Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany
Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Enercity
Hafenstraße 42-46
28203 Bremen
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Enercity. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
14/01/2026
Schritte zur erfolgreichen Kündigung Ihres Enercity-Vertrags
Über Enercity
Enercity ist ein traditionsreiches deutsches Energieversorgungsunternehmen mit Hauptsitz in Hannover, das Privat- und Geschäftskunden mit Strom, Gas, Wärme und Trinkwasser beliefert. Das Unternehmen entstand aus den Stadtwerken Hannover und versorgt heute mehrere Millionen Menschen in Norddeutschland und darüber hinaus mit Energie. Mit einer Geschichte, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht, gehört Enercity zu den größten kommunalen Energieversorgern Deutschlands.
Das Unternehmen bietet verschiedene Tarife für unterschiedliche Kundenbedürfnisse an und setzt zunehmend auf erneuerbare Energien. Neben der klassischen Energieversorgung engagiert sich Enercity auch im Bereich Elektromobilität, Photovoltaik und intelligenter Energielösungen. Die enercity AG ist mehrheitlich im Besitz der Stadt Hannover und weiterer kommunaler Partner, was ihr eine besondere Stellung als regionaler Versorger verleiht.
Trotz der soliden Marktposition entscheiden sich viele Kunden aus verschiedenen Gründen für einen Anbieterwechsel oder eine Kündigung. Preiserhöhungen, der Wunsch nach günstigeren Tarifen bei anderen Anbietern, Umzüge oder Unzufriedenheit mit dem Service sind häufige Kündigungsgründe. Auch die zunehmende Liberalisierung des Energiemarktes ermöglicht es Verbrauchern, flexibel zwischen Anbietern zu wechseln und von attraktiveren Konditionen zu profitieren.
Abonnementpläne und Preise
Stromtarife bei Enercity
Enercity bietet verschiedene Stromtarife, die sich in Vertragslaufzeit, Preisgarantie und Umweltfreundlichkeit unterscheiden. Die Tarifstruktur umfasst sowohl Grundversorgungstarife als auch Sonderverträge mit unterschiedlichen Konditionen. Der Grundversorgungstarif ist gesetzlich geregelt und kann mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden, während Sonderverträge meist längere Kündigungsfristen aufweisen.
Die Preisgestaltung bei Enercity setzt sich aus einem monatlichen Grundpreis und einem verbrauchsabhängigen Arbeitspreis pro Kilowattstunde zusammen. Je nach Tarif können zusätzliche Boni für Neukunden, Preisgarantien oder Ökostrom-Optionen hinzukommen. Die genauen Preise variieren je nach Verbrauchsmenge, Postleitzahl und gewähltem Tarifmodell erheblich.
| Tariftyp | Vertragslaufzeit | Kündigungsfrist | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Grundversorgung | Unbefristet | 2 Wochen | Gesetzlich geregelt |
| Sondervertrag 12 Monate | 12 Monate | 4-6 Wochen | Oft mit Neukundenbonus |
| Sondervertrag 24 Monate | 24 Monate | 3 Monate | Längere Preisgarantie |
| Ökostromtarife | Variabel | Variabel | 100% erneuerbare Energien |
Gastarife und weitere Produkte
Neben Strom bietet Enercity auch verschiedene Gastarife an, die nach ähnlichen Prinzipien strukturiert sind. Die Erdgasversorgung erfolgt ebenfalls über Grund- und Sonderverträge mit unterschiedlichen Laufzeiten und Kündigungsfristen. Auch hier spielen Faktoren wie Verbrauchsmenge, Region und gewählte Vertragslaufzeit eine entscheidende Rolle bei der Preisgestaltung.
Zusätzlich zu den klassischen Energieprodukten bietet Enercity Kombitarife an, bei denen Kunden sowohl Strom als auch Gas vom selben Anbieter beziehen können. Solche Pakete werden oft mit Rabatten oder besonderen Konditionen beworben. Weitere Dienstleistungen umfassen Wärmeversorgung, Trinkwasser in bestimmten Regionen sowie moderne Energielösungen wie Wallboxen für Elektroautos oder Photovoltaikanlagen.
Kündigungsbedingungen
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Die Kündigung von Energieverträgen in Deutschland unterliegt klaren gesetzlichen Regelungen, die im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) und in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Versorger festgelegt sind. Grundsätzlich wird zwischen der Grundversorgung und Sonderverträgen unterschieden, die jeweils unterschiedliche Kündigungsfristen und -modalitäten aufweisen.
Bei der Grundversorgung haben Verbraucher das Recht, mit einer Frist von nur zwei Wochen zu kündigen. Dies bietet maximale Flexibilität und schützt Kunden vor langfristigen Bindungen. Sonderverträge hingegen haben meist Mindestvertragslaufzeiten von zwölf oder 24 Monaten und verlängern sich automatisch, wenn sie nicht rechtzeitig gekündigt werden. Die Kündigungsfrist bei Sonderverträgen beträgt typischerweise zwischen vier Wochen und drei Monaten vor Ablauf der Vertragslaufzeit.
Ordentliche Kündigung
Die ordentliche Kündigung erfolgt zum Ende der vereinbarten Vertragslaufzeit unter Einhaltung der vertraglich festgelegten Kündigungsfrist. Diese Frist ist in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Enercity genau definiert und variiert je nach Tarifmodell. Verbraucher sollten ihre Vertragsunterlagen sorgfältig prüfen, um die exakte Kündigungsfrist zu ermitteln und den richtigen Zeitpunkt für die Kündigung nicht zu verpassen.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Kündigung schriftlich erfolgen muss und dem Versorger rechtzeitig zugehen sollte. Ein verspäteter Zugang kann dazu führen, dass sich der Vertrag automatisch um weitere zwölf Monate verlängert. Daher empfiehlt es sich, die Kündigung mit ausreichendem Zeitpuffer zu versenden und einen Nachweis über den Versand aufzubewahren.
Außerordentliche Kündigung und Sonderkündigungsrechte
Neben der ordentlichen Kündigung gibt es Situationen, in denen Kunden ein Sonderkündigungsrecht zusteht. Dies ist insbesondere bei Preiserhöhungen der Fall. Erhöht Enercity die Preise, muss das Unternehmen die Kunden mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten der neuen Preise informieren. In diesem Fall haben Verbraucher das Recht, den Vertrag außerordentlich zu kündigen, ohne die reguläre Kündigungsfrist einhalten zu müssen.
Ein weiteres Sonderkündigungsrecht besteht bei einem Umzug. Wenn Enercity am neuen Wohnort nicht liefern kann oder der Kunde die Versorgung dort nicht fortsetzen möchte, kann der Vertrag vorzeitig beendet werden. Auch bei erheblichen Vertragsverletzungen seitens des Versorgers kann eine außerordentliche Kündigung gerechtfertigt sein. In solchen Fällen sollte die Kündigung die entsprechenden Gründe klar benennen und gegebenenfalls mit Nachweisen belegt werden.
| Kündigungsart | Frist | Voraussetzungen |
|---|---|---|
| Grundversorgung | 2 Wochen | Jederzeit möglich |
| Ordentliche Kündigung Sondervertrag | 4 Wochen bis 3 Monate | Zum Vertragsende |
| Sonderkündigung bei Preiserhöhung | Bis zum Inkrafttreten | Preiserhöhung muss angekündigt sein |
| Sonderkündigung bei Umzug | 2 Wochen | Nachweis des Umzugs erforderlich |
Wie man Enercity per Post kündigt
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Die Kündigung per Post gilt in Deutschland als die rechtssicherste Methode, um einen Energievertrag zu beenden. Im Gegensatz zu telefonischen oder Online-Kündigungen bietet die schriftliche Kündigung per Einschreiben einen rechtsgültigen Nachweis, dass die Kündigung tatsächlich abgeschickt und beim Empfänger eingegangen ist. Dies ist besonders wichtig, wenn es später zu Unstimmigkeiten über den Kündigungszeitpunkt oder die Einhaltung von Fristen kommen sollte.
Viele Energieversorger, einschließlich Enercity, verlangen in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen explizit die Schriftform für Kündigungen. Dies bedeutet, dass eine mündliche oder telefonische Kündigung rechtlich nicht wirksam ist. Auch E-Mails werden nicht immer als ausreichend anerkannt, da sie keine handschriftliche Unterschrift enthalten. Die postalische Kündigung mit eigenhändiger Unterschrift erfüllt alle formalen Anforderungen und bietet maximale Rechtssicherheit.
Ein weiterer Vorteil der postalischen Kündigung ist die Nachvollziehbarkeit. Mit einem Einschreiben mit Rückschein erhalten Sie einen Beleg darüber, wann genau Ihr Kündigungsschreiben bei Enercity eingegangen ist. Dies ist besonders wichtig, wenn die Kündigungsfrist knapp bemessen ist und Sie sicherstellen müssen, dass Ihre Kündigung rechtzeitig eingegangen ist. Ohne diesen Nachweis könnte der Versorger behaupten, die Kündigung sei zu spät eingegangen, was zu einer ungewollten Vertragsverlängerung führen würde.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur postalischen Kündigung
Der erste Schritt bei der Kündigung Ihres Enercity-Vertrags ist die Zusammenstellung aller relevanten Vertragsinformationen. Dazu gehören Ihre Kundennummer, die Vertragskontonummer, Ihre vollständige Adresse und die Zählernummer. Diese Informationen finden Sie auf Ihrer letzten Rechnung oder in Ihren Vertragsunterlagen. Eine vollständige Angabe dieser Daten erleichtert die Zuordnung Ihrer Kündigung und vermeidet Verzögerungen bei der Bearbeitung.
Als Nächstes sollten Sie ein formelles Kündigungsschreiben verfassen. Dieses sollte klar und unmissverständlich formuliert sein und alle wichtigen Informationen enthalten. Beginnen Sie mit Ihren persönlichen Daten und der Kundennummer, gefolgt von einer eindeutigen Kündigungserklärung. Geben Sie an, zu welchem Datum Sie den Vertrag kündigen möchten, idealerweise zum nächstmöglichen Zeitpunkt oder zu einem bestimmten Datum. Wenn Sie ein Sonderkündigungsrecht geltend machen, sollten Sie dies explizit erwähnen und begründen.
Das Kündigungsschreiben muss handschriftlich unterschrieben werden, um rechtsgültig zu sein. Eine digitale Unterschrift oder ein Ausdruck ohne persönliche Unterschrift wird in der Regel nicht akzeptiert. Achten Sie darauf, dass die Unterschrift mit der in Ihren Vertragsunterlagen übereinstimmt. Wenn mehrere Personen als Vertragspartner eingetragen sind, sollten alle Vertragspartner das Kündigungsschreiben unterschreiben.
Versenden Sie das Kündigungsschreiben als Einschreiben mit Rückschein. Diese Versandart kostet zwar etwas mehr als ein normaler Brief, bietet aber den entscheidenden Vorteil, dass Sie einen rechtsgültigen Nachweis über den Versand und den Zugang des Schreibens erhalten. Bewahren Sie den Einlieferungsbeleg und den Rückschein sorgfältig auf, da diese als Beweismittel dienen können, falls es zu Unstimmigkeiten kommt.
Die korrekte Adresse für Kündigungen
Für die Kündigung Ihres Enercity-Vertrags sollten Sie das Kündigungsschreiben an die offizielle Geschäftsadresse des Unternehmens senden. Die korrekte Adresse lautet:
- enercity AG, Hafenstraße 42-46, 28203 Bremen
Es ist wichtig, dass Sie die Adresse exakt so verwenden, wie sie hier angegeben ist, um sicherzustellen, dass Ihr Kündigungsschreiben die richtige Abteilung erreicht. Fehlerhafte oder unvollständige Adressen können zu Verzögerungen führen oder dazu, dass Ihre Kündigung nicht rechtzeitig bearbeitet wird. Überprüfen Sie die Adresse vor dem Versand sorgfältig und stellen Sie sicher, dass sie gut lesbar auf dem Umschlag vermerkt ist.
Wie Postclic den Kündigungsprozess vereinfacht
Der gesamte Prozess der postalischen Kündigung kann zeitaufwendig und kompliziert sein. Von der Erstellung des Kündigungsschreibens über die Beschaffung eines Einschreibens bis hin zum Gang zur Post – all diese Schritte erfordern Zeit und Aufmerksamkeit. Hier kann ein Service wie Postclic hilfreich sein, der den gesamten Prozess digitalisiert und vereinfacht.
Postclic ermöglicht es Ihnen, Ihr Kündigungsschreiben online zu erstellen und zu versenden, ohne dass Sie persönlich zur Post gehen müssen. Der Service übernimmt das professionelle Formatieren des Schreibens, den Druck, das Kuvertieren und den Versand als Einschreiben. Dabei erhalten Sie einen digitalen Nachweis über den Versand, der rechtlich genauso gültig ist wie ein physischer Rückschein. Dies spart nicht nur Zeit, sondern gibt auch die Sicherheit, dass alle formalen Anforderungen erfüllt sind.
Ein weiterer Vorteil ist die professionelle Formatierung. Postclic stellt sicher, dass Ihr Kündigungsschreiben alle notwendigen Informationen enthält und formal korrekt gestaltet ist. Dies minimiert das Risiko, dass die Kündigung aufgrund formaler Mängel zurückgewiesen wird. Zudem behalten Sie durch die digitale Archivierung jederzeit den Überblick über Ihre versendeten Kündigungen und können bei Bedarf auf die Nachweise zugreifen.
Kundenbewertungen und Tipps
Häufige Erfahrungen bei der Kündigung
Die Erfahrungen von Kunden mit der Kündigung bei Enercity sind unterschiedlich. Viele berichten von einer reibungslosen Abwicklung, wenn die Kündigung rechtzeitig und mit allen erforderlichen Informationen eingereicht wurde. Andere hingegen haben Schwierigkeiten erlebt, insbesondere wenn Kündigungsfristen nicht eingehalten wurden oder Unklarheiten über die Vertragslaufzeit bestanden.
Ein häufiges Problem ist die automatische Vertragsverlängerung. Viele Kunden übersehen die Kündigungsfrist und stellen erst nach Ablauf fest, dass sich ihr Vertrag um weitere zwölf Monate verlängert hat. Daher ist es wichtig, sich frühzeitig über die genauen Kündigungsfristen zu informieren und die Kündigung rechtzeitig zu versenden. Ein Kalendereintrags oder eine Erinnerung einige Monate vor Ablauf der Kündigungsfrist kann hilfreich sein.
Einige Kunden berichten auch von Verzögerungen bei der Bearbeitung der Kündigung oder von fehlenden Kündigungsbestätigungen. In solchen Fällen ist es ratsam, nach etwa zwei Wochen telefonisch nachzufragen, ob die Kündigung eingegangen ist und bearbeitet wird. Der Versand per Einschreiben bietet hier den Vorteil, dass Sie nachweisen können, wann das Schreiben zugestellt wurde.
Praktische Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Um sicherzustellen, dass Ihre Kündigung erfolgreich ist, sollten Sie einige wichtige Punkte beachten. Erstens: Prüfen Sie Ihre Vertragsunterlagen sorgfältig und notieren Sie sich die genaue Kündigungsfrist und das Vertragsende. Berechnen Sie den spätesten Zeitpunkt, zu dem Ihre Kündigung beim Versorger eingehen muss, und planen Sie einen Puffer von mindestens einer Woche ein.
Zweitens: Formulieren Sie Ihr Kündigungsschreiben klar und präzise. Vermeiden Sie unnötige Ausschweifungen und konzentrieren Sie sich auf die wesentlichen Informationen: Ihre Identifikationsdaten, die eindeutige Kündigungserklärung und das gewünschte Kündigungsdatum. Wenn Sie ein Sonderkündigungsrecht geltend machen, begründen Sie dies kurz und sachlich.
Drittens: Bewahren Sie alle Unterlagen sorgfältig auf. Dazu gehören Kopien des Kündigungsschreibens, der Einlieferungsbeleg, der Rückschein und alle weiteren Korrespondenz mit Enercity. Diese Dokumente können wichtig sein, wenn es zu Unstimmigkeiten kommt oder Sie nachweisen müssen, dass Sie fristgerecht gekündigt haben.
Viertens: Kümmern Sie sich rechtzeitig um einen neuen Anbieter. Wenn Sie zu einem anderen Energieversorger wechseln möchten, sollten Sie dies parallel zur Kündigung organisieren. Viele neue Anbieter übernehmen die Kündigung beim alten Versorger, allerdings ist es sicherer, dies selbst zu erledigen, um die Kontrolle über den Prozess zu behalten und sicherzustellen, dass die Fristen eingehalten werden.
Was nach der Kündigung zu beachten ist
Nach dem Versand der Kündigung sollten Sie eine schriftliche Kündigungsbestätigung von Enercity erhalten. Diese Bestätigung sollte das Datum des Vertragsendes und weitere wichtige Informationen enthalten. Wenn Sie innerhalb von zwei bis drei Wochen keine Bestätigung erhalten, sollten Sie sich telefonisch oder schriftlich beim Kundenservice erkundigen.
Kurz vor dem Ende Ihres Vertrags wird Enercity eine Schlussrechnung erstellen. Dafür ist es notwendig, dass Sie den aktuellen Zählerstand zum Stichtag ablesen und dem Versorger mitteilen. Dies kann online, telefonisch oder per Post erfolgen. Eine genaue Ablesung ist wichtig, um eine korrekte Abrechnung zu gewährleisten und Nachforderungen oder Guthaben korrekt zu berechnen.
Wenn Sie ein Guthaben haben, wird dieses in der Regel auf Ihr Bankkonto zurücküberwiesen. Bei Nachforderungen erhalten Sie eine entsprechende Rechnung. Überprüfen Sie die Schlussrechnung sorgfältig und vergleichen Sie die abgerechneten Verbräuche mit Ihren eigenen Aufzeichnungen. Bei Unstimmigkeiten sollten Sie sich umgehend an den Kundenservice wenden und gegebenenfalls Widerspruch einlegen.
Abschließend ist es wichtig, dass Sie sich vergewissern, dass alle Abbuchungen von Ihrem Konto eingestellt wurden. Überprüfen Sie Ihre Kontoauszüge in den Monaten nach der Kündigung, um sicherzustellen, dass keine weiteren Beträge von Enercity abgebucht werden. Falls doch, sollten Sie umgehend Kontakt mit dem Unternehmen aufnehmen und die Abbuchung reklamieren.
Alternativen und Anbieterwechsel
Wenn Sie Enercity kündigen, haben Sie die Möglichkeit, zu einem anderen Energieversorger zu wechseln oder in die Grundversorgung zurückzukehren. Der deutsche Energiemarkt bietet eine Vielzahl von Anbietern mit unterschiedlichen Tarifen und Konditionen. Ein Vergleich der verschiedenen Angebote kann sich lohnen und zu erheblichen Einsparungen führen.
Online-Vergleichsportale bieten eine gute Möglichkeit, verschiedene Tarife zu vergleichen und den passenden Anbieter zu finden. Achten Sie dabei nicht nur auf den Preis, sondern auch auf Vertragslaufzeiten, Kündigungsfristen, Preisgarantien und Kundenbewertungen. Auch die Herkunft des Stroms kann ein wichtiges Kriterium sein, wenn Sie Wert auf erneuerbare Energien legen.
Beim Wechsel zu einem neuen Anbieter ist es wichtig, dass die Versorgung nahtlos übergeht. In Deutschland ist gesetzlich garantiert, dass Ihre Energieversorgung nicht unterbrochen wird, selbst wenn es zu Verzögerungen beim Anbieterwechsel kommt. Im Notfall springt automatisch der örtliche Grundversorger ein, sodass Sie jederzeit mit Strom oder Gas versorgt sind.