
Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich teile Ihnen hiermit meine Entscheidung mit, den Vertrag bezüglich des Dienstes Kommerzbank zu beenden.
Diese Mitteilung stellt einen festen, klaren und eindeutigen Willen dar, den Vertrag mit Wirkung zum nächstmöglichen Termin oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Frist zu kündigen.
Ich bitte Sie, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– jegliche Abrechnung ab dem Datum des Kündigungswirksamwerdens einzustellen;
– mir schriftlich die ordnungsgemäße Berücksichtigung dieser Anfrage zu bestätigen;
– und gegebenenfalls mir die Endabrechnung oder die Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugestellt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind nachgewiesen, wodurch dies ein nachweisbares Schriftstück ist, das den Anforderungen des elektronischen Nachweises entspricht. Sie verfügen somit über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung gemäß den anwendbaren Grundsätzen bezüglich schriftlicher Benachrichtigung und Vertragsfreiheit ordnungsgemäß zu bearbeiten.
Gemäß den Vorschriften zum Schutz personenbezogener Daten bitte ich Sie auch:
– alle meine Daten, die nicht für Ihre rechtlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind, zu löschen;
– alle zugehörigen persönlichen Bereiche zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den anwendbaren Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich bewahre eine vollständige Kopie dieser Mitteilung sowie den Versandnachweis auf.
So beenden Sie Ihre Geschäftsbeziehung zur Kommerzbank
Über Kommerzbank
Die Kommerzbank AG gehört zu den größten und traditionsreichsten Kreditinstituten Deutschlands. Mit Hauptsitz am Kaiserplatz in Frankfurt am Main bietet die Bank seit über 150 Jahren umfassende Finanzdienstleistungen für Privat- und Geschäftskunden an. Das Leistungsspektrum umfasst klassische Girokonten, Sparprodukte, Wertpapiergeschäfte, Baufinanzierungen sowie Unternehmenskredite. Die Kommerzbank betreibt ein flächendeckendes Filialnetz in Deutschland und ist zudem international präsent.
Als eine der führenden deutschen Großbanken bedient die Kommerzbank mehrere Millionen Kunden und beschäftigt zehntausende Mitarbeiter. Das Institut ist bekannt für seine Nähe zum Mittelstand und bietet sowohl digitale Banking-Lösungen als auch persönliche Beratung in den Filialen an. Die Bank hat in den vergangenen Jahren ihre Digitalisierungsstrategie intensiviert und bietet umfangreiche Online- und Mobile-Banking-Funktionen an.
Trotz der modernen digitalen Angebote bleibt die schriftliche Kommunikation bei wichtigen Vorgängen wie Kündigungen von großer Bedeutung. Gerade bei der Beendigung von Geschäftsbeziehungen mit Finanzinstituten ist die Schriftform nicht nur empfehlenswert, sondern in vielen Fällen rechtlich vorgeschrieben. Die postalische Kündigung per Einschreiben bietet dabei den höchsten Grad an Rechtssicherheit und Nachweisbarkeit.
Abonnementpläne und Preise
Kontomodelle für Privatkunden
Die Kommerzbank bietet verschiedene Kontomodelle an, die sich in Leistungsumfang und Preisgestaltung unterscheiden. Das Angebot reicht von kostenlosen Basiskonten bis hin zu Premium-Modellen mit erweiterten Services. Die Wahl des passenden Kontomodells hängt von individuellen Bedürfnissen, der Nutzungsintensität und persönlichen Präferenzen ab.
| Kontomodell | Monatlicher Grundpreis | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Basiskonto | Ab 0,00 Euro | Kostenlos bei Erfüllung bestimmter Bedingungen |
| KlassikKonto | Ab 9,90 Euro | Standardleistungen inklusive Girocard |
| PremiumKonto | Ab 14,90 Euro | Erweiterte Services und Versicherungsleistungen |
Zusatzleistungen und Gebühren
Neben den monatlichen Grundgebühren können weitere Kosten für spezielle Dienstleistungen anfallen. Dazu gehören beispielsweise Kreditkarten, Überweisungen in Fremdwährungen, Bargeldabhebungen an fremden Automaten oder die Nutzung von Schließfächern. Auch für Wertpapierdepots fallen in der Regel separate Gebühren an, die sich nach dem Depotvolumen oder der Transaktionshäufigkeit richten.
Die genauen Konditionen können sich ändern und sind in den jeweils gültigen Preis- und Leistungsverzeichnissen der Bank detailliert aufgeführt. Kunden sollten regelmäßig prüfen, ob ihr gewähltes Kontomodell noch ihren Bedürfnissen entspricht und ob die Kosten im Verhältnis zur Nutzung stehen. Nicht selten ist eine veränderte Lebenssituation oder ein Wechsel zu günstigeren Konkurrenzangeboten der Grund für eine Kündigung.
Geschäftskundenkonten
Für Selbstständige, Freiberufler und Unternehmen bietet die Kommerzbank spezielle Geschäftskonten an. Diese unterscheiden sich in der Preisgestaltung deutlich von Privatkonten und beinhalten oft zusätzliche Funktionen wie erweiterte Überweisungslimits, Buchhaltungsschnittstellen oder spezielle Finanzierungsoptionen. Die monatlichen Gebühren variieren je nach Kontomodell und Transaktionsvolumen erheblich.
Kündigungsbedingungen
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Die Kündigung eines Girokontos oder anderer Bankdienstleistungen bei der Kommerzbank unterliegt den allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs sowie den speziellen Regelungen für Zahlungsdiensteverträge. Nach § 675h BGB können Zahlungsdiensteverträge, zu denen auch Girokonten gehören, jederzeit und ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden, sofern keine abweichenden Vereinbarungen getroffen wurden.
Die Schriftform ist bei Kündigungen von Bankverbindungen zwar nicht immer zwingend vorgeschrieben, wird aber dringend empfohlen. Eine schriftliche Kündigung per Post, idealerweise als Einschreiben mit Rückschein, bietet den besten Nachweis über den Zugang der Kündigungserklärung bei der Bank. Dies ist besonders wichtig, falls es später zu Unstimmigkeiten über den Zeitpunkt oder das Vorliegen einer Kündigung kommen sollte.
Kündigungsfristen bei verschiedenen Produkten
Während Girokonten in der Regel jederzeit ohne Frist gekündigt werden können, gelten für andere Bankprodukte teilweise abweichende Regelungen. Bei Sparverträgen, Festgeldanlagen oder Bausparverträgen sind oft feste Laufzeiten oder Kündigungsfristen zu beachten. Eine vorzeitige Kündigung kann in solchen Fällen mit finanziellen Nachteilen wie Vorfälligkeitsentschädigungen oder dem Verlust von Zinsen verbunden sein.
| Produktart | Kündigungsfrist | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Girokonto | Jederzeit ohne Frist | Sofortige Kündigung möglich |
| Tagesgeldkonto | Jederzeit ohne Frist | Keine Kündigungsfrist erforderlich |
| Festgeldkonto | Nach Laufzeitende | Vorzeitige Kündigung meist nicht möglich |
| Depot | Jederzeit ohne Frist | Übertrag oder Verkauf der Wertpapiere erforderlich |
Wichtige Punkte vor der Kündigung
Bevor eine Kündigung ausgesprochen wird, sollten verschiedene Aspekte bedacht werden. Zunächst ist zu klären, ob noch laufende Lastschriften, Daueraufträge oder regelmäßige Überweisungen mit dem Konto verknüpft sind. Diese müssen rechtzeitig auf ein neues Konto umgestellt werden, um Zahlungsausfälle zu vermeiden. Auch Arbeitgeber, Versicherungen und andere Zahlungspartner sollten über die neue Bankverbindung informiert werden.
Bei Kreditkarten ist zu beachten, dass diese in der Regel automatisch mit der Kontoauflösung gekündigt werden. Bestehende Kartenumsätze müssen jedoch noch beglichen werden. Auch ein eventuell eingeräumter Dispositionskredit muss vor der endgültigen Kontoschließung ausgeglichen sein. Ein positives Kontoguthaben wird nach der Kündigung auf ein vom Kunden anzugebendes Referenzkonto überwiesen.
Gründe für eine Kündigung
Die Beweggründe für die Beendigung einer Geschäftsbeziehung mit der Kommerzbank sind vielfältig. Häufig spielen finanzielle Überlegungen eine Rolle, wenn Kunden zu Banken mit günstigeren Konditionen oder kostenlosen Kontomodellen wechseln möchten. Auch unzureichender Service, lange Wartezeiten in Filialen oder unbefriedigende Erfahrungen mit dem Kundenservice können Kündigungsgründe sein.
Manche Kunden bevorzugen reine Direktbanken ohne Filialnetz, die oft niedrigere Gebühren verlangen und moderne digitale Services bieten. Andere wiederum wünschen sich mehr persönliche Beratung oder spezialisierte Angebote kleinerer Institute. Auch ein Umzug ins Ausland, die Konsolidierung mehrerer Konten oder veränderte Lebensumstände können eine Kontokündigung erforderlich machen.
Wie man Kommerzbank per Post kündigt
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Die Kündigung per Post, insbesondere als Einschreiben mit Rückschein, gilt als sicherste Methode zur Beendigung einer Bankverbindung. Im Gegensatz zu mündlichen Kündigungen oder E-Mails bietet ein schriftliches Kündigungsschreiben einen rechtssicheren Nachweis. Der Rückschein dokumentiert eindeutig, dass die Kündigung bei der Bank eingegangen ist und wann dies erfolgte.
Diese Nachweisbarkeit ist besonders wichtig, falls es zu Streitigkeiten über den Zeitpunkt der Kündigung oder deren Wirksamkeit kommt. Gerichte erkennen Einschreiben mit Rückschein als vollgültigen Zugangsnachweis an. Zudem entspricht die schriftliche Form den üblichen Geschäftspraktiken im Bankwesen und wird von allen Kreditinstituten akzeptiert und bearbeitet.
Ein weiterer Vorteil der postalischen Kündigung ist die Möglichkeit, alle relevanten Informationen strukturiert und vollständig zu übermitteln. Im Kündigungsschreiben können Kontonummer, Kundennummer und gewünschtes Kündigungsdatum präzise angegeben werden. Auch zusätzliche Anweisungen, etwa zur Überweisung eines Restguthabens, lassen sich klar formulieren.
Notwendige Angaben im Kündigungsschreiben
Ein wirksames Kündigungsschreiben sollte bestimmte Mindestangaben enthalten, um eine reibungslose Bearbeitung zu gewährleisten. Dazu gehören die vollständigen persönlichen Daten des Kontoinhabers mit Name, Adresse und Geburtsdatum. Die Kontonummer oder IBAN des zu kündigenden Kontos muss eindeutig angegeben werden, ebenso die Kundennummer, sofern bekannt.
Das Kündigungsschreiben sollte eine klare Kündigungserklärung enthalten, aus der unmissverständlich hervorgeht, dass die Geschäftsbeziehung beendet werden soll. Das gewünschte Kündigungsdatum sollte genannt werden, wobei bei Girokonten auch eine sofortige Kündigung möglich ist. Wichtig ist die Angabe eines Referenzkontos, auf das ein eventuelles Restguthaben überwiesen werden soll.
Die eigenhändige Unterschrift ist unverzichtbar, um die Authentizität der Kündigung zu bestätigen. Bei Gemeinschaftskonten müssen alle Kontoinhaber das Kündigungsschreiben unterzeichnen. Auch eine Bitte um schriftliche Bestätigung der Kündigung und Angabe des Datums der Kontoschließung ist empfehlenswert, um Klarheit über den Abschluss des Vorgangs zu haben.
Korrekte Adressierung
Für die Kündigung von Bankdienstleistungen bei der Kommerzbank sollte das Kündigungsschreiben an die offizielle Hauptadresse des Unternehmens gesendet werden:
- Kommerzbank AG, Kaiserplatz, 60311 Frankfurt am Main
Alternativ kann die Kündigung auch an die jeweilige Filiale gerichtet werden, bei der das Konto geführt wird. Dies kann bei kontospezifischen Angelegenheiten sinnvoll sein, da die örtliche Filiale oft direkten Zugriff auf die Kundendaten hat und die Bearbeitung unter Umständen schneller erfolgen kann. Die Adresse der zuständigen Filiale findet sich auf Kontoauszügen oder kann telefonisch erfragt werden.
Bei der Adressierung sollte darauf geachtet werden, dass der Empfänger korrekt und vollständig angegeben ist. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit einer schnellen und korrekten Zustellung. Der Absender sollte ebenfalls deutlich lesbar auf dem Umschlag vermerkt sein, damit eine Rücksendung im Falle einer Nichtzustellung möglich ist.
Versand als Einschreiben
Der Versand des Kündigungsschreibens sollte unbedingt als Einschreiben erfolgen. Die Deutsche Post bietet verschiedene Einschreibeoptionen an, wobei das Einschreiben mit Rückschein die höchste Beweiskraft besitzt. Bei dieser Variante erhält der Absender einen unterschriebenen Rückschein, der den Zugang beim Empfänger dokumentiert.
Die Kosten für ein Einschreiben mit Rückschein liegen bei etwa 4,85 Euro zusätzlich zum normalen Porto. Diese Investition ist jedoch sinnvoll, da sie im Streitfall einen eindeutigen Nachweis über die fristgerechte Kündigung liefert. Der Rückschein sollte zusammen mit einer Kopie des Kündigungsschreibens aufbewahrt werden, bis die Kontoschließung bestätigt wurde und alle offenen Punkte geklärt sind.
Alternativ zum klassischen Einschreiben gibt es mittlerweile auch digitale Dienste, die den Versand von nachverfolgbaren Briefen ermöglichen. Solche Services wie Postclic bieten den Vorteil, dass das Kündigungsschreiben online erstellt und direkt zum Versand gebracht wird. Der gesamte Prozess wird digital dokumentiert, und der Absender erhält einen elektronischen Nachweis über den Versand und Zugang des Schreibens.
Vorteile digitaler Versanddienste
Moderne digitale Versanddienste kombinieren die Rechtssicherheit des postalischen Versands mit den Vorteilen der Digitalisierung. Anbieter wie Postclic ermöglichen es, Kündigungsschreiben bequem von zu Hause aus zu erstellen und zu versenden, ohne selbst zur Post gehen zu müssen. Die Briefe werden professionell formatiert, gedruckt und als Einschreiben verschickt.
Ein wesentlicher Vorteil ist die digitale Nachverfolgung des gesamten Prozesses. Nutzer erhalten Benachrichtigungen über den Status ihres Schreibens und können jederzeit online einsehen, ob der Brief zugestellt wurde. Diese Transparenz bietet zusätzliche Sicherheit und spart Zeit. Auch die Archivierung erfolgt automatisch digital, sodass alle Dokumente jederzeit abrufbar sind.
Solche Dienste sind besonders praktisch für Menschen mit wenig Zeit, eingeschränkter Mobilität oder wenn die nächste Postfiliale weit entfernt ist. Die professionelle Formatierung stellt sicher, dass alle notwendigen Angaben enthalten sind und das Schreiben einen seriösen Eindruck macht. Dies kann die Bearbeitungsgeschwindigkeit bei der Bank positiv beeinflussen.
Zeitlicher Ablauf nach dem Versand
Nach dem Versand des Kündigungsschreibens dauert es in der Regel einige Tage, bis die Bank das Schreiben erhält und bearbeitet. Die Kommerzbank sollte den Eingang der Kündigung innerhalb von ein bis zwei Wochen bestätigen. Falls keine Bestätigung erfolgt, ist es ratsam, bei der Bank nachzufragen und gegebenenfalls eine Kopie des Kündigungsschreibens sowie den Rückschein vorzulegen.
Die tatsächliche Kontoschließung kann weitere Tage in Anspruch nehmen, da die Bank sicherstellen muss, dass alle offenen Transaktionen abgewickelt sind. Daueraufträge werden automatisch beendet, und noch ausstehende Lastschriften werden zurückgewiesen. Ein eventuelles Restguthaben wird auf das angegebene Referenzkonto überwiesen. Die Bank sollte eine schriftliche Bestätigung über die erfolgte Kontoschließung zusenden.
Es ist wichtig, während dieser Übergangszeit das alte Konto zu überwachen und sicherzustellen, dass keine unerwarteten Buchungen mehr erfolgen. Auch die Vernichtung von Bankkarten und die sichere Aufbewahrung aller Unterlagen bis zur endgültigen Klärung aller offenen Punkte sind empfehlenswert. Erst wenn die schriftliche Bestätigungen der Kontoschließung vorliegt, ist der Kündigungsprozess vollständig abgeschlossen.
Kundenbewertungen und Tipps
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Die Erfahrungen von Kunden mit dem Kündigungsprozess bei der Kommerzbank fallen unterschiedlich aus. Viele berichten von einer reibungslosen und schnellen Abwicklung, insbesondere wenn alle erforderlichen Angaben vollständig im Kündigungsschreiben enthalten waren und keine offenen Verbindlichkeiten bestanden. In solchen Fällen erfolgt die Kontoschließung oft innerhalb weniger Wochen ohne Komplikationen.
Andere Kunden berichten jedoch von Verzögerungen oder Nachfragen seitens der Bank. Häufige Gründe dafür sind unvollständige Angaben im Kündigungsschreiben, noch laufende Lastschriften oder Daueraufträge, die nicht rechtzeitig gekündigt wurden, oder ein negativer Kontostand. In solchen Fällen kann sich der Kündigungsprozess deutlich verlängern, bis alle offenen Punkte geklärt sind.
Einige Kunden erwähnen auch Rückfragen der Bank zu den Kündigungsgründen oder Angebote für verbesserte Konditionen, um sie zum Verbleib zu bewegen. Solche Retention-Maßnahmen sind im Bankwesen durchaus üblich. Kunden sind jedoch nicht verpflichtet, auf solche Angebote einzugehen oder ihre Kündigungsgründe detailliert darzulegen. Die Kündigung bleibt auch ohne Angabe von Gründen wirksam.
Praktische Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Um den Kündigungsprozess so reibungslos wie möglich zu gestalten, sollten einige praktische Hinweise beachtet werden. Zunächst ist es ratsam, bereits vor der Kündigung ein neues Konto bei einer anderen Bank zu eröffnen. Dies stellt sicher, dass keine Unterbrechung bei der Abwicklung des Zahlungsverkehrs entsteht und alle laufenden Zahlungen nahtlos weiterlaufen können.
Eine detaillierte Liste aller mit dem alten Konto verknüpften Zahlungspartner hilft dabei, niemanden zu vergessen. Arbeitgeber, Vermieter, Versicherungen, Energieversorger und andere regelmäßige Zahlungspartner sollten rechtzeitig über die neue Bankverbindung informiert werden. Auch Online-Shops oder Abonnementdienste, bei denen Kontodaten hinterlegt sind, müssen aktualisiert werden.
Es ist empfehlenswert, das alte Konto noch einige Wochen nach der offiziellen Kündigung im Blick zu behalten, um sicherzustellen, dass keine unerwarteten Abbuchungen mehr erfolgen. Ein kleines Guthaben auf dem Konto zu belassen, kann sinnvoll sein, um eventuelle Nachbuchungen abzudecken. Erst wenn sicher ist, dass keine weiteren Transaktionen mehr stattfinden, sollte die endgültige Schließung vollzogen werden.
Umgang mit Problemen während der Kündigung
Falls es während des Kündigungsprozesses zu Problemen kommt, sollte zunächst das direkte Gespräch mit der Bank gesucht werden. Viele Unstimmigkeiten lassen sich durch eine klärende Kommunikation schnell beseitigen. Die Kontaktaufnahme kann schriftlich, telefonisch oder persönlich in der Filiale erfolgen, wobei schriftliche Kommunikation aus Dokumentationsgründen vorzuziehen ist.
Sollte die Bank die Kündigung nicht akzeptieren oder unangemessen verzögern, können Kunden sich an die Schlichtungsstelle der Deutschen Bundesbank oder den Ombudsmann der privaten Banken wenden. Diese unabhängigen Institutionen helfen bei der außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten zwischen Banken und Kunden. Auch Verbraucherzentralen bieten Beratung und Unterstützung bei Problemen mit Banken an.
In besonders hartnäckigen Fällen kann auch rechtlicher Beistand durch einen Fachanwalt für Bankrecht sinnvoll sein. Dies ist jedoch meist nur bei größeren finanziellen Streitigkeiten oder komplexen rechtlichen Fragen erforderlich. In den meisten Fällen lassen sich Kündigungen durch klare Kommunikation und Beharrlichkeit erfolgreich durchsetzen.
Checkliste für die Kontokündigung
Eine systematische Vorgehensweise erleichtert den Kündigungsprozess erheblich. Folgende Schritte sollten in der angegebenen Reihenfolge durchgeführt werden: Zunächst das neue Konto bei einer anderen Bank eröffnen und alle erforderlichen Unterlagen beschaffen. Dann eine vollständige Liste aller Zahlungspartner erstellen und diese über die neue Bankverbindung informieren.
Anschließend alle Daueraufträge und Lastschriftmandate auf das neue Konto umstellen und sicherstellen, dass keine laufenden Verpflichtungen mehr mit dem alten Konto verknüpft sind. Erst dann sollte das formelle Kündigungsschreiben verfasst und als Einschreiben mit Rückschein verschickt werden. Nach Erhalt der Kündigungsbestätigung das alte Konto noch einige Wochen beobachten und erst nach vollständiger Abwicklung aller Transaktionen die endgültige Schließung akzeptieren.
Alle Dokumente im Zusammenhang mit der Kündigung sollten mindestens drei Jahre lang aufbewahrt werden. Dazu gehören Kopien des Kündigungsschreibens, der Rückschein, die Kündigungsbestätigung der Bank sowie alle Kontoauszüge der letzten Monate vor der Schließung. Diese Unterlagen können bei späteren Rückfragen oder Unstimmigkeiten wichtige Nachweise liefern.
Alternative Lösungen vor der Kündigung
Bevor eine endgültige Kündigung ausgesprochen wird, kann es sinnvoll sein, alternative Lösungen zu prüfen. Bei Unzufriedenheit mit den Konditionen lohnt sich oft ein Gespräch mit dem Kundenberater über einen Wechsel zu einem günstigeren Kontomodell. Die Kommerzbank bietet verschiedene Kontooptionen an, die möglicherweise besser zu den aktuellen Bedürfnissen passen.
Auch bei Service-Problemen kann eine Beschwerde oder ein Gespräch mit der Filialleitung zu Verbesserungen führen. Viele Banken sind bemüht, langjährige Kunden zu halten und zeigen sich bei berechtigten Beschwerden kulant. Manchmal lassen sich durch solche Gespräche individuelle Lösungen finden, die eine Kündigung unnötig machen.
Wer hauptsächlich wegen hoher Gebühren wechseln möchte, sollte die Konditionen verschiedener Banken genau vergleichen. Nicht immer ist das scheinbar günstigste Angebot tatsächlich das beste, wenn versteckte Kosten oder eingeschränkte Leistungen berücksichtigt werden. Eine gründliche Recherche und gegebenenfalls eine Beratung durch unabhängige Finanzexperten können helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.