Wirecard kündigen | Postclic
Cancelar Wirecard
Destinatario
Remitente
Cancelar
¿Cuándo desea cancelar?

Al validar, declaro haber leído y aceptado las condiciones generales y confirmo ordenar la oferta promocional de Postclic premium de 48h a 2,00 € con un primer mes obligatorio de 49,00 €, luego 49,00 €/mes sin compromiso de duración.

Spain

Servicio de cancelación N°1 en Germany

Carta de rescisión redactada por un abogado especializado
Expéditeur
Hecho en Paris, el 15/01/2026
Wirecard kündigen | Postclic
Wirecard
Einsteinring 35
85609 Aschheim Germany
Asunto: Cancelación del contrato Wirecard

Señora, Señor,

Le notifico mediante la presente mi decisión de poner fin al contrato relativo al servicio Wirecard.
Esta notificación constituye una voluntad firme, clara e inequívoca de cancelar el contrato, con efecto en la primera fecha posible o de conformidad con el plazo contractual aplicable.

Le ruego tome todas las medidas útiles para:
– cesar toda facturación a partir de la fecha efectiva de cancelación;
– confirmarme por escrito la buena toma en cuenta de la presente solicitud;
– y, en su caso, transmitirme el recuento final o la confirmación de saldo.

La presente cancelación le es dirigida por e-correo certificado. El envío, el sellado de tiempo y la integridad del contenido están establecidos, lo que lo convierte en un escrito probatorio que responde a las exigencias de la prueba electrónica. Por lo tanto, dispone de todos los elementos necesarios para proceder al tratamiento regular de esta cancelación, de conformidad con los principios aplicables en materia de notificación escrita y libertad contractual.

De conformidad con las reglas relativas a la protección de datos personales, le solicito también:
– suprimir el conjunto de mis datos no necesarios para sus obligaciones legales o contables;
– cerrar todo espacio personal asociado;
– y confirmarme el borrado efectivo de los datos según los derechos aplicables en materia de protección de la vida privada.

Conservo una copia íntegra de esta notificación así como la prueba de envío.

a conservar966649193710
Destinatario
Wirecard
Einsteinring 35
85609 Aschheim , Germany
REF/2025GRHS4

So beenden Sie Ihre Verträge mit Wirecard korrekt

Über Wirecard

Wirecard AG war ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Aschheim bei München, das sich auf elektronische Zahlungsabwicklung und Risikomanagement spezialisiert hatte. Das 1999 gegründete Unternehmen entwickelte sich zu einem der führenden Anbieter im Bereich digitaler Finanzdienstleistungen und wurde zeitweise im DAX gelistet. Wirecard bot Lösungen für Online-Zahlungen, mobile Zahlungen, Kreditkartenakzeptanz und weitere Finanzdienstleistungen für Händler und Verbraucher weltweit an.

Im Juni 2020 erlebte Wirecard einen dramatischen Zusammenbruch, der als einer der größten Finanzskandale in der deutschen Wirtschaftsgeschichte gilt. Nach der Aufdeckung massiver Bilanzfälschungen in Höhe von 1,9 Milliarden Euro musste das Unternehmen Insolvenz anmelden. Die ehemalige Adresse des Hauptsitzes lautete Wirecard AG, Einsteinring 35, 85609 Aschheim, Germany. Heute wird das Unternehmen von einem Insolvenzverwalter betreut, der die Abwicklung der verbliebenen Geschäfte und die Verteilung der Vermögenswerte an Gläubiger überwacht.

Für ehemalige Kunden, die noch vertragliche Beziehungen mit Wirecard oder dessen Tochtergesellschaften hatten, stellt sich die Frage nach der ordnungsgemäßen Kündigung dieser Verträge. Obwohl das Unternehmen insolvent ist, können in bestimmten Fällen noch Restverbindlichkeiten oder Vertragsbeziehungen bestehen, die einer formellen Kündigung bedürfen. Dies gilt insbesondere für Kunden, die Dienstleistungen über Tochtergesellschaften oder Partner von Wirecard bezogen haben.

Die Geschichte und der Fall von Wirecard

Wirecard begann seine Geschäftstätigkeit als Anbieter von Zahlungslösungen für die aufstrebende Online-Glücksspiel- und Erwachsenenunterhaltungsbranche. Unter der Führung von Markus Braun expandierte das Unternehmen aggressiv und diversifizierte sein Geschäftsmodell. Die Wirecard Bank AG, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft, erhielt eine Vollbanklizenz und bot zusätzliche Finanzdienstleistungen an. Das Unternehmen präsentierte sich als Innovationsführer im Bereich FinTech und gewann zahlreiche internationale Kunden.

Der Skandal kam ans Licht, als die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY bei der Jahresabschlussprüfung 2019 Unregelmäßigkeiten feststellte. Es stellte sich heraus, dass Wirecard über Jahre hinweg Umsätze und Gewinne erfunden hatte, um das Wachstum des Unternehmens vorzutäuschen. Die angeblich auf Treuhandkonten in Asien liegenden 1,9 Milliarden Euro existierten schlichtweg nicht. Nach der Aufdeckung des Betrugs stellte Wirecard am 25. Juni 2020 einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht München.

Aktuelle Situation für ehemalige Kunden

Seit der Insolvenz werden die Geschäfte von Wirecard durch einen gerichtlich bestellten Insolvenzverwalter abgewickelt. Viele Dienstleistungen wurden eingestellt oder an andere Anbieter verkauft. Kunden, die noch offene Forderungen gegen Wirecard haben oder ihre Vertragsbeziehungen formal beenden möchten, müssen sich an den Insolvenzverwalter wenden. Dies gilt auch für Personen, die möglicherweise noch Guthaben auf Konten bei der Wirecard Bank hatten oder andere ungelöste vertragliche Angelegenheiten klären müssen.

Die Kommunikation mit einem insolventen Unternehmen erfordert besondere Sorgfalt und die Einhaltung formeller Verfahren. Alle Schreiben sollten nachweisbar zugestellt werden, um im Insolvenzverfahren als Gläubiger berücksichtigt zu werden oder um rechtssichere Kündigungen durchzuführen.

Abonnementpläne und Preise

Vor der Insolvenz bot Wirecard verschiedene Dienstleistungspakete für unterschiedliche Kundengruppen an. Die Preisgestaltung war komplex und richtete sich nach dem Transaktionsvolumen, der Art der Dienstleistungen und der Größe des Unternehmens. Für Privatkunden gab es hauptsächlich Angebote über die Wirecard Bank, während Geschäftskunden umfassende Payment-Lösungen erhielten.

Geschäftskundenmodelle

Wirecard bot für Händler und E-Commerce-Unternehmen verschiedene Zahlungsabwicklungslösungen an. Die Preismodelle basierten typischerweise auf einer Kombination aus Grundgebühren und transaktionsabhängigen Kosten. Kleinere Händler zahlten oft eine monatliche Grundgebühr zwischen 20 und 50 Euro plus eine prozentuale Gebühr pro Transaktion, die je nach Zahlungsmethode zwischen 1,5 und 3,5 Prozent lag. Größere Unternehmenskunden erhielten individuelle Konditionen basierend auf ihrem Transaktionsvolumen.

KundentypMonatliche GrundgebührTransaktionsgebührZusatzleistungen
Kleinhändler20-50 EUR1,5-3,5%Basis-Fraud-Prevention
Mittelstand100-300 EUR1,2-2,8%Erweiterte Analysen
EnterpriseIndividuell0,8-2,0%Dedizierter Support

Privatkundenangebote der Wirecard Bank

Die Wirecard Bank AG bot Privatkunden verschiedene Bankdienstleistungen an, darunter Girokonten, Kreditkarten und Prepaid-Karten. Viele dieser Produkte wurden unter White-Label-Vereinbarungen über Partnerunternehmen vertrieben. Die Kontoführung war bei einigen Modellen kostenlos, während Premium-Konten mit erweiterten Funktionen zwischen 5 und 15 Euro monatlich kosteten. Kreditkarten waren oft mit Jahresgebühren zwischen 20 und 100 Euro verbunden, abhängig vom Leistungsumfang.

Nach der Insolvenz wurden viele dieser Bankdienstleistungen auf andere Finanzinstitute übertragen. Kunden der Wirecard Bank wurden in den meisten Fällen automatisch zu neuen Anbietern migriert oder mussten ihre Konten bei anderen Banken neu eröffnen. Die Einlagensicherung griff für Guthaben bis zu 100.000 Euro pro Kunde, sodass die meisten Privatkunden ihr Geld zurückerhielten.

Zusätzliche Gebühren und Kosten

Neben den regulären Gebühren fielen bei Wirecard-Dienstleistungen oft zusätzliche Kosten an. Dazu gehörten Gebühren für Rückbuchungen (Chargebacks), die zwischen 10 und 25 Euro pro Fall betrugen, sowie Kosten für Währungsumrechnungen bei internationalen Transaktionen. Geschäftskunden mussten zudem für die Integration der Wirecard-Systeme in ihre eigenen IT-Infrastrukturen bezahlen, was je nach Komplexität zwischen 500 und 5.000 Euro kosten konnte.

Kündigungsbedingungen

Die Kündigung von Verträgen mit Wirecard unterliegt besonderen Bedingungen, da das Unternehmen sich im Insolvenzverfahren befindet. Grundsätzlich galten vor der Insolvenz die üblichen vertraglichen Kündigungsfristen, die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen festgelegt waren. Diese variierten je nach Art des Vertrages und Kundentyp. Für die meisten Geschäftskundenverträge galt eine Kündigungsfrist von drei Monaten zum Vertragsende, während Privatkundenkonten oft mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden konnten.

Rechtliche Grundlagen in Deutschland

Nach deutschem Recht haben Verbraucher bei Finanzdienstleistungen besondere Kündigungsrechte. Gemäß § 675h BGB können Zahlungsdienstrahmenverträge von Verbrauchern jederzeit mit einer Frist von mindestens einem Monat gekündigt werden, sofern im Vertrag nichts anderes vereinbart wurde. Bei Geschäftskundenverträgen gelten die individuell vereinbarten Bedingungen, wobei auch hier eine angemessene Kündigungsfrist einzuhalten ist.

Im Falle einer Insolvenz ändern sich die Rahmenbedingungen erheblich. Nach § 116 der Insolvenzordnung (InsO) kann der Insolvenzverwalter bei gegenseitigen Verträgen wählen, ob er die Erfüllung des Vertrages verlangen oder die Erfüllung ablehnen will. Für Kunden bedeutet dies, dass sie ein außerordentliches Kündigungsrecht haben können, wenn der Insolvenzverwalter die Leistungen nicht mehr erbringt oder erbringen kann.

Kündigungsfristen und Termine

Vor der Insolvenz galten bei Wirecard folgende typische Kündigungsfristen:

VertragstypOrdentliche KündigungsfristAußerordentliche KündigungMindestvertragslaufzeit
Girokonto Privat1 MonatBei wichtigem GrundKeine
Händlervertrag3 MonateBei Vertragsverletzung12-24 Monate
Enterprise-Lösung6 MonateNach Vereinbarung24-36 Monate
Kreditkarte1 MonatJederzeit möglichKeine

Besonderheiten im Insolvenzverfahren

Seit der Insolvenz von Wirecard gelten besondere Regelungen für Kündigungen. Kunden sollten ihre Kündigungen direkt an den Insolvenzverwalter richten, da dieser die rechtliche Vertretung des Unternehmens übernommen hat. Es ist wichtig zu beachten, dass viele Vertragsbeziehungen durch die Insolvenz automatisch beendet wurden oder auf andere Unternehmen übertragen wurden. Dennoch ist es ratsam, eine formelle Kündigung auszusprechen, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein.

Bei noch bestehenden Forderungen gegen Wirecard müssen Gläubiger ihre Ansprüche beim Insolvenzverwalter anmelden. Dies erfolgt ebenfalls schriftlich und sollte alle relevanten Belege und Nachweise enthalten. Die Anmeldefrist für Forderungen wird vom Insolvenzgericht festgelegt und in öffentlichen Bekanntmachungen kommuniziert.

Außerordentliche Kündigungsgründe

Ein außerordentliches Kündigungsrecht bestand bei Wirecard unter anderem bei erheblichen Vertragsverletzungen, wie wiederholten Fehlbuchungen, nicht erbrachten Leistungen oder massiven Sicherheitsproblemen. Die Insolvenz selbst stellt einen wichtigen Grund für eine außerordentliche Kündigung dar, da das Unternehmen seine vertraglichen Verpflichtungen nicht mehr erfüllen kann. In solchen Fällen entfällt die reguläre Kündigungsfrist, und der Vertrag kann sofort beendet werden.

Wie man Wirecard per Post kündigt

Die postalische Kündigung ist der sicherste und rechtlich zuverlässigste Weg, um einen Vertrag mit Wirecard oder dessen Insolvenzverwalter zu beenden. Besonders im Kontext eines Insolvenzverfahrens ist ein nachweisbarer Zustellungsweg unerlässlich, um später belegen zu können, dass die Kündigung fristgerecht erfolgt ist. Die schriftliche Form per Post erfüllt die gesetzlichen Anforderungen und bietet maximale Rechtssicherheit.

Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist

Im deutschen Rechtsverkehr gilt die Schriftform als goldener Standard für wichtige Willenserklärungen wie Kündigungen. Während Online-Formulare oder E-Mails praktisch erscheinen mögen, bieten sie nicht die gleiche Beweiskraft wie ein per Einschreiben versandter Brief. Gerade bei einem insolventen Unternehmen, wo möglicherweise keine funktionierenden Online-Systeme mehr existieren, ist der Postweg oft der einzig verlässliche Kommunikationskanal.

Ein per Einschreiben mit Rückschein versandtes Kündigungsschreiben dokumentiert zweifelsfrei den Zeitpunkt der Zustellung. Dies ist besonders wichtig, wenn Kündigungsfristen eingehalten werden müssen oder wenn später im Insolvenzverfahren nachgewiesen werden muss, dass die Kündigung rechtzeitig erfolgt ist. Der Rückschein dient als gerichtsfester Beweis und sollte sorgfältig aufbewahrt werden.

Darüber hinaus gewährleistet die postalische Kündigung, dass das Schreiben tatsächlich bei der zuständigen Stelle ankommt. Bei einem Insolvenzverwalter werden eingehende Schreiben systematisch erfasst und bearbeitet, während E-Mails in überlasteten oder nicht mehr gewarteten Postfächern verloren gehen können. Die physische Post hat in rechtlichen Verfahren eine besondere Bedeutung und wird von Gerichten als verlässlichster Kommunikationsweg anerkannt.

Vorbereitung des Kündigungsschreibens

Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Pflichtangaben enthalten. Dazu gehören Ihre vollständigen persönlichen Daten oder Firmendaten, die Vertragsnummer oder Kundennummer, eine eindeutige Kündigungserklärung und das gewünschte Kündigungsdatum. Bei einer Kündigung an den Insolvenzverwalter sollte auch die Insolvenznummer erwähnt werden, sofern bekannt.

Das Schreiben sollte klar und unmissverständlich formuliert sein. Verwenden Sie eindeutige Formulierungen wie "Hiermit kündige ich den Vertrag fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt" oder "Ich kündige den Vertrag außerordentlich mit sofortiger Wirkung aufgrund der Insolvenz". Vermeiden Sie vage Ausdrücke oder Konjunktivformulierungen, die Zweifel an Ihrer Kündigungsabsicht aufkommen lassen könnten.

Fügen Sie relevante Dokumente in Kopie bei, etwa den ursprünglichen Vertrag, Kontoauszüge oder andere Nachweise, die Ihre Vertragsbeziehung belegen. Dies erleichtert dem Insolvenzverwalter die Zuordnung Ihres Schreibens und beschleunigt die Bearbeitung. Fordern Sie außerdem eine schriftliche Kündigungsbestätigung an und bitten Sie um Mitteilung über eventuelle noch ausstehende Forderungen oder Guthaben.

Die richtige Adresse für die Kündigung

Für Kündigungen im Zusammenhang mit der insolventen Wirecard AG sollte das Schreiben an die ehemalige Geschäftsadresse des Unternehmens gerichtet werden, von wo es an den zuständigen Insolvenzverwalter weitergeleitet wird. Die korrekte Adresse lautet:

  • Wirecard AG, Einsteinring 35, 85609 Aschheim, Germany

Es ist wichtig, die Adresse exakt zu verwenden und keine Abkürzungen oder Variationen zu nutzen. Der Zusatz "z.Hd. Insolvenzverwalter" kann hilfreich sein, ist aber nicht zwingend erforderlich, da alle Post automatisch an den Verwalter weitergeleitet wird. Achten Sie darauf, dass die Adresse vollständig und korrekt auf dem Umschlag vermerkt ist, um Zustellprobleme zu vermeiden.

Versand per Einschreiben mit Rückschein

Der Versand als Einschreiben mit Rückschein ist die empfohlene Versandart für Kündigungen. Bei der Deutschen Post kostet diese Versandoption zusätzlich zum normalen Porto etwa 4,85 Euro (Stand 2024). Sie erhalten eine Sendungsnummer, mit der Sie die Zustellung online verfolgen können, sowie einen unterschriebenen Rückschein, der die Zustellung dokumentiert.

Alternativ können Sie ein Einschreiben Eigenhändig wählen, bei dem die Zustellung nur an den Empfänger persönlich oder einen bevollmächtigten Vertreter erfolgt. Dies bietet zusätzliche Sicherheit, ist aber mit höheren Kosten verbunden. Für die meisten Kündigungen reicht das Standard-Einschreiben mit Rückschein vollkommen aus.

Bewahren Sie den Einlieferungsbeleg und später den Rückschein mindestens drei Jahre lang auf. Diese Dokumente sind Ihre Nachweise dafür, dass die Kündigung ordnungsgemäß erfolgt ist. In Streitfällen oder bei Unstimmigkeiten im Insolvenzverfahren können Sie damit belegen, dass Sie Ihre vertraglichen Pflichten erfüllt haben.

Wie Postclic den Kündigungsprozess erleichtert

Der traditionelle Weg der postalischen Kündigung kann zeitaufwendig sein: Sie müssen das Schreiben verfassen, ausdrucken, zur Post gehen und die Sendung aufgeben. Für Menschen mit wenig Zeit oder eingeschränkter Mobilität kann dies eine Herausforderung darstellen. Moderne digitale Dienste wie Postclic bieten hier eine praktische Alternative, ohne die Vorteile der postalischen Kündigung aufzugeben.

Postclic ermöglicht es Ihnen, Ihr Kündigungsschreiben online zu erstellen und digital zu übermitteln. Der Dienst übernimmt dann den physischen Versand des Briefes per Einschreiben in Ihrem Namen. Sie sparen sich den Gang zur Post und erhalten dennoch alle Vorteile eines nachverfolgbaren, rechtssicheren Postversands. Der digitale Nachweis über die Zustellung wird Ihnen elektronisch zur Verfügung gestellt und kann jederzeit abgerufen werden.

Besonders bei Kündigungen an Insolvenzverwalter, wo die korrekte Formulierung und vollständige Dokumentation entscheidend sind, kann die professionelle Formatierung durch solche Dienste hilfreich sein. Postclic stellt sicher, dass alle notwendigen Angaben enthalten sind und das Schreiben formal korrekt gestaltet ist. Dies minimiert das Risiko von Rückfragen oder Verzögerungen bei der Bearbeitung.

Nachverfolgung und Bestätigung

Nach dem Versand Ihrer Kündigung sollten Sie die Sendung aktiv nachverfolgen. Mit der Sendungsnummer des Einschreibens können Sie auf der Website der Deutschen Post den Status der Zustellung prüfen. Notieren Sie sich das Datum der Zustellung, da dies für die Berechnung von Fristen relevant sein kann.

Wenn Sie nach zwei bis drei Wochen keine Kündigungsbestätigung erhalten haben, sollten Sie beim Insolvenzverwalter nachfragen. Dies kann telefonisch oder erneut schriftlich erfolgen. Verweisen Sie dabei auf Ihr ursprüngliches Kündigungsschreiben und geben Sie das Zustelldatum sowie die Sendungsnummer an. In den meisten Fällen wird die Bestätigung dann zeitnah nachgereicht.

Beachten Sie, dass die Bearbeitungszeiten im Insolvenzverfahren länger sein können als bei einem regulär operierenden Unternehmen. Der Insolvenzverwalter muss zahlreiche Vorgänge koordinieren und priorisiert möglicherweise andere Aufgaben. Solange Sie den Nachweis über die fristgerechte Zustellung Ihrer Kündigung haben, sind Sie rechtlich abgesichert, auch wenn die formelle Bestätigung auf sich warten lässt.

Kundenbewertungen und Tipps

Die Erfahrungen ehemaliger Wirecard-Kunden sind geprägt von den dramatischen Ereignissen rund um die Insolvenz. Viele Nutzer berichten von erheblichen Schwierigkeiten bei der Abwicklung ihrer Vertragsbeziehungen und der Klärung offener Forderungen. Die folgenden Abschnitte fassen typische Erfahrungen zusammen und geben praktische Tipps für den Umgang mit der Situation.

Erfahrungen von Geschäftskunden

Geschäftskunden von Wirecard waren besonders stark von der Insolvenz betroffen. Viele Händler und Online-Shops mussten innerhalb kürzester Zeit auf alternative Zahlungsdienstleister umsteigen, um ihre Geschäftstätigkeit aufrechtzuerhalten. Zahlreiche Unternehmen berichten von eingefrorenen Geldern, die auf Wirecard-Konten lagen und nicht sofort verfügbar waren. Die Umstellung auf neue Payment-Provider verursachte erhebliche Kosten und technische Herausforderungen.

Ein häufiges Problem war die mangelnde Kommunikation seitens Wirecard in der Krisenphase. Viele Geschäftskunden erfuhren aus den Medien von der Insolvenz, bevor sie eine offizielle Mitteilung des Unternehmens erhielten. Dies führte zu Unsicherheit und Vertrauensverlust. Kunden berichten, dass es äußerst schwierig war, in den Wochen nach der Insolvenzanmeldung überhaupt jemanden bei Wirecard zu erreichen.

Positiv bewertet wird von einigen Kunden die Arbeit des Insolvenzverwalters, der bemüht war, eine geordnete Abwicklung zu gewährleisten. Allerdings dauerten viele Prozesse länger als erwartet, und nicht alle Forderungen konnten vollständig befriedigt werden. Geschäftskunden, die rechtzeitig alle Unterlagen dokumentiert und ihre Forderungen korrekt angemeldet hatten, hatten bessere Chancen auf eine zumindest teilweise Rückzahlung.

Erfahrungen von Privatkunden

Privatkunden der Wirecard Bank erlebten die Insolvenz unterschiedlich, abhängig davon, welche Produkte sie nutzten. Kontoinhaber mit Guthaben unter 100.000 Euro profitierten von der Einlagensicherung und erhielten ihr Geld in den meisten Fällen zurück. Der Prozess war jedoch oft langwierig und mit Unsicherheiten verbunden. Viele Kunden berichten von wochenlangen Wartezeiten, bis sie Zugriff auf ihre Guthaben bei einer neuen Bank erhielten.

Besonders problematisch war die Situation für Kunden, die Wirecard-Kreditkarten im Ausland verwendeten. Einige Karten wurden ohne Vorwarnung gesperrt, was Reisende in schwierige Situationen brachte. Die Kommunikation über alternative Zahlungsmöglichkeiten und die Rückabwicklung von Transaktionen gestaltete sich kompliziert. Kunden empfehlen, bei Auslandsreisen immer mehrere Zahlungsmittel verschiedener Anbieter mitzuführen.

Ein weiteres Thema waren laufende Lastschriften und Daueraufträge, die über Wirecard-Konten abgewickelt wurden. Viele Kunden mussten ihre Zahlungspartner einzeln kontaktieren und neue Bankverbindungen mitteilen, was einen erheblichen administrativen Aufwand bedeutete. Hier wird empfohlen, eine Checkliste aller wiederkehrenden Zahlungen zu führen, um bei einem Bankwechsel nichts zu vergessen.

Praktische Tipps für die Kündigung

Basierend auf den Erfahrungen zahlreicher Kunden lassen sich folgende Empfehlungen für die Kündigung von Wirecard-Verträgen ableiten. Erstens: Dokumentieren Sie alles. Erstellen Sie Kopien aller Verträge, Kontoauszüge, Korrespondenz und Belege. Diese Unterlagen sind essentiell, wenn Sie Ihre Ansprüche im Insolvenzverfahren geltend machen müssen oder wenn es zu Unstimmigkeiten kommt.

Zweitens: Handeln Sie schnell, aber überlegt. Auch wenn die Versuchung groß ist, in der Krise hektisch zu reagieren, sollten Sie Ihre Kündigung sorgfältig vorbereiten. Prüfen Sie Ihre Vertragsunterlagen, berechnen Sie eventuelle Kündigungsfristen und stellen Sie sicher, dass alle notwendigen Informationen in Ihrem Kündigungsschreiben enthalten sind. Eine gut vorbereitete Kündigung wird schneller bearbeitet als ein unvollständiges Schreiben.

Drittens: Nutzen Sie ausschließlich den Postweg mit Nachweis. Verlassen Sie sich nicht auf E-Mails oder Online-Formulare, die möglicherweise nicht mehr funktionieren oder nicht bearbeitet werden. Das Einschreiben mit Rückschein ist Ihre Versicherung gegen spätere Behauptungen, die Kündigung sei nicht eingegangen. Die zusätzlichen Kosten von wenigen Euro sind gut investiert im Vergleich zu den potenziellen Problemen bei einer nicht nachweisbaren Kündigung.

Umgang mit offenen Forderungen

Wenn Sie noch Guthaben bei Wirecard haben oder andere Forderungen geltend machen möchten, müssen Sie diese beim Insolvenzverwalter anmelden. Dies sollte ebenfalls schriftlich und mit allen relevanten Belegen erfolgen. Beachten Sie die vom Insolvenzgericht gesetzten Fristen für die Forderungsanmeldung, da verspätete Anmeldungen möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden.

Seien Sie realistisch bezüglich der Aussichten auf Rückzahlung. In Insolvenzverfahren werden Forderungen nach einer gesetzlich festgelegten Rangfolge befriedigt, wobei ungesicherte Gläubiger oft nur einen Bruchteil ihrer Forderungen erhalten. Die Insolvenzquote bei Wirecard wurde auf wenige Prozent geschätzt, was bedeutet, dass viele Gläubiger nur einen sehr geringen Teil ihrer Ansprüche zurückerhalten werden.

Prüfen Sie, ob Sie Ansprüche gegen andere Parteien haben. In einigen Fällen können Kunden Schadenersatzansprüche gegen Wirtschaftsprüfer, Banken oder andere beteiligte Institutionen haben. Es wurden mehrere Sammelklagen gegen verschiedene Akteure im Wirecard-Skandal initiiert. Informieren Sie sich über solche Möglichkeiten, aber seien Sie sich bewusst, dass rechtliche Verfahren langwierig und mit Kosten verbunden sein können.

Alternative Anbieter und Umstieg

Nach der Kündigung bei Wirecard benötigen Sie vermutlich alternative Finanzdienstleistungen. Für Privatkunden bieten etablierte Banken wie die Sparkassen, Volksbanken oder Direktbanken wie ING, DKB oder Comdirect sichere Alternativen. Achten Sie bei der Auswahl auf die Einlagensicherung, die Gebührenstruktur und den Kundenservice. Lesen Sie Erfahrungsberichte und vergleichen Sie mehrere Anbieter, bevor Sie sich entscheiden.

Geschäftskunden, die einen neuen Payment-Provider suchen, sollten etablierte Anbieter wie Stripe, Adyen, PayPal oder Mollie in Betracht ziehen. Diese Unternehmen haben sich am Markt bewährt und bieten stabile, sichere Zahlungslösungen. Bei der Auswahl sollten Sie nicht nur auf den Preis achten, sondern auch auf die finanzielle Stabilität des Anbieters, die Qualität des Supports und die Flexibilität der Lösungen.

Der Wirecard-Skandal hat die Bedeutung von Due Diligence bei der Auswahl von Finanzdienstleistern deutlich gemacht. Prüfen Sie die Jahresabschlüsse potenzieller Anbieter, informieren Sie sich über deren Regulierung und Aufsicht, und achten Sie auf Warnzeichen wie intransparente Geschäftsmodelle oder aggressive Expansionsstrategien. Eine sorgfältige Auswahl kann helfen, zukünftige Probleme zu vermeiden.

Lehren aus dem Wirecard-Skandal

Der Fall Wirecard bietet wichtige Lektionen für Verbraucher und Unternehmen. Eine zentrale Erkenntnis ist die Bedeutung der Diversifikation. Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf einen einzigen Finanzdienstleister, sondern verteilen Sie Ihre Bankgeschäfte auf mehrere Anbieter. Dies minimiert das Risiko, bei einer Insolvenz vollständig handlungsunfähig zu sein.

Zweitens zeigt der Fall die Wichtigkeit kritischer Prüfung auch bei vermeintlich erfolgreichen und angesehenen Unternehmen. Die Tatsache, dass Wirecard im DAX notiert war und von renommierten Wirtschaftsprüfern testiert wurde, schützte nicht vor dem Betrug. Hinterfragen Sie Geschäftsmodelle, die zu gut klingen, um wahr zu sein, und verlassen Sie sich nicht blind auf externe Siegel oder Zertifikate.

Drittens unterstreicht der Wirecard-Skandal den Wert ordentlicher Dokumentation und rechtssicherer Kommunikation. Kunden, die ihre Vertragsunterlagen sorgfältig aufbewahrt und ihre Kündigungen nachweisbar versandt hatten, standen im Insolvenzverfahren deutlich besser da als jene, die keine Nachweise vorlegen konnten. Nehmen Sie sich die Zeit für eine ordentliche Ablage wichtiger Dokumente – im Ernstfall kann dies entscheidend sein.

Abschließend lässt sich festhalten, dass die Kündigung von Verträgen mit Wirecard aufgrund der Insolvenz besondere Herausforderungen mit sich bringt. Die postalische Kündigung per Einschreiben bleibt der sicherste Weg, um Ihre Rechte zu wahren und eine nachweisbare Kommunikation mit dem Insolvenzverwalter zu etablieren. Nehmen Sie sich die Zeit für eine sorgfältige Vorbereitung, dokumentieren Sie alle Schritte und holen Sie sich bei Bedarf rechtlichen Rat. Trotz der schwierigen Umstände ist es möglich, Ihre Vertragsbeziehungen ordnungsgemäß zu beenden und Ihre Ansprüche geltend zu machen.

FAQ

Wirecard hat eine Vielzahl von Dienstleistungen im Bereich der elektronischen Zahlungsabwicklung angeboten, darunter Lösungen für Online-Zahlungen, mobile Zahlungen und Kreditkartenakzeptanz. Das Unternehmen bediente sowohl Händler als auch Verbraucher weltweit und bot zudem Risikomanagement-Dienstleistungen an.

Um Ihren Vertrag mit Wirecard zu kündigen, müssen Sie ein schriftliches Kündigungsschreiben per Post (Einschreiben) an die Adresse des Unternehmens senden. Es ist wichtig, dass Sie alle relevanten Vertragsinformationen und Ihre Kontaktdaten in das Schreiben aufnehmen.

Die Insolvenz von Wirecard hat dazu geführt, dass viele Kunden unsicher über den Status ihrer Verträge sind. Obwohl das Unternehmen insolvent ist, können in bestimmten Fällen noch Restverbindlichkeiten oder Vertragsbeziehungen bestehen, die einer formellen Kündigung bedürfen, insbesondere für Kunden, die Dienstleistungen über Tochtergesellschaften oder Partner von Wirecard bezogen haben.

Der Insolvenzverwalter von Wirecard überwacht die Abwicklung der verbliebenen Geschäfte und die Verteilung der Vermögenswerte an die Gläubiger. Dies umfasst die Bewertung der Vermögenswerte des Unternehmens, die Prüfung der Forderungen der Gläubiger und die Sicherstellung, dass alle rechtlichen Anforderungen während des Insolvenzverfahrens eingehalten werden.

Der dramatische Zusammenbruch von Wirecard im Jahr 2020 gilt als einer der größten Finanzskandale in der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Er hat das Vertrauen in die Regulierung und Aufsicht der Finanzdienstleistungsbranche erschüttert und zu Forderungen nach strengeren Kontrollen und Transparenz in der Branche geführt.