an, die sich an verschiedene Anlegertypen richten. Das klassische ebase Depot richtet sich an Direktkunden und Kunden von Finanzberatern. Hier fallen in der Regel moderate Gebühren an, die sich am verwalteten Vermögen orientieren. Für vermögensverwaltete Mandate existieren spezielle Konditionen, die individuell vereinbart werden können.

Ein weiteres Modell ist das flexible Depot für Vermögensverwalter, bei dem die Kostenstruktur auf professionelle Anwender zugeschnitten ist. Hierbei können Berater ihre Kunden über die ebase-Plattform verwalten und profitieren von erweiterten Funktionen. Die Entscheidung für eine Kündigung hängt oft davon ab, ob die gewählte Depotform noch den aktuellen Bedürfnissen entspricht oder ob alternative Anbieter bessere Konditionen bieten.

Versteckte Kosten und Gebühren

Neben den offensichtlichen Gebühren sollten Anleger auch auf indirekte Kosten achten. Dazu gehören die Verwaltungsgebühren der einzelnen Fonds, die direkt vom Fondsvermögen abgezogen werden und nicht immer auf den ersten Blick erkennbar sind. Auch Performancegebühren einzelner Fonds können die Gesamtrendite erheblich beeinflussen. Diese Kostenkomponenten sind zwar nicht direkt ebase zuzurechnen, spielen aber bei der Entscheidung für oder gegen eine Fortsetzung der Geschäftsbeziehung eine wichtige Rolle.

Kündigungsbedingungen

Rechtliche Grundlagen in Deutschland

Die Kündigung eines Depots bei ebase unterliegt den allgemeinen deutschen Rechtsvorschriften für Bankgeschäfte. Gemäß den Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) und den speziellen Regelungen für Depotverträge haben Kunden grundsätzlich das Recht, ihre Geschäftsbeziehung jederzeit zu beenden. Anders als bei vielen anderen Verträgen gibt es bei Depotverträgen in der Regel keine Mindestvertragslaufzeiten, die eine Kündigung erschweren würden.

Die rechtliche Grundlage für Kündigungen findet sich in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von ebase sowie in den ergänzenden Sonderbedingungen für Wertpapiergeschäfte. Diese Dokumente regeln detailliert, welche Fristen einzuhalten sind und welche formalen Anforderungen an eine wirksame Kündigung gestellt werden. Es ist essentiell, diese Bedingungen vor einer Kündigung sorgfältig zu prüfen, um rechtliche Unsicherheiten zu vermeiden.

Kündigungsfristen und Termine

Die Kündigungsfrist bei ebase beträgt in der Regel einen Monat zum Monatsende. Dies bedeutet, dass eine Kündigung, die beispielsweise am 15. März eingeht, zum 30. April wirksam wird. Diese Frist ermöglicht es ebase, alle notwendigen administrativen Schritte durchzuführen, einschließlich der Abwicklung laufender Transaktionen und der Übertragung oder Liquidierung von Wertpapierbeständen.

KündigungszeitpunktKündigungsfristWirksam zum
Bis 31. Januar1 Monat28./29. Februar
Bis 28. Februar1 Monat31. März
Bis 31. März1 Monat30. April
Jederzeit möglichJeweils 1 MonatZum Monatsende

Besondere Kündigungssituationen

In bestimmten Fällen kann eine außerordentliche Kündigung ohne Einhaltung der regulären Fristen möglich sein. Dies betrifft beispielsweise Situationen, in denen ebase wesentliche Vertragsänderungen vornimmt oder die Gebühren erhöht. In solchen Fällen steht Kunden häufig ein Sonderkündigungsrecht zu, das innerhalb einer bestimmten Frist nach Bekanntgabe der Änderungen ausgeübt werden kann.

Auch bei einem Umzug ins Ausland oder bei grundlegenden Änderungen der persönlichen Lebensumstände kann eine vorzeitige Beendigung der Geschäftsbeziehung sinnvoll sein. In jedem Fall sollte die Kündigung klar formuliert sein und den Grund für die außerordentliche Beendigung deutlich benennen, um rechtliche Klarheit zu schaffen.

Was nach der Kündigung geschieht

Nach Eingang einer wirksamen Kündigung wird ebase zunächst alle offenen Transaktionen abschließen. Anschließend haben Kunden die Wahl, ihre Wertpapierbestände auf ein anderes Depot übertragen zu lassen oder die Positionen zu verkaufen und sich den Gegenwert auszahlen zu lassen. Ein Depotübertrag zu einer anderen Bank ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben und muss kostenfrei erfolgen, wobei ebase die technische Abwicklung übernimmt.

Eventuelle Restguthaben werden auf das hinterlegte Referenzkonto überwiesen. Es ist wichtig, dass dieses Konto zum Zeitpunkt der Depotauflösung noch aktiv ist. Alle steuerlich relevanten Dokumente, wie Jahressteuerbescheinigungen und Erträgnisaufstellungen, werden zum Jahresende erstellt und zugestellt, auch wenn das Depot bereits geschlossen wurde.

Wie man ebase per Post kündigt

Warum die postalische Kündigung die sicherste Methode ist

Die Kündigung per Post gilt im deutschen Rechtsverkehr als die zuverlässigste und rechtssicherste Methode, um eine Geschäftsbeziehung zu beenden. Im Gegensatz zu elektronischen Kommunikationswegen bietet der postalische Weg einen physischen Nachweis, der im Streitfall vor Gericht verwendet werden kann. Besonders bei finanziellen Angelegenheiten wie der Auflösung eines Depots ist diese Rechtssicherheit von unschätzbarem Wert.

Ein weiterer entscheidender Vorteil der postalischen Kündigung ist die Möglichkeit, das Schreiben per Einschreiben mit Rückschein zu versenden. Dadurch erhält der Absender einen rechtsgültigen Nachweis über den Zugang des Kündigungsschreibens beim Empfänger. Dieser Zugangsnachweis ist besonders wichtig, wenn es um die Einhaltung von Kündigungsfristen geht. Bei ebase, wie bei allen Finanzdienstleistern, kann dieser Nachweis entscheidend sein, um zu belegen, dass die Kündigung fristgerecht erfolgt ist.

Die schriftliche Form per Post erfüllt zudem alle formalen Anforderungen, die in den AGB von Banken und Finanzdienstleistern üblicherweise vorgeschrieben sind. Während E-Mails oder Online-Formulare unter Umständen nicht als ausreichend anerkannt werden, entspricht ein unterschriebener Brief in Papierform stets den rechtlichen Vorgaben. Dies schützt Kunden vor möglichen Verzögerungen oder Ablehnungen ihrer Kündigung aus formalen Gründen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung für die postalische Kündigung

Der erste Schritt bei der Kündigung von ebase per Post besteht darin, alle relevanten Vertragsinformationen zusammenzustellen. Dazu gehören die Depotnummer, die vollständigen persönlichen Daten und gegebenenfalls die Kundennummer. Diese Informationen sollten im Kündigungsschreiben klar angegeben werden, um eine eindeutige Zuordnung zu ermöglichen und Verzögerungen bei der Bearbeitung zu vermeiden.

Das Kündigungsschreiben selbst sollte klar strukturiert sein und folgende Elemente enthalten: Eine eindeutige Betreffzeile mit dem Wort "Kündigung", die vollständigen Kontaktdaten des Kunden, die Depotnummer, eine klare Kündigungserklärung mit gewünschtem Beendigungstermin sowie Anweisungen für die Behandlung der Wertpapierbestände. Es empfiehlt sich, das Schreiben mit Datum zu versehen und handschriftlich zu unterschreiben, um die Authentizität zu gewährleisten.

Nach der Erstellung des Kündigungsschreibens sollte dieses in einem ausreichend frankierten Umschlag an die offizielle Adresse von ebase gesendet werden. Die korrekte Anschrift lautet:

  • ebase GmbH, Landsberger Straße 298, 80687 München

Es wird dringend empfohlen, das Schreiben als Einschreiben mit Rückschein zu versenden. Dies kostet zwar einige Euro mehr, bietet aber die wichtige Sicherheit eines Zugangsnachweises. Der Rückschein sollte zusammen mit einer Kopie des Kündigungsschreibens aufbewahrt werden, um im Bedarfsfall die fristgerechte Kündigung nachweisen zu können.

Wichtige Dokumente und Informationen

Neben dem eigentlichen Kündigungsschreiben können je nach Situation weitere Dokumente erforderlich sein. Bei einem geplanten Depotübertrag sollten die Daten der aufnehmenden Bank beigefügt werden, einschließlich der neuen Depotnummer und der BIC der Zielbank. Falls die Wertpapiere verkauft werden sollen, ist eine klare Anweisung hierzu notwendig, wobei zu beachten ist, dass Verkäufe zu aktuellen Marktpreisen erfolgen und Kursschwankungen berücksichtigt werden müssen.

Für die Auszahlung von Guthaben muss sichergestellt sein, dass ebase über aktuelle Kontodaten verfügt. Das Referenzkonto sollte zum Zeitpunkt der Depotauflösung noch bestehen und dem Kunden gehören. Bei Änderungen der Bankverbindung ist es ratsam, diese bereits im Kündigungsschreiben mitzuteilen oder vorab eine entsprechende Änderung bei ebase zu beantragen.

Digitale Unterstützung durch Postclic

Für Kunden, die den Prozess der postalischen Kündigung vereinfachen möchten, bietet der Dienst Postclic eine praktische Lösung. Postclic ermöglicht es, Kündigungsschreiben digital zu erstellen und automatisch als nachverfolgten Brief versenden zu lassen. Der Service übernimmt dabei die professionelle Formatierung des Schreibens, den Druck und den Versand per Einschreiben.

Ein wesentlicher Vorteil von Postclic ist die digitale Nachverfolgung des Versandstatus. Nutzer können online jederzeit einsehen, wann ihr Kündigungsschreiben zugestellt wurde, und erhalten einen digitalen Nachweis über den Zugang. Dies spart nicht nur Zeit beim Gang zur Post, sondern bietet auch eine komfortable Dokumentation des gesamten Kündigungsvorgangs. Besonders für Personen, die beruflich stark eingespannt sind oder keinen einfachen Zugang zu einer Postfiliale haben, stellt dies eine erhebliche Erleichterung dar.

Die Nutzung solcher Services bedeutet jedoch nicht, dass auf die rechtliche Sorgfalt verzichtet werden kann. Auch bei der Verwendung von Postclic sollten alle relevanten Informationen korrekt angegeben und die Kündigungsfristen beachtet werden. Der Service übernimmt lediglich die technische Abwicklung des Versands, während die inhaltliche Gestaltung und Rechtswirksamkeit der Kündigung in der Verantwortung des Kunden bleiben.

Kundenbewertungen und Tipps

Häufige Gründe für eine Kündigung

Die Entscheidung, ein Depot bei ebase zu kündigen, kann verschiedene Ursachen haben. Ein häufiger Grund sind veränderte Lebensumstände, wie etwa der Wechsel zu einem Finanzberater, der mit einer anderen Depotbank zusammenarbeitet. Viele Anleger konsolidieren auch ihre Finanzanlagen und möchten alle Depots bei einem einzigen Anbieter führen, um einen besseren Überblick zu behalten und möglicherweise Kosten zu sparen.

Kostenaspekte spielen ebenfalls eine wichtige Rolle bei Kündigungsentscheidungen. Obwohl ebase als relativ kostengünstig gilt, können sich im Laufe der Zeit günstigere Alternativen ergeben, insbesondere bei Direktbanken oder Neobrokern, die mit noch niedrigeren Gebühren werben. Anleger mit größeren Vermögen achten besonders auf die prozentualen Verwaltungsgebühren, die bei steigendem Depotwert absolut betrachtet deutlich zunehmen können.

Ein weiterer Kündigungsgrund kann die Unzufriedenheit mit dem Serviceangebot oder der Plattform sein. Manche Kunden wünschen sich modernere digitale Funktionen, eine intuitivere Benutzeroberfläche oder zusätzliche Analysewerkzeuge, die ebase möglicherweise nicht in dem gewünschten Umfang bietet. Auch strategische Neuausrichtungen im Anlageverhalten, etwa der Wechsel von Fonds zu ETFs oder Einzelaktien, können eine Kündigung motivieren, wenn die neue Anlagestrategie bei einem anderen Anbieter besser unterstützt wird.

Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess

Die Erfahrungen von Kunden mit dem Kündigungsprozess bei ebase fallen überwiegend positiv aus. Die meisten berichten von einer professionellen und zügigen Abwicklung, sobald die Kündigung in korrekter Form eingereicht wurde. Die Bearbeitungszeiten entsprechen in der Regel den angegebenen Fristen, und die Kommunikation seitens ebase wird als transparent beschrieben.

Einige Kunden weisen jedoch darauf hin, dass die Komplexität des Prozesses vom Umfang des Depots abhängt. Bei Depots mit vielen verschiedenen Fondspositionen kann die Übertragung oder Liquidierung mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Dies liegt häufig nicht an ebase selbst, sondern an den beteiligten Fondsgesellschaften und deren Abwicklungszeiten. Geduldige Planung und eine frühzeitige Kündigung sind daher ratsam, besonders wenn ein bestimmter Zeitplan eingehalten werden soll.

Praktische Tipps für eine reibungslose Kündigung

Um den Kündigungsprozess so reibungslos wie möglich zu gestalten, sollten einige bewährte Praktiken beachtet werden. Zunächst empfiehlt es sich, vor der Kündigung alle offenen Transaktionen abzuschließen. Laufende Sparpläne sollten rechtzeitig gestoppt werden, um zu vermeiden, dass nach der Kündigung noch Abbuchungen erfolgen, die dann kompliziert rückabgewickelt werden müssen.

Ein weiterer wichtiger Tipp betrifft die steuerlichen Aspekte. Vor der Depotauflösung sollte geprüft werden, ob noch Verlustverrechnungstöpfe oder Freistellungsaufträge bestehen. Diese gehen bei einem Depotübertrag nicht automatisch mit, sondern müssen bei der neuen Bank neu eingerichtet werden. Auch sollte bedacht werden, dass durch den Verkauf von Wertpapieren möglicherweise steuerpflichtige Gewinne realisiert werden, die in der nächsten Steuererklärung berücksichtigt werden müssen.

Für den Fall eines Depotübertrags sollte das neue Depot bereits vollständig eingerichtet und funktionsfähig sein, bevor die Kündigung bei ebase eingereicht wird. Dies vermeidet Situationen, in denen Wertpapiere in der Schwebe sind, weil das Zieldepot noch nicht bereit ist. Die aufnehmende Bank sollte über den geplanten Übertrag informiert werden und alle notwendigen Formulare sollten bereits ausgefüllt sein.

Alternative Optionen vor der Kündigung

Bevor eine endgültige Kündigungsentscheidung getroffen wird, lohnt es sich, alternative Optionen zu prüfen. Manchmal lassen sich Probleme durch eine Anpassung der Depotstruktur oder einen Wechsel des Depotmodells innerhalb von ebase lösen. Bei Unzufriedenheit mit den Kosten kann ein Gespräch mit dem Kundenservice möglicherweise zu individuellen Lösungen führen, besonders bei größeren Vermögen.

Auch eine teilweise Kündigung ist denkbar, bei der nur bestimmte Positionen übertragen werden, während das Depot bei ebase grundsätzlich bestehen bleibt. Dies kann sinnvoll sein, wenn nur einzelne Anlagestrategien geändert werden sollen, während andere Teile des Portfolios weiterhin gut bei ebase aufgehoben sind. Eine solche Diversifizierung über mehrere Depotbanken kann zudem das Risiko streuen und bietet Flexibilität bei zukünftigen Entscheidungen.

Schließlich sollte auch der Zeitpunkt der Kündigung sorgfältig gewählt werden. In volatilen Marktphasen kann es ratsam sein, mit einer Depotauflösung zu warten, bis sich die Märkte stabilisiert haben. Auch steuerliche Überlegungen, etwa die Ausnutzung von Freibeträgen zum Jahresende, können den optimalen Kündigungszeitpunkt beeinflussen. Eine überlegte und gut geplante Kündigung ist letztlich der beste Weg, um die Geschäftsbeziehung mit ebase professionell und ohne finanzielle Nachteile zu beenden.

FAQ

ebase bietet eine Vielzahl von Dienstleistungen für Privatanleger an, darunter Fondsdepots, fondsgebundene Sparpläne, Vermögensverwaltungsmandate und verschiedene Altersvorsorgeprodukte. Die Plattform ermöglicht den Zugang zu mehreren tausend Investmentfonds verschiedener Anbieter und legt großen Wert auf eine transparente Kostenstruktur.

Die Gebührenstruktur von ebase unterscheidet sich von traditionellen Banken, da keine monatlichen Fixgebühren anfallen. Stattdessen richten sich die Kosten nach der Nutzung und dem verwalteten Vermögen. Dies ermöglicht es Anlegern, die Gesamtkosten im Blick zu behalten und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.

Um Ihr ebase-Konto zu kündigen, müssen Sie eine schriftliche Kündigung per Post senden. Es ist wichtig, diese Kündigung als Einschreiben zu versenden, um einen Nachweis über den Versand und den Erhalt zu haben. Beachten Sie, dass klassische Formvorschriften für rechtlich relevante Vorgänge gelten.

Die technische Infrastruktur von ebase ermöglicht eine umfassende digitale Verwaltung der Depots. Kunden haben jederzeit Einblick in ihre Anlagen, können detaillierte Reportings und Performanceanalysen abrufen und erhalten eine übersichtliche Darstellung aller Transaktionen. Diese Funktionen unterstützen Anleger dabei, ihre Investitionen effektiv zu überwachen.

ebase unterscheidet sich von traditionellen Banken durch seine Fokussierung auf Fondsdepots und eine transparente Kostenstruktur. Im Gegensatz zu klassischen Banken, die oft monatliche Fixgebühren erheben, orientiert sich ebase an der Nutzung und dem verwalteten Vermögen, was es für Anleger flexibler und kosteneffizienter macht.