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Über Hochschule Fresenius
Die Hochschule Fresenius ist eine der größten privaten Hochschulen in Deutschland und blickt auf eine über 175-jährige Geschichte zurück. Gegründet 1848 als Chemisches Laboratorium Fresenius in Wiesbaden, hat sich die Institution zu einer renommierten Bildungseinrichtung mit mehreren Standorten entwickelt. Der Hauptsitz befindet sich in Idstein, während weitere Campus-Standorte in Köln, Hamburg, München, Düsseldorf, Frankfurt, Berlin und weiteren Städten vertreten sind.
Die Hochschule bietet ein breites Spektrum an Studiengängen in den Bereichen Wirtschaft, Medien, Gesundheit, Design und Chemie an. Studierende können zwischen Bachelor-, Master- und MBA-Programmen wählen, die sowohl in Vollzeit als auch berufsbegleitend oder als Fernstudium absolviert werden können. Die Hochschule Fresenius ist staatlich anerkannt und die Abschlüsse sind denen staatlicher Hochschulen gleichgestellt.
Als private Bildungseinrichtung erhebt die Hochschule Fresenius Studiengebühren, die je nach Studiengang, Studienform und Standort variieren. Die Hochschule legt besonderen Wert auf praxisnahe Ausbildung, kleine Studiengruppen und moderne Lehrkonzepte. Kooperationen mit Unternehmen und internationalen Partnerhochschulen ermöglichen den Studierenden zusätzliche Perspektiven für ihre berufliche Zukunft.
Trotz der hohen Qualität der Ausbildung kann es verschiedene Gründe geben, warum Studierende ihr Studium an der Hochschule Fresenius beenden möchten. In solchen Fällen ist es wichtig, die rechtlichen Rahmenbedingungen und formalen Anforderungen für eine Exmatrikulation oder Kündigung des Studienvertrags zu kennen.
Studienmodelle und Kostenstruktur
Verfügbare Studienformen
Die Hochschule Fresenius bietet verschiedene Studienformen an, die auf unterschiedliche Lebenssituationen zugeschnitten sind. Das Vollzeitstudium richtet sich an Studierende, die sich hauptberuflich ihrer akademischen Ausbildung widmen möchten. Diese Form ermöglicht ein intensives Studium mit regelmäßigen Präsenzveranstaltungen am Campus.
Das berufsbegleitende Studium kombiniert Berufstätigkeit mit akademischer Weiterbildung. Die Lehrveranstaltungen finden in der Regel abends oder an Wochenenden statt, sodass Studierende ihre berufliche Tätigkeit fortsetzen können. Diese Flexibilität macht das Studium besonders attraktiv für Berufstätige, die sich weiterqualifizieren möchten.
Das Fernstudium bietet maximale Flexibilität durch digitale Lernplattformen und selbstbestimmtes Lerntempo. Studierende können von überall aus studieren und ihre Lernzeiten frei einteilen. Präsenzphasen sind auf ein Minimum reduziert, was diese Studienform ideal für Menschen mit familiären Verpflichtungen oder unregelmäßigen Arbeitszeiten macht.
Gebührenstruktur im Überblick
| Studienform | Monatliche Gebühr (ca.) | Gesamtkosten Bachelor |
|---|---|---|
| Vollzeitstudium | 750 - 850 Euro | 27.000 - 30.600 Euro |
| Berufsbegleitend | 390 - 490 Euro | 18.720 - 23.520 Euro |
| Fernstudium | 165 - 395 Euro | 11.880 - 28.440 Euro |
Die Studiengebühren variieren je nach Fachbereich und Studiengang erheblich. Masterstudiengänge haben in der Regel eine andere Gebührenstruktur als Bachelorprogramme. Zusätzlich zu den monatlichen Studiengebühren können einmalige Kosten wie Einschreibegebühren, Prüfungsgebühren oder Kosten für Studienmaterialien anfallen.
Studierende sollten beachten, dass die Studiengebühren auch während Urlaubssemestern oder bei vorübergehender Beurlaubung weiterhin anfallen können, sofern keine anderslautenden Regelungen im Studienvertrag vereinbart wurden. Dies ist ein wichtiger Aspekt bei der Planung eines möglichen Studienabbruchs oder einer Unterbrechung.
Finanzierungsmöglichkeiten
Die Hochschule Fresenius arbeitet mit verschiedenen Finanzierungspartnern zusammen, um Studierenden die Finanzierung ihres Studiums zu erleichtern. Dazu gehören Studienkredite, BAföG für anerkannte Studiengänge sowie Stipendienprogramme. Dennoch bleibt die finanzielle Belastung für viele Studierende eine Herausforderung und kann ein Grund für die Beendigung des Studiums sein.
Kündigungsbedingungen und rechtliche Grundlagen
Vertragsrechtliche Aspekte
Das Studium an der Hochschule Fresenius basiert auf einem privatrechtlichen Vertrag zwischen der Hochschule und dem Studierenden. Dieser Studienvertrag regelt die gegenseitigen Rechte und Pflichten, einschließlich der Zahlungsverpflichtungen und der Bedingungen für eine Vertragsbeendigung. Im Gegensatz zu staatlichen Hochschulen gelten hier die allgemeinen Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) sowie die spezifischen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Hochschule.
Die Exmatrikulation oder Kündigung des Studienvertrags muss schriftlich erfolgen. Dies ist eine fundamentale Anforderung, die in den Studien- und Prüfungsordnungen sowie in den AGB der Hochschule verankert ist. Mündliche Kündigungen oder E-Mails werden in der Regel nicht als rechtswirksam anerkannt, weshalb der postalische Weg die sicherste Methode darstellt.
Kündigungsfristen und Termine
| Kündigungsart | Frist | Wirksamkeit |
|---|---|---|
| Ordentliche Kündigung | 6 Wochen zum Semesterende | Zum Ende des Semesters |
| Außerordentliche Kündigung | Unverzüglich bei wichtigem Grund | Sofort oder zum vereinbarten Zeitpunkt |
| Kündigung während Probezeit | 2 Wochen | Nach Ablauf der Frist |
Die ordentliche Kündigung muss in der Regel sechs Wochen vor Ende des laufenden Semesters bei der Hochschule eingehen. Dies bedeutet, dass Studierende, die zum Ende des Wintersemesters ausscheiden möchten, ihre Kündigung spätestens Mitte Februar einreichen sollten. Für das Sommersemester gilt entsprechend eine Frist bis Mitte August.
Eine außerordentliche Kündigung ist bei Vorliegen eines wichtigen Grundes möglich. Solche Gründe können schwere Erkrankungen, unzumutbare finanzielle Belastungen, ein Umzug ins Ausland oder andere unvorhersehbare Lebensumstände sein. Bei einer außerordentlichen Kündigung entfällt die reguläre Kündigungsfrist, jedoch muss der wichtige Grund nachgewiesen und glaubhaft gemacht werden.
Finanzielle Verpflichtungen nach der Kündigung
Ein wichtiger Aspekt bei der Kündigung des Studienvertrags sind die fortbestehenden Zahlungsverpflichtungen. In der Regel müssen Studiengebühren bis zum wirksamen Ende des Vertrags entrichtet werden. Bei einer ordentlichen Kündigung bedeutet dies die Zahlung bis zum Semesterende. Studierende sollten prüfen, ob bereits im Voraus gezahlte Gebühren anteilig zurückerstattet werden können.
Bei außerordentlichen Kündigungen kann unter Umständen eine Befreiung von weiteren Zahlungsverpflichtungen erreicht werden, insbesondere wenn der Kündigungsgrund in der Sphäre der Hochschule liegt oder wenn eine Fortsetzung des Studiums unzumutbar ist. Dies sollte jedoch im Einzelfall mit der Hochschulverwaltung geklärt werden.
Unterschied zwischen Exmatrikulation und Kündigung
Es ist wichtig, zwischen einer Exmatrikulation und einer Kündigung des Studienvertrags zu unterscheiden. Die Exmatrikulation beendet die Mitgliedschaft als Studierender an der Hochschule und erfolgt beispielsweise nach erfolgreichem Studienabschluss, auf eigenen Antrag oder aus disziplinarischen Gründen. Eine Kündigung des Studienvertrags bezieht sich auf die Beendigung der vertraglichen Verpflichtungen, insbesondere der Zahlungsverpflichtungen.
In den meisten Fällen gehen Exmatrikulation und Vertragskündigung Hand in Hand. Studierende, die ihr Studium beenden möchten, müssen sowohl die Exmatrikulation beantragen als auch den Studienvertrag kündigen. Beide Vorgänge sollten schriftlich und unter Einhaltung der jeweiligen Fristen erfolgen.
Wie man Hochschule Fresenius per Post kündigt
Warum die postalische Kündigung die sicherste Methode ist
Die Kündigung per Post, insbesondere per Einschreiben mit Rückschein, ist die rechtlich sicherste Methode zur Beendigung des Studienvertrags. Im deutschen Recht gilt das Schriftformerfordernis für rechtsgeschäftliche Erklärungen wie Kündigungen. Ein per Post versandtes Kündigungsschreiben erfüllt diese Anforderung zweifelsfrei und bietet gleichzeitig einen rechtssicheren Nachweis über den Zugang bei der Hochschule.
Der Vorteil des Einschreibens mit Rückschein liegt darin, dass der Absender eine Empfangsbestätigung erhält. Diese dokumentiert nicht nur, dass das Schreiben versandt wurde, sondern auch, wann es zugestellt wurde. Im Streitfall kann dies entscheidend sein, um nachzuweisen, dass die Kündigungsfrist eingehalten wurde. Ohne einen solchen Nachweis kann es zu Unklarheiten kommen, die zu unnötigen Zahlungsverpflichtungen führen können.
E-Mails oder Online-Formulare mögen zwar praktisch erscheinen, bieten jedoch nicht die gleiche Rechtssicherheit. E-Mails können als nicht zugestellt behauptet werden, im Spam-Ordner landen oder technische Probleme auftreten. Zudem akzeptieren viele Institutionen, einschließlich der Hochschule Fresenius, E-Mail-Kündigungen nicht als rechtswirksam, da sie nicht die erforderliche Schriftform erfüllen.
Aufbau eines rechtssicheren Kündigungsschreibens
Ein wirksames Kündigungsschreiben sollte alle wesentlichen Informationen enthalten, um Missverständnisse zu vermeiden und eine reibungslose Bearbeitung zu gewährleisten. Zu Beginn sollten die vollständigen Absenderangaben mit Name, Adresse und Matrikelnummer stehen. Die genaue Bezeichnung des Studiengangs und des Fachbereichs hilft der Verwaltung, das Schreiben korrekt zuzuordnen.
Der Betreff sollte eindeutig formuliert sein, beispielsweise "Kündigung des Studienvertrags" oder "Antrag auf Exmatrikulation". Im Haupttext ist eine klare Kündigungserklärung erforderlich, die keinen Zweifel an der Absicht lässt. Es sollte angegeben werden, zu welchem Zeitpunkt die Kündigung wirksam werden soll, idealerweise unter Bezugnahme auf die vertraglichen Kündigungsfristen.
Falls eine außerordentliche Kündigung beabsichtigt ist, sollte der wichtige Grund kurz dargelegt und entsprechende Nachweise angekündigt oder beigefügt werden. Eine Bitte um schriftliche Bestätigung der Kündigung sowie um Ausstellung einer Exmatrikulationsbescheinigung sollte ebenfalls nicht fehlen. Das Schreiben muss eigenhändig unterschrieben werden, da dies für die Rechtswirksamkeit erforderlich ist.
Die korrekte Adresse für die Kündigung
Die Kündigung sollte an die zentrale Verwaltung der Hochschule Fresenius gesendet werden. Die offizielle Adresse für administrative Korrespondenz, einschließlich Kündigungen, lautet:
- Fresenius University of Applied Sciences, Limburger Straße 2, 65510 Idstein
Es ist ratsam, vor dem Versand der Kündigung beim zuständigen Prüfungsamt oder der Studienberatung des jeweiligen Campus nachzufragen, ob die Kündigung an eine spezifische Abteilung oder einen bestimmten Standort gerichtet werden sollte. Einige Fachbereiche oder Studiengänge haben möglicherweise eigene Verwaltungsstrukturen, die eine direkte Adressierung erfordern.
Bei berufsbegleitenden oder Fernstudiengängen kann es abweichende Zuständigkeiten geben. Studierende sollten ihre Studienunterlagen oder den Studienvertrag konsultieren, um sicherzustellen, dass sie die richtige Ansprechstelle kontaktieren. Im Zweifelsfall ist es sinnvoll, das Kündigungsschreiben sowohl an die zentrale Verwaltung als auch an die campus-spezifische Adresse zu senden.
Der Versandprozess Schritt für Schritt
Nachdem das Kündigungsschreiben erstellt wurde, sollte es ausgedruckt und eigenhändig unterschrieben werden. Es empfiehlt sich, eine Kopie für die eigenen Unterlagen anzufertigen. Das Original wird dann in einem Briefumschlag verschlossen und zur Post gebracht.
Bei der Post sollte ausdrücklich ein Einschreiben mit Rückschein gewählt werden. Diese Versandart kostet zwar mehr als ein normaler Brief, bietet aber die wichtige Zustellbestätigung. Der Rückschein wird nach erfolgreicher Zustellung an den Absender zurückgeschickt und sollte sorgfältig aufbewahrt werden, da er als Beweis für den rechtzeitigen Zugang der Kündigung dient.
Alternativ kann der Versandprozess durch spezialisierte Dienste wie Postclic vereinfacht werden. Solche Services ermöglichen es, Kündigungsschreiben digital zu erstellen und professionell formatiert per Einschreiben versenden zu lassen. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis, da kein Gang zur Post erforderlich ist, sowie in der digitalen Nachverfolgung des Versandstatus. Zudem erhält man einen elektronischen Nachweis über den Versand und die Zustellung, der jederzeit abrufbar ist.
Nachverfolgung und Bestätigung
Nach dem Versand der Kündigung sollte der Zustellstatus überwacht werden. Bei einem Einschreiben mit Rückschein kann dies über die Sendungsverfolgung der Deutschen Post erfolgen. Sobald die Zustellung bestätigt wurde, beginnt die Bearbeitungszeit bei der Hochschule.
In der Regel sollte innerhalb von zwei bis vier Wochen eine schriftliche Bestätigung der Kündigung von der Hochschule eintreffen. Diese Bestätigung sollte das Datum des Vertragsendes sowie Informationen über eventuell noch offene Zahlungsverpflichtungen oder die Rückgabe von Studierendenausweisen und anderen Materialien enthalten.
Falls nach vier Wochen keine Reaktion erfolgt ist, sollten Studierende proaktiv bei der Hochschulverwaltung nachfragen. Dies kann zunächst telefonisch geschehen, sollte aber durch ein erneutes Schreiben untermauert werden, in dem auf das ursprüngliche Kündigungsschreiben und dessen Zustellung verwiesen wird.
Kundenbewertungen und praktische Tipps
Häufige Kündigungsgründe
Die Gründe für eine Kündigung des Studienvertrags an der Hochschule Fresenius sind vielfältig. Ein häufig genannter Grund ist die finanzielle Belastung durch die monatlichen Studiengebühren. Trotz Finanzierungsmöglichkeiten stellen die Kosten für viele Studierende eine erhebliche Herausforderung dar, insbesondere wenn sich die persönliche finanzielle Situation unerwartet verschlechtert.
Ein weiterer Grund ist die berufliche Neuorientierung. Manche Studierende stellen während des Studiums fest, dass der gewählte Studiengang nicht ihren Erwartungen entspricht oder dass sich ihre beruflichen Ziele verändert haben. In solchen Fällen kann ein Wechsel zu einer anderen Hochschule oder ein anderer Karriereweg sinnvoller sein.
Persönliche oder gesundheitliche Gründe spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Erkrankungen, familiäre Verpflichtungen oder private Krisen können es unmöglich machen, das Studium fortzusetzen. Auch ein Umzug in eine andere Region oder ins Ausland kann eine Fortsetzung des Studiums an der Hochschule Fresenius erschweren oder unmöglich machen.
Einige Studierende berichten von Unzufriedenheit mit der Qualität der Lehre, der Organisation oder der Betreuung. Obwohl die Hochschule Fresenius grundsätzlich einen guten Ruf genießt, können individuelle Erfahrungen variieren. Probleme mit einzelnen Dozenten, unzureichende technische Ausstattung oder organisatorische Mängel werden gelegentlich als Kündigungsgründe genannt.
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Die Erfahrungen ehemaliger Studierender mit dem Kündigungsprozess sind gemischt. Viele berichten von einer reibungslosen Abwicklung, wenn alle formalen Anforderungen erfüllt wurden. Die schriftliche Kündigung per Einschreiben und die Einhaltung der Fristen werden als entscheidende Faktoren für einen problemlosen Ablauf genannt.
Einige Studierende berichten jedoch von Verzögerungen bei der Bearbeitung oder von Unklarheiten bezüglich noch offener Zahlungsverpflichtungen. In solchen Fällen war eine hartnäckige Nachverfolgung und gegebenenfalls die Einschaltung der Rechtsberatung erforderlich. Dies unterstreicht die Wichtigkeit einer sorgfältigen Dokumentation aller Korrespondenz mit der Hochschule.
Besonders positiv wird von ehemaligen Studierenden hervorgehoben, wenn die persönliche Beratung vor der Kündigung in Anspruch genommen wurde. Die Studienberatung kann oft alternative Lösungen aufzeigen, wie beispielsweise ein Urlaubssemester, einen Wechsel der Studienform oder Unterstützung bei finanziellen Schwierigkeiten. In manchen Fällen konnte dadurch ein Studienabbruch vermieden werden.
Praktische Tipps für einen reibungslosen Ablauf
Um den Kündigungsprozess so reibungslos wie möglich zu gestalten, sollten Studierende frühzeitig mit der Planung beginnen. Eine Kündigung sollte nicht überstürzt erfolgen, sondern gut durchdacht sein. Es empfiehlt sich, zunächst ein Beratungsgespräch mit der Studienberatung oder dem Prüfungsamt zu führen, um alle Optionen zu prüfen.
Die genaue Lektüre des Studienvertrags und der Studien- und Prüfungsordnung ist unerlässlich. Diese Dokumente enthalten alle relevanten Informationen zu Kündigungsfristen, Zahlungsverpflichtungen und formalen Anforderungen. Bei Unklarheiten sollte nicht gezögert werden, bei der Hochschulverwaltung nachzufragen.
Eine sorgfältige Dokumentation ist von größter Bedeutung. Alle Schreiben sollten kopiert und zusammen mit den Versandnachweisen aufbewahrt werden. Eine Übersicht über alle Zahlungen und Korrespondenzen hilft, den Überblick zu behalten und kann bei Unstimmigkeiten als Nachweis dienen.
Es ist ratsam, die Kündigung nicht erst kurz vor Ablauf der Frist zu versenden. Ein Puffer von einigen Tagen oder sogar Wochen gibt Sicherheit, falls es zu Verzögerungen beim Postversand kommt. Zudem sollte die Kündigung während der Geschäftszeiten der Hochschulverwaltung zugestellt werden, um eine zügige Bearbeitung zu gewährleisten.
Umgang mit offenen Forderungen
Nach der Kündigung sollten Studierende ihre Kontoauszüge sorgfältig prüfen, um sicherzustellen, dass keine ungerechtfertigten Abbuchungen mehr erfolgen. Falls die Studiengebühren per Lastschrift eingezogen wurden, sollte die Bank über die Kündigung informiert und gegebenenfalls das Lastschriftmandat widerrufen werden.
Sollte die Hochschule nach dem wirksamen Ende des Vertrags weiterhin Zahlungen fordern, ist es wichtig, umgehend schriftlich zu widersprechen und auf die erfolgte Kündigung sowie deren Bestätigung zu verweisen. In hartnäckigen Fällen kann die Unterstützung eines Rechtsanwalts oder einer Verbraucherzentrale sinnvoll sein.
Gleichzeitig sollten Studierende prüfen, ob ihnen noch Guthaben oder Rückerstattungen zustehen, beispielsweise für im Voraus gezahlte Gebühren oder nicht genutzte Leistungen. Solche Ansprüche sollten zeitnah geltend gemacht werden, da sie möglicherweise Verjährungsfristen unterliegen.
Alternative Lösungen vor der Kündigung
Bevor eine endgültige Kündigung ausgesprochen wird, sollten Studierende prüfen, ob es alternative Lösungen gibt. Ein Urlaubssemester kann eine Option sein, wenn vorübergehende Probleme die Fortsetzung des Studiums erschweren. Während eines Urlaubssemesters ruhen die Studierendenpflichten, allerdings können reduzierte Gebühren anfallen.
Ein Wechsel der Studienform kann ebenfalls eine Lösung sein. Wer beispielsweise Schwierigkeiten hat, Vollzeitstudium und Beruf zu vereinbaren, könnte zu einem berufsbegleitenden oder Fernstudium wechseln. Die Hochschule Fresenius bietet in vielen Fällen solche Wechselmöglichkeiten an, wobei bereits erbrachte Leistungen angerechnet werden können.
Bei finanziellen Schwierigkeiten kann es sich lohnen, mit der Hochschule über Ratenzahlungen oder Stundungen zu sprechen. Auch die Beantragung von Stipendien oder anderen Förderungen sollte geprüft werden. Die Studienberatung kann hier wertvolle Hinweise geben und bei der Suche nach Lösungen unterstützen.
Die Entscheidung, ein Studium zu beenden, sollte wohlüberlegt sein und alle Konsequenzen berücksichtigen. Eine fristgerechte, schriftliche Kündigung per Einschreiben ist der rechtlich sicherste Weg, um das Vertragsverhältnis mit der Hochschule Fresenius zu beenden. Mit sorgfältiger Vorbereitung, korrekter Dokumentation und rechtzeitiger Kommunikation lässt sich der Kündigungsprozess in der Regel problemlos bewältigen. Studierende sollten sich nicht scheuen, bei Unsicherheiten professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen und alle verfügbaren Ressourcen zu nutzen, um ihre Rechte und Pflichten vollständig zu verstehen.