Targo Bank kündigen leicht gemacht | Postclic
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Targo Bank kündigen leicht gemacht | Postclic
Targo Bank
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Vertragsnummer:

An:
Kündigungsabteilung – Targo Bank
Postfach 101010
47070 Duisburg

Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Targo Bank. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.

Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:

– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.

Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.

Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:

– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.

Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.

Mit freundlichen Grüßen,


14/01/2026

zum Behalten966649193710
Empfänger
Targo Bank
Postfach 101010
47070 Duisburg , Germany
REF/2025GRHS4

So beenden Sie Ihre Geschäftsbeziehung zur Targo Bank

Über Targo Bank

Die Targobank AG & Co. KGaA ist eine der etablierten Privatkundenbanken in Deutschland mit einer bewegten Geschichte. Ursprünglich als Kundenkreditbank gegründet, wurde das Institut später Teil der amerikanischen Citigroup, bevor es 2008 von der französischen Crédit Mutuel übernommen wurde. Heute betreut die Targobank über 3 Millionen Kunden in Deutschland und bietet ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen an.

Das Produktportfolio der Targobank umfasst klassische Girokonten, Sparprodukte, Wertpapiergeschäfte, Baufinanzierungen sowie Konsumentenkredite. Mit einem Filialnetz von über 300 Standorten in Deutschland kombiniert die Bank traditionelle Bankdienstleistungen mit modernen Online-Banking-Lösungen. Der Hauptsitz befindet sich in Duisburg, von wo aus die strategischen und operativen Geschäfte gesteuert werden.

Als Vollbank unterliegt die Targobank der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und die Europäische Zentralbank. Dies gewährleistet hohe Sicherheitsstandards und Verbraucherschutz. Die Bank ist Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken, wodurch Kundeneinlagen bis zu bestimmten Höchstgrenzen geschützt sind.

Trotz der soliden Marktposition entscheiden sich regelmäßig Kunden dazu, ihre Geschäftsbeziehung mit der Targobank zu beenden. Die Gründe hierfür sind vielfältig und reichen von attraktiveren Konditionen bei Wettbewerbern über Unzufriedenheit mit dem Service bis hin zu veränderten persönlichen Lebensumständen. Für eine rechtssichere Beendigung der Geschäftsbeziehung ist die Kenntnis der korrekten Kündigungsverfahren unerlässlich.

Produktangebot und Kontomodelle

Girokonten und Kontoführungsgebühren

Die Targobank bietet verschiedene Girokontomodelle an, die sich in Leistungsumfang und Preisgestaltung unterscheiden. Das Basisangebot umfasst das Online-Konto, das primär für digital affine Kunden konzipiert wurde und mit reduzierten Gebühren einhergeht. Für Kunden, die Wert auf persönliche Beratung legen, stehen das Komfort-Konto und das Premium-Konto zur Verfügung, die erweiterte Serviceleistungen beinhalten.

Die Kontoführungsgebühren variieren je nach gewähltem Modell erheblich. Während das Online-Konto unter bestimmten Bedingungen wie regelmäßigem Geldeingang gebührenfrei geführt werden kann, fallen für die klassischen Kontomodelle monatliche Grundgebühren an. Diese können zwischen 0 Euro und über 12 Euro pro Monat liegen, abhängig von den inkludierten Leistungen und der Erfüllung bestimmter Voraussetzungen.

KontomodellMonatliche GebührBesonderheiten
Online-Konto0-3,95 EuroBei Geldeingang ab 600 Euro gebührenfrei
Komfort-Konto5,95-8,95 EuroInklusive Kreditkarte und Filialservice
Premium-Konto12,95 EuroErweiterte Versicherungsleistungen

Kreditkarten und Zusatzleistungen

Zur Kontoführung bietet die Targobank verschiedene Kreditkartenoptionen an. Die Standardkreditkarte ist bei einigen Kontomodellen bereits inkludiert, während für Premium-Kreditkarten mit erweiterten Versicherungsleistungen zusätzliche Jahresgebühren anfallen können. Diese bewegen sich typischerweise zwischen 0 Euro und 60 Euro jährlich, abhängig vom Kartentyp und den inkludierten Leistungen.

Zusätzliche Kosten können durch Dispositionskredite, Überziehungszinsen oder Gebühren für Bargeldabhebungen an Fremdautomaten entstehen. Die Dispozinsen liegen im marktüblichen Bereich, können aber je nach individueller Vereinbarung variieren. Auch für bestimmte Serviceleistungen wie Auslandstransaktionen, Ersatzkarten oder Kontoauszüge in Papierform können Gebühren anfallen.

Spar- und Anlageprodukte

Neben dem Zahlungsverkehr bietet die Targobank diverse Sparprodukte an, darunter Tagesgeldkonten, Festgeldanlagen und Sparpläne. Die Verzinsung dieser Produkte orientiert sich am aktuellen Marktniveau und wird regelmäßig angepasst. Für Wertpapiergeschäfte steht ein Depot zur Verfügung, für das ebenfalls Gebühren anfallen können, wenn bestimmte Mindestbedingungen nicht erfüllt werden.

Kreditprodukte wie Ratenkredite, Autokredite oder Baufinanzierungen runden das Angebot ab. Diese Produkte unterliegen eigenen Vertragsbedingungen mit spezifischen Kündigungsregelungen, die sich von den Bestimmungen für Girokonten unterscheiden können. Bei vorzeitiger Kündigung von Kreditverträgen können Vorfälligkeitsentschädigungen anfallen.

Kündigungsbedingungen und rechtliche Grundlagen

Gesetzliche Regelungen für Girokonten

Die Kündigung eines Girokontos bei der Targobank unterliegt den gesetzlichen Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) sowie den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Bank. Gemäß § 675h BGB können Zahlungsdienstrahmenverträge, zu denen auch Girokonten gehören, von beiden Vertragsparteien jederzeit ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden, sofern vertraglich nichts anderes vereinbart wurde.

In der Praxis bedeutet dies, dass Kunden grundsätzlich das Recht haben, ihr Girokonto bei der Targobank fristlos zu kündigen. Die Bank selbst muss hingegen eine Kündigungsfrist von mindestens zwei Monaten einhalten, wenn sie die Geschäftsbeziehung beenden möchte. Diese asymmetrische Regelung dient dem Verbraucherschutz und soll Kunden vor plötzlichen Kontosperrungen schützen.

Kündigungsfristen in der Praxis

Obwohl gesetzlich keine Kündigungsfrist für Kunden vorgeschrieben ist, empfiehlt es sich aus praktischen Gründen, eine angemessene Übergangszeit einzuplanen. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, alle Daueraufträge, Lastschriftmandate und regelmäßigen Zahlungseingänge auf ein neues Konto umzustellen. Eine Kündigungsfrist von vier bis sechs Wochen hat sich in der Praxis als sinnvoll erwiesen.

Bei bestimmten Produkten wie Festgeldanlagen oder gebundenen Sparverträgen gelten abweichende Kündigungsfristen. Diese sind vertraglich festgelegt und können mehrere Monate oder sogar Jahre betragen. Eine vorzeitige Kündigung ist hier oft nur unter Inkaufnahme von Zinsverlusten oder Strafgebühren möglich. Die genauen Bedingungen finden sich in den individuellen Vertragsunterlagen.

ProdukttypKündigungsfristBesonderheiten
GirokontoKeine (jederzeit möglich)Empfohlen: 4-6 Wochen Vorlauf
TagesgeldkontoKeine oder wenige TageMeist täglich verfügbar
FestgeldkontoVertraglich gebundenVorzeitige Kündigung oft mit Verlusten
KreditvertragVertraglich geregeltVorfälligkeitsentschädigung möglich

Sonderkündigungsrechte und Ausnahmen

In bestimmten Situationen stehen Kunden Sonderkündigungsrechte zu, die eine vorzeitige Beendigung von Verträgen auch außerhalb regulärer Fristen ermöglichen. Dies gilt beispielsweise bei wesentlichen Änderungen der Geschäftsbedingungen oder Gebührenerhöhungen. Die Bank ist verpflichtet, Kunden über solche Änderungen rechtzeitig zu informieren und auf das bestehende Sonderkündigungsrecht hinzuweisen.

Bei Tod des Kontoinhabers, Umzug ins Ausland oder anderen gravierenden Lebensveränderungen können ebenfalls besondere Regelungen greifen. In solchen Fällen ist es ratsam, direkt mit der Bank Kontakt aufzunehmen und die individuellen Möglichkeiten zu besprechen. Dennoch sollte auch in diesen Situationen eine schriftliche Kündigung erfolgen, um Rechtssicherheit zu gewährleisten.

Wichtige Vorbereitungen vor der Kündigung

Bevor Sie die Kündigung Ihres Targobank-Kontos einreichen, sollten Sie einige wichtige Vorbereitungen treffen. Zunächst ist es unerlässlich, ein neues Girokonto bei einer anderen Bank zu eröffnen und vollständig einzurichten. Stellen Sie sicher, dass Sie über alle notwendigen Zugangsdaten und Zahlungsmittel für das neue Konto verfügen.

Erstellen Sie eine vollständige Liste aller Daueraufträge, die auf Ihrem Targobank-Konto eingerichtet sind, sowie aller Unternehmen und Institutionen, die Lastschriftmandate für Ihr Konto besitzen. Dies umfasst typischerweise Vermieter, Versorgungsunternehmen, Versicherungen, Streaming-Dienste und andere regelmäßige Zahlungspartner. Informieren Sie diese rechtzeitig über Ihre neue Bankverbindung.

Gleiches gilt für regelmäßige Zahlungseingänge wie Gehalt, Rente oder andere Einkünfte. Ihr Arbeitgeber oder die entsprechenden Zahlstellen müssen über die neue Kontoverbindung informiert werden. Planen Sie hierfür ausreichend Zeit ein, da die Umstellung bei manchen Institutionen mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann.

Wie man Targo Bank per Post kündigt

Warum die postalische Kündigung die sicherste Methode ist

Die Kündigung per Post, insbesondere per Einschreiben mit Rückschein, gilt als die rechtlich sicherste Methode zur Beendigung einer Geschäftsbeziehung mit der Targobank. Im Gegensatz zu telefonischen Kündigungen oder E-Mails bietet ein postalisches Kündigungsschreiben einen nachweisbaren Beleg darüber, dass die Kündigung tatsächlich bei der Bank eingegangen ist und zu welchem Zeitpunkt dies geschehen ist.

Der Rückschein eines Einschreibens dokumentiert nicht nur den Versand, sondern auch den Empfang des Schreibens durch die Bank. Dies ist besonders wichtig, wenn später Unklarheiten über den Kündigungszeitpunkt oder die Wirksamkeit der Kündigung entstehen sollten. Im Streitfall dient der Rückschein als gerichtsfestes Beweismittel, das Ihre Position erheblich stärkt.

Während Online-Formulare oder E-Mails theoretisch ebenfalls zur Kündigung genutzt werden können, bergen diese Methoden Risiken. Technische Probleme, Spam-Filter oder Systemfehler können dazu führen, dass Ihre Kündigung nicht oder nicht rechtzeitig bearbeitet wird. Bei einem physischen Brief mit Einschreiben sind solche Probleme praktisch ausgeschlossen.

Die korrekte Postadresse für Kündigungen

Für die Kündigung Ihres Targobank-Kontos oder anderer Produkte verwenden Sie folgende offizielle Adresse:

  • Targobank AG & Co. KGaA, Postfach 101010, 47070 Duisburg

Diese Postfachadresse ist speziell für Kundenschreiben eingerichtet und gewährleistet eine zügige Bearbeitung Ihrer Kündigung. Alternativ können Sie Ihr Kündigungsschreiben auch an eine Filiale der Targobank in Ihrer Nähe senden, wobei die zentrale Postfachadresse in Duisburg die empfohlene und effizienteste Lösung darstellt.

Wesentliche Inhalte des Kündigungsschreibens

Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Mindestangaben enthalten, um rechtlich bindend zu sein und eine reibungslose Bearbeitung zu ermöglichen. An erster Stelle steht die eindeutige Identifikation Ihrer Person und Ihres Kontos. Geben Sie daher Ihren vollständigen Namen, Ihre aktuelle Anschrift sowie Ihr Geburtsdatum an. Essentiell ist die Angabe Ihrer Kontonummer oder IBAN, damit die Bank Ihre Kündigung dem richtigen Konto zuordnen kann.

Der Kündigungswille muss klar und unmissverständlich formuliert sein. Verwenden Sie eindeutige Formulierungen wie "Hiermit kündige ich mein Girokonto bei der Targobank" und vermeiden Sie vage Ausdrücke. Geben Sie an, zu welchem Zeitpunkt die Kündigung wirksam werden soll. Bei Girokonten können Sie die sofortige Kündigung oder einen konkreten Termin angeben.

Bitten Sie die Bank ausdrücklich um eine schriftliche Kündigungsbestätigung. Dies gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit und dokumentiert, dass die Bank Ihre Kündigung zur Kenntnis genommen hat. Teilen Sie der Bank mit, wohin ein eventuelles Restguthaben überwiesen werden soll, indem Sie die IBAN und BIC Ihres neuen Kontos angeben. Falls Ihr Konto einen negativen Saldo aufweist, sollten Sie angeben, wie Sie diesen ausgleichen möchten.

Formale Anforderungen an das Schreiben

Das Kündigungsschreiben sollte auf einem sauberen weißen Blatt Papier verfasst sein und Ihre vollständigen Kontaktdaten im Briefkopf enthalten. Datieren Sie das Schreiben mit dem aktuellen Datum und versehen Sie es am Ende mit Ihrer handschriftlichen Unterschrift. Eine digitale Unterschrift oder ein ununterschriebenes Schreiben kann die Wirksamkeit der Kündigung beeinträchtigen.

Achten Sie auf eine professionelle und sachliche Formulierung. Es ist nicht notwendig, ausführliche Begründungen für Ihre Kündigung anzugeben, auch wenn Sie mit dem Service unzufrieden waren. Eine kurze, höfliche Formulierung reicht vollkommen aus. Verzichten Sie auf emotionale Ausführungen oder Vorwürfe, da diese für die rechtliche Wirksamkeit der Kündigung irrelevant sind.

Der Versand per Einschreiben

Für den Versand Ihres Kündigungsschreibens sollten Sie unbedingt die Option "Einschreiben mit Rückschein" bei der Deutschen Post wählen. Diese Versandart kostet zwar einige Euro mehr als ein normaler Brief, bietet aber maximale Rechtssicherheit. Sie erhalten einen Einlieferungsbeleg, der das Versanddatum dokumentiert, sowie später den unterschriebenen Rückschein, der den Empfang bei der Bank bestätigt.

Bewahren Sie sowohl den Einlieferungsbeleg als auch den zurückgesandten Rückschein sorgfältig auf. Diese Dokumente sind wichtige Nachweise für den Fall, dass es zu Unstimmigkeiten über den Kündigungszeitpunkt oder die Wirksamkeit der Kündigung kommt. Empfehlenswert ist es, zusätzlich eine Kopie des Kündigungsschreibens für Ihre Unterlagen anzufertigen.

Moderne Alternativen: Digitale Versandservices

Für Kunden, die den Gang zur Post scheuen oder zeitlich flexibler sein möchten, bieten moderne Dienste wie Postclic eine praktische Alternative. Solche Services ermöglichen es, Kündigungsschreiben digital zu erstellen und anschließend professionell drucken, kuvertieren und per Einschreiben versenden zu lassen. Der gesamte Prozess kann bequem von zu Hause aus erledigt werden.

Der Vorteil solcher Dienste liegt nicht nur in der Zeitersparnis, sondern auch in der digitalen Nachverfolgbarkeit. Sie erhalten digitale Nachweise über Versand und Zustellung, die jederzeit abrufbar sind. Zudem wird sichergestellt, dass das Schreiben professionell formatiert und alle rechtlich relevanten Informationen enthält. Dies minimiert das Risiko von Formfehlern, die die Wirksamkeit der Kündigung beeinträchtigen könnten.

Die Kosten für solche Services sind überschaubar und liegen oft nur geringfügig über den Gebühren für ein klassisches Einschreiben bei der Post. Angesichts der gebotenen Bequemlichkeit und zusätzlichen Sicherheitsmerkmale stellen sie für viele Kunden eine attraktive Option dar. Besonders bei mehreren gleichzeitigen Kündigungen kann sich die Nutzung eines solchen Dienstes lohnen.

Was nach der Kündigung zu beachten ist

Bearbeitungszeit und Kündigungsbestätigung

Nach Eingang Ihrer Kündigung bei der Targobank sollten Sie innerhalb von ein bis zwei Wochen eine schriftliche Kündigungsbestätigung erhalten. Diese bestätigt den Eingang Ihres Schreibens und nennt das genaue Datum, zu dem Ihr Konto geschlossen wird. Falls Sie nach drei Wochen noch keine Bestätigung erhalten haben, sollten Sie bei der Bank nachfragen.

In der Kündigungsbestätigung wird auch mitgeteilt, wie mit einem eventuellen Restguthaben verfahren wird und ob noch offene Posten zu begleichen sind. Prüfen Sie diese Informationen sorgfältig und gleichen Sie sie mit Ihren eigenen Unterlagen ab. Bei Unstimmigkeiten sollten Sie umgehend Kontakt mit der Bank aufnehmen.

Rückgabe von Zahlungsmitteln

Nach der Kündigung sind Sie verpflichtet, alle Zahlungsmittel, die mit dem gekündigten Konto verbunden sind, zu vernichten oder an die Bank zurückzusenden. Dies betrifft insbesondere Girocards (EC-Karten) und Kreditkarten. Schneiden Sie die Karten am besten in mehrere Teile, um einen Missbrauch auszuschließen. Der Magnetstreifen und der Chip sollten dabei durchschnitten werden.

Sollten Sie noch über ein TAN-Gerät oder andere Hardware der Bank verfügen, klären Sie mit der Bank, ob diese zurückgesendet werden müssen oder entsorgt werden können. Online-Banking-Zugänge werden nach der Kontokündigung automatisch deaktiviert, dennoch sollten Sie sicherheitshalber alle gespeicherten Zugangsdaten löschen.

Abschluss offener Transaktionen

Stellen Sie sicher, dass alle ausstehenden Transaktionen abgeschlossen sind, bevor das Konto tatsächlich geschlossen wird. Dies umfasst sowohl eingehende als auch ausgehende Zahlungen. Prüfen Sie, ob alle Lastschriften und Daueraufträge tatsächlich auf das neue Konto umgestellt wurden und ob Ihr Gehalt oder andere regelmäßige Einkünfte bereits auf dem neuen Konto eingehen.

Besondere Vorsicht ist bei jährlichen oder halbjährlichen Abbuchungen geboten, die möglicherweise nicht in Ihrer aktuellen Übersicht auftauchen. Versicherungsbeiträge, Mitgliedsbeiträge oder Abonnements werden oft nur ein- oder zweimal jährlich abgebucht und können leicht übersehen werden. Überprüfen Sie die Kontoauszüge des vergangenen Jahres, um alle relevanten Zahlungspartner zu identifizieren.

Steuerliche Aspekte und Dokumentation

Bewahren Sie alle Kontoauszüge und Dokumente Ihres Targobank-Kontos mindestens bis zum Ablauf der steuerlichen Aufbewahrungsfristen auf. Für Privatpersonen empfiehlt sich eine Aufbewahrung von mindestens drei Jahren, bei Selbstständigen und Unternehmern gelten längere Fristen von bis zu zehn Jahren. Diese Unterlagen können für Steuererklärungen, Nachweise gegenüber Behörden oder bei rechtlichen Auseinandersetzungen wichtig sein.

Fordern Sie bei Bedarf eine abschließende Jahressteuerbescheinigung an, falls Sie Kapitalerträge auf Ihrem Konto erzielt haben. Diese wird für Ihre Steuererklärung benötigt und sollte alle relevanten Informationen über Zinserträge, Kapitalerträge und abgeführte Abgeltungssteuer enthalten. Die Bank ist verpflichtet, diese Bescheinigung auf Anfrage auszustellen.

Kundenbewertungen und häufige Kündigungsgründe

Typische Gründe für die Kündigung

Die Analyse von Kundenbewertungen und Erfahrungsberichten zeigt, dass die Gründe für eine Kündigung bei der Targobank vielfältig sind. Ein häufig genannter Aspekt sind die Kontoführungsgebühren, die im Vergleich zu modernen Direktbanken oder Fintechs als zu hoch empfunden werden. Während viele Online-Banken mittlerweile kostenlose Girokonten ohne Bedingungen anbieten, fallen bei der Targobank je nach Modell monatliche Gebühren an.

Ein weiterer Kündigungsgrund ist die Unzufriedenheit mit den Konditionen für Dispokredite und Überziehungszinsen. Die Zinssätze bewegen sich zwar im Branchendurchschnitt, werden aber von Kunden zunehmend als zu hoch wahrgenommen, insbesondere im Vergleich zu den niedrigen Habenzinsen auf Sparprodukte. Auch die Gebühren für Bargeldabhebungen außerhalb des eigenen Automatennetzes werden kritisch gesehen.

Kritik gibt es auch am Kundenservice, insbesondere an langen Wartezeiten in Filialen und bei der telefonischen Hotline. Während die Qualität der Beratung in den Filialen überwiegend positiv bewertet wird, bemängeln Kunden die manchmal eingeschränkten Öffnungszeiten und die Erreichbarkeit bei komplexeren Anliegen. Die Online-Banking-Oberfläche wird von manchen Nutzern als weniger intuitiv im Vergleich zu moderneren Wettbewerbern beschrieben.

Positive Aspekte aus Kundensicht

Trotz der genannten Kritikpunkte gibt es auch zahlreiche positive Rückmeldungen von Targobank-Kunden. Besonders geschätzt wird die Möglichkeit der persönlichen Beratung in den Filialen, die gerade für ältere Kunden oder bei komplexen Finanzfragen einen wichtigen Mehrwert darstellt. Die Kompetenz der Berater wird überwiegend positiv hervorgehoben.

Das breite Produktportfolio ermöglicht es Kunden, verschiedene Finanzdienstleistungen aus einer Hand zu beziehen. Von der Baufinanzierung über Girokonten bis hin zu Wertpapierdepots können alle Bankgeschäfte zentral bei einem Institut abgewickelt werden. Dies vereinfacht die Verwaltung der eigenen Finanzen und ermöglicht eine ganzheitliche Beratung.

Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess

Kundenerfahrungen zeigen, dass der Kündigungsprozess bei der Targobank in der Regel unkompliziert verläuft, sofern alle formalen Anforderungen erfüllt sind. Die meisten Kunden berichten von einer zügigen Bearbeitung innerhalb von zwei bis drei Wochen. Probleme entstehen hauptsächlich dann, wenn die Kündigung nicht schriftlich erfolgt oder wichtige Angaben wie die Kontonummer fehlen.

Einige Kunden berichten, dass die Bank vor der endgültigen Kontolöschung telefonisch Kontakt aufnimmt, um die Gründe für die Kündigung zu erfragen oder alternative Kontomodelle anzubieten. Dies ist als Kundenrückgewinnungsversuch zu verstehen und in der Branche durchaus üblich. Sie sind nicht verpflichtet, auf solche Angebote einzugehen, sollten aber höflich bleiben und Ihre Entscheidung klar kommunizieren.

Empfehlungen für einen reibungslosen Ablauf

Basierend auf den Erfahrungen zahlreicher Kunden lassen sich einige Empfehlungen für einen reibungslosen Kündigungsprozess ableiten. Planen Sie ausreichend Zeit für die Umstellung ein und beginnen Sie mindestens sechs Wochen vor dem gewünschten Kündigungstermin mit den Vorbereitungen. Dies gibt Ihnen genügend Spielraum, um alle Daueraufträge und Zahlungspartner zu informieren.

Führen Sie das alte und das neue Konto für eine Übergangszeit parallel, um sicherzustellen, dass keine Zahlungen verloren gehen. Lassen Sie auf dem alten Konto einen kleinen Puffer, um eventuelle Nachbelastungen abdecken zu können. Erst wenn Sie sicher sind, dass alle Zahlungsströme erfolgreich umgestellt wurden, sollten Sie die endgültige Kündigung einreichen.

Dokumentieren Sie jeden Schritt des Kündigungsprozesses sorgfältig. Erstellen Sie Listen aller informierten Zahlungspartner, bewahren Sie alle Schreiben und Bestätigungen auf und notieren Sie sich Termine und Fristen. Diese Dokumentation hilft Ihnen nicht nur bei der Organisation, sondern dient auch als Nachweis, falls später Probleme auftreten sollten.

Nutzen Sie die Gelegenheit der Kontokündigung, um Ihre gesamte Finanzstruktur zu überdenken. Prüfen Sie, ob alle bestehenden Abbuchungen noch notwendig sind, und kündigen Sie gegebenenfalls nicht mehr benötigte Abonnements oder Mitgliedschaften. Ein Kontowechsel ist der ideale Zeitpunkt, um finanzielle Verpflichtungen kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls zu reduzieren.

Abschließend ist festzuhalten, dass die Kündigung eines Kontos bei der Targobank grundsätzlich ein unkomplizierter Vorgang ist, der mit der richtigen Vorbereitung und unter Beachtung der formalen Anforderungen problemlos durchgeführt werden kann. Die postalische Kündigung per Einschreiben bietet dabei die größte Rechtssicherheit und sollte anderen Methoden vorgezogen werden. Mit ausreichender Vorlaufzeit und sorgfältiger Planung lässt sich der Wechsel zu einer anderen Bank reibungslos gestalten.

FAQ

Die Targobank bietet verschiedene Girokontomodelle an, darunter das Online-Konto, das speziell für digital affine Kunden konzipiert wurde. Die Modelle unterscheiden sich in Bezug auf Leistungsumfang und Kontoführungsgebühren. Kunden können zwischen einem kostenlosen Online-Konto und anderen Kontomodelle wählen, die zusätzliche Dienstleistungen wie eine persönliche Beratung oder spezielle Kreditkartenoptionen bieten.

Die Targobank ist Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken, was bedeutet, dass Kundeneinlagen bis zu bestimmten Höchstgrenzen geschützt sind. Zudem unterliegt die Bank der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und die Europäische Zentralbank, was hohe Sicherheitsstandards und Verbraucherschutz gewährleistet.

Um Ihre Geschäftsbeziehung mit der Targobank zu beenden, müssen Sie eine Kündigung per Post senden. Es ist wichtig, dies als Einschreiben zu tun, um einen Nachweis über den Versand und den Erhalt der Kündigung zu haben. Stellen Sie sicher, dass Sie alle erforderlichen Informationen, wie Ihre Kontonummer und persönliche Daten, in das Kündigungsschreiben aufnehmen.

Die Targobank bietet eine Vielzahl von Krediten an, darunter Konsumentenkredite und Baufinanzierungen. Die Konsumentenkredite sind flexibel und können für verschiedene Zwecke genutzt werden, während die Baufinanzierungen speziell für Immobilienkäufe oder -bauprojekte konzipiert sind. Beide Kreditarten zeichnen sich durch transparente Konditionen und individuelle Beratung aus.

Die Targobank bietet moderne Online-Banking-Lösungen, die es Kunden ermöglichen, ihre Konten bequem von zu Hause aus zu verwalten. Um die Online-Banking-Dienste zu nutzen, müssen Sie sich zunächst auf der Website der Targobank registrieren. Nach der Registrierung können Sie auf Ihr Konto zugreifen, Überweisungen tätigen, Kontostände einsehen und weitere Bankdienstleistungen online nutzen.