Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany
Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – EWR
Musterstraße 1
10115 Berlin
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes EWR. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
15/01/2026
So beenden Sie Ihren Vertrag mit EWR erfolgreich
Über EWR
EWR Service GmbH ist ein deutscher Dienstleister im Bereich Energie, Gas und Strom, der Privat- und Geschäftskunden mit verschiedenen Versorgungslösungen beliefert. Das Unternehmen operiert in einem hart umkämpften Markt, in dem Verbraucher zunehmend auf Transparenz, faire Preise und zuverlässigen Service achten. Die Energiebranche in Deutschland unterliegt strengen gesetzlichen Regelungen, die sowohl Anbieter als auch Verbraucher schützen sollen. Für Kunden, die ihren Vertrag mit EWR beenden möchten, ist es wichtig, die rechtlichen Rahmenbedingungen und die korrekte Vorgehensweise zu kennen.
Die postalische Kündigung per Einschreiben gilt als sicherste Methode, um einen Energievertrag zu beenden. Im Gegensatz zu Online-Formularen oder telefonischen Kündigungen bietet der Postweg einen rechtssicheren Nachweis, dass die Kündigung fristgerecht beim Anbieter eingegangen ist. Besonders in einem Bereich, in dem Fristen und Vertragsbindungen eine entscheidende Rolle spielen, sollten Verbraucher keine Risiken eingehen. Der postalische Weg mag zwar traditionell erscheinen, bietet jedoch die höchste Rechtssicherheit und ist im deutschen Vertragsrecht fest verankert.
Geschäftsmodell und Kundenstruktur
EWR Service GmbH bedient verschiedene Kundensegmente mit unterschiedlichen Tarifen und Vertragslaufzeiten. Das Unternehmen bietet sowohl Grundversorgungstarife als auch Sonderverträge an, die sich in Preis, Laufzeit und Kündigungsfristen unterscheiden. Während Grundversorgungsverträge kürzere Kündigungsfristen haben, sind Sonderverträge oft mit längeren Bindungszeiten verbunden, die im Gegenzug günstigere Konditionen versprechen. Kunden sollten vor Vertragsabschluss genau prüfen, welche Bedingungen für ihren gewählten Tarif gelten.
Die Energieversorgung in Deutschland ist durch das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) reguliert, das Verbrauchern bestimmte Rechte einräumt. Dazu gehört das Recht auf fristgerechte Kündigung sowie auf transparente Information über Preisänderungen. Energieversorger wie EWR sind verpflichtet, Kunden über wesentliche Vertragsänderungen zu informieren und ihnen in solchen Fällen ein Sonderkündigungsrecht einzuräumen.
Abonnementpläne und Preise
EWR bietet verschiedene Tarife für Strom und Gas an, die sich hinsichtlich Vertragslaufzeit, Preisgestaltung und Kündigungsbedingungen unterscheiden. Die Tarifstruktur ist typisch für deutsche Energieversorger und umfasst sowohl flexible als auch längerfristige Vertragsoptionen. Verbraucher sollten bei der Tarifwahl nicht nur auf den Preis pro Kilowattstunde achten, sondern auch die Vertragsbedingungen genau prüfen.
Typische Tarifstrukturen
| Tariftyp | Vertragslaufzeit | Kündigungsfrist | Preisgarantie |
|---|---|---|---|
| Grundversorgung | Unbefristet | 2 Wochen | Keine |
| Basis-Tarif | 12 Monate | 4 Wochen | 6 Monate |
| Premium-Tarif | 24 Monate | 6 Wochen | 12 Monate |
| Öko-Tarif | 12 Monate | 4 Wochen | 12 Monate |
Die Preisgestaltung bei Energieversorgern setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen: dem Grundpreis, der monatlich anfällt, und dem Arbeitspreis pro verbrauchter Kilowattstunde. Hinzu kommen staatlich festgelegte Umlagen und Steuern, die einen erheblichen Teil der Gesamtkosten ausmachen. Preisänderungen können durch steigende Beschaffungskosten, veränderte Netzentgelte oder Anpassungen bei staatlichen Abgaben entstehen.
Preisanpassungen und Sonderkündigungsrecht
Wenn EWR die Preise erhöht, muss das Unternehmen die Kunden mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten der Änderung informieren. In diesem Fall steht Verbrauchern ein Sonderkündigungsrecht zu, das es ermöglicht, den Vertrag außerordentlich und ohne Einhaltung der regulären Kündigungsfrist zu beenden. Dieses Recht gilt auch bei Änderungen der Vertragsbedingungen, die für den Kunden nachteilig sind. Das Sonderkündigungsrecht muss innerhalb einer bestimmten Frist nach Erhalt der Änderungsmitteilung ausgeübt werden.
Kündigungsbedingungen
Die Kündigung eines Energievertrags unterliegt in Deutschland klaren gesetzlichen Regelungen. Das Energiewirtschaftsgesetz und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters definieren die Rahmenbedingungen, unter denen eine Kündigung möglich ist. Verbraucher sollten diese Bedingungen genau kennen, um ihre Rechte vollständig wahrnehmen zu können.
Ordentliche Kündigung
Die ordentliche Kündigung erfolgt zum Ende der Vertragslaufzeit unter Einhaltung der vereinbarten Kündigungsfrist. Bei Grundversorgungsverträgen beträgt diese Frist zwei Wochen, bei Sonderverträgen meist vier bis sechs Wochen. Die Kündigungsfrist beginnt mit dem Zugang der Kündigung beim Anbieter, nicht mit dem Versanddatum. Deshalb ist es wichtig, die Kündigung rechtzeitig zu versenden und einen Nachweis über den Zugang zu haben.
Verlängert sich ein Vertrag automatisch, weil die Kündigungsfrist versäumt wurde, gilt häufig eine neue Mindestlaufzeit. Viele Verträge verlängern sich um weitere zwölf Monate, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird. Verbraucher sollten sich Kündigungsfristen im Kalender notieren, um keine Frist zu versäumen.
Außerordentliche Kündigung
Eine außerordentliche Kündigung ist in bestimmten Situationen möglich und erlaubt es, den Vertrag vor Ablauf der regulären Laufzeit zu beenden. Folgende Gründe rechtfertigen eine außerordentliche Kündigung:
- Preiserhöhungen durch den Anbieter
- Änderungen der Vertragsbedingungen zum Nachteil des Kunden
- Umzug in ein Gebiet, in dem EWR nicht liefert
- Schwerwiegende Vertragsverletzungen durch den Anbieter
Bei einem Umzug haben Verbraucher ein besonderes Kündigungsrecht. Wenn der bisherige Anbieter am neuen Wohnort nicht liefern kann, endet der Vertrag automatisch. Kann der Anbieter auch am neuen Wohnort liefern, besteht dennoch ein Sonderkündigungsrecht mit verkürzter Frist. Die Kündigung muss in diesem Fall spätestens sechs Wochen nach dem Umzug erfolgen.
Wichtige Kündigungsfristen im Überblick
| Kündigungsgrund | Kündigungsfrist | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Grundversorgung | 2 Wochen | Jederzeit möglich |
| Sondervertrag ordentlich | 4-6 Wochen | Zum Vertragsende |
| Preiserhöhung | Bis Inkrafttreten | Sonderkündigungsrecht |
| Umzug | 6 Wochen | Nach Umzugsdatum |
Wie man EWR per Post kündigt
Die postalische Kündigung per Einschreiben ist die rechtssicherste Methode, um einen Vertrag mit EWR zu beenden. Diese Vorgehensweise bietet den entscheidenden Vorteil, dass Sie einen gerichtsfesten Nachweis über den Versand und den Zugang der Kündigung erhalten. Im Streitfall können Sie damit beweisen, dass Sie die Kündigungsfrist eingehalten haben.
Warum die postalische Kündigung die sicherste Methode ist
Online-Kündigungsformulare oder E-Mails können technische Probleme verursachen oder im Spam-Ordner landen. Telefonische Kündigungen werden oft nicht als rechtsgültig anerkannt, da sie keinen schriftlichen Nachweis bieten. Die postalische Kündigung per Einschreiben mit Rückschein hingegen dokumentiert lückenlos, wann die Kündigung versendet wurde und wann sie beim Empfänger angekommen ist. Diese Nachweise sind vor Gericht vollständig verwertbar.
Das deutsche Vertragsrecht schreibt für Kündigungen die Schriftform vor. Das bedeutet, dass eine eigenhändige Unterschrift erforderlich ist. Während bei einigen Vertragsarten auch die Textform ausreicht, sollten Verbraucher bei wichtigen Verträgen wie Energielieferverträgen immer die Schriftform wählen, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur postalischen Kündigung
Vorbereitung der Kündigung
Bevor Sie Ihre Kündigung verfassen, sollten Sie folgende Informationen bereithalten:
- Ihre vollständige Kundennummer
- Die Vertragsnummer oder Zählernummer
- Ihre aktuelle Adresse und gegebenenfalls die neue Adresse bei Umzug
- Das gewünschte Kündigungsdatum
- Den Kündigungsgrund bei außerordentlicher Kündigung
Prüfen Sie Ihre Vertragsunterlagen, um die genaue Kündigungsfrist zu ermitteln. Berechnen Sie das frühestmögliche Kündigungsdatum und planen Sie ausreichend Zeit für den Postweg ein. Berücksichtigen Sie dabei, dass die Kündigungsfrist erst zu laufen beginnt, wenn die Kündigung beim Anbieter eingegangen ist.
Aufbau des Kündigungsschreibens
Ein professionelles Kündigungsschreiben sollte folgende Elemente enthalten: Ihre vollständigen Kontaktdaten im Briefkopf, die Anschrift des Anbieters, das aktuelle Datum, eine aussagekräftige Betreffzeile, die Kündigungserklärung mit allen relevanten Daten, die Bitte um schriftliche Bestätigung und Ihre eigenhändige Unterschrift. Halten Sie den Text sachlich und präzise. Lange Begründungen sind nicht erforderlich und können sogar kontraproduktiv sein.
Formulieren Sie die Kündigung eindeutig und unmissverständlich. Verwenden Sie klare Aussagen wie "Hiermit kündige ich meinen Vertrag fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt" oder bei bekanntem Datum "zum 31.12.2024". Vermeiden Sie Konjunktive oder unklare Formulierungen, die als bloße Anfrage interpretiert werden könnten.
Versand per Einschreiben
Versenden Sie Ihre Kündigung als Einschreiben mit Rückschein. Diese Versandart kostet zwar etwas mehr als ein normaler Brief, bietet aber die notwendige Rechtssicherheit. Der Rückschein dokumentiert, wann genau die Sendung zugestellt wurde. Bewahren Sie sowohl die Einschreibenquittung als auch den zurückgesendeten Rückschein sorgfältig auf. Diese Dokumente sind Ihr Nachweis im Streitfall.
Alternativ können Sie die Kündigung auch persönlich in der Geschäftsstelle abgeben und sich den Empfang schriftlich bestätigen lassen. Diese Methode ist ebenfalls rechtssicher, erfordert aber den persönlichen Gang zur Geschäftsstelle. Machen Sie in jedem Fall eine Kopie Ihres Kündigungsschreibens für Ihre Unterlagen.
Die korrekte Adresse für Kündigungen
Senden Sie Ihre Kündigung an die offizielle Geschäftsadresse von EWR:
- EWR Service GmbH, Musterstraße 1, 10115 Berlin
Verwenden Sie ausschließlich diese Adresse für Ihre Kündigung. Manche Unternehmen geben in ihren AGB spezielle Kündigungsadressen an. Prüfen Sie daher Ihre Vertragsunterlagen, ob eine abweichende Adresse für Kündigungen angegeben ist.
Moderne Lösungen für die postalische Kündigung
Der traditionelle Weg zur Post kann zeitaufwendig sein, besonders wenn Sie während der Geschäftszeiten arbeiten. Digitale Dienste wie Postclic bieten eine moderne Lösung für dieses Problem. Über solche Plattformen können Sie Ihr Kündigungsschreiben online erstellen, und der Dienst übernimmt den professionellen Druck und Versand per Einschreiben. Sie erhalten einen digitalen Nachweis über den Versand und können den Status Ihrer Sendung online verfolgen.
Diese Services kombinieren die Rechtssicherheit der postalischen Kündigung mit der Bequemlichkeit digitaler Prozesse. Das Kündigungsschreiben wird professionell formatiert, korrekt adressiert und fristgerecht versendet. Für Menschen mit wenig Zeit oder eingeschränkter Mobilität kann dies eine praktische Alternative zum Gang zur Post sein, ohne auf die Vorteile des Einschreibens verzichten zu müssen.
Kundenbewertungen und Tipps
Die Erfahrungen von Kunden mit EWR und dem Kündigungsprozess variieren stark. Während einige Verbraucher einen reibungslosen Ablauf berichten, schildern andere Schwierigkeiten bei der Vertragsbeendigung. Diese unterschiedlichen Erfahrungen unterstreichen die Wichtigkeit einer korrekten und dokumentierten Vorgehensweise.
Häufige Kündigungsgründe
Verbraucher kündigen ihre Energieverträge aus verschiedenen Gründen. Die häufigsten Motive sind:
- Günstigere Angebote bei anderen Anbietern
- Unzufriedenheit mit dem Kundenservice
- Intransparente Preiserhöhungen
- Umzug in eine neue Wohnung
- Wechsel zu Ökostrom-Anbietern
- Negative Erfahrungen mit der Abrechnung
Der deutsche Energiemarkt bietet Verbrauchern eine große Auswahl an Anbietern. Ein regelmäßiger Vergleich der Tarife kann zu erheblichen Einsparungen führen. Viele Kunden wechseln jährlich den Anbieter, um von Neukundenboni und günstigeren Konditionen zu profitieren. Diese Wechselbereitschaft hat den Wettbewerb intensiviert und führt zu besseren Angeboten für Verbraucher.
Typische Probleme bei der Kündigung
Einige Kunden berichten von Schwierigkeiten im Kündigungsprozess. Zu den häufigsten Problemen gehören:
- Nicht erhaltene oder verspätete Kündigungsbestätigungen
- Behauptungen des Anbieters, die Kündigung sei nicht eingegangen
- Automatische Vertragsverlängerungen trotz rechtzeitiger Kündigung
- Verzögerte Endabrechnungen
- Ungerechtfertigte Forderungen nach Vertragsende
Diese Probleme lassen sich durch eine sorgfältige Dokumentation meist vermeiden oder lösen. Der Versand per Einschreiben mit Rückschein schützt vor der Behauptung, die Kündigung sei nicht angekommen. Wenn Sie trotz korrekter Kündigung Probleme haben, können Sie sich an die Verbraucherzentrale oder die Schlichtungsstelle Energie wenden.
Praktische Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Timing und Fristen beachten
Planen Sie Ihre Kündigung mit ausreichend Zeitpuffer. Versenden Sie das Kündigungsschreiben mindestens eine Woche vor Ablauf der Kündigungsfrist, um Verzögerungen beim Postweg auszugleichen. Wenn Sie zu einem bestimmten Datum zu einem neuen Anbieter wechseln möchten, koordinieren Sie die Kündigungsfristen entsprechend. Beachten Sie, dass bei einem Anbieterwechsel oft der neue Versorger die Kündigung beim alten Anbieter übernimmt, Sie aber dennoch selbst kündigen sollten, um sicherzugehen.
Dokumentation ist entscheidend
Bewahren Sie alle Unterlagen sorgfältig auf: das Original-Kündigungsschreiben in Kopie, die Einschreibenquittung, den Rückschein und die Kündigungsbestätigung von EWR. Fotografieren oder scannen Sie diese Dokumente zusätzlich digital ein. Diese Dokumentation ist Ihr Schutz, falls es zu Unstimmigkeiten kommt. Notieren Sie sich auch Telefonate mit dem Kundenservice, einschließlich Datum, Uhrzeit und Namen des Gesprächspartners.
Kündigungsbestätigung einfordern
Bitten Sie in Ihrem Kündigungsschreiben ausdrücklich um eine schriftliche Bestätigung der Kündigung. Wenn Sie innerhalb von zwei Wochen keine Bestätigung erhalten, sollten Sie beim Kundenservice nachfragen. Eine Kündigungsbestätigung gibt Ihnen Sicherheit, dass Ihre Kündigung korrekt bearbeitet wurde und zum gewünschten Datum wirksam wird.
Zählerstände dokumentieren
Notieren Sie zum Kündigungsdatum den aktuellen Zählerstand und fotografieren Sie den Zähler. Diese Dokumentation ist wichtig für die Endabrechnung und schützt vor überhöhten Forderungen. Teilen Sie den Zählerstand auch dem neuen Anbieter mit, um eine lückenlose Abrechnung zu gewährleisten.
Nach der Kündigung
Nach erfolgreicher Kündigung sollten Sie die Endabrechnung genau prüfen. Vergleichen Sie die berechneten Verbrauchswerte mit Ihren eigenen Aufzeichnungen. Guthaben müssen innerhalb von sechs Wochen nach Vertragsende ausgezahlt werden. Nachforderungen sollten Sie nur begleichen, wenn sie nachvollziehbar sind. Bei Unstimmigkeiten können Sie Widerspruch einlegen und eine detaillierte Aufschlüsselung verlangen.
Überprüfen Sie Ihr Bankkonto, ob nach dem Kündigungsdatum noch Abbuchungen erfolgen. Unberechtigte Abbuchungen können Sie innerhalb von acht Wochen zurückbuchen lassen. Informieren Sie in diesem Fall auch EWR schriftlich über die unrechtmäßige Abbuchung.
Rechtliche Unterstützung
Wenn es trotz korrekter Kündigung zu ernsthaften Problemen kommt, stehen Ihnen verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die Verbraucherzentralen bieten kostenlose oder kostengünstige Beratung zu Energieverträgen an. Die Schlichtungsstelle Energie ist eine neutrale Institution, die bei Streitigkeiten zwischen Verbrauchern und Energieversorgern vermittelt. Das Verfahren ist für Verbraucher kostenlos und oft schneller als ein Gerichtsverfahren.
Bei rechtlichen Fragen können Sie auch einen auf Vertragsrecht spezialisierten Anwalt konsultieren. Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, prüfen Sie, ob diese die Kosten für rechtliche Auseinandersetzungen mit Energieversorgern abdeckt. In vielen Fällen lassen sich Probleme aber bereits durch hartnäckige und gut dokumentierte Kommunikation mit dem Anbieter lösen.