
Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany

Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Elan
Ludwig-Erhard-Anlage 10-12
65760 Eschborn
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Elan. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
12/01/2026
So beenden Sie Ihr Elan-Abonnement problemlos
Über Elan
Elan ist ein deutscher Anbieter im Bereich Elektromobilität, der sich auf intelligente Ladelösungen für Elektrofahrzeuge spezialisiert hat. Die Elan Digital Systems GmbH mit Sitz in Eschborn bei Frankfurt am Main bietet umfassende Services rund um das Laden von Elektroautos an. Das Unternehmen betreibt ein Netzwerk von Ladestationen und ermöglicht seinen Kunden den Zugang zu einer Vielzahl von Ladepunkten in Deutschland und Europa.
Das Geschäftsmodell von Elan basiert auf der Bereitstellung von Ladeinfrastruktur sowie der Abrechnung von Ladevorgängen über verschiedene Tarifmodelle. Kunden erhalten in der Regel eine Ladekarte oder können eine mobile App nutzen, um an den Ladestationen Strom zu beziehen. Die Abrechnung erfolgt dabei nach unterschiedlichen Modellen, je nach gewähltem Tarif und Nutzungsverhalten.
Als Teil der wachsenden Elektromobilitätsbranche positioniert sich Elan als Dienstleister, der die Lücke zwischen Fahrzeughaltern und Ladeinfrastruktur schließt. Das Unternehmen arbeitet mit verschiedenen Ladestationsbetreibern zusammen und ermöglicht so einen weitreichenden Zugang zu Lademöglichkeiten. Für viele Nutzer von Elektrofahrzeugen stellt Elan eine praktische Lösung dar, um unterwegs oder zu Hause ihr Fahrzeug aufzuladen.
Die Dienstleistungen von Elan richten sich sowohl an Privatkunden als auch an Geschäftskunden, die Elektrofahrzeuge in ihrer Flotte betreiben. Dabei bietet das Unternehmen verschiedene Abrechnungsmodelle und Servicepakete an, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kundengruppen zugeschnitten sind.
Abonnementpläne und Preise
Elan bietet verschiedene Tarifmodelle für die Nutzung seiner Ladeinfrastruktur an. Die Preisgestaltung im Bereich der Elektromobilität ist komplex und hängt von mehreren Faktoren ab, darunter die Art der Ladestation, die Ladeleistung und der gewählte Tarif. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Grundgebühren und nutzungsabhängigen Kosten.
Tarifstruktur und Kostenmodelle
Bei Ladediensten wie Elan gibt es typischerweise verschiedene Abrechnungsmodelle. Einige Tarife arbeiten mit monatlichen Grundgebühren, die einen bestimmten Umfang an Ladeenergie beinhalten, während andere rein verbrauchsabhängig abrechnen. Die Kosten können nach Kilowattstunden (kWh), nach Ladezeit oder als Pauschalpreis pro Ladevorgang berechnet werden.
| Abrechnungsmodell | Beschreibung | Typische Anwendung |
|---|---|---|
| kWh-basiert | Abrechnung nach tatsächlich geladener Energiemenge | AC-Ladestationen |
| Zeitbasiert | Abrechnung nach Dauer des Ladevorgangs | DC-Schnellladestationen |
| Pauschal | Fester Preis pro Ladevorgang | Bestimmte Partnerstandorte |
| Abo-Modell | Monatliche Grundgebühr mit Inklusivleistungen | Vielfahrer |
Zusätzliche Gebühren und Kosten
Neben den reinen Ladekosten können bei Elektromobilitätsdiensten weitere Gebühren anfallen. Dazu gehören beispielsweise Blockiergebühren, die erhoben werden, wenn ein Fahrzeug nach Abschluss des Ladevorgangs noch an der Ladestation angeschlossen bleibt und somit andere Nutzer blockiert. Auch Aktivierungsgebühren für neue Ladekarten oder Verwaltungsgebühren können Teil der Kostenstruktur sein.
Die Preise für das Laden an verschiedenen Stationen können erheblich variieren. Schnellladestationen mit hoher Ladeleistung sind in der Regel teurer als normale AC-Ladepunkte. Auch der Standort spielt eine Rolle – Ladestationen an Autobahnen oder in Innenstädten können höhere Preise aufweisen als solche in Wohngebieten.
Vertragslaufzeiten und Bindungen
Je nach gewähltem Tarif können unterschiedliche Vertragslaufzeiten gelten. Einige Angebote sind ohne Mindestlaufzeit buchbar und monatlich kündbar, während andere Tarife mit günstigeren Konditionen eine Bindung von zwölf oder vierundzwanzig Monaten vorsehen. Diese Informationen sind entscheidend für die spätere Kündigung des Vertrags.
Kündigungsbedingungen
Die Kündigung eines Vertrags mit Elan unterliegt bestimmten rechtlichen Rahmenbedingungen, die sich aus dem deutschen Vertragsrecht und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Unternehmens ergeben. Für Verbraucher gelten dabei besondere Schutzvorschriften, die im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) verankert sind.
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Nach deutschem Recht haben Verbraucher bei Verträgen, die im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen wurden, grundsätzlich ein vierzehntägiges Widerrufsrecht. Dieses beginnt mit Vertragsabschluss und ermöglicht es dem Kunden, ohne Angabe von Gründen vom Vertrag zurückzutreten. Nach Ablauf dieser Widerrufsfrist gelten die vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen.
Bei Dauerschuldverhältnissen wie Ladestrom-Verträgen sind die Kündigungsfristen und -modalitäten in den AGB des Anbieters geregelt. Diese müssen jedoch den gesetzlichen Vorgaben entsprechen und dürfen Verbraucher nicht unangemessen benachteiligen. Überlange Kündigungsfristen oder erschwerte Kündigungsmodalitäten können unwirksam sein.
Ordentliche Kündigung
Die ordentliche Kündigung erfolgt unter Einhaltung der vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist zum Ende der Vertragslaufzeit. Bei Verträgen mit Mindestlaufzeit ist eine Kündigung in der Regel erst zum Ablauf dieser Laufzeit möglich. Wird nicht rechtzeitig gekündigt, verlängert sich der Vertrag oft automatisch um einen weiteren Zeitraum.
| Vertragstyp | Typische Kündigungsfrist | Kündigungstermin |
|---|---|---|
| Ohne Mindestlaufzeit | 1 Monat | Zum Monatsende |
| 12 Monate Laufzeit | 3 Monate | Zum Laufzeitende |
| 24 Monate Laufzeit | 3 Monate | Zum Laufzeitende |
Außerordentliche Kündigung
Eine außerordentliche Kündigung ist unter bestimmten Umständen möglich, auch wenn die reguläre Kündigungsfrist noch nicht abgelaufen ist. Wichtige Gründe für eine außerordentliche Kündigung können sein: erhebliche Preiserhöhungen, die nicht vertraglich vereinbart waren, wiederholte Vertragsverstöße durch den Anbieter oder eine wesentliche Verschlechterung der Leistung.
Bei Preiserhöhungen steht Verbrauchern oft ein Sonderkündigungsrecht zu. Dieses muss jedoch in der Regel innerhalb einer bestimmten Frist nach Bekanntgabe der Preiserhöhung ausgeübt werden. Die genauen Bedingungen sollten den AGB oder dem Preiserhöhungsschreiben entnommen werden.
Wichtige Fristen und Termine
Für eine wirksame Kündigung ist es entscheidend, dass die Kündigungserklärung rechtzeitig beim Anbieter eingeht. Maßgeblich ist dabei nicht das Datum des Absendens, sondern der Zugang beim Empfänger. Bei postalischen Kündigungen sollte daher ausreichend Zeit für den Postweg eingeplant werden.
Es empfiehlt sich, die Kündigung mindestens eine Woche vor Ablauf der Kündigungsfrist zu versenden, um sicherzustellen, dass sie rechtzeitig ankommt. Bei knappen Fristen kann ein Einschreiben mit Rückschein sinnvoll sein, um den Zugang nachweisen zu können.
Notwendige Angaben in der Kündigung
Eine Kündigungserklärung sollte bestimmte Mindestangaben enthalten, um eindeutig zugeordnet werden zu können. Dazu gehören: vollständiger Name und Anschrift des Kunden, Kundennummer oder Vertragsnummer, eindeutige Kündigungserklärung, gewünschter Kündigungstermin und Datum sowie Unterschrift bei schriftlicher Kündigung.
Je präziser die Angaben sind, desto geringer ist das Risiko von Missverständnissen oder Verzögerungen bei der Bearbeitung. Eine klare und unmissverständliche Formulierung ist dabei wichtiger als die Verwendung juristischer Fachbegriffe.
Wie man Elan per Post kündigt
Die postalische Kündigung ist in Deutschland nach wie vor die rechtssicherste Methode, um einen Vertrag zu beenden. Trotz der zunehmenden Digitalisierung bietet der klassische Brief entscheidende Vorteile, insbesondere in Bezug auf die Nachweisbarkeit und rechtliche Anerkennung.
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Ein per Post versandtes Kündigungsschreiben hat vor Gericht einen hohen Beweiswert, besonders wenn es als Einschreiben mit Rückschein versandt wurde. Im Streitfall kann damit eindeutig nachgewiesen werden, dass und wann die Kündigung beim Empfänger eingegangen ist. E-Mails oder Online-Formulare können hingegen technische Probleme aufweisen oder vom Empfänger als nicht zugegangen bestritten werden.
Die Schriftform ist bei vielen Verträgen gesetzlich oder vertraglich vorgeschrieben. Eine Kündigung per E-Mail oder Telefon wird oft nicht als ausreichend anerkannt. Die postalische Kündigung erfüllt in jedem Fall die Schriftformerfordernis und ist daher die sicherste Variante.
Darüber hinaus schafft ein formelles Kündigungsschreiben Klarheit und Verbindlichkeit. Es dokumentiert den Kündigungswunsch eindeutig und lässt wenig Raum für Interpretationen. Dies ist besonders wichtig, wenn es später zu Unstimmigkeiten über den Kündigungszeitpunkt oder die Wirksamkeit der Kündigung kommt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur postalischen Kündigung
Schritt 1: Vertragsdaten zusammenstellen
Bevor Sie mit dem Verfassen des Kündigungsschreibens beginnen, sollten Sie alle relevanten Vertragsdaten zusammentragen. Suchen Sie Ihre Vertragsunterlagen heraus und notieren Sie sich Ihre Kundennummer, die Vertragsnummer und das Datum des Vertragsbeginns. Diese Informationen sind wichtig, damit Ihre Kündigung dem richtigen Vertrag zugeordnet werden kann.
Prüfen Sie auch Ihre AGB oder Vertragsunterlagen auf die geltende Kündigungsfrist. Berechnen Sie ausgehend von Ihrem Vertragsbeginn und der Mindestlaufzeit, wann der frühestmögliche Kündigungstermin ist. Berücksichtigen Sie dabei die Kündigungsfrist, die vor dem Kündigungstermin eingehalten werden muss.
Schritt 2: Kündigungsschreiben verfassen
Ihr Kündigungsschreiben sollte klar strukturiert und höflich formuliert sein. Beginnen Sie mit Ihren vollständigen Kontaktdaten in der Kopfzeile, gefolgt von der Empfängeradresse. Fügen Sie eine aussagekräftige Betreffzeile ein, die das Wort "Kündigung" enthält.
Im Haupttext erklären Sie unmissverständlich, dass Sie den Vertrag kündigen möchten. Nennen Sie den gewünschten Kündigungstermin oder formulieren Sie "zum nächstmöglichen Zeitpunkt", wenn Sie sich über die genaue Frist unsicher sind. Geben Sie Ihre Kundennummer und weitere identifizierende Merkmale an.
Bitten Sie um eine schriftliche Kündigungsbestätigung mit Angabe des Beendigungszeitpunkts. Dies gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit und ermöglicht es, eventuelle Missverständnisse frühzeitig zu klären. Vergessen Sie nicht, das Schreiben zu datieren und handschriftlich zu unterschreiben.
Schritt 3: Korrekte Adressierung
Die korrekte Adresse für Ihre Kündigung an Elan lautet:
- Elan Digital Systems GmbH, Ludwig-Erhard-Anlage 10-12, 65760 Eschborn
Achten Sie darauf, die Adresse vollständig und korrekt auf dem Briefumschlag anzugeben. Fehlerhafte Adressen können zu Verzögerungen führen oder dazu, dass Ihr Schreiben nicht zugestellt werden kann. Fügen Sie auch Ihre eigene Adresse als Absender hinzu, damit das Schreiben bei Zustellproblemen an Sie zurückgesandt werden kann.
Schritt 4: Versandart wählen
Für eine rechtssichere Kündigung empfiehlt sich der Versand per Einschreiben. Es gibt verschiedene Varianten: Das Einschreiben Einwurf dokumentiert die Zustellung in den Briefkasten, während das Einschreiben mit Rückschein zusätzlich die Unterschrift des Empfängers erfasst. Letzteres bietet den höchsten Beweiswert, ist aber auch teurer.
Bei unkritischen Kündigungen mit ausreichend Vorlaufzeit kann auch ein normaler Brief ausreichen. Bedenken Sie jedoch, dass Sie in diesem Fall keinen Nachweis über die Zustellung haben. Bei knappen Fristen oder wenn Sie mit Komplikationen rechnen, ist ein Einschreiben die bessere Wahl.
Schritt 5: Dokumentation und Nachverfolgung
Bewahren Sie eine Kopie Ihres Kündigungsschreibens sowie alle Versandbelege sorgfältig auf. Diese Dokumente können wichtig sein, falls es später zu Unstimmigkeiten kommt. Notieren Sie sich das Versanddatum und bei einem Einschreiben die Sendungsnummer.
Nach etwa einer Woche sollten Sie eine Kündigungsbestätigung erhalten. Bleibt diese aus, sollten Sie sich telefonisch oder schriftlich erkundigen, ob Ihre Kündigung eingegangen ist. Lassen Sie sich gegebenenfalls den Eingang und den Kündigungstermin bestätigen.
Die Rolle von Postclic bei der Kündigung
Für diejenigen, die den Aufwand einer postalischen Kündigung scheuen, aber dennoch deren Vorteile nutzen möchten, kann ein Service wie Postclic eine praktische Lösung sein. Postclic ermöglicht es, Kündigungen und andere wichtige Briefe digital zu erstellen und als echte, nachverfolgbare Briefe versenden zu lassen.
Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und Bequemlichkeit: Sie müssen nicht selbst zur Post gehen, können den Brief aber dennoch als Einschreiben versenden lassen. Zudem erhalten Sie einen digitalen Nachweis über den Versand und können den Status Ihrer Sendung online verfolgen. Die professionelle Formatierung und korrekte Adressierung sind automatisch gewährleistet.
Solche Dienste können besonders hilfreich sein, wenn Sie wenig Zeit haben, mobil eingeschränkt sind oder sicherstellen möchten, dass Ihr Kündigungsschreiben formal korrekt ist. Der digitale Versandnachweis kann bei späteren Nachfragen oder Streitigkeiten genauso dienlich sein wie ein physischer Einschreibebeleg.
Kundenbewertungen und Tipps
Häufige Kündigungsgründe
Die Gründe für die Kündigung eines Vertrags mit einem Elektromobilitätsanbieter wie Elan sind vielfältig. Ein häufiger Grund ist der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter. Der Markt für Ladeinfrastruktur entwickelt sich schnell, und regelmäßig treten neue Anbieter mit attraktiveren Konditionen auf.
Auch Unzufriedenheit mit der Verfügbarkeit oder Zuverlässigkeit der Ladestationen kann ein Kündigungsgrund sein. Wenn Ladepunkte häufig defekt sind oder die versprochene Netzabdeckung nicht den Erwartungen entspricht, suchen Kunden nach Alternativen. Manche Nutzer stellen auch fest, dass sie die Dienstleistung weniger nutzen als ursprünglich geplant und die Kosten daher nicht gerechtfertigt sind.
Der Verkauf des Elektrofahrzeugs oder ein Umzug in eine Region mit schlechter Netzabdeckung sind weitere praktische Gründe für eine Kündigung. Auch Änderungen im Mobilitätsverhalten, etwa der Wechsel zu öffentlichen Verkehrsmitteln oder die Installation einer eigenen Ladestation zu Hause, können dazu führen, dass ein externer Ladedienst nicht mehr benötigt wird.
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Die Erfahrungen von Kunden mit Kündigungsprozessen bei Dienstleistern im Energiesektor sind unterschiedlich. Während einige Anbieter Kündigungen unkompliziert und zügig bearbeiten, berichten andere Kunden von verzögerten Bestätigungen oder Schwierigkeiten bei der Rückerstattung von Guthaben.
Besonders wichtig ist es, auf die Einhaltung der Kündigungsfristen zu achten. Versäumt man den Kündigungstermin, verlängert sich der Vertrag oft automatisch um ein weiteres Jahr. Dies kann zu ungewollten Kosten führen, insbesondere wenn man bereits zu einem anderen Anbieter gewechselt ist.
Einige Kunden berichten auch von Versuchen der Anbieter, sie mit Sonderangeboten oder verbesserten Konditionen zum Bleiben zu bewegen. Ob man auf solche Angebote eingeht, sollte man sorgfältig abwägen und die neuen Konditionen mit denen anderer Anbieter vergleichen.
Praktische Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Um sicherzustellen, dass Ihre Kündigung reibungslos verläuft, sollten Sie einige bewährte Praktiken beachten. Erstens: Kündigen Sie rechtzeitig, am besten mehrere Wochen vor Ablauf der Kündigungsfrist. Dies gibt Ihnen einen Puffer für eventuelle Probleme und ermöglicht es, bei Bedarf nachzufassen.
Zweitens: Dokumentieren Sie jeden Schritt. Kopieren Sie Ihr Kündigungsschreiben, bewahren Sie Versandbelege auf und notieren Sie sich alle Telefonate oder E-Mail-Korrespondenzen mit dem Kundenservice. Diese Dokumentation kann bei Unstimmigkeiten von unschätzbarem Wert sein.
Drittens: Fordern Sie ausdrücklich eine schriftliche Kündigungsbestätigung an. Nur so haben Sie die Gewissheit, dass Ihre Kündigung bearbeitet wurde und kennen das genaue Vertragsende. Kommt keine Bestätigung, haken Sie nach.
Umgang mit Problemen nach der Kündigung
Manchmal treten auch nach einer erfolgreichen Kündigung noch Probleme auf. Häufig betrifft dies die Abrechnung: Es werden weiterhin Beträge abgebucht, oder es gibt Unstimmigkeiten bei der Endabrechnung. In solchen Fällen sollten Sie umgehend den Kundenservice kontaktieren und auf Ihre Kündigung hinweisen.
Wenn trotz Kündigung weiterhin Beträge eingezogen werden, können Sie Ihre Bank anweisen, das SEPA-Lastschriftmandat zu widerrufen. Bereits abgebuchte Beträge können Sie innerhalb von acht Wochen ohne Angabe von Gründen zurückbuchen lassen. Bei unberechtigten Abbuchungen haben Sie sogar 13 Monate Zeit für eine Rückbuchung.
Sollten Sie ein Guthaben haben, etwa aus Vorauszahlungen, muss dieses nach Vertragsende erstattet werden. Fordern Sie die Rückzahlung schriftlich an und setzen Sie eine angemessene Frist. Reagiert der Anbieter nicht, können Sie rechtliche Schritte erwägen.
Alternative Lösungen vor der Kündigung
Bevor Sie kündigen, sollten Sie prüfen, ob es alternative Lösungen für Ihr Problem gibt. Viele Anbieter bieten verschiedene Tarifoptionen an, und möglicherweise gibt es einen günstigeren oder besser passenden Tarif für Ihre Nutzung. Ein Gespräch mit dem Kundenservice kann hier Klarheit schaffen.
Wenn Sie mit bestimmten Aspekten des Service unzufrieden sind, kann es sich lohnen, dies dem Anbieter mitzuteilen. Manche Probleme lassen sich durch Kulanzlösungen oder Anpassungen beheben, ohne dass eine Kündigung notwendig wird. Allerdings sollten Sie dabei realistisch bleiben und nicht zu viel Zeit in Verhandlungen investieren, wenn ein Wechsel die bessere Option ist.
Bei vorübergehenden Änderungen Ihres Bedarfs bieten einige Anbieter auch die Möglichkeit, den Vertrag ruhen zu lassen oder in einen günstigeren Basistarif zu wechseln. Dies kann sinnvoll sein, wenn Sie etwa für einige Monate ins Ausland gehen oder Ihr Elektrofahrzeug vorübergehend nicht nutzen.
Nach der Kündigung: Wechsel zu einem neuen Anbieter
Wenn Sie sich entschieden haben, Elan zu kündigen, sollten Sie sich frühzeitig um einen neuen Anbieter kümmern. Vergleichen Sie die verschiedenen Optionen auf dem Markt hinsichtlich Preis, Netzabdeckung, Ladegeschwindigkeit und Kundenservice. Achten Sie dabei nicht nur auf die monatlichen Kosten, sondern auch auf versteckte Gebühren und die tatsächlichen Kosten pro Ladevorgang.
Lesen Sie Erfahrungsberichte anderer Nutzer und prüfen Sie, ob der neue Anbieter Ladestationen in den für Sie relevanten Gebieten hat. Eine gute Netzabdeckung nützt wenig, wenn die Ladepunkte nicht dort sind, wo Sie sie benötigen. Viele Anbieter bieten auf ihren Websites Karten mit allen verfügbaren Ladestationen an.
Planen Sie den Wechsel so, dass zwischen dem Ende Ihres alten Vertrags und dem Beginn des neuen keine Lücke entsteht. Gleichzeitig sollten Sie vermeiden, dass sich beide Verträge überschneiden und Sie doppelt zahlen. Eine sorgfältige Planung spart hier Geld und Ärger.
Die Kündigung eines Vertrags mit Elan oder einem anderen Elektromobilitätsanbieter ist ein normaler Vorgang, der mit der richtigen Vorbereitung und Vorgehensweise problemlos gelingen sollte. Die postalische Kündigung bietet dabei die größte Rechtssicherheit und sollte daher bevorzugt werden. Mit den in diesem Leitfaden beschriebenen Schritten und Tipps sind Sie gut gerüstet, um Ihren Vertrag fristgerecht und wirksam zu beenden.