Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany
Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Stadtenergie
Parkstraße 1
18057 Rostock
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Stadtenergie. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
14/01/2026
So beenden Sie Ihr Stadtenergie-Abonnement erfolgreich
Über Stadtenergie
Stadtenergie ist ein kommunaler Energieversorger, der in verschiedenen deutschen Städten unter diesem oder ähnlichen Namen tätig ist. Die Stadtenergie GmbH mit Sitz in Rostock gehört zu den regionalen Anbietern, die Privat- und Geschäftskunden mit Strom und Gas versorgen. Als kommunales Unternehmen steht Stadtenergie für regionale Verbundenheit und lokale Energieversorgung, die oft eng mit den jeweiligen Stadtwerken oder kommunalen Betrieben zusammenarbeitet.
Regionale Energieversorger wie Stadtenergie bieten häufig maßgeschneiderte Tarife für ihre lokalen Kunden an und legen Wert auf Kundennähe sowie persönlichen Service. Die Versorgungsgebiete sind in der Regel auf bestimmte Regionen begrenzt, wobei das Unternehmen sowohl in der Grundversorgung als auch mit Sondertarifen aktiv sein kann. Viele Kunden schätzen die Nähe zum Anbieter und die Möglichkeit, bei Fragen oder Problemen einen direkten Ansprechpartner vor Ort zu haben.
Dennoch entscheiden sich Verbraucher aus verschiedenen Gründen für einen Anbieterwechsel. Häufige Motive sind günstigere Tarife bei überregionalen Anbietern, der Wunsch nach Ökostrom aus erneuerbaren Energien, Umzüge in andere Versorgungsgebiete oder Unzufriedenheit mit dem Service. Auch Preiserhöhungen oder die Suche nach flexibleren Vertragsbedingungen führen dazu, dass Kunden ihre Verträge mit Stadtenergie kündigen möchten.
Abonnementpläne und Preise
Stadtenergie bietet verschiedene Tarife für Strom und Gas an, die sich in Vertragslaufzeit, Preisgestaltung und Leistungsumfang unterscheiden. Die genauen Konditionen können je nach Versorgungsgebiet und aktuellem Angebot variieren. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Grundversorgungstarifen und Sondertarifen mit unterschiedlichen Vertragsbedingungen.
Tarifstruktur bei Energieversorgern
Die Preisgestaltung bei Energieversorgern setzt sich typischerweise aus mehreren Komponenten zusammen. Der Grundpreis wird monatlich oder jährlich berechnet und deckt die Bereitstellung der Infrastruktur ab. Hinzu kommt der Arbeitspreis pro verbrauchter Kilowattstunde, der den tatsächlichen Energieverbrauch abrechnet. Diese zweigeteilte Preisstruktur ist bei nahezu allen deutschen Energieversorgern Standard.
| Tarifart | Vertragslaufzeit | Kündigungsfrist | Preisgarantie |
|---|---|---|---|
| Grundversorgung | Unbefristet | 2 Wochen | Keine |
| Sondertarif Standard | 12 Monate | 6 Wochen | 12 Monate |
| Sondertarif Premium | 24 Monate | 3 Monate | 24 Monate |
Preisfaktoren und Kostenbestandteile
Die Energiepreise setzen sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen, die teilweise vom Versorger beeinflusst werden können und teilweise gesetzlich festgelegt sind. Zu den Kostenbestandteilen gehören Beschaffungskosten für die Energie, Netzentgelte für die Nutzung der Stromnetze, staatliche Steuern und Abgaben sowie die Gewinnmarge des Anbieters. Insbesondere die Netzentgelte und staatlichen Umlagen machen einen erheblichen Anteil des Endpreises aus.
Regionale Anbieter wie Stadtenergie können bei den Beschaffungskosten und ihrer Marge wettbewerbsfähige Preise anbieten, sind jedoch bei den gesetzlich vorgegebenen Bestandteilen an die gleichen Vorgaben gebunden wie alle anderen Versorger. Preiserhöhungen können sich aus steigenden Beschaffungskosten, höheren Netzentgelten oder Änderungen bei staatlichen Abgaben ergeben.
Kündigungsbedingungen
Die Kündigung eines Energievertrags unterliegt in Deutschland klaren rechtlichen Rahmenbedingungen, die sowohl im Energiewirtschaftsgesetz als auch in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des jeweiligen Anbieters festgelegt sind. Diese Regelungen schützen Verbraucher und sorgen für Transparenz beim Anbieterwechsel.
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) regelt die grundlegenden Rechte und Pflichten von Energieversorgern und Verbrauchern. Gemäß § 41 EnWG haben Kunden das Recht, ihren Energieversorger frei zu wählen und den Vertrag unter Einhaltung der vereinbarten Fristen zu kündigen. Der Gesetzgeber hat bewusst niedrige Hürden für den Anbieterwechsel geschaffen, um den Wettbewerb zu fördern und Verbrauchern Flexibilität zu ermöglichen.
Bei der Grundversorgung gilt eine besonders kurze Kündigungsfrist von nur zwei Wochen. Diese kurze Frist ermöglicht es Verbrauchern, schnell zu einem anderen Anbieter zu wechseln, wenn sie mit dem Service oder den Preisen unzufrieden sind. Sonderverträge außerhalb der Grundversorgung können längere Kündigungsfristen vorsehen, diese dürfen jedoch bestimmte Höchstgrenzen nicht überschreiten.
Ordentliche Kündigung
Die ordentliche Kündigung erfolgt zum Ende der vereinbarten Vertragslaufzeit unter Einhaltung der vertraglich festgelegten Kündigungsfrist. Bei Stadtenergie hängt diese Frist vom jeweiligen Tarif ab. Grundversorgungskunden können mit einer Frist von zwei Wochen kündigen, während Sondervertragskunden die in ihrem Vertrag vereinbarten Fristen beachten müssen, die typischerweise zwischen sechs Wochen und drei Monaten liegen.
Es ist wichtig, die Kündigungsfrist genau einzuhalten, da eine zu späte Kündigung dazu führt, dass sich der Vertrag automatisch verlängert. Die meisten Energieverträge verlängern sich nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit um weitere zwölf Monate, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird. Verbraucher sollten daher frühzeitig an die Kündigungsfrist denken und die Kündigung rechtzeitig versenden.
Außerordentliche Kündigung
Ein Sonderkündigungsrecht besteht in bestimmten Situationen, auch wenn die reguläre Kündigungsfrist noch nicht abgelaufen ist. Der häufigste Fall ist eine Preiserhöhung durch den Energieversorger. Gemäß § 41 Abs. 3 EnWG muss der Versorger Preiserhöhungen mindestens sechs Wochen vor ihrem Inkrafttreten ankündigen und dabei auf das Sonderkündigungsrecht hinweisen. Kunden können dann innerhalb von zwei Wochen nach Zugang der Mitteilung außerordentlich kündigen.
Ein weiterer Grund für eine außerordentliche Kündigung ist ein Umzug. Wenn Stadtenergie am neuen Wohnort keine Versorgung anbietet oder der Kunde aus anderen Gründen den Vertrag nicht fortführen möchte, kann er mit einer Frist von zwei Wochen zum Zeitpunkt des Umzugs kündigen. Dabei sollte der Umzugstermin nachgewiesen werden können, beispielsweise durch eine Meldebescheinigung oder den Mietvertrag für die neue Wohnung.
Fristen und Termine im Überblick
| Kündigungsart | Frist | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Grundversorgung | 2 Wochen | Jederzeit möglich |
| Sondervertrag ordentlich | 6 Wochen bis 3 Monate | Zum Vertragsende |
| Preiserhöhung | 2 Wochen nach Mitteilung | Sonderkündigungsrecht |
| Umzug | 2 Wochen | Zum Umzugstermin |
Wie man Stadtenergie per Post kündigt
Die schriftliche Kündigung per Post ist die rechtssicherste Methode, um einen Energievertrag zu beenden. Obwohl einige Anbieter mittlerweile auch Online-Kündigungen oder telefonische Kündigungen akzeptieren, bietet der postalische Weg mit Einschreiben den besten Nachweis darüber, dass die Kündigung fristgerecht beim Versorger eingegangen ist.
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Bei rechtlich relevanten Erklärungen wie einer Vertragskündigung kommt es entscheidend darauf an, dass die Willenserklärung nachweisbar beim Empfänger ankommt. Ein per Einschreiben versandter Brief bietet diesen Nachweis durch die Unterschrift des Empfängers bei Zustellung. Im Streitfall kann der Absender belegen, dass die Kündigung rechtzeitig versandt wurde und beim Versorger eingegangen ist.
E-Mails können im Spam-Ordner landen, Online-Formulare können technische Probleme aufweisen, und bei telefonischen Kündigungen fehlt oft ein eindeutiger Nachweis über den genauen Wortlaut und Zeitpunkt der Erklärung. Die postalische Kündigung per Einschreiben mit Rückschein ist daher die empfohlene Methode für alle Verbraucher, die absolute Rechtssicherheit wünschen.
Notwendige Informationen für die Kündigung
Ein vollständiges Kündigungsschreiben sollte alle relevanten Informationen enthalten, damit der Energieversorger die Kündigung eindeutig zuordnen und bearbeiten kann. Unverzichtbar sind die vollständigen persönlichen Daten des Kunden, einschließlich Name und Adresse. Ebenso wichtig ist die Kundennummer, die auf jeder Rechnung oder im Kundenportal zu finden ist.
Die Zählernummer identifiziert den konkreten Anschluss und ist besonders wichtig, wenn mehrere Verträge unter einem Namen laufen oder bei Umzügen. Die Vertragskontonummer hilft dem Versorger, den Vertrag schnell im System zu finden. Außerdem sollte das gewünschte Kündigungsdatum klar benannt werden, beispielsweise "zum nächstmöglichen Zeitpunkt" oder ein konkretes Datum bei Sonderkündigungsrechten.
Checkliste für das Kündigungsschreiben
- Vollständiger Name und aktuelle Adresse des Kunden
- Kundennummer bei Stadtenergie
- Zählernummer des Strom- oder Gaszählers
- Vertragskontonummer
- Gewünschtes Kündigungsdatum
- Bei Sonderkündigung: Grund der Kündigung
- Datum und handschriftliche Unterschrift
- Bitte um schriftliche Kündigungsbestätigung
Versand als Einschreiben
Der Versand per Einschreiben kostet bei der Deutschen Post aktuell zusätzlich zum normalen Porto etwa 2,50 Euro für ein Einschreiben Einwurf oder 4,65 Euro für ein Einschreiben mit Rückschein. Das Einschreiben Einwurf dokumentiert die Zustellung in den Briefkasten, während das Einschreiben mit Rückschein eine Unterschrift des Empfängers erfordert und eine Rücksendebestätigung liefert.
Für rechtlich wichtige Dokumente wie Kündigungen empfiehlt sich das Einschreiben mit Rückschein, da es den höchsten Beweiswert bietet. Der Rückschein mit Unterschrift und Zustelldatum ist ein gerichtsfestes Dokument, das im Streitfall als Beweis dient. Die Investition von wenigen Euro kann im Konfliktfall erhebliche rechtliche Vorteile bringen und Missverständnisse vermeiden.
Korrekte Adresse für die Kündigung
Kündigungsschreiben müssen an die korrekte Geschäftsadresse des Energieversorgers gesendet werden. Für Stadtenergie lautet die Adresse:
- Stadtenergie GmbH, Parkstraße 1, 18057 Rostock
Es ist wichtig, die Adresse exakt zu verwenden und das Schreiben an die Hauptverwaltung zu richten, nicht an lokale Servicestellen oder Kundencenter. In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder auf der Website des Versorgers ist die korrekte Kündigungsadresse normalerweise angegeben. Bei Unsicherheiten kann auch der Kundenservice telefonisch Auskunft geben.
Moderne Lösungen für den Briefversand
Für Verbraucher, die den Gang zur Post scheuen oder keine Zeit für den traditionellen Briefversand haben, bieten digitale Dienste wie Postclic eine zeitgemäße Alternative. Diese Plattformen ermöglichen es, Kündigungsschreiben online zu erstellen und als echten Brief mit Sendungsverfolgung verschicken zu lassen. Der Service übernimmt dabei den Druck, die Kuvertierung und den Versand als Einschreiben.
Der Vorteil solcher Dienste liegt in der Zeitersparnis und der professionellen Abwicklung. Nutzer erhalten einen digitalen Nachweis über den Versand und können den Zustellstatus online verfolgen. Die Formatierung des Schreibens erfolgt automatisch korrekt, und alle notwendigen Informationen werden abgefragt, sodass keine wichtigen Angaben vergessen werden. Postclic und ähnliche Anbieter stellen sicher, dass die Kündigung rechtssicher und fristgerecht beim Empfänger ankommt.
Nach der Kündigung
Nach dem Versand der Kündigung sollten Verbraucher auf eine schriftliche Kündigungsbestätigung von Stadtenergie warten. Diese Bestätigung sollte innerhalb von ein bis zwei Wochen eintreffen und das Vertragsende sowie Details zur Endabrechnung enthalten. Wenn keine Bestätigung eintrifft, empfiehlt sich eine telefonische Nachfrage beim Kundenservice.
Die Endabrechnung wird nach dem Kündigungsdatum erstellt und basiert auf dem finalen Zählerstand. Kunden sollten den Zählerstand zum Kündigungstermin selbst ablesen und dokumentieren, um eventuelle Unstimmigkeiten klären zu können. Guthaben aus Vorauszahlungen werden mit der Endabrechnung erstattet, während Nachzahlungen fällig werden, wenn der tatsächliche Verbrauch die Abschläge überstiegen hat.
Kundenbewertungen und Tipps
Die Erfahrungen von Kunden mit Stadtenergie und dem Kündigungsprozess variieren, wie bei den meisten Energieversorgern. Während einige Verbraucher die regionale Nähe und den persönlichen Service schätzen, bemängeln andere höhere Preise im Vergleich zu überregionalen Anbietern oder Schwierigkeiten bei der Vertragsabwicklung.
Häufige Gründe für die Kündigung
Verbraucher entscheiden sich aus verschiedenen Motiven für einen Wechsel des Energieversorgers. Der häufigste Grund sind Preisunterschiede, da Vergleichsportale im Internet oft deutlich günstigere Tarife anderer Anbieter anzeigen. Besonders nach Ablauf von Neukundenrabatten oder nach Preiserhöhungen suchen viele Kunden nach Alternativen, um ihre Energiekosten zu senken.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Wunsch nach ökologischer Energie. Verbraucher, denen Nachhaltigkeit wichtig ist, wechseln gezielt zu Anbietern, die Strom aus erneuerbaren Energien liefern und transparent über die Herkunft ihrer Energie informieren. Auch Unzufriedenheit mit dem Kundenservice, lange Wartezeiten bei Anfragen oder Probleme bei der Abrechnung führen dazu, dass Kunden den Anbieter wechseln möchten.
Tipps für einen reibungslosen Kündigungsprozess
Um den Kündigungsprozess so problemlos wie möglich zu gestalten, sollten Verbraucher einige bewährte Vorgehensweisen beachten. Zunächst ist es ratsam, die Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist genau zu prüfen, idealerweise mehrere Monate vor dem gewünschten Kündigungstermin. So bleibt ausreichend Zeit für die Vorbereitung und den Versand der Kündigung.
Die Kündigung sollte immer schriftlich und nachweisbar erfolgen, vorzugsweise per Einschreiben mit Rückschein. Telefonische Kündigungen oder E-Mails sind zwar manchmal möglich, bieten aber nicht die gleiche Rechtssicherheit. Es empfiehlt sich, eine Kopie des Kündigungsschreibens und den Einschreibe-Beleg aufzubewahren, bis die Kündigungsbestätigung eingegangen ist und die Endabrechnung erfolgt ist.
Praktische Hinweise für Verbraucher
- Vertragsdaten mindestens drei Monate vor Vertragsende prüfen
- Kündigung per Einschreiben mit Rückschein versenden
- Alle relevanten Vertragsdaten im Kündigungsschreiben angeben
- Kopien aller Dokumente für die eigenen Unterlagen aufbewahren
- Kündigungsbestätigung abwarten und bei Ausbleiben nachfragen
- Zählerstand zum Kündigungstermin selbst ablesen und dokumentieren
- Neuen Versorger rechtzeitig auswählen und beauftragen
- Bankverbindung für Guthabenerstattung prüfen
Der Wechsel zu einem neuen Anbieter
In vielen Fällen übernimmt der neue Energieversorger die Kündigung beim alten Anbieter. Dies ist besonders komfortabel für Verbraucher, da sie sich nicht selbst um die Formalitäten kümmern müssen. Allerdings sollte man sich nicht ausschließlich auf den neuen Anbieter verlassen, insbesondere wenn die Kündigungsfrist knapp ist oder ein Sonderkündigungsrecht genutzt werden soll.
Bei Sonderkündigungsrechten, etwa nach einer Preiserhöhung, ist es sicherer, die Kündigung selbst vorzunehmen, da die Fristen hier besonders kurz sind. Der neue Anbieter erfährt möglicherweise nicht rechtzeitig von der Preiserhöhung und verpasst die Kündigungsfrist. In solchen Fällen sollten Verbraucher selbst aktiv werden und die Kündigung direkt an Stadtenergie senden.
Umgang mit Problemen bei der Kündigung
Wenn Probleme bei der Kündigung auftreten, etwa weil der Versorger die Kündigung nicht anerkennt oder Fristen anders interpretiert, sollten Verbraucher zunächst das Gespräch mit dem Kundenservice suchen. Oft lassen sich Missverständnisse durch direkte Kommunikation klären. Wichtig ist dabei, alle Nachweise wie den Einschreibe-Beleg und Kopien des Kündigungsschreibens griffbereit zu haben.
Wenn eine einvernehmliche Lösung nicht möglich ist, können Verbraucher sich an die Schlichtungsstelle Energie wenden. Diese unabhängige Institution vermittelt kostenlos bei Streitigkeiten zwischen Energieversorgern und Kunden. Die Schlichtungsstelle prüft den Fall und gibt eine Empfehlung ab, an die sich die Versorger in der Regel halten. Auch Verbraucherzentralen bieten Beratung und Unterstützung bei Problemen mit Energieversorgern an.
Langfristige Überlegungen zur Energieversorgung
Nach einer Kündigung sollten Verbraucher nicht nur auf den günstigsten Preis achten, sondern auch andere Faktoren berücksichtigen. Die Vertragsbedingungen, insbesondere Laufzeit und Kündigungsfristen, beeinflussen die Flexibilität für zukünftige Wechsel. Preisgarantien schützen vor kurzfristigen Erhöhungen, binden aber auch für einen bestimmten Zeitraum an den Tarif.
Auch die Seriosität und Zuverlässigkeit des Anbieters sind wichtig. Vergleichsportale zeigen zwar die günstigsten Preise, aber nicht immer die stabilsten Anbieter. Kundenbewertungen und die Unternehmensdauer geben Hinweise auf die Verlässlichkeit eines Versorgers. Wer Wert auf persönlichen Service legt, findet bei regionalen Anbietern oft bessere Ansprechpartner als bei großen überregionalen Konzernen.
Die Wahl des richtigen Energieversorgers ist eine individuelle Entscheidung, die von persönlichen Prioritäten abhängt. Während manche Verbraucher vor allem Kosten sparen möchten, legen andere Wert auf Ökostrom, Servicequalität oder regionale Verbundenheit. Eine regelmäßige Überprüfung der eigenen Energiekosten und ein Vergleich der verfügbaren Tarife hilft, langfristig die beste Versorgung für die eigenen Bedürfnisse zu finden.