
Cancellation service N°1 in Germany

Contract number:
To the attention of:
Cancellation Department – FFB
Postfach 11 02 28
20402 Hamburg
Subject: Contract Cancellation – Certified Email Notification
Dear Sir or Madam,
I hereby notify you of my decision to terminate contract number relating to the FFB service. This notification constitutes a firm, clear and unequivocal intention to cancel the contract, effective at the earliest possible date or in accordance with the applicable contractual notice period.
I kindly request that you take all necessary measures to:
– cease all billing from the effective date of cancellation;
– confirm in writing the proper receipt of this request;
– and, where applicable, send me the final statement or balance confirmation.
This cancellation is sent to you by certified email. The sending, timestamping and integrity of the content are established, making it equivalent proof meeting the requirements of electronic evidence. You therefore have all the necessary elements to process this cancellation properly, in accordance with the applicable principles regarding written notification and contractual freedom.
In accordance with the Consumer Rights Act 2015 and data protection regulations, I also request that you:
– delete all my personal data not necessary for your legal or accounting obligations;
– close any associated personal account;
– and confirm to me the effective deletion of data in accordance with applicable rights regarding privacy protection.
I retain a complete copy of this notification as well as proof of sending.
Yours sincerely,
14/01/2026
So kündigen Sie Ihren FFB Vertrag erfolgreich
Über FFB
FFB steht für FIL Fondsbank GmbH und ist eine deutsche Fondsplattform, die sich auf die Abwicklung von Investmentfonds spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde 1987 gegründet und gehört zur internationalen Fidelity-Gruppe. FFB bietet keine Endkundenberatung an, sondern fungiert als technische Plattform für Finanzberater, Vermögensverwalter und institutionelle Anleger. Die Plattform ermöglicht den Zugang zu über 10.000 Investmentfonds von mehr als 350 Fondsgesellschaften und stellt umfassende Depot- und Verwaltungsdienstleistungen bereit.
Als reine B2B-Plattform arbeitet FFB ausschließlich mit professionellen Partnern zusammen. Privatanleger nutzen die Dienste von FFB indirekt über ihren Finanzberater oder Vermögensverwalter. Die Plattform zeichnet sich durch ihre umfangreiche Produktpalette, moderne IT-Infrastruktur und professionelle Abwicklungsprozesse aus. FFB übernimmt dabei die gesamte Administration von Fondstransaktionen, Depotführung und Berichtswesen.
Die Hauptverwaltung von FFB befindet sich in München, wo auch die wesentlichen operativen Prozesse gesteuert werden. Für Kündigungen und vertragliche Angelegenheiten hat FFB jedoch eine spezielle Postanschrift in Hamburg eingerichtet. Diese organisatorische Trennung ist bei größeren Finanzdienstleistern üblich und dient der effizienten Bearbeitung verschiedener Kundenanliegen.
Leistungsspektrum der Plattform
FFB bietet ein breites Spektrum an Dienstleistungen für ihre Geschäftspartner. Dazu gehören die Depotführung für Investmentfonds, die Abwicklung von Kauf- und Verkaufsorders, die Verwaltung von Sparplänen sowie umfassende Reporting-Funktionen. Die Plattform stellt zudem verschiedene digitale Tools zur Verfügung, die Beratern die Verwaltung ihrer Kundenportfolios erleichtern.
Ein wesentlicher Vorteil von FFB ist die zentrale Abwicklung über eine einzige Plattform. Berater können über FFB Zugang zu Tausenden von Fonds erhalten, ohne bei jeder einzelnen Fondsgesellschaft separate Depots führen zu müssen. Dies vereinfacht die Administration erheblich und reduziert den Verwaltungsaufwand für alle Beteiligten.
Regulierung und Sicherheit
Als deutsches Finanzinstitut unterliegt FFB der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Die Plattform muss strenge regulatorische Anforderungen erfüllen, insbesondere im Hinblick auf Kapitalausstattung, Risikomanagement und Anlegerschutz. Kundenvermögen werden als Sondervermögen getrennt vom Gesellschaftsvermögen verwahrt, was im Falle einer Insolvenz zusätzlichen Schutz bietet.
FFB ist zudem Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken, was zusätzliche Sicherheit für Guthaben auf Verrechnungskonten bietet. Die technische Infrastruktur entspricht höchsten Sicherheitsstandards und wird regelmäßig überprüft und aktualisiert.
Geschäftsbeziehungen und Vertragsstrukturen
Die Vertragsbeziehungen bei FFB sind komplex, da mehrere Parteien involviert sind. Typischerweise besteht ein Vertrag zwischen dem Endkunden und seinem Finanzberater oder Vermögensverwalter. Dieser wiederum hat einen Rahmenvertrag mit FFB zur Nutzung der Plattform. Der Endkunde hat in der Regel keinen direkten Vertrag mit FFB, sondern nur ein dort geführtes Depot.
Diese Struktur hat Auswirkungen auf Kündigungsprozesse. Wenn ein Kunde seine Geschäftsbeziehung beenden möchte, muss geklärt werden, ob die Kündigung gegenüber dem Berater oder direkt gegenüber FFB erfolgen muss. In vielen Fällen ist der Berater der primäre Ansprechpartner, während FFB lediglich die technische Abwicklung übernimmt.
Depotführung und Verwaltung
FFB führt Depots für Investmentfonds und übernimmt dabei alle administrativen Aufgaben. Dazu gehören die Verbuchung von Transaktionen, die Verwaltung von Ausschüttungen, die Erstellung von Steuerbescheinigungen und die regelmäßige Berichterstattung. Die Depotauszüge werden in der Regel quartalsweise erstellt und können auch digital abgerufen werden.
Die Kosten für die Depotführung werden üblicherweise nicht direkt vom Endkunden an FFB gezahlt, sondern sind in den Vergütungsstrukturen zwischen FFB und den Geschäftspartnern geregelt. Für Endkunden können jedoch indirekte Kosten entstehen, die über die Gebührenstrukturen ihrer Berater weitergegeben werden.
Kündigungsbedingungen und rechtliche Grundlagen
Die Kündigung einer Geschäftsbeziehung mit FFB unterliegt verschiedenen rechtlichen Rahmenbedingungen. Grundsätzlich ist zwischen der Kündigung des Depots bei FFB und der Beendigung der Beratungsbeziehung zum Finanzberater zu unterscheiden. Beide Kündigungen können unabhängig voneinander erfolgen, wobei die Kündigung des Depots oft die logische Folge einer beendeten Beratungsbeziehung ist.
Nach deutschem Recht können Depotverträge in der Regel jederzeit ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden, sofern keine abweichenden vertraglichen Vereinbarungen getroffen wurden. Dies ergibt sich aus der Rechtsnatur des Depotvertrags als Geschäftsbesorgungsvertrag. Allerdings sollten die spezifischen Vertragsbedingungen immer genau geprüft werden.
Fristen und Termine
| Kündigungsart | Kündigungsfrist | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Ordentliche Kündigung Depot | Ohne Frist möglich | Schriftform erforderlich |
| Außerordentliche Kündigung | Sofort | Wichtiger Grund erforderlich |
| Depotübertrag | Keine Frist | Kann parallel zur Kündigung erfolgen |
| Beratungsvertrag | Nach Vereinbarung | Abhängig vom individuellen Vertrag |
Schriftformerfordernis nach deutschem Recht
Nach den allgemeinen Geschäftsbedingungen der meisten Finanzdienstleister und den Vorgaben des deutschen Rechts muss eine Kündigung in Schriftform erfolgen. Dies bedeutet, dass eine eigenhändige Unterschrift erforderlich ist. E-Mails oder Faxe genügen in der Regel nicht, es sei denn, es wurde ausdrücklich eine qualifizierte elektronische Signatur vereinbart.
Das Schriftformerfordernis dient dem Schutz beider Parteien. Es stellt sicher, dass die Kündigungserklärung tatsächlich vom Vertragspartner stammt und nicht durch Dritte vorgenommen wurde. Zudem schafft es Rechtssicherheit über den Zeitpunkt und Inhalt der Kündigungserklärung. Bei Streitigkeiten kann ein schriftliches Kündigungsschreiben als Beweismittel dienen.
Wichtige Punkte vor der Kündigung
Vor einer Kündigung sollten verschiedene Aspekte bedacht werden. Zunächst ist zu klären, was mit den im Depot befindlichen Fondsanteilen geschehen soll. Diese können entweder verkauft oder auf ein anderes Depot übertragen werden. Ein Depotübertrag ist in Deutschland grundsätzlich kostenfrei, kann aber einige Wochen in Anspruch nehmen.
Weiterhin sollten steuerliche Aspekte berücksichtigt werden. Bei einem Verkauf von Fondsanteilen können Kapitalerträge anfallen, die versteuert werden müssen. Ein Depotübertrag ist hingegen steuerneutral. Es empfiehlt sich, vor einer Kündigung die steuerlichen Auswirkungen mit einem Steuerberater zu besprechen.
Wie man FFB per Post kündigt
Die postalische Kündigung ist der zuverlässigste und rechtssicherste Weg, eine Geschäftsbeziehung mit FFB zu beenden. Im Gegensatz zu digitalen Kommunikationswegen bietet die schriftliche Kündigung per Post den Vorteil, dass sie den formalen Anforderungen des deutschen Rechts zweifelsfrei entspricht. Eine eigenhändige Unterschrift auf einem physischen Dokument erfüllt alle rechtlichen Voraussetzungen und minimiert das Risiko von Missverständnissen oder technischen Problemen.
Die postalische Kündigung ermöglicht zudem einen klaren Nachweis über den Zugang der Kündigungserklärung. Besonders bei Verwendung eines Einschreibens mit Rückschein erhält der Absender einen rechtsgültigen Beweis darüber, dass das Schreiben zugestellt wurde. Dies ist bei rechtlichen Auseinandersetzungen von großer Bedeutung und bietet maximale Sicherheit für den Kündigenden.
Vorbereitung des Kündigungsschreibens
Ein ordnungsgemäßes Kündigungsschreiben sollte alle wesentlichen Informationen enthalten, die eine eindeutige Identifikation und Zuordnung ermöglichen. Dazu gehören die vollständigen persönlichen Daten des Kündigenden, die Depotnummer sowie eine klare und unmissverständliche Kündigungserklärung. Das Schreiben sollte zudem das gewünschte Kündigungsdatum nennen, auch wenn bei Depots in der Regel keine Kündigungsfristen bestehen.
Es ist ratsam, im Kündigungsschreiben auch Anweisungen für die weitere Behandlung der Fondsanteile zu geben. Sollen diese verkauft werden, sollte dies explizit erwähnt werden. Soll ein Depotübertrag erfolgen, sollten die Daten des neuen Depots angegeben werden. Auch die Bankverbindung für die Auszahlung eventueller Guthaben sollte genannt werden.
Notwendige Angaben im Kündigungsschreiben
Folgende Informationen sollten in einem Kündigungsschreiben an FFB enthalten sein: vollständiger Name und Anschrift des Kündigenden, Geburtsdatum, Depotnummer, eindeutige Kündigungserklärung, gewünschtes Kündigungsdatum, Anweisungen für die Fondsanteile, Bankverbindung für Auszahlungen und die eigenhändige Unterschrift. Bei gemeinschaftlichen Depots müssen alle Depotinhaber unterschreiben.
Es empfiehlt sich, auch die Telefonnummer und E-Mail-Adresse anzugeben, damit FFB bei Rückfragen Kontakt aufnehmen kann. Dies beschleunigt die Bearbeitung und verhindert Verzögerungen durch fehlende Informationen. Das Datum des Schreibens sollte ebenfalls nicht vergessen werden, da es für die Berechnung eventueller Fristen relevant sein kann.
Die richtige Versandadresse
Für Kündigungen hat FFB eine spezielle Postanschrift eingerichtet, an die alle kündigungsrelevanten Schreiben zu senden sind:
- Fonds Finanz Beratung AG, Kündigungen, Postfach 11 02 28, 20402 Hamburg
Es ist wichtig, das Kündigungsschreiben an diese spezielle Adresse zu senden und nicht an die allgemeine Geschäftsadresse. Die Verwendung der korrekten Adresse stellt sicher, dass das Schreiben der richtigen Abteilung zugeordnet wird und ohne Verzögerung bearbeitet werden kann. Eine falsche Adressierung kann zu erheblichen Verzögerungen führen.
Einschreiben mit Rückschein als optimale Versandart
Die sicherste Methode für den Versand eines Kündigungsschreibens ist das Einschreiben mit Rückschein. Bei dieser Versandart wird das Schreiben persönlich an den Empfänger übergeben, und der Absender erhält eine schriftliche Bestätigung über die Zustellung. Der Rückschein enthält das Zustelldatum und die Unterschrift des Empfängers, was einen rechtssicheren Nachweis darstellt.
Das Einschreiben mit Rückschein kostet bei der Deutschen Post derzeit etwa 4,85 Euro zusätzlich zum normalen Porto. Diese Investition ist jedoch sinnvoll, da sie im Streitfall als Beweis dienen kann. Der Rückschein sollte zusammen mit einer Kopie des Kündigungsschreibens aufbewahrt werden, idealerweise für mehrere Jahre.
Alternative: Einschreiben Einwurf
Eine kostengünstigere Alternative zum Einschreiben mit Rückschein ist das Einschreiben Einwurf. Hierbei wird das Schreiben in den Briefkasten eingeworfen, und der Zusteller bestätigt den Einwurf. Der Absender erhält eine Bestätigung über die Zustellung, allerdings ohne Unterschrift des Empfängers. Diese Versandart kostet etwa 2,65 Euro und bietet einen guten Kompromiss zwischen Kosten und Sicherheit.
Das Einschreiben Einwurf ist für die meisten Kündigungen ausreichend, da es einen Nachweis über die Zustellung bietet. Nur in besonders kritischen Fällen oder bei sehr hohen Vermögenswerten sollte das teurere Einschreiben mit Rückschein bevorzugt werden.
Digitale Lösungen für den Postversand
In der heutigen digitalen Zeit gibt es moderne Dienste, die den Versand von wichtigen Dokumenten vereinfachen. Postclic ist ein solcher Service, der es ermöglicht, Kündigungsschreiben digital zu erstellen und als nachverfolgten Brief versenden zu lassen. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis, da kein Gang zur Post notwendig ist, und in der professionellen Formatierung der Dokumente.
Solche digitalen Dienste bieten zudem einen digitalen Nachweis über den Versand und die Zustellung. Die Dokumente werden professionell gedruckt, kuvertiert und per Einschreiben versendet. Dies kombiniert die Vorteile der digitalen Welt mit der Rechtssicherheit der postalischen Zustellung. Für Menschen mit wenig Zeit oder eingeschränkter Mobilität kann dies eine praktische Lösung darstellen.
Gründe für eine Kündigung bei FFB
Es gibt verschiedene Gründe, warum Kunden ihre Geschäftsbeziehung mit FFB beenden möchten. Häufig steht die Kündigung im Zusammenhang mit einem Wechsel des Finanzberaters. Da FFB als Plattform für Berater fungiert, kann ein Beraterwechsel einen Depotübertrag zu einer anderen Plattform erforderlich machen, wenn der neue Berater nicht mit FFB zusammenarbeitet.
Ein weiterer häufiger Grund ist die Konsolidierung von Depots. Viele Anleger haben im Laufe der Zeit mehrere Depots bei verschiedenen Anbietern angesammelt und möchten diese aus Gründen der Übersichtlichkeit zusammenführen. Die Kündigung eines FFB-Depots kann dann Teil einer allgemeinen Neustrukturierung der Finanzen sein.
Unzufriedenheit mit Kosten oder Service
Manchmal sind auch Unzufriedenheit mit den Kosten oder dem Service Gründe für eine Kündigung. Obwohl FFB selbst keine direkten Gebühren an Endkunden berechnet, können die Gesamtkosten der Anlage durch die Gebührenstrukturen der Berater und die Fondskosten als zu hoch empfunden werden. Ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter oder zu Direktbanken kann dann attraktiv erscheinen.
Auch Probleme in der Kommunikation oder bei der Abwicklung von Transaktionen können zu Kündigungswünschen führen. Obwohl FFB als professionelle Plattform gilt, können in Einzelfällen Schwierigkeiten auftreten, die Kunden dazu bewegen, nach Alternativen zu suchen. In solchen Fällen ist es jedoch oft sinnvoll, zunächst das Gespräch mit dem Berater oder direkt mit FFB zu suchen, bevor eine Kündigung ausgesprochen wird.
Strategische Neuausrichtung der Geldanlage
Einige Anleger entscheiden sich für eine grundlegende Neuausrichtung ihrer Anlagestrategie. Der Wechsel von aktiv gemanagten Investmentfonds zu passiven ETFs, die oft über andere Plattformen oder Direktbanken günstiger erhältlich sind, kann ein Grund für die Kündigung eines FFB-Depots sein. Auch der Wunsch nach mehr Selbstbestimmung und direkter Kontrolle über die Anlagen führt manche Anleger dazu, von beratungsbasierten Modellen zu Self-Service-Angeboten zu wechseln.
Lebensveränderungen wie Ruhestand, Erbschaft oder größere Anschaffungen können ebenfalls eine Neustrukturierung der Finanzen erforderlich machen. In solchen Situationen werden Depots oft aufgelöst oder konsolidiert, um die neue Lebenssituation optimal abzubilden.
Nach der Kündigung: Was zu beachten ist
Nach dem Versand des Kündigungsschreibens sollte man mit einer Bearbeitungszeit von einigen Tagen bis wenigen Wochen rechnen. FFB wird den Eingang der Kündigung in der Regel schriftlich bestätigen und über die weiteren Schritte informieren. Falls keine Bestätigung innerhalb von zwei Wochen eintrifft, sollte man telefonisch nachfragen, ob die Kündigung eingegangen ist.
Während der Kündigungsphase sollten keine neuen Transaktionen mehr durchgeführt werden. Laufende Sparpläne sollten rechtzeitig gekündigt werden, um zu verhindern, dass nach der Depotkündigung noch Abbuchungen erfolgen. Auch Daueraufträge für regelmäßige Einzahlungen sollten bei der Bank storniert werden.
Depotübertrag oder Verkauf der Fondsanteile
Bei einem Depotübertrag zu einer anderen Bank oder Plattform sollte dieser parallel zur Kündigung in die Wege geleitet werden. Der neue Depotanbieter stellt in der Regel ein Formular für den Depotübertrag zur Verfügung und kümmert sich um die Abwicklung. Der Übertrag kann je nach Anzahl und Art der Fonds mehrere Wochen dauern.
Sollen die Fondsanteile verkauft werden, sollte der optimale Zeitpunkt für den Verkauf bedacht werden. Bei größeren Positionen kann es sinnvoll sein, den Verkauf gestaffelt durchzuführen, um Kursschwankungen auszugleichen. Die Verkaufserlöse werden auf das angegebene Referenzkonto überwiesen, was nach Abwicklung der Verkäufe einige Tage in Anspruch nehmen kann.
Steuerliche Dokumentation
FFB erstellt nach Abschluss des Kündigungsprozesses eine Endabrechnung und eine Steuerbescheinigung für das laufende Jahr. Diese Dokumente sollten sorgfältig aufbewahrt werden, da sie für die Steuererklärung benötigt werden. Bei einem Depotübertrag werden die steuerlichen Daten an den neuen Depotanbieter übermittelt, sodass die steuerliche Kontinuität gewahrt bleibt.
Es ist ratsam, alle Unterlagen zum Depot und zur Kündigung mindestens zehn Jahre aufzubewahren. Dies entspricht den steuerlichen Aufbewahrungsfristen und ermöglicht es, auch Jahre später noch Nachweise über die Anlagegeschichte zu erbringen, falls dies erforderlich sein sollte.
Erfahrungen und praktische Tipps
Die Erfahrungen mit Kündigungen bei FFB sind überwiegend positiv. Als professionelle Plattform verfügt FFB über etablierte Prozesse für die Abwicklung von Kündigungen und Depotüberträgen. Die meisten Kündigungen werden reibungslos und innerhalb angemessener Fristen bearbeitet. Dennoch gibt es einige praktische Tipps, die den Prozess erleichtern können.
Erstens sollte man sich vor der Kündigung ausreichend Zeit nehmen, um alle Details zu klären. Eine gut vorbereitete Kündigung verläuft in der Regel schneller und problemloser als eine überstürzte Entscheidung. Zweitens ist es hilfreich, alle relevanten Unterlagen griffbereit zu haben, einschließlich der letzten Depotauszüge und Vertragsunterlagen.
Kommunikation mit dem Finanzberater
In vielen Fällen ist es sinnvoll, vor einer Kündigung das Gespräch mit dem Finanzberater zu suchen. Oft können Probleme oder Unzufriedenheiten im direkten Gespräch geklärt werden, ohne dass eine Kündigung notwendig wird. Wenn die Entscheidung zur Kündigung jedoch feststeht, sollte der Berater frühzeitig informiert werden, da er oft bei der Abwicklung behilflich sein kann.
Ein gutes Verhältnis zum Berater kann auch nach einer Kündigung von Vorteil sein, falls später wieder Beratungsbedarf besteht. Eine professionelle und respektvolle Kommunikation ist daher auch im Kündigungsprozess wichtig. Der Berater kann zudem wertvolle Hinweise geben, welche Schritte für die Kündigung konkret notwendig sind und welche Fristen zu beachten sind.
Zeitplanung und Geduld
Eine realistische Zeitplanung ist wichtig, um Enttäuschungen zu vermeiden. Vom Versand des Kündigungsschreibens bis zur vollständigen Abwicklung können durchaus vier bis sechs Wochen vergehen, insbesondere wenn ein Depotübertrag erfolgen soll. Diese Zeit sollte eingeplant werden, vor allem wenn die Kündigung mit anderen finanziellen Entscheidungen verknüpft ist.
Geduld ist besonders dann gefragt, wenn unerwartete Probleme auftreten. Manchmal fehlen Unterlagen, Unterschriften oder es gibt Rückfragen seitens FFB. In solchen Fällen sollte man kooperativ reagieren und die angeforderten Informationen zeitnah nachreichen. Eine konstruktive Zusammenarbeit beschleunigt den Prozess erheblich.
Dokumentation des gesamten Vorgangs
Eine sorgfältige Dokumentation aller Schritte im Kündigungsprozess ist empfehlenswert. Dazu gehören Kopien aller versendeten Schreiben, Empfangsbestätigungen, E-Mails und Telefonnotizen. Diese Dokumentation kann im Streitfall als Nachweis dienen und hilft auch dabei, den Überblick über den Fortschritt der Kündigung zu behalten.
Besonders wichtig ist die Aufbewahrung des Rückscheins vom Einschreiben sowie der Kündigungsbestätigung von FFB. Diese Dokumente beweisen, dass die Kündigung ordnungsgemäß erfolgt ist und zu welchem Zeitpunkt sie wirksam wurde. Eine digitale Kopie dieser Unterlagen sollte ebenfalls erstellt und sicher gespeichert werden.
Abschließend lässt sich festhalten, dass die Kündigung eines FFB-Depots ein überschaubarer Prozess ist, der mit der richtigen Vorbereitung und Durchführung problemlos gemeistert werden kann. Die postalische Kündigung per Einschreiben bietet dabei die größte Rechtssicherheit und sollte der bevorzugte Weg sein. Mit den in diesem Leitfaden beschriebenen Schritten und Tipps steht einer erfolgreichen Kündigung nichts im Wege.