Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany
Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Openbank
Taunusanlage 21
60325 Frankfurt am Main
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Openbank. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
14/01/2026
So beenden Sie Ihre Geschäftsbeziehung mit Openbank
Über Openbank
Openbank ist eine digitale Bank, die zur Santander-Gruppe gehört und seit ihrer Gründung im Jahr 1995 in Spanien als eine der ersten Online-Banken Europas gilt. In Deutschland bietet Openbank seit 2019 ihre Dienstleistungen an und richtet sich an Kunden, die ihre Bankgeschäfte vollständig digital abwickeln möchten. Das Geschäftsmodell basiert auf einer reinen Online-Präsenz ohne Filialnetz, was es der Bank ermöglicht, attraktive Konditionen anzubieten.
Die Openbank AG mit Sitz in Frankfurt am Main unterliegt der deutschen Bankenaufsicht und bietet verschiedene Produkte wie Girokonten, Tagesgeldkonten und Depots an. Als Teil der Santander-Gruppe profitiert Openbank von der Stabilität und Erfahrung eines der größten Finanzkonzerne weltweit. Die Bank wirbt mit transparenten Gebührenstrukturen, modernen Banking-Apps und einem kundenorientierten Service, der sich an die Bedürfnisse digital affiner Nutzer anpasst.
Trotz der digitalen Ausrichtung gelten für Openbank die gleichen rechtlichen Rahmenbedingungen wie für traditionelle Banken in Deutschland. Dies betrifft insbesondere die Kündigungsmodalitäten, bei denen die Schriftform eine wichtige Rolle spielt. Kunden, die ihre Geschäftsbeziehung mit Openbank beenden möchten, sollten sich mit den entsprechenden Verfahren und Fristen vertraut machen, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
Produktangebot und Konditionen
Girokonto
Das Girokonto von Openbank richtet sich an Privatkunden und zeichnet sich durch eine kostenlose Kontoführung aus, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt werden. Kunden erhalten eine Debitkarte und können kostenlos Bargeld an Geldautomaten in Deutschland und der Eurozone abheben. Die Kontoführung erfolgt ausschließlich über die Online-Plattform oder die mobile App, was eine gewisse digitale Kompetenz voraussetzt.
Zu den Leistungen gehören SEPA-Überweisungen, Lastschrifteinzug und die Möglichkeit, Daueraufträge einzurichten. Die Bank bietet zudem einen Dispositionskredit an, dessen Zinssatz im mittleren Marktsegment liegt. Für Kunden, die regelmäßige Geldeingänge verzeichnen, entfallen monatliche Kontoführungsgebühren vollständig.
Tagesgeldkonto
Das Tagesgeldkonto von Openbank bietet flexible Sparmöglichkeiten mit täglicher Verfügbarkeit. Die Zinssätze werden regelmäßig an die Marktbedingungen angepasst und waren in der Vergangenheit im Vergleich zu anderen deutschen Banken wettbewerbsfähig. Es gibt keine Mindesteinlage, und das Konto kann problemlos mit dem Girokonto verknüpft werden.
Wertpapierdepot
Für Anleger bietet Openbank ein Wertpapierdepot mit Zugang zu verschiedenen Börsenplätzen. Die Ordergebühren sind gestaffelt und orientieren sich am Ordervolumen. Kunden können in Aktien, ETFs, Fonds und andere Wertpapiere investieren. Die Depotführung ist unter bestimmten Bedingungen kostenfrei.
| Produkt | Grundgebühr | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Girokonto | 0 € (bei Geldeingang) | Kostenlose Debitkarte, EU-weite Bargeldabhebungen |
| Tagesgeldkonto | 0 € | Variable Verzinsung, täglich verfügbar |
| Wertpapierdepot | 0 € (bei Aktivität) | Gestaffelte Ordergebühren |
Kündigungsbedingungen und rechtliche Grundlagen
Gesetzliche Rahmenbedingungen
Die Kündigung eines Bankkontos in Deutschland unterliegt den Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) sowie den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der jeweiligen Bank. Gemäß § 675h BGB können Girokonten von beiden Vertragsparteien jederzeit und ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Dies gilt grundsätzlich auch für die Geschäftsbeziehung mit Openbank.
Wichtig ist die Einhaltung der Schriftform. Eine Kündigung sollte grundsätzlich schriftlich erfolgen, um einen rechtssicheren Nachweis zu haben. Zwar akzeptieren viele Banken mittlerweile auch digitale Kündigungen, doch die postalische Kündigung per Einschreiben mit Rückschein gilt nach wie vor als die sicherste Methode, um den Zugang der Kündigung nachweisen zu können.
Kündigungsfristen bei Openbank
Für das Girokonto gilt in der Regel keine Kündigungsfrist, sodass die Kündigung sofort wirksam wird. Bei Tagesgeldkonten verhält es sich ähnlich, da diese Produkte auf tägliche Verfügbarkeit ausgelegt sind. Anders kann es sich bei Festgeldkonten oder speziellen Sparverträgen verhalten, die jedoch nicht zum Standardangebot von Openbank in Deutschland gehören.
Beim Wertpapierdepot sollten Kunden beachten, dass vor der Kündigung alle Wertpapiere entweder verkauft oder auf ein anderes Depot übertragen werden müssen. Der Depotübertrag kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen, weshalb die Kündigung erst nach Abschluss dieser Vorgänge erfolgen sollte.
| Produkt | Kündigungsfrist | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Girokonto | Keine Frist | Sofortige Wirksamkeit möglich |
| Tagesgeldkonto | Keine Frist | Guthaben vorher überweisen |
| Wertpapierdepot | Keine Frist | Wertpapiere vorher übertragen oder verkaufen |
Wichtige Punkte vor der Kündigung
Bevor Sie die Kündigung einreichen, sollten Sie einige vorbereitende Schritte durchführen. Stellen Sie sicher, dass alle laufenden Lastschriften und Daueraufträge auf ein neues Konto umgestellt wurden. Informieren Sie Arbeitgeber, Versicherungen und andere Zahlungspartner über Ihre neue Bankverbindung. Prüfen Sie, ob noch Gutschriften oder Abbuchungen ausstehen, und warten Sie gegebenenfalls deren Abwicklung ab.
Ein positiver Kontostand sollte vor der Kündigung auf ein anderes Konto überwiesen werden. Bei einem negativen Saldo müssen Sie diesen ausgleichen, bevor die Bank die Kündigung akzeptiert. Überprüfen Sie auch, ob Sie noch Kreditkarten oder andere Produkte bei Openbank haben, die ebenfalls gekündigt werden müssen.
Postalische Kündigung bei Openbank
Warum die postalische Kündigung die sicherste Methode ist
Obwohl wir in einem digitalen Zeitalter leben, bleibt die postalische Kündigung per Einschreiben mit Rückschein die rechtlich sicherste Variante. Der größte Vorteil liegt im Nachweis: Sie erhalten eine Bestätigung darüber, dass Ihr Kündigungsschreiben bei der Bank eingegangen ist. Dies ist besonders wichtig, falls es später zu Unstimmigkeiten über den Kündigungszeitpunkt kommen sollte.
Im Gegensatz zu E-Mails, die im Spam-Ordner landen oder technische Probleme verursachen können, ist ein per Post versandtes Einschreiben ein physisches Dokument, dessen Zustellung dokumentiert wird. Die Deutsche Post stellt einen Rückschein aus, der als Beweis vor Gericht verwendet werden kann. Diese Rechtssicherheit ist bei finanziellen Angelegenheiten von besonderer Bedeutung.
Darüber hinaus entspricht die schriftliche Kündigung den formalen Anforderungen der meisten Bankverträge. Während einige Banken digitale Kündigungen akzeptieren, kann es vorkommen, dass diese aus formalen Gründen abgelehnt werden. Mit einem postalischen Kündigungsschreiben gehen Sie auf Nummer sicher und erfüllen alle rechtlichen Anforderungen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur postalischen Kündigung
Vorbereitung des Kündigungsschreibens
Ihr Kündigungsschreiben sollte alle wesentlichen Informationen enthalten, um eine eindeutige Identifikation zu ermöglichen. Dazu gehören Ihr vollständiger Name, Ihre aktuelle Adresse, Ihre Kontonummer oder IBAN sowie das Datum. Formulieren Sie die Kündigung klar und unmissverständlich, beispielsweise: "Hiermit kündige ich mein Girokonto mit der IBAN DE... fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt."
Geben Sie an, auf welches Konto ein eventuelles Restguthaben überwiesen werden soll. Fügen Sie Ihre Unterschrift hinzu, da diese für die Rechtsgültigkeit erforderlich ist. Eine handschriftliche Unterschrift ist dabei zwingend notwendig – eine digitale Signatur reicht bei postalischen Kündigungen nicht aus.
Versand des Kündigungsschreibens
Senden Sie Ihr Kündigungsschreiben als Einschreiben mit Rückschein an die folgende Adresse:
- Openbank AG, Taunusanlage 21, 60325 Frankfurt am Main
Bei der Post können Sie zwischen verschiedenen Einschreiben-Optionen wählen. Das Einschreiben mit Rückschein bietet den höchsten Grad an Nachweisbarkeit, da Sie nicht nur eine Bestätigung über die Aufgabe erhalten, sondern auch über den Empfang. Der Rückschein wird Ihnen nach Zustellung zurückgeschickt und dient als Beweis.
Bewahren Sie alle Belege auf, einschließlich der Quittung von der Post und des Rückscheins. Diese Dokumente sollten Sie mindestens drei Jahre lang aufbewahren, falls es zu rechtlichen Auseinandersetzungen kommen sollte.
Nachverfolgung und Bestätigung
Nach dem Versand können Sie die Sendung über die Sendungsnummer der Deutschen Post online verfolgen. So sehen Sie, wann Ihr Schreiben zugestellt wurde. Openbank sollte innerhalb von ein bis zwei Wochen eine schriftliche Kündigungsbestätigung senden. Falls diese ausbleibt, sollten Sie telefonisch nachfragen und auf Ihr Einschreiben verweisen.
In der Kündigungsbestätigung sollte das Datum der Kontoschließung angegeben sein. Prüfen Sie dieses Dokument sorgfältig und bewahren Sie es zusammen mit Ihren anderen Unterlagen auf. Erst nach Erhalt dieser Bestätigung können Sie sicher sein, dass die Kündigung ordnungsgemäß bearbeitet wurde.
Digitale Unterstützung durch Postclic
Für Kunden, die den Kündigungsprozess vereinfachen möchten, bieten Dienste wie Postclic eine praktische Lösung. Postclic hilft dabei, Kündigungsschreiben professionell zu formatieren und als nachverfolgtes Einschreiben zu versenden, ohne dass Sie zur Post gehen müssen. Der Service übernimmt den Druck, die Kuvertierung und den Versand des Schreibens.
Ein wesentlicher Vorteil ist die digitale Nachverfolgung: Sie erhalten eine Benachrichtigung, sobald Ihr Schreiben zugestellt wurde, und haben jederzeit Zugriff auf einen digitalen Nachweis. Dies spart nicht nur Zeit, sondern sorgt auch für zusätzliche Sicherheit durch professionelle Abwicklung. Besonders für Menschen mit wenig Zeit oder eingeschränkter Mobilität kann dies eine wertvolle Erleichterung darstellen.
Gründe für eine Kündigung und Kundenerfahrungen
Häufige Kündigungsgründe
Kunden entscheiden sich aus verschiedenen Gründen dazu, ihre Geschäftsbeziehung mit Openbank zu beenden. Ein häufiger Grund sind attraktivere Konditionen bei anderen Banken. Der Wettbewerb im Online-Banking-Sektor ist intensiv, und regelmäßig bieten neue oder etablierte Banken bessere Zinssätze oder günstigere Gebührenstrukturen an.
Einige Kunden berichten von Schwierigkeiten mit dem Kundenservice. Da Openbank als reine Online-Bank keine Filialen unterhält, ist der persönliche Kontakt eingeschränkt. Bei komplexeren Anliegen kann dies als nachteilig empfunden werden, insbesondere wenn die telefonische oder digitale Kommunikation nicht zufriedenstellend verläuft.
Technische Probleme mit der App oder der Online-Plattform werden ebenfalls als Kündigungsgrund genannt. Zwar arbeitet Openbank kontinuierlich an der Verbesserung ihrer digitalen Dienste, doch gelegentliche Störungen oder eine nicht intuitive Benutzeroberfläche können Kunden dazu bewegen, zu einer anderen Bank zu wechseln.
Ein weiterer Grund kann die Konsolidierung der eigenen Finanzen sein. Viele Menschen entscheiden sich dafür, ihre Bankgeschäfte bei einer einzigen Institution zu bündeln, um den Überblick zu behalten und die Verwaltung zu vereinfachen. In solchen Fällen werden Konten bei verschiedenen Banken gekündigt, unabhängig von der Qualität der Dienstleistungen.
Kundenbewertungen und Erfahrungsberichte
Die Bewertungen von Openbank-Kunden fallen gemischt aus. Positive Rückmeldungen betonen häufig die transparenten Gebührenstrukturen und die benutzerfreundliche App. Kunden schätzen die Möglichkeit, alle Bankgeschäfte bequem vom Smartphone aus zu erledigen, ohne auf Öffnungszeiten oder Filialbesuche angewiesen zu sein.
Kritische Stimmen bemängeln hingegen gelegentlich lange Wartezeiten beim Kundenservice oder Schwierigkeiten bei der Kontoeröffnung. Einige Nutzer berichten von Verzögerungen bei der Bearbeitung von Anfragen oder von unklaren Antworten auf spezifische Fragen. Dies zeigt, dass die Qualität des Kundenservice ein wichtiger Faktor für die Zufriedenheit ist.
Bei der Kündigung selbst berichten die meisten Kunden von einem unkomplizierten Ablauf, sofern alle vorbereitenden Schritte beachtet wurden. Probleme entstehen meist dann, wenn noch offene Forderungen bestehen oder wenn die Kündigung nicht schriftlich erfolgte. Dies unterstreicht die Bedeutung einer sorgfältigen Vorbereitung und der Einhaltung der formalen Anforderungen.
Tipps für einen reibungslosen Kündigungsprozess
Um Komplikationen zu vermeiden, sollten Sie die Kündigung gut vorbereiten. Erstellen Sie eine Checkliste aller Zahlungspartner, die über Ihre neue Bankverbindung informiert werden müssen. Dazu gehören Arbeitgeber, Vermieter, Versicherungen, Telekommunikationsanbieter und Abonnementdienste. Planen Sie für diese Umstellung ausreichend Zeit ein, idealerweise mehrere Wochen.
Führen Sie das alte und das neue Konto für eine Übergangszeit parallel. So können Sie sicherstellen, dass keine Zahlungen verloren gehen und alle Umstellungen erfolgreich waren. Erst wenn Sie sicher sind, dass alle Lastschriften und Überweisungen auf das neue Konto umgeleitet wurden, sollten Sie die endgültige Kündigung einreichen.
Dokumentieren Sie jeden Schritt des Kündigungsprozesses. Bewahren Sie Kopien aller Schreiben, Belege und Bestätigungen auf. Dies ist nicht nur für Ihre eigenen Unterlagen wichtig, sondern kann auch bei eventuellen Unstimmigkeiten als Nachweis dienen. Eine gute Dokumentation erspart Ihnen im Zweifelsfall viel Ärger und Zeit.
Informieren Sie sich vorab über die Konditionen Ihrer neuen Bank. Vergleichen Sie nicht nur die Gebühren, sondern auch die angebotenen Leistungen und den Kundenservice. Ein Bankwechsel sollte gut überlegt sein, damit Sie langfristig von besseren Konditionen oder einem verbesserten Service profitieren können.
Alternativen und Wechselmöglichkeiten
Vergleich mit anderen Online-Banken
Der deutsche Markt für Online-Banking ist vielfältig und bietet zahlreiche Alternativen zu Openbank. Banken wie ING, DKB oder Comdirect gehören zu den etablierten Anbietern mit langjähriger Erfahrung. Neuere Anbieter wie N26 oder C24 setzen auf moderne App-Lösungen und innovative Features, die besonders jüngere Kunden ansprechen.
Bei der Wahl einer neuen Bank sollten Sie verschiedene Kriterien berücksichtigen. Neben den Kontoführungsgebühren spielen auch die Kosten für Bargeldabhebungen, Überweisungen ins Ausland und Kreditkarten eine Rolle. Vergleichen Sie auch die Zinssätze für Tagesgeld und Dispokredite sowie die Konditionen für Wertpapierdepots, falls Sie diese Produkte nutzen.
Der Kontowechselservice
Seit 2016 sind Banken in Deutschland gesetzlich verpflichtet, einen Kontowechselservice anzubieten. Dieser Service erleichtert den Wechsel erheblich, da die neue Bank die Übertragung von Daueraufträgen und die Information von Zahlungspartnern übernimmt. Sie müssen lediglich eine Vollmacht erteilen, und die Bank kümmert sich um die technischen Details.
Der Kontowechselservice ist in der Regel kostenlos und sollte innerhalb von zwei Wochen abgeschlossen sein. Dennoch empfiehlt es sich, den Prozess zu überwachen und bei Bedarf nachzuhaken. Nicht alle Zahlungspartner werden automatisch erfasst, sodass Sie möglicherweise einige Umstellungen manuell vornehmen müssen.
Die Kombination aus Kontowechselservice und postalischer Kündigung stellt sicher, dass der Bankwechsel reibungslos verläuft. Während die neue Bank die Übertragung der laufenden Zahlungen übernimmt, sorgen Sie durch die schriftliche Kündigung für rechtliche Klarheit und dokumentieren den gesamten Vorgang nachvollziehbar.