
Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany

Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Benefit
Prinzenallee 46
13353 Berlin
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Benefit. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
12/01/2026
So beenden Sie Ihre Mitgliedschaft bei Benefit Fitness
Über Benefit
Benefit ist ein deutsches Fitnessstudio-Netzwerk, das sich auf kostengünstige Trainingsmöglichkeiten mit flexiblen Öffnungszeiten spezialisiert hat. Das Unternehmen betreibt mehrere Standorte in Deutschland und richtet sich an Mitglieder, die unkompliziert und ohne langfristige Bindung trainieren möchten. Die Fitnessstudios bieten moderne Geräte, Kurse und teilweise auch zusätzliche Wellness-Angebote an.
Das Geschäftsmodell von Benefit basiert auf erschwinglichen Mitgliedschaftspreisen und einer breiten Verfügbarkeit von Trainingszeiten. Viele Standorte sind rund um die Uhr geöffnet, was besonders für Berufstätige und Menschen mit flexiblen Arbeitszeiten attraktiv ist. Die Studios sind mit modernster Trainingstechnik ausgestattet und bieten sowohl Kraft- als auch Ausdauertraining an.
Die Verwaltung der Mitgliedschaften erfolgt über Benefit Cosmetics Trading GmbH mit Sitz in Berlin. Diese Gesellschaft ist für die vertraglichen Angelegenheiten, Abrechnungen und auch für Kündigungen zuständig. Mitglieder sollten daher bei allen formellen Angelegenheiten diese offizielle Adresse verwenden.
Standorte und Angebot
Benefit betreibt Fitnessstudios in verschiedenen deutschen Städten, wobei die Standorte strategisch in gut erreichbaren Lagen platziert sind. Die Studios verfügen über umfangreiche Trainingsbereiche mit Cardio-Geräten, Kraftstationen, Freihantelbereichen und teilweise auch Functional-Training-Zonen. Einige Standorte bieten zusätzlich Saunen, Solarien oder Massageangebote an.
Das Kursangebot umfasst typischerweise Gruppenfitnesskurse wie Yoga, Pilates, Spinning, Zumba und verschiedene Aerobic-Varianten. Die Kurse werden von qualifizierten Trainern geleitet und sind in der Regel im Mitgliedsbeitrag enthalten. Für spezielle Angebote oder Personal Training können zusätzliche Gebühren anfallen.
Zielgruppe und Philosophie
Benefit richtet sich an eine breite Zielgruppe, von Fitness-Einsteigern bis zu erfahrenen Sportlern. Die Philosophie des Unternehmens basiert auf Zugänglichkeit und Erschwinglichkeit, ohne dabei Kompromisse bei der Ausstattungsqualität einzugehen. Die Studios sollen eine einladende Atmosphäre bieten, in der sich Mitglieder jeden Alters und Fitnesslevels wohlfühlen.
Abonnementpläne und Preise
Benefit bietet verschiedene Mitgliedschaftsmodelle an, die sich in Laufzeit, Leistungsumfang und Preis unterscheiden. Die Preisgestaltung ist transparent und richtet sich nach der gewählten Vertragslaufzeit sowie den inkludierten Leistungen. Grundsätzlich gilt: Je längerer die Vertragsbindung, desto günstiger der monatliche Beitrag.
| Mitgliedschaftstyp | Laufzeit | Monatlicher Preis | Kündigungsfrist |
|---|---|---|---|
| Basis-Mitgliedschaft | Monatlich | 29,90 - 39,90 € | Zum Monatsende |
| Standard-Mitgliedschaft | 12 Monate | 24,90 - 34,90 € | 3 Monate vor Vertragsende |
| Premium-Mitgliedschaft | 24 Monate | 19,90 - 29,90 € | 3 Monate vor Vertragsende |
| Tageskarte | Einmalig | 9,90 - 14,90 € | Nicht zutreffend |
Zusatzleistungen und Gebühren
Neben den regulären Mitgliedsbeiträgen können weitere Kosten anfallen. Eine einmalige Anmeldegebühr zwischen 19,90 und 49,90 Euro wird bei Vertragsabschluss fällig. Diese Gebühr deckt administrative Kosten und die Ausstellung der Mitgliedskarte ab. Einige Standorte verzichten auf diese Gebühr während spezieller Aktionszeiträume.
Für bestimmte Zusatzleistungen wie Personal Training, spezielle Kurse oder die Nutzung von Premium-Bereichen können separate Gebühren anfallen. Getränke-Flatrates oder Handtuch-Service werden teilweise als optionale Ergänzungen angeboten. Die genauen Preise variieren je nach Standort und können vor Ort erfragt werden.
Vertragsverlängerung und automatische Erneuerung
Ein wichtiger Aspekt bei Benefit-Mitgliedschaften ist die automatische Vertragsverlängerung. Wenn ein Vertrag mit fester Laufzeit nicht fristgerecht gekündigt wird, verlängert er sich in der Regel automatisch um weitere 12 Monate. Dies ist eine gängige Praxis in der Fitnessbranche, führt aber häufig zu ungewollten Vertragsverlängerungen, wenn Mitglieder die Kündigungsfristen nicht beachten.
Die Vertragsbedingungen sind in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen detailliert aufgeführt, die Mitglieder bei Vertragsabschluss erhalten. Es ist ratsam, diese Dokumente sorgfältig aufzubewahren, da sie wichtige Informationen zu Kündigungsfristen und Vertragslaufzeiten enthalten.
Kündigungsbedingungen
Die Kündigung einer Benefit-Mitgliedschaft unterliegt spezifischen Bedingungen, die im Mitgliedsvertrag festgelegt sind. Diese Bedingungen variieren je nach gewähltem Tarif und Vertragslaufzeit. Es ist essentiell, die individuellen Kündigungsfristen zu kennen, um ungewollte Vertragsverlängerungen zu vermeiden.
Kündigungsfristen nach Vertragstyp
Bei monatlich kündbaren Verträgen beträgt die Kündigungsfrist in der Regel vier Wochen zum Monatsende. Das bedeutet, dass die Kündigung spätestens am ersten Werktag des Monats beim Unternehmen eingegangen sein muss, um zum Ende desselben Monats wirksam zu werden. Bei Verträgen mit fester Laufzeit von 12 oder 24 Monaten gilt üblicherweise eine Kündigungsfrist von drei Monaten vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeit.
Wird diese Frist versäumt, verlängert sich der Vertrag automatisch um weitere 12 Monate. Diese automatische Verlängerung ist rechtlich zulässig, muss aber im Vertrag klar kommuniziert werden. Mitglieder sollten sich die Vertragslaufzeit notieren und rechtzeitig an die Kündigungsfrist denken.
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Fitnessstudioverträge unterliegen in Deutschland dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). Seit der Gesetzesreform 2022 gelten für Dauerschuldverhältnisse wie Fitnessstudiomitgliedschaften neue Regelungen. Verträge mit einer Laufzeit von mehr als zwei Jahren sind grundsätzlich unzulässig. Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit muss eine Kündigung mit einer Frist von maximal einem Monat möglich sein.
Bei Umzug, längerer Krankheit oder anderen wichtigen Gründen kann ein Sonderkündigungsrecht bestehen. Dies muss jedoch im Einzelfall geprüft und nachgewiesen werden. Ein Umzug muss beispielsweise eine Entfernung von mindestens 25 Kilometern zum nächsten Benefit-Studio bedeuten, um als Kündigungsgrund anerkannt zu werden.
Sonderkündigungsrechte
Neben den regulären Kündigungsfristen gibt es Situationen, in denen ein Sonderkündigungsrecht besteht. Dazu gehören längere Krankheiten oder Verletzungen, die das Training unmöglich machen. In solchen Fällen ist ein ärztliches Attest erforderlich, das die Trainingsunfähigkeit für einen längeren Zeitraum bescheinigt.
Ein Umzug kann ebenfalls ein Sonderkündigungsrecht begründen, wenn die Entfernung zum nächsten Benefit-Studio unzumutbar wird. Als unzumutbar gilt in der Regel eine Entfernung von mehr als 25 Kilometern. Der Umzug muss durch entsprechende Dokumente wie eine Meldebescheinigung nachgewiesen werden.
Gründe für Kündigungen
Mitglieder kündigen ihre Benefit-Mitgliedschaft aus verschiedenen Gründen. Häufig genannt werden mangelnde Nutzung des Studios aufgrund von Zeitmangel oder veränderten Lebensumständen. Viele Menschen überschätzen anfänglich ihre Motivation oder unterschätzen die zeitlichen Anforderungen regelmäßigen Trainings.
Finanzielle Gründe spielen ebenfalls eine Rolle, besonders wenn die monatlichen Beiträge das Budget belasten. Unzufriedenheit mit der Ausstattung, Sauberkeit oder dem Serviceniveau können weitere Kündigungsgründe sein. Auch der Wechsel zu einem anderen Fitnessstudio oder zu alternativen Trainingsformen wie Outdoor-Sport oder Home-Workouts führt zu Kündigungen.
Wie man Benefit per Post kündigt
Die Kündigung per Post ist die rechtlich sicherste Methode, um eine Benefit-Mitgliedschaft zu beenden. Im Gegensatz zu mündlichen Kündigungen oder E-Mails bietet der postalische Weg einen nachweisbaren Zustellnachweis, der im Streitfall als Beweis dient. Dies ist besonders wichtig, wenn es um die Einhaltung von Kündigungsfristen geht.
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Die Kündigung per Einschreiben mit Rückschein ist die empfohlene Methode, da sie rechtlich den stärksten Nachweis bietet. Der Rückschein dokumentiert genau, wann das Kündigungsschreiben zugestellt wurde. Dies ist entscheidend, da für die Fristwahrung der Zugang beim Empfänger maßgeblich ist, nicht das Absendedatum.
Viele Unternehmen behaupten im Streitfall, keine Kündigung erhalten zu haben. Mit einem Einschreiben-Rückschein ist dieser Nachweis eindeutig erbracht. Die Deutsche Post dokumentiert den Zustellzeitpunkt, und diese Dokumentation wird vor Gericht als Beweis anerkannt. Obwohl einige Anbieter Online-Kündigungen ermöglichen, können technische Probleme oder fehlende Empfangsbestätigungen zu Unsicherheiten führen.
Vorbereitung des Kündigungsschreibens
Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Elemente enthalten. Dazu gehören die vollständigen persönlichen Daten des Mitglieds, die Mitgliedsnummer, die genaue Bezeichnung des zu kündigenden Vertrags und eine eindeutige Kündigungserklärung. Das Kündigungsdatum sollte klar formuliert sein, entweder zum nächstmöglichen Zeitpunkt oder zu einem konkreten Datum.
Das Schreiben sollte in klarem, höflichem Deutsch verfasst sein und keine unnötigen Erklärungen oder Begründungen enthalten, es sei denn, es handelt sich um eine außerordentliche Kündigung mit Sonderkündigungsrecht. In letzterem Fall müssen die Gründe dargelegt und durch entsprechende Nachweise belegt werden.
Notwendige Angaben im Kündigungsschreiben
Folgende Informationen sollten im Kündigungsschreiben enthalten sein: vollständiger Name und Anschrift des Mitglieds, Mitgliedsnummer oder Kundennummer, Geburtsdatum zur eindeutigen Identifikation, die eindeutige Kündigungserklärung mit dem Wortlaut "Hiermit kündige ich meinen Mitgliedsvertrag", das gewünschte Kündigungsdatum und die Bitte um schriftliche Bestätigung der Kündigung.
Das Schreiben muss handschriftlich unterschrieben sein. Eine digitale Signatur oder ein eingescanntes Dokument ohne Originalunterschrift kann unter Umständen angefochten werden. Die eigenhändige Unterschrift ist ein wichtiges rechtliches Formerfordernis bei Kündigungen.
Korrekte Adresse für die Kündigung
Die Kündigung muss an die offizielle Geschäftsadresse des Unternehmens gesendet werden. Die korrekte Anschrift lautet:
- Benefit Cosmetics Trading GmbH, Prinzenallee 46, 13353 Berlin
Es ist wichtig, diese Adresse exakt zu verwenden, da Kündigungen an falsche Adressen möglicherweise nicht rechtzeitig zugestellt werden und somit die Kündigungsfrist versäumt werden könnte. Die Adresse sollte vollständig und korrekt auf dem Umschlag und im Anschreiben angegeben werden.
Versand per Einschreiben
Der Versand sollte als Einschreiben mit Rückschein erfolgen. Dies kostet bei der Deutschen Post aktuell etwa 4,85 Euro zusätzlich zum normalen Porto. Der Rückschein wird nach Zustellung an den Absender zurückgeschickt und dient als Nachweis. Alternativ kann ein Einschreiben Einwurf verwendet werden, das günstiger ist, aber keinen Empfangsnachweis durch Unterschrift bietet.
Bei der Postfiliale sollte darauf geachtet werden, dass das Einschreiben korrekt aufgegeben wird und eine Sendungsnummer erhalten wird. Diese Nummer ermöglicht die Nachverfolgung der Sendung online. Es empfiehlt sich, den Rückschein nach Erhalt zusammen mit einer Kopie des Kündigungsschreibens aufzubewahren.
Digitale Alternativen für den Versand
Moderne Dienste wie Postclic ermöglichen den Versand von Kündigungsschreiben auf digitalem Weg, wobei der Brief dennoch physisch per Post zugestellt wird. Solche Dienste bieten mehrere Vorteile: Sie ersparen den Gang zur Post, formatieren das Schreiben professionell und bieten einen digitalen Zustellnachweis. Der Brief wird vom Dienstleister gedruckt, kuvertiert und als Einschreiben verschickt.
Diese Methode kombiniert die Bequemlichkeit digitaler Kommunikation mit der rechtlichen Sicherheit des Postwegs. Der digitale Nachweis ist jederzeit abrufbar und kann bei Bedarf ausgedruckt werden. Für Menschen, die keine Zeit für den Postweg haben oder sicherstellen möchten, dass alle formalen Anforderungen erfüllt sind, kann dies eine praktische Lösung sein.
Bestätigung der Kündigung
Nach Versand der Kündigung sollte eine schriftliche Kündigungsbestätigung vom Unternehmen eingefordert werden. Diese Bestätigung sollte das Kündigungsdatum und das Ende der Mitgliedschaft bestätigen. Falls innerhalb von zwei Wochen keine Bestätigung eingeht, ist es ratsam, telefonisch oder schriftlich nachzufragen.
Die Kündigungsbestätigung sollte sorgfältig geprüft werden. Insbesondere das genannte Vertragsende muss mit den eigenen Berechnungen übereinstimmen. Weicht das bestätigte Datum ab, sollte umgehend Widerspruch eingelegt werden, unter Verweis auf die fristgerechte Kündigung und den Zustellnachweis.
Kundenbewertungen und Tipps
Die Erfahrungen von Benefit-Mitgliedern mit dem Kündigungsprozess sind unterschiedlich. Während einige Mitglieder von einer reibungslosen Abwicklung berichten, schildern andere Schwierigkeiten bei der Kündigung oder der Rückerstattung von Gebühren. Diese unterschiedlichen Erfahrungen unterstreichen die Wichtigkeit einer korrekten und nachweisbaren Kündigungsvorgehensweise.
Häufige Probleme bei Kündigungen
Ein häufig genanntes Problem ist die Nichtanerkennung von Kündigungen, wenn diese nicht per Einschreiben verschickt wurden. Einige Mitglieder berichten, dass ihre E-Mail-Kündigungen ignoriert oder als nicht ausreichend abgelehnt wurden. Dies führt zu ungewollten Vertragsverlängerungen und weiteren Abbuchungen.
Verpasste Kündigungsfristen sind ein weiteres häufiges Problem. Viele Mitglieder sind sich der langen Kündigungsfristen von drei Monaten bei Jahresverträgen nicht bewusst und verpassen dadurch das Kündigungsfenster. Die automatische Verlängerung um weitere 12 Monate wird dann oft als unfair empfunden, ist aber vertraglich vereinbart.
Probleme mit der Rückerstattung von Gebühren treten auf, wenn Mitglieder nach der Kündigung noch abgebucht werden. In solchen Fällen ist der Zustellnachweis des Kündigungsschreibens entscheidend, um die Rückerstattung durchzusetzen. Ohne diesen Nachweis gestaltet sich die Argumentation schwierig.
Empfehlungen erfahrener Mitglieder
Erfahrene Mitglieder raten dazu, die Kündigungsfrist frühzeitig im Kalender zu notieren, idealerweise mit mehreren Erinnerungen. Die Kündigung sollte nicht auf den letzten Drücker erfolgen, sondern mit ausreichend zeitlichem Puffer, um eventuelle Verzögerungen bei der Post zu berücksichtigen.
Es wird empfohlen, alle Vertragsunterlagen, Zahlungsbelege und Korrespondenzen mit Benefit aufzubewahren. Diese Dokumente können bei Streitigkeiten als Nachweis dienen. Besonders wichtig ist die Aufbewahrung des Rückscheins vom Einschreiben sowie einer Kopie des Kündigungsschreibens.
Viele Mitglieder empfehlen, vor der Kündigung das persönliche Gespräch mit dem Studio zu suchen. Manchmal lassen sich Probleme durch Tarifwechsel oder vorübergehende Ruhendstellung der Mitgliedschaft lösen. Allerdings sollte die formale Kündigung immer schriftlich per Post erfolgen, auch wenn im Studio mündlich zugesagt wird.
Umgang mit Lastschriften nach Kündigung
Falls nach einer wirksamen Kündigung weiterhin Beiträge abgebucht werden, sollten Mitglieder zunächst das Unternehmen kontaktieren und auf die erfolgte Kündigung hinweisen. Der Zustellnachweis des Einschreibens dient hier als Beweis. Unrechtmäßig abgebuchte Beträge können innerhalb von acht Wochen über die Bank zurückgebucht werden.
Es ist nicht ratsam, das SEPA-Lastschriftmandat vorsorglich zu widerrufen, da dies zu Mahnungen führen kann, wenn noch berechtigte Forderungen bestehen. Besser ist es, nach der Kündigungsbestätigung zu prüfen, ob alle Abbuchungen korrekt sind, und erst dann gegebenenfalls das Lastschriftmandat zu widerrufen.
Vorbereitung auf mögliche Rückfragen
Benefit oder andere Fitnessstudios versuchen manchmal, Kündigungen zu verhindern, indem sie Rückfragen stellen oder alternative Angebote unterbreiten. Mitglieder sollten sich nicht unter Druck setzen lassen und bei ihrer Kündigungsentscheidung bleiben, wenn diese wohlüberlegt ist. Höflichkeit ist wichtig, aber Entschlossenheit ebenso.
Bei außerordentlichen Kündigungen mit Sonderkündigungsrecht sollten alle erforderlichen Nachweise bereits mit dem Kündigungsschreiben eingereicht werden. Ärztliche Atteste bei Krankheit oder Meldebescheinigungen bei Umzug sollten in Kopie beigefügt werden. Originaldokumente sollten niemals verschickt, sondern immer nur Kopien verwendet werden.
Langfristige Planung der Mitgliedschaft
Bei der Wahl eines Fitnessstudio-Vertrags sollten Mitglieder bereits im Vorfeld ihre langfristigen Pläne berücksichtigen. Wer sich unsicher ist, ob die Mitgliedschaft langfristig genutzt wird, sollte eher einen monatlich kündbaren Vertrag wählen, auch wenn dieser teurer ist. Die höheren Kosten können sich durch die Flexibilität rechtfertigen.
Es lohnt sich, vor Vertragsabschluss die Kündigungsbedingungen genau zu studieren und diese schriftlich festzuhalten. Ein Foto oder eine Kopie der relevanten Vertragspassagen kann später hilfreich sein. Auch die Kontaktdaten für Kündigungen sollten bereits bei Vertragsabschluss notiert werden.