Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany
Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Klarna
Chausseestraße 4
10115 Berlin
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Klarna. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
13/01/2026
So beenden Sie Ihre Klarna-Dienste erfolgreich
Über Klarna
Klarna ist ein schwedisches Fintech-Unternehmen, das sich zu einem der führenden Zahlungsdienstleister in Europa entwickelt hat. In Deutschland betreibt die Klarna Deutschland GmbH mit Sitz in Berlin ihre Geschäfte und bietet Verbrauchern flexible Zahlungslösungen beim Online-Shopping an. Das Unternehmen ermöglicht es Kunden, Einkäufe später zu bezahlen, in Raten abzuzahlen oder direkt zu begleichen.
Die Hauptdienstleistungen von Klarna umfassen den Rechnungskauf, Ratenzahlungen und die sofortige Bezahlung. Besonders beliebt ist die Option "Bezahle in 30 Tagen", die Käufern Zeit gibt, ihre Ware zu prüfen, bevor sie bezahlen. Klarna arbeitet mit tausenden Online-Händlern zusammen und hat sich als Vermittler zwischen Käufern und Verkäufern etabliert.
Das Unternehmen bietet zusätzlich eine Shopping-App an, in der Nutzer ihre Käufe verwalten, Zahlungspläne einsehen und exklusive Angebote entdecken können. Die Klarna Card, eine physische Debitkarte, erweitert das Angebot und ermöglicht die Nutzung der Klarna-Zahlungsoptionen auch im stationären Handel.
Trotz der Beliebtheit entscheiden sich viele Nutzer dafür, ihre Klarna-Dienste zu kündigen. Gründe hierfür können veränderte Einkaufsgewohnheiten, Bedenken hinsichtlich der Verschuldung durch einfache Ratenzahlungen, Datenschutzüberlegungen oder einfach der Wunsch sein, die eigenen Finanzen zu vereinfachen und direktere Zahlungsmethoden zu nutzen.
Abonnementpläne und Preise
Klarna unterscheidet sich von klassischen Abonnementdiensten, da die Nutzung der Grundfunktionen für Verbraucher in der Regel kostenlos ist. Es gibt kein monatliches Abonnement im traditionellen Sinne. Stattdessen verdient Klarna durch Gebühren von Händlern und durch Zinsen bei bestimmten Finanzierungsoptionen.
Kostenstruktur für Verbraucher
Die verschiedenen Zahlungsoptionen bei Klarna haben unterschiedliche Kostenstrukturen:
| Zahlungsoption | Kosten für Verbraucher | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Bezahle in 30 Tagen | Kostenlos bei pünktlicher Zahlung | Mahngebühren bei Zahlungsverzug |
| Ratenzahlung | Effektiver Jahreszins variabel | Abhängig von Bonität und Kaufbetrag |
| Sofortüberweisung | Kostenlos | Direkte Abbuchung vom Konto |
| Klarna Card | Keine Jahresgebühr | Flexible Zahlungsoptionen |
Gebühren und Mahnkosten
Während die Nutzung von Klarna bei pünktlicher Zahlung meist kostenfrei ist, können bei Zahlungsverzug erhebliche Kosten entstehen. Mahngebühren, Verzugszinsen und im Extremfall Inkassokosten können die ursprünglichen Kaufbeträge deutlich erhöhen. Diese Kostenfalle ist einer der Hauptgründe, warum Verbraucher ihre Klarna-Nutzung beenden möchten.
Bei Ratenzahlungen fallen je nach Kreditbetrag und Laufzeit Zinsen an. Der effektive Jahreszins kann variieren und wird individuell auf Basis der Bonität berechnet. Verbraucher sollten diese Kosten genau prüfen, da sie sich über die Laufzeit summieren können.
Klarna Plus Abonnement
In einigen Märkten bietet Klarna ein kostenpflichtiges Premium-Abonnement namens "Klarna Plus" an, das zusätzliche Vorteile wie Cashback, Rabatte und erweiterte Zahlungsoptionen bietet. In Deutschland ist dieses Angebot derzeit nicht flächendeckend verfügbar, könnte aber in Zukunft eingeführt werden.
Kündigungsbedingungen
Die Kündigung von Klarna-Diensten unterliegt verschiedenen rechtlichen Rahmenbedingungen, die Verbraucher kennen sollten. Da Klarna unterschiedliche Dienstleistungen anbietet, variieren auch die Kündigungsmodalitäten je nach genutztem Service.
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Das deutsche Verbraucherrecht bietet umfassenden Schutz bei der Kündigung von Finanzdienstleistungen. Für Klarna-Nutzer sind insbesondere das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) und das Zahlungskontengesetz relevant. Bei Kreditverträgen, wie sie bei Ratenzahlungen entstehen, gelten zusätzlich die Bestimmungen des Verbraucherkreditrechts.
Verbraucher haben grundsätzlich das Recht, Dauerschuldverhältnisse zu kündigen. Bei Klarna bedeutet dies konkret die Beendigung der Nutzung des Klarna-Kontos und der damit verbundenen Dienstleistungen. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen der Kündigung des Kontos und der Erfüllung bestehender Zahlungsverpflichtungen.
Kündigungsfristen und Bedingungen
Für die Kündigung des Klarna-Kontos gelten folgende Bedingungen:
| Aspekt | Bedingung | Hinweis |
|---|---|---|
| Kündigungsfrist | Jederzeit möglich | Keine Mindestlaufzeit |
| Offene Forderungen | Müssen beglichen sein | Vor Kontolöschung erforderlich |
| Laufende Ratenzahlungen | Müssen abgeschlossen werden | Vorzeitige Ablösung möglich |
| Klarna Card | Separate Kündigung nötig | Karte muss vernichtet werden |
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Kündigung
Bevor eine Kündigung wirksam wird, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Alle offenen Rechnungen müssen vollständig beglichen sein. Dies umfasst sowohl reguläre Zahlungen als auch eventuelle Mahngebühren oder Verzugszinsen. Laufende Ratenzahlungsvereinbarungen können entweder planmäßig abgeschlossen oder vorzeitig abgelöst werden.
Die Klarna Card muss bei einer Kontokündigung ebenfalls gekündigt und physisch vernichtet werden. Es empfiehlt sich, die Karte zu zerschneiden und die Vernichtung in der Kündigung zu bestätigen. Dies verhindert Missbrauch und stellt sicher, dass keine weiteren Transaktionen über das Konto erfolgen können.
Widerrufsrecht bei Kreditverträgen
Bei Ratenzahlungsvereinbarungen, die als Verbraucherkreditverträge gelten, steht Verbrauchern ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu. Innerhalb dieser Frist kann der Kreditvertrag ohne Angabe von Gründen widerrufen werden. Dies ist besonders relevant, wenn Verbraucher unmittelbar nach Abschluss einer Ratenzahlungsvereinbarung ihre Entscheidung überdenken.
Wie man Klarna per Post kündigt
Die postalische Kündigung ist die zuverlässigste und rechtssicherste Methode, um ein Klarna-Konto zu kündigen. Im Gegensatz zu Online-Formularen oder telefonischen Kündigungen bietet die schriftliche Kündigung per Post einen nachweisbaren Beleg über den Zugang der Kündigung beim Unternehmen.
Warum die postalische Kündigung empfehlenswert ist
Die Kündigung per Einschreiben mit Rückschein ist aus mehreren Gründen die bevorzugte Methode. Erstens erhalten Sie einen rechtsgültigen Nachweis über den Versand und den Zugang Ihrer Kündigung. Dies ist besonders wichtig, falls es später zu Unstimmigkeiten über den Kündigungszeitpunkt kommt. Zweitens können Sie sicherstellen, dass Ihre Kündigung vollständig und korrekt formuliert ist, ohne auf eventuelle technische Probleme bei Online-Formularen angewiesen zu sein.
Die Deutsche Post garantiert bei einem Einschreiben mit Rückschein die Zustellung und dokumentiert diese. Sollte Klarna später behaupten, keine Kündigung erhalten zu haben, können Sie dies eindeutig widerlegen. In rechtlichen Auseinandersetzungen wird die postalische Kündigung von Gerichten als besonders beweiskräftig anerkannt.
Notwendige Angaben im Kündigungsschreiben
Ein wirksames Kündigungsschreiben an Klarna sollte folgende Informationen enthalten:
- Vollständiger Name und Adresse des Kontoinhabers
- Geburtsdatum zur eindeutigen Identifikation
- E-Mail-Adresse, die mit dem Klarna-Konto verknüpft ist
- Kundennummer oder Kontonummer bei Klarna (falls vorhanden)
- Eindeutige Kündigungserklärung mit dem Wort "Kündigung"
- Gewünschter Kündigungstermin oder "zum nächstmöglichen Zeitpunkt"
- Bestätigung, dass alle offenen Forderungen beglichen sind
- Bitte um schriftliche Kündigungsbestätigung
- Datum und eigenhändige Unterschrift
Die richtige Adresse für die Kündigung
Kündigungen sollten an die offizielle Geschäftsadresse von Klarna in Deutschland gesendet werden:
- Klarna Deutschland GmbH, Chausseestraße 4, 10115 Berlin
Diese Adresse ist im Impressum von Klarna angegeben und die korrekte Anlaufstelle für alle rechtlichen Mitteilungen, einschließlich Kündigungen. Es ist wichtig, genau diese Adresse zu verwenden, um sicherzustellen, dass Ihre Kündigung die zuständige Abteilung erreicht.
Der Versandprozess Schritt für Schritt
Nachdem Sie Ihr Kündigungsschreiben verfasst haben, sollten Sie wie folgt vorgehen: Drucken Sie das Schreiben aus und unterschreiben Sie es handschriftlich. Digitale Signaturen sind bei postalischen Kündigungen nicht üblich und könnten zu Rückfragen führen. Fertigen Sie eine Kopie des Schreibens für Ihre Unterlagen an.
Verpacken Sie das Original in einen Briefumschlag und adressieren Sie diesen korrekt an die oben genannte Adresse. Gehen Sie zur Postfiliale und versenden Sie den Brief als Einschreiben mit Rückschein. Dies kostet zwar einige Euro mehr als ein normaler Brief, bietet aber den entscheidenden rechtlichen Nachweis.
Bewahren Sie den Einlieferungsbeleg und später den Rückschein sorgfältig auf. Diese Dokumente sind Ihre Beweise dafür, dass die Kündigung fristgerecht bei Klarna eingegangen ist. Sollte die Kündigungsbestätigung nach zwei Wochen noch nicht eingetroffen sein, können Sie sich mit Verweis auf Ihr Einschreiben an den Kundenservice wenden.
Digitale Unterstützung durch Postclic
Für Verbraucher, die den Prozess vereinfachen möchten, bietet Postclic eine praktische Lösung. Der Service ermöglicht es, Kündigungsschreiben digital zu erstellen und automatisch als nachverfolgbaren Brief versenden zu lassen. Dies spart den Gang zur Post und stellt sicher, dass alle rechtlich relevanten Informationen korrekt im Schreiben enthalten sind.
Postclic übernimmt den Druck, die Kuvertierung und den Versand als Einschreiben. Nutzer erhalten einen digitalen Nachweis über den Versand und können den Zustellstatus online verfolgen. Dies kombiniert die rechtliche Sicherheit der postalischen Kündigung mit dem Komfort digitaler Prozesse. Die professionelle Formatierung und die automatische Prüfung der Vollständigkeit reduzieren das Risiko von Fehlern, die eine Kündigung verzögern könnten.
Nach der Kündigung zu beachtende Punkte
Nach dem Versand der Kündigung sollten Sie Ihr Klarna-Konto weiterhin im Auge behalten. Stellen Sie sicher, dass keine neuen Transaktionen mehr über Klarna getätigt werden. Falls Sie die Klarna Card besitzen, vernichten Sie diese durch Zerschneiden, sobald alle Transaktionen abgeschlossen sind.
Überprüfen Sie regelmäßig, ob alle Zahlungen ordnungsgemäß verarbeitet wurden und keine unerwarteten Forderungen auftauchen. Bewahren Sie alle Kontoauszüge und Zahlungsbestätigungen mindestens drei Jahre lang auf. Diese Dokumente können wichtig sein, falls nachträglich Fragen zu bereits beglichenen Forderungen aufkommen.
Kundenbewertungen und Tipps
Die Erfahrungen von Klarna-Nutzern mit dem Kündigungsprozess sind gemischt. Während einige Kunden von einer unkomplizierten und schnellen Abwicklung berichten, schildern andere Schwierigkeiten und Verzögerungen. Diese unterschiedlichen Erfahrungen hängen oft davon ab, ob zum Kündigungszeitpunkt noch offene Forderungen bestanden.
Häufige Gründe für eine Kündigung
Verbraucher entscheiden sich aus verschiedenen Gründen dafür, ihre Klarna-Dienste zu kündigen. Ein häufiger Grund ist die Sorge vor unkontrollierter Verschuldung. Die einfache Verfügbarkeit von Ratenzahlungen kann dazu verleiten, mehr auszugeben als ursprünglich geplant. Einige Nutzer berichten, dass sie den Überblick über ihre Zahlungsverpflichtungen verloren haben.
Datenschutzbedenken spielen ebenfalls eine Rolle. Klarna sammelt umfangreiche Daten über das Kaufverhalten seiner Nutzer, um Kreditwürdigkeitsprüfungen durchzuführen und personalisierte Angebote zu erstellen. Verbraucher, die ihre digitale Privatsphäre schützen möchten, entscheiden sich häufig gegen die weitere Nutzung.
Negative Erfahrungen mit dem Kundenservice oder Probleme bei der Zahlungsabwicklung führen ebenfalls zu Kündigungen. Manche Nutzer berichten von ungerechtfertigten Mahngebühren oder Schwierigkeiten bei der Klärung von Unstimmigkeiten. Auch die Tatsache, dass Klarna bei Zahlungsverzug Daten an Auskunfteien wie die SCHUFA übermittelt, motiviert einige Kunden zur Kündigung.
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Kunden, die ihre Kündigung schriftlich per Post eingereicht haben, berichten überwiegend von positiven Erfahrungen. Die meisten erhielten innerhalb von zwei bis drei Wochen eine Kündigungsbestätigung. Wichtig ist dabei, dass zum Zeitpunkt der Kündigung keine offenen Forderungen mehr bestanden.
Problematischer gestaltete sich die Kündigung für Nutzer mit laufenden Ratenzahlungen oder offenen Rechnungen. In diesen Fällen verzögerte sich die Kontoschließung, bis alle finanziellen Verpflichtungen erfüllt waren. Einige Kunden berichteten von mehrfachen Nachfragen und der Notwendigkeit, Zahlungsnachweise vorzulegen.
Praktische Tipps für eine reibungslose Kündigung
Basierend auf Kundenerfahrungen lassen sich mehrere Empfehlungen für eine erfolgreiche Kündigung ableiten. Zunächst sollten Sie vor der Kündigung alle offenen Beträge vollständig begleichen. Überprüfen Sie Ihr Klarna-Konto gründlich auf ausstehende Zahlungen und gleichen Sie diese umgehend aus. Warten Sie einige Tage, bis die Zahlungen verarbeitet wurden, bevor Sie die Kündigung versenden.
Dokumentieren Sie alle Zahlungen durch Screenshots oder Kontoauszüge. Diese Nachweise können hilfreich sein, falls Klarna später behauptet, es gäbe noch offene Forderungen. Erstellen Sie vor der Kündigung eine vollständige Übersicht aller Transaktionen und Zahlungen über Klarna.
Kündigen Sie rechtzeitig, besonders wenn Sie zu einem bestimmten Datum keine Verbindung mehr zu Klarna haben möchten. Auch wenn keine Kündigungsfrist besteht, kann die Bearbeitung einige Wochen dauern. Planen Sie ausreichend Zeit ein, insbesondere wenn Sie die Kündigung aus einem bestimmten Anlass benötigen, etwa vor einem Umzug oder einer größeren finanziellen Umstrukturierung.
Umgang mit Problemen nach der Kündigung
Falls Sie nach der Kündigung weiterhin Zahlungsaufforderungen von Klarna erhalten, sollten Sie umgehend reagieren. Kontaktieren Sie den Kundenservice schriftlich und verweisen Sie auf Ihre Kündigung. Fügen Sie Kopien des Kündigungsschreibens und des Einschreiben-Nachweises bei.
Bei ungerechtfertigten Forderungen oder Mahnungen sollten Sie diese schriftlich widersprechen. Erklären Sie, dass das Konto gekündigt wurde und alle Forderungen beglichen sind. Fordern Sie Klarna auf, die Angelegenheit zu prüfen und Ihnen eine schriftliche Bestätigung der Klärung zuzusenden.
Sollte Klarna trotz ordnungsgemäßer Kündigung weiterhin Forderungen geltend machen oder gar ein Inkassoverfahren einleiten, ziehen Sie rechtlichen Beistand hinzu. Verbraucherzentralen bieten häufig kostenlose Erstberatungen an und können bei der Klärung solcher Fälle unterstützen. In schwerwiegenden Fällen kann auch die Einschaltung eines Rechtsanwalts für Verbraucherrecht sinnvoll sein.
Alternative Zahlungsmethoden nach der Kündigung
Nach der Kündigung von Klarna stehen Verbrauchern zahlreiche alternative Zahlungsmethoden zur Verfügung. Klassische Optionen wie Kreditkarten, Debitkarten oder PayPal bieten ähnlichen Komfort beim Online-Shopping, ohne die spezifischen Risiken von Buy-Now-Pay-Later-Diensten.
Wer die Flexibilität von Ratenzahlungen schätzt, kann diese oft direkt über die eigene Bank oder Sparkasse in Anspruch nehmen. Viele Banken bieten Rahmenkredite oder Kreditkarten mit Teilzahlungsoption an. Diese haben den Vorteil, dass sie von etablierten Finanzinstituten reguliert werden und oft transparentere Konditionen bieten.
Für größere Anschaffungen kann ein klassischer Ratenkredit die bessere Alternative sein. Diese Kredite haben feste Laufzeiten und Zinssätze, was die Finanzplanung erleichtert. Zudem vermeiden Sie die Gefahr, durch viele kleine Ratenzahlungen den Überblick über Ihre Gesamtverschuldung zu verlieren.
Letztendlich ist die direkte Bezahlung beim Kauf oft die finanziell sinnvollste Option. Sie vermeiden Zinsen und Gebühren vollständig und behalten die volle Kontrolle über Ihre Ausgaben. Ein gut geführtes Budget und ein finanzieller Puffer für größere Anschaffungen können die Notwendigkeit von Zahlungsaufschub-Diensten deutlich reduzieren.