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Fidor Bank
Steinstraße 1a
81669 München Germany






Vertragsnummer:

An:
Kündigungsabteilung – Fidor Bank
Steinstraße 1a
81669 München

Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Fidor Bank. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.

Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:

– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.

Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.

Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:

– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.

Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.

Mit freundlichen Grüßen,


12/01/2026

zum Behalten966649193710
Empfänger
Fidor Bank
Steinstraße 1a
81669 München , Germany
REF/2025GRHS4

So beenden Sie Ihr Konto bei der Fidor Bank

Über Fidor Bank

Die Fidor Bank AG mit Sitz in München war eine der ersten digitalen Banken in Deutschland und galt lange Zeit als Vorreiter im Bereich des Online-Bankings. Das 2007 gegründete Finanzinstitut positionierte sich als moderne Alternative zu traditionellen Filialbanken und setzte früh auf innovative Technologien sowie die Integration von sozialen Netzwerken in das Banking-Erlebnis. Die Bank bot verschiedene Kontomodelle an, darunter Girokonten, Sparprodukte und Kreditkarten, die primär über digitale Kanäle verwaltet wurden.

Mit ihrer Geschäftsadresse in der Steinstraße 1a in München-Haidhausen etablierte sich die Fidor Bank als vollwertige Direktbank mit Banklizenz. Das Unternehmen verfolgte das Ziel, Banking transparent, fair und kundenorientiert zu gestalten. Besonders hervorzuheben war die frühe Anbindung an Kryptowährungen und die Möglichkeit, digitale Assets über das Fidor-Konto zu handeln. Diese Pionierarbeit machte die Bank besonders bei technikaffinen Kunden und der Krypto-Community beliebt.

Im Jahr 2016 wurde die Fidor Bank vom französischen Bankhaus Groupe BPCE übernommen, was zunächst für Stabilität sorgen sollte. Allerdings kündigte die Muttergesellschaft im Jahr 2023 an, das operative Geschäft der Fidor Bank einzustellen. Dieser Schritt führte dazu, dass viele Kunden ihre Konten kündigen mussten oder dies freiwillig taten, um zu anderen Anbietern zu wechseln. Die Abwicklung der Bank und die damit verbundenen Kündigungsprozesse stellen für viele Kunden eine Herausforderung dar, insbesondere wenn es um die korrekte formale Abwicklung geht.

Trotz der angekündigten Geschäftseinstellung ist es wichtig, dass Kunden ihre Konten ordnungsgemäß kündigen, um sicherzustellen, dass alle vertraglichen Verpflichtungen beendet werden und keine unerwarteten Gebühren anfallen. Die postalische Kündigung per Einschreiben bleibt dabei die rechtssicherste Methode, um den Kündigungswillen zu dokumentieren und einen rechtlich belastbaren Nachweis zu erhalten.

Abonnementpläne und Preise

Die Fidor Bank bot verschiedene Kontomodelle an, die sich in ihren Leistungen und Gebührenstrukturen unterschieden. Das Produktportfolio war darauf ausgerichtet, unterschiedliche Kundenbedürfnisse abzudecken – von kostenlosen Basiskonten bis hin zu Premium-Varianten mit erweiterten Funktionen.

Kontomodelle im Überblick

Das Kernprodukt der Fidor Bank war das Fidor Smart Girokonto, das in verschiedenen Ausprägungen angeboten wurde. Grundsätzlich konnte zwischen einem kostenlosen Basismodell und kostenpflichtigen Varianten mit zusätzlichen Leistungen gewählt werden. Die Preisgestaltung orientierte sich dabei an den genutzten Services und der Häufigkeit bestimmter Transaktionen.

KontomodellMonatliche GebührBesondere Merkmale
Fidor Smart Girokonto (Basis)0,00 €Kostenlose Kontoführung, Online-Banking, Mastercard möglich
Fidor Smart Girokonto Plus5,00 - 10,00 €Erweiterte Leistungen, höhere Freiposten, Premium-Support
GeschäftskontoAb 9,90 €Für Selbstständige und Unternehmen, Buchhaltungsintegration

Zusätzliche Gebühren und Kosten

Neben den monatlichen Grundgebühren fielen bei der Fidor Bank verschiedene transaktionsabhängige Kosten an. Bargeldabhebungen an Geldautomaten waren in Deutschland teilweise kostenfrei möglich, allerdings gab es Einschränkungen bezüglich der Anzahl oder der Mindestbeträge. Auslandsabhebungen und Fremdwährungstransaktionen waren in der Regel mit zusätzlichen Gebühren verbunden.

Überweisungen innerhalb des SEPA-Raums waren bei den meisten Kontomodellen kostenfrei, während für Eilüberweisungen oder Überweisungen in Nicht-SEPA-Länder Gebühren anfielen. Auch für die Ausstellung von Ersatzkarten, Kontoauszüge in Papierform oder bestimmte Service-Leistungen wurden Kosten berechnet. Die genaue Gebührenstruktur war im Preis- und Leistungsverzeichnis der Bank detailliert aufgeführt.

Kreditkarten und zusätzliche Produkte

Zur Kontoführung bot die Fidor Bank verschiedene Debit- und Kreditkarten an. Die Fidor Debit Mastercard war häufig kostenfrei erhältlich, während für Premium-Kreditkarten mit erweiterten Versicherungsleistungen Jahresgebühren anfielen. Zusätzlich bot die Bank Sparprodukte, Kreditoptionen und spezielle Services für den Handel mit Kryptowährungen an, die teilweise mit eigenen Gebührenmodellen verbunden waren.

Kündigungsbedingungen

Die Kündigung eines Kontos bei der Fidor Bank unterliegt bestimmten rechtlichen Rahmenbedingungen, die sowohl aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bank als auch aus dem deutschen Vertragsrecht resultieren. Ein fundiertes Verständnis dieser Bedingungen ist essentiell, um den Kündigungsprozess reibungslos und rechtssicher zu gestalten.

Rechtliche Grundlagen in Deutschland

Gemäß § 675h BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) können Zahlungsdiensteverträge, zu denen auch Girokonten gehören, von beiden Vertragsparteien jederzeit und ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Dies bedeutet, dass Kunden der Fidor Bank grundsätzlich keine Mindestvertragslaufzeit beachten müssen und ihr Konto ordentlich kündigen können. Die Bank kann ihrerseits ebenfalls kündigen, muss dabei jedoch bestimmte Kündigungsfristen einhalten.

Die ordentliche Kündigungsfrist für Girokonten beträgt in der Regel einen Monat, sofern in den AGB nichts anderes vereinbart wurde. Bei der Fidor Bank galten die üblichen Fristen, die im Preis- und Leistungsverzeichnis sowie in den Geschäftsbedingungen dokumentiert waren. Eine außerordentliche Kündigung ohne Einhaltung von Fristen ist nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes möglich, beispielsweise bei schwerwiegenden Vertragsverletzungen durch eine der Parteien.

Kündigungsfristen und Zeitpunkte

Für die Kündigung eines Fidor Bank Kontos sollten Kunden folgende Fristen beachten:

KündigungsartFristBesonderheiten
Ordentliche Kündigung1 Monat zum MonatsendeOhne Angabe von Gründen möglich
Außerordentliche KündigungSofortNur bei wichtigem Grund, muss begründet werden
Kündigung durch die Bank2 Monate zum QuartalsendeBank muss Gründe darlegen

Wichtige Aspekte vor der Kündigung

Bevor die Kündigung ausgesprochen wird, sollten verschiedene Punkte geklärt werden. Zunächst ist sicherzustellen, dass alle ausstehenden Transaktionen abgeschlossen sind und keine offenen Forderungen bestehen. Daueraufträge und Lastschriftmandate müssen rechtzeitig auf ein neues Konto umgestellt werden, um Zahlungsausfälle zu vermeiden. Dies betrifft insbesondere wiederkehrende Zahlungen wie Miete, Versicherungen oder Abonnements.

Ein positives Guthaben auf dem Konto sollte vor der Kündigung auf ein anderes Konto übertragen werden. Die Fidor Bank wird zwar auch nach der Kündigung versuchen, das Restguthaben auszuzahlen, jedoch ist es empfehlenswert, diesen Prozess selbst zu steuern. Bei einem negativen Kontostand muss dieser ausgeglichen werden, bevor die Kündigung wirksam werden kann. Auch bestehende Kreditlinien oder Dispokredite müssen vollständig zurückgeführt werden.

Gründe für eine Kündigung

Kunden entscheiden sich aus verschiedenen Gründen für die Kündigung ihres Fidor Bank Kontos. Häufig genannt werden die angekündigte Geschäftseinstellung der Bank, was viele Kunden dazu veranlasst, proaktiv zu anderen Anbietern zu wechseln. Weitere Gründe können Unzufriedenheit mit den Gebühren, dem Kundenservice oder dem Leistungsumfang sein. Auch der Wunsch nach einer Bank mit physischen Filialen oder besseren Konditionen bei anderen Anbietern führt zu Kündigungen.

In einigen Fällen kündigen Kunden auch aufgrund negativer Erfahrungen mit der Erreichbarkeit des Supports oder technischer Probleme mit der Banking-App. Die Entscheidung zur Kündigung sollte jedoch wohlüberlegt sein und alle Konsequenzen berücksichtigen, insbesondere wenn das Fidor-Konto als Hauptkonto genutzt wurde.

Wie man Fidor Bank per Post kündigt

Die postalische Kündigung per Einschreiben ist die rechtssicherste Methode, um ein Konto bei der Fidor Bank zu beenden. Dieser Weg bietet maximale Nachweisbarkeit und schützt vor möglichen Streitigkeiten über den Zugang der Kündigung. Im Folgenden wird der gesamte Prozess detailliert erläutert.

Warum die postalische Kündigung die beste Wahl ist

Die Kündigung per Einschreiben mit Rückschein bietet mehrere entscheidende Vorteile gegenüber anderen Kündigungsmethoden. Erstens erhalten Sie einen rechtlich belastbaren Nachweis darüber, dass Ihre Kündigung die Bank erreicht hat. Der Rückschein dokumentiert das Datum der Zustellung und dient als Beweis vor Gericht, sollte es zu Unstimmigkeiten kommen. Dies ist besonders wichtig, wenn die Bank später behaupten sollte, keine Kündigung erhalten zu haben.

Zweitens erfüllt die schriftliche Kündigung per Post alle formalen Anforderungen, die in den AGB der meisten Banken festgelegt sind. Während Online-Kündigungen oder telefonische Kündigungen oft nicht akzeptiert werden oder zusätzlicher Bestätigung bedürfen, ist die postalische Kündigung eindeutig und unbestreitbar. Die Schriftform wahrt zudem die gesetzlichen Vorgaben für Kündigungen von Dauerschuldverhältnissen.

Drittens ermöglicht die postalische Kündigung eine präzise Dokumentation aller relevanten Informationen. Sie können genau festlegen, zu welchem Zeitpunkt die Kündigung wirksam werden soll, und alle notwendigen Angaben wie Kontonummer, Kundennummer und Kontaktdaten strukturiert übermitteln. Dies minimiert das Risiko von Missverständnissen und beschleunigt die Bearbeitung durch die Bank.

Vorbereitung der Kündigung

Bevor Sie das Kündigungsschreiben verfassen, sollten Sie alle relevanten Unterlagen zusammenstellen. Dazu gehören Ihre Kontonummer, Kundennummer, vollständiger Name und Ihre aktuelle Adresse. Überprüfen Sie auch, ob Sie noch über Ihre Zugangsdaten zum Online-Banking verfügen, um vor der Kündigung letzte Transaktionen durchzuführen oder Kontoauszüge herunterzuladen.

Erstellen Sie eine Liste aller Daueraufträge und Lastschriftmandate, die mit Ihrem Fidor-Konto verknüpft sind. Diese müssen Sie rechtzeitig auf ein neues Konto umstellen, um Zahlungsausfälle zu vermeiden. Berücksichtigen Sie dabei auch unregelmäßige Zahlungen wie Jahresbeiträge für Versicherungen oder Vereinsmitgliedschaften. Ein Kontowechselservice kann diesen Prozess erleichtern, jedoch sollten Sie die Umstellung eigenständig überwachen.

Aufbau des Kündigungsschreibens

Ein rechtssicheres Kündigungsschreiben sollte bestimmte Pflichtangaben enthalten und klar strukturiert sein. Im Briefkopf führen Sie Ihre vollständigen Kontaktdaten auf, einschließlich Name, Adresse und optional Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Darunter folgt die Empfängeradresse der Fidor Bank:

  • Fidor Bank AG, Steinstraße 1a, 81669 München

Nach dem Datum folgt eine eindeutige Betreffzeile, beispielsweise "Kündigung meines Girokontos". Im Haupttext des Schreibens erklären Sie unmissverständlich Ihren Kündigungswillen. Verwenden Sie klare Formulierungen wie "Hiermit kündige ich mein Girokonto mit der Kontonummer [Ihre Kontonummer] fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt" oder "zum [konkretes Datum]".

Geben Sie alle identifizierenden Merkmale an, damit die Bank Ihr Konto eindeutig zuordnen kann. Dazu gehören die Kontonummer, Ihre Kundennummer falls vorhanden, sowie Ihr vollständiger Name wie im Vertrag angegeben. Fordern Sie eine schriftliche Bestätigung der Kündigung an und bitten Sie um Mitteilung des genauen Kündigungszeitpunkts. Wenn noch ein Guthaben auf dem Konto vorhanden ist, geben Sie die Bankverbindung an, auf die das Restguthaben überwiesen werden soll.

Versand als Einschreiben mit Rückschein

Der Versand des Kündigungsschreibens sollte ausschließlich als Einschreiben mit Rückschein erfolgen. Gehen Sie dazu zu einer Postfiliale und lassen Sie den Brief entsprechend frankieren. Das Einschreiben mit Rückschein kostet zusätzlich zum normalen Porto etwa 4,85 Euro, bietet aber maximale Rechtssicherheit. Sie erhalten eine Sendungsnummer, mit der Sie den Versandstatus online verfolgen können.

Nach der Zustellung sendet Ihnen die Post den unterschriebenen Rückschein zurück, der als Beweis für die Zustellung dient. Bewahren Sie diesen Rückschein zusammen mit einer Kopie des Kündigungsschreibens mindestens drei Jahre lang auf. Diese Unterlagen sind wichtig, falls es später zu Unstimmigkeiten über den Kündigungszeitpunkt oder die Wirksamkeit der Kündigung kommen sollte.

Alternative: Digitale Versandservices

Für Kunden, die den Gang zur Post vermeiden möchten oder eine moderne Alternative suchen, bieten digitale Versandservices wie Postclic eine praktische Lösung. Solche Dienste ermöglichen es, Kündigungsschreiben online zu erstellen und automatisch als Einschreiben zu versenden. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und der professionellen Formatierung der Dokumente.

Postclic und ähnliche Anbieter übernehmen den gesamten Versandprozess: Sie erstellen das Schreiben online, der Service druckt es aus, kuvertiert es und versendet es als nachverfolgtes Einschreiben. Sie erhalten einen digitalen Nachweis über die Zustellung, der rechtlich gleichwertig mit dem klassischen Rückschein ist. Dies ist besonders praktisch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder für diejenigen, die den bürokratischen Aufwand minimieren möchten.

Nach dem Versand der Kündigung

Nachdem Sie die Kündigung versendet haben, sollten Sie die Bestätigung der Bank abwarten. Diese erfolgt üblicherweise innerhalb von zwei Wochen. In der Bestätigung sollte das genaue Datum genannt werden, zu dem das Konto geschlossen wird. Prüfen Sie diese Angaben sorgfältig und vergleichen Sie sie mit Ihrer ursprünglichen Kündigungserklärung.

Bis zum Wirksamwerden der Kündigung sollten Sie keine neuen Transaktionen mehr über das Konto abwickeln. Überprüfen Sie regelmäßig den Kontostand und stellen Sie sicher, dass alle ausstehenden Buchungen abgeschlossen sind. Wenn Sie eine Debit- oder Kreditkarte der Fidor Bank besitzen, vernichten Sie diese nach der Kontoschliessung ordnungsgemäß, indem Sie den Chip und den Magnetstreifen zerstören.

Umgang mit Problemen bei der Kündigung

Sollte die Bank nicht innerhalb von drei Wochen auf Ihre Kündigung reagieren, setzen Sie ein Erinnerungsschreiben auf, ebenfalls per Einschreiben. Verweisen Sie darin auf Ihr ursprüngliches Kündigungsschreiben und fordern Sie eine umgehende Bestätigung. Setzen Sie eine angemessene Frist von etwa zehn Tagen für die Rückmeldung.

Falls die Bank die Kündigung ablehnt oder auf Hindernissen besteht, die Sie nicht nachvollziehen können, wenden Sie sich an die Verbraucherzentrale oder einen Rechtsanwalt für Bankrecht. Häufige Probleme sind offene Forderungen, die noch nicht beglichen wurden, oder technische Schwierigkeiten bei der Zuordnung Ihres Kündigungsschreibens. In den meisten Fällen lassen sich solche Probleme jedoch durch direkte Kommunikation mit der Bank lösen.

Kundenbewertungen und Tipps

Die Erfahrungen von Kunden mit der Fidor Bank und insbesondere mit dem Kündigungsprozess fallen unterschiedlich aus. Ein Überblick über häufige Bewertungen und praktische Tipps kann dabei helfen, den eigenen Kündigungsprozess optimal zu gestalten und mögliche Stolpersteine zu vermeiden.

Häufige Erfahrungen mit der Fidor Bank

Viele Kunden schätzten ursprünglich die innovative Ausrichtung der Fidor Bank und die frühe Integration moderner Technologien. Besonders die Möglichkeit, Kryptowährungen direkt über das Bankkonto zu handeln, wurde positiv hervorgehoben. Auch die anfänglich kostenlose Kontoführung und die benutzerfreundliche App fanden Anklang bei digital affinen Nutzern.

Mit der Zeit mehrten sich jedoch kritische Stimmen. Häufig bemängelt wurden die Erreichbarkeit des Kundenservices, lange Wartezeiten bei Anfragen und technische Probleme mit der Banking-Plattform. Einige Kunden berichteten von ungeplanten Gebührenerhöhungen oder unklaren Kostenstrukturen. Die Ankündigung der Geschäftseinstellung führte bei vielen Kunden zu Verunsicherung und dem Wunsch, schnellstmöglich zu einer stabileren Bank zu wechseln.

Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess

Die Erfahrungen mit der Kündigung des Fidor Bank Kontos variieren stark. Einige Kunden berichten von einem reibungslosen Ablauf, bei dem die Kündigung innerhalb weniger Wochen bestätigt und das Konto ordnungsgemäß geschlossen wurde. Diese positiven Erfahrungen betrafen meist Kunden, die alle Vorgaben beachtet hatten und ihr Konto per Einschreiben kündigten.

Andere Kunden erlebten Verzögerungen oder Schwierigkeiten. Häufig genannt werden fehlende oder verspätete Kündigungsbestätigungen, Probleme bei der Auszahlung von Restguthaben oder unklare Kommunikation seitens der Bank. In einigen Fällen wurden Kündigungen nicht bearbeitet, weil noch offene Lastschriften oder Daueraufträge bestanden, über die die Kunden nicht ausreichend informiert waren.

Praktische Tipps für eine erfolgreiche Kündigung

Basierend auf den Erfahrungen zahlreicher Kunden lassen sich folgende Empfehlungen ableiten: Kündigen Sie Ihr Konto ausschließlich schriftlich per Einschreiben mit Rückschein. Telefonische oder per E-Mail ausgesprochene Kündigungen werden oft nicht akzeptiert oder verzögern den Prozess unnötig. Die Investition in ein Einschreiben zahlt sich durch die Rechtssicherheit aus.

Stellen Sie sicher, dass Ihr Kündigungsschreiben alle notwendigen Angaben enthält. Unvollständige Schreiben führen zu Rückfragen und verzögern die Bearbeitung. Geben Sie immer Ihre Kontonummer, Kundennummer und eine Bankverbindung für die Überweisung des Restguthabens an. Fordern Sie explizit eine schriftliche Bestätigung der Kündigung an.

Bereiten Sie die Kündigung gründlich vor, indem Sie alle Daueraufträge und Lastschriftmandate rechtzeitig umstellen. Erstellen Sie eine Checkliste aller regelmäßigen Zahlungen und informieren Sie Zahlungsempfänger über Ihre neue Bankverbindung. Dies verhindert Mahnungen und zusätzlichen Stress während des Kündigungsprozesses.

Wichtige Hinweise zur Dokumentation

Dokumentieren Sie jeden Schritt des Kündigungsprozesses sorgfältig. Erstellen Sie Kopien aller Schreiben, die Sie an die Bank senden, und bewahren Sie alle Rücksendungen und Bestätigungen auf. Notieren Sie sich Datum und Uhrzeit von Telefonaten mit der Bank sowie die Namen der Gesprächspartner. Diese Dokumentation ist wertvoll, falls es später zu Unstimmigkeiten kommt.

Laden Sie vor der Kündigung alle Kontoauszüge und relevanten Dokumente aus dem Online-Banking herunter. Nach der Kontoschliessung haben Sie möglicherweise keinen Zugriff mehr auf diese Informationen. Kontoauszüge sollten gemäß den steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen mindestens zehn Jahre aufbewahrt werden, da sie für Steuererklärungen oder andere behördliche Zwecke benötigt werden können.

Umgang mit der Übergangsphase

Planen Sie einen ausreichenden Zeitpuffer zwischen der Eröffnung eines neuen Kontos und der Kündigung des Fidor-Kontos ein. Idealerweise sollten Sie das neue Konto mindestens einen Monat vor der Kündigung aktiv nutzen, um sicherzustellen, dass alle Zahlungspartner Ihre neue Bankverbindung erhalten haben und die Umstellung reibungslos funktioniert.

Behalten Sie während der Übergangsphase beide Konten im Blick. Überprüfen Sie regelmäßig beide Kontostände und achten Sie darauf, dass keine unerwarteten Abbuchungen vom alten Konto erfolgen. Ein kleines Guthaben auf dem Fidor-Konto kann sinnvoll sein, um unvorhergesehene Lastschriften abzufangen, sollte aber nicht zu hoch sein.

Alternativen zur Fidor Bank

Nach der Kündigung des Fidor Bank Kontos stellt sich die Frage nach einer geeigneten Alternative. Der deutsche Bankenmarkt bietet zahlreiche Optionen, von traditionellen Filialbanken über Direktbanken bis hin zu modernen Neobanken. Bei der Wahl sollten Sie Ihre individuellen Bedürfnisse berücksichtigen: Legen Sie Wert auf persönliche Beratung, niedrige Gebühren oder innovative digitale Features?

Direktbanken wie ING, DKB oder Comdirect bieten häufig kostenlose Kontoführung und gute Online-Services. Neobanken wie N26 oder Revolut punkten mit modernen Apps und internationaler Ausrichtung. Traditionelle Banken wie Sparkassen oder Volksbanken bieten dafür ein dichtes Filialnetz und persönlichen Service vor Ort. Vergleichen Sie die Konditionen sorgfältig und achten Sie auf versteckte Gebühren sowie die Qualität des Kundenservices.

Abschließende Empfehlungen

Die Kündigung eines Bankkontos ist ein bedeutender Schritt, der sorgfältige Planung erfordert. Bei der Fidor Bank gilt dies besonders aufgrund der besonderen Situation der Geschäftseinstellung. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für die Vorbereitung und scheuen Sie nicht den Aufwand eines Einschreibens – die Rechtssicherheit ist den geringen Mehraufwand wert.

Bleiben Sie während des gesamten Prozesses aufmerksam und reagieren Sie zeitnah auf Rückmeldungen der Bank. Sollten Probleme auftreten, suchen Sie frühzeitig professionelle Hilfe bei Verbraucherschutzorganisationen oder Rechtsberatern. Mit der richtigen Vorbereitung und Durchführung steht einer erfolgreichen Kündigung Ihres Fidor Bank Kontos nichts im Wege, und Sie können beruhigt zu einem neuen Anbieter wechseln, der besser zu Ihren aktuellen Bedürfnissen passt.

FAQ

Die Fidor Bank bietet verschiedene Kontomodelle an, darunter Girokonten, Sparprodukte und Kreditkarten. Diese Konten können primär über digitale Kanäle verwaltet werden, was den Kunden eine moderne und flexible Banking-Erfahrung ermöglicht.

Um Ihr Konto bei der Fidor Bank ordnungsgemäß zu kündigen, sollten Sie ein Kündigungsschreiben per Einschreiben an die Bank senden. Dies ist die rechtssicherste Methode, um Ihren Kündigungswillen zu dokumentieren und sicherzustellen, dass alle vertraglichen Verpflichtungen beendet werden.

Die Fidor Bank war eine der ersten Banken in Deutschland, die eine Anbindung an Kryptowährungen anbot. Kunden konnten digitale Assets über ihr Fidor-Konto handeln, was die Bank besonders bei technikaffinen Nutzern und der Krypto-Community beliebt machte.

Die Fidor Bank positioniert sich als moderne Alternative zu traditionellen Filialbanken, indem sie innovative Technologien und die Integration von sozialen Netzwerken in das Banking-Erlebnis nutzt. Dies ermöglicht eine transparente und kundenorientierte Gestaltung des Bankings, was für viele Nutzer von Vorteil ist.

Die Übernahme der Fidor Bank durch das französische Bankhaus Groupe BPCE im Jahr 2016 sollte zunächst für Stabilität sorgen. Allerdings kündigte die Muttergesellschaft 2023 an, das operative Geschäft der Fidor Bank einzustellen, was viele Kunden dazu veranlasste, ihre Konten zu kündigen oder zu anderen Anbietern zu wechseln.