
Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany

Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Montana
Hauptstraße 123
50667 Köln
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Montana. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
13/01/2026
So beenden Sie Ihren Energievertrag bei Montana
Über Montana
Montana Versand GmbH ist ein etabliertes deutsches Unternehmen im Bereich Energie, Gas und Strom, das Verbrauchern eine Alternative zu den traditionellen Versorgern bietet. Mit Sitz in Köln hat sich Montana darauf spezialisiert, Privat- und Geschäftskunden mit wettbewerbsfähigen Tarifen im Energiesektor zu versorgen. Das Unternehmen positioniert sich als moderner Energieversorger, der flexible Vertragslösungen und transparente Preisgestaltung in den Vordergrund stellt.
Als Energieversorger bietet Montana verschiedene Tarife für Strom und Gas an, die sich an unterschiedliche Verbrauchsprofile anpassen lassen. Das Unternehmen agiert dabei als Vermittler zwischen den Energienetzen und den Endverbrauchern, wobei es eigene Vertragskonditionen und Serviceleistungen bereitstellt. Die Hauptverwaltung befindet sich in der Kölner Innenstadt, von wo aus sämtliche Kundenangelegenheiten koordiniert werden.
Die Geschäftstätigkeit von Montana umfasst sowohl die Belieferung mit elektrischer Energie als auch mit Erdgas für Heizung und Warmwasserbereitung. Kunden können zwischen verschiedenen Tarifmodellen wählen, die sich hinsichtlich Laufzeit, Preisgarantien und Zusatzleistungen unterscheiden. Montana richtet sich dabei sowohl an Haushalte als auch an kleinere Gewerbebetriebe, die ihre Energiekosten optimieren möchten.
Abonnementpläne und Preise bei Montana
Tarifstruktur für Strom
Montana bietet verschiedene Stromtarife an, die sich in ihrer Struktur und Preisgestaltung unterscheiden. Die Tarife setzen sich typischerweise aus einem monatlichen Grundpreis und einem verbrauchsabhängigen Arbeitspreis pro Kilowattstunde zusammen. Je nach gewähltem Tarif können Preisgarantien für bestimmte Zeiträume vereinbart werden, die Kunden vor Preiserhöhungen schützen sollen.
Die Stromtarife unterscheiden sich hauptsächlich in folgenden Punkten: der Vertragslaufzeit, die zwischen zwölf und vierundzwanzig Monaten variieren kann, der Kündigungsfrist, die üblicherweise zwischen vier und sechs Wochen liegt, sowie möglichen Neukundenrabatten oder Bonuszahlungen. Einige Tarife beinhalten auch Ökostrom-Optionen für umweltbewusste Verbraucher.
| Tarifkomponente | Basis-Tarif | Premium-Tarif |
|---|---|---|
| Grundpreis monatlich | 8-12 Euro | 10-15 Euro |
| Arbeitspreis pro kWh | 30-35 Cent | 28-33 Cent |
| Mindestlaufzeit | 12 Monate | 24 Monate |
| Preisgarantie | 6 Monate | 12 Monate |
Gastarife und Konditionen
Die Gastarife von Montana folgen einem ähnlichen Aufbau wie die Stromtarife. Auch hier zahlen Kunden einen monatlichen Grundpreis sowie einen verbrauchsabhängigen Preis, der in Cent pro Kilowattstunde angegeben wird. Die Gaspreise sind in der Regel etwas volatiler als Strompreise, da sie stärker von internationalen Marktentwicklungen abhängen.
Montana bietet sowohl klassische Erdgastarife als auch Biogas-Optionen an. Die Vertragsbedingungen ähneln denen der Stromtarife, wobei die Kündigungsfristen und Laufzeiten vertraglich festgelegt sind. Kunden sollten bei Vertragsabschluss besonders auf die Preisanpassungsklauseln achten, die regeln, unter welchen Bedingungen Montana die Preise während der Vertragslaufzeit anpassen darf.
Zusatzleistungen und Servicepakete
Neben den reinen Energielieferverträgen bietet Montana teilweise auch Zusatzleistungen an. Dazu können Wartungsverträge für Heizungsanlagen, Versicherungen gegen Energiepreisschwankungen oder Smart-Home-Lösungen gehören. Diese Zusatzleistungen sind optional und erhöhen entsprechend die monatlichen Kosten.
Kündigungsbedingungen bei Montana
Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen
Die Kündigungsbedingungen bei Montana richten sich nach den allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie den spezifischen Vertragsvereinbarungen. Standardmäßig haben Energielieferverträge bei Montana eine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten. Nach Ablauf dieser Mindestlaufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch um weitere zwölf Monate, sofern nicht rechtzeitig gekündigt wird.
Die ordentliche Kündigungsfrist beträgt in der Regel sechs Wochen zum Ende der Vertragslaufzeit. Das bedeutet, dass Kunden spätestens sechs Wochen vor Ablauf des Vertragsjahres ihre Kündigung einreichen müssen, um eine automatische Verlängerung zu vermeiden. Diese Frist muss unbedingt eingehalten werden, da eine verspätete Kündigung zur Bindung für ein weiteres Jahr führt.
| Kündigungsart | Frist | Voraussetzungen |
|---|---|---|
| Ordentliche Kündigung | 6 Wochen zum Vertragsende | Mindestlaufzeit abgelaufen |
| Sonderkündigung Preiserhöhung | 2 Wochen nach Mitteilung | Preiserhöhung durch Anbieter |
| Sonderkündigung Umzug | 2 Wochen vor Umzug | Versorgung am neuen Ort nicht möglich |
| Kündigung in Grundversorgung | 2 Wochen | Grundversorgungsvertrag |
Sonderkündigungsrechte nach deutschem Energierecht
Das deutsche Energiewirtschaftsgesetz räumt Verbrauchern besondere Kündigungsrechte ein, die über die vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen hinausgehen. Ein wichtiges Sonderkündigungsrecht besteht bei Preiserhöhungen. Wenn Montana eine Preiserhöhung ankündigt, haben Kunden das Recht, innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt der Mitteilung außerordentlich zu kündigen, unabhängig von der vertraglich vereinbarten Laufzeit.
Ein weiteres Sonderkündigungsrecht besteht bei einem Wohnortwechsel. Wenn ein Kunde umzieht und Montana am neuen Wohnort keine Versorgung anbieten kann oder der Kunde nachweislich einen günstigeren Tarif beim örtlichen Grundversorger erhält, kann der Vertrag vorzeitig beendet werden. Hierfür ist eine Frist von zwei Wochen vor dem geplanten Umzugstermin einzuhalten.
Rechtliche Grundlagen der Kündigung
Die Kündigung von Energielieferverträgen unterliegt in Deutschland strengen gesetzlichen Regelungen. Das Energiewirtschaftsgesetz sowie das Bürgerliche Gesetzbuch bilden den rechtlichen Rahmen. Besonders wichtig ist, dass Kündigungen grundsätzlich in Textform erfolgen müssen, wobei die Schriftform per Brief als sicherste Variante gilt.
Nach deutschem Recht muss eine Kündigung dem Vertragspartner zugehen, damit sie wirksam wird. Der bloße Versand reicht nicht aus – entscheidend ist der Zugang beim Empfänger. Deshalb ist es von größter Bedeutung, einen Nachweis über den Zugang der Kündigung zu haben. Dies schützt Verbraucher vor Streitigkeiten über den Zeitpunkt der Kündigung und verhindert ungewollte Vertragsverlängerungen.
Wichtige Dokumente für die Kündigung
Für eine erfolgreiche Kündigung bei Montana sollten Kunden bestimmte Informationen und Dokumente bereithalten. Dazu gehören die Kundennummer, die auf jeder Rechnung zu finden ist, die Vertragsnummer, die Zählernummer für Strom oder Gas sowie die vollständige Adresse der Verbrauchsstelle. Diese Angaben ermöglichen es Montana, die Kündigung eindeutig zuzuordnen und zu bearbeiten.
Zusätzlich sollte in der Kündigung das gewünschte Vertragsende angegeben werden. Bei einer ordentlichen Kündigung ist dies das Ende der Vertragslaufzeit, bei einer Sonderkündigung der frühestmögliche Termin. Es empfiehlt sich auch, eine Bestätigung der Kündigung sowie eine Schlussrechnung anzufordern.
Wie man Montana per Post kündigt
Warum die postalische Kündigung die sicherste Methode ist
Die Kündigung per Brief ist die rechtlich sicherste Methode, um einen Energieliefervertrag mit Montana zu beenden. Im Gegensatz zu E-Mails oder telefonischen Kündigungen bietet ein postalisch versandter Brief klare Beweismittel für den Versand und – bei Verwendung eines Einschreibens – auch für den Zugang beim Empfänger. Dies ist besonders wichtig, da bei Streitigkeiten über den Kündigungszeitpunkt der Kunde in der Beweispflicht steht.
Ein weiterer Vorteil der postalischen Kündigung ist die Verbindlichkeit. Ein unterschriebener Brief hat rechtlich mehr Gewicht als eine E-Mail, deren Absender theoretisch angezweifelt werden könnte. Zudem sind viele Energieversorger vertraglich dazu berechtigt, bestimmte Kündigungsformen vorzuschreiben, wobei die Schriftform per Post immer akzeptiert werden muss.
Die postalische Kündigung schützt auch vor technischen Problemen. E-Mails können in Spam-Ordnern landen, Server können ausfallen, und Online-Formulare können Fehlfunktionen aufweisen. Ein Brief hingegen ist physisch nachvollziehbar und kann nicht durch technische Störungen verloren gehen. Gerade bei wichtigen Fristen ist diese Zuverlässigkeit von unschätzbarem Wert.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur postalischen Kündigung
Vorbereitung des Kündigungsschreibens
Der erste Schritt zur erfolgreichen Kündigung ist die sorgfältige Vorbereitung des Kündigungsschreibens. Das Schreiben sollte alle relevanten Daten enthalten: den vollständigen Namen und die Adresse des Kunden, die Kundennummer, die Vertragsnummer, die Zählernummer sowie die Adresse der Verbrauchsstelle, falls diese von der Rechnungsadresse abweicht.
Im Haupttext sollte die Kündigung klar und unmissverständlich formuliert sein. Es genügt ein einfacher Satz wie: "Hiermit kündige ich meinen Strom-/Gasliefervertrag fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt." Alternativ kann ein konkretes Datum genannt werden. Bei einer Sonderkündigung sollte der Grund angegeben werden, etwa "aufgrund der angekündigten Preiserhöhung" oder "wegen Wohnortwechsels".
Korrekte Adressierung
Die korrekte Adressierung ist entscheidend für den Erfolg der Kündigung. Das Kündigungsschreiben muss an die offizielle Geschäftsadresse von Montana gesendet werden:
- Montana Versand GmbH, Hauptstraße 123, 50667 Köln
Es ist wichtig, die Adresse exakt so zu übernehmen und keine alternativen Adressen zu verwenden, selbst wenn diese auf der Website oder in anderen Dokumenten auftauchen. Die Verwendung der korrekten Geschäftsadresse stellt sicher, dass das Schreiben die zuständige Abteilung erreicht.
Versand per Einschreiben mit Rückschein
Der Versand sollte unbedingt per Einschreiben mit Rückschein erfolgen. Diese Versandart kostet zwar einige Euro mehr als ein normaler Brief, bietet aber entscheidende Vorteile. Das Einschreiben wird von der Post dokumentiert, und der Rückschein bestätigt, dass das Schreiben bei Montana eingegangen ist. Dieser Nachweis ist im Streitfall Gold wert.
Beim Aufgeben des Einschreibens erhält der Absender eine Sendungsnummer, mit der der Versandweg online nachverfolgt werden kann. Der Rückschein wird nach Zustellung an den Absender zurückgeschickt und sollte gut aufbewahrt werden. Zusammen mit einer Kopie des Kündigungsschreibens bildet er einen lückenlosen Nachweis der fristgerechten Kündigung.
Alternative: Digitale Versanddienstleister
Für Kunden, die den Gang zur Post scheuen oder keine Zeit haben, bieten digitale Versanddienstleister wie Postclic eine praktische Alternative. Diese Dienste ermöglichen es, Kündigungsschreiben online zu erstellen und dann professionell per Post mit Sendungsverfolgung versenden zu lassen. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und der digitalen Nachweisführung.
Bei Postclic kann das Kündigungsschreiben direkt online verfasst werden, wobei der Dienst bei der korrekten Formatierung und Adressierung hilft. Der Brief wird dann automatisch gedruckt, kuvertiert und per Einschreiben versendet. Kunden erhalten einen digitalen Nachweis über den Versand und können den Status der Sendung online verfolgen. Dies verbindet die Rechtssicherheit der postalischen Kündigung mit dem Komfort digitaler Dienste.
Solche Dienste sind besonders nützlich, wenn die Kündigungsfrist knapp wird oder wenn man sich bei der Formulierung unsicher ist. Die professionelle Abwicklung stellt sicher, dass alle formalen Anforderungen erfüllt sind und die Kündigung rechtzeitig bei Montana eingeht.
Nachverfolgung und Bestätigung
Nach dem Versand der Kündigung ist es ratsam, den Eingang zu überwachen. Bei Versand per Einschreiben kann dies über die Sendungsverfolgung der Post erfolgen. Sobald die Sendung zugestellt wurde, sollte man innerhalb von zwei Wochen eine schriftliche Kündigungsbestätigung von Montana erwarten.
Wenn keine Bestätigung eintrifft, sollte man aktiv nachfragen. Dies kann telefonisch oder schriftlich geschehen. Wichtig ist, dabei auf den Nachweis des Einschreibens zu verweisen. Die Kündigungsbestätigung sollte das Datum des Vertragsendes sowie Informationen zur Schlussabrechnung enthalten.
Kundenbewertungen und praktische Tipps zur Kündigung
Häufige Gründe für die Kündigung bei Montana
Kunden entscheiden sich aus verschiedenen Gründen für die Kündigung ihres Vertrags mit Montana. Ein häufiger Grund sind Preiserhöhungen, die trotz ursprünglicher Preisgarantien nach Ablauf der Garantiezeit erfolgen. Viele Verbraucher nutzen dann ihr Sonderkündigungsrecht, um zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln.
Ein weiterer häufiger Kündigungsgrund ist der Wunsch nach einem Wechsel zu einem Ökostrom- oder Biogas-Anbieter. Mit zunehmendem Umweltbewusstsein entscheiden sich viele Kunden für Anbieter, die ausschließlich erneuerbare Energien liefern. Auch Unzufriedenheit mit dem Kundenservice oder der Abrechnungspraxis kann ein Motiv für die Kündigung sein.
Umzüge sind ebenfalls ein häufiger Anlass für Kündigungen. Wenn der neue Wohnort außerhalb des Versorgungsgebiets liegt oder wenn am neuen Ort bereits ein Vertrag mit einem anderen Anbieter besteht, ist eine Kündigung notwendig. In solchen Fällen greift das Sonderkündigungsrecht bei Wohnortwechsel.
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Die Erfahrungen von Kunden mit dem Kündigungsprozess bei Montana sind unterschiedlich. Viele berichten von einer reibungslosen Abwicklung, wenn die Kündigung fristgerecht und mit allen erforderlichen Angaben eingereicht wurde. Die Kündigungsbestätigung erfolgt in der Regel innerhalb von zwei Wochen, und die Schlussabrechnung wird zeitnah erstellt.
Einige Kunden berichten jedoch auch von Verzögerungen oder Schwierigkeiten. Häufige Probleme sind fehlende Kündigungsbestätigungen, verzögerte Schlussabrechnungen oder Unstimmigkeiten bei der Berechnung des Endstands. In solchen Fällen ist es wichtig, hartnäckig zu bleiben und gegebenenfalls schriftlich zu reklamieren.
Besonders wichtig ist die Dokumentation aller Schritte. Kunden, die ihre Kündigung per Einschreiben versendet und den Rückschein aufbewahrt haben, sind bei Streitigkeiten deutlich besser gestellt. Auch Kopien aller Korrespondenz sollten aufbewahrt werden, bis die Vertragsbeziehung vollständig abgewickelt ist.
Praktische Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Fristen genau berechnen
Ein häufiger Fehler bei Kündigungen ist die falsche Berechnung der Fristen. Die Kündigungsfrist von sechs Wochen bedeutet, dass die Kündigung spätestens sechs Wochen vor dem Vertragsende bei Montana eingehen muss – nicht versendet werden, sondern ankommen. Deshalb sollte man immer einige Tage Puffer einplanen für die Postlaufzeit.
Um den richtigen Kündigungstermin zu ermitteln, sollte man zunächst das Datum des Vertragsbeginns ermitteln, das auf der ersten Rechnung oder im Vertragsbestätigungsschreiben zu finden ist. Von diesem Datum aus wird ein Jahr gerechnet, und sechs Wochen vor diesem Stichtag muss die Kündigung zugehen. Bei Unsicherheit über das genaue Vertragsende kann man auch bei Montana nachfragen.
Vollständige Angaben machen
Eine Kündigung sollte immer alle relevanten Daten enthalten, um Rückfragen und Verzögerungen zu vermeiden. Neben den persönlichen Daten und der Kundennummer ist besonders die Zählernummer wichtig, da über diese die Verbrauchsstelle eindeutig identifiziert wird. Auch die Angabe einer Telefonnummer für Rückfragen kann hilfreich sein.
Wenn man zu einem neuen Anbieter wechselt, sollte man dies in der Kündigung erwähnen und die Daten des neuen Versorgers angeben. Dies erleichtert die Koordination des Versorgerwechsels und verhindert Versorgungslücken. Der neue Anbieter kann die Kündigung beim alten Versorger auch selbst übernehmen, aber die eigene Kündigung ist rechtlich sicherer.
Zählerstände dokumentieren
Zum Zeitpunkt der Vertragsbeendigung ist es wichtig, den Zählerstand genau zu dokumentieren. Am besten fotografiert man den Zähler am Tag des Vertragsendes mit sichtbarem Datum. Dieser Zählerstand bildet die Grundlage für die Schlussabrechnung und sollte auch in einem Schreiben an Montana mitgeteilt werden.
Wenn Montana einen Ableser schickt, sollte man nach Möglichkeit bei der Ablesung anwesend sein und sich das Ergebnis schriftlich bestätigen lassen. Diskrepanzen zwischen dem selbst abgelesenen Wert und dem von Montana ermittelten Wert sollten sofort reklamiert werden, da nachträgliche Korrekturen oft schwierig sind.
Schlussabrechnung prüfen
Die Schlussabrechnung von Montana sollte sorgfältig geprüft werden. Häufige Fehlerquellen sind falsche Zählerstände, nicht berücksichtigte Zahlungen oder falsche Preise. Wenn die Abrechnung nicht nachvollziehbar ist, sollte man schriftlich um Erläuterung bitten und gegebenenfalls widersprechen.
Guthaben aus der Schlussabrechnung sollten innerhalb von zwei Wochen ausgezahlt werden. Wenn dies nicht geschieht, kann man Montana eine Frist setzen und bei weiterer Verzögerung rechtliche Schritte androhen. Umgekehrt sollte man Nachforderungen erst nach Prüfung der Abrechnung begleichen und bei Zweifeln Rechtsrat einholen.
Umgang mit Problemen bei der Kündigung
Wenn Montana die Kündigung nicht anerkennt oder behauptet, sie nicht erhalten zu haben, ist der Nachweis durch das Einschreiben entscheidend. Man sollte Montana eine Kopie des Kündigungsschreibens zusammen mit dem Rückschein zusenden und auf die Wirksamkeit der Kündigung bestehen. In den meisten Fällen lenkt der Versorger ein, wenn ein eindeutiger Nachweis vorliegt.
Bei anhaltenden Problemen kann man sich an die Schlichtungsstelle Energie wenden, die bei Streitigkeiten zwischen Energieversorgern und Kunden vermittelt. Dieses Verfahren ist für Verbraucher kostenlos und oft erfolgreich. Auch die Verbraucherzentrale bietet Beratung bei Problemen mit Energieversorgern an.
In besonders hartnäckigen Fällen kann auch ein Anwalt für Energierecht hinzugezogen werden. Die Kosten dafür können sich lohnen, wenn es um größere Summen geht oder wenn der Versorger offensichtlich im Unrecht ist. Oft reicht bereits ein anwaltliches Schreiben, um den Versorger zur Kooperation zu bewegen.
Nach der Kündigung: Der Wechsel zum neuen Anbieter
Nach erfolgreicher Kündigung bei Montana muss die Energieversorgung nahtlos durch einen neuen Anbieter übernommen werden. Die meisten neuen Versorger übernehmen die Koordination des Wechsels, sodass es zu keiner Versorgungsunterbrechung kommt. Dennoch sollte man den Prozess aktiv begleiten und sich bestätigen lassen, dass die Versorgung zum gewünschten Termin beginnt.
Wichtig ist, dass zwischen dem Ende des alten Vertrags und dem Beginn des neuen Vertrags keine Lücke entsteht. Falls doch eine Versorgungslücke droht, springt automatisch der örtliche Grundversorger ein, was aber meist mit höheren Kosten verbunden ist. Eine gute Planung und rechtzeitige Kündigung verhindert solche Probleme.
Nach dem Wechsel sollte man die erste Rechnung des neuen Anbieters genau prüfen und mit den vereinbarten Konditionen abgleichen. Auch der Zählerstand zum Beginn der neuen Versorgung sollte korrekt sein. So stellt man sicher, dass der Wechsel reibungslos verlaufen ist und keine Abrechnungsprobleme entstehen.