Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany
Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Fondsdepot Bank
Theodor-Heuss-Allee 86
60486 Frankfurt am Main
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Fondsdepot Bank. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
14/01/2026
So kündigen Sie Ihr Depot bei der Fondsdepot Bank
Über Fondsdepot Bank
Die Fondsdepot Bank GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main ist ein spezialisiertes Kreditinstitut, das sich auf die Verwahrung und Verwaltung von Investmentfonds konzentriert. Als sogenannte B2B-Bank richtet sich das Unternehmen primär an Vermittler, Finanzdienstleister und institutionelle Kunden, die für ihre Endkunden Depotdienstleistungen benötigen. Die Fondsdepot Bank fungiert dabei als technische Plattform im Hintergrund und ermöglicht es Finanzberatern und Vermögensverwaltern, ihren Kunden professionelle Depotlösungen anzubieten.
Das Geschäftsmodell der Fondsdepot Bank unterscheidet sich fundamental von klassischen Direktbanken. Während Privatanleger bei herkömmlichen Banken direkt ein Depot eröffnen, erfolgt der Zugang zur Fondsdepot Bank in der Regel über einen vermittelnden Finanzberater oder eine Vermittlungsplattform. Diese Struktur macht die Bank zu einem wichtigen Dienstleister in der deutschen Finanzlandschaft, insbesondere für unabhängige Finanzberater und kleinere Vermögensverwaltungen, die keine eigene Depotbank-Infrastruktur betreiben möchten.
Die Bank bietet umfassende Dienstleistungen rund um die Fondsverwaltung an, darunter die Verwahrung von Wertpapieren, die Abwicklung von Transaktionen, steuerliche Meldungen und Reporting-Funktionen. Trotz ihrer Spezialisierung unterliegt die Fondsdepot Bank der vollständigen Bankenaufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und ist Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken.
Depotmodelle und Kostenstruktur
Die Kostenstruktur der Fondsdepot Bank ist aufgrund des B2B-Geschäftsmodells komplex und für Endkunden oft nicht vollständig transparent. Die tatsächlichen Kosten setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen, die teilweise von der Bank selbst und teilweise vom vermittelnden Finanzdienstleister erhoben werden.
Grundgebühren und Depotkosten
Bei der Fondsdepot Bank fallen in der Regel Depotführungsgebühren an, die entweder als jährlicher Festbetrag oder als prozentualer Anteil des Depotvolumens berechnet werden. Diese Gebührenstruktur wird häufig vom jeweiligen Vermittler festgelegt, der die Dienstleistungen der Fondsdepot Bank nutzt. Typischerweise bewegen sich die Depotgebühren zwischen 0,2 und 0,8 Prozent des Depotvolumens pro Jahr, können aber je nach Vereinbarung variieren.
| Kostenart | Typische Höhe | Abrechnungsrhythmus |
|---|---|---|
| Depotführung | 0,2% - 0,8% p.a. | Jährlich oder quartalsweise |
| Transaktionskosten | Variable Beträge | Pro Transaktion |
| Ausgabeaufschläge | Bis zu 5% | Beim Fondskauf |
| Vermittlungsgebühren | Individuell | Nach Vereinbarung |
Zusätzliche Kostenkomponenten
Neben den Depotgebühren können weitere Kosten anfallen, etwa für die Ausführung von Wertpapiertransaktionen, für Fondswechsel oder für die Übertragung von Wertpapieren zu einem anderen Depot. Auch steuerliche Bescheinigungen oder zusätzliche Auszüge können kostenpflichtig sein. Besonders wichtig ist es zu verstehen, dass die Gesamtkosten eines über die Fondsdepot Bank geführten Depots auch die Vergütung des Finanzberaters beinhalten, die entweder als Honorar oder durch Provisionen aus den Fondskosten finanziert wird.
Kündigungsbedingungen und rechtliche Grundlagen
Die Kündigung eines Depots bei der Fondsdepot Bank unterliegt den allgemeinen rechtlichen Rahmenbedingungen für Bankgeschäfte in Deutschland sowie den spezifischen Geschäftsbedingungen der Bank. Als reguliertes Kreditinstitut muss die Fondsdepot Bank die gesetzlichen Vorgaben des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) und des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) einhalten.
Kündigungsfristen und Vertragslaufzeiten
Grundsätzlich können Depotverträge in Deutschland jederzeit und ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist beendet werden, sofern in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) keine abweichenden Regelungen getroffen wurden. Bei der Fondsdepot Bank ist zu beachten, dass der Depotvertrag häufig nicht direkt zwischen dem Endkunden und der Bank besteht, sondern über einen vermittelnden Finanzdienstleister zustande gekommen ist. Dies kann die Kündigungsmodalitäten beeinflussen.
| Aspekt | Regelung | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Kündigungsfrist | In der Regel keine | Prüfung der individuellen AGB erforderlich |
| Schriftform | Zwingend erforderlich | Einschreiben mit Rückschein empfohlen |
| Wertpapierübertrag | Kostenfrei möglich | Gesetzlich garantiert seit 2004 |
| Restguthaben | Auszahlung auf Referenzkonto | Nach Abwicklung aller Transaktionen |
Rechtliche Rahmenbedingungen in Deutschland
Das deutsche Recht sieht vor, dass Kunden ihre Bankverbindungen grundsätzlich frei wählen und wechseln können. Der Gesetzgeber hat mit der Umsetzung europäischer Richtlinien dafür gesorgt, dass Depotüberträge zwischen Banken kostenfrei erfolgen müssen. Dies gilt auch für Depots bei der Fondsdepot Bank. Die Bank darf für die Übertragung von Wertpapieren zu einem anderen Institut keine Gebühren erheben, muss aber die tatsächlich entstehenden Fremdkosten weitergeben dürfen.
Wichtig ist die Einhaltung der Schriftform bei der Kündigung. Mündliche Kündigungen oder Kündigungen per E-Mail sind rechtlich nicht bindend und werden von Banken in der Regel nicht akzeptiert. Die Schriftform dient dem Schutz beider Parteien und ermöglicht eine eindeutige Dokumentation des Kündigungswunsches.
Gründe für eine Kündigung
Kunden entscheiden sich aus verschiedenen Gründen für die Kündigung ihres Depots bei der Fondsdepot Bank. Häufig steht ein Wechsel des Finanzberaters oder der Vermittlungsplattform im Vordergrund, was automatisch auch einen Wechsel der Depotbank nach sich zieht. Andere Kunden möchten zu einer Direktbank wechseln, um die Kontrolle über ihre Investments selbst zu übernehmen und möglicherweise Kosten zu sparen.
Auch Unzufriedenheit mit der Kostenstruktur, mangelnde Transparenz bei Gebühren oder der Wunsch nach einem breiteren Produktangebot können Kündigungsgründe sein. Manche Anleger stellen fest, dass sie die Dienstleistungen eines Finanzberaters nicht mehr benötigen und ihre Investments lieber eigenständig verwalten möchten. In anderen Fällen führen Änderungen in der persönlichen Lebenssituation, wie der Ruhestand oder eine Erbschaft, zu einer Neustrukturierung der Geldanlagen und damit auch zu einem Depotwechsel.
Wie man Fondsdepot Bank per Post kündigt
Die postalische Kündigung ist der sicherste und rechtlich solideste Weg, um ein Depot bei der Fondsdepot Bank zu beenden. Im Gegensatz zu digitalen Kommunikationswegen bietet die schriftliche Kündigung per Einschreiben einen eindeutigen Nachweis über den Zugang der Kündigungserklärung bei der Bank.
Warum die postalische Kündigung die sicherste Methode ist
Die Kündigung per Post, insbesondere per Einschreiben mit Rückschein, bietet mehrere entscheidende Vorteile gegenüber anderen Kommunikationswegen. Erstens erfüllt sie zweifelsfrei das gesetzliche Schriftformerfordernis, das für Kündigungen von Dauerschuldverhältnissen wie Depotverträgen gilt. Zweitens erhalten Sie durch das Einschreiben einen rechtssicheren Nachweis darüber, dass Ihre Kündigung die Bank erreicht hat und wann dies geschehen ist.
Dieser Nachweis kann im Streitfall von entscheidender Bedeutung sein, etwa wenn die Bank behauptet, die Kündigung nicht erhalten zu haben, oder wenn es um die Frage geht, ab welchem Zeitpunkt keine weiteren Gebühren mehr berechnet werden dürfen. E-Mails können verloren gehen, Faxe sind nicht mehr zeitgemäß, und telefonische Kündigungen sind rechtlich nicht bindend. Die klassische Postzustellung mit Einschreiben bietet die größte Rechtssicherheit.
Vorbereitung der Kündigung
Bevor Sie Ihre Kündigung verfassen, sollten Sie einige wichtige Vorbereitungen treffen. Prüfen Sie zunächst Ihre Vertragsunterlagen und die AGB auf eventuelle besondere Kündigungsmodalitäten. Stellen Sie sicher, dass Sie alle relevanten Daten zur Hand haben, insbesondere Ihre Depotnummer, Ihre Kundennummer und Ihre vollständigen persönlichen Daten.
Überlegen Sie, was mit den in Ihrem Depot befindlichen Wertpapieren geschehen soll. Sie haben grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder Sie lassen die Wertpapiere verkaufen und sich den Erlös auszahlen, oder Sie übertragen die Wertpapiere auf ein Depot bei einer anderen Bank. Für einen Depotübertrag benötigen Sie die Daten Ihres neuen Depots, insbesondere die Depotverbindung bei der aufnehmenden Bank.
Inhalt des Kündigungsschreibens
Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Mindestangaben enthalten, um rechtlich bindend zu sein. Dazu gehören Ihre vollständigen persönlichen Daten (Name, Adresse, Geburtsdatum), Ihre Kundennummer oder Depotnummer, eine eindeutige Kündigungserklärung sowie Ihre handschriftliche Unterschrift. Das Datum des Schreibens sollte ebenfalls nicht fehlen.
Formulieren Sie Ihre Kündigungsabsicht klar und unmissverständlich. Verwenden Sie Formulierungen wie "Hiermit kündige ich mein Depot mit der Nummer [Depotnummer] fristlos zum nächstmöglichen Zeitpunkt" oder ähnliche eindeutige Aussagen. Geben Sie an, wie mit den im Depot befindlichen Wertpapieren verfahren werden soll. Wenn Sie einen Depotübertrag wünschen, fügen Sie die Verbindungsdaten des neuen Depots hinzu.
Bitten Sie um eine schriftliche Bestätigung der Kündigung und um Mitteilung des genauen Beendigungszeitpunkts. Fordern Sie auch eine Abschlussabrechnung an, aus der alle bis zum Kündigungszeitpunkt angefallenen Gebühren und Transaktionen hervorgehen. Wenn Sie ein Restguthaben haben, geben Sie die Bankverbindung an, auf die dieses ausgezahlt werden soll.
Versand der Kündigung
Senden Sie Ihr Kündigungsschreiben als Einschreiben mit Rückschein an die offizielle Adresse der Fondsdepot Bank:
- Fondsdepot Bank GmbH, Theodor-Heuss-Allee 86, 60486 Frankfurt am Main
Das Einschreiben mit Rückschein kostet zwar einige Euro mehr als ein normaler Brief, bietet aber den entscheidenden Vorteil, dass Sie einen unterschriebenen Empfangsbeleg zurückerhalten. Dieser Beleg dokumentiert, dass Ihre Kündigung bei der Bank eingegangen ist und dient als rechtssicherer Nachweis. Bewahren Sie sowohl den Einlieferungsbeleg der Post als auch den zurückgesendeten Rückschein sorgfältig auf.
Digitale Unterstützung beim Versand
Für Personen, die den Gang zur Post scheuen oder keine Zeit haben, bieten moderne Dienstleister wie Postclic eine praktische Alternative. Solche Services ermöglichen es, Kündigungsschreiben online zu erstellen und diese dann professionell als Einschreiben versenden zu lassen. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und der Gewissheit, dass alle formalen Anforderungen erfüllt sind.
Postclic und ähnliche Dienste übernehmen die korrekte Formatierung des Schreibens, den Ausdruck, das Kuvertieren und den Versand als Einschreiben. Sie erhalten einen digitalen Nachweis über den Versand und können den Status Ihrer Sendung online verfolgen. Dies kann besonders praktisch sein, wenn Sie mehrere Verträge gleichzeitig kündigen möchten oder wenn Sie sicherstellen wollen, dass Ihr Schreiben professionell aufbereitet ist.
Nach dem Versand
Nach dem Versand Ihrer Kündigung sollten Sie eine Bestätigung von der Fondsdepot Bank erwarten. Diese sollte innerhalb von zwei Wochen eintreffen. Wenn Sie nach drei Wochen keine Reaktion erhalten haben, sollten Sie telefonisch oder schriftlich nachfragen. Dokumentieren Sie auch diese Nachfrage sorgfältig.
Prüfen Sie die Kündigungsbestätigung genau auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Achten Sie besonders auf das angegebene Datum der Depotschließung und darauf, dass alle Ihre Anweisungen bezüglich des Wertpapierübertrags oder der Auszahlung korrekt wiedergegeben sind. Sollten Unstimmigkeiten auftreten, reklamieren Sie diese umgehend schriftlich.
Kundenerfahrungen und praktische Tipps
Die Erfahrungen von Kunden mit der Kündigung ihres Depots bei der Fondsdepot Bank sind unterschiedlich und hängen stark von den individuellen Umständen ab. Viele Kunden berichten, dass die Kündigung grundsätzlich problemlos verläuft, wenn alle Formalien eingehalten werden und das Kündigungsschreiben vollständig ist.
Häufige Herausforderungen
Eine häufige Herausforderung besteht in der komplexen Struktur der Geschäftsbeziehung. Da die Fondsdepot Bank als B2B-Dienstleister fungiert, wissen manche Kunden zunächst nicht, ob sie sich an die Bank selbst oder an ihren Finanzberater wenden müssen. Grundsätzlich gilt: Die Kündigung des Depots erfolgt gegenüber der Fondsdepot Bank, auch wenn der ursprüngliche Kontakt über einen Vermittler zustande kam.
Ein weiteres Problem kann die Dauer des Kündigungsprozesses sein, insbesondere wenn ein Depotübertrag zu einer anderen Bank gewünscht wird. Solche Überträge können mehrere Wochen in Anspruch nehmen, da verschiedene Parteien beteiligt sind und Wertpapiere formal übertragen werden müssen. Planen Sie daher ausreichend Zeit ein und erwarten Sie nicht, dass die Depotschließung innerhalb weniger Tage abgeschlossen ist.
Wichtige Tipps für eine reibungslose Kündigung
Informieren Sie sich frühzeitig über die genauen Modalitäten Ihres Depotvertrags. Manche Verträge enthalten Klauseln, die bestimmte Fristen oder Bedingungen vorsehen. Je besser Sie vorbereitet sind, desto reibungsloser verläuft die Kündigung. Erstellen Sie eine Checkliste mit allen notwendigen Schritten und Dokumenten.
Klären Sie vor der Kündigung alle offenen Transaktionen. Wenn noch Wertpapierkäufe oder -verkäufe in Bearbeitung sind, warten Sie deren Abwicklung ab. Offene Transaktionen können den Kündigungsprozess verzögern und zu Komplikationen führen. Prüfen Sie auch, ob noch Dividendenzahlungen oder andere Erträge ausstehen, die Sie noch erhalten sollten.
Dokumentieren Sie jeden Schritt des Kündigungsprozesses sorgfältig. Fertigen Sie Kopien aller Schreiben an, bewahren Sie alle Belege auf und notieren Sie sich Termine und Fristen. Diese Dokumentation kann im Streitfall von unschätzbarem Wert sein und hilft Ihnen auch dabei, den Überblick über den Fortschritt Ihrer Kündigung zu behalten.
Umgang mit Problemen und Verzögerungen
Sollte die Fondsdepot Bank nicht oder nicht angemessen auf Ihre Kündigung reagieren, haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Zunächst sollten Sie schriftlich nachhaken und eine Frist zur Bearbeitung setzen. Verweisen Sie dabei auf Ihr ursprüngliches Kündigungsschreiben und fügen Sie eine Kopie des Rückscheins bei.
Wenn auch dies nicht zum Erfolg führt, können Sie sich an die Kundenbeschwerdestelle der Bank wenden, deren Kontaktdaten auf der Website der Fondsdepot Bank zu finden sind. Als weitere Eskalationsstufe steht Ihnen der Ombudsmann der privaten Banken zur Verfügung, eine unabhängige Schlichtungsstelle für Streitigkeiten zwischen Banken und Kunden. Dieses kostenlose Verfahren kann oft eine Lösung herbeiführen, ohne dass Sie rechtliche Schritte einleiten müssen.
Steuerliche Aspekte beachten
Bei der Kündigung eines Depots sollten Sie auch steuerliche Aspekte berücksichtigen. Die Fondsdepot Bank erstellt in der Regel eine steuerliche Jahresbescheinigung, die alle relevanten Kapitalerträge und bereits abgeführte Steuern ausweist. Stellen Sie sicher, dass Sie diese Bescheinigung erhalten, da Sie sie für Ihre Steuererklärung benötigen.
Wenn Sie Wertpapiere auf ein neues Depot übertragen, achten Sie darauf, dass auch die steuerlichen Anschaffungsdaten korrekt übermittelt werden. Diese Daten sind wichtig für die spätere Berechnung von Gewinnen oder Verlusten beim Verkauf der Wertpapiere. Ein fehlerhafter oder unvollständiger Datenübertrag kann zu steuerlichen Nachteilen führen.
Abschließend lässt sich festhalten, dass die Kündigung eines Depots bei der Fondsdepot Bank mit der richtigen Vorbereitung und unter Einhaltung der formalen Anforderungen in der Regel problemlos möglich ist. Die postalische Kündigung per Einschreiben bietet dabei die größte Rechtssicherheit und sollte immer der bevorzugte Weg sein. Mit Geduld, sorgfältiger Dokumentation und klarer Kommunikation können Sie Ihr Depot ordnungsgemäß beenden und zu einem anderen Anbieter wechseln.