Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany
Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Mitgas
August-Borsig-Ring 21
65205 Wiesbaden
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Mitgas. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
13/01/2026
So kündigen Sie Ihren Mitgas-Vertrag erfolgreich
Über Mitgas
Mitgas ist ein etablierter deutscher Energieversorger mit Sitz in Wiesbaden, der Privat- und Geschäftskunden mit Gas und Strom beliefert. Das Unternehmen gehört zur envia Mitteldeutsche Energie AG und ist hauptsächlich in Mitteldeutschland aktiv, bietet seine Dienstleistungen jedoch bundesweit an. Mit langjähriger Erfahrung im Energiesektor positioniert sich Mitgas als regionaler Anbieter, der besonderen Wert auf Kundennähe und lokale Verankerung legt.
Die MITGAS GmbH versorgt mehrere hunderttausend Kunden mit Erdgas und elektrischer Energie. Das Produktportfolio umfasst verschiedene Tarife für unterschiedliche Verbrauchsgewohnheiten, von klassischen Grundversorgungstarifen bis hin zu speziellen Öko-Produkten. Besonders in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hat sich das Unternehmen als wichtiger regionaler Energieversorger etabliert, der neben der reinen Energielieferung auch Beratungsleistungen und Servicedienstleistungen anbietet.
Als Teil der enviaM-Gruppe profitiert Mitgas von der Infrastruktur und dem Know-how eines größeren Energiekonzerns, während gleichzeitig die regionale Identität bewahrt wird. Das Unternehmen ist bestrebt, seinen Kunden faire Preise und zuverlässige Versorgung zu bieten, wobei auch zunehmend erneuerbare Energien in das Portfolio integriert werden. Die Unternehmensphilosophie zielt darauf ab, Energie bezahlbar und nachhaltig zu gestalten.
Produktangebot und Tarifstruktur
Gastarife bei Mitgas
Mitgas bietet verschiedene Erdgastarife an, die auf unterschiedliche Kundenbedürfnisse zugeschnitten sind. Die Tariflandschaft reicht von der gesetzlichen Grundversorgung bis zu Sondertarifen mit Preisgarantien und verschiedenen Vertragslaufzeiten. Kunden können zwischen konventionellem Erdgas und klimaneutralen Gastarifen wählen, bei denen CO2-Emissionen durch Klimaschutzprojekte kompensiert werden.
Die Preisgestaltung bei Gastarifen setzt sich typischerweise aus einem monatlichen Grundpreis und einem verbrauchsabhängigen Arbeitspreis zusammen, der in Cent pro Kilowattstunde berechnet wird. Je nach Tarif können Neukundenboni, Preisgarantien oder andere Vergünstigungen enthalten sein. Die genauen Konditionen variieren je nach Wohnort, da die Netzentgelte regional unterschiedlich ausfallen.
Stromtarife und Optionen
Im Strombereich präsentiert Mitgas ebenfalls ein differenziertes Tarifangebot. Neben klassischen Stromtarifen mit konventionellem Strommix bietet das Unternehmen auch Ökostromtarife an, die aus erneuerbaren Energiequellen stammen. Diese Tarife richten sich an umweltbewusste Kunden, die ihren ökologischen Fußabdruck reduzieren möchten.
Die Stromtarife unterscheiden sich hinsichtlich Vertragslaufzeit, Kündigungsfrist und Preisgestaltung. Während einige Tarife flexible Konditionen mit kurzen Laufzeiten bieten, locken andere mit attraktiven Preisen bei längerer Vertragsbindung. Auch hier besteht die Preisstruktur aus Grundpreis und Arbeitspreis, wobei zusätzliche Komponenten wie Umlagen und Steuern den Endpreis beeinflussen.
Übersicht der Tarifmerkmale
| Tariftyp | Vertragslaufzeit | Kündigungsfrist | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Grundversorgung | Unbefristet | 2 Wochen | Gesetzlich geregelt |
| Sondertarif 12 Monate | 12 Monate | 4-6 Wochen | Neukundenbonus möglich |
| Sondertarif 24 Monate | 24 Monate | 6 Wochen | Preisgarantie oft enthalten |
| Ökotarife | Variabel | Variabel | Erneuerbare Energien |
Kündigungsbedingungen und rechtliche Grundlagen
Gesetzliche Rahmenbedingungen in Deutschland
Die Kündigung von Energielieferverträgen in Deutschland unterliegt klaren gesetzlichen Regelungen, die im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Versorger festgelegt sind. Diese Vorschriften schützen Verbraucher und gewährleisten, dass Kündigungen ordnungsgemäß abgewickelt werden können. Grundsätzlich muss jede Kündigung schriftlich erfolgen, um rechtlich wirksam zu sein.
Bei der Grundversorgung haben Kunden ein besonderes Kündigungsrecht mit einer Frist von nur zwei Wochen. Dies ermöglicht eine hohe Flexibilität und stellt sicher, dass Verbraucher nicht langfristig an ungünstige Konditionen gebunden sind. Bei Sonderverträgen gelten hingegen die individuell vereinbarten Kündigungsfristen, die typischerweise zwischen vier Wochen und drei Monaten zum Vertragsende liegen.
Ordentliche Kündigung bei Mitgas
Für die ordentliche Kündigung eines Mitgas-Vertrags sind die im jeweiligen Tarif vereinbarten Fristen maßgeblich. Diese finden sich in den Vertragsunterlagen und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Die meisten Sonderverträge haben eine Mindestvertragslaufzeit von zwölf oder 24 Monaten, nach deren Ablauf der Vertrag sich automatisch verlängert, sofern nicht rechtzeitig gekündigt wird.
Die Kündigungsfrist beträgt bei den meisten Mitgas-Tarifen sechs Wochen zum Ende der Vertragslaufzeit. Es ist wichtig, diese Frist genau zu beachten, da eine verspätete Kündigung dazu führt, dass der Vertrag sich um weitere zwölf Monate verlängert. Kunden sollten daher frühzeitig prüfen, wann ihr Vertrag ausläuft und die Kündigung rechtzeitig einreichen.
Sonderkündigungsrechte
Neben der ordentlichen Kündigung existieren verschiedene Sonderkündigungsrechte, die Kunden unabhängig von der vereinbarten Vertragslaufzeit nutzen können. Ein wichtiges Sonderkündigungsrecht besteht bei Preiserhöhungen. Wenn Mitgas die Preise erhöht, müssen Kunden darüber mindestens sechs Wochen im Voraus informiert werden und haben das Recht, den Vertrag außerordentlich zu kündigen.
Ein weiteres Sonderkündigungsrecht ergibt sich bei einem Umzug. Wenn der Kunde in ein Gebiet zieht, in dem Mitgas keine Versorgung anbietet oder die bisherigen Vertragsbedingungen nicht fortführen kann, ist eine vorzeitige Kündigung möglich. Auch bei einem Wohnungswechsel innerhalb des Versorgungsgebiets kann unter bestimmten Umständen eine Sonderkündigung geltend gemacht werden, etwa wenn der neue Wohnungsinhaber bereits einen Vertrag mit einem anderen Anbieter hat.
Wichtige Kündigungsfristen im Überblick
| Kündigungsart | Frist | Voraussetzung |
|---|---|---|
| Grundversorgung | 2 Wochen | Jederzeit möglich |
| Ordentliche Kündigung | 6 Wochen zum Vertragsende | Nach Mindestvertragslaufzeit |
| Preiserhöhung | Bis zum Wirksamwerden | Schriftliche Preisänderungsmitteilung |
| Umzug | 6 Wochen | Nachweis des Umzugs erforderlich |
Wie man Mitgas per Post kündigt
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Die Kündigung per Einschreiben ist die sicherste und rechtlich solideste Methode, um einen Energieliefervertrag zu beenden. Im Gegensatz zu elektronischen Kommunikationswegen bietet die postalische Kündigung einen unwiderlegbaren Nachweis über den Versand und den Zugang des Kündigungsschreibens. Dies ist besonders wichtig, wenn später Unklarheiten über den Zeitpunkt der Kündigung entstehen sollten.
Ein Einschreiben mit Rückschein dokumentiert nicht nur, dass das Schreiben verschickt wurde, sondern auch, wann es dem Empfänger zugestellt wurde. Diese Nachweise können im Streitfall entscheidend sein, etwa wenn der Energieversorger behauptet, die Kündigung nicht oder nicht rechtzeitig erhalten zu haben. Gerichte erkennen Einschreiben mit Rückschein als vollgültigen Beweis an, was bei anderen Kündigungsmethoden nicht immer der Fall ist.
Während einige Anbieter auch Online-Kündigungen oder Kündigungen per E-Mail akzeptieren, sind diese Methoden rechtlich weniger abgesichert. E-Mails können im Spam-Ordner landen, Online-Formulare können technische Probleme aufweisen, und in beiden Fällen fehlt ein eindeutiger Zustellnachweis. Die postalische Kündigung per Einschreiben vermeidet all diese Unsicherheiten und gibt dem Kunden die größtmögliche Rechtssicherheit.
Erforderliche Angaben im Kündigungsschreiben
Ein rechtswirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Mindestangaben enthalten, um eindeutig zugeordnet werden zu können und alle formalen Anforderungen zu erfüllen. Zunächst sollten die vollständigen persönlichen Daten des Kunden angegeben werden, einschließlich Name, Adresse und idealerweise auch die Kundennummer, die sich auf Rechnungen und Vertragsunterlagen findet.
Die Vertragsnummer oder Zählernummer hilft Mitgas dabei, den zu kündigenden Vertrag eindeutig zu identifizieren, insbesondere wenn ein Kunde mehrere Verträge beim Unternehmen hat. Das Kündigungsschreiben sollte außerdem den gewünschten Kündigungszeitpunkt klar benennen, entweder zum nächstmöglichen Termin oder zu einem spezifischen Datum. Bei Sonderkündigungen muss der Kündigungsgrund genannt und gegebenenfalls belegt werden.
Wichtig ist auch die Bitte um eine schriftliche Kündigungsbestätigung. Dies stellt sicher, dass der Kunde eine Rückmeldung erhält und die Kündigung auch tatsächlich bearbeitet wurde. Die Angabe einer Bankverbindung für eventuelle Rückzahlungen von Guthaben sowie die Bitte um eine Schlussrechnung runden das Kündigungsschreiben ab. Das Schreiben muss handschriftlich unterschrieben sein, um rechtsgültig zu sein.
Die korrekte Kündigungsadresse
Für die Kündigung eines Mitgas-Vertrags muss das Kündigungsschreiben an die offizielle Geschäftsadresse des Unternehmens gesendet werden. Die korrekte Anschrift lautet:
- MITGAS GmbH, August-Borsig-Ring 21, 65205 Wiesbaden
Es ist wichtig, diese Adresse exakt zu verwenden und das Schreiben nicht an andere Standorte oder Abteilungen zu senden, da dies die Bearbeitung verzögern könnte. Die Verwendung der offiziellen Geschäftsadresse stellt sicher, dass das Kündigungsschreiben die zuständige Abteilung erreicht und fristgerecht bearbeitet wird.
Der Versandprozess Schritt für Schritt
Der erste Schritt beim Versand der Kündigung besteht darin, das Kündigungsschreiben sorgfältig zu verfassen und alle erforderlichen Angaben zu überprüfen. Nachdem das Schreiben ausgedruckt und handschriftlich unterschrieben wurde, sollte eine Kopie für die eigenen Unterlagen angefertigt werden. Dies dient als Sicherheit und Referenz für spätere Nachfragen.
Das Kündigungsschreiben wird dann in einen Briefumschlag gelegt, der mit der vollständigen Empfängeradresse und der eigenen Absenderadresse versehen wird. Bei der Post sollte ausdrücklich ein Einschreiben mit Rückschein gewählt werden. Der Rückschein dokumentiert die erfolgreiche Zustellung und sollte zusammen mit dem Einlieferungsbeleg aufbewahrt werden, bis die Kündigungsbestätigung von Mitgas eingetroffen ist.
Nach dem Versand empfiehlt es sich, die Sendungsnummer zu notieren und den Zustellstatus online zu verfolgen. Sobald der Rückschein eintrifft, ist der Zugang der Kündigung bei Mitgas dokumentiert. Falls innerhalb von zwei Wochen keine Kündigungsbestätigung eintrifft, sollte der Kunde proaktiv beim Kundenservice nachfragen und auf das versendete Einschreiben verweisen.
Digitale Unterstützung durch spezialisierte Dienste
Für Kunden, die den Kündigungsprozess vereinfachen möchten, bieten spezialisierte Online-Dienste wie Postclic eine praktische Alternative zum eigenhändigen Versand. Solche Plattformen ermöglichen es, Kündigungsschreiben digital zu erstellen und anschließend professionell als Einschreiben versenden zu lassen, ohne selbst zur Post gehen zu müssen.
Der Vorteil solcher Dienste liegt in der Zeitersparnis und der Gewissheit, dass das Kündigungsschreiben formal korrekt gestaltet und nachverfolgbar versendet wird. Die Plattform übernimmt den Druck, die Kuvertierung und den Versand als Einschreiben, während der Kunde einen digitalen Nachweis über den Versand erhält. Dies kombiniert die rechtliche Sicherheit der postalischen Kündigung mit dem Komfort digitaler Prozesse.
Postclic und ähnliche Anbieter stellen zudem sicher, dass alle erforderlichen Angaben im Kündigungsschreiben enthalten sind und die korrekte Empfängeradresse verwendet wird. Der digitale Versandnachweis kann jederzeit abgerufen werden und dient als Beleg gegenüber dem Energieversorger. Für Menschen mit wenig Zeit oder eingeschränkter Mobilität stellt dies eine wertvolle Erleichterung dar.
Was nach der Kündigung zu beachten ist
Kündigungsbestätigung und Schlussrechnung
Nach Eingang der Kündigung sollte Mitgas innerhalb weniger Tage eine schriftliche Kündigungsbestätigung zusenden. Diese Bestätigung dokumentiert das Vertragsende und sollte sorgfältig geprüft werden. Insbesondere das genannte Enddatum sollte mit den eigenen Berechnungen übereinstimmen. Falls Unstimmigkeiten auftreten oder keine Bestätigung eintrifft, ist eine umgehende Kontaktaufnahme mit dem Kundenservice erforderlich.
Die Schlussrechnung wird üblicherweise nach dem tatsächlichen Vertragsende erstellt und basiert auf dem finalen Zählerstand. Kunden sollten zum Kündigungszeitpunkt den Zählerstand ablesen und dokumentieren, idealerweise mit einem Foto des Zählers. Dies verhindert Streitigkeiten über den tatsächlichen Verbrauch und ermöglicht eine schnelle Klärung, falls die Rechnung nicht plausibel erscheint.
Wechsel zu einem neuen Anbieter
Bei einem Anbieterwechsel ist es wichtig, die Prozesse zu koordinieren, damit keine Versorgungslücke entsteht. In den meisten Fällen übernimmt der neue Energieversorger die Kündigung beim bisherigen Anbieter, was den Wechselprozess erheblich vereinfacht. Kunden sollten jedoch prüfen, ob dies im konkreten Fall möglich ist oder ob sie selbst kündigen müssen.
Der neue Anbieter benötigt verschiedene Informationen, darunter die Zählernummer, den voraussichtlichen Jahresverbrauch und das gewünschte Lieferbeginn-Datum. Eine nahtlose Versorgung ist gesetzlich garantiert, sodass Kunden keine Sorge haben müssen, plötzlich ohne Strom oder Gas dazustehen. Falls es zu Verzögerungen kommt, springt automatisch die Grundversorgung ein.
Rückzahlungen und Guthaben
Wenn Kunden per Abschlag bezahlt haben und der tatsächliche Verbrauch geringer war als die geleisteten Zahlungen, ergibt sich ein Guthaben, das mit der Schlussrechnung ausgezahlt wird. Mitgas überweist diesen Betrag auf das angegebene Bankkonto. Kunden sollten sicherstellen, dass ihre Bankverbindung dem Unternehmen bekannt ist und aktuell ist.
Umgekehrt kann sich auch eine Nachzahlung ergeben, wenn der tatsächliche Verbrauch die Abschlagszahlungen überstiegen hat. Diese Nachforderung sollte zeitnah beglichen werden, um Mahngebühren zu vermeiden. Bei Unklarheiten bezüglich der Schlussrechnung steht der Kundenservice zur Klärung zur Verfügung, und Kunden haben das Recht, detaillierte Erläuterungen zu verlangen.
Kundenerfahrungen und praktische Hinweise
Häufige Kündigungsgründe
Kunden entscheiden sich aus verschiedenen Gründen für eine Kündigung ihres Mitgas-Vertrags. Ein häufiger Grund sind Preiserhöhungen, die die monatlichen Energiekosten spürbar steigen lassen. In einem volatilen Energiemarkt suchen viele Verbraucher regelmäßig nach günstigeren Alternativen, um ihre Haushaltskosten zu optimieren. Der Wechsel zu einem preiswerteren Anbieter kann über das Jahr gerechnet erhebliche Einsparungen bringen.
Ein weiterer verbreiteter Kündigungsgrund ist der Umzug in eine neue Wohnung oder ein anderes Bundesland. Auch wenn Mitgas bundesweit tätig ist, nutzen viele Menschen einen Wohnungswechsel als Gelegenheit, ihre Energieverträge zu überprüfen und gegebenenfalls zu einem Anbieter zu wechseln, der bessere Konditionen oder speziellere Tarife bietet. Zudem kann es vorkommen, dass am neuen Wohnort bereits ein Vertrag mit einem anderen Versorger besteht.
Zunehmend spielen auch ökologische Überlegungen eine Rolle bei der Anbieterwahl. Kunden, die ihren CO2-Fußabdruck reduzieren möchten, wechseln gezielt zu Anbietern mit reinen Ökostrom- oder klimaneutralen Gastarifen. Auch Unzufriedenheit mit dem Kundenservice, unklare Abrechnungen oder langwierige Bearbeitungszeiten können Gründe sein, warum Kunden sich für einen Wechsel entscheiden.
Tipps für einen reibungslosen Kündigungsprozess
Um den Kündigungsprozess so reibungslos wie möglich zu gestalten, sollten Kunden frühzeitig mit der Planung beginnen. Das Notieren wichtiger Daten wie Vertragsende, Kündigungsfrist und Zählernummer hilft dabei, den Überblick zu behalten und keine Fristen zu versäumen. Eine Checkliste mit allen erforderlichen Schritten kann zusätzliche Sicherheit geben.
Die Aufbewahrung aller relevanten Dokumente ist essenziell. Dazu gehören der ursprüngliche Vertrag, Jahresabrechnungen, Korrespondenz mit Mitgas sowie der Versandnachweis des Kündigungsschreibens. Diese Unterlagen sollten mindestens bis zum Erhalt der Schlussrechnung und der Bestätigung eventueller Guthaben-Rückzahlungen aufbewahrt werden. Im Streitfall dienen sie als wichtige Beweismittel.
Kunden sollten außerdem den Zählerstand zum Kündigungszeitpunkt genau dokumentieren. Ein Foto des Zählers mit sichtbarem Datum ist eine einfache und effektive Methode, um spätere Diskussionen über den Verbrauch zu vermeiden. Diese Dokumentation sollte sowohl für den eigenen Gebrauch als auch für die Übermittlung an Mitgas und den neuen Anbieter bereitgehalten werden.
Umgang mit Problemen und Verzögerungen
Sollte es nach der Kündigung zu Problemen kommen, etwa weil keine Kündigungsbestätigung eintrifft oder die Schlussrechnung unplausibel erscheint, ist eine zeitnahe Kontaktaufnahme mit Mitgas wichtig. Der Kundenservice kann in den meisten Fällen Unklarheiten aufklären und Lösungen anbieten. Dabei sollten Kunden stets höflich, aber bestimmt auftreten und auf ihre Rechte hinweisen.
Bei hartnäckigen Problemen oder Streitigkeiten, die sich nicht im direkten Kontakt klären lassen, können Verbraucher sich an die Schlichtungsstelle Energie wenden. Diese unabhängige Institution vermittelt kostenlos zwischen Energieversorgern und Kunden und hilft dabei, faire Lösungen zu finden. Auch Verbraucherzentralen bieten Beratung und Unterstützung bei Problemen mit Energieversorgern an.
Wichtig ist, bei allen Kommunikationen mit Mitgas schriftliche Nachweise zu sichern. E-Mails sollten gespeichert, Telefonnotizen mit Datum, Uhrzeit und Namen des Gesprächspartners angefertigt werden. Diese Dokumentation ist wertvoll, falls der Konflikt eskaliert und rechtliche Schritte erwogen werden müssen. In den allermeisten Fällen lassen sich Probleme jedoch durch sachliche Kommunikation und Verweis auf die geltenden Vertragsbedingungen lösen.
Alternativen und Vergleichsmöglichkeiten
Vor einer Kündigung lohnt es sich, den Energiemarkt gründlich zu vergleichen. Zahlreiche Online-Vergleichsportale ermöglichen es, Tarife verschiedener Anbieter gegenüberzustellen und den individuell günstigsten zu finden. Dabei sollten nicht nur die reinen Kosten, sondern auch Vertragsbedingungen, Kündigungsfristen und Kundenbewertungen berücksichtigt werden.
Manche Kunden entscheiden sich auch dafür, in die Grundversorgung ihres örtlichen Grundversorgers zu wechseln, die zwar oft teurer ist, aber maximale Flexibilität mit nur zwei Wochen Kündigungsfrist bietet. Dies kann eine sinnvolle Übergangslösung sein, wenn man sich Zeit für einen gründlichen Tarifvergleich nehmen möchte oder wenn die Marktsituation unsicher ist.
Letztendlich hängt die beste Wahl von den individuellen Prioritäten ab. Während manche Kunden vor allem auf den Preis achten, legen andere Wert auf Ökostrom, guten Kundenservice oder regionale Anbieter. Eine gründliche Recherche und das Abwägen verschiedener Faktoren helfen dabei, eine informierte Entscheidung zu treffen, die den eigenen Bedürfnissen optimal entspricht.