
Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany

Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Enstroga
Scharnweberstraße 15
10179 Berlin
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Enstroga. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
14/01/2026
So beenden Sie Ihren Enstroga Vertrag erfolgreich
Über Enstroga
Enstroga ist ein deutscher Energieversorger mit Sitz in Berlin, der sich auf die Belieferung von Privat- und Geschäftskunden mit Strom und Gas spezialisiert hat. Das Unternehmen positioniert sich im wettbewerbsintensiven deutschen Energiemarkt als alternativer Anbieter und wirbt mit transparenten Tarifen sowie flexiblen Vertragslaufzeiten. Die Enstroga GmbH hat ihren registrierten Firmensitz in der Scharnweberstraße 15 im Berliner Bezirk Mitte und bedient Kunden bundesweit.
Als relativ junger Akteur im liberalisierten Energiemarkt versucht Enstroga, sich durch wettbewerbsfähige Preise von etablierten Grundversorgern abzuheben. Das Geschäftsmodell basiert auf der Belieferung über bestehende Netzinfrastrukturen, wobei das Unternehmen selbst keine eigenen Netze betreibt, sondern als reiner Energielieferant auftritt. Diese Struktur ist typisch für viele alternative Energieversorger in Deutschland und ermöglicht es Kunden, ihren Anbieter frei zu wählen, ohne dass physische Änderungen an ihrer Energieversorgung vorgenommen werden müssen.
In den letzten Jahren haben einige Kunden jedoch Gründe gefunden, ihren Vertrag mit Enstroga zu beenden. Häufige Kündigungsmotive umfassen Preiserhöhungen, günstigere Angebote bei Wettbewerbern, Umzüge in Regionen mit anderen Versorgungsoptionen oder allgemeine Unzufriedenheit mit dem Kundenservice. Unabhängig vom Grund ist es wichtig, die Kündigung korrekt und nachweisbar durchzuführen, um rechtliche Sicherheit zu gewährleisten und unnötige Kosten zu vermeiden.
Abonnementpläne und Preise
Tarifstruktur bei Enstroga
Enstroga bietet verschiedene Tarife für Strom und Gas an, die sich hinsichtlich Vertragslaufzeit, Preisgarantie und Kündigungsfristen unterscheiden. Die genauen Konditionen variieren je nach gewähltem Tarif und können sich im Laufe der Zeit ändern. Grundsätzlich unterscheidet das Unternehmen zwischen Tarifen mit unterschiedlichen Laufzeiten und Preismodellen, wobei längere Vertragsbindungen oft mit günstigeren Konditionen einhergehen.
Die Preisgestaltung bei Enstroga setzt sich typischerweise aus einem monatlichen Grundpreis und einem verbrauchsabhängigen Arbeitspreis pro Kilowattstunde zusammen. Diese Struktur ist im deutschen Energiemarkt Standard und ermöglicht eine transparente Kostenberechnung basierend auf dem tatsächlichen Verbrauch. Zusätzlich können je nach Tarif Boni für Neukunden oder Treuerabatte gewährt werden, die die Gesamtkosten im ersten Vertragsjahr reduzieren.
| Tarifkomponente | Beschreibung | Typische Werte |
|---|---|---|
| Grundpreis | Monatliche Fixkosten | 8-15 Euro/Monat |
| Arbeitspreis Strom | Preis pro kWh Stromverbrauch | 25-40 Cent/kWh |
| Arbeitspreis Gas | Preis pro kWh Gasverbrauch | 8-15 Cent/kWh |
| Vertragslaufzeit | Mindestbindungsdauer | 12-24 Monate |
Preisänderungen und Sonderkündigungsrecht
Ein wichtiger Aspekt bei Energieverträgen sind mögliche Preisanpassungen während der Vertragslaufzeit. Auch wenn viele Tarife eine Preisgarantie für einen bestimmten Zeitraum beinhalten, können nach Ablauf dieser Garantiezeit oder unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen Preiserhöhungen erfolgen. Bei solchen Preisänderungen steht Kunden in der Regel ein Sonderkündigungsrecht zu, das eine außerordentliche Kündigung unabhängig von der regulären Kündigungsfrist ermöglicht.
Die Energiepreise in Deutschland unterliegen verschiedenen Einflussfaktoren, darunter Beschaffungskosten, staatliche Abgaben und Netzentgelte. Diese Schwankungen können dazu führen, dass Energieversorger ihre Preise anpassen müssen. Kunden sollten daher regelmäßig ihre Jahresabrechnung prüfen und die Konditionen mit aktuellen Marktangeboten vergleichen, um festzustellen, ob ein Anbieterwechsel wirtschaftlich sinnvoll wäre.
Kündigungsbedingungen
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Die Kündigung von Energielieferverträgen in Deutschland unterliegt klaren gesetzlichen Regelungen, die sowohl im Bürgerlichen Gesetzbuch als auch in energiewirtschaftlichen Vorschriften verankert sind. Diese Regelungen sollen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Interessen der Versorger und dem Recht der Verbraucher auf freie Anbieterwahl gewährleisten. Das Energiewirtschaftsgesetz sieht vor, dass Verbraucher grundsätzlich das Recht haben, ihren Energielieferanten zu wechseln, wobei bestimmte Fristen und Formalitäten einzuhalten sind.
Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen ordentlicher Kündigung zum Vertragsende und außerordentlicher Kündigung aus besonderem Grund. Die ordentliche Kündigung erfolgt unter Einhaltung der vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist, während eine außerordentliche Kündigung bei Vorliegen bestimmter Umstände wie Preiserhöhungen, Umzug oder Insolvenz des Anbieters möglich ist. In beiden Fällen ist die Schriftform zwingend erforderlich, um die Kündigung rechtswirksam zu machen.
Kündigungsfristen bei Enstroga
Die konkreten Kündigungsfristen bei Enstroga hängen vom gewählten Tarif und der Vertragslaufzeit ab. Standardmäßig sehen viele Energieverträge eine Kündigungsfrist von vier bis sechs Wochen zum Ende der Mindestvertragslaufzeit vor. Nach Ablauf der Erstlaufzeit verlängern sich die Verträge häufig automatisch um weitere zwölf Monate, sofern nicht rechtzeitig gekündigt wird. Es ist daher entscheidend, die individuellen Vertragsbedingungen genau zu kennen und Kündigungsfristen sorgfältig einzuhalten.
Bei der Grundversorgung gelten abweichende Regelungen mit einer gesetzlich vorgeschriebenen Kündigungsfrist von lediglich zwei Wochen. Sollte Enstroga als Grundversorger auftreten, was in bestimmten Netzgebieten der Fall sein kann, würde diese kürzere Frist greifen. Kunden sollten in ihren Vertragsunterlagen prüfen, ob sie einen Sonderkundenvertrag oder einen Grundversorgungsvertrag abgeschlossen haben, da dies erhebliche Auswirkungen auf die Kündigungsmodalitäten hat.
| Kündigungsart | Kündigungsfrist | Voraussetzungen |
|---|---|---|
| Ordentliche Kündigung | 4-6 Wochen zum Vertragsende | Einhaltung Vertragslaufzeit |
| Grundversorgung | 2 Wochen | Grundversorgungsvertrag |
| Sonderkündigung Preiserhöhung | Bis zum Wirksamwerden | Preisänderungsmitteilung |
| Sonderkündigung Umzug | 2 Wochen | Nachweis des Umzugs |
Sonderkündigungsrechte
Neben der ordentlichen Kündigung existieren verschiedene Sonderkündigungsrechte, die es Kunden ermöglichen, sich vorzeitig von ihrem Vertrag zu lösen. Das wichtigste Sonderkündigungsrecht besteht bei Preiserhöhungen, die über die reine Weitergabe erhöhter staatlicher Abgaben hinausgehen. In diesem Fall muss der Anbieter die Preisänderung mindestens sechs Wochen im Voraus ankündigen, und Kunden haben das Recht, bis zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Preiserhöhung zu kündigen.
Ein weiteres wichtiges Sonderkündigungsrecht besteht bei einem Umzug. Wenn Enstroga am neuen Wohnort nicht liefern kann oder die Konditionen sich wesentlich ändern würden, können Kunden mit einer Frist von zwei Wochen außerordentlich kündigen. Auch bei einer Insolvenz des Energieversorgers oder anderen schwerwiegenden Vertragsverletzungen kann ein außerordentliches Kündigungsrecht bestehen. In allen diesen Fällen ist es ratsam, die Kündigung umgehend und mit entsprechenden Nachweisen einzureichen.
Wie man Enstroga per Post kündigt
Warum die postalische Kündigung am sichersten ist
Die Kündigung per Post gilt in Deutschland als rechtssicherste Methode, um einen Energieliefervertrag zu beenden. Im Gegensatz zu telefonischen oder elektronischen Kündigungen bietet die schriftliche Kündigung per Brief einen nachweisbaren Zugang beim Empfänger und erfüllt die gesetzlichen Anforderungen an die Schriftform ohne Zweifel. Gerade bei wichtigen Verträgen wie Energielieferungen, bei denen Fristen präzise eingehalten werden müssen, ist dieser Nachweis von unschätzbarem Wert.
Der Versand als Einschreiben mit Rückschein bietet den höchsten Grad an Sicherheit, da sowohl der Versand als auch der Zugang beim Empfänger dokumentiert werden. Dies ist besonders wichtig, wenn es später zu Streitigkeiten über den Zeitpunkt der Kündigung oder deren Zugang kommen sollte. Die Deutsche Post stellt für Einschreiben mit Rückschein einen unterschriebenen Beleg aus, der als Beweis vor Gericht anerkannt wird und im Zweifelsfall die fristgerechte Kündigung belegen kann.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur postalischen Kündigung
Der erste Schritt bei der Kündigung besteht darin, alle relevanten Vertragsdaten zusammenzutragen. Dazu gehören die Kundennummer, die Vertragsnummer, die Zählernummer sowie die vollständige Adresse der Verbrauchsstelle. Diese Informationen finden sich in der Regel auf der letzten Jahresabrechnung oder auf den monatlichen Abschlagsmitteilungen. Eine vollständige und korrekte Angabe dieser Daten verhindert Verzögerungen bei der Bearbeitung und stellt sicher, dass die Kündigung dem richtigen Vertrag zugeordnet werden kann.
Das Kündigungsschreiben selbst sollte klar strukturiert und unmissverständlich formuliert sein. Es muss eindeutig erkennbar sein, dass eine Kündigung beabsichtigt ist, und sollte alle relevanten Identifikationsmerkmale enthalten. Der gewünschte Kündigungstermin sollte explizit genannt werden, idealerweise mit dem Zusatz "zum nächstmöglichen Zeitpunkt", falls der angegebene Termin nicht eingehalten werden kann. Bei Sonderkündigungen ist es wichtig, den Kündigungsgrund anzugeben und entsprechende Nachweise beizufügen.
Notwendige Angaben im Kündigungsschreiben
- Vollständiger Name und Adresse des Kunden
- Kundennummer bei Enstroga
- Vertragsnummer oder Zählernummer
- Adresse der Verbrauchsstelle (falls abweichend)
- Eindeutige Kündigungserklärung
- Gewünschter Kündigungstermin
- Datum und handschriftliche Unterschrift
- Bei Sonderkündigung: Kündigungsgrund mit Nachweisen
Die korrekte Adresse für die Kündigung
Die Kündigung muss an die offizielle Geschäftsadresse von Enstroga gesendet werden, um rechtswirksam zu sein. Die korrekte Anschrift für Kündigungen lautet:
- Enstroga GmbH, Scharnweberstraße 15, 10179 Berlin
Es ist wichtig, diese Adresse genau zu verwenden und nicht an andere Kontaktadressen oder Postfächer zu senden, die möglicherweise für andere Zwecke vorgesehen sind. Die Verwendung der registrierten Geschäftsadresse stellt sicher, dass die Kündigung die zuständige Abteilung erreicht und ordnungsgemäß bearbeitet wird. Bei einem Einschreiben mit Rückschein wird zudem dokumentiert, wer das Schreiben an dieser Adresse entgegengenommen hat.
Digitale Unterstützung beim Versand
Während die postalische Kündigung die sicherste Methode darstellt, kann der Prozess des Schreibens, Druckens, Frankierens und Versendens zeitaufwendig sein. Moderne Dienste wie Postclic bieten hier eine praktische Lösung, indem sie den gesamten Versandprozess digitalisieren. Nutzer können ihr Kündigungsschreiben online erstellen, und der Dienst übernimmt den professionellen Druck, die Kuvertierung und den Versand als nachverfolgbares Einschreiben.
Der Vorteil solcher Dienste liegt nicht nur in der Zeitersparnis, sondern auch in der lückenlosen digitalen Dokumentation des gesamten Prozesses. Von der Erstellung über den Versand bis zum Zugang beim Empfänger wird jeder Schritt nachvollziehbar dokumentiert und ist jederzeit online abrufbar. Dies bietet zusätzliche Sicherheit und Komfort, besonders für Personen, die beruflich stark eingespannt sind oder keinen einfachen Zugang zu einer Postfiliale haben. Die professionelle Formatierung und der zuverlässige Versand stellen zudem sicher, dass alle formalen Anforderungen erfüllt werden.
Kundenbewertungen und Tipps
Häufige Erfahrungen mit Enstroga-Kündigungen
Die Erfahrungen von Kunden mit der Kündigung ihres Enstroga-Vertrags fallen unterschiedlich aus. Einige Kunden berichten von einer reibungslosen Abwicklung, bei der die Kündigung zügig bestätigt und der Vertrag zum gewünschten Termin beendet wurde. In diesen Fällen erfolgte meist eine schriftliche Kündigungsbestätigung innerhalb weniger Tage, und die Schlussabrechnung wurde zeitnah erstellt. Solche positiven Erfahrungen sind typischerweise mit einer korrekten Einhaltung aller formalen Anforderungen und einer rechtzeitigen Einreichung der Kündigung verbunden.
Andere Kunden berichten jedoch von Verzögerungen oder Kommunikationsproblemen während des Kündigungsprozesses. Häufige Schwierigkeiten umfassen ausbleibende Kündigungsbestätigungen, verspätete Schlussabrechnungen oder Unstimmigkeiten bei der Berechnung von Restforderungen oder Guthaben. In einigen Fällen wurde die Kündigung zunächst nicht oder falsch bearbeitet, was zu ungewollten Vertragsverlängerungen führte. Diese Erfahrungen unterstreichen die Bedeutung einer nachweisbaren Kündigungsmethode und einer sorgfältigen Dokumentation aller Kommunikation mit dem Energieversorger.
Praktische Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Um häufige Probleme zu vermeiden, sollten Kunden einige bewährte Praktiken beachten. Erstens ist es ratsam, die Kündigung frühzeitig einzureichen, idealerweise mehrere Wochen vor Ablauf der Kündigungsfrist. Dies bietet einen Puffer für eventuelle Verzögerungen im Postweg oder bei der Bearbeitung. Zweitens sollte unbedingt auf den Versand als Einschreiben mit Rückschein bestanden werden, auch wenn dies zusätzliche Kosten verursacht. Die Investition von wenigen Euro kann im Streitfall erhebliche finanzielle und rechtliche Probleme verhindern.
Ein weiterer wichtiger Tipp ist die Aufbewahrung aller Dokumente im Zusammenhang mit der Kündigung. Dazu gehören eine Kopie des Kündigungsschreibens, der Einschreiben-Beleg, die Kündigungsbestätigung und später die Schlussabrechnung. Diese Unterlagen sollten mindestens drei Jahre aufbewahrt werden, da innerhalb dieser Frist noch Ansprüche geltend gemacht werden können. Falls keine Kündigungsbestätigung innerhalb von zwei Wochen eintrifft, ist es ratsam, telefonisch oder schriftlich nachzuhaken und den Eingang der Kündigung bestätigen zu lassen.
Checkliste für die Kündigung
- Vertragsbedingungen und Kündigungsfristen prüfen
- Alle relevanten Vertragsdaten zusammenstellen
- Kündigungsschreiben mit allen erforderlichen Angaben erstellen
- Kündigung als Einschreiben mit Rückschein versenden
- Kopien aller Dokumente für eigene Unterlagen anfertigen
- Kündigungsbestätigung abwarten und prüfen
- Zählerstände zum Kündigungstermin dokumentieren
- Schlussabrechnung kontrollieren und bei Unstimmigkeiten reagieren
Was nach der Kündigung zu beachten ist
Nach dem Versand der Kündigung sollten Kunden aktiv den weiteren Prozess verfolgen. Die Kündigungsbestätigung sollte alle relevanten Details enthalten, insbesondere den bestätigten Kündigungstermin. Falls dieser von dem im Kündigungsschreiben genannten Termin abweicht, sollte umgehend geklärt werden, ob die Abweichung berechtigt ist oder auf einem Fehler beruht. Bei berechtigten Einwänden gegen einen späteren Kündigungstermin kann eine Korrektur verlangt werden, wobei der Nachweis des fristgerechten Zugangs der Kündigung hier entscheidend ist.
Zum Kündigungstermin ist es wichtig, den Zählerstand zu notieren und zu dokumentieren. Dies kann durch ein Foto des Zählers oder durch eine schriftliche Aufzeichnung erfolgen. Der dokumentierte Zählerstand dient als Absicherung für den Fall, dass die Schlussabrechnung einen abweichenden Verbrauch ausweist. Sollte ein neuer Energieversorger bereits beauftragt sein, übernimmt dieser in der Regel die Anmeldung beim Netzbetreiber, sodass keine Versorgungslücke entsteht. Dennoch ist es ratsam, sich zu vergewissern, dass der Wechsel reibungslos abläuft.
Die Schlussabrechnung von Enstroga sollte innerhalb von sechs Wochen nach Vertragsende eintreffen. Diese Abrechnung sollte sorgfältig geprüft werden, insbesondere hinsichtlich des angesetzten Verbrauchs, der Preise und eventueller Guthaben oder Nachforderungen. Bei Unstimmigkeiten ist es wichtig, innerhalb der gesetzlichen Widerspruchsfrist von acht Wochen schriftlich Einspruch einzulegen. Auch hier empfiehlt sich der Versand per Einschreiben, um den Zugang des Widerspruchs nachweisen zu können. Offene Guthaben müssen vom Versorger innerhalb angemessener Frist erstattet werden, während Nachforderungen erst nach Prüfung ihrer Berechtigung beglichen werden sollten.