Servicio de cancelación N°1 en Germany
Señora, Señor,
Le notifico mediante la presente mi decisión de poner fin al contrato relativo al servicio HVB.
Esta notificación constituye una voluntad firme, clara e inequívoca de cancelar el contrato, con efecto en la primera fecha posible o de conformidad con el plazo contractual aplicable.
Le ruego tome todas las medidas útiles para:
– cesar toda facturación a partir de la fecha efectiva de cancelación;
– confirmarme por escrito la buena toma en cuenta de la presente solicitud;
– y, en su caso, transmitirme el recuento final o la confirmación de saldo.
La presente cancelación le es dirigida por e-correo certificado. El envío, el sellado de tiempo y la integridad del contenido están establecidos, lo que lo convierte en un escrito probatorio que responde a las exigencias de la prueba electrónica. Por lo tanto, dispone de todos los elementos necesarios para proceder al tratamiento regular de esta cancelación, de conformidad con los principios aplicables en materia de notificación escrita y libertad contractual.
De conformidad con las reglas relativas a la protección de datos personales, le solicito también:
– suprimir el conjunto de mis datos no necesarios para sus obligaciones legales o contables;
– cerrar todo espacio personal asociado;
– y confirmarme el borrado efectivo de los datos según los derechos aplicables en materia de protección de la vida privada.
Conservo una copia íntegra de esta notificación así como la prueba de envío.
So kündigen Sie Ihr HVB-Konto erfolgreich
Über HVB
Die HypoVereinsbank AG, kurz HVB, zählt zu den größten und traditionsreichsten Bankinstituten in Deutschland. Mit einer Geschichte, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht, hat sich die HVB als bedeutender Finanzdienstleister etabliert. Seit 2005 gehört die Bank zur italienischen UniCredit-Gruppe und agiert als deren deutsche Tochtergesellschaft. Mit Hauptsitz in München betreut die HVB sowohl Privatkunden als auch Firmenkunden und bietet ein umfassendes Spektrum an Bankdienstleistungen an.
Das Leistungsportfolio der HypoVereinsbank umfasst klassische Girokonten, Sparprodukte, Kreditkarten, Baufinanzierungen, Wertpapiergeschäfte sowie umfangreiche Beratungsleistungen. Die Bank verfügt über ein dichtes Filialnetz in Deutschland und ermöglicht zudem moderne Online-Banking-Lösungen. Besonders im süddeutschen Raum ist die HVB stark vertreten, wobei das Angebot bundesweit verfügbar ist. Die Verbindung zur UniCredit-Gruppe eröffnet Kunden zudem internationale Perspektiven und grenzüberschreitende Finanzlösungen.
Trotz der Digitalisierung des Bankwesens legt die HVB weiterhin Wert auf persönliche Beratung in ihren Geschäftsstellen. Das Unternehmen beschäftigt mehrere tausend Mitarbeiter und betreut Millionen von Kunden. Die Bank unterliegt der deutschen Bankenaufsicht durch die BaFin und ist Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken, was die Einlagen der Kunden bis zu bestimmten Grenzen schützt.
Geschäftsfelder und Zielgruppen
Die HVB richtet sich an verschiedene Kundensegmente mit spezifischen Bedürfnissen. Im Privatkundengeschäft bietet die Bank Lösungen für alltägliche Bankgeschäfte, Vermögensaufbau und Altersvorsorge. Das Wealth Management adressiert vermögende Privatkunden mit individuellen Anlagestrategien. Im Firmenkundengeschäft unterstützt die HVB mittelständische Unternehmen sowie Großkonzerne bei Finanzierungen, Zahlungsverkehr und internationalen Geschäften.
Besonders hervorzuheben ist das Engagement der Bank im Bereich Nachhaltigkeit und ESG-Kriterien. Die HVB hat sich verpflichtet, nachhaltige Finanzprodukte zu fördern und ihre Geschäftspraktiken an ökologischen und sozialen Standards auszurichten. Dies spiegelt sich in speziellen Kreditprogrammen für energieeffiziente Bauvorhaben und nachhaltige Unternehmensfinanzierungen wider.
Digitale Transformation und Services
In den vergangenen Jahren hat die HypoVereinsbank erheblich in digitale Infrastruktur investiert. Die Banking-App ermöglicht umfassende Kontoverwaltung, Überweisungen und Wertpapiergeschäfte vom Smartphone aus. Videoberatung ergänzt das klassische Filialgeschäft und bietet Flexibilität für Kunden, die persönliche Beratung ohne Filialbesuch wünschen. Die Integration moderner Sicherheitstechnologien wie biometrische Authentifizierung unterstreicht das Engagement für Datenschutz und Transaktionssicherheit.
Abonnementpläne und Preise
Die HVB bietet verschiedene Kontomodelle mit unterschiedlichen Konditionen und Preisstrukturen an. Die Wahl des passenden Kontos hängt von individuellen Bedürfnissen, der Nutzungshäufigkeit und dem gewünschten Servicelevel ab. Grundsätzlich unterscheidet die Bank zwischen Basiskonten, Standardkonten und Premium-Kontomodellen.
Kontomodelle im Überblick
| Kontomodell | Monatliche Grundgebühr | Besonderheiten |
|---|---|---|
| HVB PlusKonto | ca. 9,90 Euro | Standardkonto mit Basisleistungen |
| HVB AktivKonto | ca. 14,90 Euro | Erweiterte Leistungen, kostenlose Kreditkarte |
| HVB ExklusivKonto | ab 29,90 Euro | Premium-Service, persönlicher Berater |
| Studentenkonto | 0 Euro | Für eingeschriebene Studierende |
Die genannten Preise sind Richtwerte und können sich ändern. Zusätzlich zur Kontoführungsgebühr können weitere Kosten entstehen, etwa für Überweisungen auf Papier, Bargeldabhebungen an Fremdautomaten oder spezielle Serviceleistungen. Viele Konten bieten Gebührenbefreiungen bei regelmäßigem Geldeingang oder für bestimmte Altersgruppen.
Zusätzliche Produkte und Gebühren
Neben den Kontoführungsgebühren fallen bei der HVB weitere Kosten für verschiedene Bankprodukte an. Kreditkarten werden je nach Typ mit jährlichen Gebühren zwischen null und mehreren hundert Euro berechnet. Dispokredite unterliegen variablen Zinssätzen, die deutlich über dem Marktniveau für reguläre Kredite liegen können. Wertpapierdepots verursachen Depotführungsgebühren sowie Transaktionskosten beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren.
Baufinanzierungen und Konsumentenkredite werden individuell kalkuliert, wobei Zinssätze von Bonität, Laufzeit und Marktsituation abhängen. Beratungsleistungen im Wealth Management können erfolgsabhängige oder pauschale Vergütungsmodelle umfassen. Die Transparenz dieser Kosten ist gesetzlich vorgeschrieben, und Kunden erhalten vor Vertragsabschluss detaillierte Preis- und Leistungsverzeichnisse.
Preisanpassungen und Informationspflichten
Banken können ihre Gebühren und Konditionen anpassen, müssen Kunden jedoch rechtzeitig informieren. Die HVB ist verpflichtet, Preisänderungen mindestens zwei Monate vor Inkrafttreten mitzuteilen. Kunden haben in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht und können die Geschäftsbeziehung ohne Einhaltung regulärer Kündigungsfristen beenden. Diese Regelung schützt Verbraucher vor einseitigen Vertragsänderungen und gewährleistet Handlungsfreiheit bei unerwünschten Konditionen.
Kündigungsbedingungen
Die Kündigung einer Bankverbindung bei der HVB unterliegt rechtlichen Rahmenbedingungen, die sowohl durch allgemeine Geschäftsbedingungen als auch durch gesetzliche Vorschriften definiert sind. Das deutsche Vertragsrecht und spezielle Regelungen des Zahlungsverkehrsrechts bilden die Grundlage für Kündigungsprozesse im Bankwesen.
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Gemäß § 675h BGB können Girokonten und Zahlungsdiensteverträge von Kunden jederzeit und ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Diese Regelung gilt für die meisten Standardprodukte der HVB, einschließlich Girokonten, Sparkonten und Wertpapierdepots. Die gesetzliche Kündigungsfrist beträgt in der Regel einen Monat zum Monatsende, sofern in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen keine kürzere Frist vereinbart wurde.
Bei bestimmten Produkten wie Festgeldanlagen oder Bausparverträgen gelten abweichende Regelungen. Diese Verträge haben definierte Laufzeiten und können meist nicht vorzeitig ohne finanzielle Nachteile gekündigt werden. Kreditverträge unterliegen speziellen Kündigungsregelungen, die im Darlehensvertrag festgelegt sind. Das Sonderkündigungsrecht bei Preiserhöhungen wurde bereits erwähnt und ermöglicht eine sofortige Kündigung ohne Einhaltung von Fristen.
Kündigungsfristen bei verschiedenen Produkten
| Produkttyp | Kündigungsfrist | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Girokonto | Jederzeit möglich | Empfohlen mit einem Monat Vorlauf |
| Sparkonto | 3 Monate | Bei höheren Beträgen ggf. Kündigungsfrist |
| Wertpapierdepot | Jederzeit möglich | Wertpapierübertrag vorher klären |
| Kreditkarte | Jederzeit möglich | Karte nach Kündigung vernichten |
| Festgeldkonto | Zum Laufzeitende | Vorzeitige Kündigung meist ausgeschlossen |
Gründe für eine Kündigung
Kunden entscheiden sich aus verschiedenen Gründen für die Beendigung ihrer Bankverbindung zur HVB. Häufig spielen Kostenaspekte eine zentrale Rolle, wenn günstigere Alternativen bei Direktbanken oder anderen Instituten gefunden werden. Die monatlichen Kontoführungsgebühren summieren sich über Jahre zu beträchtlichen Beträgen, weshalb preisbewusste Kunden regelmäßig Vergleiche anstellen.
Ein weiterer häufiger Kündigungsgrund ist Unzufriedenheit mit dem Service oder der Beratungsqualität. Lange Wartezeiten in Filialen, schwer erreichbare Kundenberater oder als unzureichend empfundene Problemlösungen können zur Entscheidung für einen Bankwechsel führen. Auch die Digitalisierung spielt eine Rolle: Kunden, die ausschließlich Online-Banking nutzen, sehen möglicherweise keinen Mehrwert in den höheren Gebühren traditioneller Filialbanken.
Umzüge in andere Regionen können ebenfalls Kündigungen auslösen, insbesondere wenn die HVB am neuen Wohnort keine Präsenz hat. Veränderungen der Lebenssituation wie Studienabschluss, Berufseinstieg oder Ruhestand gehen oft mit der Neuordnung finanzieller Angelegenheiten einher. Manche Kunden konsolidieren ihre Bankverbindungen und konzentrieren alle Geschäfte bei einem einzigen Institut.
Vorbereitung der Kündigung
Vor Einreichung einer Kündigung sollten mehrere vorbereitende Schritte erfolgen. Zunächst empfiehlt sich die Eröffnung eines neuen Kontos bei der Zielbank, um einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten. Alle Daueraufträge, Lastschriftmandate und regelmäßigen Zahlungen müssen erfasst und auf das neue Konto übertragen werden. Dies betrifft Mietzahlungen, Versicherungsbeiträge, Mitgliedschaften, Abonnements und Gehaltseingänge.
Bestehende Guthaben sollten vor Kontoschließung auf das neue Konto überwiesen werden. Bei Wertpapierdepots muss ein Depotübertrag zur neuen Bank beauftragt werden, was einige Wochen in Anspruch nehmen kann. Kreditkarten der HVB sollten nach Erhalt neuer Karten bei der anderen Bank gekündigt und physisch vernichtet werden. Eine Checkliste aller zu übertragenden Zahlungsbeziehungen verhindert vergessene Positionen und daraus resultierende Probleme.
Kontowechselservice
Seit 2016 sind Banken in Deutschland gesetzlich verpflichtet, einen Kontowechselservice anzubieten. Dieser Service soll den Wechsel zwischen Banken erleichtern und umfasst die Übertragung von Daueraufträgen und die Information von Zahlungspartnern über die neue Bankverbindung. Kunden können diesen Service sowohl bei der alten als auch bei der neuen Bank in Anspruch nehmen. Der gesamte Prozess sollte innerhalb von zwölf Geschäftstagen abgeschlossen sein.
Trotz dieser Unterstützung empfiehlt sich eine eigene Kontrolle aller Übertragungen. Der automatisierte Service erfasst möglicherweise nicht alle individuellen Zahlungsbeziehungen vollständig. Besonders bei komplexen Kontostrukturen mit mehreren Unterkonten oder speziellen Vereinbarungen ist persönliche Aufmerksamkeit geboten. Die Parallelführung beider Konten für einen Übergangszeitraum von zwei bis drei Monaten bietet zusätzliche Sicherheit.
Wie man HVB per Post kündigt
Die postalische Kündigung gilt als sicherste und rechtlich solideste Methode zur Beendigung einer Geschäftsbeziehung mit der HypoVereinsbank. Im Gegensatz zu digitalen oder telefonischen Kündigungsversuchen bietet der Postweg nachweisbare Dokumentation und erfüllt formale Anforderungen zweifelsfrei. Besonders bei wichtigen Vertragsangelegenheiten wie Bankverbindungen ist diese Methode zu empfehlen.
Warum postalische Kündigung die beste Wahl ist
Der Versand per Einschreiben mit Rückschein bietet den höchsten Grad an Rechtssicherheit. Der Absender erhält einen Nachweis über die Zustellung, der im Streitfall als Beweis dient. Dies ist besonders wichtig, wenn Kündigungsfristen eingehalten werden müssen oder Unklarheiten über den Zugang der Kündigung entstehen könnten. Gerichte erkennen diese Form der Zustellung als zuverlässigen Nachweis an.
Viele Banken, einschließlich der HVB, verlangen für bestimmte Kündigungen die Schriftform. Dies bedeutet, dass eine eigenhändige Unterschrift erforderlich ist. E-Mails oder Online-Formulare erfüllen diese Anforderung nicht immer. Die postalische Kündigung mit persönlicher Unterschrift entspricht zweifelsfrei der Schriftform gemäß § 126 BGB und verhindert spätere Diskussionen über die Wirksamkeit der Kündigung.
Ein weiterer Vorteil ist die vollständige Kontrolle über den Kündigungsinhalt. Der Absender kann alle relevanten Informationen präzise formulieren, Kundennummern und Kontodetails eindeutig angeben und zusätzliche Anweisungen wie die Überweisung von Restguthaben klar kommunizieren. Diese Dokumentation dient als Referenz für beide Parteien und minimiert Missverständnisse.
Erforderliche Informationen im Kündigungsschreiben
Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Pflichtangaben enthalten. Dazu gehören die vollständigen persönlichen Daten des Kontoinhabers inklusive Name, Adresse und Geburtsdatum. Die Kontonummer oder IBAN des zu kündigenden Kontos muss eindeutig angegeben werden. Bei mehreren Produkten sollte jedes einzeln aufgeführt werden, etwa Girokonto, Kreditkarte und Depot.
Die explizite Kündigungserklärung muss unmissverständlich formuliert sein. Formulierungen wie "Hiermit kündige ich mein Konto fristgerecht" oder "Ich kündige die Geschäftsbeziehung zum nächstmöglichen Zeitpunkt" sind eindeutig. Das gewünschte Kündigungsdatum sollte genannt werden, wobei "zum nächstmöglichen Termin" bei Unsicherheit über exakte Fristen eine sichere Alternative darstellt.
Wichtig sind auch Anweisungen zur Abwicklung. Die Bankverbindung für die Überweisung eines eventuellen Restguthabens muss angegeben werden. Die Bitte um schriftliche Kündigungsbestätigung sollte formuliert werden. Falls Kreditkarten oder andere physische Materialien vorhanden sind, kann deren Rücksendung oder Vernichtung erwähnt werden. Die eigenhändige Unterschrift ist zwingend erforderlich und sollte mit der bei der Bank hinterlegten Unterschrift übereinstimmen.
Die korrekte Adresse für die Kündigung
Kündigungsschreiben an die HVB sollten an die zentrale Geschäftsadresse gesendet werden:
- HypoVereinsbank AG, Am Tucherpark 18, 80538 München
Diese Adresse ist für allgemeine Kündigungen von Konten und Bankdienstleistungen vorgesehen. Bei speziellen Produkten wie Baufinanzierungen oder gewerblichen Kreditverträgen kann eine abweichende Zuständigkeit bestehen. Im Zweifelsfall empfiehlt sich die Nachfrage bei der kontoführenden Filiale oder im Preis- und Leistungsverzeichnis, das die korrekten Kontaktdaten für verschiedene Anliegen aufführt.
Versandoptionen und Nachweisführung
Der Versand als Einschreiben mit Rückschein ist die empfohlene Methode. Der Absender erhält eine Sendungsnummer zur Verfolgung und später den unterschriebenen Rückschein als Zustellnachweis. Diese Option kostet bei der Deutschen Post derzeit zusätzlich zur normalen Briefmarke etwa 4,85 Euro, bietet aber maximale Sicherheit. Die Investition lohnt sich bei der Wichtigkeit einer Kontokündigung.
Alternativ kann ein Einschreiben Einwurf gewählt werden, das günstiger ist, aber nur die Einlieferung in den Briefkasten dokumentiert, nicht die Übergabe an eine Person. Diese Variante bietet weniger Rechtssicherheit als das Einschreiben mit Rückschein. Ein normaler Brief ohne Zusatzleistung wird nicht empfohlen, da keinerlei Nachweis über Versand oder Zustellung existiert.
Moderne Dienste wie Postclic erleichtern den Prozess der postalischen Kündigung erheblich. Solche Plattformen ermöglichen die digitale Erstellung des Kündigungsschreibens, übernehmen den professionellen Druck und versenden das Dokument als nachverfolgbares Einschreiben. Der digitale Nachweis wird archiviert und ist jederzeit abrufbar. Dies spart Zeit für Briefpapier, Drucker, Postweg und bietet dennoch alle Vorteile der postalischen Kündigung mit rechtssicherer Dokumentation.
Aufbewahrung von Dokumenten
Alle Unterlagen zur Kündigung sollten sorgfältig aufbewahrt werden. Dies umfasst eine Kopie des Kündigungsschreibens, den Einlieferungsbeleg der Post, den Rückschein nach Zustellung und die spätere Kündigungsbestätigung der Bank. Diese Dokumente sollten mindestens drei Jahre archiviert werden, besser noch länger. Sie dienen als Nachweis bei eventuellen Unstimmigkeiten, etwa wenn trotz Kündigung weiterhin Gebühren abgebucht werden.
Bei digitaler Archivierung sollten Scans in ausreichender Qualität erstellt werden, sodass alle Details lesbar bleiben. Cloud-Speicher oder externe Festplatten bieten sichere Aufbewahrungsmöglichkeiten. Physische Dokumente sollten an einem sicheren Ort verwahrt werden, geschützt vor Feuchtigkeit und Beschädigung. Eine systematische Ablage erleichtert das spätere Auffinden bei Bedarf.
Reaktionszeit und Nachverfolgung
Nach Versand der Kündigung sollte innerhalb von zwei Wochen eine Bestätigung der HVB eintreffen. Diese Bestätigung enthält üblicherweise das Datum der Kontoschließung und Informationen zur Abwicklung. Falls nach drei Wochen keine Reaktion erfolgt, empfiehlt sich eine Nachfrage. Der Rückschein beweist die Zustellung, sodass die Bank die Kündigung erhalten haben muss.
Kunden sollten ihr Konto online oder per Kontoauszug bis zur endgültigen Schließung überwachen. Unautorisierte Abbuchungen oder unerwartete Gebühren sollten sofort reklamiert werden. Nach Kontoschließung sollte eine finale Saldenmitteilung erfolgen, die bestätigt, dass keine offenen Posten mehr bestehen. Diese Abschlussmitteilung ist wichtig für die persönlichen Unterlagen.
Kundenbewertungen und Tipps
Die Erfahrungen von Kunden mit der HVB und speziell mit Kündigungsprozessen variieren erheblich. Online-Bewertungsportale, Verbraucherforen und soziale Medien bieten Einblicke in typische Erlebnisse und können wertvoll für die eigene Planung sein. Dabei zeigt sich ein gemischtes Bild mit positiven und negativen Aspekten.
Positive Erfahrungen
Viele Kunden berichten von unkomplizierten Kündigungsabläufen, insbesondere wenn alle Formalien korrekt eingehalten wurden. Die schriftliche Bestätigung erfolgte in diesen Fällen zeitnah, und die Kontoschließung wurde zum vereinbarten Termin durchgeführt. Besonders bei langjährigen Kunden mit mehreren Produkten wurde teilweise proaktiv Unterstützung beim Übertrag von Wertpapieren oder der Auflösung komplexer Kontostrukturen angeboten.
Der Kontowechselservice wird in mehreren Bewertungen als hilfreich beschrieben. Die automatisierte Übertragung von Daueraufträgen funktionierte in vielen Fällen zuverlässig, und die Information von Zahlungspartnern wurde ordnungsgemäß durchgeführt. Kunden, die ihre Filiale direkt aufsuchten, erhielten oft persönliche Beratung zur optimalen Abwicklung der Kündigung.
Herausforderungen und Kritikpunkte
Negative Erfahrungsberichte konzentrieren sich häufig auf Verzögerungen im Kündigungsprozess. Manche Kunden warteten länger als erwartet auf die Bestätigung oder die tatsächliche Kontoschließung. In Einzelfällen wurden trotz Kündigung weiterhin Gebühren abgebucht, was zu Beschwerden und zeitaufwendiger Klärung führte. Die Rückerstattung unrechtmäßig eingezogener Beträge verzögerte sich teilweise.
Kommunikationsprobleme werden ebenfalls erwähnt. Schwer erreichbare Kundenberater, lange Warteschleifen bei Telefon-Hotlines und verzögerte Antworten auf schriftliche Anfragen frustrierten Kunden während des Kündigungsprozesses. Bei Unklarheiten über Restposten oder offene Forderungen gestaltete sich die Klärung manchmal schwierig.
Einige Berichte thematisieren Rückgewinnungsversuche der Bank. Nach Einreichung der Kündigung wurden Kunden kontaktiert und mit verbesserten Konditionen oder Gebührennachlässen zum Verbleib bewogen. Während dies für manche eine willkommene Gelegenheit zur Neuverhandlung darstellte, empfanden andere dies als aufdringlich, besonders wenn die Entscheidung bereits fest stand.
Praktische Tipps für eine reibungslose Kündigung
Basierend auf Kundenerfahrungen lassen sich mehrere Empfehlungen ableiten. Erstens sollte die Kündigung frühzeitig eingereicht werden, idealerweise mit mehreren Wochen Vorlauf vor dem gewünschten Kündigungsdatum. Dies schafft Puffer für unerwartete Verzögerungen oder Rückfragen. Zweitens ist die parallele Führung des alten und neuen Kontos für mindestens zwei Monate ratsam, um alle Zahlungsflüsse sicher zu übertragen.
Die genaue Dokumentation aller Schritte ist essenziell. Eine Checkliste mit allen zu kündigenden Produkten, allen zu übertragenden Daueraufträgen und allen zu informierenden Zahlungspartnern verhindert Vergessenes. Screenshots von Online-Banking-Übersichten, Kopien aller Kommunikation mit der Bank und die Archivierung aller Belege schaffen Klarheit bei späteren Fragen.
Bei Unklarheiten sollte proaktiv nachgefragt werden, anstatt auf automatische Abläufe zu vertrauen. Ein kurzer Anruf oder eine E-Mail zur Bestätigung, dass die Kündigung eingegangen ist, kann Missverständnisse frühzeitig aufdecken. Falls die Bank Rückfragen hat, sollten diese zeitnah beantwortet werden, um Verzögerungen zu vermeiden.
Umgang mit Restguthaben und Schulden
Vor Kontoschließung müssen alle finanziellen Angelegenheiten geklärt sein. Bestehende Dispokredite sollten ausgeglichen werden, da die Bank sonst die Kontoschließung verzögern oder ablehnen kann. Guthaben sollten rechtzeitig auf das neue Konto überwiesen werden, wobei ein kleiner Betrag für eventuelle Nachbuchungen verbleiben kann. In der Kündigungsbestätigung sollte die Bank auffordern, verbleibende Guthaben an die angegebene neue Bankverbindung zu überweisen.
Bei laufenden Kreditverträgen ist die Situation komplexer. Diese können nicht einfach mit dem Girokonto gekündigt werden, sondern laufen gemäß Vertrag weiter. Die Kündigung des Girokontos berührt bestehende Darlehensverträge nicht. Falls der Kredit über das zu kündigende Konto bedient wurde, muss eine neue Abbuchungsermächtigung für ein anderes Konto erteilt werden.
Besondere Situationen
Gemeinschaftskonten erfordern die Unterschriften aller Kontoinhaber für eine wirksame Kündigung. Bei Einzelvollmachten kann die Situation unterschiedlich sein, abhängig von der Art der Vollmacht. Die AGB der HVB und im Zweifelsfall eine Rückfrage klären die genauen Anforderungen. Bei Geschäftskonten gelten möglicherweise abweichende Regelungen, besonders wenn mehrere Zeichnungsberechtigte existieren.
Im Todesfall eines Kontoinhabers müssen Erben die Legitimation durch Erbschein oder Testament nachweisen. Die Kontoauflösung folgt dann speziellen Regelungen des Erbrechts. Bei Insolvenz oder Pfändung sind ebenfalls Sonderregelungen zu beachten, die eine normale Kündigung möglicherweise nicht zulassen oder modifizieren.
Nach der Kündigung
Nach erfolgreicher Kontoschließung sollte die finale Bestätigung sorgfältig geprüft werden. Sie sollte bestätigen, dass keine offenen Posten mehr bestehen und keine weiteren Gebühren anfallen. Falls Unterlagen wie Kreditkarten oder TAN-Generatoren zurückzusenden waren, sollte dies dokumentiert werden. Die Vernichtung von Karten und PIN-Briefen sollte gründlich erfolgen, etwa durch Schreddern oder Zerschneiden.
Ehemalige Kunden sollten für einige Monate ihre Post überwachen, falls doch noch Mitteilungen der HVB eintreffen. Manchmal werden Jahresabschlüsse oder steuerrelevante Bescheinigungen nachträglich versendet. Diese Dokumente sind für die Steuererklärung wichtig und sollten aufbewahrt werden. Bei Unstimmigkeiten in späteren Kontoauszügen anderer Banken, die auf nicht übertragene Lastschriften hindeuten könnten, sollte schnell reagiert werden.
Insgesamt zeigt sich, dass eine gut vorbereitete und formal korrekt durchgeführte Kündigung per Post die Grundlage für einen reibungslosen Prozess bildet. Die Investition von Zeit in sorgfältige Vorbereitung, vollständige Dokumentation und nachvollziehbare Kommunikation zahlt sich durch Vermeidung von Problemen und schnelle Abwicklung aus. Die postalische Kündigung mit Einschreiben bleibt dabei die rechtssicherste Methode, die bei korrekter Durchführung kaum Raum für Komplikationen lässt.