Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany
Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – FNZ
Taunusanlage 21
60325 Frankfurt am Main
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes FNZ. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
14/01/2026
Kündigung von FNZ-Dienstleistungen: Ein Leitfaden
Über FNZ
FNZ ist ein global agierender Finanzdienstleister, der sich auf die Bereitstellung von Wealth-Management-Plattformen und Vermögensverwaltungslösungen spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde 2003 gegründet und hat sich seitdem zu einem der führenden Anbieter von Plattform-Technologie für die Finanzbranche entwickelt. Mit Niederlassungen in über 14 Ländern betreut FNZ mehr als 20 Millionen Endkunden und verwaltet Assets im Wert von über 1,5 Billionen US-Dollar.
In Deutschland ist FNZ durch die FNZ Germany GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main vertreten. Das Unternehmen bietet institutionellen Kunden wie Banken, Vermögensverwaltern und Versicherungen moderne digitale Lösungen für die Verwaltung von Kundenportfolios, Depots und Investmentprodukten. Die Plattform ermöglicht es Finanzinstituten, ihren Kunden einen umfassenden Zugang zu verschiedenen Anlageprodukten und Vermögensverwaltungsdienstleistungen zu bieten.
FNZ agiert primär im B2B-Bereich, was bedeutet, dass die meisten Endkunden nicht direkt mit FNZ, sondern über ihre Bank oder ihren Finanzdienstleister in Kontakt kommen. Die technologische Infrastruktur von FNZ läuft im Hintergrund und ermöglicht die Abwicklung von Wertpapiertransaktionen, Portfolio-Management und die Verwaltung von Kundenkonten. Dies macht den Kündigungsprozess für Endkunden oft komplexer, da häufig nicht ein direktes Vertragsverhältnis mit FNZ, sondern mit dem vermittelnden Finanzinstitut besteht.
Geschäftsmodell und Dienstleistungen
Das Kerngeschäft von FNZ umfasst die Bereitstellung von White-Label-Plattformen für Vermögensverwaltung. Diese Plattformen werden von Banken und Finanzdienstleistern unter eigenem Namen angeboten, während die technische Infrastruktur von FNZ betrieben wird. Zu den Hauptdienstleistungen gehören Depotführung, Fondshandel, Portfolio-Management-Tools, Reporting-Funktionen und Compliance-Lösungen.
Für Endkunden bedeutet dies, dass sie möglicherweise ein Depot oder eine Vermögensverwaltung bei ihrer Hausbank haben, die technisch auf der FNZ-Plattform basiert, ohne dass dies explizit kommuniziert wird. In einigen Fällen können Kunden jedoch auch direkt Verträge mit FNZ-Tochtergesellschaften abschließen, insbesondere wenn es um spezialisierte Finanzprodukte oder Dienstleistungen geht.
Warum Kunden FNZ kündigen möchten
Die Gründe für eine Kündigung von FNZ-Dienstleistungen können vielfältig sein. Häufig wechseln Kunden zu einem anderen Finanzdienstleister, der bessere Konditionen, niedrigere Gebühren oder ein umfangreicheres Produktangebot bietet. Andere Kunden sind mit der Benutzerfreundlichkeit der Plattform unzufrieden oder haben negative Erfahrungen mit dem Kundenservice gemacht.
Ein weiterer häufiger Kündigungsgrund ist die Konsolidierung von Vermögenswerten. Viele Anleger entscheiden sich dafür, ihre verschiedenen Depots und Konten bei einem einzigen Anbieter zu bündeln, um einen besseren Überblick zu behalten und Kosten zu sparen. Auch Veränderungen in der persönlichen Lebenssituation, wie der Ruhestand oder ein Umzug ins Ausland, können eine Kündigung notwendig machen.
Abonnementpläne und Preise
Da FNZ primär im B2B-Segment tätig ist, gibt es keine standardisierten Abonnementpläne für Endkunden im klassischen Sinne. Die Preisgestaltung erfolgt üblicherweise über die vermittelnden Finanzinstitute, die ihre eigenen Gebührenstrukturen festlegen. Diese können Depotführungsgebühren, Transaktionskosten, Verwaltungsgebühren und Performance-Fees umfassen.
Typische Gebührenstrukturen
Obwohl die konkreten Kosten stark vom jeweiligen Finanzdienstleister abhängen, lassen sich einige typische Gebührenmodelle identifizieren, die bei FNZ-basierten Plattformen zum Einsatz kommen:
| Gebührenart | Typische Höhe | Beschreibung |
|---|---|---|
| Depotführungsgebühr | 0,00 - 50,00 € pro Jahr | Jährliche Grundgebühr für die Verwaltung des Depots |
| Transaktionsgebühren | 0,25% - 1,5% pro Order | Kosten pro Wertpapierkauf oder -verkauf |
| Verwaltungsgebühr | 0,5% - 2,0% p.a. | Jährliche Gebühr auf das verwaltete Vermögen |
| Performance-Fee | 10% - 20% der Überrendite | Erfolgsabhängige Vergütung bei aktiver Verwaltung |
Versteckte Kosten und Zusatzgebühren
Neben den offensichtlichen Gebühren können bei der Nutzung von FNZ-Plattformen auch versteckte Kosten anfallen. Dazu gehören Ausgabeaufschläge bei Fondskäufen, Spreadkosten beim Handel mit bestimmten Wertpapieren, Währungsumrechnungsgebühren bei ausländischen Investments und Kosten für die Übertragung von Wertpapieren zu einem anderen Depot.
Einige Anbieter berechnen auch Gebühren für die Erstellung von Steuerbescheinigungen, für Limit-Orders oder für die Teilnahme an Hauptversammlungen. Diese Zusatzkosten können sich über die Jahre erheblich summieren und sind oft ein wichtiger Grund, warum Kunden nach günstigeren Alternativen suchen.
Kündigungsbedingungen
Die Kündigungsbedingungen für FNZ-Dienstleistungen sind in den jeweiligen Vertragsunterlagen festgelegt und können je nach Art des Vertrags und dem vermittelnden Finanzinstitut variieren. Grundsätzlich gelten in Deutschland jedoch bestimmte rechtliche Rahmenbedingungen, die Verbraucher schützen und faire Kündigungsmöglichkeiten gewährleisten.
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Nach deutschem Recht haben Verbraucher bei Finanzdienstleistungen in der Regel ein Widerrufsrecht von 14 Tagen nach Vertragsabschluss. Dieses Recht gilt unabhängig von den individuellen Vertragsbedingungen und ermöglicht es Kunden, ohne Angabe von Gründen vom Vertrag zurückzutreten. Nach Ablauf dieser Widerrufsfrist gelten die vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen.
Für Depotverträge und Vermögensverwaltungsvereinbarungen sieht das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) grundsätzlich eine ordentliche Kündigungsmöglichkeit vor. Sofern im Vertrag keine abweichenden Regelungen getroffen wurden, können solche Verträge mit einer angemessenen Frist gekündigt werden. Üblich sind Kündigungsfristen zwischen einem und drei Monaten zum Monats- oder Quartalsende.
Ordentliche Kündigung
Die ordentliche Kündigung erfolgt unter Einhaltung der vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist. Diese Frist dient dazu, beiden Vertragsparteien ausreichend Zeit für die Abwicklung offener Geschäfte und die Übertragung von Vermögenswerten zu geben. Bei FNZ-basierten Dienstleistungen ist es besonders wichtig, die Kündigungsfrist genau einzuhalten, da die Übertragung von Wertpapieren und die Auflösung von Positionen Zeit in Anspruch nehmen kann.
| Vertragsart | Typische Kündigungsfrist | Kündigungstermin |
|---|---|---|
| Depotvertrag | 1 Monat | Zum Monatsende |
| Vermögensverwaltung | 3 Monate | Zum Quartalsende |
| Fondsgebundene Produkte | 6 Wochen | Zum Monatsende |
| Beratungsvertrag | 1 Monat | Jederzeit möglich |
Außerordentliche Kündigung
Eine außerordentliche Kündigung ist bei Vorliegen eines wichtigen Grundes möglich. Als wichtige Gründe gelten beispielsweise erhebliche Vertragsverletzungen durch den Anbieter, unautorisierte Transaktionen, massive Gebührenerhöhungen ohne angemessene Vorankündigung oder eine wesentliche Verschlechterung der Dienstleistungsqualität. Bei einer außerordentlichen Kündigung entfällt die reguläre Kündigungsfrist, und der Vertrag kann mit sofortiger Wirkung beendet werden.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass eine außerordentliche Kündigung gut begründet sein muss. Im Streitfall muss der Kunde nachweisen können, dass tatsächlich ein wichtiger Grund vorlag. Daher ist es ratsam, alle relevanten Dokumente, E-Mails und Nachweise sorgfältig aufzubewahren.
Besonderheiten bei der Kündigung
Bei der Kündigung von FNZ-Dienstleistungen müssen einige Besonderheiten beachtet werden. Zunächst sollte geklärt werden, ob ein direktes Vertragsverhältnis mit FNZ oder mit einem vermittelnden Finanzinstitut besteht. Im letzteren Fall muss die Kündigung möglicherweise an die vermittelnde Bank gerichtet werden.
Weiterhin ist zu beachten, dass bei der Kündigung eines Depots alle offenen Positionen entweder verkauft oder auf ein anderes Depot übertragen werden müssen. Die Übertragung von Wertpapieren kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen, insbesondere bei ausländischen Wertpapieren oder komplexen Produkten. Es empfiehlt sich daher, den Übertragungsprozess rechtzeitig zu initiieren und sich ein Zieldepot bei einem anderen Anbieter einzurichten.
Wie man FNZ per Post kündigt
Die Kündigung per Post ist die rechtlich sicherste und zuverlässigste Methode, um ein Vertragsverhältnis mit FNZ zu beenden. Im Gegensatz zu telefonischen Kündigungen oder E-Mails bietet die postalische Kündigung einen eindeutigen Nachweis über den Zugang des Kündigungsschreibens beim Empfänger. Dies ist besonders wichtig, wenn es später zu Unstimmigkeiten über den Kündigungszeitpunkt oder die Einhaltung von Fristen kommt.
Warum die postalische Kündigung die beste Wahl ist
Die postalische Kündigung per Einschreiben mit Rückschein ist aus mehreren Gründen die empfohlene Methode. Erstens erhalten Sie einen rechtsgültigen Nachweis darüber, dass Ihr Kündigungsschreiben beim Empfänger angekommen ist. Der Rückschein wird von einem Mitarbeiter der Poststelle unterschrieben und dokumentiert Datum und Uhrzeit der Zustellung. Dieser Nachweis kann im Streitfall vor Gericht als Beweis dienen.
Zweitens entspricht die schriftliche Kündigung per Post den Formvorschriften, die in vielen Verträgen explizit vorgeschrieben sind. Viele Finanzdienstleistungsverträge sehen vor, dass Kündigungen in Textform oder sogar in Schriftform erfolgen müssen. Während eine E-Mail die Textform erfüllt, ist für die Schriftform eine eigenhändige Unterschrift erforderlich, die nur bei einem postalischen Brief gegeben ist.
Drittens vermeidet die postalische Kündigung technische Probleme, die bei elektronischen Übermittlungswegen auftreten können. E-Mails können im Spam-Ordner landen, nicht zugestellt werden oder aufgrund von Serverausfällen verloren gehen. Bei einem Einschreiben mit Rückschein haben Sie die Gewissheit, dass Ihr Schreiben tatsächlich angekommen ist.
Vorbereitung des Kündigungsschreibens
Ein professionelles Kündigungsschreiben sollte alle relevanten Informationen enthalten, die für die Identifikation Ihres Vertrags und die eindeutige Erklärung Ihres Kündigungswunsches notwendig sind. Dazu gehören Ihre vollständigen persönlichen Daten (Name, Adresse, Geburtsdatum), Ihre Kundennummer oder Vertragsnummer, die genaue Bezeichnung des zu kündigenden Vertrags oder Produkts sowie das gewünschte Kündigungsdatum.
Das Kündigungsschreiben sollte klar und unmissverständlich formuliert sein. Verwenden Sie Formulierungen wie "Hiermit kündige ich den Vertrag fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt" oder "Hiermit kündige ich den Depotvertrag mit der Nummer XYZ zum 31.12.2024". Vermeiden Sie mehrdeutige oder bedingte Formulierungen, die zu Missverständnissen führen könnten.
Notwendige Angaben im Kündigungsschreiben
Folgende Informationen sollten in Ihrem Kündigungsschreiben nicht fehlen:
- Ihr vollständiger Name und Ihre aktuelle Adresse
- Ihre Kundennummer, Depotnummer oder Vertragsnummer
- Das Datum des Schreibens
- Eine eindeutige Kündigungserklärung
- Das gewünschte Kündigungsdatum oder die Formulierung "zum nächstmöglichen Zeitpunkt"
- Ihre Unterschrift (bei Schriftformerfordernis)
- Ihre aktuelle Telefonnummer oder E-Mail-Adresse für Rückfragen
- Gegebenenfalls Angaben zu einem Zieldepot für die Übertragung von Wertpapieren
Die richtige Adresse für Ihre Kündigung
Für die Kündigung von Verträgen mit FNZ Germany GmbH verwenden Sie folgende Adresse:
- FNZ Germany GmbH, Taunusanlage 21, 60325 Frankfurt am Main
Es ist wichtig, dass Sie Ihr Kündigungsschreiben an die korrekte Adresse senden, da eine fehlerhafte Adressierung zu Verzögerungen führen oder im schlimmsten Fall dazu führen kann, dass die Kündigung als nicht zugegangen gilt. Überprüfen Sie die Adresse sorgfältig, bevor Sie das Schreiben absenden.
Versand als Einschreiben mit Rückschein
Der Versand Ihres Kündigungsschreibens sollte unbedingt als Einschreiben mit Rückschein erfolgen. Diesen Service bietet die Deutsche Post an allen Postfilialen an. Beim Einschreiben mit Rückschein erhalten Sie eine Sendungsnummer, mit der Sie die Zustellung Ihres Briefs online verfolgen können. Zusätzlich wird Ihnen nach erfolgter Zustellung der unterschriebene Rückschein per Post zugesandt.
Die Kosten für ein Einschreiben mit Rückschein betragen derzeit 4,85 Euro zusätzlich zum normalen Briefporto. Diese Investition ist jedoch gut angelegt, da sie Ihnen rechtliche Sicherheit bietet und im Streitfall teure Auseinandersetzungen vermeiden kann. Bewahren Sie sowohl die Versandquittung als auch den Rückschein sorgfältig auf, idealerweise zusammen mit einer Kopie Ihres Kündigungsschreibens.
Alternative: Digitale Versandlösungen
Für Kunden, die den Gang zur Post scheuen oder keine Zeit haben, bieten moderne digitale Dienste wie Postclic eine praktische Alternative. Postclic ermöglicht es Ihnen, Ihr Kündigungsschreiben bequem online zu erstellen und digital zu versenden. Der Dienst übernimmt den Druck, das Kuvertieren und den Versand als Einschreiben mit Rückschein.
Der Vorteil solcher Dienste liegt in der Zeitersparnis und der professionellen Abwicklung. Sie müssen nicht zur Post gehen, können das Kündigungsschreiben zu jeder Tages- und Nachtzeit aufgeben und erhalten einen digitalen Nachweis über den Versand und die Zustellung. Postclic formatiert Ihr Schreiben professionell, prüft die Adresse auf Korrektheit und stellt sicher, dass alle rechtlichen Anforderungen erfüllt sind.
Darüber hinaus bietet Postclic eine digitale Archivierung Ihrer Kündigungsdokumente, sodass Sie jederzeit Zugriff auf alle relevanten Unterlagen haben. Dies kann besonders hilfreich sein, wenn Sie mehrere Jahre später einen Nachweis über die Kündigung benötigen. Die Kosten für solche Dienste sind moderat und liegen oft nur geringfügig über den Kosten eines klassischen Einschreibens mit Rückschein bei der Post.
Nach dem Versand: Was Sie beachten sollten
Nach dem Versand Ihres Kündigungsschreibens sollten Sie die Zustellung über die Sendungsverfolgung kontrollieren. Sobald der Brief zugestellt wurde, beginnt die Kündigungsfrist zu laufen. Notieren Sie sich das Zustelldatum, da dies für die Berechnung des Vertragsendes wichtig ist.
In der Regel sollten Sie innerhalb von zwei bis vier Wochen nach Zustellung eine schriftliche Kündigungsbestätigung von FNZ erhalten. Diese Bestätigung sollte das Vertragsende, eventuelle Restforderungen oder Guthaben sowie Informationen zur weiteren Abwicklung enthalten. Wenn Sie innerhalb dieser Frist keine Bestätigung erhalten, sollten Sie telefonisch oder schriftlich nachfragen.
Kundenbewertungen und Tipps
Die Erfahrungen von Kunden mit FNZ und dem Kündigungsprozess sind gemischt. Während einige Nutzer von einer reibungslosen und professionellen Abwicklung berichten, beklagen andere lange Bearbeitungszeiten, unklare Kommunikation oder Schwierigkeiten bei der Übertragung von Wertpapieren.
Häufige Probleme bei der Kündigung
Ein häufiges Problem, das Kunden berichten, sind Verzögerungen bei der Bearbeitung der Kündigung. Insbesondere wenn Wertpapiere auf ein anderes Depot übertragen werden sollen, kann der Prozess mehrere Wochen oder sogar Monate dauern. Dies liegt teilweise an der Komplexität der Übertragungsprozesse zwischen verschiedenen Banken und Depotanbietern, kann aber auch auf interne Abläufe bei FNZ zurückzuführen sein.
Ein weiteres Problem sind unerwartete Gebühren, die bei der Kündigung anfallen können. Einige Kunden berichten von Bearbeitungsgebühren, Kosten für die Wertpapierübertragung oder Abwicklungsgebühren, die in den ursprünglichen Vertragsunterlagen nicht klar kommuniziert wurden. Es ist daher ratsam, vor der Kündigung die Gebührenordnung genau zu prüfen und gegebenenfalls schriftlich nachzufragen, welche Kosten entstehen werden.
Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Basierend auf den Erfahrungen anderer Kunden haben sich folgende Tipps als hilfreich erwiesen: Erstens sollten Sie die Kündigung so früh wie möglich einreichen, idealerweise mehrere Wochen vor Ablauf der Kündigungsfrist. Dies gibt Ihnen einen Puffer, falls es zu Problemen oder Verzögerungen kommt.
Zweitens ist es ratsam, vor der Kündigung ein neues Depot bei einem anderen Anbieter zu eröffnen und die Übertragung der Wertpapiere explizit im Kündigungsschreiben zu beantragen. Geben Sie dabei die genaue Bezeichnung des Zieldepots sowie die BIC und IBAN an. Dies beschleunigt den Übertragungsprozess erheblich.
Drittens sollten Sie alle Dokumente und die gesamte Korrespondenz mit FNZ sorgfältig aufbewahren. Erstellen Sie Kopien aller Schreiben, bewahren Sie E-Mails auf und dokumentieren Sie auch telefonische Gespräche mit Datum, Uhrzeit und Namen des Gesprächspartners. Diese Dokumentation kann im Streitfall von unschätzbarem Wert sein.
Umgang mit offenen Positionen und Guthaben
Ein wichtiger Aspekt bei der Kündigung eines Depots oder einer Vermögensverwaltung ist der Umgang mit offenen Positionen und Guthaben. Sie haben grundsätzlich drei Möglichkeiten: Sie können alle Wertpapiere verkaufen und sich den Erlös auszahlen lassen, Sie können die Wertpapiere auf ein anderes Depot übertragen lassen, oder Sie können eine Kombination aus beidem wählen.
Die Übertragung von Wertpapieren auf ein anderes Depot ist in Deutschland grundsätzlich kostenlos, sofern das Depot bei einer deutschen Bank geführt wird. Bei ausländischen Depots können jedoch Gebühren anfallen. Die Übertragung dauert in der Regel zwischen zwei und sechs Wochen, kann bei ausländischen Wertpapieren aber auch länger dauern.
Wenn Sie sich für den Verkauf Ihrer Wertpapiere entscheiden, sollten Sie die steuerlichen Konsequenzen bedenken. Gewinne aus Wertpapierverkäufen unterliegen der Abgeltungssteuer von 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Es kann daher sinnvoll sein, den Verkaufszeitpunkt strategisch zu wählen oder die Wertpapiere zu übertragen, um die Steuerlast zu optimieren.
Fristen und Timing beachten
Das Timing Ihrer Kündigung kann erhebliche Auswirkungen auf die Abwicklung und die anfallenden Kosten haben. Wenn Sie beispielsweise zum Jahresende kündigen, müssen Sie bedenken, dass viele Finanzinstitute zu dieser Zeit besonders ausgelastet sind und die Bearbeitung länger dauern kann. Auch die Erstellung der Steuerbescheinigung für das abgelaufene Jahr kann sich verzögern.
Umgekehrt kann es vorteilhaft sein, die Kündigung so zu timen, dass sie zum Ende eines Abrechnungszeitraums wirksam wird. Dadurch vermeiden Sie anteilige Gebühren oder komplizierte Abrechnungen. Prüfen Sie in Ihren Vertragsunterlagen, wann die Abrechnungszeiträume enden, und planen Sie Ihre Kündigung entsprechend.
Kontakt zum Kundenservice
Obwohl die schriftliche Kündigung per Post die rechtlich sicherste Methode ist, kann es hilfreich sein, vor oder nach dem Versand des Kündigungsschreibens Kontakt zum Kundenservice aufzunehmen. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, offene Fragen zu klären, sich über den weiteren Ablauf zu informieren und sicherzustellen, dass alle notwendigen Schritte eingeleitet werden.
Wenn Sie den Kundenservice kontaktieren, notieren Sie sich unbedingt Datum, Uhrzeit und den Namen Ihres Gesprächspartners. Lassen Sie sich wichtige Informationen oder Zusagen schriftlich bestätigen, entweder per E-Mail oder per Post. Dies kann später als zusätzlicher Nachweis dienen, falls es zu Unstimmigkeiten kommt.
Abschließende Empfehlungen
Die Kündigung von FNZ-Dienstleistungen erfordert Sorgfalt, Planung und Geduld. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, um alle relevanten Informationen zu sammeln, Ihre Vertragsunterlagen zu prüfen und den Kündigungsprozess gründlich vorzubereiten. Die postalische Kündigung per Einschreiben mit Rückschein bietet Ihnen die größte rechtliche Sicherheit und sollte Ihre bevorzugte Methode sein.
Moderne digitale Dienste wie Postclic können den Prozess erheblich vereinfachen und Ihnen Zeit und Mühe ersparen, ohne dass Sie auf die Vorteile einer nachverfolgbaren, rechtssicheren Zustellung verzichten müssen. Unabhängig davon, für welche Methode Sie sich entscheiden, ist es wichtig, alle Schritte sorgfältig zu dokumentieren und alle Belege aufzubewahren.
Planen Sie ausreichend Zeit für die Abwicklung ein, insbesondere wenn Wertpapiere übertragen werden müssen. Seien Sie proaktiv in der Kommunikation mit FNZ und zögern Sie nicht, bei Unklarheiten oder Verzögerungen nachzuhaken. Mit der richtigen Vorbereitung und einem systematischen Vorgehen sollte die Kündigung reibungslos verlaufen und Sie können sich auf Ihren neuen Finanzdienstleister konzentrieren.