Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany
Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – DeutschlandCard
Lindenstraße 20-25
50674 Köln
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes DeutschlandCard. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
13/01/2026
So beenden Sie Ihre DeutschlandCard-Mitgliedschaft
Über DeutschlandCard
Die DeutschlandCard ist eines der größten Bonusprogramme in Deutschland und wird von der Loyalty Partner Deutschland GmbH mit Sitz in Köln betrieben. Seit ihrer Einführung haben Millionen von Kunden die Möglichkeit genutzt, bei alltäglichen Einkäufen Punkte zu sammeln und diese gegen Prämien oder Gutscheine einzulösen. Das Programm arbeitet mit zahlreichen bekannten Partnern zusammen, darunter Edeka, Netto, Esso und viele weitere Einzelhändler.
Das Grundprinzip der DeutschlandCard ist einfach: Bei jedem Einkauf bei einem Partnerunternehmen sammeln Kunden Punkte, die später gegen Waren, Dienstleistungen oder Rabatte eingetauscht werden können. Die Teilnahme am Basisprogramm ist kostenlos, und die Karte kann sowohl physisch als auch digital über eine App genutzt werden. Zusätzlich gibt es personalisierte Angebote und Coupons, die auf das individuelle Einkaufsverhalten zugeschnitten sind.
Trotz der vermeintlichen Vorteile entscheiden sich jedoch viele Nutzer dafür, ihre DeutschlandCard zu kündigen. Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von Datenschutzbedenken über geringe Punkteausbeute bis hin zu unerwünschten Werbe-E-Mails. Manche Kunden empfinden die Sammlung ihrer Einkaufsdaten als zu invasiv, während andere feststellen, dass der tatsächliche Gegenwert der gesammelten Punkte den Aufwand nicht rechtfertigt.
Abonnementpläne und Preise
Die DeutschlandCard funktioniert grundsätzlich als kostenloses Bonusprogramm, bei dem keine monatlichen oder jährlichen Gebühren anfallen. Dies unterscheidet sie von klassischen Abonnementdiensten, macht aber die Datenweitergabe zum eigentlichen "Preis" der Teilnahme. Kunden zahlen nicht mit Geld, sondern mit ihren Einkaufsinformationen, die für Marketingzwecke analysiert werden.
Basismodell der DeutschlandCard
Das Standardmodell ist für alle Teilnehmer identisch und beinhaltet folgende Merkmale:
| Leistung | Details |
|---|---|
| Mitgliedschaft | Kostenlos |
| Punktesammlung | 1 Punkt pro 2 Euro Einkaufswert |
| Punktewert | 100 Punkte = ca. 1 Euro Gegenwert |
| Gültigkeit der Punkte | Verfallen nach 3 Jahren Inaktivität |
| Personalisierte Angebote | Individuell basierend auf Kaufverhalten |
Zusätzliche Optionen und Kooperationen
Neben dem Basisprogramm bietet die DeutschlandCard verschiedene Zusatzoptionen an. Dazu gehören Kreditkartenmodelle in Zusammenarbeit mit Banken, bei denen zusätzliche Punkte beim Bezahlen gesammelt werden können. Diese Kreditkarten können jedoch mit Jahresgebühren verbunden sein, die je nach Anbieter variieren. Auch hier gilt: Wer solche Zusatzprodukte nutzt, sollte bei einer Kündigung alle verbundenen Verträge berücksichtigen.
Ein weiterer Aspekt sind Sonderaktionen, bei denen Kunden zeitlich begrenzt mehr Punkte sammeln können. Diese Aktionen sind oft an bestimmte Produkte oder Einkaufszeiten gebunden und werden über die App oder per E-Mail kommuniziert. Für viele Nutzer wird gerade die Flut an Werbe-E-Mails zu einem Kündigungsgrund, auch wenn diese theoretisch in den Einstellungen reduziert werden können.
Kündigungsbedingungen
Die Kündigung der DeutschlandCard unterliegt bestimmten rechtlichen Rahmenbedingungen, die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Loyalty Partner Deutschland GmbH festgelegt sind. Grundsätzlich können Teilnehmer ihre Mitgliedschaft jederzeit ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist beenden. Dies ist ein wichtiger Vorteil gegenüber vielen anderen Vertragsverhältnissen.
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Nach deutschem Recht haben Verbraucher das Recht, Verträge über kostenlose Dienstleistungen grundsätzlich jederzeit zu beenden. Die DeutschlandCard-AGB sehen vor, dass die Kündigung schriftlich erfolgen muss. Dies bedeutet konkret, dass eine Kündigung per E-Mail oder über ein Online-Formular nicht ausreichend ist und möglicherweise nicht bearbeitet wird. Die Schriftform dient dem Schutz beider Parteien und stellt sicher, dass die Willenserklärung eindeutig dokumentiert ist.
Besonders wichtig ist die Textform nach § 126b BGB, die für solche Kündigungen gilt. Während viele moderne Dienstleistungen digitale Kündigungswege anbieten, besteht die Loyalty Partner Deutschland GmbH auf dem traditionellen Postweg. Dies entspricht zwar den gesetzlichen Anforderungen, wird aber von vielen Verbraucherschützern als unnötig umständlich kritisiert.
Fristen und Bearbeitungszeiten
| Aspekt | Zeitraum |
|---|---|
| Kündigungsfrist | Keine (jederzeit möglich) |
| Bearbeitungszeit | 2-4 Wochen nach Zugang |
| Punkteverfall | Sofort nach Kündigung |
| Datenlöschung | Nach gesetzlichen Aufbewahrungsfristen |
Wichtige Hinweise vor der Kündigung
Bevor Sie Ihre DeutschlandCard kündigen, sollten Sie unbedingt alle gesammelten Punkte einlösen. Nach der Kündigung verfallen sämtliche Punkte ersatzlos, und es besteht kein Anspruch auf nachträgliche Auszahlung oder Kompensation. Dies ist ein häufiger Fehler, den Kunden machen und der zu unnötigem Wertverlust führt.
Zudem sollten Sie prüfen, ob Sie die DeutschlandCard mit anderen Diensten verknüpft haben, beispielsweise mit einer Kreditkarte oder einem Payback-ähnlichen System eines Partners. In solchen Fällen müssen möglicherweise separate Kündigungen ausgesprochen werden. Auch Newsletter-Abonnements und App-Zugänge sollten separat deaktiviert werden, um sicherzustellen, dass keine weiteren Daten erhoben werden.
Wie man DeutschlandCard per Post kündigt
Die Kündigung der DeutschlandCard muss zwingend schriftlich per Post erfolgen. Dies mag in Zeiten der Digitalisierung antiquiert erscheinen, ist aber die einzige von der Loyalty Partner Deutschland GmbH akzeptierte Methode. Der Versand als Einschreiben wird dringend empfohlen, da nur so ein rechtssicherer Nachweis über den Zugang der Kündigung erbracht werden kann.
Warum der Postweg am zuverlässigsten ist
Die postalische Kündigung bietet mehrere entscheidende Vorteile gegenüber anderen Kommunikationswegen. Erstens erfüllt sie die rechtlichen Anforderungen der Schriftform vollumfänglich. Zweitens haben Sie bei Versand als Einschreiben einen gerichtsfesten Nachweis darüber, dass Ihre Kündigung beim Empfänger angekommen ist. Dies ist besonders wichtig, falls es später zu Unstimmigkeiten kommt.
E-Mails können technisch verloren gehen, im Spam-Ordner landen oder vom Empfänger mit dem Argument abgelehnt werden, sie entsprächen nicht der geforderten Schriftform. Telefonische Kündigungen sind noch problematischer, da sie keinerlei Beweiskraft haben und vom Unternehmen einfach ignoriert werden können. Der Postweg mag umständlicher sein, bietet aber die größte Rechtssicherheit.
Notwendige Angaben im Kündigungsschreiben
Ihr Kündigungsschreiben sollte folgende Informationen enthalten, um eine reibungslose Bearbeitung zu gewährleisten:
- Ihre vollständigen persönlichen Daten (Vor- und Nachname, Adresse)
- Ihre DeutschlandCard-Nummer (auf der Karte zu finden)
- Eindeutige Kündigungserklärung mit dem Wort "Kündigung"
- Datum der Kündigung
- Ihre Unterschrift (bei handschriftlichem oder ausgedrucktem Brief)
- Optional: Bitte um Bestätigung der Kündigung
Die korrekte Adresse für die Kündigung
Ihre Kündigung muss an folgende Adresse gesendet werden:
- Loyalty Partner Deutschland GmbH, z. Hd. Kunden-Service, Lindenstraße 20-25, 50674 Köln
Achten Sie darauf, die Adresse vollständig und korrekt anzugeben. Fehlerhafte Adressierungen können zu Verzögerungen führen oder dazu, dass Ihre Kündigung nicht zugestellt wird. Der Zusatz "z. Hd. Kunden-Service" stellt sicher, dass Ihr Schreiben bei der zuständigen Abteilung landet.
Versand als Einschreiben
Der Versand als Einschreiben ist zwar mit zusätzlichen Kosten verbunden, bietet aber entscheidende Vorteile. Bei einem Standard-Einschreiben erhalten Sie einen Nachweis über die Aufgabe bei der Post. Noch besser ist das Einschreiben mit Rückschein, bei dem Sie zusätzlich eine Bestätigung über den Zugang beim Empfänger erhalten. Diese Bestätigung ist im Streitfall vor Gericht verwertbar.
Die Kosten für ein Einschreiben liegen bei etwa 2,50 bis 4,70 Euro, je nach gewählter Variante. Diese Investition ist jedoch gut angelegt, da sie Ihnen Rechtssicherheit verschafft und spätere Probleme vermeiden kann. Bewahren Sie den Einlieferungsbeleg unbedingt auf, bis Sie eine Kündigungsbestätigung erhalten haben.
Moderne Alternative mit digitaler Nachverfolgung
Für diejenigen, die den Gang zur Post scheuen oder keine Zeit dafür haben, gibt es moderne Dienstleister, die den Versand nachverfolgbarer Briefe vereinfachen. Solche Services ermöglichen es, Kündigungsschreiben online zu erstellen und automatisch als Einschreiben versenden zu lassen. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und der digitalen Dokumentation des gesamten Vorgangs.
Diese Dienste übernehmen die professionelle Formatierung des Schreibens, den Druck, das Kuvertieren und den Versand als Einschreiben. Sie erhalten einen digitalen Nachweis über alle Schritte und können den Status Ihrer Kündigung online verfolgen. Dies verbindet die rechtliche Sicherheit des Postwegs mit der Bequemlichkeit digitaler Prozesse und stellt sicher, dass alle formalen Anforderungen erfüllt werden.
Kundenbewertungen und Tipps
Die Erfahrungen von Kunden mit der DeutschlandCard und insbesondere mit dem Kündigungsprozess sind gemischt. Während viele Nutzer die grundsätzliche Idee des Bonusprogramms schätzen, gibt es auch zahlreiche kritische Stimmen, die sich vor allem auf Datenschutzaspekte und den tatsächlichen Nutzen beziehen.
Häufige Gründe für die Kündigung
Aus Kundenbewertungen und Verbraucherforen lassen sich mehrere wiederkehrende Kündigungsgründe identifizieren. An erster Stelle stehen Datenschutzbedenken: Viele Nutzer fühlen sich unwohl dabei, dass ihre Einkaufsgewohnheiten detailliert erfasst und analysiert werden. Die DeutschlandCard erstellt umfassende Profile über das Konsumverhalten, die für Marketingzwecke genutzt werden.
Ein weiterer häufiger Grund ist die als gering empfundene Punkteausbeute. Um einen nennenswerten Gegenwert zu erreichen, müssen Kunden über lange Zeiträume Punkte sammeln. Die Umrechnung von 100 Punkten in etwa einen Euro Gegenwert bedeutet, dass für 100 Euro Einkaufswert lediglich 50 Punkte gesammelt werden – entsprechend 50 Cent Gegenwert. Viele Kunden empfinden dies als zu wenig für die Preisgabe ihrer Daten.
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Die Rückmeldungen zum Kündigungsprozess selbst sind überwiegend neutral bis positiv. Die meisten Kunden berichten, dass ihre Kündigung nach Eingang des Schreibens zügig bearbeitet wurde. Probleme entstehen hauptsächlich dann, wenn die Schriftform nicht eingehalten oder die Kündigung per E-Mail versucht wurde. In solchen Fällen wird die Kündigung nicht bearbeitet, und Kunden erhalten keine Reaktion.
Einige Nutzer berichten jedoch von verzögerten Bestätigungen oder davon, dass sie trotz erfolgter Kündigung weiterhin Werbe-E-Mails erhielten. In solchen Fällen ist es wichtig, separat den Newsletter abzubestellen und gegebenenfalls von seinem Widerspruchsrecht nach DSGVO Gebrauch zu machen. Die Kündigung der Mitgliedschaft bedeutet nicht automatisch, dass alle Kommunikationskanäle geschlossen werden.
Praktische Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Basierend auf Kundenerfahrungen haben sich folgende Vorgehensweisen als besonders erfolgreich erwiesen: Erstens sollten Sie vor der Kündigung Screenshots Ihres Kontos und Ihres Punktestands machen. Dies dient als Nachweis für den Fall, dass es zu Unstimmigkeiten kommt. Zweitens empfiehlt es sich, die Kündigung so zu formulieren, dass sie unmissverständlich ist und keine Interpretationsspielräume lässt.
Drittens sollten Sie explizit um eine schriftliche Kündigungsbestätigung bitten und eine angemessene Frist dafür setzen, beispielsweise zwei Wochen. Dies erhöht den Druck auf das Unternehmen, zeitnah zu reagieren. Viertens ist es ratsam, parallel zur Kündigung auch die App zu deinstallieren und sich aus allen Online-Konten auszuloggen, um sicherzustellen, dass keine weiteren Daten erfasst werden.
Datenschutzrechtliche Aspekte
Nach der Kündigung haben Sie gemäß DSGVO das Recht auf Löschung Ihrer personenbezogenen Daten. Sie können dies explizit in Ihrem Kündigungsschreiben fordern oder einen separaten Antrag auf Datenlöschung stellen. Die Loyalty Partner Deutschland GmbH ist verpflichtet, diesem Wunsch nachzukommen, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
Es ist wichtig zu verstehen, dass bestimmte Daten aus steuerlichen oder handelsrechtlichen Gründen für eine gewisse Zeit aufbewahrt werden müssen. Dies betrifft insbesondere Daten, die mit finanziellen Transaktionen oder der Einlösung von Prämien verbunden sind. Nach Ablauf dieser Fristen müssen die Daten jedoch gelöscht werden. Sie können jederzeit Auskunft über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten verlangen.
Alternativen zur DeutschlandCard
Wer nach der Kündigung nicht ganz auf Bonusprogramme verzichten möchte, findet auf dem deutschen Markt verschiedene Alternativen. Einige Einzelhändler bieten eigene Programme an, die weniger Daten erfassen oder transparenter mit den gesammelten Informationen umgehen. Auch gibt es Cashback-Programme, die direkte Gelderstattungen statt Punkte bieten und von manchen Verbrauchern als vorteilhafter empfunden werden.
Letztendlich sollte jeder Verbraucher für sich abwägen, ob der Nutzen eines Bonusprogramms die Preisgabe persönlicher Daten rechtfertigt. Die Kündigung der DeutschlandCard ist unkompliziert möglich und gibt Ihnen die Kontrolle über Ihre Daten zurück. Mit der richtigen Vorgehensweise – insbesondere dem Versand als Einschreiben an die korrekte Adresse – steht einer erfolgreichen Beendigung der Mitgliedschaft nichts im Wege.