
Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany

Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – OnThatAss
Musterstraße 1
10115 Berlin
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes OnThatAss. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
13/01/2026
So brechen Sie Ihre Mitgliedschaft bei OnThatAss ab
Über OnThatAss
OnThatAss ist ein deutsches Fitnessstudio-Konzept, das sich auf funktionelles Training und moderne Trainingsmethoden spezialisiert hat. Das Unternehmen betreibt seine Studios unter der OnThatAss GmbH und bietet seinen Mitgliedern Zugang zu verschiedenen Trainingsbereichen, Kursen und Fitnessgeräten. Der Name des Studios spiegelt den direkten, motivierenden Ansatz wider, der sich besonders an eine jüngere, urbane Zielgruppe richtet.
Das Fitnessstudio-Konzept von OnThatAss unterscheidet sich von traditionellen Fitness-Ketten durch seinen Fokus auf Community-Building und moderne Trainingsphilosophien. Die Studios sind darauf ausgelegt, eine motivierende Atmosphäre zu schaffen, in der Mitglieder ihre Fitnessziele erreichen können. Dabei setzt das Unternehmen auf eine Kombination aus Freihanteltraining, funktionellen Übungen und Cardio-Einheiten.
Wie bei allen Fitnessstudio-Mitgliedschaften kann es jedoch verschiedene Gründe geben, warum Mitglieder ihre Verträge kündigen möchten. Sei es ein Umzug in eine andere Stadt, finanzielle Veränderungen, gesundheitliche Gründe oder einfach der Wunsch nach einem Wechsel zu einem anderen Trainingskonzept. In solchen Fällen ist es wichtig, die korrekten Kündigungswege und rechtlichen Rahmenbedingungen zu kennen.
Standorte und Erreichbarkeit
OnThatAss betreibt seine Geschäftstätigkeit in Deutschland und hat seinen Firmensitz in Berlin. Die offizielle Geschäftsadresse des Unternehmens lautet:
- OnThatAss GmbH, Musterstraße 1, 10115 Berlin
Diese Adresse ist besonders wichtig für alle schriftlichen Angelegenheiten, einschließlich Kündigungen. Bei der Kündigung eines Fitnessstudio-Vertrags ist die korrekte Adressierung entscheidend, um sicherzustellen, dass das Kündigungsschreiben rechtsgültig zugestellt wird und die Kündigungsfrist korrekt zu laufen beginnt.
Leistungen und Trainingsangebot
Das Trainingsangebot von OnThatAss umfasst typischerweise verschiedene Bereiche, die auf unterschiedliche Fitnessziele ausgerichtet sind. Dazu gehören Krafttraining mit modernen Geräten und Freihanteln, Functional Training, Cardio-Bereiche sowie möglicherweise Gruppenkurse. Die genaue Ausstattung kann je nach Standort variieren, folgt aber dem übergreifenden Konzept des Studios.
Mitglieder haben in der Regel Zugang zu Umkleidekabinen, Duschen und weiteren Annehmlichkeiten, die für ein komfortables Trainingserlebnis sorgen sollen. Viele moderne Fitnessstudios bieten zudem digitale Services wie Trainings-Apps oder Online-Buchungssysteme für Kurse an, um das Mitgliedererlebnis zu optimieren.
Abonnementpläne und Preise
Fitnessstudios in Deutschland bieten üblicherweise verschiedene Mitgliedschaftsmodelle an, die sich in Laufzeit, Leistungsumfang und Preis unterscheiden. OnThatAss folgt diesem Branchenstandard und bietet seinen Kunden verschiedene Optionen, um den unterschiedlichen Bedürfnissen und Budgets gerecht zu werden.
Typische Mitgliedschaftsmodelle
Die meisten Fitnessstudios strukturieren ihre Angebote nach Vertragslaufzeiten. Dabei gilt generell: Je länger die Vertragsbindung, desto günstiger der monatliche Beitrag. Diese Preisstaffelung ist in der Fitnessbranche üblich und ermöglicht es Studios, Planungssicherheit zu gewinnen, während Kunden von reduzierten Preisen profitieren.
| Vertragstyp | Typische Laufzeit | Kündigungsfrist | Preisvorteil |
|---|---|---|---|
| Flexible Mitgliedschaft | Monatlich kündbar | 1 Monat | Höherer Monatspreis |
| Standard-Jahresvertrag | 12 Monate | 6-12 Wochen | Mittel |
| Langzeit-Mitgliedschaft | 24 Monate | 12 Wochen | Günstigster Preis |
Zusätzliche Kosten und Leistungen
Neben dem monatlichen Mitgliedsbeitrag können bei Fitnessstudios weitere Kosten anfallen. Dazu gehört häufig eine einmalige Anmeldegebühr, die bei Vertragsabschluss fällig wird. Diese Gebühr deckt administrative Kosten ab und kann je nach Aktion oder Werbekampagne unterschiedlich hoch ausfallen oder sogar entfallen.
Manche Studios bieten Premium-Optionen an, die zusätzliche Leistungen beinhalten. Dies können Personal Training-Stunden, Zugang zu speziellen Kursen, Ernährungsberatung oder die Nutzung mehrerer Standorte sein. Diese Zusatzleistungen werden entweder als Paket oder einzeln abgerechnet und erhöhen entsprechend den monatlichen Beitrag.
Preisspannen in der Fitnessbranche
Die Preise für Fitnessstudio-Mitgliedschaften in Deutschland variieren erheblich je nach Standort, Ausstattung und Konzept. Discount-Ketten beginnen oft bei 15-25 Euro monatlich, während Premium-Studios 60-100 Euro oder mehr verlangen können. Boutique-Studios mit spezialisiertem Angebot liegen häufig im oberen Preissegment.
Bei der Bewertung des Preis-Leistungs-Verhältnisses sollten Mitglieder verschiedene Faktoren berücksichtigen: die Entfernung zum Wohnort oder Arbeitsplatz, die Öffnungszeiten, die Auslastung zu den bevorzugten Trainingszeiten, die Qualität der Geräte und das Kursangebot. Auch die Vertragsbedingungen, insbesondere die Kündigungsfristen, spielen eine wichtige Rolle bei der Entscheidung.
Kündigungsbedingungen
Die Kündigung einer Fitnessstudio-Mitgliedschaft unterliegt in Deutschland klaren rechtlichen Rahmenbedingungen. Das Vertragsrecht schützt sowohl die Interessen des Unternehmens als auch die Rechte der Verbraucher. Es ist essentiell, diese Bedingungen genau zu kennen, um eine rechtswirksame Kündigung vorzunehmen und ungewollte Vertragsverlängerungen zu vermeiden.
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Fitnessstudio-Verträge fallen unter das deutsche Dienstleistungsrecht. Seit der Reform des Vertragsrechts gibt es spezifische Regelungen für Dauerschuldverhältnisse, zu denen auch Fitnessstudio-Mitgliedschaften gehören. Grundsätzlich gilt, dass Verträge die vereinbarten Laufzeiten und Kündigungsfristen einhalten müssen, diese aber auch verbraucherfreundlich gestaltet sein sollten.
Nach deutschem Recht dürfen Fitnessstudios die Erstlaufzeit eines Vertrags auf maximal zwei Jahre festlegen. Nach Ablauf dieser Erstlaufzeit darf sich der Vertrag nur noch um jeweils maximal ein Jahr verlängern. Die Kündigungsfrist darf dabei höchstens drei Monate betragen. Diese Regelungen sollen verhindern, dass Verbraucher über unangemessen lange Zeiträume an Verträge gebunden sind.
Ordentliche Kündigung
Die ordentliche Kündigung erfolgt unter Einhaltung der vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist zum Ende der Vertragslaufzeit. Bei OnThatAss sollten Mitglieder die spezifischen Kündigungsfristen in ihren Vertragsunterlagen prüfen. Typischerweise bewegen sich diese zwischen sechs Wochen und drei Monaten zum Ende der Mindestvertragslaufzeit.
Wichtig ist, dass die Kündigungsfrist rechtzeitig eingehalten wird. Versäumt ein Mitglied die Kündigungsfrist auch nur um einen Tag, verlängert sich der Vertrag automatisch um den in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen festgelegten Zeitraum. Dies kann bedeuten, dass man für weitere zwölf Monate gebunden ist und weiterhin Beiträge zahlen muss.
Außerordentliche Kündigung
In bestimmten Situationen haben Mitglieder das Recht auf eine außerordentliche Kündigung, also eine Kündigung außerhalb der regulären Fristen. Solche Situationen umfassen:
- Umzug in eine Region, in der kein Studio des Anbieters verfügbar ist (typischerweise über 25-30 km Entfernung)
- Langfristige Erkrankung oder Verletzung, die das Training unmöglich macht (ärztliches Attest erforderlich)
- Schwangerschaft, wenn das Training medizinisch nicht mehr empfohlen wird
- Wesentliche Verschlechterung der vertraglich zugesicherten Leistungen
- Dauerhafte Schließung des Studios
Bei einer außerordentlichen Kündigung müssen entsprechende Nachweise beigefügt werden. Ein ärztliches Attest bei Krankheit, eine Meldebescheinigung bei Umzug oder andere relevante Dokumente stärken die Argumentation und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass die Kündigung akzeptiert wird.
Widerrufsrecht bei Neuverträgen
Verbraucher, die einen Fitnessstudio-Vertrag außerhalb der Geschäftsräume abgeschlossen haben, etwa bei einer Werbeaktion in der Innenstadt oder online, haben ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen. Innerhalb dieser Frist kann der Vertrag ohne Angabe von Gründen widerrufen werden. Das Studio muss bereits gezahlte Beträge vollständig zurückerstatten.
Das Widerrufsrecht gilt jedoch nicht, wenn der Vertrag direkt in den Geschäftsräumen des Studios abgeschlossen wurde. In diesem Fall greifen die regulären Kündigungsbestimmungen ab dem ersten Tag der Mitgliedschaft.
Wie man OnThatAss per Post kündigt
Die postalische Kündigung per Einschreiben ist die rechtssicherste Methode, um einen Fitnessstudio-Vertrag zu beenden. Während einige Studios auch Online-Kündigungen oder telefonische Kündigungen akzeptieren, bietet nur die schriftliche Kündigung per Post mit Einschreiben einen rechtlich belastbaren Nachweis über den Zugang der Kündigung.
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Der große Vorteil der postalischen Kündigung liegt im Nachweis. Bei einem Einschreiben mit Rückschein erhält der Absender eine Bestätigung, dass das Schreiben zugestellt wurde. Dies ist besonders wichtig, wenn es später zu Unstimmigkeiten über den Zeitpunkt der Kündigung kommt. Ohne einen solchen Nachweis kann es schwierig werden, zu beweisen, dass die Kündigung fristgerecht eingereicht wurde.
E-Mail-Kündigungen werden zwar zunehmend akzeptiert, bieten aber nicht denselben rechtlichen Schutz. E-Mails können im Spam-Ordner landen, technische Probleme können die Zustellung verhindern, oder das Studio kann behaupten, die E-Mail nie erhalten zu haben. Telefonische Kündigungen sind noch problematischer, da sie keinerlei schriftlichen Nachweis hinterlassen.
Die deutsche Rechtsprechung hat wiederholt bestätigt, dass die Schriftform bei Kündigungen die sicherste Variante darstellt. Gerichte erkennen Einschreiben mit Rückschein als eindeutigen Beweis für die Zustellung an. Dies schützt Verbraucher vor ungerechtfertigten Forderungen und gibt ihnen Sicherheit, dass ihre Kündigung rechtswirksam ist.
Notwendige Angaben im Kündigungsschreiben
Ein rechtswirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Informationen enthalten, um eindeutig zugeordnet werden zu können und rechtliche Gültigkeit zu besitzen:
- Vollständiger Name und Anschrift des Mitglieds
- Mitgliedsnummer oder Kundennummer (falls vorhanden)
- Geburtsdatum zur eindeutigen Identifikation
- Eindeutige Kündigungserklärung mit dem Wort "Kündigung"
- Kündigungszeitpunkt (zum nächstmöglichen Termin oder zu einem bestimmten Datum)
- Datum und eigenhändige Unterschrift
Die Formulierung sollte klar und unmissverständlich sein. Vermeiden Sie vage Ausdrücke oder Bedingungen. Eine klare Aussage wie "Hiermit kündige ich meine Mitgliedschaft zum nächstmöglichen Zeitpunkt" ist ausreichend und rechtlich bindend.
Die korrekte Adressierung
Für die Kündigung Ihrer OnThatAss-Mitgliedschaft verwenden Sie folgende Adresse:
- OnThatAss GmbH, Musterstraße 1, 10115 Berlin
Achten Sie darauf, die Adresse vollständig und korrekt auf dem Umschlag zu vermerken. Fehlerhafte Adressen können zu Verzögerungen führen oder dazu, dass das Schreiben als nicht zugestellt gilt. Überprüfen Sie die Adresse sorgfältig, bevor Sie den Brief zur Post bringen.
Der Versand per Einschreiben
Für den Versand stehen verschiedene Einschreiben-Optionen zur Verfügung. Das einfache Einschreiben kostet etwa 2,50 Euro zusätzlich zum normalen Porto und bestätigt, dass der Brief übergeben wurde. Das Einschreiben mit Rückschein kostet circa 4,65 Euro zusätzlich und liefert eine unterschriebene Empfangsbestätigung zurück.
Für rechtlich wichtige Dokumente wie Kündigungen empfiehlt sich das Einschreiben mit Rückschein. Der Rückschein dient als gerichtsfester Beweis, dass das Schreiben beim Empfänger angekommen ist. Bewahren Sie diesen Rückschein zusammen mit einer Kopie des Kündigungsschreibens mindestens bis zum Ende der Vertragslaufzeit auf.
Digitale Alternativen zum traditionellen Postweg
Für Personen, die den Gang zur Post vermeiden möchten, gibt es moderne digitale Lösungen. Services wie Postclic ermöglichen es, Kündigungsschreiben online zu erstellen und als nachverfolgbaren Brief versenden zu lassen. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und der professionellen Formatierung der Dokumente.
Postclic und ähnliche Dienste übernehmen den gesamten Prozess: Das Kündigungsschreiben wird digital erstellt, professionell ausgedruckt, kuvertiert und per Einschreiben versendet. Der Nutzer erhält einen digitalen Nachweis über die Versendung und kann den Status der Zustellung online verfolgen. Dies kombiniert die rechtliche Sicherheit des postalischen Wegs mit der Bequemlichkeit digitaler Services.
Solche Dienste sind besonders praktisch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, vollen Terminkalendern oder wenn die nächste Postfiliale schwer erreichbar ist. Die Kosten sind vergleichbar mit dem direkten Versand per Einschreiben, bieten aber zusätzlichen Komfort und Dokumentation.
Zeitplanung und Fristen beachten
Bei der Planung der Kündigung ist es wichtig, ausreichend Vorlauf einzukalkulieren. Berücksichtigen Sie nicht nur die vertragliche Kündigungsfrist, sondern auch die Postlaufzeit. In der Regel sollte man mit zwei bis drei Werktagen für die Zustellung innerhalb Deutschlands rechnen.
Senden Sie Ihre Kündigung daher mindestens eine Woche vor Ablauf der Kündigungsfrist ab. Dies gibt Ihnen einen Puffer für unvorhergesehene Verzögerungen. Bei wichtigen Fristen, etwa zum Jahresende, sollten Sie sogar noch mehr Vorlauf einplanen, da das Postaufkommen zu bestimmten Zeiten höher sein kann.
Bestätigung der Kündigung
Nach Versand der Kündigung sollten Sie innerhalb von zwei bis drei Wochen eine schriftliche Bestätigung vom Fitnessstudio erhalten. Diese Bestätigung sollte das Datum des Vertragsendes und gegebenenfalls noch ausstehende Zahlungen aufführen. Wenn Sie keine Bestätigung erhalten, sollten Sie aktiv nachfragen.
Kontaktieren Sie das Studio schriftlich und verweisen Sie auf Ihr Kündigungsschreiben, dessen Versanddatum und die Einschreiben-Nummer. Fordern Sie eine schriftliche Bestätigung der Kündigung an. Bewahren Sie auch diese Korrespondenz sorgfältig auf, um im Streitfall alle Nachweise zur Hand zu haben.
Kundenbewertungen und Tipps
Die Erfahrungen anderer Mitglieder können wertvolle Einblicke in den Kündigungsprozess und die allgemeine Geschäftspraxis eines Fitnessstudios geben. Während jede Erfahrung individuell ist, lassen sich aus Kundenbewertungen häufig wiederkehrende Muster und hilfreiche Hinweise ableiten.
Häufige Kündigungsgründe
Die Gründe, warum Mitglieder ihre Fitnessstudio-Verträge kündigen, sind vielfältig. Zu den häufigsten Motiven gehören finanzielle Überlegungen. Manche Menschen stellen fest, dass die monatlichen Beiträge ihr Budget zu stark belasten, besonders wenn das Studio nicht regelmäßig genutzt wird. Die Kosten-Nutzen-Rechnung fällt dann negativ aus.
Ein weiterer häufiger Grund ist mangelnde Zeit. Berufliche oder familiäre Verpflichtungen können sich ändern, sodass regelmäßiges Training nicht mehr möglich ist. In solchen Fällen erscheint es sinnvoller, die Mitgliedschaft zu beenden, anstatt für eine Leistung zu bezahlen, die nicht in Anspruch genommen wird.
Umzüge führen ebenfalls oft zu Kündigungen, insbesondere wenn das neue Zuhause zu weit vom Studio entfernt ist. Auch gesundheitliche Veränderungen, sei es durch Verletzungen, chronische Erkrankungen oder Schwangerschaft, können das Training unmöglich machen oder ein anderes Trainingskonzept erforderlich machen.
Unzufriedenheit mit dem Service ist ein weiterer Kündigungsgrund. Dies kann überfüllte Studios zu Stoßzeiten, veraltete oder defekte Geräte, unfreundliches Personal oder nicht eingehaltene Versprechen betreffen. Wenn die Erwartungen dauerhaft nicht erfüllt werden, entscheiden sich Mitglieder für einen Wechsel.
Tipps für einen reibungslosen Kündigungsprozess
Um den Kündigungsprozess so problemlos wie möglich zu gestalten, sollten Sie zunächst Ihren Vertrag gründlich durchlesen. Notieren Sie sich das Datum, bis zu dem Sie kündigen müssen, um eine automatische Verlängerung zu vermeiden. Markieren Sie sich dieses Datum im Kalender und setzen Sie sich eine Erinnerung einige Wochen im Voraus.
Sammeln Sie alle relevanten Unterlagen: Ihren Mitgliedsausweis, Vertragsunterlagen, Zahlungsnachweise und Korrespondenz mit dem Studio. Diese Dokumente können hilfreich sein, wenn es zu Unklarheiten kommt. Machen Sie Kopien von allem, was Sie versenden, und bewahren Sie die Originale sicher auf.
Formulieren Sie Ihr Kündigungsschreiben sachlich und präzise. Emotionale Ausführungen oder Beschwerden sind nicht notwendig und können den Prozess komplizieren. Eine klare, höfliche Kündigungserklärung ist ausreichend und professionell. Sie müssen auch keinen Kündigungsgrund angeben, es sei denn, Sie machen eine außerordentliche Kündigung geltend.
Überprüfen Sie Ihre Bankverbindung und stellen Sie sicher, dass keine automatischen Abbuchungen mehr erfolgen, nachdem der Vertrag offiziell beendet ist. Kontrollieren Sie Ihre Kontoauszüge in den Monaten nach der Kündigung. Falls doch noch Beträge abgebucht werden, widersprechen Sie diesen umgehend bei Ihrer Bank und kontaktieren Sie das Studio schriftlich.
Umgang mit Problemen bei der Kündigung
Manchmal verläuft eine Kündigung nicht so reibungslos wie erhofft. Studios könnten behaupten, die Kündigung nicht erhalten zu haben, oder Formfehler geltend machen. In solchen Fällen ist Ihr Einschreiben-Nachweis Gold wert. Legen Sie eine Kopie des Rückscheins vor und bestehen Sie auf der Rechtsgültigkeit Ihrer Kündigung.
Wenn das Studio die Kündigung nicht anerkennt oder weiterhin Beiträge einzieht, sollten Sie schriftlich Widerspruch einlegen. Setzen Sie eine angemessene Frist zur Klärung und drohen Sie gegebenenfalls mit rechtlichen Schritten. In vielen Fällen lenken Studios ein, wenn sie merken, dass das Mitglied seine Rechte kennt und entschlossen ist.
Bei hartnäckigen Problemen können Sie sich an Verbraucherschutzzentralen wenden. Diese bieten oft kostenlose Erstberatung an und können bei der Formulierung von Beschwerdebriefen helfen. Auch die Schlichtungsstelle Fitness kann bei Streitigkeiten vermitteln. Als letztes Mittel bleibt der Gang zum Anwalt oder zum Amtsgericht, wobei bei kleineren Beträgen oft ein Mahnverfahren ausreicht.
Alternative Optionen vor der Kündigung
Bevor Sie kündigen, sollten Sie prüfen, ob es Alternativen gibt. Viele Studios bieten Optionen zum Pausieren der Mitgliedschaft an, etwa bei längerer Krankheit oder beruflichen Auslandsaufenthalten. Eine Mitgliedschaftspause kann günstiger sein als eine Kündigung und Neuanmeldung und erhält Ihre bestehenden Konditionen.
Manche Studios ermöglichen auch einen Wechsel zu einem günstigeren Tarif oder einer flexibleren Mitgliedschaft. Wenn finanzielle Gründe zur Kündigung führen, kann ein Gespräch mit der Studioleitung manchmal zu einer Lösung führen. Besonders langjährige Mitglieder haben hier oft Verhandlungsspielraum.
Die Übertragung der Mitgliedschaft auf eine andere Person ist bei einigen Studios ebenfalls möglich. Wenn Sie jemanden kennen, der sich für eine Mitgliedschaft interessiert, könnte diese Option beide Seiten zufriedenstellen. Klären Sie die Modalitäten direkt mit dem Studio, da die Bedingungen variieren können.
Nach der Kündigung
Nachdem Ihre Mitgliedschaft offiziell beendet ist, sollten Sie sicherstellen, dass alle Zugangskarten, Schlüssel oder Chips zurückgegeben wurden. Manche Studios verlangen eine Kaution für diese Gegenstände, die nach Rückgabe erstattet wird. Holen Sie sich eine schriftliche Bestätigung über die Rückgabe.
Prüfen Sie, ob Sie eine Abschlussrechnung oder Gutschrift erhalten haben. Wenn Sie Beiträge im Voraus gezahlt haben und der Vertrag vorzeitig endet, steht Ihnen möglicherweise eine anteilige Rückerstattung zu. Fordern Sie diese schriftlich an und setzen Sie eine Frist für die Überweisung.
Bewahren Sie alle Unterlagen zur Kündigung mindestens drei Jahre lang auf. Dies entspricht der üblichen Verjährungsfrist für solche Ansprüche. Sollte das Studio später doch noch Forderungen stellen, haben Sie alle Nachweise zur Hand, um diese zurückzuweisen.
Wenn Sie mit einem neuen Fitnessstudio liebäugeln, nehmen Sie sich Zeit für die Auswahl. Nutzen Sie Probetrainings, lesen Sie Bewertungen und prüfen Sie die Vertragsbedingungen sorgfältig, bevor Sie sich binden. Die Erfahrungen aus Ihrer vorherigen Mitgliedschaft können Ihnen helfen, eine bessere Entscheidung zu treffen und ein Studio zu finden, das wirklich zu Ihren Bedürfnissen passt.