
Servicio de cancelación N°1 en Germany

Señora, Señor,
Le notifico mediante la presente mi decisión de poner fin al contrato relativo al servicio New Energy.
Esta notificación constituye una voluntad firme, clara e inequívoca de cancelar el contrato, con efecto en la primera fecha posible o de conformidad con el plazo contractual aplicable.
Le ruego tome todas las medidas útiles para:
– cesar toda facturación a partir de la fecha efectiva de cancelación;
– confirmarme por escrito la buena toma en cuenta de la presente solicitud;
– y, en su caso, transmitirme el recuento final o la confirmación de saldo.
La presente cancelación le es dirigida por e-correo certificado. El envío, el sellado de tiempo y la integridad del contenido están establecidos, lo que lo convierte en un escrito probatorio que responde a las exigencias de la prueba electrónica. Por lo tanto, dispone de todos los elementos necesarios para proceder al tratamiento regular de esta cancelación, de conformidad con los principios aplicables en materia de notificación escrita y libertad contractual.
De conformidad con las reglas relativas a la protección de datos personales, le solicito también:
– suprimir el conjunto de mis datos no necesarios para sus obligaciones legales o contables;
– cerrar todo espacio personal asociado;
– y confirmarme el borrado efectivo de los datos según los derechos aplicables en materia de protección de la vida privada.
Conservo una copia íntegra de esta notificación así como la prueba de envío.
So kündigen Sie Ihren New Energy Vertrag problemlos
Über New Energy
NEW.energy GmbH ist ein deutscher Energieversorger mit Sitz in Hamburg, der sich auf die Belieferung von Privat- und Geschäftskunden mit Strom und Gas spezialisiert hat. Das Unternehmen positioniert sich als moderner Anbieter im liberalisierten deutschen Energiemarkt und bietet verschiedene Tarife für unterschiedliche Kundenbedürfnisse an. Mit der Adresse in der Willy-Brandt-Straße 43 in Hamburg verfügt New Energy über eine zentrale Verwaltung, an die auch sämtliche Kündigungsschreiben gerichtet werden müssen.
Der Energiemarkt in Deutschland ist durch eine hohe Wettbewerbsdichte gekennzeichnet, was Verbrauchern die Möglichkeit gibt, zwischen zahlreichen Anbietern zu wählen. New Energy tritt in diesem Umfeld als einer von vielen Versorgern auf, die um Kunden konkurrieren. Die Entscheidung für oder gegen einen bestimmten Anbieter hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter Preis, Servicequalität, Vertragsbedingungen und die Herkunft der gelieferten Energie.
Als Energieversorger unterliegt New Energy den strengen rechtlichen Rahmenbedingungen des deutschen Energiewirtschaftsgesetzes sowie den Verordnungen der Bundesnetzagentur. Diese gesetzlichen Vorgaben regeln nicht nur die Belieferung mit Energie, sondern auch die Rechte der Verbraucher bei Vertragsabschluss und Kündigung. Kunden haben in Deutschland grundsätzlich das Recht, ihren Energieversorger frei zu wählen und bei Bedarf zu wechseln.
Geschäftsmodell und Marktposition
New Energy agiert im Segment der alternativen Energieversorger, die nach der Liberalisierung des deutschen Energiemarktes entstanden sind. Das Unternehmen bietet sowohl Strom- als auch Gastarife an und richtet sich dabei an Haushaltskunden sowie kleinere und mittlere Gewerbebetriebe. Die Tarifgestaltung erfolgt typischerweise mit unterschiedlichen Laufzeiten und Preismodellen, die von Festpreisgarantien bis zu variablen Tarifen reichen können.
Die Wettbewerbssituation im deutschen Energiemarkt zwingt Anbieter wie New Energy dazu, sich durch bestimmte Merkmale von der Konkurrenz abzuheben. Dies kann durch besonders günstige Preise, attraktive Neukundenboni, flexible Vertragsbedingungen oder einen besonderen Fokus auf nachhaltige Energiequellen geschehen. Kunden sollten bei der Wahl ihres Energieversorgers nicht nur auf den Preis achten, sondern auch die Vertragsbedingungen genau prüfen.
Abonnementpläne und Preisgestaltung
Die Tarifstruktur von Energieversorgern wie New Energy folgt in der Regel einem standardisierten Muster, das sich aus einem monatlichen Grundpreis und einem verbrauchsabhängigen Arbeitspreis zusammensetzt. Der Grundpreis deckt die fixen Kosten der Belieferung ab, während der Arbeitspreis pro verbrauchter Kilowattstunde berechnet wird. Diese zweigeteilte Preisstruktur ist im deutschen Energiemarkt üblich und ermöglicht eine verbrauchsgerechte Abrechnung.
Typische Vertragsmodelle
Energieverträge werden üblicherweise mit unterschiedlichen Laufzeiten angeboten. Die gängigsten Modelle umfassen Verträge mit zwölf oder vierundzwanzig Monaten Erstlaufzeit sowie flexible Tarife ohne feste Mindestvertragslaufzeit. Längere Vertragsbindungen gehen häufig mit günstigeren Konditionen oder Bonuszahlungen einher, schränken aber die Flexibilität des Kunden ein.
| Vertragstyp | Laufzeit | Kündigungsfrist | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Basisvertrag | Unbefristet | 4 Wochen | Grundversorgung |
| Standardvertrag | 12 Monate | 6-12 Wochen | Preisgarantie möglich |
| Langzeitvertrag | 24 Monate | 3 Monate | Oft mit Bonus |
Preisbestandteile und Zusatzkosten
Bei der Betrachtung der Gesamtkosten eines Energievertrags müssen Verbraucher verschiedene Komponenten berücksichtigen. Neben dem reinen Energiepreis fallen staatliche Abgaben, Netzentgelte und Steuern an, die einen erheblichen Anteil der Gesamtrechnung ausmachen können. Diese Nebenkosten sind weitgehend unabhängig vom gewählten Anbieter und werden durch gesetzliche Vorgaben bestimmt.
Neukundenboni und Sofortboni sind Marketinginstrumente, die viele Energieversorger einsetzen, um neue Kunden zu gewinnen. Diese Boni werden typischerweise nach Ablauf des ersten Vertragsjahres ausgezahlt oder direkt mit der ersten Rechnung verrechnet. Kunden sollten bei der Kalkulation der tatsächlichen Kosten beachten, dass diese Boni nur einmalig gewährt werden und die Preise im zweiten Vertragsjahr deutlich höher ausfallen können.
Kündigungsbedingungen und rechtliche Grundlagen
Die Kündigung eines Energieliefervertrags unterliegt in Deutschland klaren rechtlichen Regelungen, die sowohl im Bürgerlichen Gesetzbuch als auch in speziellen energiewirtschaftlichen Vorschriften verankert sind. Diese Regelungen sollen einen fairen Interessenausgleich zwischen Versorgern und Verbrauchern gewährleisten und gleichzeitig die Versorgungssicherheit sicherstellen.
Ordentliche Kündigung
Die ordentliche Kündigung erfolgt unter Einhaltung der vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist zum Ende der Vertragslaufzeit. Bei Verträgen mit fester Laufzeit verlängern sich diese in der Regel automatisch um weitere zwölf Monate, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird. Die Kündigungsfrist beträgt je nach Vertrag zwischen vier Wochen und drei Monaten zum Ende der Vertragslaufzeit.
Für die Grundversorgung gelten besondere Regelungen: Hier beträgt die Kündigungsfrist lediglich zwei Wochen. Dies ermöglicht Verbrauchern eine hohe Flexibilität beim Wechsel zu einem anderen Anbieter. Die Grundversorgung tritt automatisch ein, wenn kein Sondervertrag mit einem Energieversorger besteht oder wenn ein bestehender Vertrag endet, ohne dass eine Anschlussversorgung vereinbart wurde.
Außerordentliche Kündigung
Ein Sonderkündigungsrecht besteht in verschiedenen Situationen, die gesetzlich oder vertraglich geregelt sind. Die wichtigsten Gründe für eine außerordentliche Kündigung umfassen Preiserhöhungen, Umzug in ein Gebiet außerhalb des Versorgungsgebiets oder Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen zum Nachteil des Kunden.
Bei Preiserhöhungen muss der Versorger den Kunden mindestens sechs Wochen vor dem geplanten Inkrafttreten der neuen Preise informieren. Ab Zugang dieser Mitteilung hat der Kunde ein Sonderkündigungsrecht, das er innerhalb von zwei Wochen nach Zugang der Preisänderungsmitteilung ausüben kann. Die Kündigung wird dann zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preiserhöhung wirksam.
Fristen und Termine im Überblick
| Kündigungsart | Frist | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Grundversorgung | 2 Wochen | Jederzeit möglich |
| Sondervertrag ordentlich | 6-12 Wochen | Zum Vertragsende |
| Sonderkündigung Preiserhöhung | 2 Wochen | Ab Mitteilungszugang |
| Sonderkündigung Umzug | 6 Wochen | Zum Umzugstermin |
Wichtige Dokumente und Informationen
Für eine erfolgreiche Kündigung benötigen Kunden bestimmte Informationen und Unterlagen. Dazu gehören die vollständige Kundennummer, die Zählernummer des Strom- oder Gaszählers, die Vertragsnummer sowie die genaue Bezeichnung des gekündigten Tarifs. Diese Angaben finden sich auf den Vertragsunterlagen sowie auf den monatlichen oder jährlichen Abrechnungen.
Der gewünschte Kündigungstermin sollte präzise angegeben werden. Bei einer ordentlichen Kündigung ist dies das Vertragsende, bei einem Sonderkündigungsrecht kann es ein früherer Zeitpunkt sein. Falls ein Anbieterwechsel geplant ist, übernimmt der neue Versorger in vielen Fällen die Kündigung beim bisherigen Anbieter. Dennoch ist es ratsam, die Kündigung selbst vorzunehmen, um die Kontrolle über den Prozess zu behalten und Fristen sicher einzuhalten.
Wie man New Energy per Post kündigt
Die postalische Kündigung ist der rechtlich sicherste Weg, um einen Energieliefervertrag zu beenden. Im Gegensatz zu telefonischen oder elektronischen Kündigungsmethoden bietet der Postweg einen nachweisbaren Zustellnachweis, der im Streitfall als Beweis dient. Dieser Aspekt ist besonders wichtig, da die Einhaltung von Kündigungsfristen oft auf den Tag genau erfolgen muss.
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Die Schriftform einer Kündigung ist in vielen Verträgen explizit vorgeschrieben. Während das deutsche Recht mittlerweile auch elektronische Kündigungen in bestimmten Fällen anerkennt, bietet die klassische Briefform nach wie vor die höchste Rechtssicherheit. Ein per Einschreiben versandtes Kündigungsschreiben dokumentiert nicht nur den Inhalt der Willenserklärung, sondern auch den Zeitpunkt der Absendung und idealerweise den Zugang beim Empfänger.
Der Zugang einer Kündigung ist der entscheidende Moment für die Fristberechnung. Eine Kündigung gilt als zugegangen, wenn sie in den Machtbereich des Empfängers gelangt ist, also typischerweise mit dem Einwurf in den Briefkasten. Bei einem Einschreiben mit Rückschein erhält der Absender eine unterschriebene Bestätigung über den Zugang, was im Zweifelsfall als unwiderlegbarer Beweis dient.
Vorbereitung des Kündigungsschreibens
Ein Kündigungsschreiben sollte alle wesentlichen Informationen enthalten, die eine eindeutige Zuordnung und Bearbeitung ermöglichen. Dazu gehören die vollständigen Absenderdaten mit Name und Adresse, die Kundennummer, die Vertragsnummer, die Zählernummer sowie die genaue Bezeichnung des zu kündigenden Vertrags. Der Kündigungswunsch sollte klar und unmissverständlich formuliert sein.
Die Angabe eines konkreten Kündigungstermins ist wichtig. Bei einer ordentlichen Kündigung sollte formuliert werden: "Hiermit kündige ich den Vertrag zum nächstmöglichen Zeitpunkt" oder mit Angabe des konkreten Datums zum Vertragsende. Bei Sonderkündigungsrechten sollte auf den Grund der außerordentlichen Kündigung hingewiesen und gegebenenfalls auf die entsprechende Rechtsgrundlage verwiesen werden.
Korrekte Adressierung
Die Kündigung muss an die von New Energy vorgesehene Adresse für Kündigungen gesendet werden. Diese lautet:
- NEW.energy GmbH, Kündigung, Willy-Brandt-Straße 43, 20457 Hamburg
Die Angabe der Abteilung "Kündigung" stellt sicher, dass das Schreiben direkt an die zuständige Stelle weitergeleitet wird und nicht erst durch verschiedene Abteilungen wandern muss. Dies beschleunigt die Bearbeitung und minimiert das Risiko, dass die Kündigung verspätet bearbeitet wird.
Versandoptionen und Nachweisführung
Für den Versand einer Kündigung stehen verschiedene Optionen zur Verfügung, die sich hinsichtlich des Nachweiswertes unterscheiden. Ein einfacher Brief ohne Zusatzleistungen ist die kostengünstigste Variante, bietet aber keinen Nachweis über die Absendung oder den Zugang. Im Streitfall trägt der Absender die Beweislast dafür, dass die Kündigung rechtzeitig abgeschickt wurde.
Das Einschreiben Einwurf bietet einen Nachweis über die Zustellung, ohne dass eine Unterschrift des Empfängers erforderlich ist. Der Zusteller dokumentiert den Einwurf in den Briefkasten, und der Absender erhält eine Bestätigung. Diese Versandart ist für Kündigungen gut geeignet, da sie einen ausreichenden Nachweis bietet und gleichzeitig nicht voraussetzt, dass jemand persönlich anwesend ist.
Das Einschreiben mit Rückschein ist die sicherste, aber auch teuerste Variante. Hierbei muss der Empfänger persönlich unterschreiben, und der Absender erhält den unterschriebenen Rückschein zurück. Dies bietet den höchsten Beweiswert, kann aber zu Verzögerungen führen, wenn niemand zum Zeitpunkt der Zustellung anwesend ist und der Brief bei einer Postfiliale abgeholt werden muss.
Digitale Unterstützung beim Versand
Moderne Dienstleistungen wie Postclic können den Kündigungsprozess erheblich vereinfachen. Solche Services ermöglichen es, ein Kündigungsschreiben online zu erstellen und automatisch als nachverfolgbaren Brief versenden zu lassen. Der Vorteil liegt in der professionellen Formatierung, der automatischen Adressierung und der digitalen Dokumentation des gesamten Vorgangs.
Postclic übernimmt dabei den physischen Versand und stellt einen digitalen Nachweis zur Verfügung, der den Absendezeitpunkt und die verwendete Versandart dokumentiert. Dies spart nicht nur Zeit und den Gang zur Post, sondern bietet auch eine übersichtliche Verwaltung aller Kündigungsvorgänge in einem digitalen Archiv. Für Menschen, die Wert auf Bequemlichkeit und lückenlose Dokumentation legen, stellt dies eine attraktive Alternative zum eigenhändigen Versand dar.
Aufbewahrung von Nachweisen
Unabhängig von der gewählten Versandart sollten alle Dokumente im Zusammenhang mit der Kündigung sorgfältig aufbewahrt werden. Dazu gehören eine Kopie des Kündigungsschreibens, der Einlieferungsbeleg oder Rückschein sowie alle Antworten des Energieversorgers. Diese Unterlagen sollten mindestens bis zum sicheren Abschluss des Vertragsverhältnisses und idealerweise darüber hinaus für einige Jahre aufbewahrt werden.
Im Fall von Unstimmigkeiten oder Nachforderungen können diese Dokumente entscheidend sein. Energieversorger erstellen nach Vertragsende eine Schlussrechnung, die auf Grundlage des tatsächlichen Verbrauchs bis zum Kündigungsdatum erstellt wird. Falls diese Rechnung nicht nachvollziehbar erscheint oder Forderungen erhoben werden, die nicht gerechtfertigt sind, dienen die Kündigungsunterlagen als Beweis für den korrekten Ablauf der Vertragsbeendigung.
Kundenbewertungen und praktische Tipps
Die Erfahrungen von Kunden mit Energieversorgern fallen sehr unterschiedlich aus und hängen von verschiedenen Faktoren ab. Während einige Verbraucher mit dem Service und den Konditionen zufrieden sind, berichten andere von Problemen bei der Abrechnung, dem Kundenservice oder der Vertragsabwicklung. Diese unterschiedlichen Erfahrungen spiegeln die Komplexität des Energiemarktes und die individuellen Erwartungen wider.
Häufige Kündigungsgründe
Kunden entscheiden sich aus verschiedenen Gründen für einen Wechsel des Energieversorgers. Der häufigste Grund sind Preiserhöhungen, die die ursprünglich attraktiven Konditionen zunichtemachen. Besonders nach Ablauf von Neukundenrabatten oder Preisgarantien kann der Tarif deutlich teurer werden als vergleichbare Angebote am Markt. Ein regelmäßiger Vergleich der Energiepreise ist daher empfehlenswert.
Unzufriedenheit mit dem Kundenservice ist ein weiterer häufiger Kündigungsgrund. Schwer erreichbare Hotlines, lange Wartezeiten, unklare Auskünfte oder Probleme bei der Abrechnung können das Vertrauen in einen Anbieter nachhaltig erschüttern. Gerade bei Problemen erwarten Kunden eine schnelle und kompetente Lösung, die nicht immer geboten wird.
Auch der Wunsch nach einem nachhaltigeren Energiemix motiviert viele Verbraucher zum Wechsel. Kunden, denen der Klimaschutz wichtig ist, bevorzugen Anbieter, die ausschließlich oder überwiegend Strom aus erneuerbaren Energien liefern. Die Herkunft der Energie wird zunehmend zu einem wichtigen Entscheidungskriterium bei der Anbieterwahl.
Praktische Tipps für einen reibungslosen Kündigungsprozess
Um Probleme bei der Kündigung zu vermeiden, sollten einige bewährte Praktiken beachtet werden. Zunächst ist es wichtig, die eigenen Vertragsunterlagen gründlich zu prüfen und die genauen Kündigungsfristen zu ermitteln. Ein zu spät eingereichtes Kündigungsschreiben führt zu einer automatischen Vertragsverlängerung, die oft ein weiteres Jahr beträgt.
Die Kündigung sollte nicht auf den letzten Drücker erfolgen. Ein zeitlicher Puffer von einigen Tagen oder sogar Wochen vor Ablauf der Kündigungsfrist gibt Sicherheit, falls beim Versand oder der Zustellung Verzögerungen auftreten. Insbesondere in der Urlaubszeit oder um Feiertage herum kann die Postlaufzeit länger sein als üblich.
Falls ein Wechsel zu einem neuen Anbieter geplant ist, sollte dieser erst nach erfolgreicher Kündigung beim bisherigen Versorger beauftragt werden. Zwar bieten viele neue Anbieter an, die Kündigung zu übernehmen, doch behält man durch eine eigene Kündigung die volle Kontrolle über den Prozess. Der neue Anbieter sollte über die bereits erfolgte Kündigung informiert werden, um Doppelkündigungen zu vermeiden.
Umgang mit der Schlussrechnung
Nach Beendigung des Vertragsverhältnisses erstellt der Energieversorger eine Schlussrechnung. Diese basiert auf dem tatsächlichen Verbrauch bis zum Kündigungsdatum und berücksichtigt bereits geleistete Abschlagszahlungen. In vielen Fällen ergibt sich eine Nachzahlung, wenn der tatsächliche Verbrauch höher war als die monatlichen Abschläge. Seltener kommt es zu einem Guthaben, das zurückerstattet wird.
Die Schlussrechnung sollte sorgfältig geprüft werden. Dabei ist zu kontrollieren, ob der Abrechnungszeitraum korrekt ist, ob die Zählerstände plausibel sind und ob alle Abschlagszahlungen berücksichtigt wurden. Falls Unstimmigkeiten auffallen, sollte umgehend Kontakt mit dem Versorger aufgenommen werden. Verbraucher haben das Recht, eine detaillierte Aufschlüsselung der Rechnung zu verlangen.
Zählerstand rechtzeitig ablesen
Zum Zeitpunkt der Vertragsbeendigung ist es wichtig, den aktuellen Zählerstand abzulesen und zu dokumentieren. Idealerweise erfolgt dies am Tag des Vertragsendes. Der Zählerstand sollte fotografiert werden, um einen eindeutigen Nachweis zu haben. Diese Information wird sowohl dem bisherigen als auch dem neuen Versorger mitgeteilt.
Falls der Versorger einen Ableser schickt, sollte man nach Möglichkeit bei der Ablesung anwesend sein oder zumindest den abgelesenen Wert schriftlich bestätigen lassen. Geschätzte Zählerstände können zu Unstimmigkeiten führen und sollten vermieden werden. Bei modernen digitalen Zählern erfolgt die Ablesung oft automatisch, dennoch ist eine eigene Dokumentation sinnvoll.
Verhalten bei Problemen
Sollte es nach der Kündigung zu Problemen kommen, etwa weil der Versorger die Kündigung nicht anerkennt oder weiterhin Zahlungen einzieht, ist entschlossenes Handeln erforderlich. Zunächst sollte schriftlich beim Versorger reklamiert werden, wobei auf die ordnungsgemäße Kündigung und die vorhandenen Nachweise verwiesen wird. Eine Frist zur Stellungnahme von beispielsweise zwei Wochen ist angemessen.
Falls der Versorger nicht reagiert oder die Kündigung weiterhin nicht anerkennt, können Verbraucher sich an die Schlichtungsstelle Energie wenden. Diese kostenlose Einrichtung vermittelt bei Streitigkeiten zwischen Energieversorgern und Verbrauchern. Voraussetzung ist allerdings, dass zunächst versucht wurde, das Problem direkt mit dem Versorger zu klären.
Bei ungerechtfertigten Lastschrifteinzügen sollte die Bank angewiesen werden, diese zurückzubuchen. Dies ist innerhalb von acht Wochen nach der Belastung möglich. Gleichzeitig sollte der Versorger schriftlich aufgefordert werden, keine weiteren Abbuchungen vorzunehmen. Ein Widerruf des SEPA-Lastschriftmandats kann zusätzliche Sicherheit bieten.
Langfristige Strategie für Energieverträge
Verbraucher sollten ihren Energievertrag nicht als statische Angelegenheit betrachten, sondern regelmäßig überprüfen. Ein jährlicher Vergleich der Marktpreise kann erhebliche Einsparpotenziale aufdecken. Viele Verbraucher bleiben aus Bequemlichkeit bei ihrem Anbieter, obwohl deutlich günstigere Tarife verfügbar wären. Diese passive Haltung kann über die Jahre zu erheblichen Mehrkosten führen.
Eine bewusste Vertragsstrategie beinhaltet auch die Wahl der richtigen Vertragslaufzeit. Während lange Laufzeiten mit Preisgarantien Sicherheit vor Preiserhöhungen bieten, schränken sie die Flexibilität ein. Kürzere Laufzeiten oder Verträge ohne Mindestlaufzeit ermöglichen es, schneller auf günstigere Angebote zu reagieren, bergen aber das Risiko von Preiserhöhungen.
Die Dokumentation aller Vertragsunterlagen, Abrechnungen und Korrespondenz mit dem Energieversorger sollte systematisch erfolgen. Ein Ordner mit allen relevanten Dokumenten erleichtert nicht nur die Vorbereitung einer Kündigung, sondern hilft auch bei der Überprüfung von Abrechnungen und der Geltendmachung von Rechten. In Zeiten zunehmender Digitalisierung können diese Dokumente auch eingescannt und digital archiviert werden, was die Suche und den Zugriff erleichtert.