Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany
Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Sutor Bank
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Sutor Bank. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
14/01/2026
Erfahren Sie, wie Sie Ihr Konto bei Sutor Bank kündigen
Über Sutor Bank
Die Sutor Bank ist eine deutsche Privatbank mit Sitz in Hamburg, die sich auf moderne Finanzdienstleistungen spezialisiert hat. Das 1921 gegründete Institut hat sich in den letzten Jahren zunehmend auf digitale Bankdienstleistungen konzentriert und arbeitet häufig als Partner für FinTech-Unternehmen und Robo-Advisor. Die Bank bietet ihren Kunden verschiedene Anlage- und Depotlösungen an und fungiert dabei oft als Depotbank im Hintergrund für verschiedene digitale Vermögensverwaltungen.
Als vollwertige Bank unterliegt die Sutor Bank der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und ist Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken. Dies bedeutet, dass Kundeneinlagen bis zu 100.000 Euro pro Kunde gesetzlich geschützt sind. Die Bank hat sich in den letzten Jahren einen Namen als zuverlässiger Partner für digitale Vermögensverwaltung gemacht und bedient sowohl Privatkunden als auch institutionelle Anleger.
Viele Kunden kommen mit der Sutor Bank in Kontakt, ohne dies direkt zu wissen, da die Bank häufig als White-Label-Partner für verschiedene FinTech-Unternehmen agiert. Dies bedeutet, dass Kunden über eine andere Marke Dienstleistungen nutzen, während die Sutor Bank im Hintergrund die bankrechtlichen Anforderungen erfüllt und die eigentliche Depotführung übernimmt.
Leistungen und Kontomodelle der Sutor Bank
Depotführung und Vermögensverwaltung
Die Sutor Bank bietet verschiedene Depotmodelle an, die sich primär an Anleger richten, die ihre Vermögenswerte professionell verwalten lassen möchten. Das Kerngeschäft liegt in der Depotführung für Wertpapiere, wobei die Bank mit verschiedenen Vermögensverwaltern und Robo-Advisors zusammenarbeitet. Die Kostenstruktur variiert je nach gewähltem Modell und kann sowohl erfolgsabhängige als auch pauschale Gebühren umfassen.
Für die Depotführung fallen in der Regel jährliche Gebühren an, die sich nach dem verwalteten Vermögen richten. Typischerweise bewegen sich diese zwischen 0,5 und 1,5 Prozent des Depotvolumens pro Jahr. Hinzu kommen können Transaktionskosten für Käufe und Verkäufe von Wertpapieren sowie eventuelle Kosten für besondere Dienstleistungen wie Steuerreporting oder internationale Transaktionen.
Gebührenstruktur im Überblick
| Leistung | Kosten |
|---|---|
| Depotführung | 0,5% - 1,5% p.a. des Depotvolumens |
| Transaktionsgebühren | Variabel je nach Partnerunternehmen |
| Kontoführung | Meist kostenfrei oder geringe Pauschale |
| Auszahlungen | In der Regel kostenfrei |
Partnerschaften und White-Label-Lösungen
Ein besonderes Merkmal der Sutor Bank ist ihre Rolle als Partnerin für digitale Vermögensverwalter. Unternehmen wie verschiedene Robo-Advisor nutzen die Infrastruktur der Sutor Bank, um ihren Kunden regulierte Bankdienstleistungen anzubieten. Für Endkunden bedeutet dies, dass sie zwar über eine andere Plattform agieren, das Depot aber tatsächlich bei der Sutor Bank geführt wird.
Kündigungsbedingungen und rechtliche Grundlagen
Gesetzliche Rahmenbedingungen in Deutschland
Die Kündigung eines Bankkontos oder Depots unterliegt in Deutschland klaren gesetzlichen Regelungen. Gemäß § 675h BGB können Kunden einen Zahlungsdiensterahmenvertrag, zu dem auch Girokonten gehören, jederzeit und ohne Angabe von Gründen kündigen. Für Depotverträge gelten ähnliche Regelungen, wobei hier zusätzlich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der jeweiligen Bank zu beachten sind.
Wichtig ist, dass Bankkunden grundsätzlich ein Recht auf ordentliche Kündigung haben. Die Bank kann zwar in ihren AGB bestimmte Kündigungsfristen festlegen, diese dürfen jedoch nicht unangemessen lang sein. Typischerweise bewegen sich Kündigungsfristen bei Bankkonten zwischen sofort wirksam und einem Monat. Bei Depots können die Fristen je nach Anlageform variieren, insbesondere wenn es sich um verwaltete Portfolios mit längeren Bindungsfristen handelt.
Kündigungsfristen bei der Sutor Bank
Die Kündigungsfristen bei der Sutor Bank richten sich nach der Art des Vertrages und den individuellen Vereinbarungen. Für Standard-Depots gilt in der Regel eine Kündigungsfrist von einem Monat zum Monatsende. Bei Vermögensverwaltungsverträgen können jedoch längere Fristen vereinbart sein, die bis zu drei Monate betragen können. Es ist daher unerlässlich, vor der Kündigung die eigenen Vertragsunterlagen genau zu prüfen.
| Vertragsart | Kündigungsfrist | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Depot ohne Verwaltung | 1 Monat zum Monatsende | Wertpapiere müssen übertragen oder verkauft werden |
| Vermögensverwaltung | 1-3 Monate | Abhängig vom Verwaltungsvertrag |
| Girokonto | Sofort bis 1 Monat | Guthaben wird ausgezahlt |
Was vor der Kündigung zu beachten ist
Bevor Sie Ihre Geschäftsbeziehung mit der Sutor Bank kündigen, sollten Sie mehrere wichtige Punkte berücksichtigen. Zunächst müssen Sie entscheiden, was mit Ihren Wertpapieren geschehen soll. Sie haben die Möglichkeit, diese entweder zu verkaufen oder auf ein anderes Depot zu übertragen. Ein Depotübertrag kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen, daher sollten Sie dies bei Ihrer Kündigungsplanung berücksichtigen.
Darüber hinaus sollten Sie alle laufenden Transaktionen abschließen und sicherstellen, dass keine offenen Orders mehr bestehen. Auch Lastschriftmandate und Daueraufträge müssen rechtzeitig gekündigt oder auf ein neues Konto übertragen werden. Besonders wichtig ist es, dass Sie sich Kontoauszüge und Steuerbescheinigungen für Ihre Unterlagen sichern, da Sie nach der Kündigung möglicherweise keinen Zugriff mehr auf das Online-Banking haben.
Wie man die Sutor Bank per Post kündigt
Warum die postalische Kündigung die sicherste Methode ist
Die Kündigung per Post, insbesondere per Einschreiben mit Rückschein, gilt als die rechtssicherste Methode zur Beendigung einer Geschäftsbeziehung mit einer Bank. Im Gegensatz zu telefonischen Kündigungen oder E-Mails haben Sie bei einem postalischen Einschreiben einen eindeutigen Nachweis darüber, dass Ihre Kündigung die Bank erreicht hat und wann dies geschehen ist. Dies ist besonders wichtig, wenn es später zu Unstimmigkeiten über den Kündigungszeitpunkt kommen sollte.
Deutsche Gerichte erkennen das Einschreiben mit Rückschein als vollwertigen Zugangsnachweis an. Der Rückschein dokumentiert nicht nur, dass das Schreiben zugestellt wurde, sondern auch das genaue Datum der Zustellung. Dies ist entscheidend für die Berechnung von Kündigungsfristen und kann im Streitfall als Beweismittel dienen. Eine E-Mail hingegen kann von der Bank theoretisch als nicht zugegangen bezeichnet werden, und bei einem Telefonat fehlt jegliche schriftliche Dokumentation.
Vorbereitung des Kündigungsschreibens
Ein ordnungsgemäßes Kündigungsschreiben sollte alle relevanten Informationen enthalten, die eine eindeutige Identifizierung Ihrer Person und Ihres Vertrages ermöglichen. Dazu gehören Ihr vollständiger Name, Ihre aktuelle Adresse, Ihre Kontonummer oder Depotnummer sowie Ihr Geburtsdatum. Je präziser Ihre Angaben sind, desto schneller kann die Bank Ihre Kündigung bearbeiten.
Das Schreiben sollte klar und unmissverständlich formuliert sein. Verwenden Sie den Begriff "Kündigung" oder "hiermit kündige ich" explizit im Text. Geben Sie an, zu welchem Zeitpunkt die Kündigung wirksam werden soll, idealerweise unter Berücksichtigung der vertraglichen Kündigungsfristen. Falls Sie die Kündigung zum nächstmöglichen Zeitpunkt wünschen, sollten Sie dies ebenfalls deutlich formulieren.
Wichtige Inhalte des Kündigungsschreibens
Ihr Kündigungsschreiben sollte folgende Elemente enthalten:
- Vollständiger Name und aktuelle Anschrift des Kontoinhabers
- Kontonummer, Depotnummer oder Kundennummer
- Geburtsdatum zur eindeutigen Identifikation
- Eindeutige Kündigungserklärung mit dem Wort "Kündigung"
- Gewünschter Kündigungstermin oder "zum nächstmöglichen Zeitpunkt"
- Anweisung für die Übertragung von Wertpapieren oder Auszahlung des Guthabens
- Bitte um schriftliche Kündigungsbestätigung
- Datum und eigenhändige Unterschrift
Die richtige Adresse für die Kündigung
Für die postalische Kündigung Ihrer Geschäftsbeziehung mit der Sutor Bank verwenden Sie bitte folgende Adresse:
- Sutor Bank
- Hermannstr. 28
- 20095 Hamburg
- Deutschland
Versand als Einschreiben mit Rückschein
Nachdem Sie Ihr Kündigungsschreiben verfasst haben, sollten Sie es per Einschreiben mit Rückschein versenden. Dies kostet bei der Deutschen Post derzeit etwa 4,85 Euro zusätzlich zum normalen Porto. Der Rückschein wird Ihnen nach erfolgreicher Zustellung zurückgeschickt und dient als Beweis, dass Ihr Schreiben die Bank erreicht hat.
Bewahren Sie sowohl den Einlieferungsbeleg als auch den zurückgesandten Rückschein sorgfältig auf. Diese Dokumente sind wichtig, falls es später zu Unklarheiten über den Kündigungszeitpunkt kommt. Zusätzlich empfiehlt es sich, eine Kopie des Kündigungsschreibens für Ihre eigenen Unterlagen anzufertigen.
Moderne Alternative: Digitale Versandservices
Für Kunden, die den Gang zur Post scheuen oder eine noch bessere Dokumentation wünschen, bieten digitale Versandservices wie Postclic eine praktische Alternative. Solche Dienste ermöglichen es, Kündigungsschreiben online zu erstellen und automatisch als Einschreiben zu versenden. Der Vorteil liegt in der digitalen Nachverfolgung und der professionellen Formatierung des Schreibens.
Postclic und ähnliche Services übernehmen den gesamten Versandprozess: Sie erstellen das Schreiben online, der Service druckt es aus, kuvertiert es und versendet es als Einschreiben mit Rückschein. Sie erhalten eine digitale Bestätigung über den Versand und später auch über die Zustellung. Dies spart nicht nur Zeit, sondern bietet auch eine lückenlose digitale Dokumentation des gesamten Kündigungsprozesses.
Nach der Kündigung: Was Sie erwarten können
Bearbeitungszeit und Bestätigung
Nach Eingang Ihrer Kündigung bei der Sutor Bank sollten Sie innerhalb von zwei bis drei Wochen eine schriftliche Kündigungsbestätigung erhalten. Diese Bestätigung sollte das Datum enthalten, zu dem Ihr Konto oder Depot geschlossen wird, sowie Informationen über die weitere Vorgehensweise bezüglich eventueller Guthaben oder Wertpapiere.
Falls Sie nach vier Wochen noch keine Bestätigung erhalten haben, sollten Sie sich telefonisch oder schriftlich bei der Bank erkundigen. Möglicherweise gab es Probleme bei der Zustellung oder bei der internen Bearbeitung. In diesem Fall ist Ihr Einschreiben-Rückschein ein wichtiger Nachweis dafür, dass Sie fristgerecht gekündigt haben.
Übertragung von Wertpapieren
Wenn Sie Wertpapiere in Ihrem Depot haben, müssen diese entweder verkauft oder auf ein anderes Depot übertragen werden. Ein Depotübertrag kann zwischen zwei und sechs Wochen dauern, abhängig von der Art und Anzahl der Wertpapiere sowie der Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Banken. Während dieser Zeit können Sie nicht über die Wertpapiere verfügen.
Für den Depotübertrag benötigen Sie in der Regel ein bereits eröffnetes Depot bei einer anderen Bank. Die neue Bank stellt Ihnen dafür ein Übertragsformular zur Verfügung, das Sie ausfüllen und an die Sutor Bank senden. Die Sutor Bank ist gesetzlich verpflichtet, den Übertrag kostenlos durchzuführen, sofern es sich um einen Übertrag innerhalb Deutschlands handelt.
Auszahlung von Guthaben
Eventuelle Guthaben auf Ihrem Konto oder Verrechnungskonto werden nach Abschluss aller Transaktionen und nach Ablauf der Kündigungsfrist auf ein von Ihnen angegebenes Referenzkonto überwiesen. Achten Sie darauf, dass Sie in Ihrem Kündigungsschreiben eine gültige Bankverbindung für die Auszahlung angeben. Die Auszahlung erfolgt in der Regel innerhalb weniger Tage nach der offiziellen Kontoschließung.
Kundenbewertungen und häufige Kündigungsgründe
Typische Gründe für eine Kündigung
Kunden entscheiden sich aus verschiedenen Gründen dazu, ihre Geschäftsbeziehung mit der Sutor Bank zu beenden. Ein häufiger Grund sind die Gebühren, die im Vergleich zu reinen Online-Brokern oder Direktbanken als relativ hoch empfunden werden können. Insbesondere die jährlichen Depotführungsgebühren in Höhe von 0,5 bis 1,5 Prozent des Depotvolumens können bei größeren Vermögen erhebliche Kosten verursachen.
Ein weiterer Kündigungsgrund kann die Beendigung der Zusammenarbeit mit einem FinTech-Partner sein. Da viele Kunden die Sutor Bank nur indirekt über einen Robo-Advisor oder eine digitale Vermögensverwaltung nutzen, führt das Ende dieser Partnerschaft oft automatisch zur Notwendigkeit eines Bankwechsels. In solchen Fällen werden Kunden meist vom FinTech-Unternehmen über die notwendigen Schritte informiert.
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Die meisten Kunden berichten von einem reibungslosen Kündigungsprozess bei der Sutor Bank. Die Bank gilt als professionell und zuverlässig in der Abwicklung von Vertragsbeendigungen. Kündigungsbestätigungen werden in der Regel zeitnah versendet, und auch Depotüberträge werden meist ohne größere Verzögerungen durchgeführt.
Gelegentlich berichten Kunden jedoch von längeren Bearbeitungszeiten, insbesondere wenn komplexe Wertpapierbestände übertragen werden müssen oder wenn es sich um internationale Transaktionen handelt. In solchen Fällen ist es ratsam, großzügige Zeitpuffer einzuplanen und bei Bedarf proaktiv bei der Bank nachzufragen.
Tipps für einen reibungslosen Kündigungsablauf
Um sicherzustellen, dass Ihre Kündigung reibungslos verläuft, sollten Sie einige wichtige Punkte beachten. Erstens: Planen Sie ausreichend Zeit ein. Zwischen der Kündigung und der tatsächlichen Kontoschließung können mehrere Wochen vergehen, insbesondere wenn Wertpapiere übertragen werden müssen. Beginnen Sie den Kündigungsprozess daher nicht erst in letzter Minute.
Zweitens: Stellen Sie sicher, dass alle Ihre Daten aktuell sind. Wenn Sie umgezogen sind oder sich Ihre Bankverbindung geändert hat, teilen Sie dies der Sutor Bank rechtzeitig mit. Dies verhindert Verzögerungen bei der Auszahlung von Guthaben oder beim Versand wichtiger Dokumente.
Drittens: Dokumentieren Sie jeden Schritt des Kündigungsprozesses. Bewahren Sie Kopien aller Schreiben auf, notieren Sie sich Telefonate mit Datum und Gesprächspartner, und heben Sie alle Bestätigungen auf. Diese Dokumentation kann im Streitfall sehr wertvoll sein.
Alternative Banken und Broker
Wenn Sie die Sutor Bank verlassen, stehen Ihnen zahlreiche Alternativen zur Verfügung. Direktbanken wie die ING, DKB oder Consorsbank bieten oft günstigere Konditionen für die Depotführung und sind besonders für selbstständige Anleger interessant. Diese Banken verzichten häufig ganz auf Depotführungsgebühren, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt werden, etwa ein Mindestvolumen oder eine bestimmte Anzahl von Transaktionen pro Jahr.
Für Anleger, die weiterhin eine professionelle Vermögensverwaltung wünschen, gibt es zahlreiche Robo-Advisor und digitale Vermögensverwalter, die mit verschiedenen Partnerbanken zusammenarbeiten. Auch klassische Filialbanken bieten Vermögensverwaltungsdienstleistungen an, allerdings oft zu höheren Kosten als digitale Anbieter.
Rechtliche Aspekte und Verbraucherschutz
Ihre Rechte als Bankkunde
Als Bankkunde in Deutschland genießen Sie umfassende Rechte, die durch verschiedene Gesetze und Verordnungen geschützt werden. Das wichtigste Gesetz in diesem Zusammenhang ist das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB), das in den Paragraphen 675 bis 676c die Rechte und Pflichten bei Zahlungsdiensten regelt. Darüber hinaus schützt Sie das Gesetz gegen unlautere Geschäftspraktiken vor irreführenden oder aggressiven Praktiken.
Ein zentrales Recht ist das bereits erwähnte jederzeitige Kündigungsrecht. Die Bank darf Ihnen die Kündigung nicht verweigern oder durch unangemessene Hürden erschweren. Auch darf sie für die ordnungsgemäße Kündigung keine Gebühren verlangen, abgesehen von eventuell anfallenden Kosten für die Schließung des Kontos oder die Übertragung von Wertpapieren, sofern diese in den AGB transparent ausgewiesen sind.
Wann Sie sich an die Aufsichtsbehörden wenden sollten
In den meisten Fällen lässt sich eine Kündigung problemlos und einvernehmlich durchführen. Sollte es jedoch zu Problemen kommen, etwa weil die Bank Ihre Kündigung nicht akzeptiert, unangemessene Gebühren verlangt oder die Auszahlung Ihres Guthabens verzögert, können Sie sich an verschiedene Stellen wenden.
Zunächst sollten Sie versuchen, das Problem direkt mit der Bank zu klären, idealerweise schriftlich. Führt dies nicht zum Erfolg, können Sie sich an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wenden. Die BaFin überwacht die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen durch Banken und kann bei Verstößen einschreiten. Zusätzlich steht Ihnen der Ombudsmann der privaten Banken zur Verfügung, der als unabhängige Schlichtungsstelle bei Streitigkeiten zwischen Banken und Kunden vermittelt.
Datenschutz nach der Kündigung
Auch nach der Beendigung Ihrer Geschäftsbeziehung mit der Sutor Bank bleiben Ihre personenbezogenen Daten zunächst gespeichert. Dies ist notwendig, da Banken gesetzlich verpflichtet sind, bestimmte Unterlagen für mehrere Jahre aufzubewahren. Die Aufbewahrungsfristen richten sich nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) und der Abgabenordnung (AO) und betragen in der Regel zwischen sechs und zehn Jahren.
Nach Ablauf dieser Fristen muss die Bank Ihre Daten löschen, sofern keine anderen rechtlichen Gründe für eine weitere Speicherung bestehen. Sie haben jederzeit das Recht, Auskunft über die bei der Bank gespeicherten Daten zu verlangen und können unter bestimmten Umständen auch die Löschung oder Berichtigung Ihrer Daten verlangen. Diese Rechte ergeben sich aus der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und müssen von der Bank respektiert werden.