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INNOGY kündigen
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Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany
Basiert auf 5.600 Bewertungen

Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Innogy
Postfach 100352
45003 Essen
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Innogy. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
10/03/2026
Wichtiger Hinweis zu den Grenzen des Dienstes
Im Interesse der Transparenz und Prävention ist es wichtig, an die Grenzen zu erinnern, die jedem dematerialisierten Versanddienst innewohnen, selbst wenn dieser zeitgestempelt, verfolgt und zertifiziert ist. Die Garantien betreffen den Versand und den technischen Nachweis, niemals jedoch das Verhalten, die Sorgfalt oder die Entscheidungen des Empfängers.
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- dass der Empfänger den rechtlichen Umfang des Briefes nicht anfechtet.
Ihre Schritte zur Kündigung des Innogy-Vertrags
Über Innogy
Innogy war einer der größten Energieversorger Deutschlands und entstand 2016 aus der Aufspaltung des RWE-Konzerns. Das Unternehmen versorgte Millionen von Haushalten und Unternehmen mit Strom, Gas und energienahen Dienstleistungen. Im Jahr 2020 wurde Innogy vollständig in den E.ON-Konzern integriert, wodurch sich für Bestandskunden wichtige Änderungen ergaben. Ehemalige Innogy-Kunden werden heute unter dem Dach von E.ON betreut, wobei bestehende Verträge ihre Gültigkeit behalten haben.
Die Integration bedeutete eine umfassende Neustrukturierung der Kundenbeziehungen. Viele Verbraucher stellen sich die Frage, wie sie ihre Energieverträge unter diesen veränderten Bedingungen kündigen können. Besonders wichtig ist dabei die korrekte Vorgehensweise, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein und keine Fristen zu versäumen. Die postalische Kündigung per Einschreiben gilt dabei als sicherste Methode, da sie einen rechtsgültigen Nachweis über den Zugang der Kündigung beim Vertragspartner bietet.
Trotz der Übernahme durch E.ON verwenden viele Dokumente und Vertragsunterlagen weiterhin die Bezeichnung Innogy. Für Kündigungen ist es entscheidend, die korrekte Postanschrift zu verwenden und alle vertraglichen Pflichten einzuhalten. Die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben nach dem Energiewirtschaftsgesetz und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen schützt Verbraucher vor ungewollten Vertragsverlängerungen.
Abonnementpläne und Preise
Verfügbare Tarifoptionen
Innogy bot seinen Kunden verschiedene Tarife für Strom und Gas an, die sich in Laufzeit, Preisgestaltung und Serviceleistungen unterschieden. Nach der Integration in E.ON wurden diese Tarife teilweise übernommen oder in neue Produktlinien überführt. Bestandskunden mit alten Innogy-Verträgen profitieren häufig von Bestandskundenschutz, können aber auch von Sonderkündigungsrechten bei Preisänderungen Gebrauch machen.
Die Tariflandschaft umfasste typischerweise Grundversorgungstarife, Sonderverträge mit festen Laufzeiten und flexible Tarife mit kürzeren Kündigungsfristen. Je nach gewähltem Tarif variierten die monatlichen Abschläge erheblich, abhängig vom individuellen Verbrauch und regionalen Netzentgelten.
| Tariftyp | Laufzeit | Kündigungsfrist | Preisbindung |
|---|---|---|---|
| Grundversorgung | unbefristet | 2 Wochen | keine |
| Sondervertrag 12 Monate | 12 Monate | 6 Wochen | 12 Monate |
| Sondervertrag 24 Monate | 24 Monate | 3 Monate | 24 Monate |
| Flexible Tarife | 1 Monat | 4 Wochen | variabel |
Preisgestaltung und Verbrauchsabrechnung
Die Preisgestaltung bei Energieverträgen setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen: dem Grundpreis, dem Arbeitspreis pro Kilowattstunde, Netzentgelten, staatlichen Abgaben und Steuern. Innogy-Kunden erhielten monatliche Abschlagszahlungen, die auf Basis des prognostizierten Jahresverbrauchs berechnet wurden. Die jährliche Endabrechnung glich dann die tatsächlichen Verbräuche mit den geleisteten Zahlungen ab.
Preiserhöhungen waren ein häufiger Grund für Kündigungen. Nach deutschem Energierecht haben Verbraucher bei Preisanpassungen ein Sonderkündigungsrecht, das unabhängig von der regulären Vertragslaufzeit greift. Dieses Recht muss innerhalb bestimmter Fristen nach Bekanntgabe der Preisänderung ausgeübt werden.
Kündigungsbedingungen
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Die Kündigung von Energieverträgen unterliegt in Deutschland klaren gesetzlichen Regelungen. Das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) bildet zusammen mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Versorgers den rechtlichen Rahmen. Verbraucher genießen dabei besonderen Schutz, insbesondere in der Grundversorgung, wo die Kündigungsfrist lediglich zwei Wochen beträgt.
Bei Sonderverträgen außerhalb der Grundversorgung gelten die individuell vereinbarten Vertragsbedingungen. Diese dürfen jedoch bestimmte verbraucherfreundliche Mindeststandards nicht unterschreiten. Die Kündigungsfrist bei Sonderverträgen beträgt üblicherweise zwischen vier Wochen und drei Monaten zum Vertragsende. Eine automatische Verlängerung des Vertrages ist nur zulässig, wenn sie im Vorfeld transparent kommuniziert wurde.
Ordentliche Kündigung
Die ordentliche Kündigung erfolgt unter Einhaltung der vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist zum Vertragsende. Dabei ist es entscheidend, dass die Kündigung rechtzeitig beim Versorger eingeht. Maßgeblich ist nicht das Absendedatum, sondern der Zeitpunkt des Zugangs beim Empfänger. Deshalb empfiehlt sich die Versendung per Einschreiben mit Rückschein, um einen rechtssicheren Nachweis zu haben.
Für eine wirksame Kündigung müssen folgende Informationen enthalten sein: vollständiger Name und Adresse des Kunden, Kundennummer oder Vertragsnummer, Zählernummer, Lieferadresse falls abweichend, gewünschter Kündigungstermin und eine handschriftliche Unterschrift. Die Kündigung sollte klar und unmissverständlich formuliert sein.
Sonderkündigungsrechte
Neben der ordentlichen Kündigung existieren mehrere Sonderkündigungsrechte, die eine vorzeitige Vertragsbeendigung ermöglichen. Das wichtigste ist das Sonderkündigungsrecht bei Preiserhöhungen. Erhöht der Versorger die Preise, muss er dies mindestens sechs Wochen im Voraus schriftlich ankündigen. Kunden haben dann das Recht, innerhalb von zwei Wochen nach Zugang der Mitteilung außerordentlich zu kündigen.
Ein weiteres Sonderkündigungsrecht besteht bei einem Umzug. Kann der bisherige Versorger die Lieferadresse am neuen Wohnort nicht beliefern oder bietet dort ungünstigere Konditionen an, kann der Vertrag vorzeitig beendet werden. Auch bei einer Vertragsübernahme durch einen anderen Anbieter, wie im Fall der Innogy-Integration in E.ON, können sich Sonderkündigungsrechte ergeben.
Fristen und Termine
| Kündigungsart | Frist | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Grundversorgung | 2 Wochen | Jederzeit möglich |
| Sondervertrag ordentlich | 6 Wochen bis 3 Monate | Zum Vertragsende |
| Preiserhöhung | 2 Wochen nach Mitteilung | Sonderkündigungsrecht |
| Umzug | 6 Wochen | Sonderkündigungsrecht |
Wie man Innogy per Post kündigt
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Die Kündigung per Brief ist die rechtssicherste Methode zur Beendigung eines Energievertrages. Anders als bei telefonischen Kündigungen oder E-Mails können Sie mit einem Einschreiben mit Rückschein eindeutig nachweisen, dass Ihre Kündigung den Vertragspartner erreicht hat. Dies ist besonders wichtig, wenn es später zu Unstimmigkeiten über den Kündigungszeitpunkt kommt.
Online-Kündigungsformulare oder E-Mails bieten nicht dieselbe Rechtssicherheit. Technische Probleme, Spam-Filter oder fehlende Bestätigungen können dazu führen, dass Ihre Kündigung nicht ordnungsgemäß bearbeitet wird. Bei einem postalischen Einschreiben erhalten Sie hingegen einen offiziellen Nachweis der Deutschen Post, der vor Gericht als Beweis anerkannt wird.
Die Schriftform ist bei Energieverträgen gesetzlich vorgeschrieben. Eine mündliche Kündigung am Telefon ist rechtlich nicht bindend, auch wenn manche Anbieter dies kulanzhalber akzeptieren. Um auf Nummer sicher zu gehen und spätere Probleme zu vermeiden, sollten Sie immer den postalischen Weg wählen.
Vorbereitung des Kündigungsschreibens
Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Pflichtangaben enthalten. Beginnen Sie mit Ihren vollständigen persönlichen Daten: Name, Vorname und vollständige Adresse. Fügen Sie Ihre Kundennummer hinzu, die Sie auf jeder Rechnung oder Vertragsunterlage finden. Auch die Zählernummer ist wichtig, damit Ihr Vertrag eindeutig identifiziert werden kann.
Geben Sie klar an, dass Sie den Vertrag kündigen möchten und nennen Sie den gewünschten Beendigungstermin. Formulieren Sie höflich aber bestimmt. Falls Sie ein Sonderkündigungsrecht geltend machen, etwa aufgrund einer Preiserhöhung, sollten Sie dies explizit erwähnen und auf die entsprechende Mitteilung des Versorgers Bezug nehmen.
Vergessen Sie nicht die handschriftliche Unterschrift. Eine Kündigung ohne Unterschrift ist unwirksam. Machen Sie vor dem Versand eine Kopie des kompletten Schreibens für Ihre Unterlagen. Diese Kopie kann später als Nachweis dienen, falls es zu Diskussionen kommt.
Korrekte Adressierung und Versand
Die korrekte Adresse für Kündigungsschreiben an Innogy beziehungsweise E.ON lautet:
- innogy SE, Postfach 100352, 45003 Essen
Verwenden Sie einen ausreichend frankierten Briefumschlag und versenden Sie das Schreiben als Einschreiben mit Rückschein. Dies kostet zwar einige Euro mehr als ein normaler Brief, bietet aber die notwendige Rechtssicherheit. Der Rückschein dokumentiert, wann genau das Schreiben zugestellt wurde.
Alternativ können Sie das Einschreiben Einwurf wählen, bei dem die Zustellung durch den Postboten dokumentiert wird, ohne dass eine Unterschrift des Empfängers erforderlich ist. Auch diese Variante bietet ausreichende Nachweismöglichkeiten und ist etwas günstiger als das Einschreiben mit Rückschein.
Digitale Unterstützung durch Postclic
Wer den Gang zur Post scheut oder keine Zeit hat, kann Dienste wie Postclic nutzen. Postclic ermöglicht es, Kündigungsschreiben online zu erstellen und als echten Brief mit Sendungsverfolgung verschicken zu lassen. Der Dienst übernimmt das Drucken, Kuvertieren und den Versand als Einschreiben, sodass Sie sich um nichts kümmern müssen.
Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und dem digitalen Nachweis. Sie erhalten eine Tracking-Nummer und können online verfolgen, wann Ihr Brief zugestellt wurde. Zudem werden alle Dokumente professionell formatiert und Sie vermeiden Fehler bei der Adressierung. Die Kosten sind transparent und oft günstiger als der eigene Gang zur Post mit Einschreiben.
Besonders praktisch ist dies, wenn Sie mehrere Verträge gleichzeitig kündigen möchten oder wenn Sie im Ausland leben und deutsche Kündigungen verschicken müssen. Der Service stellt sicher, dass alle rechtlichen Anforderungen erfüllt werden und Ihre Kündigung fristgerecht ankommt.
Nach dem Versand
Bewahren Sie den Einlieferungsbeleg und den Rückschein sorgfältig auf. Diese Dokumente sind Ihre Beweise dafür, dass Sie rechtzeitig gekündigt haben. Notieren Sie sich das Versanddatum und den voraussichtlichen Kündigungstermin in Ihrem Kalender.
In der Regel sollten Sie innerhalb von zwei Wochen eine Kündigungsbestätigung vom Versorger erhalten. Bleibt diese aus, kontaktieren Sie den Kundenservice schriftlich und verweisen auf Ihr Kündigungsschreiben. Legen Sie eine Kopie des Einlieferungsbelegs bei.
Prüfen Sie nach der Kündigung Ihre Abschlagsrechnungen. Diese sollten eingestellt werden. Die Endabrechnung erfolgt nach der finalen Zählerablesung. Teilen Sie Ihren Zählerstand zum Kündigungstermin mit, entweder durch Selbstablesung oder durch einen Termin mit dem Netzbetreiber.
Kundenbewertungen und Tipps
Häufige Kündigungsgründe
Viele Kunden kündigten ihre Innogy-Verträge aufgrund von Preiserhöhungen. Die Energiepreise unterliegen starken Schwankungen, und Versorger geben Kostensteigerungen häufig an die Endkunden weiter. Ein Vergleich mit anderen Anbietern zeigt oft, dass erhebliche Einsparungen möglich sind, insbesondere für Neukunden, die von Willkommensboni profitieren.
Ein weiterer häufiger Grund war die Unzufriedenheit mit dem Kundenservice. Lange Wartezeiten in Hotlines, unpersönliche Kommunikation und komplizierte Abrechnungen führten dazu, dass Kunden den Anbieter wechselten. Die Integration von Innogy in E.ON brachte zusätzliche Unsicherheiten mit sich, da Ansprechpartner wechselten und Prozesse umgestellt wurden.
Auch der Wunsch nach ökologischeren Energiequellen motivierte viele Kündigungen. Kunden, die auf Ökostrom umsteigen wollten, suchten nach Anbietern mit transparenten Herkunftsnachweisen und nachhaltigeren Geschäftsmodellen. Die Tarifvielfalt bei alternativen Anbietern bot zudem mehr Flexibilität bei Laufzeiten und Kündigungsfristen.
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Kunden berichteten überwiegend von reibungslosen Kündigungsabläufen, sofern die Schriftform eingehalten und alle notwendigen Angaben gemacht wurden. Probleme entstanden hauptsächlich dann, wenn Kündigungen zu knapp vor Fristende verschickt wurden oder wichtige Informationen wie die Kundennummer fehlten.
Die Endabrechnung nach der Kündigung erfolgte in den meisten Fällen zeitnah und korrekt. Gelegentlich kam es zu Verzögerungen bei der Rückerstattung von Guthaben, die sich aus zu hoch angesetzten Abschlagszahlungen ergaben. In solchen Fällen half eine schriftliche Mahnung mit Fristsetzung weiter.
Einige Kunden berichteten von Rückgewinnungsversuchen durch den Kundenservice. Nach Eingang der Kündigung erhielten sie Anrufe oder Schreiben mit verbesserten Konditionen. Rechtlich sind Sie nicht verpflichtet, auf solche Angebote einzugehen. Eine wirksam erklärte Kündigung kann nur im gegenseitigen Einvernehmen zurückgenommen werden.
Praktische Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Beginnen Sie frühzeitig mit der Vorbereitung Ihrer Kündigung. Prüfen Sie Ihre Vertragsunterlagen genau und markieren Sie sich das Vertragsende sowie die Kündigungsfrist im Kalender. Setzen Sie sich eine Erinnerung einige Wochen vor Fristablauf, damit Sie ausreichend Zeit für die Vorbereitung haben.
Vergleichen Sie bereits vor der Kündigung alternative Anbieter. Viele neue Versorger übernehmen die Kündigung beim alten Anbieter für Sie, wenn Sie einen Wechselauftrag erteilen. Beachten Sie jedoch, dass dies nur bei ordentlichen Kündigungen funktioniert. Bei Sonderkündigungsrechten müssen Sie selbst aktiv werden, um die kurzen Fristen einzuhalten.
Dokumentieren Sie jeden Schritt des Kündigungsprozesses. Fotografieren Sie Ihr Kündigungsschreiben, bevor Sie es verschicken. Bewahren Sie alle Belege auf, auch die Kündigungsbestätigung und die Endabrechnung. Diese Unterlagen können noch Jahre später wichtig sein, etwa bei steuerlichen Fragen oder Nachforderungen.
Umgang mit Problemen nach der Kündigung
Sollte der Versorger behaupten, keine Kündigung erhalten zu haben, ist Ihr Einschreiben-Nachweis Gold wert. Senden Sie eine Kopie des Rückscheins zusammen mit einer Kopie des Kündigungsschreibens erneut zu und setzen Sie eine kurze Frist zur Bestätigung. Weisen Sie darauf hin, dass die Kündigung rechtswirksam erfolgt ist.
Bei ungerechtfertigten Nachforderungen nach Vertragsende sollten Sie schriftlich widersprechen und eine detaillierte Aufschlüsselung verlangen. Prüfen Sie die Endabrechnung genau anhand Ihrer Verbrauchsdaten. Fehlerhafte Abrechnungen sind keine Seltenheit und können durch hartnäckiges Nachhaken korrigiert werden.
Falls Sie mit dem Versorger keine Einigung erzielen können, steht Ihnen die Schlichtungsstelle Energie zur Verfügung. Dieses kostenlose Verfahren hilft bei der außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten zwischen Energiekunden und Versorgern. Die Kontaktaufnahme sollte schriftlich erfolgen und alle relevanten Unterlagen einschließen.
Wechsel zu einem neuen Anbieter
Nach erfolgreicher Kündigung steht Ihnen der gesamte Energiemarkt offen. Nutzen Sie Vergleichsportale, um die für Sie passenden Tarife zu finden. Achten Sie dabei nicht nur auf den Preis, sondern auch auf Vertragslaufzeiten, Kündigungsfristen, Preisgarantien und Kundenbewertungen.
Besonders attraktiv sind oft Tarife mit Neukundenbonus, die im ersten Jahr deutlich günstiger sind. Bedenken Sie jedoch, dass diese Boni nur einmalig gewährt werden und der Preis im zweiten Jahr steigt. Setzen Sie sich auch hier eine Erinnerung zur rechtzeitigen Kündigung vor der automatischen Verlängerung.
Die Versorgungssicherheit ist in Deutschland gesetzlich garantiert. Selbst wenn zwischen alter und neuer Belieferung eine Lücke entstehen sollte, fallen Sie automatisch in die Grundversorgung und erhalten weiterhin Energie. Ein Versorgungsausfall aufgrund eines Anbieterwechsels ist ausgeschlossen.