
Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany

Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – OnVista
Rothenbaumchaussee 235
20148 Hamburg
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes OnVista. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
14/01/2026
So beenden Sie Ihr OnVista-Abonnement erfolgreich
Über OnVista
OnVista ist eine etablierte deutsche Finanzplattform, die seit vielen Jahren Privatanlegern umfassende Informationen zu Börsen, Aktien, Fonds und anderen Finanzprodukten bietet. Die Onvista Media GmbH mit Sitz in Hamburg betreibt nicht nur das bekannte Finanzportal, sondern war bis zur Übernahme durch die Comdirect Bank auch für das OnVista Bank Depot verantwortlich. Heute nutzen zahlreiche Anleger die Plattform für Echtzeitkurse, Chartanalysen, Portfolioverwaltung und Finanznachrichten.
Das Unternehmen hat sich über die Jahre zu einer wichtigen Anlaufstelle für deutsche Privatanleger entwickelt, die sich über Kapitalmärkte informieren und ihre Investments verwalten möchten. Die Plattform bietet sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Dienste an, wobei Premium-Funktionen gegen Gebühr freigeschaltet werden können. Viele Nutzer haben im Laufe der Zeit Abonnements abgeschlossen, um Zugang zu erweiterten Funktionen wie Realtime-Kursen, professionellen Analysetools oder exklusiven Marktdaten zu erhalten.
Die rechtliche Verantwortung für die Dienste trägt die Onvista Media GmbH, die ihren Hauptsitz in der Rothenbaumchaussee in Hamburg hat. Diese Adresse ist besonders relevant, wenn es um rechtlich verbindliche Kommunikation wie Kündigungen geht. Als deutsches Unternehmen unterliegt OnVista den hiesigen Verbraucherschutzbestimmungen und muss sich an die gesetzlichen Vorgaben für Vertragsbeziehungen halten.
Obwohl OnVista primär als Informationsplattform bekannt ist, haben sich über die Jahre verschiedene kostenpflichtige Serviceangebote entwickelt. Nutzer, die diese Dienste nicht mehr benötigen oder zu einem anderen Anbieter wechseln möchten, stehen vor der Frage, wie sie ihre Vertragsbeziehung ordnungsgemäß beenden können. Die Kündigung eines solchen Dienstes sollte stets schriftlich und nachweisbar erfolgen, um rechtliche Sicherheit zu gewährleisten.
Abonnementpläne und Preise
OnVista bietet verschiedene Servicemodelle an, die sich in kostenlose Basisfunktionen und kostenpflichtige Premium-Dienste unterteilen. Das Grundangebot der Plattform steht allen Nutzern kostenfrei zur Verfügung und umfasst verzögerte Kursinformationen, grundlegende Chartfunktionen sowie Zugang zu Finanznachrichten und Unternehmensberichten. Für ambitionierte Anleger, die professionellere Tools benötigen, stehen erweiterte Pakete zur Verfügung.
Kostenlose Basisfunktionen
Die Basisversion von OnVista ermöglicht es Nutzern, sich einen Überblick über die Finanzmärkte zu verschaffen. Kurse werden mit einer Verzögerung von üblicherweise 15 Minuten angezeigt, was für viele Langfristanleger ausreichend ist. Zusätzlich können Nutzer Watchlisten anlegen, um ihre favorisierten Wertpapiere zu beobachten, und haben Zugriff auf historische Kursdaten sowie fundamentale Kennzahlen von Unternehmen.
Premium-Mitgliedschaften
Für Nutzer mit höheren Ansprüchen bietet OnVista Premium-Abonnements an, die verschiedene erweiterte Funktionen freischalten. Diese können Realtime-Kurse für deutsche und internationale Börsenplätze, erweiterte Chartanalysetools, professionelle Screener-Funktionen und Zugang zu exklusiven Marktanalysen umfassen. Die genauen Preise und Leistungsumfänge können sich im Laufe der Zeit ändern und sollten auf der offiziellen Website überprüft werden.
| Leistung | Basis (kostenlos) | Premium |
|---|---|---|
| Kursinformationen | 15 Min. verzögert | Echtzeit |
| Chartanalyse | Grundfunktionen | Erweiterte Tools |
| Watchlisten | Begrenzt | Unbegrenzt |
| Marktdaten | Standard | Erweitert |
Zusätzliche Datenpakete
Neben den Hauptabonnements können Nutzer auch einzelne Datenpakete buchen, beispielsweise für spezifische Börsenplätze oder besondere Assetklassen. Diese modularen Angebote ermöglichen es, das Portfolio an Informationsquellen individuell zusammenzustellen. Die Kosten für solche Zusatzpakete variieren je nach Umfang und Aktualität der bereitgestellten Daten.
Kündigungsbedingungen
Die Kündigung eines OnVista-Abonnements unterliegt bestimmten vertraglichen und gesetzlichen Bedingungen, die Nutzer unbedingt beachten sollten. In Deutschland gelten strenge Verbraucherschutzvorschriften, die auch für Online-Dienste und Finanzinformationsplattformen Anwendung finden. Diese Regelungen sollen sicherstellen, dass Verbraucher nicht unnötig lange an Verträge gebunden sind und ihre Rechte wahrnehmen können.
Kündigungsfristen bei OnVista
Die konkreten Kündigungsfristen für OnVista-Dienste sind in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Unternehmens festgelegt. Typischerweise sehen solche Verträge Kündigungsfristen zwischen einem und drei Monaten zum Vertragsende vor. Es ist wichtig, die individuellen Vertragsbedingungen zu prüfen, da diese je nach Abonnementtyp und Abschlusszeitpunkt variieren können. Bei monatlich kündbaren Verträgen ist die Frist meist kürzer als bei Jahresabonnements.
Mindestvertragslaufzeit
Viele Premium-Abonnements bei Finanzplattformen wie OnVista haben eine Mindestlaufzeit, die häufig zwischen einem und zwölf Monaten liegt. Während dieser Zeit ist eine ordentliche Kündigung nicht möglich, es sei denn, es liegen außerordentliche Kündigungsgründe vor. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich der Vertrag in der Regel automatisch, sofern nicht rechtzeitig gekündigt wird. Diese automatische Verlängerung erfolgt meist für denselben Zeitraum wie die ursprüngliche Vertragslaufzeit.
Außerordentliche Kündigung
In bestimmten Situationen kann auch eine außerordentliche Kündigung ohne Einhaltung der regulären Fristen möglich sein. Gründe hierfür können erhebliche Änderungen der Vertragsbedingungen, Preiserhöhungen oder schwerwiegende Leistungsstörungen sein. Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) räumt Verbrauchern bei wichtigem Grund das Recht zur fristlosen Kündigung ein. Allerdings muss dieser wichtige Grund nachweisbar sein und die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses unzumutbar machen.
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Die rechtlichen Rahmenbedingungen für Kündigungen werden in Deutschland hauptsächlich durch das BGB geregelt. Paragraf 309 BGB begrenzt beispielsweise die zulässige Dauer von Erstlaufzeiten bei Verbraucherverträgen auf maximal zwei Jahre. Nach Ablauf dieser Zeit muss eine Kündigung mit einer Frist von höchstens drei Monaten möglich sein. Diese Vorschriften schützen Verbraucher vor überlangen Vertragsbindungen und garantieren ein Mindestmaß an Flexibilität.
| Vertragstyp | Typische Kündigungsfrist | Mindestlaufzeit |
|---|---|---|
| Monatliches Abo | 1 Monat zum Monatsende | Keine oder 1 Monat |
| Jahresabo | 3 Monate zum Jahresende | 12 Monate |
| Testphase | Jederzeit | Keine |
Wie man OnVista per Post kündigt
Die schriftliche Kündigung per Post gilt in Deutschland als sicherste und rechtlich zuverlässigste Methode, um ein Vertragsverhältnis zu beenden. Obwohl viele Unternehmen mittlerweile auch Online-Kündigungsoptionen anbieten, bietet der postalische Weg den entscheidenden Vorteil eines physischen Nachweises. Dies ist besonders wichtig, wenn es später zu Unstimmigkeiten über den Zugang oder den Zeitpunkt der Kündigung kommen sollte.
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Ein per Einschreiben versandtes Kündigungsschreiben liefert einen rechtssicheren Nachweis darüber, dass die Kündigung tatsächlich beim Empfänger eingegangen ist. Das Einschreiben mit Rückschein dokumentiert nicht nur den Versand, sondern auch die Zustellung an den Adressaten. Im Streitfall kann dieser Nachweis entscheidend sein, um zu belegen, dass die Kündigungsfrist eingehalten wurde. E-Mails können verloren gehen, in Spam-Ordnern landen oder technische Probleme verursachen, während ein Einschreiben eine physische Spur hinterlässt.
Notwendige Angaben im Kündigungsschreiben
Ein rechtswirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Informationen enthalten, um eindeutig zugeordnet werden zu können. Dazu gehören der vollständige Name und die Anschrift des Kündigenden, die Kundennummer oder Vertragsnummer bei OnVista, sowie eine klare Kündigungserklärung. Es empfiehlt sich, das gewünschte Kündigungsdatum explizit zu nennen oder alternativ die Formulierung "zum nächstmöglichen Zeitpunkt" zu verwenden. Das Schreiben sollte mit Datum versehen und handschriftlich unterschrieben sein.
Die richtige Adresse für die Kündigung
Für rechtlich verbindliche Kündigungen muss das Schreiben an die im Impressum angegebene Geschäftsadresse des Unternehmens gesendet werden. Bei OnVista ist dies die folgende Anschrift:
- Onvista Media GmbH, Rothenbaumchaussee 235, 20148 Hamburg
Diese Adresse ist die offizielle Geschäftsadresse der Onvista Media GmbH und für alle rechtlichen Angelegenheiten, einschließlich Kündigungen, zuständig. Es ist wichtig, genau diese Adresse zu verwenden und nicht etwa an Postfächer oder alternative Adressen zu senden, die möglicherweise auf der Website genannt werden, aber nicht für rechtliche Korrespondenz vorgesehen sind.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur postalischen Kündigung
Der Prozess der postalischen Kündigung lässt sich in mehrere klar definierte Schritte unterteilen. Zunächst sollten Sie Ihre Vertragsunterlagen heraussuchen und die relevanten Informationen wie Kundennummer und Vertragsbeginn notieren. Prüfen Sie in den AGB oder Ihrem Vertragsschreiben die genaue Kündigungsfrist und berechnen Sie das frühestmögliche Kündigungsdatum.
Erstellen Sie anschließend ein formelles Kündigungsschreiben, das alle notwendigen Angaben enthält. Das Schreiben sollte höflich, aber bestimmt formuliert sein und keine unnötigen Erklärungen enthalten. Drucken Sie das Dokument aus und unterschreiben Sie es handschriftlich. Eine digitale Unterschrift ist für postalische Kündigungen nicht ausreichend, da das Schreiben in Papierform verschickt wird.
Begeben Sie sich mit dem unterschriebenen Kündigungsschreiben zu einer Postfiliale und versenden Sie es als Einschreiben mit Rückschein. Diese Versandart kostet zwar einige Euro mehr als ein normaler Brief, bietet aber den entscheidenden Vorteil des Zustellnachweises. Bewahren Sie die Quittung der Post sowie später den zurückgesandten Rückschein sorgfältig auf. Diese Dokumente sind Ihr Nachweis, dass die Kündigung rechtzeitig und ordnungsgemäß erfolgt ist.
Digitale Hilfe beim Versand: Postclic
Wer den Gang zur Post scheut oder keine Zeit hat, kann auch moderne Dienste wie Postclic nutzen. Diese Plattform ermöglicht es, Kündigungsschreiben digital zu erstellen und als echten, nachverfolgbaren Brief versenden zu lassen. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und der professionellen Formatierung des Schreibens. Postclic übernimmt den Druck, das Kuvertieren und den Versand als Einschreiben, sodass Sie sich nicht selbst um diese logistischen Schritte kümmern müssen.
Der digitale Nachweis, den solche Dienste bieten, ist rechtlich gleichwertig mit einem selbst versandten Einschreiben. Sie erhalten eine Bestätigung über den Versand und können den Status der Zustellung online verfolgen. Für Menschen mit wenig Zeit oder eingeschränkter Mobilität kann dies eine praktische Alternative sein, ohne auf die Rechtssicherheit der postalischen Kündigung verzichten zu müssen.
Wichtige Hinweise zum Versandzeitpunkt
Beachten Sie, dass für die Fristwahrung nicht der Zeitpunkt des Versands, sondern der Zugang beim Empfänger maßgeblich ist. Ein Brief gilt als zugegangen, wenn er in den Machtbereich des Empfängers gelangt ist, also typischerweise bei Einwurf in den Briefkasten. Bei einem Einschreiben mit Rückschein ist dies der Zeitpunkt der Übergabe an eine empfangsberechtigte Person. Planen Sie daher ausreichend Zeit ein und versenden Sie die Kündigung nicht erst am letzten möglichen Tag.
Was nach dem Versand zu beachten ist
Nach dem Versand Ihrer Kündigung sollten Sie innerhalb von zwei bis drei Wochen eine Kündigungsbestätigung von OnVista erhalten. Falls diese ausbleibt, empfiehlt es sich, proaktiv nachzuhaken. Kontaktieren Sie den Kundenservice und verweisen Sie auf Ihr Einschreiben, dessen Zustellung Sie anhand des Rückscheins belegen können. Dokumentieren Sie auch diese Kommunikation für Ihre Unterlagen.
Prüfen Sie nach dem Kündigungsdatum, ob tatsächlich keine weiteren Abbuchungen mehr erfolgen. Sollte OnVista dennoch Beträge einziehen, können Sie diese über Ihre Bank zurückbuchen lassen. Bei einem SEPA-Lastschriftmandat haben Sie acht Wochen Zeit, um eine Lastschrift ohne Angabe von Gründen zurückgeben zu lassen. Bei unberechtigten Abbuchungen verlängert sich diese Frist auf 13 Monate.
Kundenbewertungen und Tipps
Die Erfahrungen von Nutzern mit OnVista und insbesondere mit dem Kündigungsprozess fallen unterschiedlich aus. Während viele Kunden die Plattform für ihre umfangreichen Informationsangebote schätzen, gibt es auch kritische Stimmen, die sich auf verschiedene Aspekte des Services beziehen. Ein Blick auf die häufigsten Kündigungsgründe und die Erfahrungen anderer Nutzer kann hilfreich sein, um den eigenen Kündigungsprozess optimal zu gestalten.
Häufige Gründe für die Kündigung
Viele Nutzer entscheiden sich zur Kündigung ihres OnVista-Abonnements, weil sie die kostenpflichtigen Funktionen nicht mehr in dem Maße nutzen, wie sie es ursprünglich geplant hatten. Gerade Anleger, die anfangs sehr aktiv gehandelt haben, reduzieren mit der Zeit oft ihre Handelsaktivität und benötigen dann keine Realtime-Kurse mehr. Andere wechseln zu ihrem Broker, der ähnliche Informationen bereits kostenlos im Rahmen des Depotangebots bereitstellt.
Ein weiterer häufiger Kündigungsgrund sind Preiserhöhungen oder Änderungen im Leistungsumfang. Wenn OnVista die Konditionen anpasst, nehmen manche Nutzer dies zum Anlass, ihre Mitgliedschaft zu überdenken. Auch die Verfügbarkeit alternativer Plattformen, die vergleichbare oder bessere Dienste zu günstigeren Konditionen anbieten, führt zu Kündigungen. Die Konkurrenz im Bereich der Finanzinformationsdienste ist groß, und Nutzer vergleichen zunehmend die Preis-Leistungs-Verhältnisse verschiedener Anbieter.
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Die Erfahrungsberichte zum Kündigungsprozess bei OnVista sind gemischt. Einige Nutzer berichten von einem reibungslosen Ablauf, bei dem die Kündigung zügig bestätigt und umgesetzt wurde. Andere hingegen mussten mehrfach nachhaken oder hatten Schwierigkeiten, eine Kündigungsbestätigung zu erhalten. Solche unterschiedlichen Erfahrungen unterstreichen die Bedeutung einer nachweisbaren Kündigungsmethode wie dem Einschreiben mit Rückschein.
Besonders wichtig ist die genaue Dokumentation aller Schritte. Nutzer, die ihre Kündigung sorgfältig dokumentiert haben, konnten in Streitfällen ihre Rechte besser durchsetzen. Dies betrifft insbesondere Fälle, in denen trotz ordnungsgemäßer Kündigung weiterhin Gebühren abgebucht wurden. Mit einem Einschreiben-Rückschein und einer klaren Dokumentation der Kommunikation lassen sich solche Probleme in der Regel schnell klären.
Praktische Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Basierend auf den Erfahrungen zahlreicher Nutzer lassen sich einige bewährte Tipps für eine erfolgreiche Kündigung ableiten. Erstens sollten Sie immer ausreichend Zeit einplanen und die Kündigung nicht auf den letzten Drücker versenden. Eine Faustregel besagt, dass Sie mindestens zwei Wochen vor Ablauf der Kündigungsfrist aktiv werden sollten, um Verzögerungen bei der Postzustellung zu berücksichtigen.
Zweitens ist es ratsam, vor der Kündigung alle relevanten Daten und Dokumente aus Ihrem OnVista-Account zu sichern. Watchlisten, Portfolio-Übersichten oder gespeicherte Analysen sollten Sie exportieren oder anderweitig sichern, da der Zugang nach der Kündigung möglicherweise sofort gesperrt wird. Machen Sie Screenshots wichtiger Informationen und speichern Sie diese lokal ab.
Drittens sollten Sie Ihr Lastschriftmandat im Blick behalten. Nach erfolgreicher Kündigung können Sie das SEPA-Mandat bei Ihrer Bank widerrufen, um sicherzustellen, dass keine weiteren Abbuchungen mehr möglich sind. Dies ist besonders dann sinnvoll, wenn Sie Zweifel haben, ob die Kündigung korrekt verarbeitet wurde oder wenn in der Vergangenheit Probleme mit der Abrechnung aufgetreten sind.
Alternative Plattformen nach der Kündigung
Nach der Kündigung von OnVista stehen Anlegern zahlreiche alternative Plattformen zur Verfügung. Viele Online-Broker bieten mittlerweile umfangreiche Research-Tools und Marktdaten als Teil ihres kostenlosen Depotangebots an. Plattformen wie Trade Republic, Scalable Capital oder finanzen.net zero stellen ihren Kunden Realtime-Kurse und Analysetools zur Verfügung, ohne dass zusätzliche Gebühren für Informationsdienste anfallen.
Auch spezialisierte Finanzportale wie Finanzen.net oder Ariva.de bieten umfangreiche kostenlose Funktionen, die für viele Privatanleger ausreichend sind. Wer professionellere Tools benötigt, kann sich bei Anbietern wie TradingView oder Bloomberg umschauen, die allerdings ebenfalls kostenpflichtige Premium-Modelle anbieten. Ein Vergleich der verschiedenen Angebote lohnt sich, um die individuell passende Lösung zu finden.
Umgang mit Problemen nach der Kündigung
Sollten nach der Kündigung Probleme auftreten, etwa weil weiterhin Gebühren abgebucht werden oder der Zugang nicht gesperrt wurde, ist schnelles Handeln gefragt. Kontaktieren Sie umgehend den Kundenservice von OnVista und verweisen Sie auf Ihre dokumentierte Kündigung. Setzen Sie eine angemessene Frist zur Klärung des Problems, üblicherweise 14 Tage.
Falls OnVista nicht reagiert oder das Problem nicht zufriedenstellend gelöst wird, können Sie sich an Verbraucherschutzorganisationen wenden. Die Verbraucherzentralen bieten Beratung und Unterstützung bei Vertragsproblemen. In hartnäckigen Fällen kann auch die Einschaltung eines Anwalts für Verbraucherrecht sinnvoll sein, insbesondere wenn es um höhere Beträge geht.
Langfristige Überlegungen zur Vertragsgestaltung
Die Erfahrungen mit der Kündigung von OnVista sollten Anlass sein, bei zukünftigen Vertragsabschlüssen noch sorgfältiger auf die Kündigungsbedingungen zu achten. Achten Sie auf kurze Kündigungsfristen und vermeiden Sie lange Mindestvertragslaufzeiten, wenn möglich. Monatlich kündbare Abonnements bieten die größte Flexibilität, auch wenn sie manchmal etwas teurer sind als Jahresverträge.
Prüfen Sie auch, ob Testphasen angeboten werden, während derer Sie den Service unverbindlich ausprobieren können. Viele Anbieter gewähren Neukunden einen kostenlosen Testzeitraum, der es ermöglicht, die Funktionen ausgiebig zu testen, bevor eine kostenpflichtige Bindung eingegangen wird. Nutzen Sie diese Möglichkeiten, um fundierte Entscheidungen zu treffen und spätere Kündigungen zu vermeiden.
Abschließend lässt sich festhalten, dass die Kündigung von OnVista mit der richtigen Vorbereitung und Dokumentation ein überschaubarer Prozess ist. Die postalische Kündigung per Einschreiben bietet die größte Rechtssicherheit und sollte bevorzugt werden. Wer die Kündigungsfristen beachtet, alle Schritte dokumentiert und bei Problemen beharrlich bleibt, kann seine Vertragsbeziehung mit OnVista erfolgreich und rechtssicher beenden. Die gewonnenen Erfahrungen helfen zudem, bei zukünftigen Vertragsabschlüssen bewusster vorzugehen und von Anfang an auf flexible Kündigungsmöglichkeiten zu achten.