Oppsigelsestjeneste Nr. 1 i Germany
Avtalenummer:
Til:
Oppsigelsesavdelingen – Primastrom
Postfach 80 03 42
81603 München
Vedrørende: Oppsigelse av avtale – Melding via sertifisert e-post
Kjære Sir/Madam,
Jeg varsler herved min beslutning om å si opp avtale nummer knyttet til tjenesten Primastrom. Denne meldingen utgjør en fast, klar og utvetydig intensjon om å si opp avtalen, med virkning fra tidligst mulig dato eller i samsvar med gjeldende kontraktsmessig oppsigelsestid.
Jeg ber høflig om at dere iverksetter alle nødvendige tiltak for å:
– avslutte all fakturering fra den effektive oppsigelsesdatoen;
– skriftlig bekrefte korrekt mottak av denne forespørselen;
– og, hvis aktuelt, sende meg sluttoppgjøret eller saldobekreftelsen.
Denne oppsigelsen sendes til dere via sertifisert e-post. Sendingen, tidsstemplet og innholdets integritet er etablert, noe som gjør det til et tilsvarende bevis som oppfyller kravene til elektronisk bevis. Dere har derfor alle nødvendige elementer for å behandle denne oppsigelsen korrekt, i samsvar med gjeldende prinsipper for skriftlig varsling og avtalefrihet.
I samsvar med Forbrukerkjøpsloven og personvernforskrifter ber jeg også om at dere:
– sletter alle mine personopplysninger som ikke er nødvendige for deres juridiske eller regnskapsmessige forpliktelser;
– lukker alle tilknyttede personlige kontoer;
– og bekrefter effektiv sletting av data i samsvar med gjeldende rettigheter vedrørende personvernbeskyttelse.
Jeg beholder en fullstendig kopi av denne meldingen samt bevis på sending.
Med vennlig hilsen,
11/01/2026
So beenden Sie Ihre Primastrom-Verträge unkompliziert
Über Primastrom
Primastrom ist ein deutscher Energieversorger, der sich auf die Belieferung von Privat- und Gewerbekunden mit Strom und Gas spezialisiert hat. Das Unternehmen gehört zur Primastrom GmbH mit Sitz in München und positioniert sich als alternativer Anbieter im liberalisierten deutschen Energiemarkt. Seit der Gründung verfolgt Primastrom das Ziel, Verbrauchern günstige Tarife anzubieten und damit eine Alternative zu den etablierten Grundversorgern darzustellen.
Der Anbieter richtet sich vor allem an preisbewusste Kunden, die durch einen Wechsel des Energieanbieters ihre monatlichen Kosten senken möchten. Primastrom bietet verschiedene Tarife für unterschiedliche Verbrauchsprofile an und wirbt mit transparenten Preismodellen sowie Neukundenboni. Die Kundenbetreuung erfolgt über die zentrale Adresse in München, wobei die schriftliche Kommunikation über ein Postfach abgewickelt wird.
In den letzten Jahren hat Primastrom wie viele andere Energieversorger mit den Herausforderungen des volatilen Energiemarktes zu kämpfen gehabt. Die stark schwankenden Großhandelspreise für Strom und Gas haben auch diesen Anbieter vor erhebliche Herausforderungen gestellt. Dennoch bleibt das Unternehmen am Markt aktiv und betreut weiterhin Kunden in verschiedenen Regionen Deutschlands.
Unternehmensstruktur und Marktposition
Als Teil des wettbewerbsintensiven deutschen Energiemarktes konkurriert Primastrom mit zahlreichen anderen alternativen Anbietern sowie den traditionellen Stadtwerken und Grundversorgern. Die Geschäftstätigkeit konzentriert sich auf die Direktvermarktung von Energieprodukten, wobei das Unternehmen keine eigene Infrastruktur für die Energieerzeugung oder Netzwartung betreibt. Stattdessen kauft Primastrom Energie am Großhandelsmarkt ein und verkauft diese an Endverbraucher weiter.
Die Verwaltung und Kundenbetreuung erfolgt zentral über die Münchner Geschäftsstelle. Kunden erreichen das Unternehmen primär über schriftliche Kommunikationswege, wobei die offizielle Postanschrift für alle wichtigen Vertragsangelegenheiten, einschließlich Kündigungen, verwendet werden sollte.
Abonnementpläne und Preise
Primastrom bietet verschiedene Tarifmodelle für Strom und Gas an, die sich in ihrer Preisgestaltung, Vertragslaufzeit und den enthaltenen Konditionen unterscheiden. Die Tarife sind in der Regel auf verschiedene Verbrauchsgruppen zugeschnitten, von Single-Haushalten bis hin zu Familien mit höherem Energiebedarf.
Stromtarife im Überblick
Die Stromtarife von Primastrom setzen sich typischerweise aus einem monatlichen Grundpreis und einem verbrauchsabhängigen Arbeitspreis pro Kilowattstunde zusammen. Je nach Tarif können unterschiedliche Vertragslaufzeiten zwischen zwölf und vierundzwanzig Monaten vereinbart werden. Viele Tarife beinhalten Neukundenboni oder Sofortboni, die die Kosten im ersten Vertragsjahr reduzieren sollen.
| Tarifmerkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Vertragslaufzeit | Üblicherweise 12 oder 24 Monate |
| Kündigungsfrist | In der Regel 6 bis 12 Wochen vor Vertragsende |
| Preisgarantie | Oft für die erste Vertragslaufzeit |
| Neukundenbonus | Häufig im ersten Vertragsjahr |
| Zahlungsweise | Monatliche Abschläge mit Jahresabrechnung |
Gastarife und Konditionen
Ähnlich wie bei den Stromtarifen bietet Primastrom auch verschiedene Gasprodukte an. Die Preisstruktur folgt dem gleichen Prinzip mit Grundpreis und Arbeitspreis, wobei der Verbrauch in Kilowattstunden abgerechnet wird. Die Vertragsbedingungen entsprechen weitgehend denen der Stromtarife, können aber je nach spezifischem Produkt variieren.
Es ist wichtig zu beachten, dass die konkreten Preise stark von der Region, dem individuellen Verbrauch und dem Zeitpunkt des Vertragsabschlusses abhängen. Die Energiepreise unterliegen Marktschwankungen, weshalb die Konditionen regelmäßig angepasst werden können. Bestandskunden sollten ihre Vertragsunterlagen sorgfältig prüfen, um die für sie geltenden Bedingungen zu kennen.
Kündigungsbedingungen
Die Kündigung eines Energieversorgungsvertrags mit Primastrom unterliegt bestimmten rechtlichen Rahmenbedingungen, die sowohl durch das deutsche Energiewirtschaftsgesetz als auch durch die individuellen Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Unternehmens festgelegt sind. Ein grundlegendes Verständnis dieser Regelungen ist essentiell für eine rechtswirksame Kündigung.
Ordentliche Kündigung zum Vertragsende
Bei Verträgen mit fester Laufzeit muss die Kündigung unter Einhaltung der vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist erfolgen. Diese beträgt bei Primastrom üblicherweise sechs bis zwölf Wochen vor Ablauf der Vertragslaufzeit. Die genaue Frist ist in den individuellen Vertragsunterlagen festgehalten und sollte unbedingt eingehalten werden, da der Vertrag sich sonst automatisch verlängert.
Die Kündigungsfrist beginnt mit dem Zugang der Kündigung beim Unternehmen, nicht mit dem Datum des Absendens. Daher ist es ratsam, die Kündigung rechtzeitig und auf einem nachweisbaren Weg zu versenden. Eine Kündigung per Einschreiben mit Rückschein ist die sicherste Methode, um den Zugang dokumentieren zu können.
Außerordentliche Kündigung
In bestimmten Situationen haben Verbraucher das Recht zur außerordentlichen Kündigung, auch wenn die reguläre Vertragslaufzeit noch nicht abgelaufen ist. Dies ist insbesondere in folgenden Fällen möglich:
- Bei einer Preiserhöhung durch den Anbieter, die über die vertraglich vereinbarte Preisanpassungsklausel hinausgeht
- Bei einem Umzug außerhalb des Versorgungsgebiets von Primastrom
- Bei wesentlichen Änderungen der Vertragsbedingungen
- Bei Störungen in der Versorgung, die vom Anbieter zu vertreten sind
Das Sonderkündigungsrecht bei Preiserhöhungen ist gesetzlich verankert und muss vom Anbieter in der Mitteilung über die Preisanpassung ausdrücklich erwähnt werden. Die Kündigungsfrist beträgt in diesem Fall in der Regel zwei Wochen ab Zugang der Änderungsmitteilung.
Kündigung bei Umzug
Ein Wohnortwechsel berechtigt grundsätzlich zur Kündigung des Energieliefervertrags. Allerdings ist zu beachten, dass viele Anbieter, einschließlich Primastrom, zunächst die Fortsetzung des Vertrags an der neuen Adresse anbieten. Nur wenn dies nicht möglich oder nicht gewünscht ist, kann der Vertrag gekündigt werden. Die Kündigungsfrist beträgt in diesem Fall üblicherweise zwei Wochen.
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Das deutsche Energiewirtschaftsgesetz schützt Verbraucher durch klare Regelungen zu Kündigungsfristen und Vertragsgestaltung. Grundversorger müssen beispielsweise eine Kündigungsfrist von maximal zwei Wochen akzeptieren. Bei Sonderverträgen wie denen von Primastrom gelten die individuell vereinbarten Fristen, die jedoch bestimmte gesetzliche Höchstgrenzen nicht überschreiten dürfen.
Verbraucher haben zudem das Recht, ihre Vertragsunterlagen einzusehen und Kopien anzufordern. Dies ist besonders wichtig, wenn Unklarheiten über die geltenden Kündigungsfristen oder andere Vertragsbedingungen bestehen.
Wie man Primastrom per Post kündigt
Die schriftliche Kündigung per Post ist der rechtlich sicherste und empfehlenswerteste Weg, um einen Energieversorgungsvertrag mit Primastrom zu beenden. Im Gegensatz zu telefonischen oder elektronischen Kündigungswegen bietet die postalische Kündigung einen eindeutigen Nachweis über den Versand und gegebenenfalls den Zugang beim Empfänger.
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Die Kündigung per Einschreiben mit Rückschein ist aus mehreren Gründen die bevorzugte Methode. Erstens erhalten Sie einen offiziellen Nachweis darüber, dass Ihr Kündigungsschreiben beim Unternehmen eingegangen ist. Dies ist besonders wichtig, wenn es später zu Unstimmigkeiten über den Zeitpunkt der Kündigung kommen sollte. Zweitens entspricht diese Form der Kündigung den höchsten rechtlichen Anforderungen und wird von Gerichten als eindeutiger Beweis anerkannt.
Während einige Unternehmen auch Online-Kündigungsformulare oder E-Mail-Kündigungen akzeptieren, können diese Wege zu Problemen führen. Technische Fehler, Spam-Filter oder unklare Zuständigkeiten können dazu führen, dass Ihre Kündigung nicht rechtzeitig bearbeitet wird. Bei wichtigen Verträgen wie Energielieferverträgen sollte daher immer der sicherste Weg gewählt werden.
Vorbereitung des Kündigungsschreibens
Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Informationen enthalten, um eindeutig zugeordnet werden zu können. Folgende Angaben sollten in jedem Fall enthalten sein:
- Vollständiger Name und Anschrift des Kunden
- Kundennummer bei Primastrom
- Zählernummer des Strom- oder Gaszählers
- Vertragskontonummer
- Eindeutige Kündigungserklärung mit dem Wort "Kündigung"
- Gewünschtes Vertragsende oder Kündigungstermin
- Datum und handschriftliche Unterschrift
Die Formulierung sollte klar und unmissverständlich sein. Es genügt ein einfacher Satz wie "Hiermit kündige ich meinen Stromliefervertrag mit der Kundennummer [Nummer] fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt." Falls ein Sonderkündigungsrecht besteht, sollte dies ausdrücklich erwähnt und begründet werden.
Die korrekte Versandadresse
Für die Kündigung Ihres Vertrags mit Primastrom verwenden Sie bitte ausschließlich die folgende offizielle Adresse:
- Primastrom GmbH, Kundenbetreuung, Postfach 80 03 42, 81603 München
Es ist wichtig, dass Sie genau diese Adresse verwenden, da nur so sichergestellt ist, dass Ihre Kündigung bei der zuständigen Abteilung eingeht. Senden Sie das Schreiben niemals an andere Adressen, die Sie möglicherweise auf Rechnungen oder anderen Dokumenten finden, da dies zu Verzögerungen führen kann.
Versand als Einschreiben mit Rückschein
Der Versand sollte unbedingt als Einschreiben mit Rückschein erfolgen. Diese Versandart kostet bei der Deutschen Post aktuell einige Euro zusätzlich, bietet aber den bestmöglichen Nachweis. Sie erhalten eine Sendungsnummer, mit der Sie den Versandstatus online verfolgen können, sowie später den unterschriebenen Rückschein als Beleg für den Zugang beim Empfänger.
Alternativ können Sie auch ein Einschreiben Eigenhändig wählen, bei dem die Sendung nur persönlich an einen Mitarbeiter des Empfängers übergeben wird. Dies bietet zusätzliche Sicherheit, ist aber in der Regel nicht notwendig. Ein einfaches Einschreiben ohne Rückschein ist zwar günstiger, bietet aber keinen Nachweis über den tatsächlichen Zugang.
Dokumentation und Aufbewahrung
Bewahren Sie unbedingt eine Kopie Ihres Kündigungsschreibens sowie alle Versandbelege auf. Der Rückschein sollte zusammen mit der Kopie des Kündigungsschreibens mindestens drei Jahre lang aufbewahrt werden. Diese Unterlagen sind Ihr Beweis dafür, dass Sie fristgerecht gekündigt haben, falls es zu Unstimmigkeiten kommen sollte.
Notieren Sie sich auch das Datum des Versands und das Datum, an dem Sie den Rückschein erhalten haben. Diese Informationen können wichtig sein, wenn Sie nachweisen müssen, dass Ihre Kündigung rechtzeitig zugegangen ist.
Digitale Unterstützung beim Kündigungsprozess
Für Verbraucher, die den Kündigungsprozess vereinfachen möchten, gibt es moderne Dienstleistungen, die bei der professionellen Abwicklung helfen können. Postclic ist ein solcher Service, der es ermöglicht, Kündigungsschreiben digital zu erstellen und diese dann automatisch als echten Brief mit Sendungsverfolgung zu versenden. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und der professionellen Formatierung des Schreibens.
Solche Services übernehmen die korrekte Adressierung, sorgen für eine rechtssichere Formulierung und bieten einen digitalen Nachweis über den Versand. Dies kann besonders praktisch sein, wenn man nicht den Weg zur Post antreten möchte oder sicherstellen will, dass alle erforderlichen Angaben enthalten sind. Dennoch bleibt die eigenhändige Kündigung per Einschreiben eine vollkommen gleichwertige und zuverlässige Option.
Zeitplanung und Fristen beachten
Planen Sie den Versand Ihrer Kündigung so, dass sie mit ausreichendem Zeitpuffer vor Ablauf der Kündigungsfrist beim Unternehmen eingeht. Berücksichtigen Sie dabei Postlaufzeiten von zwei bis drei Werktagen sowie mögliche Verzögerungen durch Feiertage oder Wochenenden. Als Faustregel gilt: Versenden Sie Ihre Kündigung mindestens eine Woche vor Ablauf der Kündigungsfrist.
Bei einer Kündigung zum Vertragsende sollten Sie die im Vertrag festgelegte Kündigungsfrist genau berechnen. Wenn beispielsweise eine Frist von sechs Wochen vereinbart ist und Ihr Vertrag am 31. Dezember endet, muss Ihre Kündigung spätestens am 19. November beim Unternehmen eingehen.
Kundenbewertungen und Tipps
Die Erfahrungen von Kunden mit Primastrom fallen unterschiedlich aus, was bei Energieversorgern nicht ungewöhnlich ist. Einige Verbraucher berichten von positiven Erfahrungen mit günstigen Tarifen und unkomplizierter Abwicklung, während andere von Schwierigkeiten bei der Kommunikation oder Problemen mit Abrechnungen berichten.
Häufige Gründe für eine Kündigung
Kunden entscheiden sich aus verschiedenen Gründen dazu, ihren Vertrag mit Primastrom zu kündigen. Ein häufiger Grund sind Preiserhöhungen, die nach Ablauf der ersten Vertragslaufzeit oder nach Wegfall von Neukundenboni eintreten. Viele Verbraucher nutzen die Möglichkeit, durch einen erneuten Anbieterwechsel von besseren Konditionen bei einem anderen Versorger zu profitieren.
Weitere Kündigungsgründe können Unzufriedenheit mit dem Kundenservice, Probleme bei der Erreichbarkeit oder Schwierigkeiten bei der Vertragsabwicklung sein. Auch ein Umzug oder die Konsolidierung mehrerer Verträge bei einem einzigen Anbieter führen häufig zur Kündigung bestehender Energielieferverträge.
Wichtige Hinweise für einen reibungslosen Wechsel
Wenn Sie zu einem neuen Energieversorger wechseln möchten, sollten Sie einige wichtige Punkte beachten. In vielen Fällen übernimmt der neue Anbieter die Kündigung bei Ihrem bisherigen Versorger. Dies ist praktisch, birgt aber auch Risiken. Wenn der neue Anbieter die Kündigung nicht fristgerecht einreicht, verlängert sich Ihr alter Vertrag möglicherweise automatisch.
Sicherer ist es, die Kündigung selbst vorzunehmen und dem neuen Anbieter mitzuteilen, ab welchem Datum er Sie beliefern kann. So behalten Sie die volle Kontrolle über den Prozess und können sicherstellen, dass alle Fristen eingehalten werden.
Umgang mit der Schlussrechnung
Nach der Kündigung erhalten Sie von Primastrom eine Schlussrechnung, die den tatsächlichen Verbrauch bis zum Vertragsende abrechnet. Diese Rechnung sollten Sie sorgfältig prüfen. Vergleichen Sie die abgerechneten Zählerstände mit Ihren eigenen Aufzeichnungen oder dem Ableseergebnis, das Sie bei Vertragsende notiert haben sollten.
Guthaben aus zu viel gezahlten Abschlägen sollten innerhalb weniger Wochen nach Vertragsende erstattet werden. Falls Sie eine Nachzahlung leisten müssen, prüfen Sie die Frist und begleichen Sie den Betrag rechtzeitig, um Mahngebühren zu vermeiden. Bei Unstimmigkeiten sollten Sie schriftlich Widerspruch einlegen und Ihre Einwände detailliert begründen.
Praktische Tipps für die Kündigungsphase
Um den Kündigungsprozess so reibungslos wie möglich zu gestalten, beachten Sie folgende Empfehlungen. Erstens sollten Sie Ihre Vertragsunterlagen griffbereit haben, bevor Sie das Kündigungsschreiben verfassen. Zweitens notieren Sie sich alle wichtigen Daten wie Kundennummer, Zählernummer und Vertragskonto, um diese korrekt im Kündigungsschreiben angeben zu können.
Drittens lesen Sie Ihren aktuellen Zählerstand ab und fotografieren Sie den Zähler zum Zeitpunkt der Kündigung. Dies gibt Ihnen einen Beweis für den Verbrauch bis zu diesem Zeitpunkt. Viertens informieren Sie sich frühzeitig über alternative Anbieter und deren Konditionen, damit Sie nahtlos zu einem neuen Versorger wechseln können.
Was tun bei Problemen mit der Kündigung
Falls Primastrom Ihre Kündigung nicht anerkennt oder es zu Verzögerungen kommt, sollten Sie zunächst schriftlich nachhaken. Verweisen Sie dabei auf Ihr ursprüngliches Kündigungsschreiben, geben Sie das Versanddatum an und fügen Sie eine Kopie des Rückscheins bei. Setzen Sie eine angemessene Frist für die Bestätigung der Kündigung.
Sollte dies nicht zum Erfolg führen, können Sie sich an die Schlichtungsstelle Energie wenden. Diese unabhängige Institution hilft bei Streitigkeiten zwischen Energieversorgern und Verbrauchern und bietet eine kostenlose Vermittlung an. Auch die Verbraucherzentralen bieten Beratung und Unterstützung bei Problemen mit Energieversorgern.
Empfehlungen für zukünftige Vertragsabschlüsse
Die Erfahrungen mit der Kündigung bei Primastrom können wertvolle Lektionen für zukünftige Vertragsabschlüsse liefern. Achten Sie bei der Wahl eines neuen Energieversorgers nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Vertragsbedingungen. Kurze Kündigungsfristen und flexible Vertragslaufzeiten bieten mehr Handlungsspielraum.
Lesen Sie Kundenbewertungen und informieren Sie sich über die Zuverlässigkeit des Anbieters. Seriöse Vergleichsportale bieten oft detaillierte Informationen über Kundenzufriedenheit und Servicequalität. Vermeiden Sie Verträge mit automatischer Verlängerung um mehr als ein Jahr und achten Sie darauf, dass Preisgarantien klar definiert sind.
Dokumentieren Sie alle wichtigen Vertragsinformationen und bewahren Sie Ihre Unterlagen systematisch auf. Notieren Sie sich rechtzeitig vor Ablauf der Kündigungsfrist einen Erinnerungstermin, damit Sie nicht versehentlich eine Frist verpassen. Mit dieser Vorgehensweise behalten Sie die Kontrolle über Ihre Energieversorgung und können flexibel auf Marktveränderungen reagieren.
Verbraucherschutz und Ihre Rechte
Als Energiekunde in Deutschland genießen Sie umfassende Verbraucherschutzrechte. Das Energiewirtschaftsgesetz und die Grundversorgungsverordnung regeln die Beziehung zwischen Versorgern und Kunden detailliert. Sie haben das Recht auf transparente Preisgestaltung, verständliche Vertragsbedingungen und eine zuverlässige Energieversorgung.
Bei Verstößen gegen diese Rechte können Sie sich an verschiedene Stellen wenden. Die Bundesnetzagentur überwacht die Einhaltung energierechtlicher Vorschriften und nimmt Beschwerden entgegen. Die Verbraucherzentralen bieten Beratung und Unterstützung bei rechtlichen Fragen. Nutzen Sie diese Ressourcen, wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Rechte nicht gewahrt werden.
Abschließend lässt sich festhalten, dass die Kündigung eines Energieversorgungsvertrags mit Primastrom durch sorgfältige Vorbereitung und die Wahl des richtigen Kommunikationswegs problemlos möglich ist. Die postalische Kündigung per Einschreiben bietet die größte Rechtssicherheit und sollte daher bevorzugt werden. Mit den in diesem Leitfaden beschriebenen Schritten und Hinweisen sind Sie bestens gerüstet, um Ihren Vertrag fristgerecht und rechtswirksam zu beenden.